Hamburg, Currywurst, Haifischbar & Kult

Die Haifischbar in Hamburg, außen eher unscheinbar, innen voller Geschichte.Eine Currywurst mit ziemlich viel Geschichte

Wir waren in der vergangenen Woche ja für die Firma in Hamburg unterwegs. Mein Kollege kannte die Gegend bereits etwas besser und hatte die gute Idee, in der Haifischbar eine Currywurst zu essen.

Haifischbar klang interessant, Currywurst sowieso, also musste man mich nicht lange überreden ;-)

Dass die Wurst zwar wirklich toll war, am Ende aber trotzdem nur einen Teil dessen ausmachte, was von diesem Besuch hängen blieb, wurde allerdings schon beim Betreten des Ladens ziemlich deutlich.

Mein Kollege und ich in der Haifischbar, Arbeitsklamotten inklusive ;-)Direkt von der Arbeit an den Tresen

Wir kamen direkt von der Arbeit und sahen entsprechend aus, was in der Haifischbar allerdings weder besonders auffiel noch irgendeine Rolle spielte.

Dieser Laden wirkte einfach nicht wie ein Ort, an dem erst geprüft wurde, ob Kleidung, Auftreten und Getränk zum gewünschten Gesamtbild passten.

Wir gingen hinein, setzten uns hin und schauten uns erst einmal um.

Wobei „umschauen“ fast schon zu harmlos klang. An den Wänden, unter der Decke und eigentlich überall hingen Schiffsmodelle, Netze, Rettungsringe, Lampen, Bilder, Mützen und unzählige andere Dinge. Irgendwie wurde sofort klar, dass sie nicht irgendwann gesammelt bestellt worden waren, weil ein Innenausstatter gerade maritime Wochen gehabt hatte.

Die Haifischbar war nicht auf alt gemacht, sie war einfach alt geworden, und zwar, ohne sich zwischendurch für irgendeinen modernen Trend komplett verbogen zu haben.

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Dies und das noch:

(K)ein lärmender Punkt am Himmel

Vermutlich ein Airbus Beluga über Hamburg, diesmal nicht nur als Punkt am Himmel ;-)Ein Ausblick mit Konturen

Wir sind immer noch in Hamburg auf Montage und machen unser Ding vor allem auf dem Dach.

Da schaut man zwangsläufig mal nach oben. Wetter, Licht, Bewegung am Himmel, das übliche Baustellenpanorama vor Augen. Startende oder landende Maschinen gehören hier offenbar zum Hintergrundrauschen, meistens nimmt man das als (sehr) lautes Hintergrundrauschen wahr.

Nur blieb eine davon eben nicht einfach ein ferner Punkt mit Motor, die wurde einfach immer deutlicher.

 

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Im Reel sieht man tatsächlich noch Form. Flügel, Rumpf und diese auffällige Wölbung oben drauf, bei der man kurz denkt: „Oh, zu lange aufgeblasen?

Vermutlich Beluga

Nach dem Foto und dem kurzen Video würde ich sagen: vermutlich ein Airbus Beluga.

Festnageln will ich mich nicht, ich stand schließlich auf einer Baustelle und nicht im Tower. Aber ein ganz normaler Linienjet sieht anders aus. Diese Wurstform hat schon Wiedererkennungswert :mrgreen:

Stellt sich die Frage: Waren wir so hoch, oder das Flugzeug so tief? :shock:

Gestern alte Straßenbahn im BAUHAUS, heute vermutlich Beluga über der Baustelle.

Hamburg liefert gerade zuverlässig :mrgreen:

 

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Dies und das noch:

Mal wieder in Handwerker-Uniform

Eine Woche in Handwerker-Uniform, der Scania stand da nur passend herum 😁Wenn Baustelle eben Baustelle ist

Diese Woche bin ich komplett mit der Montage in Hamburg unterwegs, die Stammlesrschaft dürfte es mitbekommen haben ;-)

Das war nicht von Anfang an in Stein gemeißelt, hat sich aber so ergeben, und wenn man schon mitten zwischen Baustelle, Material und Fahrzeugen steht, gehört die passende „Uniform“ eben dazu.

Meine eigentlichen Aufgaben liegen zwar woanders, aber vor Ort ist vor Ort. Wenn ich sehe, dass irgendwo Werkzeug oder Material in die Finger genommen werden sollte, dann mache ich das eben. Kein großes Drama, eher die übliche Mischung aus „steht halt da“ und „kann man ja mal eben“, nur braucht man dazu auch die entsprechende Kleidung.

Also mal wieder in Handwerker-Uniform, dieses Mal eben nicht nur kurz, sondern gleich für eine ganze Woche. Der Scania durfte mit aufs Bild, er stand so passen da. :mrgreen:

 

 

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Dies und das noch:

Wenn Hamburg ruft, muss man folgen

Hamburg ruftHeute nur noch mit Restakku

Seit heute bin ich mit der Firma in Hamburg, wahrscheinlich bis Freitag. Abfahrt war kurz vor 5 Uhr früh, also zu einer Uhrzeit, bei der selbst der Kaffee erst mal fragt, ob das wirklich dein Ernst ist.

Jetzt im Hotel

Inzwischen bin ich im Hotel. Tasche abstellen, kurz durchatmen, feststellen: Der Tag war lang, der Kopf eher leer, der Blog guckt trotzdem erwartungsvoll.

Also, beste Grüße aus HH, bis morgen ;-)

 

 

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Solo auf dem Parkplatz

Altes Solo-Mofa auf dem ParkplatzAuch ein Oldtimer

Nein, mit „Solo“ meine ich keinen Einsatz von Instrumenten auf der Bühne ;-)

Ihr wisst schon, mein Fimmel mit alten Fahrzeugen. Ne, es muss nicht immer ein Auto sein, rollen muss es können und irgendwo einen Motor mit Kolben haben.

Jedenfalls ist mir beim Einkaufen in Mörlenbach auf einem Parkplatz diese Solo aufgefallen, meiner Vermutung nach wenigstens 40 Jahre alt, und das dürfte sogar ziemlich gut hinkommen. Nach allem, was optisch zu erkennen ist, spricht einiges für eine Solo 712, ohne Typenschild und Papiere mache ich das aber natürlich nicht mit dem Schlagschrauber fest.

Mofa hin, Mofa her, ich habe mit dieser Gattung von Fahrzeugen in meiner Jugend prägende Zeiten erlebt. Bei mir hießen sie zwar Flory oder Hercules Prima 5S beziehungsweise M5, aber unter’m Strich:

Die kleinste Form der benzinbetriebenen Freiheit auf zwei Rädern.

SOLO selbst schreibt, dass in den 1970er- und 1980er-Jahren mehrere Mofa- und Mopedmodelle mit eigenem Zweitakt-Motor gebaut wurden. Passt also. Das Ding da ist nicht nur „irgendwie alt“, sondern gehört ziemlich genau in diese Zeit, in der 25 km/h noch nach Weltreise klangen, wenn man vorher nur Fahrrad, Busfahrplan oder Eltern-Taxi kannte (was in den 80ern eher die Ausnahme war).

Ich bin sogar kurz mit dem Besitzer ins Gespräch gekommen, er fährt das Gerät tatsächlich auch erst seit einer Woche, mehr war so in der kurzen Zeit zwischen Lidl-Tür und Mofa-Tank nicht zu erfragen, aber immerhin:

Die Solo muss in den Blog ;-)

Andere sehen auf so einem Parkplatz vielleicht nur ein altes Mofa mit Korb, Spiegeln und Patina.

Ich sehe Zweitakt, Jugend, erste Wege ohne Rückfrage und diesen kleinen Moment, in dem ein bisschen Vergangenheit zwischen Einkaufswagen und Leergutautomat steht.

Auch ein Oldtimer.

Nur eben ohne Chromgrill und Sonntagsausfahrt.

 

 

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Zeit für noch etwas Opium?

Opium in Fürth: Bühne an, Alltag kurz aus ;-)Ein kleiner Nachschlag aus Fürth

Ich hatte ja schon im Beitrag Fürther Nacht statt Sofa gesagt, dass ich da noch etwas machen will.

Nun, hier ist es.

Ein bisschen Material vom Rest des eigenen Clans, ein bisschen Gefummel mit Video, ein paar eingefangene Minuten und am Ende eben ein kleiner Nachschlag zu Opium fürs Volk.

 

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Das war jetzt natürlich kein Hollywood, kein Festivalfilm und vermutlich auch nichts, womit Netflix morgen früh vor der Tür steht. Es war einfach ein Abend, der Spaß gemacht hat, eine Band, die geliefert hat, und genug Material, um das Ganze nicht einfach nur in irgendeinem Handyordner langsam verstauben zu lassen.

Außerdem habe ich ja gesagt, dass da noch was kommt

Und wenn ihr mal eine Band braucht, die nicht nur „Toten Hosen Tribute“ irgendwo hinschreibt, sondern auf der Bühne auch wirklich rüberbringt, warum Menschen bei solchen Songs nicht einfach nur brav herumstehen, dann hätte ich da einen Vorschlag :mrgreen:

Mehr zur Band findet ihr direkt bei Opium fürs Volk, und falls es um Booking geht, gibt es auch eine eigene Seite für Anfragen und Buchungen.

So gesehen war das kein großer Plan, eher ein kleiner musikalischer Nachschlag. Aber hey, Opium wirkt eben manchmal nach. Mit Gruß und einer sehr starken Option darauf, dass wir uns noch mal sehen. ;-)

 

 

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Wenn Stefan Werkzeug mit Wumms braucht

Der Moment, in dem aus Feierabend plötzlich Werkzeugdienst wird ;-)Werkzeug raus, Sofa später

Irgendwie scheint das gerade so eine Woche mit direkter Anbindung an Arbeitskollegen zu sein ;-)

Erst ruft beziehungsweise schreibt mich am Samstag unser Sascha aus der Firma an und schon landet man mitten in der Fürther Nacht, obwohl der Plan vorher eigentlich ziemlich eindeutig auf Sofa, Ruhe und bloß nicht rausgehen stand.

Hat ja hervorragend geklappt. :mrgreen:

Gestern Abend dann wieder Telefon.

Hi, hier ist dein Lieblingskollege Stefan, sag mal, du wohnst doch in Fürth, oder?

Ich so:

Jepp, tu’ ich.

Dann kam sinngemäß die Lagebeschreibung. Stefan steht da und da mit einem Kumpel, der will die Lichtmaschine wechseln, aber es fehlt Werkzeug mit Wumms. Also nicht dieses „ich habe da noch irgendwo einen kleinen Kasten im Kofferraum“-Werkzeug, sondern eher die Abteilung: Wenn die Schraube nicht freiwillig will, wird eben höflich nachdrücklicher gefragt, eine Drecksschraube ist ja immer dabei.:roll:

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Dies und das noch:

Fürther Nacht statt Sofa

Fürther Nacht 2026Wenn Nicht-Hingehen ziemlich laut wird

Es gibt Abende, die plant man, und es gibt Abende, die treten einem einfach freundlich in den Hintern.

Gestern, 30.05.2026, war in Fürth im Odenwald die Fürther Nacht. Offiziell also dieser Abend mit Bühnen, Musik, offenen Geschäften, Feuerwerk und allem, was man braucht, damit eine Bundesstraße für ein paar Stunden vergisst, dass sie eigentlich Bundesstraße ist.

Ich hatte das auch alles auf dem Schirm, also, irgendwie jedenfalls.

Nur war Regen angekündigt, und Regen plus Menschen plus Bühne plus „ach komm, wir gehen mal durch“ ist für mich ungefähr so verlockend wie ein lauwarmer Kaffee ohne Süßstoff. Also war mein Plan sauber, klar und erwachsen:

Ich gehe nicht hin.

Hat gut funktioniert. Ungefähr bis 18 Uhr.

Eine WhatsApp später

Dann kam von meinem Arbeitskollegen Sascha per WhatsApp die völlig harmlose Frage:

Seid ihr auch auf der Fürther Nacht?

Ich weiß bis jetzt nicht genau, was danach passiert ist. Es gibt in solchen Momenten offenbar eine Lücke im Raum-Zeit-Gefüge, direkt zwischen „nee, heute nicht“ und „warum stehe ich eigentlich schon auf dem Marktplatz?“, jedenfalls war ich gegen 18:30 Uhr auf der Fürther Nacht, obendrein eine ganze Weile vor dem guten Sascha :mrgreen:

Noch seltsamer wurde es dadurch, dass plötzlich mein ganzer Clan dort auftauchte. Nicht geplant, nicht sauber abgestimmt, nicht vorher groß organisiert. Einfach da. Offenbar funktioniert Familienlogistik manchmal besser, wenn keiner sie versteht, vielleicht auch besser so ;-)

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Büroapotheke mit Fluchtpotential

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Büroapotheke mit Material für falsche Schlüsse ;-)Hast du was gegen Kopfschmerzen?

Man hat ja in seinem Schrank in der Firma, im Büro oder im Spind irgendwo so eine Ecke, in der die Dinge für den Fall der Fälle liegen.

Ein paar Ibus oder Aspirin, Pflaster, Binden, Kleinkram eben. Sachen, die man irgendwann mal brauchte, eine Zeit lang griffbereit haben wollte und die jetzt nur noch für „falls mal was ist“ dort herumliegen.

Wenn man mit Kollegen im Büro auch noch irgendwann Liquids für E-Zigaretten gemixt hat, kann vielleicht sogar die eine oder andere Spritze dabei sein. Natürlich völlig harmlos, aber erklär das mal in genau dem Moment, in dem jemand nur eine Kopfschmerztablette wollte.

Denn wenn ein Kollege reinkommt und fragt: „Hast du was gegen Kopfschmerzen da?“, und du sagst „Ja klar, warte“, dann sollte es im Idealfall relativ schnell gehen.

Blöd wird es nur, wenn du erst diesen Kram aus dem Schrank ziehen musst, um überhaupt an die Pillen zu kommen.

Dann liegt plötzlich genug Material für falsche Schlüsse auf dem Tisch. Ich habe ja nie behauptet, dass ich es einsetzen wollte. ;-)

Vielleicht wirkt das Zeug also doch.

Nur eben anders als gedacht. :mrgreen:

 

 

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Jetzt macht das Grün ernst

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Eben noch gelb, jetzt grün mit Ansage ;-)Eben noch gelb, jetzt grün

Vor ein paar Wochen hatte ich hier schon fast denselben Blick im Blog.

Damals war es der Vergleich zwischen März und April. Erst Feld, dann plötzlich Raps. Zwei Fotos, fast derselbe Blick, und die Landschaft hatte einmal kräftig den Schalter umgelegt.

Jetzt ist wieder etwas Zeit vergangen, gleiche Ecke, nächster Auftritt ;-)

Der Raps ist weg, das Grün ist da

Das Gelb war schon deutlich genug. Dieses „Guck mal, ich bin Frühling!“ quer über das Feld, nicht gerade dezent, aber hübsch.

Inzwischen sieht die Sache schon wieder anders aus. Weniger Knalleffekt, mehr Wucht. Alles voller Grün, die Bäume dichter, das Gras höher, die ganze Ecke irgendwie breiter, voller, lebendiger.

Man geht da entlang, kennt den Blick, denkt im ersten Moment vielleicht gar nichts Besonderes, und dann fällt es eben doch auf.

Da hat schon wieder jemand umgebaut :mrgreen:

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