Wenn Sprüche am Schreiben scheitern

KI-generiertes Spruchbild über große Weisheiten und stolpernde Rechtschreibung. ;-)Große Ansage, wenig Kontrolle

Du scrollst durch Insta, Facebook und den ganzen Rest. Irgendwann tauchen sie auf, garantiert nicht nur einmal:

Diese Sprüche in Bildern, die mit ein paar Worten gleich das Leben erklären wollen.

Mal geht es um Stärke. Mal um Enttäuschung. Mal um Menschen, Ehrlichkeit, Liebe oder um die ganz große Wahrheit für zwischendurch. Manche davon sind sogar gut. Manche treffen einen Punkt. Manche bringen mit wenig Text mehr rüber als andere mit einer halben Predigt.

Daran liegt es also (manchmal) nicht

Dabei ist es am Ende auch nur das, was einer in genau diesem Moment daraus gemacht hat. Ein bisschen Erfahrung, etwas Laune, vielleicht Frust, vielleicht Trotz, vielleicht einfach das Bedürfnis, mal eben besonders tief zu wirken. Kann man machen. Nur ist das eben keine absolute Wahrheit, auch wenn viele dieser Bilder genau SO tun.

Daran liegt es aber nicht, dass ich den Beitrag hier jetzt schreibe. Jeder muss selber wissen, was den eigenen Kopf anspricht.

Peinlich wird es vor allem dann, wenn die wenigen Worte schon falsch geschrieben sind oder zum Teil ganz fehlen!

Dann lese ich nicht mehr den angeblich klugen Gedanken. Dann sehe ich nur noch, dass da einer sehr viel Bedeutung ausstrahlen will, aber nicht bereit war, vorher kurz zu prüfen, ob sein Satz überhaupt geradeaus laufen kann. Das macht den Inhalt nicht automatisch falsch. Es macht ihn nur deutlich schwerer, ernst genommen zu werden.

Klar, Fehler passieren

Mir auch. Viele sogar.

Der Unterschied liegt für mich eher woanders. Ich versuche wenigstens, das zu vermeiden. Ich lese drüber. Ich prüfe den Kram. Nicht immer mit perfektem Ergebnis, aber wenigstens mit dem erkennbaren Willen, nicht jeden Murks einfach rauszublasen und dann auf Applaus zu hoffen.

Genau das fehlt bei vielen dieser Bildsprüche komplett

Da wird irgendwas ins Netz gestellt, weil es gerade bedeutungsvoll klingt, und fertig. Ob da Wörter fehlen, ein Fall verrutscht ist, die Grammatik humpelt oder die Rechtschreibung schon beim Einstieg die Treppe runterfällt, scheint vielen völlig egal zu sein. Hauptsache, es wirkt erstmal tief. Hauptsache, jemand teilt es. Hauptsache, die große Pose steht.

Das ist mir zu billig

Blöd ist nur, dass man das lesen muss, um es zu merken.

Und genau da nervt es dann richtig. Wer einen halbwegs sortierten Kopf hat, stolpert über so etwas sofort. Da ist der Inhalt oft schon tot, bevor er überhaupt die Chance hatte, einer zu werden. Nicht weil der Gedanke zwingend schlecht wäre, sondern weil der Weg dorthin mit so viel sprachlichem Gerümpel zugestellt ist, dass einem die Lust vergeht.

(Mit KI wird das übrigens kein bisschen harmloser. Eher im Gegenteil… :roll: )

Manche Menschen sollten vielleicht auch einfach nur mehr lesen, das hilft auch beim Schreiben (und denken…) ;-)

 


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Dies und das noch:

Die laute Minderheit und der stille Rest

Grünes Gras am gegenüberliegenden Ufer als Symbol für vermeintlich bessere Seiten.Wenn Betroffenheit zum Beruf wird

Es gibt Menschen, die scheinen beruflich betroffen zu sein.

Nicht von echten Dingen, sondern von allem, was man möglichst laut empört verkünden kann.

Ein falscher Ton, ein normaler Satz oder einfach nur ein stinkgewöhnlicher Tag und schon wird der Alarmknopf gedrückt. Danach heißt es, man müsse sich jetzt aber bitte sehr aufregen, denn irgendjemand hätte irgendjemanden irgendwie gekränkt.

Das Kuriose daran ist die Unsichtbarkeit dieser Fachleute für Betroffenheit.

Im echten Leben trifft man sie nie

Nicht im Supermarkt, nicht beim Bäcker, nicht im Büro, nicht beim Spaziergang.
Aber im Netz und in den Medien werden sie plötzlich zu den Menschen, die entscheiden, was fünfundneunzig Prozent der anderen bitte zu denken und zu vermeiden haben (zumindest hätten sie es gerne so).

Und dann wundern sie sich später, warum keiner mehr spontan ist, warum vieles verkrampft wirkt und warum jede Kleinigkeit wie ein Stolperdraht behandelt wird, obwohl der Rest der Welt einfach nur leben möchte.

Der Neid ist natürlich oft mit im Gepäck.
Denn viele dieser selbsternannten Aufpasser schauen nie zuerst auf sich selbst.
Stattdessen wird lieber auf das vermeintlich grünere Gras auf der anderen Seite gedeutet, obwohl man das eigene Stück Erde nur mal ein wenig pflegen müsste.

Unterm Strich bleibt alles wie immer

Die Lauten sind nicht die Mehrheit.
Die Mehrheit lebt, arbeitet, lacht und versucht, ihren Alltag in Frieden zu meistern.
Die Bedenkenträger dagegen sitzen bereit, um aus jedem Fliegenschiss eine kleine Staatsaffäre zusammenzubasteln.

Manchmal hilft nur ein Kaffee und die Erkenntnis, dass es so ist … :roll:

(Geschrieben, nachdem ich vielleicht ein bisschen zu lange in den sozialen Medien unterwegs war :mrgreen: )


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Dies und das noch:

Social Media – wie Du zu denken hast!

Der Salat der Empörung - aus der KIDer Salat der Empörung?

Irgendwie scheine ich die Woche der Gedankenprüfung in Sachen Social-Media zu haben.

Vielleicht bin ich übersensibilisiert, vielleicht sammelt sich auch nur zufällig aktuell viel „Stoff“ besonders aufgeklärter Accounts in meinen Timelines, ich weiß es nicht :roll:

Jedenfalls zeigt mir der im Folgenden etwas entfremdet zusammengefasste Thread auf einer der bekannten Plattformen mal wieder, dass manche Menschen sich in den sozialen Medien auf Gespräche einlassen, die zumindest ich im realen Leben mit einem Tipper an die Stirn beenden würde, ehe sie begonnen haben … (Ne, ich war außen vor, hab’s nur gelesen!)

So geht das aber nicht!

Ein Mensch, ein Hunger, ein Fertigsalat.

Gekauft, geöffnet, reingeschaut und gedacht:
Ganz schön teuer für so eine Portion welkender Gartenreste.

Ein Satz, wie er im echten Leben irgendwo zwischen Kantine und Kofferraum rausgerutscht wäre – Schulterzucken, Thema erledigt.

Aber Social Media ist kein echter Ort

Social Media ist der Bereich, in dem Nebensätze zum Shitstorm werden.
Sag „welkende Gartenreste“ und du aktivierst das geheime Netzwerk der Alltags-Empörung.

Innerhalb kürzester Zeit sammeln sich Expertinnen und Experten (sind das in woke „Expertenwissenbesitzende? Ich frage für einen Sitzhasen :mrgreen: ), wie sie im echten Leben nie zur selben Zeit am selben Ort stehen würden.

Lebensmittelretter, Preisgefüge-Erklärer, Handwerksromantiker, Moralhüter, Hobby-Philosophen und natürlich: die große Community der Berufsbeleidigten!

Plötzlich geht’s nicht mehr um den Preis.
Nicht um Hunger. Nicht um Alltag.
Sondern darum, ob du überhaupt das Recht hast, dich negativ zu einem Produkt oder Geschehnis zu äußern, das irgendjemand mit Aufwand zusammengestellt bzw. realisiert hat.

Und nein, es interessiert niemanden, wie es wirklich gemeint war.
Ironie? Sarkasmus? Frust über fünf Euro für einen halben Liter Salat mit traurigem Dressing?
Völlig egal.
Im Netz zählt nur noch die Frage: Darf man das sagen?

Und genau da liegt der Punkt:
Diese Art von „Diskurs“ gibt’s nur, weil es Social Media gibt.
In der echten Welt würde man über die Bemerkung lachen oder gar nicht reagieren.
Da fehlt einfach die kritische Masse an Menschen, die sich von einem Nebensatz persönlich angegriffen fühlen.

Aber online?

Da ist jede Preisbemerkung eine gesellschaftliche Standortbestimmung.
Da wird jede saloppe Wortwahl zum Angriff auf Werte, Berufe und Würde.
Da kommt man sich vor, als hätte man nicht einen Salat gekauft, sondern ein Attentat geplant.

Nur weil jemand gesagt hat:

Ganz schön teuer für welkenden Kram.

Sei noch erwähnt, dass es nicht wirklich an der Existenz von Social-Media liegt, nein, es sind schon die Charaktere einiger Teilnehmer. Nur, dass die in freier Wildbahn eben nicht alle am selben Ort zu selben Zeit aufschlagen würden … ;-)

 

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Diabetische Mythen und Halbwahrheiten

Diabetische MythenMan hört, sieht und staunt

Wer seit Jahrzehnten mit Diabetes Typ 2 lebt, hat schon so einiges zu dem Thema gelernt, wird damit aber auf keinen Fall fertig.

Was macht man also?

Richtig!

Man informiert sich immer wieder mal, vor allem im Internet.

Natürlich bringt das auch mit sich, dass einige Internetseiten auf das eigene Browserprofil anspringen und „passende“ Wahrheiten und Fakten präsentieren, vorneweg Foren, in denen „Wissende“ ihre Erkenntnisse zutage tragen. Manchmal, ja manchmal, platzt einem da beinahe der Kopf.

Ganz arg wird es auch bei Filmen, in denen ein Diabetiker, der nicht sekundengenau sein Insulin bekommt, garantiert und ohne Gnade verstirbt.

Klassiker sind auch Szenen mit Sätzen wie: „Ach nein, Du darfst ja nichts Süßes!“ (gefolgt von unendlichem Leid!), oder die Pauschale „Ein Diabetiker war das Opfer nicht, wir haben kein Insulin gefunden.:roll:

Da geht schnell mal die Augebraue voller Skepsis hoch, aber Mythen sind eben nicht zu besiegen:

„Diabetiker dürfen keinen Zucker essen!“→ Falsch! In Maßen und mit Blutzuckerkontrolle geht es durchaus. Entscheidend ist die Gesamtmenge an Kohlenhydraten, nicht nur der Zucker und nicht zuletzt, was man dagegen unternimmt.

„Typ-2-Diabetes bekommt man nur, wenn man zu viel Zucker isst!“→ Nope! Zwar spielt Ernährung eine Rolle, aber auch Genetik, Bewegungsmangel und andere Faktoren tragen dazu bei.

„Insulin spritzen heißt, dass Diabetes außer Kontrolle ist!“→ Nein! Manche Typ-2-Diabetiker brauchen Insulin einfach, weil ihre Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug produziert – nicht, weil sie „versagt“ haben.

„Wenn ich keinen Zucker esse, kann ich Diabetes heilen!“→ Das wäre schön, aber leider nicht so einfach. Eine Ernährungsumstellung kann Typ-2-Diabetes verbessern oder in Remission bringen, aber eine „Heilung“ gibt es nicht wirklich.

„Fruchtzucker ist gesünder als normaler Zucker!“→ Eher nicht! Fruktose wird anders verstoffwechselt und kann bei Überkonsum die Leber belasten – auch nicht besser als normaler Haushaltszucker. Unterm Strich ist der Zuckerspiegel am Ende einfach hoch.

Es gibt noch jede Menge Halbwahrheiten, die sich im Netz und in so manchem gut gemeinten Ratschlag halten, mehr fallen mir nur gerade nicht ein :mrgreen:

Am Ende hilft gesundes denken

Selbst informieren, kritisch bleiben und vor allem – nicht verrückt machen lassen!

Final hat bei mir übrigens nur eines wirklich nennenswert geholfen: Runter mit den Kilos!

   

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Social-Media: Es geht nicht um dich!


Social Media Werbung – Kaufen, Konsumieren, Werben im digitalen Zeitalter
Merken kann man das schon, oder?

Wenn man, auch beruflich, viel in den sozialen Medien unterwegs ist, dann stehen nicht mehr immer die Inhalte der Postings im Zentrum der Informationen.

Je mehr man liest, desto öfter rutscht das „Wie wird es präsentiert?“ in den Fokus.

Es drängt sich mir auch parallel die Frage auf, warum Menschen, bei denen 2 + 2 = 4 ergibt, dort so viel ohne Skepsis sozusagen schlucken – merkt das denn niemand?

Aber, lass‘ überlegen, vielleicht doch?!

Es gibt offensichtlich jede Menge Benutzer, die sich von den Social-Media-Plattformen treiben lassen und glauben, sie hätten alles im Griff, während sie in Wirklichkeit nur Teil eines perfiden Systems sind.

Ich öffne die eine oder andere Seite in Sachen Social Media, aber nicht zuletzt am Schlimmsten sind dabei die Inhalte, die ein gewisses Unternehmen mit „M“ im Namen betreibt.

Dabei rede ich, wie gesagt, nicht von den Inhalten, die durch die Nutzer generiert werden!

Nein!

Ich rede davon, wie die Plattformen den Umgang strukturiert haben.

Gezielte Werbung, die oft ihren Zweck verfehlt, weil die Maschine zu simpel gestrickt ist, um zumindest die Accounts zu treffen, bei denen der Konsum nicht völlig den Verstand vernebelt.

Final: Alle paar Scrolls und immer wieder der pauschale Versuch, einem einzupauken, wie zu denken ist und dass jetzt gefälligst Geld ausgegeben werden muss. Bei einigen Betreibern geht es dagegen eher darum, den nächsten Arbeitsplatz zu suchen – man kann ja unmöglich mit dem aktuellen zufrieden sein, gell? :roll:

Informationen aufbereiten + Bedürfnisse wecken = Gewinn?

Scheint zu funktionieren. Dazwischen ein wenig moralische Entrüstung, anbiedern an die jeweiligen woken Zeitgenossen und das moralische Schwert schwingen.

Ganz vorne weg allerdings:

KAUFE, KONSUMIERE, NUTZE UNSERE WERBUNG, PLATZIERE BEI UNS WERBUNG!

Ey, echt jetzt!

Wer da wirklich noch der Meinung ist, dass diese Betreiber das Maß aller Dinge sind, die entscheiden, was hier Hatespeech, gut oder schlecht und überhaupt Fake ist, der tickt doch nicht mehr sauber.

Und der Konzern mit „M“ hat sich tatsächlich auch noch erdreistet, den ersten „Wächter“ über Fake News und Hatespeech zu spielen – als ob sie wüssten, was Wahrheit ist.

Ne, eigentlich ist es nicht schlimm, dass sich da jemand mit in die Öffentlichkeit wagt. Wirklich schlimm ist das Gefolge, welches sich sofort quasi unterworfen hat, weil es ja um die ach so gute Sache ging und geht.

Der Witz:

Die, die sich am lautesten als moralische Instanz aufspielen, sind meistens diejenigen, die am einfachsten manipulierbar sind oder eben ihrerseits gerne manipulieren (möchten), je nachdem, von welchem Tellerrand man in die Suppe schaut, die einem eingetrichtert wird (werden soll).

Die „Erleuchteten“, die sich für die über alles Erhabenen halten, landen nicht selten als erste in der Werbefalle – und das nicht nur bei diesem Konzern mit „M“, sondern auch bei vielen anderen. Aber wenn es um gezielte Manipulation durch Filterung der Posts mittels „Was zeige ich wem“ geht, ist der Konzern mit „M“ eindeutig in der obersten Liga. Ich erwähne bei den Kommentaren nur mal die Option „Relevanteste zuerst“! Freunde, ehe ich Herrn Z. entscheiden lasse, was für mich relevant ist und was nicht, verzichte ich lieber lebenslang auf Springsteen-Musik – und das wird wohl kaum passieren ;-)

Man sollte vielleicht auch mal über Gewinne reden. 2024 hat der Konzern mit „M“ einen Umsatz von 116 Milliarden US-Dollar gemacht, vorwiegend durch Werbung.

Werbung, die nicht nur Daten absaugt, sondern auch vorsetzt, was zu denken und zu kaufen ist – unter dem Deckmantel, zu helfen und „sauber“ zu informieren. Mal an diejenigen, die darauf vertrauen: Glaubt Ihr das wirklich?

Ich selbst bin übrigens kein Werbe-Cookie-Opfer. Warum? Weil ich beruflich mit mehreren Accounts schreibe, die sich technisch gesehen nach Lust und Laune vermischen.

Da kommt dann absoluter Bullshit raus, wenn die Technik meint, mein Nutzerprofil kennen zu können.

Blitzschutz, Unternehmensangebote, Bruce Springsteen und Gitarren – ich kann gar nicht so schnell schauen, wie diese völlig unterschiedlichen Themen miteinander vermengt werden.

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt lachen (muss man manchmal auch! Wenn wieder was Passendes erscheint, kommt es in den Blog, glaube ich…) ;-)

Das Ganze läuft auf eines hinaus:

Kaufen, Konsumieren, Werben.

Wer denkt, dass diese Plattformen wirklich das Wohl der Allgemeinheit im Blick haben, der sollte mal die Augen aufmachen. Es geht nur um Profit – und der wird mit dir gemacht, nicht für dich.

Die Realität?

Sie wird nicht durch die Filter eines Konzerns mit „M“ oder Google bestimmt, sondern durch dich. Wenn du noch glaubst, dass die „Götter“ von Social Media das Maß aller Dinge sind, dann bist du tief in der Matrix gefangen. Es ist Zeit, da wieder rauszukommen und den eigenen Kopf zu benutzen.

Nicht Musk, Trump, Zuckerberg und wie sie alle heißen, sind der Kern dessen, was dich beeinflusst – es ist das, was DU mit dir machen lässt ;-)

Es geht mir übrigens nicht darum, wie die Konzerne Geld verdienen. Man muss da ja nicht mitmachen.

Mir geht es um die Menschen, die unter einem Posting ihre erhabene Meinung setzen, weil sie meinen, der letzte unbeeinflussbare Fels in der Brandung zu sein.

Charakterlich unantastbar, moralisch über alles erhaben – und bei der nächsten Aufforderung des Algorithmus sofort anspringend, weil irgendein Text dafür sorgt, dass sie die Geldbörse öffnen oder sich wenigstens ein wenig empören.

Warum ich persönlich überhaupt noch da mitlese?

Zum Einen, weil ich das beruflich nicht vermeiden kann, und zum Anderen, weil überall ein paar Kleinigkeiten oder Menschen sind, die mich interessieren und doch Mehrwert bieten. Man darf halt nur bestimmte Kommentare nicht lesen und auf die Werbemechanismen anspringen. Und – oh ja, sehr wichtig – nicht jeder rotzdumme Kommentar verdient Beachtung und Antwort. Nur die Facebook-Seite zum Blog hier, die habe ich seinerzeit schnell wieder gestoppt. :mrgreen:

Wie immer: nur ein paar Gedanken, nur mein Senf ;-)

 


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Meinung statt Fakten zum Jahresstart

Meinung statt FaktenWenn „könnte“ und „vermutlich“ regieren

In diesen Tagen stolpere ich in sogenannten seriösen Magazinen und Zeitungen über Wörter wie „könnte“, „vielleicht“ oder „vermutlich“.

Klingt nach Unsicherheit, oder?

Aber wenn man zwischen den Zeilen liest, merkt man schnell:

Da wird eine Meinung aufgebaut, die so gar nicht zu den eigentlichen Inhalten passt.

Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf – das alte Spiel :roll:

Besonders jetzt zum Jahresbeginn fällt mir das wieder verstärkt auf. Und genau deshalb, Ihr wisst es, ich hab’s schon mal gesagt: Keines dieser „seriösen“ Blätter kriegt von mir auch nur noch einen Cent. Fertig, aus.

Musste ich jetzt einfach noch mal loswerden ;-)

 


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Dies und das noch:

Gute Vorsätze = gute Menschen?

Denkt jemand für Dich mit?Gute Vorsätze: Warum eigentlich?

Jährlich grüßt das Murmeltier oder so …

Irgendwie ziehe ich wohl aktuell die Postings auf den verschiedensten Social-Media-Kanälen an, bei denen es inhaltlich darum geht, ab Januar ein „besser“ Mensch zu werden :roll:

Jedes Jahr das Gleiche, irgendwann im Dezember stolpern sie wieder aus den Löchern.

Die berühmten guten ( … Leute, die danach fragen) Vorsätze, die ab Januar alles ändern werden.

Abnehmen, mehr Sport, weniger Netflix, mehr Gemüse, früher ins Bett, bla bla bla. Und jedes Jahr frage ich mich:

Warum meinen so viele, dass man sie fassen MUSS?

In den sozialen Medien ist es gleich ganz schlimm damit

Da wird gepostet, geliked und kommentiert, als ob ALLE da draußen gerade ihre Liste an guten Vorsätzen schreiben und vor allem auch brav mitmachen. Es wirkt fast so, als wäre das der absolute Tugendbeweis. Wer keinen Vorsatz hat, ist wohl einfach ohne jeden Charakter, oder? Bullshit!

Wer hat das eigentlich beschlossen?

Das TV? Instagram? Irgendwelche Zeitschriften, die einem erzählen wollen, dass nur ein BMI von X wirklich „okay“ ist?

Oder liegt’s daran, dass die Nachbarin plötzlich joggt und man sich denkt: „Oh Mist, ich muss auch was tun, sonst denken alle, ich bin faul.“

Mal ehrlich: Wenn ich wirklich was ändern will, warum sollte ich auf den 1. Januar warten? Warum nicht einfach jetzt, heute, gleich? Und die wichtigste Frage: Muss ich überhaupt was ändern?

Dieses ganze Fremdgesteuerte kotzt mich an. Klar, wenn man selber merkt, dass etwas nicht passt, dann ist es super, etwas dagegen zu tun. Aber weil’s andere sagen? Weil man beliebt sein will? Oder weil irgendein komischer „Experte“ in einer dummen Show erzählt, wie man „richtig“ lebt?

Mein Vorsatz?

Kein Vorsatz!

Ich mach‘ mein Ding, wann ich es will und wie ich es will ;-)

 

   

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Wenn nichts zu sagen ist – Klappe halten

Pssst... Meinung ≠ FaktPssst… Meinung ≠ Fakt

Wenn man beruflich in den sozialen Medien unterwegs ist, liegt es in der Natur der Sache, dass man dort recht viel mitliest.

Manchmal aus purer Neugier, oft aber auch, weil ein Thema in irgendeiner Form für den Job relevant ist.

Vor allem die Kommentare sind es

Irgendwie habe ich gerade (mal wieder) den Punkt erreicht, an dem ich einfach meine Gedanken im Blog niederschreiben muss :roll:

Es gibt Tage, da stolpert man von Kommentar zu Kommentar und fragt sich:

Muss wirklich jeder Gedanke raus in die Welt?

Nur weil jemand glaubt, dass etwas so ist, macht es das noch lange nicht wahr.

Und schon gar nicht, weil es irgendwo im Internet steht!

Eine Meinung ist eben nur das: eine Meinung.

Fakten erfordern Beweise, und die fehlen oft in den wilden Diskussionen, die online abgehen. Richtig übel ist es aber, wenn kleinere Accounts großen nach dem Mund reden, ich möchte jetzt das Wort „anbiedern“ vermeiden, aber … :mrgreen:

Manchmal ist es einfach besser, nichts zu sagen, als mit Halbwissen oder Behauptungen für noch mehr Verwirrung zu sorgen. Pause machen, nachdenken, und dann vielleicht doch mal die Klappe halten ;-)

Wir wissen es alle:

„Wenn man nichts zu sagen hat – einfach mal die Fresse halten!“

(Dieter Nuhr)

 

 

   

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Dies und das noch:

Das warme und kuschelige Heim im Winter

schneeschippenSchutz im warmen Heim?

Gedanklich sehen sich die meisten Menschen im Winter wohl irgendwo in der warmen Wohnung.

Wahrscheinlich mit einer Decke auf dem Sofa liegend, ein Heißgetränk vor sich auf dem Tisch, alles eine Art von winterlicher Geborgenheit der eigenen vier Wände.

 

Die Außenaktivitäten nehmen ab und der das Gewicht der Menschlein vielleicht zu, Bewegungsmangel eben ;-)

Was mir da aber jedes Jahr mehr Sorgen macht als ein wahrscheinliches Fitnessdefizit und im kommenden Winter garantiert nicht mal eben vom Tisch kommt? Das Thema Heizkosten, parallel natürlich der Strom!

Ja, werte Volksvertreter, das Mantra „alle müssen sparen“ haben schon ihre Vorgänger ausgeschlachtet bis zum Gehtnichtmehr. Es ist verbraucht, kann man das verstehen? Ja?

Ich kann nur wiederholen: „Wenn der Gürtel nicht mehr enger geschnallt werden kann, dann hat er sein Ende erreicht!„, vielleicht auch der Träger das Seinige.

Drüben, bei meinem technischen Kram auf der michael-floessel.de, habe ich mich bereits im November 2012 mit den Stromkosten beschäftigt.

Die Sorge vieler Menschen, die Energiekosten nicht mehr stemmen zu können, hat seither blöderweise zugenommen und statt wirklich zu entlasten, wird unter der Flagge des „Nachhaltig“ weiter an der Geldbörse, an Existenzen, gesaugt.

Seinerzeit habe ich tatsächlich Zuschriften mit der Bitte erhalten, doch einige Zeilen zu den Stromkosten in den Blog zu packen. Die Tipps zum Umgang mit einem etwas optimierten Stromverbrauch sind natürlich weiter sinnvoll, nur nützt das alles nichts, wenn dermaßen irrsinnig an den Kosten gedreht wird. Jetzt komme mir bitte auch niemand mit Krieg & Co! Das Denken, welches hinter den Ursachen steht (eher der Zweck?) ist nicht in diesem Jahr entstanden.

Realitätsverlust

Ich weiß ja nicht, was in den Köpfen der Politik vorgeht, aber scheinbar meint man an den entsprechenden Stellen wirklich, dass das ganze Land mit 450 PS SUVs bei 260 km/h über die Autobahnen donnert, während daheim alle Lampen brennen und die Heizungen auf volle Pulle gedreht sind.

Wer das macht, kann es sich offensichtlich leisten. Aber es ist natürlich ungemein praktisch, wenn man das Verhalten von Wenigen auf die Masse verteilt, gell? Zwei Schlagzeilen weiter wird’s dann grad umgedreht. Dem Volke wird mit erhobenem Zeigefinger erklärt, dass man aus einzelnen Begebenheiten keine Rückschlüsse ziehen soll.

Aber, jaja, wir haben ja alle 3000 € netto im Monat, eine ehemalige Kanzlerin ließ doch mal so etwas verlauten. Oder war das einer ihrer Platzhalter? ich weiß es nicht mehr …

Hier der Rat, den Winter doch im Süden zu verbringen, dort der Tipp, einfach mal ein Jahr Auszeit zu nehmen – DAS sind doch die Ziele, die jeder jederzeit in Angriff nehmen kann, gell?

Selbst wenn man noch Potenzial zum Energie sparen im eigenen Heim entdeckt, dürfte das in harten Euros gerechnet einen zweistelligen Betrag im Jahr ausmachen, während real die Mehrkosten eher in den dreistelligen gehen, blöderweise aber im Monat.

Rund 17 Jahre, liebe Politiker, so lange habt ihr gebraucht, die Lage jedes Jahr (immer mehr) zu verschlimmern. Aber wenn man niemals vorhatte, an der Lage etwas zu ändern, dann wird die Zeit das schon richten, gell?

Ja, jetzt gab und gibt es wieder 2 oder 3 Monate lang Beruhigungshäppchen, bis das Volk es gefressen hat, dann ist ja alles getan, ich weiß.

So richtig auf die Fresse bekommen viele übrigens erst mit der Nebenkostenabrechnung für 2022 (und dann jedes Jahr wieder). Nur für den Fall, dass wieder jemand meint, mir mitteilen zu müssen, wie grandios gerade alle einige entlastet werden. Mit rund 300 Euro Rückzahlung der Steuern, die sie schon bezahlt haben. Ah ja, und die natürlich jetzt wieder versteuert werden.

Final: You get, what you voted for!

Eine Kleinigkeit noch:

Spart Euch bitte Mails in der Art: „Was soll der arme Politikmensch denn an der Inflation machen?“!

Ich werde das ggf. gar nicht zu Ende lesen, erst recht nicht reagieren!

Wer so denkt, ist Teil des Problems! Denn nur das Wissen in Führungspositionen, dass diese Art Generalentschuldigung gelegentlich akzeptiert wird, macht bestimmten Unsinn überhaupt möglich.

Ach, was reg ich mich auf … Wer macht sich denn schon Gedanken um sein Alltagsleben, wenn man sich doch mit den Medien an dem Leben auf der Insel teilhaben kann? :mrgreen:

 

 

 

Diabetes Typ 2, Mails, mein Senf zum Thema und auch sonst viel laienhafte Meinung!

diabetes-2.1Huch, ich habe Zucker!

(M)eine Erkenntnis nach 25 Jahren gesicherter Diabetes Typ 2 Diagnose.

Vorweg scheint es mir angebracht, zu diesem Blogartikel einige Punkte gleich zu Beginn klarzustellen:

  • Ich bin kein Arzt! Im Zweifelsfalle fragt IMMER (!) diesen!
  • Das hier sind meine persönlichen Erfahrungen, nichts anderes.
  • Den folgenden Zeilen liegt meine persönliche Meinung zugrunde, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er ist so geschrieben, wie ich das als Nichtmediziner eben verstanden habe, konstruktive Kritik wird gerne angenommen. Sollte allerdings jemand einfach trollen wollen oder ich merke, dass mein Text nicht gründlich gelesen wurde, wird die Mail oder auch ein Kommentar schlicht gelöscht. Wie fies? Ja, vielleicht, aber mein Blog – Meine Regeln!
  • Der Artikel jetzt wird (viel) länger und ist eigentlich untrennbar mit diesem hier verknüpft. Wer sich für meine Worte interessiert, sollte den vorher verlinkten wahrscheinlich zuerst lesen.
  • Vielleicht fühlt sich jemand durch meine Meinung angegriffen, aber das ist nicht meine Absicht. Ich kann (und werde) bei einigen Menschen mit meiner Meinung total daneben liegen, bei vielen aber auch eben nicht. Ich werde auf jeden Fall beim „sprechen“ nun nicht unbedingt die Hand vor den Mund nehmen ;-)

Zu Beginn vielleicht etwas Provokation

Ich werfe nun einfach mal einige Worte in den Raum, die, mich eingeschlossen, auf einen Großteil der an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankten Menschen zutreffen. Natürlich kann es anders sein, aber höchstwahrscheinlich muss man dann auch wesentlich differenzierter mit der Krankheit umgehen und der Beitrag hier nicht unbedingt der Passende.

Um es mit Joda zu sagen: „Angefressen sie ist, die Krankheit!“

Ja, um es mal ganz einfach zu sagen, der Zucker soll vom Körper in die Zellen gebracht werden, um daraus letztendlich die Energie zu generieren, die wir für den Alltag brauchen.

Der Mensch hat von Natur aus alles, was er dazu benötigt. Befindet sich im Blut mehr Zucker, wird einfach mehr Insulin ausgeschüttet und die Zellen können eben diesen Zucker aufnehmen und ihren Job machen.

Nun, bei Diabetes Typ 2 funktioniert das eben nicht mehr. Im Gegensatz zu Diabetes Typ 1 ist es ja nicht so, dass kein Insulin mehr produziert wird, sondern in den allermeisten Fällen sind die Zellen gegen das Insulin resistent und nehmen den Zucker nicht mehr auf. Fazit: Der Zucker bleibt im Blut und kann von den Zellen eben nicht verwertet werden.

Ich weiß, dass das jetzt sehr vereinfacht dargestellt ist, aber mehr braucht man für die eigentlich einfache Betrachtung zunächst nicht unbedingt zu wissen.
In meiner Situation, und nur von der kann ich hier schreiben, ist eben genau dies der Fall.

Hat also das Menschlein Hunger (in der Funktion, die ihm die Natur zugedacht hat), dann fehlt Energie. Nimmt es eine passende Menge Nahrung zu sich, kann der Körper diese verwerten und es geht einem wieder oder weiterhin gut.

Leider ist es aber nun so, dass uns jeden Tag dermaßen viele Verlockungen vor die Nase gehalten werden, dass man in der Regel deutlich mehr Energie zu sich nimmt, als der Körper benötigt, jedenfalls wenn es einem an einer gewissen Selbstbeherrschung mangelt. Bei manchen Menschen geht es gut, bei sehr vielen eben nicht. Im zweiten Fall steigt das eigene Gewicht und letztendlich kann der Körper mit den Zuckermassen nicht mehr zurechtkommen, man erkrankt vielleicht an Diabetes und anderen unschönen Dingen.

Was dann in der Regel passiert?

Die Krankheit, sie schmerzt und drückt zunächst nicht oder hindert einen sonst am Leben, wird verdrängt, gar verharmlost. Vielleicht hat man auch schon die eine oder andere Tablette vom Arzt verschrieben bekommen, auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man einfach so weitermacht – die Pillen (später ggf. auch die Spitzen) werden es schon richten.

Ich fasse unfein zusammen: Das Menschlein kann einfach weiter fressen!

Zugegeben, das sind vielleicht jetzt ein paar leicht überzogene oder auch anmaßend klingende Worte, aber wenn ich meine eigenen Gedanken über viele Jahre zugrunde lege, dann war genau das mein Denkmuster. Wobei „war“ auch ein bisschen gewagt ausgerückt ist, ich muss nach wie vor auf das achten, was ich esse, weil die Versuchungen bestehen bleiben und es ist nie besonders schwer, in schädliche Muster zurückzufallen.

Nun, wer hier des Öfteren mitliest, der weiß, dass ich seit ungefähr 3 Jahren meinem eigenen Verhalten den Kampf angesagt habe und die mittlerweile ziemlich stabil verlorenen 52 kg Körpergewicht haben sich nicht nur bei einem Zipperlein als unwahrscheinlicher Vorteil gezeigt. Aber, um das zu unterstreichen, all das, was ich hier mal so pauschal unterstelle in diesem Abschnitt habe ich mir selber vorgemacht.

Bisherige Reaktionen (auch) über den Blog hier

Egal, ob ich mich hier oder auch im realen Leben in irgendeiner Form zu den Themen Diabetes oder Gewichtsabnahme äußere, meist erfahre ich eine von drei Reaktionen:

  1. Missgunst oder Schadenfreude
  2. Anerkennung
  3. Meistens Klugscheißerei

Zu 1: Es ist für nicht Betroffene natürlich immer sehr einfach, Kommentare abzusondern, wenn man die angesprochenen Probleme nie hatte oder einfach nicht kennt. Ich persönlich hake solche Leute meist innerlich ab, weil erfahrungsgemäß von ihnen auch sonst nicht viel zu erwarten ist.

Zu 2: Das freut einen dann schon, allerdings bin ich auch jemand, der mit Komplimenten eher nicht umgehen kann, ich lasse das Wort „Verlegenheit“ an der Stelle einfach seine Wirkung entfalten :mrgreen:

Zu 3: Es ist unglaublich, wie schwer es ist, mit Argumenten und auch Beweisen dagegen anzukommen, was in Illustrierten, werbefinanzierten Medien und (vor allem) von wissenden Freunden oder Verwandten, an Weisheiten „gelehrt“ wird.

Nicht weniger erstaunlich ist allerdings, dass nicht wenige Leute einem zwar glauben, dass das, was man selber geschafft hat, funktioniert, bei ihnen aber leider nicht anzuwenden ist, weil dieses und jenes bei ihnen der Fall ist.

Gut, das kann natürlich sein, in 80 % der Fälle stellt sich dann aber im weiteren Gesprächsverlauf heraus, dass die betreffenden Personen einfach weiter wie gewohnt ihre Leckerchen genießen wollen, eigentlich machen sie ja alles richtig.

Nun, solange man diesen Leuten keine Lösung anbietet, wie sie quasi beim Naschen leichter werden und gleichzeitig ihren Blutzucker senken, werden sie immer das letzte Gegenargument haben und ich beende dann diese Thematik mit oder bei ihnen, weil es schlicht nicht mein Hintern ist, um den es geht. Punkt. Bei anderen gesundheitlichen Ursachen kann nur der Arzt helfen, aber bestimmt nicht privates Geschreibsel im weltweiten Netz.

Das Problem

Grundsätzlich ist das mit dem Diabetes auch so ein Informations- und Glaubensproblem. Selbst wenn man, wie ich zum Beispiel, eine gewisse Anzahl an Diabetesschulungen hinter sich hat, weiß man hinterher eigentlich nicht viel mehr als vorher, hat sich aber das, was eindeutig ist, mehrfach angehört.

Es gibt einfach zu viele Dinge, die einem Diabetiker im Laufe seines Lebens als Allheilmittel angepriesen werden. Die einen schwören auf „Low Carb“, weil eben keine Kohlenhydrate auch keinen Blutzuckeranstieg veranlassen, sie setzten dann oft auf eine Eiweißernährung. Wieder andere dagegen meiden nur Zucker, obwohl der garantiert nicht nur ist, wo es auch süß schmeckt und all diese Dinge eben.
Man muss es halt kombinieren. Mein Weg, das Gewicht zu verlieren, ging schlicht und einfach über die Kalorien. Einfach nicht mehr Energie zuführen als verbraucht wird, dann muss das Gewicht sinken. Viel mehr habe ich eigentlich auch nicht gemacht.
Ich habe weder darauf geachtet, dass ich möglichst wenig Kohlenhydrate in mich hinein schaufle, noch habe ich um alles einen Bogen gemacht, was irgendwie süß schmeckt. Ich habe einfach in dem Gesamtpaket Ernährung, alles, was ich gerne esse untergebracht, weil ich genau weiß, wenn ich all das komplett vom Speiseplan verbanne, wird mein Plan scheitern.
Verzichte ich zum Beispiel komplett auf Kohlenhydrate, funktioniert mein Kopf sehr träge. Das Gehirn scheint (bei mir zumindest) die Energie zu brauchen und auch eine gewisse Dauermüdigkeit stellt sich ein, die nicht besser ist als die Müdigkeit, die irgendwann einsetzt, wenn der Zucker mal wieder zu hoch ist oder beziehungsweise war.

Es macht also wenig Sinn, den Zucker und alles was den Zucker nach oben treibt, zu reduzieren, um die Kalorien mit anderen Lebensmitteln nachzuholen. Wenn das Gewicht nicht sinkt, bekommt man den Diabetes nicht dauerhaft in den Griff.
Ich nehme nur mal den gesunden Apfel als Beispiel, der sicherlich nicht das schlechteste Lebensmittel ist, aber immerhin in einem durchschnittlichen Vertreter seiner Art durchaus 3 – 5 Broteinheiten konzentrieren kann, die den Blutzucker eben nach oben treiben. Hätte man alternativ vielleicht aufgetretenen Heißhunger einfach ein mit einem Stück Fleisch bekämpft, wäre der Blutzucker eben grad gar nicht angestiegen, allerdings hätte man wohl auch deutlich mehr Kalorien zugeführt. Hundert Gramm Apfel haben so in etwa 60 Kalorien, hundert Gramm Schnitzel bringen selbst unpaniert mehr als das Doppelte auf den Plan. Manchmal kann man Heißhunger auch einfach ignorieren oder mit einer Tasse Kaffee oder Tee überwinden.

Man muss also schon schauen, wie man sein Essen verteilt. Ich erwähne noch mal den oben verlinkten Artikel, den ich vor mittlerweile einigen Jahren geschrieben habe, da steht noch mehr zu meiner Denkweise drin. Wie gesagt, mein Weg muss nicht DER Weg sein, er hat bei mir nur schlicht funktioniert.

Es ist einfach auch so, das man selber auch handeln WILL! Soll sich nichts ändern, bleibt eben alles so, wie es immer war. Inklusive Diabetes. Punkt.

Meine eigenen Erfahrungen als Fazit

Man muss ausreichende Mengen essen, die mal selber als „Menge“ empfindet. Nur muss das eben so gestaltet sein, dass die Masse nicht mehr Energie beinhaltet, als auch verbraucht wird und die Kohlenhydrate sollten nicht unnötig in die Höhe getrieben werden.

Die bestmögliche Lösung

Die Resistenz der Zellen gegen das Insulin muss durchbrochen werden und aus meiner Erfahrung heraus, geht das nur über das Abnehmen.

Die Fehler

Getränke, die nicht wirklich zuckerfrei sind, oder solche, die einen Haufen Kalorien in sich bergen. Bier und Alkohol überhaupt, gezuckerter Tee oder Kaffee, vielleicht gar mit Milch, Softdrinks und Limonade ohnehin.

Obst als alle Probleme lösenden Allheilmittel. Das ist schlicht auch alles drin, was den Blutzucker nach oben treibt und auch die Kalorien summieren sich ziemlich rasant.

Ich will jetzt nicht alles aufzählen, was man eh in jeder Illustrierten beim Arzt lesen kann. Schon gar nicht will ich empfehlen, auf all das zu verzichten, nein!

Packt ruhig alles in den Speiseplan rein! Nur, wenn es die Flasche Bier am Abend sein soll, dann muss es eben eine Scheibe Brot weniger sein, eigentlich recht simpel.

In einer perfekten Welt …

… gäbe es sie, die zuckerfreie Schokolade und das kalorienfreie Eis, aber auf der Erde muss man in der Regel immer etwas mehr leisten, als man am Ende zurückbekommt. Nimmt man allerdings erfolgreich ab, kann man diesen Umstand auch mal für sich ausnutzen ;-)

Zum guten Schluss

Ich will nicht belehren oder missionieren, das liegt mir fern. Der Artikel hier ist eher eine Zusammenfassung meiner Kommunikation mit verschiedensten Menschen, bei denen ich jemals in irgendeiner Form über diese Dinge gesprochen oder geschrieben habe.

Wenn ich vor jemandem stehe, der locker 60 Kilo Übergewicht hat, mir aber weismachen will, dass das, was bei mir funktioniert hat, totaler Quatsch ist, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln oder eben einen Blogartikel dazu schreiben, weil mich das beschäftigt, gelegentlich sogar ärgert. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Zuweilen darf es vielleicht auch einfach nicht an einem selbst liegen.

Aber auch hier sei noch ausdrücklich erwähnt: Ich selbst bin keinen Deut besser als der Rest, ich habe eben nur bemerkt, dass es an mir selber liegt ;-)

 

Dies und das noch: