Mein kalorienarmer Zuckerpusher: Glorietta ACE Saft

Glorietta ACEMein neuer Gelegenheitssaft

Ich komme ja zuweilen immer wieder mal in die Verlegenheit, dass der Blutzucker doch etwas höher liegen müsste als er ist.

Zeitgleich soll aber die Kalorienbilanz nicht sonderlich belastet werden. Zusätzlich habe ich es natürlich ganz gerne, wenn das Mittel der Wahl, um das Desaster zu umgehen, auch noch einen ordentlichen Geschmack mitbringt.

Ich weiß nicht, ob es anderen Diabetikern auch so geht, aber irgendwie ist die Suche nach weiteren Möglichkeiten da schon zur leichten Obsession geworden :-)

Für Menschen mit Stoffwechselproblemen sind Alternativen ja oft entweder knapp am Markt vertreten, Augenwischerei oder schlicht unverschämt teuer.

Vor einigen Wochen habe ich jedenfalls für diesen Zweck, den „Oettinger Glorietta ACE Orange-Karotte-Saft“ für mich entdeckt.

Klar, man muss so etwas mögen, daran hapert es aber bei mir nicht. Allerdings scheint es das Getränk nicht bundesweit zu geben, was wohl auch der Grund dafür ist, dass ich ihn früher, in den Duisburger Jahren, gar nicht kannte. Im Text oben ist für alle Fälle der Link zum Hersteller eingefügt, weitere Informationen finden sich ziemlich sicher dort.

Naehrwerte ACEEine Flasche von dem Saft (500 ml) liefert ca. 0,9 BE mit 60 kcal, was bei mir immer ziemlich gut passt.

Pro Broteinheit steigt mein Zucker im Blut recht zuverlässig um 40 (Nachtrag Juni 2022: Jetzt nur noch rund 15) mg/dl, wenn ich mal ein wenig Glukose nachlegen muss. Dementsprechend gut, kann ich mit dem ACE-Saft gegensteuern.

Immerhin muss man ja auch nicht immer die komplette Pulle herunterspülen, theoretisch zumindest :mrgreen: Die weiteren Werte finden sich auf dem Foto, was soll ich da groß abtippen.

Das ist übrigens kein Werbetext oder so was in der Art, das ist einfach ein persönlicher Tipp, wenn einem die anderen Getränke schon aus den Ohren herauskommen und man ein wenig Zucker zuführen will oder muss. Wahrscheinlich gibt es noch massenhaft andere Getränke in der Art, ich habe aber nun mal diesen hier für mich entdeckt. Bei Rewe gekauft übrigens, kostet so um 45 Cent die Flasche, natürlich plus Pfand.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich durch das Studium der Etiketten jetzt auch weiß, das ACE für die Vitamine A, C und E steht? Nicht lachen, ich habe mir da nie Gedanken zu gemacht.

Jedenfalls wollte ich Euch das mal erzählen ;-)

 

 

 

 

Dies und das noch:

Der Maskeneffekt

moralei-mit-maskeBeobachtungen

Wer jetzt mal an bestimmten Orten etwas genauer hinschaut, sieht durchaus Menschen, die mit einer Art Gesichtsmaske durch die Gegend laufen. Nicht ganz freiwillig vielleicht, wer weiß ;-)

Jedenfalls ist es nicht ganz uninteressant, sich die kleinen Problemchen anzusehen, die mit so einem Spuckschutz auftreten, die im Alltagsleben ansonsten, gleich wieder untergehen.

Es beginnt schon beim Betreten eines Geschäftes. Man kommt parallel mit einer fremden Dame am Eingang an und möchte Ihr, mit einem Lächeln den Vortritt lassen. Es ergibt sich ein Augenkontakt, der allerdings eher wie eine Drohung wirkt. Klar, schlagartig wird mit bewusst, dass sie weder meine, noch ich ihre vielleicht vorhandenen Lippenbewegungen sehe! Ist Euch schon mal aufgefallen, dass die Augen beim Lächeln unter Umständen einen echt bedrohlichen Ausdruck rüberbringen können? Das geht bis zum Auslösen des Fluchtreflexes!

