Zeitumstellung!

Zeitumstellung!Eine Stunde mehr!

Nicht vergessen, heute Nacht werden die Uhren wieder in Richtung Winter gedreht.

Ich erinnere mal lieber etwas eher daran ;-)

Konkret heißt das: Alles eine Stunde zurück, aus 3 Uhr wird 2 Uhr und die Winterzeit beginnt.

Auf die Art und Weise bleibt mehr Zeit für einen Schlummertrunk, blöderweise wird auch so manche Nachtschicht künstlich verlängert.

Auch wenn ich mich wiederhole und das ohnehin fast jeder denkt: Schafft diesen Mist mit der Zeitumstellung endlich ab!

 

 

 

 

Ja lohnt sich das denn in dem Alter noch?

Zeit!Da willst Du jetzt noch mit anfangen?

Das ist ein Satz, gell?

Je älter man wird, desto öfter hört man ihn, wenn größere Veränderungen erwähnt werden. Selbst als wir 2013 von Duisburg in den Odenwald gezogen sind, kam diese Frage schon mindestens an zweiter Stelle jeder Unterhaltung auf. Zu der Zeit war ich, oh Rechenwunder, 7 Jahre jünger, da klang es noch merkwürdiger.

Aktuell befinde ich mich auch in einer Situation, die von vielen Leuten mit dem Statement „Jetzt doch nicht mehr!“ belegt wird. Wenn es so weit ist, werde ich wahrscheinlich auch einige Worte dazu hier verlauten lassen, vielleicht sogar einige mehr. Jetzt im Vorhinein, möchte ich aber noch keine ungelegten Eier färben ;-)

Wie auch immer, zurück zum Thema. Ich habe mir mal Gedanken gemacht, wo man eigentlich steht, wenn die 50 Jahre überschritten sind.

Dazu einfach eine kleine Übersicht:

Die statistische Lebenserwartung von Männern liegt bei ca. 78 Jahren, Frauen können noch rund 4 Jahre oben drauf packen. Das ist auch logisch, die Damen haben halt mehr zu erzählen ;-) (Gleich gibt’s wieder Beschwerdemails… :mrgreen: ). Jetzt meckert nicht wegen Statistik und Co, im Leben weiß man letztlich auch mit 30 nicht, ob der nächste Sonnenaufgang nicht der letzte ist. Das klingt hart und ist scheiße, lässt sich aber nicht ändern.

Wenn man nun davon ausgeht, dass bis so irgendwo um das 20. Lebensjahr herum ohnehin jeder mit Schule, Elternhaus und erzogen werden ausgelastet ist, sind diese Jahre ziemlich verplant. Spätzünder, Frühstarter und Ödipus- oder Elektrakomplexe mal außen vor gelassen, stehen nun noch 58 Jahre zur freien Verfügung. Übrigens, wenn man auch noch studiert, ist das vielleicht etwas bitter. Da fehlen dann zusätzlich einige Jahre, nur damit man ein Papier hat, auf dem geschrieben steht, mit welchen 2 % eines komplexen Themas man sich eigentlich auskennen sollte. (Achtung: Das war irgendwas mit Satire, damit geht derzeit fast alles! Humor, Baby, Humor ;-) )

So im und beim klassischen Lebensbild kommen nun noch eigene Kinder, Partnerschaftsübungen und alles Mögliche an Fehlschlägen durch das Sammeln von Erfahrungen hinzu, ich veranschlage dies pauschal mit weiteren 20 Jahren, somit sind also noch 38 Jahre planbar. Es folgt dieser komische Lebensabschnitt der festgelegten Pflichten. Zum einen der Blick nach hinten, ob Fehler ausgebügelt werden können und zum anderen die Planung für das Rentenalter. Das ist zwar noch weit weg, winkt aber schon am Horizont – irgendetwas möchte zu der Zeit schon erreicht sein. Meist ist es das nicht wirklich, das gibt aber keiner zu, das will keiner hören. Gerade die aktuellen Zeiten zeigen doch, dass das Auftreten und der Umgang mit so etwas wie einem Virus zum Beispiel, die komplette Planung in ein paar Wochen über den Haufen werden kann. So oder so, da sind locker wieder 10 Jahre den Bach runter.

Ha, merkt Ihr das auch? Ja, genau!

Da ist man dann schon rund 50 Jahre alt! In Worten: FÜNFZIG! Ungefähr jedenfalls. Die interessantere Lebensphase ist noch übrig! Man hat, statistisch gesehen, jetzt noch mehr Zeit Unsinn zu veranstalten als in den früheren Jahren, wo einem das noch eher nachgesehen wurde. Das ist ein bisschen blöd, immerhin ist man aber mittlerweile auch etwas weitsichtiger, wenn es um das Treffen von Entscheidungen geht. Also manchmal jedenfalls, könnte sollte es so sein. Schau aber mal an, da sind rechnerisch noch 28 Jahre Vollgas drin!

Was ich damit sagen will?

Lieber später noch ins saubere, aber kalte Wasser springen, als bis zum Ende seiner Tage im blubbernden Schlammtümpel zu hocken. Ach ja, Baum pflanzen und Rheumasalbe nicht vergessen ;-)

 

 

Schnell nur ein Emoji

emotionÜbrigens:

Gelegentlich nur mit Emojis zu antworten ist keine Faulheit oder Geringschätzung, es ist oft ein Zeichen von Respekt!

Es sagt nämlich auch aus, dass man einer Person unbedingt antworten möchte, obwohl eigentlich keine Zeit zum Schreiben vorhanden oder die Situation ungünstig ist :!:

OK, es gibt bestimmt auch Schreiber, bei denen die Faulheit im Vordergrund steht. Immerhin bekommt man so aber überhaupt eine Reaktion, die ansonsten vielleicht völlig ausbleiben würde. Auf die Antwort kann man dann auch komplett verzichten? Nun, vielleicht. Irgendwie steht man mit diesem Menschen aber doch in Kontakt oder hat ihn (oder sie) vielleicht sogar zuerst angeschrieben, komplett irrelevant kann’s dann doch nicht sein?! Nebenbei, ein „OK“ ohne jedes Symbol, finde ich auch nicht besser. Selbst bei diesen simplen zwei Buchstaben, kann ein Emoji doch den Unterschied zwischen „Super, so machen wir das“ oder „leck mich am Arsch“ ausmachen.

Nach meinem letzten Beitrag zu diesem Thema, habe ich einige Nachrichten erhalten, dass Menschen die sich oft dieser Symbole bedienen, kindisch, ungebildet oder unseriös sind oder zumindest wirken. Das sehe ich nicht so. Natürliche und persönliche Kommunikation, wird extrem stark von Gestik und Mimik gesteuert, da spielen Emotionen eine Rolle, wenn nicht DIE Rolle. Bei und mit purem Text, säuft das alles ab, so etwas fördert falsche Eindrücke und Missverständnisse.

Muss ja nicht jeder so sehen ;-)

 

 

Flackern statt lesen?

moralei-bunt-und-lautIch will doch nur eine Info…

Vielleicht kann man mir jetzt schon Altersstarrsinn vorwerfen, aber ich kriege immer öfter einen am Schlappen, wenn ich eine Information suche. Nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, meist reichen drei oder vier Wörter.

Die allmächtige Googlesuche kann bei so ziemlich allem helfen, wenn man denn starke Nerven hat. Viel unnützes Zeug, gerne auch mal etwas, wo auch nach mehrfachem lesen nicht klar ist, was das mit dem Thema zu schaffen hat. Da bin ich dann aber auch schon beim Thema! Lesen! Ich bin ja dankbar, wenn ich überhaupt eine Info zum Lesen bekomme. Für jeden Rotz werden plötzlich an jeder Ecke Videos angezeigt. Macht dies bei der Anleitung, wie man einen Autoreifen mit dem Kaffeelöffel von der Felge zieht ja noch Sinn, kotzt es mich bei den meisten Quellen einfach nur an.

Was könnte es einfach sein!

Man muss ja noch nicht mal nach etwas suchen, oft wird einem ein Thema von Interesse ja auch nur als Video in irgendwelchen Nachrichten angeboten. Gerade jetzt, bei den Corona-Dingen, ist doch eine einfache Liste auf dem Schirm sinnvoller, als wenn mir irgendwer da lange erklärt, dass so und so viele Prozent dies und das belegen. Natürlich nicht ohne 20 Sekunden Vorspann und 10 Sekunden Werbefilm. Mit kilometerlanger Vorerklärung was Menschen sind, warum es Krankheiten gibt und welche politische Richtung, die richtige ist. Es wäre ja auch zu viel verlangt, wenn da einfach stände, was ich in rund 3 Sekunden Lesezeit, einfach und unverblödet lesen kann.

Kann es wirklich sein, dass in Zeiten, in denen man so einfach an Wissen kommt, so viele Menschen nichts mehr begreifen, was ihnen nicht auch mit Ton, hübsch bunt und für Vorschüler erläutert, mundgerecht angeboten wird? Ich mein, bei ganz vielen Storys hat man am Ende doch den Anfang vergessen! Schlimmstenfalls sogar, was eigentlich die eigentliche Frage war.

Ne, für mich bitte nicht!

Haltet mich für engstirnig, aber wenn ich etwas wissen will, brauche ich keine Unterhaltung. Ich bin obendrein sicher, dass man auf die Fähigkeit des Lesens, auch in Zukunft, nicht verzichten kann und darf!

 

 

 

 

Die nächste Etappe: Kilo Nr. 35

Diät-Schlemmermenü

Die nächste kleine Etappe, ist geschafft!

Mein K(r)ampf mit den Kilos ist natürlich immer noch nicht beendet. Hat sich der Weg von Kilo 29 nach Kilo 30 wirklich lang angefühlt, kommt mir der Schritt jetzt, zum Verlust des 35. Kilogramms, eher schnell vor. Allerdings sehe ich am Datum es Blogbeitrages, dass es bei Nr. 30 Ende Januar war, also liegen rund 3 Monate dazwischen, womit sich bestätigt, dass es nicht mehr so schnell geht, das persönliche Zeitempfinden, kann einem da schon Streiche spielen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es mir also ohne allzugroße Einschränkungen gelungen ist, in 10 Monaten 35 Kilo Gewicht zu verlieren. Man muss nun kein großer Mathematiker sein, um da einen Durchschnitt von rund 3,5 kg im Monat zu erkennen. Mit mehr Sport wäre bestimmt auch noch mehr möglich gewesen, immerhin kann ich mit gutem Gewissen sagen, es geht auch so.

Eigentlich will ich damit allen Mitstreitern nur sagen: Haltet durch, es geht und lohnt sich ;-)

 

 

 

Die Nachtruhe

Bett- Symbol desasterkreis.deSchlaf schön

Es ist irgenwo um Mitternacht herum, Du bist müde und erschöpft – ab ins Bett.

Bequem in die Kissen kuscheln und vielleicht noch etwas lesen. Schon ab der dritten Seite fällt die Konzentration schwer, das Kapitel soll aber noch fertig werden.

Klatsch! Das Buch liegt auf dem Gesicht, war wohl doch ein Mikronickerchen. Also Buch weg, Licht aus und Augen zu. Du drehst Dich in die Decke, alles scheint perfekt. Also, es KÖNNTE perfekt sein, wenn sich nicht ganz gemein und heimlich, die Ecke des Kopfkissens umgeklappt hätte und nun droht, in Deine Lunge zu bohren.

Ach, ein wenig rekeln, dann wird das schon besser werden. Ja, so geht es. Richtig schön könnte es sein, wenn jetzt nicht das komplette Kissen verrutscht wäre und der Kopf nicht in der Luft baumelte. Also gut, eine letzte Energiereserve aktivieren und mit Hilfe der Hände, alles wieder in die korrekte Lage bringen. Ja, so geht es!

Theoretisch! Praktisch ist bei der Aktion natürlich das Zudeck verrutscht, ein Fuß liegt im Freien. Ungeschützt, frostgefährdet und überhaupt sehr einsam dort. Im Sommer kann das ja noch praktisch sein, JETZT ist es das aber nicht. Es wird Zeit für einen Reset, die komplette Schlafposition, bedarf der Neujustage. EIN MAL noch Kraft, nun ist es besser.

Bing, Augen auf! Warum? Du weißt es nicht. Panischer Blick auf die Uhr: 1:55 Uhr, bis zum Wecken um 6 Uhr, ist noch Zeit. Also hämisch grinsen, Augen zu und ab ins Traumland. War da nicht ein Klacken oder Pochen? Hat dieses Geräusch Dich geweckt? Was ist das? Ist es überhaupt real oder war das Einbildung? Noch ein paar Sekunden lauschen, wenn dann nichts zu hören ist, wird schon nichts….

Merkwürdige Träume schieben sich in Deine Schlafphase. Alles hat irgendwie mit Wasser zu tun. Es wird spezieller, es geht um Toilettenspülungen und WC-Kabinen, die verschlossen sind, obwohl Du hinein möchtest. Der Traum wird heftiger, irgendwie wirkt alles sehr real. Die Blase drückt, nirgendwo darfst Du dem nachgeben, Dir wird klar, Du bist gerade wach geworden, weil es kurz vor zu spät ist, die Toilette ruft. Nein, sie schreit regelrecht: „Gib Gas und komm her!

Es ist 2:40, noch ist Zeit. Dir ist kalt, wie kann man in den zwei Minuten Klotour, nur so auskühlen? Egal, nur wieder schnell in die Federn. Es hat ja schon was, dieses Zurückkuscheln in die warme Höhle. Was bedeuten schon Sex und Reichtum, wenn man so etwas erleben kann? Allerdings, irgendwie ist die Haltung nicht so perfekt, wie das vorhin noch gewesen sein muss. Drehen, wenden, rücken und drücken – so ist es besser. Schon bist Du wieder weggetreten.

Staubtrocken

Oh, ein angenehmer Traum jetzt! Du sitzt am Strand, perfektes Wetter und alles friedlich. Du nimmst das Getränk, das neben Dir steht und willst die Flasche öffnen. Nur, es klappt nicht! Der Traum ändert die Richtung, es geht nur noch um die Flasche. Es ist der Durst, der nun die Regeln bestimmt! Alles dreht sich um Getränke, vor allem um die Tatsache, dass Du keines ergattern kannst. Klack, die Augen sind wieder offen. Im Mund ist alles pelzig trocken und aus dem schönen Strand im Traum, ist eine Mundhöhlen-Sahara geworden. Durst! Das ist erbärmlicher, nerviger Durst.

Jetzt weißt Du auch, was gestern Abend noch zu erledigen gewesen wäre. Du hast vergessen, was Trinkbares am Bett zu platzieren. Gehts denn nicht so? Es ist 3 Uhr 32, bis um 6, muss das doch auszuhalten sein?! Du riskierst es! Eigentlich müsstest Du das aber besser wissen. Alle Gedanken kreisen nur noch um Flüssigkeiten, der Belag im Mund ist zum Bärenfell mutiert, das wird so nichts. 10 Minuten wertvollen Schlaf hast Du so schon vergeudet, nun bewege Dich endlich in die Küche!

Wieder aus dem Bett, wieder frösteln, wieder wach. Der Weg in die Küche ist ohne Licht ausreichend bekannt, nur nicht noch munterer werden. Kühlschranktür auf und: Schock! :shock: Die Arktissonne durchflutet Dich! Kalt und hell, jetzt, wo Du ohnehin schon frierst! Glasklarer Plan im Kopf: Morgen fliegt die bescheuerte Lampe da raus und das Gerät wird wärmer eingestellt!

Gefahr

Arschkaltes Getränk, rinnt Dir durch die Kehle. Eine Mischung zwischen Schmerz, Erleichterung und Befriedigung, durchfließt Dich. Mit der Flasche am Hals, geht es wieder in Richtung Bett. Leicht schwankend, in der Hoffnung das es dies nun war, beginnt der Rückweg bis: RUMMS! Ein Knall, ein Schmerz, ein Stöhnen! Tja, Baby, Stühle haben Beine, auch wenn Du kein Licht gemacht hast. Strafe folgt auf Dummheit. Ob es blutet? Bestimmt ist der Zeh gebrochen! Nachsehen? Nein, das kann auch nachher noch begutachtet werden. Oder?

OK, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Licht an und der Wahrheit ins Auge sehen! Hm, OK, der Zehnagel ist noch da, jetzt sogar mit Kerbe. Ach was, kein Blut und kein offener Bruch, zurück in die Heia. Immerhin ist es knapp 4 Uhr, mehr als die Hälfte der Schlafzeit, ist doch schon rum.

Das Bett ist warm, bequem und heimelig. Augen zu und ab in die Parallelwelt. Aber, ist der Kühlschrank auch wieder zu? Hast Du da nicht vielleicht was vergessen? Ne, dann wäre es ja nicht so duster gewesen. Der arme Zeh. Überhaupt, so ein bisschen pochen ist schon noch zu merken. Doch was gebrochen? Vielleicht mal einen Arzt drauf schauen lassen? Na, nachher wird sich da schon was zeigen, wenn es arg sein sollte. Jetzt erst noch schlafen, ist ja wichtig. Was da nachher noch alles zu erledigen ist! All die Aufgaben. Was, wenn Du es nicht schaffst, wenn Du etwas Grundlegendes vergessen hast? Quatsch, warum sollte das so sein? Schlaf jetzt! Es ist doch schon, ja wie spät ist es denn? OK, nur ein kurzer Blick – 4 Uhr 21… So richtig lange ist es nicht mehr, bis der Wecker klingelt. Überhaupt, klingelt! Der piept doch eher. Ab sofort bist Du da viel korrekter, man sollte schon die richtigen Begriffe nutzen. JETZT IST SCHLAFEN WICHTIG! Moment, war das Symbol für den aktivierten Alarm auf dem Display überhaupt zu sehen? Hast Du nicht vergessen, den Wecker einzuschalten? Schau mal lieber nach! Oha, schon halb fünf! Ja, doch, da scheint alles in Ordnung. Was ein Quatsch auch, warum sollte ausgerechnet das Alarm aktivieren, vergessen worden sein? Augen zu!

Wieso ist es überhaupt schon 4 Ur 33? Du hast doch nicht 12 Minuten lang überlegt, ob Du den Wecker gestellt hast. Oder doch? Ne, sicher nicht.

KNACK!

Was war das? Einbrecher, Entführer, Hauseinsturz? DAS ist keine Einbildung! Das ist wirklich! Besteht Gefahr, muss ich die Familie wecken und alle retten? Aber was war das denn? Irgendwie doch ein bekanntes Geräusch… KNACK! Das ist es wieder! Laut, scharf und schrill. Na klar, das ist die fucking Plastikwasserflasche, die jetzt warm wird. Ab sofort kommen hier nur noch Glasflaschen zum Einsatz! Ja, so wird das ab jetzt werden!

Wie viele Stunden Schlaf bekommst Du überhaupt noch zusammen? Das reicht doch niemals! Das kann ja ein beschissener Tag werden, es ist doch jetzt schon klar, dass die Zeit nicht ausgereicht hat. Man, so ein Dreck. Kurz rechnen, knapp 4 Stunden, unter 5 funktionierst Du nicht. Na, jetzt noch schnell die letzten 1 1/4 Stunden pennen, dann klappt das knapp. Nur, dazu musst Du zunächst einschlafen. Jetzt sofort, wäre gut. Na, los mach schon! Augen zu und ab. Boah, so wird das nichts, die Zeit rennt weg, EINSCHLAFEN, SOFORT! Es ist 4 Uhr 56, noch lohnt das. Besser umdrehen, auf der anderen Seite schläfste ohnehin besser. Ob es wohl schon viel später ist? Egal, jetzt wird erst wieder die Zeit beachtet, wenn es Zeit zum Aufstehen ist.

MIEP MIEP MIEP MIEP MIEP

Der Weckruf, es ist 6 Uhr, raus aus dem Bett!

 

Heute Nacht beginnt die Sommerzeit!

Symbol Clock swUhren vorstellen!

Heute  Nacht werden, mal wieder, die Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgedreht!

Nachtschichten werden eine Stunde kürzer, der Schlaf um die gleiche Zeit verringert. OK, man kann eine Stunde eher ins Bett gehen, dann passt das wieder, aber wer will das denn?

Sinnvoll?

Nein, garantiert nicht.

Aber wie das so ist: Neue Steuern gehen in wenigen Wochen, Sinnvolles dauert halt länger, oder kommt nie ;-)

 

 

 

Fimmel & Macken: Modell-Auto-Klassiker

2CV ModellZeit

Eigentlich liegen hier richtig wichtige Angelegenheiten, um die sich gekümmert werden muss. Leider ist es in der aktuellen Sondersituation aber auch so, dass vieles nicht seinen gewohnten Gang geht und schlicht nicht erledigt werden kann oder zumindest deutlich länger dauert. Was wieder dazu führt, dass man sich um ein paar Kleinigkeiten kümmern kann, die sonst gerne auf die lange Bank geschoben werden (müssen). Ich für meinen Teil werde ein wenig Pflege betreiben. Sowohl bei den Modellen, als auch bei meinen „Macken“.

Ob so ein Fimmel auch im Maßstab 1:24 vorliegt, kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen ;-)

Kaefer Modell

Eigentlich habe ich heute nichts zu schreiben…

Grüße aus dem Chaos vom Moral-Ei… weil bestimmte Umstände in unserem Alltag, im Moment, für irgendwie seltsame Situationen sorgen.

Auch ich muss aktuell die Prioritäten anders festlegen, weshalb mir im Augenblick etwas die Zeit und Muße, für einen Blogbeitrag fehlen.

Andererseits gefällt es mir aber gar nicht, deswegen heute auf einen Blogtext zu verzichten.

Also lasse ich für jetzt nur einen kleinen Gruß an Euch alle hier und wüsche und allen, das Beste!

 

 

Eine Liste aus der Vergangenheit – Da fehlt noch was!

PhonoAltes geht, Neues kommt, oder?

Für die „Die Zeitmaschine im Kopf“ habe ich einen innerlichen Schritt in die Vergangenheit machen müssen. Zugegeben: Gerne machen müssen, ich bin eben ein Kind der 70/80’er und will das auch bleiben.

Keine Sorge, ich finde mich parallel wunderbar im Jahr 2020 und hoffentlich kommenden zurecht, manche Entwicklung möchte man denn doch nicht vermissen. Ich kann durchaus noch nach Landkarte meinen Weg finden, mit Navi geht es aber ungemein komfortabler ;-) Jedenfalls bin ich seit dem Schreiben des erwähnten Artikels wieder ein wenig sensibilisierter für das Bemerken alle der Dinge, welche im Begriff sind zu verschwinden, oder auf dem Besten Wege sind, in Vergessenheit zu geraten.

retro-tonband-uherHier geht es mir gerade um Bemerkungen oder alltägliche Sätze die, nicht zuletzt durch die technische Entwicklung, in unserer aktuellen Zeit an Sinn verloren haben.

Die Liste ist unter Garantie höchst unvollständig und sozusagen offen, es würde mich freuen, wenn sie im Laufe der Zeit durch Kommentare und Bemerkungen verlängert würde. Bilder wären auch OK, wenn die Rechte ganz klar ersichtlich vorhanden und für eine Veröffentlichung hier im Blog gegeben sind. Was noch dazu kommt, würde ich gelegentlich einfach an den Blogbeitrag ranhängen.

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Im Wartezimmer: Der Wasserspender!

Symbolfoto WasserSchon wieder was aus der Gesundheitsecke?

Ja, was soll ich denn machen? Ich habe aktuell viel Arztkram, also reichlich Termine und somit logischerweise auch mehr Kontakt zum Geschehen in Arztpraxen, als mir lieb ist. Zum Glück für den Blog, kommt da auch immer wieder was Bemerkenswertes bei rum, mit dem ich Euer Leben bereichern muss. Konntet Ihr jemals ohne den Desasterkreis auskommen? War schwer, oder? Ein Leben ohne Desasterkreis ist eben möglich aber sinnlos. Jaja, ich bin schon still :mrgreen:

Gedulden

Jetzt also ein kleines Erlebnis, eher eine Beobachtung, aus dem allseits beliebten Wartezimmer beim Doktor, vieles passt aber bestimmt an etlichen anderen Orten ebenso.

Man kann schon beinahe eine Gruppierung der im Wartezimmer sitzenden Mensch vornehmen. Es gibt die Smartphoner, die Leser und die Gesprächigen. Eine 50/25/15 % Verteilung heute, gefühlt jedenfalls. Die restlichen 10 % ergeben sich durch Leute, die mit geschlossenen Augen dösen, alle paar Sekunden einen Anlass finden zur Theke zu gehen oder schlicht ins Leere starren.

Ich schaue auf die Uhr, Viertel nach 9. Eigentlich sollte ich jetzt dran sein, direkt vor mir ist aber gerade eine Frau aufgerufen worden, wird also wohl noch etwas länger dauern. Ich schaue mich abschätzend um. 10 oder 11 Leute sitzen noch, die schon vor mir hier waren. Vielleicht auch mehr, ich kann nicht alle Plätze einsehen. In der Praxis arbeiten mehrere Ärzte bzw. Ärztinnen, schwer einzuschätzen, wer nun zu wem möchte. Soll ich einfach mal fragen, wie lange es noch dauern kann? Ach was, schneller geht es dadurch auch nicht.

Die Zapfsäule

Hm, da steht ein Wasserspender…  So ein Spacy-Teil mit Knöpfen zum Drücken, für mit und ohne Kohlensäure und so. Ein kleiner Schluck käme mir jetzt durchaus gelegen, vielleicht muss ich später eine Urinprobe liefern, meist bin ich dann ohnehin trocken wie die Sahara.

Wie das Ding wohl funktioniert? Man will sich ja nicht unbedingt vor den Mitpatienten blamieren, oder? Ist diese Befürchtung der Grund dafür, dass sich auch von den anderen bisher niemand bedient hat? Hm, das kann man ja mal antesten. Ich stehe auf und gehe zu dem Gerät. Als klar wird, was ich denn ungeheures plane, folgen mir Blicke. Immer mehr werden aufmerksam! Ich schau‘ einmal im Kreis, direkt in ihre Gesichter. Panik, sie wurden erwischt! Ich habe zurückgeschaut, DAS hat niemand erwartet!

Ich ziehe einen der Becher, wirklich nur einen. Die Peinlichkeit, gleich den halben Vorrat aus dem Stapel zu ziehen, habe ich mir erspart. Diesmal. Am Bedienfeld sind 3 Tasten. Einmal Wasser pur, daneben der Knopf für „mit Blubber“ und einer, den ich nicht zuordnen kann. Selbstzerstörung? Soll ich…? Ne, lass mal.

Also Behälter drunter halten, Knöpfchen für „mit Bläschen“ drücken, Becher auf einen ungefährlichen Pegel füllen, geschafft! Eigentlich wäre jetzt Applaus angebracht, vor meinem geistigen Auge verneige ich mich vor dem Publikum, Standing Ovations!

Real nehme ich meine Beute und setze mich wieder hin. Ich trinke zwei- drei Schlückchen unter heimlicher Beobachtung. Befürchtet etwa jemand der Anwesenden meine Vergiftung?

Kurz darauf stelle ich innerlich grinsend fest, dass meine Einschätzung richtig war. Nach der Anstandswarteminute, erhebt sich hier und dort jemand, um ebenfalls die Quelle zu nutzen. Nacheinander, möglichst beiläufig und unauffällig wagen sie den Versuch. Einer musste eben den Anfang machen.

Gleich ist es 9:45 Uhr, irgendwann bin auch ich wohl dran…

 

 

 

Der Lebensakku

AkkupegelVerzeiht mir, wenn der Beitrag jetzt einen etwas morbiden Eindruck macht, so ist er eigentlich nicht gemeint.

Meine folgenden Gedanken wurden durch eine Bemerkung angeregt, welche ich zufällig aufgeschnappt habe. Wird höchstwahrscheinlich beim Arzt gewesen sein, ich weiß es nicht mehr genau.

Jedenfalls ist mir im Gedächtnis geblieben, dass ein Mann auf einem Stuhl sitzt und auf sein Handy schaut. Er wird gerufen, erhebt sich und nach einem kurzen Blick auf das Display entfernt er sich mit den Worten: „So, dann mal sehen, wie voll denn MEIN Akku noch ist!“ Irgendwie war es der Tonfall, der meine Aufmerksamkeit erregt hat, was mag er wohl erwarten? Für einen kurzen Moment hat mich das gefesselt.

Im Prinzip macht sich ja kaum jemand gerne Gedanken zum Ablaufen der eigenen Eieruhr, nicht? Zugegeben, mit 20 empfindet man seine Jahre anders als mit 50 und dies, obwohl ja niemand vorhersehen kann, was noch vor einem liegt. Unglücke und Krankheit kennen zudem keine Jugend. Wenn man seine Jahre mal zerlegt, steht „alt“ allerdings nicht wirklich für die reale Anzahl an erlebten Jahren, sondern eher für das, was man unbewusst als zu erwartenden Rest einschätzt.

Würde jemand die Darstellung der Restlebenszeit mit der Akkuanzeige von technischen Geräten realisieren, wäre das Ergebnis wohl wirklich eher düster. Wer kennt nicht das Gefühl, dass ein Akku mit 60 % Energie, noch gut was leisten kann. Bei 30 % wird aber schon unbewusst, nach der nächsten Steckdose gesucht. Dabei weiß aber auch jeder, dass in den meisten Fällen die Geräte noch wesentlich länger durchhalten, als der Ladestand vermuten lässt.

Gedanken eben…

 

 

 

Die Zeitmaschine im Kopf: eine kurze Reise durch Erinnerungen

bmw-323i-e21-cockpitIch wurde gerade getriggert!

In einem Tweet bei Twitter ging es um das Anschauen von alten TV-Sendungen, vornehmlich aus den 80er und frühen 90er Jahren. Irgendwie hat dies bei mir etwas ausgelöst. In meinem Kopf wurde ein, sich in in Echtzeit selbst erstellender, Film gestartet.

Keine große Reise, nein! Ein ganz gewöhnlicher Tag, für ganz normale Erledigungen. Nur das eben der größte Teil davon für immer Erinnerung bleibt, es existiert vieles nicht mehr. Die Autos sind längst als etwas anderes unterwegs, die Musik Kult oder vergessen. Die meisten Orte haben heute andere Bedeutung, vor allem sind leider auch viele der Menschen aus der Zeit, nicht mehr in der Gegenwart zu erleben.

Los geht es:

Ich steige für einen kurzen Moment noch einmal in meinen BMW 323i. Den E21, der E30 ist noch zu neu, für mich unbezahlbar. Radio an, Kassette rein, die „Sisters of Mercy“ hämmern den „Temple of Love“ in mein Gehör. Wahrscheinlich schüttelt meine Mutter schon wieder den Kopf, weil sie die Musik bis in die Wohnung hört. Nun, es ist wirlich etwas dolle, mal leiser drehen.

Im 323iDer erste Weg führt zur BP-Tankstelle, ich muss verbleites Benzin tanken. Vielleicht wieder teurer heute, wahrscheinlich um 1.15 DM der Liter. Den Tankwart kenne ich schon lange, zum Sprit noch zwei Raider und eine Flasche Cola, das kennt er schon. Beim Bezahlen lese ich auf der  Bild eine Schlagzeile, irgendwas mit Helmut Kohl und Genscher.

Ich fahre auf den Parkplatz der Firma, es ist 6 Uhr früh, der Job ruft. Heute ist wieder ein Montageeinsatz fällig. Das ist gut, vor allem ruhig. Wenn man den Hof verlassen hat, kann einen niemand mehr erreichen, bis der Tag um ist. Sollte es schneller gehen, kann man immer noch an einer Telefonzelle stoppen und Rücksprache halten. Hab ich eigentlich noch was auf der Telefonkarte? Egal, ein paar Groschen liegen bestimmt im Handschuhfach.

Nichts aussergewöhnliches auf der Arbeit heute, endlich Feierabend. Anschließend geht es nach Allkauf, ich brauche eine paar leere VHS- und auch Audiocassetten. Für den Ton werden es wohl wieder BASF Chromdioxid, bei den Videobändern ist mir die Marke relativ egal. Blöde, die VHS-Tapes sind da, nur keine für die Musik. Wohin nun? Vielleicht bei Divi? Ne, nicht mehr heute, um 18:30 machen die dicht. Ausserdem will ich nach Hause. Es kann sein, dass endlich die Fernsehantenne aufgerüstet ist, ich will auch mal RTL schauen, Sat-1 wird höchstwahrscheinlich ohnehin wieder nichts. Klar, ich könnte noch einen Filmvorrat in der Videothek holen, langsam wird das aber auch teuer. Außerdem kenne ich das Spielchen mit der Rückgabe und dem Zurückspulen. Vergessen als Ausrede zieht bei beidem nicht.

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Der Advent – Passendes, unpassendes und Gedanken

AdventskranzIch weiß natürlich, dass einige jetzt sofort die Stirn in Falten legen, weil Sie vermuten, dass es zu den unzähligen Adventswünschen im Web, noch einen dazu gibt. Ist nicht ganz falsch, aber auch nicht komplett richtig.

Allerdings ist es ja auch so, dass ich diesen Blog hier ins Leben gerufen habe, um mal ein wenig mit den Gedanken zu spielen. Gerne auch, um mal ein wenig zu reflektieren, was die Welt um einen herum so auslöst, auslösen kann. Klar, vornehmlich geschieht dies aus meiner persönlichen Sicht. Vielleicht teilt jemand mein Weltbild, vielleicht geschieht das Gegenteil. Mehr kann ich als kleiner Blogschreiber nicht liefern und auch nicht erwarten.

Jedenfalls kann eine Zeit wie der Advent nicht einfach ignoriert werden, nicht im Sinne der Seite hier!

Klar, von festlicher Stimmung die von Herzen kommt, bis zur Heuchelei und Konsumgier, sind es nur wenige Schritte. Allerdings würden diese an den anderen Tagen des Jahres, kaum dermaßen ins Gewicht fallen. Was wird in der Adventszeit den Leuten, im Namen der Besinnung, nicht alles geboten. Die Menschen im Einzelhandel keulen bis an ihr Limit, die Euroscheine rasen geradezu in die Kassen. Andererseits aber kann es passieren, dass einige Geschäfte an Ostern nicht mehr existieren, sollte das Weihnachtsgeschäft nicht zünden. Zeitgleich jagen Paketboten mit irrem Blick durch die Straßen und in einigen Familien werden vorsorglich Antidepressiva gebunkert, für den Tag der Zusammenkunft all ihrer „Lieben“. Wahrlich drollige Verhältnisse.

WeihnachtsplätzchenTja, das ist aber eben nur eine Seite der Vorweihnachtszeit. Ich, meine engere Familie und viele andere Menschen, wir sind anders gestrickt.

Klar stehen hier im Blog auch Sarkasmus oder Ironie oft im Vordergrund, nur eben nicht bei jedem Thema und nicht um jeden Preis. In Zukunft wird dies sicherlich deutlicher.

Bei uns in der Familie stehen nicht der Wert oder die Menge von Geschenken im Vordergrund, es ist etwas anderes. Besinnung und Ruhe sind es auch nicht direkt, das träfe den Kern der Sache nicht. Vielleicht liegt es eher daran, dass wir in der Vergangeheit auch kleinere oder größe Katastrophen zu bewältigen hatten, die gerne in der Vorweihnachtszeit ihren Zenit erreichten, ich kann es nicht genau benennen. Wir jedenfalls mögen die Stimmung, die Vorbereitungen, das ganze Päckchen. Ich persönlich bin auch sehr glücklich über alle meine Lieben, mit denen ich Weihnachten verbringen darf, zu Viele sind schon nicht mehr unter uns. Leider, oder auch glücklicherweise, weiß man ja in vielen Momenten nicht, dass man sie so nicht mehr erleben wird. Später bleibt nur der Rückblick, manchmal mit einem Stich in der Seele.

Nehmt meine Zeilen also vielleicht nicht als weiteren Adventsgruß, nehmt sie als Erinnerung an all das, was man noch für sich und die Seinen hat. Es ist die richtige Zeit!

 

3-Adventskerzen