So eine falsche Schlange!

Blindschleiche am Gehwegrand, kurz vor dem Verschwinden in der Hecke.Fake-Snake unterm Auto

Ich will ans Auto und plötzlich kommt da etwas Längliches darunter hervorgeschossen.

Direkt zwischen meinen Füßen durch.

Erster Gedanke: Schlange

Na ja, fast. Blindschleichen sind keine Schlangen, sondern Echsen.

Fake-Snake also. Oder Snake-Fake, je nachdem, wie schnell der Kopf gerade hinterherkommt ;-)

Sie war immerhin so langsam schnell, dass ich noch die Kamera anschmeißen konnte. Praktischerweise hatte ich das Handy gerade sowieso in der Hand.

 

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Gefahr? Keine.

Aber wenn einem plötzlich so ein langes Ding zwischen den Schuhen durchflitzt, guckt man halt doch einmal genauer hin.

Fake-Snake eben :mrgreen:

 

 

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Der Termin, der keiner war

Teddy, das braune Therapie-Alpaka vom Circus Hallygally, im Porträt.Kollegen, Kunden und ein Alpaka

Ich bin im Job ja des Öfteren mit vor Ort.

Da treffe ich Menschen aus unserem Team und natürlich auch aus den Reihen der Kunden.

Manchmal gibt es dabei aber Begegnungen, mit denen ich so ganz sicher nicht gerechnet habe. ;-)

Spitzenkandidat bisher:

Teddy, das Therapie-Alpaka vom Circus Hallygally.

 

 

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Streng genommen hatte er selbst einen Termin beim Kunden, von dem nur wir nichts wussten. Für mich und die Kollegen hatte er trotzdem noch ein paar Minuten frei.

Was bei uns zu therapieren war, lasse ich vorsichtshalber offen, aber für gute Laune hat es jedenfalls gereicht. :mrgreen:

 

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Schon geil oder schön hässlich?

Puristisch, eigenwillig und irgendwie geil: eine umgebaute BMW.Wenn sich der Kopf nicht entscheiden kann

Beim Einkaufen ist mir diese BMW vor die Linse gekommen und natürlich musste ich ein Foto machen.

Ich selbst besitze leider keinen Führerschein für die Dinger.

Damals war’s nicht drin, heute juckt es mich durchaus in den Fingern, aber mit 57 noch mal Fahrschule? Weiß nicht … :mrgreen:

Jedenfalls liefen beim Anblick sofort zwei völlig gegensätzliche Gedanken gleichzeitig durch meinen Kopf.

Der eine:

„Schon geil, so puristisch.“

Parallel dazu:

„Schön hässlich, sieht aus, als hätte sie 1940 jemand bei der Wehrmacht vergessen.“

Welcher davon nun stimmt? Keine Ahnung. Je länger ich drauf schaue, desto öfter kippt der Eindruck von einer Seite auf die andere und wieder zurück.

Vielleicht macht genau das den Reiz aus. Ob ich sie tatsächlich fahren (wollen) würde? Da bin ich unsicher und beim Blick auf den Sattel sagt mein Steißbein ohnehin: „Nein, willst Du nicht, ganz sicher nicht!“

Aber ohne den passenden Führerschein bleibt die Frage vorerst ohnehin reine Theorie. ;-)

 

 

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Wildwechsel: Frühschicht auf der L3099

Frühverkehr auf der L3099, Reh inklusive. Zum Glück war noch genug Zeit zum Reagieren.Morgens halb sechs auf der L3099

Da war doch gerade erst etwas mit Rehen, Schrecksekunde und 50:50

Heute früh gegen 5:30 Uhr gab’s dann gleich die nächste Runde, wieder auf dem Weg von Fürth zur Arbeit, dieses Mal auf der L3099 in den 100/70/50er-Kurven vor Brandau.

Keine dramatische Schrecksekunde oder Panik in „3-2-1“, harmlos war es trotzdem nur, weil mein Tempo passte. Wäre ich dort schneller unterwegs gewesen, hätte das ziemlich anders ausgehen können. So reichte es zum rechtzeitigen und kontrollierten Reagieren und danach sogar noch für das Knöpfchen der Dashcam.

Auf jeden Fall ausreichend Aufregung für halb sechs in der Frühe, also, haben muss ich das nicht … :roll:

Die Video- und Bildqualität ist, nun ja, ausbaufähig. Regen, Insekten auf der Scheibe und die morgendliche Dunkelheit sind eher suboptimal für saubere Bilder, zumal ich hier nur einen Ausschnitt zeigen kann. Für einen Naturfilmpreis reicht es nicht, für den Blog muss es genügen :mrgreen:

 

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Das ist leider nicht die einzige Ecke

Ein Stück vorher auf derselben Strecke, kurz vor der Ortseinfahrt Glattbach, gab es früh zwischen ungefähr 5:15 und 5:30 Uhr inzwischen mehrfach dasselbe Spiel. Tiere auf der Fahrbahn oder beim Sprung aus dem Unterholz, vermutlich Rehe.

Bei Tage besehen scheint unweit der Straße außerdem eine Futterstelle zu liegen. Kein Wunder also, wenn dort morgens Familientreffen stattfinden und der Nachwuchs mal eben testet, wie schnell Autos bremsen können, wenn denn rechtzeitig aufgepasst wird.

Dann eben wieder über Reichelsheim

Wild auf der Strecke zwischen Fürth und Ober-Ramstadt ist nichts Neues. Im Moment häufen sich die Begegnungen auf der L3099 allerdings so sehr, dass ich morgens wohl wieder den etwas längeren Weg über Reichelsheim nehme.

Ganz tierfrei ist es dort natürlich auch nicht, nach meiner persönlichen Statistik liegt das Verhältnis der Sichtungen aber ungefähr bei 20:1. Lieber ein paar Kilometer mehr, dafür aber vielleicht etwas weniger morgendliches Wildwechsel-Roulette.

Gute Fahrt und Augen auf

Angepasst fahren ist kein Schleichen, aber Schleichen ist auch keine Vorsicht. Das ist einfach Schleichen. ;-)

 

 

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Komische Dinge geschehen heute

Das ist er mal, der Regen 😉Was kommt denn da von oben?

Was ist das nur?

Kommt von oben, irgendwie habe ich das schon mal gesehen, aber ich erinnere mich nicht mehr so recht. Klingt auch vertraut, nur komme ich einfach nicht drauf.

Nach Wochen mit Sonne, Hitze und trockenem Wetter ist das Gehirn offenbar nicht mehr auf alles vorbereitet. ;-)

Ich frage mal ChatGPT.

Oh, fuck.

REGEN! :shock:

(Es werden Tage kommen, an denen man sich freut, wenn er wieder aufhört :mrgreen: )

 

 

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Wildwechsel: 50:50 und richtig entschieden

Am Rehkindergarten sollte eigentlich Tempo 30 gelten!Wenn mindestens zwei Rehe im Lichtkegel stehen

Vor ein paar Tagen ging es hier um Menschen, die bei jedem Gegenverkehr erst einmal die Bremse testen. Am Mittwochmorgen gegen 5:30 Uhr bekam die Geschichte auf dem Weg zur Arbeit eine ziemlich passende Ergänzung.

Diesmal gab es tatsächlich einen Grund, zu reagieren, nur eben ohne Gegenverkehr.

Landstraße im Odenwald, dunkel, erlaubt sind 100 km/h. Ich war mit ungefähr 60 unterwegs. Nicht, weil ich vorsorglich jedes Gebüsch angebremst hätte, sondern weil Erfahrung, Bauchgefühl und der Gedanke „Hier kann etwas stehen“ offenbar gemeinsam das Richtige geraten hatten. (Die ganze Strecke zur Arbeit ist im Moment mal wieder ein Wildwechsel-Roulette. Von Fuchs bis Reh alles dabei, und wenn die Pause machen, ist es eine chillig schleichende Katze und ja, ich bremse für Tiere!)

Da stand auch etwas. Mindestens zwei Rehe.

Die Kamera hat keine Schrecksekunde

Wenn ihr das Reel jetzt anschaut, wisst ihr bereits, dass dort Rehe stehen. Der Blick geht sofort an die richtige Stelle und wartet praktisch nur noch darauf, die Tiere zu entdecken.

In der echten Situation schaut niemand ausschließlich auf diesen einen Punkt. Der Blick liegt auf der Straße, wandert in die Spiegel, kurz zum Tacho und wieder nach vorne. Die Rehe standen bereits am Straßenrand, für mich sichtbar wurden sie aber erst, als mein Lichtkegel sie erfasste.

Die Kamera macht die Situation zusätzlich etwas harmloser, als sie tatsächlich war. Durch die Optik wirken die Tiere weiter entfernt. Noch wichtiger ist allerdings, dass die Kamera keine Schrecksekunde kennt. Sie muss nichts erkennen, nichts begreifen und sich nicht innerhalb eines Augenblicks entscheiden. Sie nimmt einfach weiter auf.

Im Video bleibt dafür angenehm viel Zeit. Hinter dem Lenkrad eher nicht.

Gefühlt 50:50 auf vier Beinen

Die entscheidende Frage war nicht, ob dort Rehe stehen. Die waren nun einmal da. Ich wusste nur nicht, was sie als Nächstes tun würden.

Bleiben sie stehen, flüchten sie zurück oder springt eines im dümmsten Moment vor den Kühler? Gefühlt eine 50:50-Chance, obwohl mindestens zwei Tiere beteiligt waren und damit vermutlich noch ein paar Möglichkeiten mehr im Angebot standen.

Rehe blinken leider nicht (Menschen auch eher selten…) und eine zuverlässige Richtungsanzeige gehört ebenfalls nicht zur Serienausstattung.

Ich habe mich in diesem Moment entschieden, deren Schrecksekunde zu nutzen und beherzt auszuweichen, Gas geben und vorbei. Eine Vollbremsung hätte mich nach meiner Einschätzung nicht mehr rechtzeitig vor den Tieren zum Stehen gebracht. Bis dahin wäre längst entschieden gewesen, in welche Richtung sie losspringen.

Ob das bei einer anderen Begegnung ebenfalls richtig wäre, spielt dabei keine Rolle. Es war meine Entscheidung in genau dieser Situation, bei diesem Abstand, dieser Geschwindigkeit und mit mindestens zwei ziemlich unberechenbaren Verkehrsteilnehmern am Straßenrand.

Die wichtigste Entscheidung fiel vorher

Der entscheidende Teil der Geschichte begann schon, bevor ich überhaupt ein Reh sehen konnte.

Auf dieser Straße sind 100 km/h erlaubt. Ich fuhr ungefähr 60, weil es dunkel war, ich die Strecke kenne und dort um diese Uhrzeit mit Wild zu rechnen ist. Nicht hinter jedem Busch, aber durchaus hinter dem nächsten.

100 erlaubt bedeutet schließlich nicht, dass die Zahl unbedingt ausgereizt werden muss. Das Verkehrsschild weiß weder, dass es 5:30 Uhr morgens ist, noch wie dunkel die Straße gerade ist oder was sich am Rand herumtreibt. Ein bisschen Mitdenken bleibt weiterhin Aufgabe des Fahrers.

Mit 100 hätte ich deutlich weniger Zeit und sehr viel weniger Platz gehabt. Ob die Begegnung dann genauso glimpflich ausgegangen wäre, möchte ich weder ausprobieren noch nachträglich ausrechnen.

Die 40 km/h, die ich nicht gefahren bin, waren an diesem Morgen vermutlich die wichtigsten.

Bremsen allein ist noch keine Aufmerksamkeit

Genau darin liegt für mich der Unterschied zur Bremserei bei normalem Gegenverkehr. Vorsorglich auf alles zu reagieren, was sich irgendwie bewegt, ist nicht automatisch vorausschauend. hirnloses Rasen natürlich ebenso wenig.

Das Gegenteil von hirnlosem Rasen ist aber auch kein voreilendes Schleichen. Es ist situationsgerechtes Fahren.

Aufmerksamkeit bedeutet nicht, ständig auf der Bremse zu stehen. Sie bedeutet, mit dem zu rechnen, was an diesem Ort und zu dieser Zeit tatsächlich passieren könnte.

Eine Portion Glück war ebenfalls dabei. Das darf beim Autofahren gerne mitfahren, nur darauf verlassen möchte ich mich nicht.

Ich bin heile, die Rehe sind heile. Für 5:30 Uhr morgens war damit eigentlich schon genug erreicht ;-)

 

 

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Der wollte nie aufs Bild

Alter Bekannter an den Steinbachwiesen: Der große Fisch, der meiner Kamera jahrelang entkommen ist.Jahrelang gesehen, gestern endlich erwischt

An den Steinbachwiesen drehe ich öfter meine Runde und seit Jahren sehe ich dort immer wieder einen ziemlich großen Fisch. Vermutlich ein Karpfen, jedenfalls einer von der Sorte, die auffällt.

Das Spiel war eigentlich immer gleich: Fisch gesehen, Handy raus, Fisch weg.

Gestern hatte er offenbar einen schwachen Tag. Nicht nur, dass er lange genug zu sehen war, er hatte sogar noch Kollegen dabei. Also endlich Video statt der üblichen Geschichte von dem großen Fisch, der natürlich gerade eben noch da war. :mrgreen:

 

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Viel passiert darin nicht. Nach Jahren erfolgloser Versuche musste das aber einfach festgehalten werden.

Jetzt habe ich ihn endlich erwischt. Sogar mit Zeugen. ;-)

 

 

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Dampfer unter sich

Manchmal braucht es keine großen Worte 😁Fachsimpelei ohne Worte

Heute auf dem Dach beim Job ergab sich dieses Bild. Zwei Modelle nebeneinander, ein kurzer Blick, fertig.

Keine Diskussion über Hersteller, Leistung oder Geschmack. Stilles Einverständnis unter Männern eben :mrgreen:

 

 

 

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Wenn das Bauchgefühl recht behält

Parkplatz 2026Irgendwas war anders

Seit ich vor ein paar Wochen aus dem Urlaub kam, war beim Blick von der Außentreppe auf den Firmenparkplatz irgendetwas anders. Ich konnte nur nicht greifen, was.

Man schaut da beinahe täglich runter, aber bis ich begriffen hatte, was plötzlich anders war, hat es trotzdem eine Weile gedauert :mrgreen:

Na, fällt es euch auf?

Nein, Autos und Mülltonnen sind unschuldig.

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Das Feld war beim Frisör

Abgeerntetes Feld Ende Juli, aufgenommen von derselben Stelle wie in den Monaten zuvor.Das Feld bleibt, der Alltag zieht weiter

Man muss die Reihe ja rund machen, gell? ;-)

Also stand ich gestern wieder an derselben Stelle, an der ich inzwischen seit Ende März immer mal das gleiche Feld fotografiere. Mehrfach in der Woche führt mich meine Mittagsrunde dort vorbei, sofern Zeit und Wetter mitspielen, der Standort ist also nicht gerade schwer wiederzufinden.

Diesmal war das Feld beim Frisör :mrgreen:

Wo im Juni noch alles stand und langsam reif wurde, bleiben jetzt nur noch Stoppeln. Kurz geschnitten, sauber abgeräumt und vermutlich schon bereit dafür, demnächst wieder neu aufgeladen zu werden.

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