Na, kein Problem, es gibt ja noch die gute alte Sprache. „Ladys first!“, will ich sagen, „Läffys fift!“, sage ich. Scheiß Maske, habe ich mich also wieder mal zu Affen gemacht. Da von der Dame aber auch nur ein Zwinkern und ein genuscheltes „Alleff gut!“, herüberschallt, teilt sich der Schmerz wohl eher.

Es geht nun also rein, in den Laden, der wohl noch nie so gut gefilterte Luft besessen haben wird. Das erste, was mir auffällt: Weder der vertraute Brotgeruch, noch dieses dezente Gemüsearoma erreichen die Nase. Es riecht, wie es mit dem umgebauten Bettlaken vor dem Gesicht schon seit der ersten Sekunde des Tragens riecht. Bestenfalls ein Eigenduft könnte eintreten, zum Glück leide ich nicht unter Mundgeruch. Wobei, würde man den eigenen Mief eigentlich wahrnehmen?

Irgendwie wirkt überhaupt der ganze Einkauf merkwürdig. Mir wird plötzlich aber auch klar, warum das so ist. Man kann durch die zerstückelte Mimik der Miteinkäufer, deren Gemütszustand nicht mehr einschätzen. Alle wirken so, als wenn sie für die nächste Tomate bereit sind, auch den letzten Kampf zu bestreiten. Was vielleicht auch doppelt gefährlich ist, immerhin sind die Folgen der Hamsterkäufe, noch in einigen Regalen zu erkennen.

Immerhin ist aber bestimmt ein Viertel meiner Runde durch das Geschäft sowieso nur im Nebel sichtbar, meine Brille beschlägt. Während andere ihre Schnitzel sortieren, entwickle ich mich tief in meinem Inneren, zum Lüftungstechniker. Ich teste verschiedene Brillen- und Maskenpositionen, die Intuition hat blitzschnell völlig neue Atemtechniken parat und das Ausatmen, bekommt eine komplett neue Bedeutung. Kann man alles machen, so richtig funktionieren wird es aber erst, wenn die Brille die passende Temperatur angenommen hat. Nur, so lange möchte ich hier auf dem Maskenball gar nicht verweilen.

OK, nächster Schritt: Kasse!

Irgendwie überkommt mich beim Auflegen der Waren auf das Kassenband das fast nicht zu unterdrückende Bedürfnis, den Mist einfach vom Gesicht zu reißen. Das Atmen ist anstrengender, die Brille schon wieder vernebelt und durch das ständige Hin und Her beim Umpacken, sitzt auch die Maske nicht mehr gut. Es zieht am Ohr, drückt auf die Nase und zerrt an der Brille.

Der Bezahlvorgang, wird die reinste Brüllorgie. Während ich die Kassiererin noch halbwegs gut verstehen kann, muss ich nun nicht nur gegen die Schutzscheibe, sondern auch durch den Stoff der Maske ankämpfen, wenn ich antworte, Löhnen am Limit!

Raus, nur noch raus! Weg von all den Lebensmitteln, nur noch zum Auto! Mittlerweile hat es begonnen zu regnen, damit ist meine Brille nun endgültig nutzlos. Erst mal Schutz unter der geöffneten Kofferraumklappe suchen und Luft holen. Was mit aber auch wieder die Chance gibt zu sehen, wie meine Mitmenschen gerade an die Situation herangehen.

Von links kommt ein Herr auf einem Fahrrad, der seine Maske während der Fahrt wohl unter dem Kinn hängen hatte. Nun, es regnet, das Teil ist Nass seine Reaktionen beim Aufsetzen, kann ich gar nicht beschreiben. Wenn es nicht so unverschämt wäre, hätte ich ihn gerne um die Filmrechte gebeten.

Jeder oder jede fünfte kommt schon mit der aufgesetzten Atemmaske im Auto an, viele andere gehen zu den Einkaufswagen und drehen unverrichteter Dinge wieder um – Maske im Fahrzeug vergessen?!

Mir reichts, ab nach Hause. Für heute ist genug gefiltert worden.

Ein Maskenaffe

 

Lappen vor’s Gesicht!

Ein Haufen MaskenAb heute!

Nicht vergessen, seit Mitternacht ist es Pflicht, in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Atemmasken zu tragen, sonst kann es teuer werden ;-)

50 (T)euros kann’s kosten, wenn man seinen Kram ohne Schutz erledigt.

Nicht, dass Ihr noch Viren aufsaugt oder durch die Gegend pustet!

Denkt dran, für die Heißgetränkefans, habe ich da noch eine Idee offen! :mrgreen: Natürlich sollte man auch alles richtig machen, jedenfalls so lange, bis es neue Erkenntnisse gibt.

 

 

 

Dies und das noch:

Das Low-Carb-Käsekuchen-Experiment

Low Carb Quarl-Käsekuchen ohne TeigAlternativen

Wer sich hier im Blog bereits umgesehen hat, kennt ja meine kleinen Problemchen rund um das Gewicht und die Diabetes. Natürlich möchte man trotz allem gelegentlich auch mal diversen Leckereien frönen, vorzugsweise ohne negative Nebeneffekte. Nun, so ganz funktioniert das nie. Selbst wenn man mal was Blutzuckerschonendes gefunden hat, heißt das noch lange nicht, dass es auch dem Zuckerspiegel zuträglich ist.

Wie auch immer, ich und Tochter S. haben uns mal durch diverse Low-Carb-Käsekuchenrezepte gewühlt und uns bewusst ein einfaches ausgesucht. Bei ‚koch-mit.de‘ steht alles, was man für einen Low-Carb-Käsekuchen ohne Boden braucht, dieser soll es werden.  Wenn jemand noch ergänzende Ideen in der Richtung hat – Kommentare zu diesem Beitrag sind möglich ;-)

Nun, jedenfalls ist dabei ein Käsekuchen herausgekommen, der ohne Teig existiert, also eigentlich nur das beinhaltet, was sonst auf eben diesem Teig liegt. Ob man so etwas nun mag oder nicht, kann ich natürlich nicht für jeden entscheiden, wir kommen mit dem, zu erwartenden, Ergebnis jedenfalls gut zurecht. Hält man sich an unsere Zutaten, werden dem Körper mit diesem Gebäck ca. 140 kcal und rund 0,4 BE, auf 100 Gr. zugeführt, was sicherlich vertretbar ist. Jedenfalls dann, wenn man sich vergleichbare Dinge anschaut, die nicht mit möglichst wenig Kohlehydraten auskommen müssen. Errechnet übrigens aus der Summe der Zutaten im Rohzustand, also ist es eher ein Schätzwert. Vor dem Backen wiegt die Geschichte ca. 1300, nachher rund 820 Gramm, da könnte man sich schon ein größeres Stück genehmigen und kann behaupten, dass recht wenig Naschenergie den Weg in den Mund gefunden hat.

Was kommt denn rein?

Damit man nicht erst im Rezept suchen muss, eine kleine Übersicht der Zutaten:

1 Kilo Magerquark, 0,3% Fett

3 El Limettensaft, je nach Geschmack.

5 Eier

2 Tüten Vanillepudding (Pulver)

Einige Spritzer Süßstoff

Was macht Man(n) dann damit?

Backen :mrgreen:

Vorher aber alles gut verrühren und vor dem Transport in den 175°C Backofen, die komplette Mischung eine gute Stunde stehenlassen. Der Teig atmet doch ziemliche Luftmengen aus und beim Backen, kann das Ding schon regelrechte Blähungen entwickeln. Wie haben zwar versucht, die Luftblasen anzupieksen, gebracht hat’s aber eher wenig. Man muss natürlich immer bedenken, dass dies unser erster Versuch in der Richtung ist. Grundmotto: Schön kann, lecker soll, essbar muss! ;-) Jedenfalls hat das Gemisch final 70 Minuten in Springform und Backofen die Umluft genossen, wir bezeichnen es mal als fertig.

Low Carb Käsekuchen ohne Teig - Ein TeilWie schmeckt das Teil?

Kann man schlecht beschreiben, ich sage aber mal: Nach nichts! :shock:

Völlig neutral, total Zero! Man hat einfach eine Kalorienmasse im Mund. Einen Quarkblobb!

Mit der Festigkeit und auch Konsistenz bin ich durchaus zufrieden, am Geschmack müssen wie aber noch feilen, der fehlt nämlich schlicht komplett.

Ha, aber so schnell, geben Tochter S. und ich nicht auf ;-) Neben der Möglichkeit, dass wir irgendwo etwas falsch gemacht haben (wo auch immer…), kann es ja auch sein, dass es Leute gibt, die bewusst so ein Gebäck kreieren wollten und wir nun herausfinden müssen, was da noch hinein kommt, bis es wirklich eine Nascherei wird. Ich werde es erneut versuchen und berichten!

Kleine Anmerkung(en)

Ein wenig zusammengefallen ist er, aber nur so um rund 60% :mrgreen: Ja, ja, ja, ein wenig dunkel ist er vielleicht auch, für den ersten Versuch bin ich aber damit zufrieden und dunkel ist mir ehrlich gesagt lieber, als die optische Verwandtheit mit Hirtenkäse! Beim nächsten Anlauf gehen wir trotzdem, mit der Temperatur deutlich herunter. Meiner Meinung nach, ist die Basis OK und da wir ohnehin gerne experimentieren, wird nachgebessert. Ob da natürlich am Ende noch der Kuchen aus dem Rezept bei herauskommt, weiß ich auch nicht ;-)

 

 

 

 

 

Die nächste Etappe: Kilo Nr. 35

Diät-Schlemmermenü

Die nächste kleine Etappe, ist geschafft!

Mein K(r)ampf mit den Kilos ist natürlich immer noch nicht beendet. Hat sich der Weg von Kilo 29 nach Kilo 30 wirklich lang angefühlt, kommt mir der Schritt jetzt, zum Verlust des 35. Kilogramms, eher schnell vor. Allerdings sehe ich am Datum es Blogbeitrages, dass es bei Nr. 30 Ende Januar war, also liegen rund 3 Monate dazwischen, womit sich bestätigt, dass es nicht mehr so schnell geht, das persönliche Zeitempfinden, kann einem da schon Streiche spielen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es mir also ohne allzugroße Einschränkungen gelungen ist, in 10 Monaten 35 Kilo Gewicht zu verlieren. Man muss nun kein großer Mathematiker sein, um da einen Durchschnitt von rund 3,5 kg im Monat zu erkennen. Mit mehr Sport wäre bestimmt auch noch mehr möglich gewesen, immerhin kann ich mit gutem Gewissen sagen, es geht auch so.

Eigentlich will ich damit allen Mitstreitern nur sagen: Haltet durch, es geht und lohnt sich ;-)

 

 

 

Dies und das noch:

Von Viren, Informationen und den berühmten Fakenews

moralei-fakenewsUnsinnige Informationen

Ich habe in den letzten Tagen unglaublich viel Quatsch zum Corona-Thema im Netz gelesen.

Einige verkünden die eigene Meinung als Tatsache, andere haben anscheinend nicht genug Verstand, auch die einfachste Information zu begreifen. Es ist unglaublich, wie dumm manche Aussagen sind.

Ich will niemandem unterstellen, so zu agieren!

Ich weiß, dass der Löwenanteil der Leute besonnen mit Fakten umgeht. Da ich aber eben selber sehr viel Sensationsgeilheit und auch schlicht Idiotie gefunden habe, muss ich diesen kleinen Beitrag hier jetzt einfach tippen. Ihr wisst schon: Der Schuh und wer ihn anziehen möchte…!

Bitte nutzt seriöse Quellen zur Informationsgewinnung!

Tante Hertas ziehen im Knie und Onkel Huberts Wissen aus alten Tagen, sind bestimmt gute Hinweise auf das Wetter im Schaltjahr, leider aber keine medizinisch belastbaren Erkenntnisse.

Man muss doch zumindest misstrauisch werden, wenn auf einer Webseite, die ansonsten eher den Stoßrhythmus des Erotiksternchen Olivia Stossfest untersucht, plötzlich Zahlen ohne Quellen angeboten werden.

Lest dort, wo es Nachrichten gibt, die auf belastbaren Tatsachen aufgebaut sind! Nur diese sind es schließlich, die unser Leben auf jeden Fall beeinflussen!

So sehen Quellen aus, deren Angaben als Grundlage für Entscheidungen genutzt werden können:

Link: Tagesaktuelles vom Bundesministerium für Gesundheit.

Link: Aktuelle Zahlen beim Robert Koch Institut.

Natürlich ist es jedem freigestellt zu Zweifeln oder von einer großen Verschwörung auszugehen! Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die offiziellen Quellen die Basis für Entscheidungen sind, die das Leben jedes einzelnen Bürgers direkt beeinflussen! Entschieden wird von denen, die aktuell die Macht dazu besitzen, ob es nun gefällt oder nicht!

 

 

 

 

 

Eine Reha – Teil 3: Wer und wo sind denn Sie?

Meine EntchenLasset die Spiele beginnen

Tja, wie geht es nun weiter?„, lautet die Frage.

Ich sitze hier, der Rücken beruhigt sich langsam und ich bekomme den Eindruck, dass es jetzt losgehen sollte. Wie deutet man, „Wir werden auf Sie zukommen…?“ Ist das vielleicht schon eine Art Geduldstest, ein Check, ob ich die Arschlochpatient-Plakette erhalte oder doch eher auf eine Liste der Erträglichen komme? Vielleicht bin ich auch schlicht vergessen worden? Gibt es hier so etwas wie ein Stationszimmer oder überhaupt lebende Menschen? Bin ich vielleicht noch Zuhause und das ist alles nur ein Traum?

Was solls, ich habe ein Zimmer und einen Schlüssel, die Papiere sind übergeben, sollen sie mich doch suchen, wenn sie mich brauchen. Ein Blick in die Runde zeigt, ich muss einiges auspacken. Was zuerst?

Die Entchen!

Oh, Ihr kennt meine Entchen nicht? Das sind die beiden auf dem Foto, die mich seit 18 Jahren als Maskottchen begleiten. Ursprünglich als kleiner Trost nach einer recht üblen Operation 2002 von meinen Kindern ins Krankenhaus mitgebracht, sind sie heute festes Inventar in meinem Gepäck, wenn ich mehrere Tage nicht Zuhause schlafen kann. Ein festes Prozedere, geht gar nicht anders. Als letztes ein- und als erstes ausgepackt, so gehört sich das ;-) Schnell noch ein Foto an die Familie gesendet, dass es den beiden gut geht, so ein Transport im Gepäck ist schließlich kein Zuckerschlecken, nicht? Ansonsten beschränke ich mich fürs Erste auf das strategische Verteilen der Koffer, um bei Bedarf schnell an den Inhalt zu kommen.

Mittlerweile ist fast eine Stunde vergangen, ich will wissen, was nun folgt, etwas essen und überhaupt mal zur Kenntnis genommen werden. Vor der Zimmertür sind Geräusche zu hören, jetzt oder nie.

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Dies und das noch:

Ein Dank, vor allem, an die Unsichtbaren!

Herzlichen Dank vom Moralei!Ein Dankeschön

Ich weiß, dass ich garantiert nicht der Erste bin, der sich bei all jenen bedankt, die auch in seltsamen Zeiten wie diesen, Leistung bringen.

Ebenfalls bin ich sicher, dass ich nicht alle namentlich erwähnen kann, denen ein besonderer Dank gebührt, gerne darf jeder in den Kommentaren ergänzen, was ich vergessen habe.

Neben den direkt mit der Gesundheit verbundenen Menschen, möchte einfach noch speziell „Danke“ an die sagen, die so transparent und im Hintergrund, unser gewohntes Leben ermöglichen:

Müllabfuhr

Stromversorgung

Telekommunikation

Trinkwasser

Abwasser

Tankstellen

Servicetechniker

Lieferanten

Produktionsmitarbeiter

Verkauf & Regalfüllung

Sicherheit und Ordnung

Straßenreinigung

Eine bestimmt unvollständige Liste, keine Frage.

Danke!

 

 

 

Ein Hinweis zur Anwendung von Toilettenpapier

Hamsterkauf MenüKlorolle - korrekte Anwendung

Überhaupt: Wieso ausgerechnet Klopapier?

 

Kleines Update am 15. Oktober 2020:

Ich hätte nicht gedacht, dass ich exakt 6 Monate später den Beitrag hier wieder als aktuell betrachten kann. Der Blick über den Tellerrand deutet dies aber zumindest an …

 

 

 

 

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Freitags gibt es Fisch: Kalorien im Matjesbrötchen

DIY MatjesbrötchenDas Brötchen mit dem Matjes

Nicht jeder mag es, das Brötchen mit dem Matjes-Hering darauf – das Matjesbrötchen.

On Top noch Salat und Zwiebeln – so etwas liebt man oder hasst es :-)

Ich jedenfalls liebe Fischbrötchen, die Dinger mit Matjes drauf erst recht.

Vor allem, wenn es schnell gehen muss und einem der Sinn nicht nach Burgern oder Pizza steht.

Wer auf sein Gewicht achtet, sollte natürlich auch in etwa den Kalorienpower so eines Snacks abschätzen können, ist ja nicht unwichtig, oder?

Ja, aber was stimmt denn nun?

Allerdings gehen hier die Informationen im Netz stark auseinander, weshalb ich dazu nun eigentlich überhaupt den Beitrag hier schreibe.

Schaut man sich nämlich auf den geeigneten Seiten zur Kalorienzähmung im Web um, wird das klassische Matjesbrötchen mit rund 220 kcal und 28,8 Gramm Kohlenhydraten (Entspricht 2,4 BE) angegeben.

Klar, unter Umständen bezieht sich das auch auf 100 Gramm, wer hat denn aber unterwegs am Fischwagen schon eine Küchenwaage dabei?

Natürlich weiß ich, dass dieses Problem oft auch bei anderen ‚Außer-Haus-Mahlzeiten‘ zu finden ist, nehmt diesen Artikel einfach stellvertretend für alle anderen Häppchen.

Ich mein‘, an jeder Ecke wird einem vorgekaut, wie wichtig gesunde Ernährung ist. Wenn Du aber keine Chance hast, erst durch langes diskutieren, recherchieren und rätseln an die Daten einer Speise zu gelangen, gilt im Einzelfall: Nimm, was Du findest!

So weit, so gut. Ein durchschnittliches Weizenbrötchen alleine, bringt schon 250-300 kcal mit, bei bis zu 4 Broteinheiten (auf 100 Gramm bezogen). Matjes selber schlägt auch noch mit ca. 240 kcal/100 Gr. zu Buche, rund 110-160 Gramm sind in dem kompletten Matjesbrötchen verbaut.

Wie muss man da denn nun mit umgehen? Salat und Zwiebeln, sind in der Übersicht, übrigens noch gar nicht berücksichtigt.

Wie kann also ein komplettes Paket aus Matjes UND Brötchen weniger Energie besitzen, als die Summe der Einzelteile?

Werden die Brötchen speziell ausgehöhlt bei der Herstellung? Also quasi alles Weiche raus, Fisch rein? Zugegeben, ich mache das immer, allerdings auch bei jedem anderen Brötchen. Hat wohl was mit Resten der Kindheit und perfekter Belagvorbereitung zu tun. Ja, ok,  vielleicht auch mit Gier, manchmal wenigstens … Sind vielleicht sogar Brötchen für Matjesbrötchen spezielle Brötchen, die der Ottonormal-Nicht-Matjesbrötchenesser gar nicht einzeln erwerben kann? :mrgreen:

Bleibt aber immer noch das Problem:

Wie viele Kalorien hat ein Matjesbrötchen?

Beim Eigenbau eines Einzelexemplars habe ich, bei Durchschnittswerten, Folgendes auf der Liste:

65 Gramm Brötchen: 180 kcal

110 Gramm Fisch: 240 kcal

Salat und Zwiebeln: 20 kcal, die gehen wohl im Schwund unter :-)

Sind, nach Adam Riese und Rita Zwerg, in der Summe 440 kcal.

Bämms!

Und nun?

Ich persönlich halte mich übrigens an die Rechnung aus meiner eigenen Liste, so kann ich zumindest nichts falsch machen. Außer vielleicht weniger gegessen zu haben, als angenommen.

Ach ja, dass mein Brötchenfoto nicht das Schönste ist, weiß ich.

Dafür war es aber lecker, Matjesbrötchen eben :mrgreen:

(Bei sowas hier hat man natürlich auch ein paar Kalorien gespart und als kleiner Tipp: Lüften nicht vergessen! ;-) )

 

 

Dies und das noch: