Persönlicher Wochenrückblick – KW 22/23 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 22/23 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Corona, bzw. besser nicht. Soll nicht ist aber, weil ist nicht, soll aber.

Platz 2: Nach beschlossenen Lockerungen ist eine Reproduktionszahl ‚R‘, wohl anders zu deuten. Es muss ja alles passen, nicht?

Platz 3: 5 x 20 Personen sind ungleich 2x 50 oder 1 x 100 Personen, aber nicht immer. Einer ist gefährlich, 5 sind eine Gruppe und 1000, sind gut für die Statistik. Je nachdem, wer was behauptet eben.

Platz 4: Ungutes in den USA.

Platz 5: Wenn man das Geld der Steuerzahler ausgibt, muss der Steuerzahler dies auch wieder einspielen, analog Krankenkasse.

Ohne Wertung, (fast) ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

Persönlicher Wochenrückblick – KW 21/22 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 21/22 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Corona, sonst würde ja was fehlen…

Platz 2: Wenn Milliarden Hilfe ins Volk fließen, ist dies muss dies Güte und Barmherzigkeit sein. Bei Konzernen ist das natürlich völlig normal. Abgesehen, von Punkt 3.

Platz 3: Manche Arbeitsplätze sind erhaltenswerter als andere.

Platz 4: Argumente zählen nur noch, wenn sie gerade, oder gerade nicht, zu Lockerungen führen. Nun ja, nur weil ein Reifen schwarz ist, passt er noch lange nicht zu jedem Auto…

Platz 5: So eine Pandemie ist ein wunderbares Werkzeug, um Unbequemes und Lästiges zu bereinigen oder durchzusetzen. Je nachdem, was diese einmalige Chance so bietet und an welchem Ende der Leine, der Betroffene hängt.

Ohne Wertung, (fast) ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

Persönlicher Wochenrückblick – KW 20/21 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 20/21 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Corona, gefühlt ist der sogenannte ‚Lockdown‘, 20 Jahre her, jedenfalls wenn durch die Lockerungen, irgendwo Geld generiert wird.

Platz 2: Corona, gefühlt ist der sogenannte Lockdown morgen wieder unumgänglich, jedenfalls wenn durch die Lockerungen, irgendwo kein Geld generiert wird.

Platz 3: Manche Politiker sollen aus einer Partei fliegen, bei der sie vielleicht nie eine Aufnahme beantragt haben, zumindest sind die Unterlagen verschwunden.

Platz 4: Endlich ein neues Argument, das Fleisch zu verteuern. Ja, schon recht praktisch, so Erkenntnisse durch eine Pandemie. Es wird nicht die Letzte gewesen sein, die Erkenntnis, meine ich natürlich.

Platz 5: Sehr beeindruckend, wie man ein und dieselbe Zahl, unterschiedlich deuten kann, wahrlich! Nein, nicht nur bei Dingen mit Viren.

Für die Dauer des Sonderzustandes standen hier ja eigentlich noch 2 Links. Einmal zur aktuellen Situation der Maßnahmen, dazu noch eine Übersicht, wie die offiziellen Infektionszahlen aussehen. Ich nehme die Verweise aber wieder raus, es interessiert doch eh kein Schwein und es ist eben wie gehabt: Jeder nehme sich eine Statistik so, wie sie gerade passt ;-)

Ohne Wertung, (fast) ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

 

Schon toll, so eine Mund- und Nasenmaske, oder?

Ein MaskenaffeWow!

Vielleicht bin ich jetzt gerade auch ein wenig paranoid oder aluhütisch, aber so ein bisschen merkwürdig ist er jetzt schon, der Umgang mit der Corona-Krise, oder?

Ich mein, wenn nun im Tagestakt wieder der Normalzustand einkehrt, was ich übrigens eher begrüße, die einzige nennenswerte Änderung im Alltag, aber der Mundschutz in vielen Bereichen ist, dann ist doch vorher das simpelste ignoriert worden oder das Teil hat eigentlich nur eine Alibifunktion?!

Noch vor ein paar Tagen musste jede kleine Änderung mindestens 14 Tage lang vorsichtig erprobt werden, jetzt gehts ohne große Scheu sozusagen volle Pulle. Na, man wird sehen. Dann können wir uns ja bald wieder der Frage zuwenden, ob Papierkörbe männlich oder weiblich sind ;-)

Fiel mir heute nur irgendwie besonders auf…

 

 

 

 

Persönlicher Wochenrückblick – KW 19/20 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 19/20 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Corona, was denn sonst?

Platz 2: Lockerungen wohin man sieht. Öffnen und bespaßen, eine Maske wird es richten. Ach ja, die Statistiken natürlich auch. Wenn sie nicht so recht gefallen, muss man sie nur anders interpretieren, irgendwer kann das schon korrekt erklären.

Platz 3: Alles, was vor einigen Wochen zum Lockdown führte, ist heute gar nicht mehr so tragisch. Das sagen alle Zahlen, die noch nicht belastbar sind, aber alles belegen. Außerdem kann mit Maske ja nichts passieren.

Platz 4: Es sind leider wieder einige der Großen aus Musik und Film verstorben. Wieder innerhalb weniger Tage, irgendwie unheimlich.

Platz 5: Vettel und Ferrari scheint bald ein abgeschlossenes Kapitel zu sein.

Für die Dauer des Sonderzustandes, hier noch 2 Links. Einmal zur aktuellen Situation der Maßnahmen, dazu noch eine Übersicht, wie die offiziellen Infektionszahlen aussehen:

Link: Tagesaktuelles vom Bundesministerium für Gesundheit.

Link: Aktuelle Zahlen beim Robert Koch Institut. (Anmerkung: Mir geht es nur um Zahlen!)

Ohne Wertung, (fast) ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

 

Das große „Aber“

moralei-aberNur ein Wort

Jeder kennt sie wohl, diese Sätze, die eine Meinung oder sogar Entscheidung verkünden, welche mit dem Wörtchen ‚Aber‘ am Ende dann doch wieder relativiert werden. So eine Art universelles Hintertürchen, wenn die eben getroffene Aussage jemandem nicht recht schmeckt. Ob es nun Unsicherheit, Feigheit oder auch Angst ist, so ein Satz wird in meinen Ohren inhaltlich meist ins Gegenteil gedreht.

Eigentlich wäre es oft besser gar nicht zu sprechen oder, besser noch, gleich das zu sagen, was wirklich sicher und auch gemeint ist.

Wie ich gerade jetzt darauf komme?

Durch Corona natürlich. Klar, auch vorher gab es schon ununterbrochen Aussagen in der Form, aber in diesen Tagen kommt ja kaum noch ein Satz ohne ‚Aber‘, über die Lippen von Menschen, deren Aussagen Einfluss auf das Leben vieler Tausend Menschen haben. War zu Beginn noch ein entschlossenes ‚werden wir‘, zu hören, wurde bald darauf daraus ein ‚hoffen wir‘, zum Schluss blieb ein ‚vermutlich‘. Um nun aktuell wieder gar nichts zu versprechen, muss ein Satz also mit ‚aber‘ enden, schließlich hieße alles andere ja, Verantwortung zu übernehmen. So kann im Fehlerfalle sichergestellt werden, dass eben mehr als ein Versuch, nie die Absicht war.

Irgendwie hat im Augenblick alles einen besonders fauligen Beigeschmack, wenn Versprechen unter Vorbehalt gemacht werden. Etwas anderes, ist dieses ‚Aber‘ in meinen Augen nämlich nicht. Klappt’s, steht der Versprecher sehr gut da, geht’s schief, gab es im Vorfeld ja ein wohlbekanntes ‚Aber‘. Wie auch immer – die Rechnung, die zahlen andere, Kritik hat kein Ziel und eventuelle Lorbeeren, nun ja…

 

 

 

 

Persönlicher Wochenrückblick – KW 18/19 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 18/19 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Corona, Coooroooonaaaa!

Platz 2: In Krisenzeiten, müssen alle zusammenhalten. Außer, man nimmt sich wichtig genug, dass nicht.

Platz 3: Mit Autos und Fußball, ist alles immer spezieller.

Platz 4: Wo Corona eigentlich nichts mit zu schaffen hat, ist bestimmt Corona schuld.

Platz 5: Was schon vor einer Pandemie auf wenig Gegenliebe gestoßen ist, kann jetzt ja nur richtig sein.

Für die Dauer des Sonderzustandes, hier noch 2 Links. Einmal zur aktuellen Situation der Maßnahmen, dazu noch eine Übersicht, wie die offiziellen Infektionszahlen aussehen:

Link: Tagesaktuelles vom Bundesministerium für Gesundheit.

Link: Aktuelle Zahlen beim Robert Koch Institut. (Anmerkung: Mir geht es nur um Zahlen!)

Ohne Wertung, (fast) ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

 

Bei ‚Stay at Home‘: Der Blick auf den Strom!

Zaehler im KastenDer Stromzähler

Gerade eben, ist hier ein neuer Stromzähler ins Haus gekommen. Muss ja auch mal sein, so ein neues Gerät. Vermutlich jedenfalls, die Idee ist ja nicht von mir. Natürlich muss man sich in solchen Momenten auch mit den Zahlen auf dem Gerät beschäftigen, der bisherige Verbrauch sollte schon notiert sein.

Jetzt bin ich jemand, der ohnehin alle paar Wochen den Zählerstand prüft und kurz gegenrechnet, wie denn wohl die Endabrechnung ausfallen wird, gelegentlich muss auch die Abschlagszahlung angepasst werden. Wir sind ein Haushalt mit fünf Personen, da kommt was zusammen. Immerhin haben wir es in den letzten Jahren geschafft, nicht mehr zu verbrauchen, eher weniger. Durch eine ziemlich fragwürdige Strompreisentwicklung zahlt man zwar trotzdem drauf, aber das liegt ja nun nicht wirklich in der Hand des einzelnen Kunden.

Jedenfalls bin ich gerade beim Zahlenvergleich ein klein wenig in Schnappatmung geraten, was den Vergleichszeitraum März/April 2020, 2019,2018 angeht. Da ist doch eine deutliche Steigerung zu erkennen! Eigentlich ja auch nicht verwunderlich, immerhin spielt sich durch Corona doch deutlich mehr Zuhause ab. Auch wenn bisher hier niemand in Kurzarbeit gelandet ist oder Homeoffice betreibt, sind doch (Rest) Urlaube und Überstunden abgefeiert worden. Zusätzlich haben wir, vorübergehend, eine alte Kühltruhe reaktiviert, der Tribut für die etwas ausgedehntere Vorratshaltung, die aber schon seit einigen Tagen beendet ist. Da wir hier auch eigentlich eher häusliche Menschen sind, hat sich also gar nicht so viel geändert, auffällig ist es aber schon.

Ich kann mir gut vorstellen, dass bei Menschen, die nun plötzlich durch Homeoffice, vermehrten Aufenthalt in den eigenen vier Wänden und die damit verbundenen Tätigkeiten, höhere Zahlen auf dem Zähler stehen. Eventuell zusätzliche Computer, öfter kochen, ausgedehntere TV-Abende, irgendwo muss der Saft ja herkommen.

Wer jetzt fünf Tage mehr in der Woche im eigenen Heim verbringt, dort zusätzlich kocht und das Notebook und der Fernseher jeden Tag jeweils 10 zusätzliche Stunden am Netz nuckeln, können das schon einige kW/h mehr werden. Sagen wir mal 100 Watt der TV, 80 das Notebook und pro Tag nur 2 kW/h fürs Essen, sind das zusätzliche 3,8 Kilowattstunden täglich. Multipliziert mit den neu und zusätzlich befreizeiteten fünf Tagen pro Woche, kommen da, grob überschlagen, 100 k/Wh im Monat zusammen. Bei 29 Cent pro kW/h, sind das also 29 Euro. Da ja noch lange nicht jeder sein Homeoffice oder die Zwangspause schon beenden kann, macht das in zwei Monaten irgendwo um 60 Euro. Bei angespannter wirtschaftlicher Lage, finde ich so etwas schon erwähnenswert. Weitere Geräte wie vielleicht ein Firmencomputer, eine Spielekonsole oder zusätzliche Beleuchtung, noch völlig außen vor. Wenn ich so in den diversen Socialmedia-Kanälen schaue, kann man alleine bei der Nahrungszubereitung mancherorts wesentlich noch mehr Verbrauch vermuten, von den Wein und Bierkühlungskosten, gar nicht erst zu reden :mrgreen:

Klar, dies ist eine recht zusammengeschusterte Rechnung, ganz genaue Zahlen habe ich noch nicht. Wenn ich das aber mit den sich abzeichnenden >250 kW/h Mehrverbrauch in einigen Wochen hier bei mir vergleiche, kommt’s vielleicht gut hin. Aber wie gesagt, fünf Personen und kein Homeoffice. Lediglich mehr Urlaub, kochen und kühlen seit irgendwann Mitte März. Allerdings ist das Ende ja auch noch nicht erreicht und andere, neue oder gestiegene, Kosten, sind noch gar nicht erfasst und erwähnt.

Man darf gespannt sein. Ich habe jedenfalls gerade meine Abschlagszahlungen für den Strom, um 10% nach oben korrigiert ;-)

 

 

 

Der Maskeneffekt

moralei-mit-maskeBeobachtungen

Wer jetzt mal an bestimmten Orten etwas genauer hinschaut, sieht durchaus Menschen, die mit einer Art Gesichtsmaske durch die Gegend laufen. Nicht ganz freiwillig vielleicht, wer weiß ;-)

Jedenfalls ist es nicht ganz uninteressant, sich die kleinen Problemchen anzusehen, die mit so einem Spuckschutz auftreten, die im Alltagsleben ansonsten, gleich wieder untergehen.

Es beginnt schon beim Betreten eines Geschäftes. Man kommt parallel mit einer fremden Dame am Eingang an und möchte Ihr, mit einem Lächeln den Vortritt lassen. Es ergibt sich ein Augenkontakt, der allerdings eher wie eine Drohung wirkt. Klar, schlagartig wird mit bewusst, dass sie weder meine, noch ich ihre vielleicht vorhandenen Lippenbewegungen sehe! Ist Euch schon mal aufgefallen, dass die Augen beim Lächeln unter Umständen einen echt bedrohlichen Ausdruck rüberbringen können? Das geht bis zum Auslösen des Fluchtreflexes!

Na, kein Problem, es gibt ja noch die gute alte Sprache. „Ladys first!“, will ich sagen, „Läffys fift!“, sage ich. Scheiß Maske, habe ich mich also wieder mal zu Affen gemacht. Da von der Dame aber auch nur ein Zwinkern und ein genuscheltes „Alleff gut!“, herüberschallt, teilt sich der Schmerz wohl eher.

Es geht nun also rein, in den Laden, der wohl noch nie so gut gefilterte Luft besessen haben wird. Das erste, was mir auffällt: Weder der vertraute Brotgeruch, noch dieses dezente Gemüsearoma erreichen die Nase. Es riecht, wie es mit dem umgebauten Bettlaken vor dem Gesicht schon seit der ersten Sekunde des Tragens riecht. Bestenfalls ein Eigenduft könnte eintreten, zum Glück leide ich nicht unter Mundgeruch. Wobei, würde man den eigenen Mief eigentlich wahrnehmen?

Irgendwie wirkt überhaupt der ganze Einkauf merkwürdig. Mir wird plötzlich aber auch klar, warum das so ist. Man kann durch die zerstückelte Mimik der Miteinkäufer, deren Gemütszustand nicht mehr einschätzen. Alle wirken so, als wenn sie für die nächste Tomate bereit sind, auch den letzten Kampf zu bestreiten. Was vielleicht auch doppelt gefährlich ist, immerhin sind die Folgen der Hamsterkäufe, noch in einigen Regalen zu erkennen.

Immerhin ist aber bestimmt ein Viertel meiner Runde durch das Geschäft sowieso nur im Nebel sichtbar, meine Brille beschlägt. Während andere ihre Schnitzel sortieren, entwickle ich mich tief in meinem Inneren, zum Lüftungstechniker. Ich teste verschiedene Brillen- und Maskenpositionen, die Intuition hat blitzschnell völlig neue Atemtechniken parat und das Ausatmen, bekommt eine komplett neue Bedeutung. Kann man alles machen, so richtig funktionieren wird es aber erst, wenn die Brille die passende Temperatur angenommen hat. Nur, so lange möchte ich hier auf dem Maskenball gar nicht verweilen.

OK, nächster Schritt: Kasse!

Irgendwie überkommt mich beim Auflegen der Waren auf das Kassenband das fast nicht zu unterdrückende Bedürfnis, den Mist einfach vom Gesicht zu reißen. Das Atmen ist anstrengender, die Brille schon wieder vernebelt und durch das ständige Hin und Her beim Umpacken, sitzt auch die Maske nicht mehr gut. Es zieht am Ohr, drückt auf die Nase und zerrt an der Brille.

Der Bezahlvorgang, wird die reinste Brüllorgie. Während ich die Kassiererin noch halbwegs gut verstehen kann, muss ich nun nicht nur gegen die Schutzscheibe, sondern auch durch den Stoff der Maske ankämpfen, wenn ich antworte, Löhnen am Limit!

Raus, nur noch raus! Weg von all den Lebensmitteln, nur noch zum Auto! Mittlerweile hat es begonnen zu regnen, damit ist meine Brille nun endgültig nutzlos. Erst mal Schutz unter der geöffneten Kofferraumklappe suchen und Luft holen. Was mit aber auch wieder die Chance gibt zu sehen, wie meine Mitmenschen gerade an die Situation herangehen.

Von links kommt ein Herr auf einem Fahrrad, der seine Maske während der Fahrt wohl unter dem Kinn hängen hatte. Nun, es regnet, das Teil ist Nass seine Reaktionen beim Aufsetzen, kann ich gar nicht beschreiben. Wenn es nicht so unverschämt wäre, hätte ich ihn gerne um die Filmrechte gebeten.

Jeder oder jede fünfte kommt schon mit der aufgesetzten Atemmaske im Auto an, viele andere gehen zu den Einkaufswagen und drehen unverrichteter Dinge wieder um – Maske im Fahrzeug vergessen?!

Mir reichts, ab nach Hause. Für heute ist genug gefiltert worden.

Ein Maskenaffe

 

Persönlicher Wochenrückblick – KW 17/18 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 17/18 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Corona, also für die Einen mehr, für die Anderen weniger…

Platz 2: Maskenball beim Einkauf und dem ÖPNV. Also für jeden in ganz Deutschland nun doch. Weil, sollte ja nicht, also doch, aber erst jetzt, also seit gestern.

Platz 3: Teilöffnung für Teile von Schulen, für Teile von Schülergruppen, zur Teilhabe an irgendwas, mit hygienischem lernen. Also, der Idee nach. Weil, auch Eltern entlasten und so, wegen Job, auch Betreuung. Ja, Betreuung ist wichtig! Für manche Kinder, und manche Eltern, wenn alles passt.

Platz 4: Dieses und jenes Geschäft, darf wieder loslegen. Ganz vorsichtig, auch mit anfassen, auf keinen Fall aber mit Anspucken. Oh, Auto kaufen geht wohl auch wieder. Man muss es ja nicht zulassen. Allerdings kann man schon, nur noch nicht überall. Hier ein Link zu check24.de, da gibt es ein .pdf mit einer Übersicht, was wo funktioniert (funktionieren soll).

Platz 5: Immer mehr Leute kommen auf die Idee, sich irgendwie unter dem Deckmantel einer Krise mit Ideen hervorzutun, für die sie sonst verhauen worden wären. Ach ne, keine Krise, war alles nur in Quarantäne. Also, alles wie vorher, jetzt hat die Situation nur gezeigt, dass es ja gar nicht anders geht. Weil ja über Wochen gar nichts ging. 

Für die Dauer des Sonderzustandes, hier noch 2 Links. Einmal zur aktuellen Situation der Maßnahmen, dazu noch eine Übersicht, wie die offiziellen Infektionszahlen aussehen:

Link: Tagesaktuelles vom Bundesministerium für Gesundheit.

Link: Aktuelle Zahlen beim Robert Koch Institut. (Anmerkung: Mir geht es nur um Zahlen!)

Ohne Wertung, (fast) ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

 

Lappen vor’s Gesicht!

Ein Haufen MaskenAb heute!

Nicht vergessen, seit Mitternacht ist es Pflicht, in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Atemmasken zu tragen, sonst kann es teuer werden ;-)

50 (T)euros kann’s kosten, wenn man seinen Kram ohne Schutz erledigt.

Nicht, dass Ihr noch Viren aufsaugt oder durch die Gegend pustet!

Denkt dran, für die Heißgetränkefans, habe ich da noch eine Idee offen! :mrgreen: Natürlich sollte man auch alles richtig machen, jedenfalls so lange, bis es neue Erkenntnisse gibt.

 

 

 

Maskiert Euch

Maskengesicht - desasterkreis.deDas Ding mit dem Schutz

Das wir im Moment in einer Ausnahmesituation leben, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Das man im Augenblick einige Aktivitäten in der Öffentlichkeit nur mit Atemschutz erledigen soll (bald muss), verwundert auch nicht wirklich, die Zeichen das es so kommt, waren recht deutlich. Es sei jetzt auch völlig außen vor, ob das alles Sinn oder Unsinn ist, wer nicht zur Kasse gebeten werden will, muss sich wohl fügen.

Ich persönlich bin kein Freund dieser Vorgabe, allerdings halte ich das Ganze auch nicht für eine Schutzmaßnahme, sondern für eine Alibiverordnung, um einige Lockerungen zu legitimieren, die ohnehin auf viel Kritik stoßen. Alles nach dem Motto „Mit den Masken haben wir ja zusätzliche Sicherheit!„.

Nicht, dass ich etwas gegen den Schutz an sich habe, wenn es hilft, dann sollte es schon so sein. Das aber auf der einen Seite plötzlich diese Masken das Zaubermittel sein sollen, die vor ein paar Wochen noch als nutzlos deklariert wurden, jetzt aber andererseits allumfassendes Heil bringen, dies muss man ja nun nicht unbedingt akzeptieren.

Was ich (nicht nur) heute allerdings so beobachten konnte, bestätigt eher meine Überzeugung, dass es Leute gibt, die selbst mit der Bedienung eines Kaffeelöffels überfordert sind. Nein, nicht überfordert, das passt gar nicht. Eher ist es so, dass sie gerne alle Verantwortung auf andere abschieben, SIE selber, haben ja schließlich alle Vorgaben erfüllt. Was können Diese denn dafür, dass es ungeplante Hürden und unbekannte Situationen gibt? Einiges schreit direkt nach der Denkweise „Jetzt ist alles sicher, ich habe eine Atemschutzmaske!“ Ja, ich weiß, das gilt auch an vielen anderen Stellen, aktuell ist es aber gerade so schön typisch. Komm mir übrigens keiner, mit dem Argument ‚mangelnde Gewöhnung‚. Ich habe jahrelang mit Atemschutz gearbeitet, das ist extrem hinderlich und belastend, aber machbar. Außerdem, wie kompliziert kann es sein, auf einen Lappen vor dem Gesicht aufzupassen, wenn man nicht gerade körperliche Höchleistung verrichtet? Nun ja, so ist eben meine Sicht der Dinge, muss ja nicht richtig sein und für jeden passen ;-) Der Alltag ist mit Gesichtsschutzmasken natürlich auf jeden Fall erschwert und genau das führt dazu, dass durch den Wunsch sich Erleichterung zu verschaffen, die Wirkung solcher Maßnahmen minimiert wird.

Zu beobachten

Wie auch immer, ab Montag gilt die Vorschrift, beim Einkauf und in öffentlichen Verkehrsmitteln, einen Mundschutz zu tragen. Hier und da kann man heute schon Menschen sehen, die dies umsetzen. Bei einigen ist allerdings wohl noch nicht so richtig angekommen, dass es nicht darum geht, so ein hippes Ding nun zur Dekoration zu nutzen, sonder das es Schutz bieten soll. Dies wiederum klappt aber nur, wenn man ein Minimum an Verstand bei der Benutzung so eines Teils einsetzt.

Das kommt gerade eine Dame zum Einkaufswagendepot eines Discounters, zupft Ihre Maske aus der Jackentasche und schnalzt sich diese zunächst mal unter das Kinn. Blitzschnell wird der Transportwagen aus dem Vorrat genommen, die leere Tasche verstaut und los geht es Richtung Eingang. Einige Meter vor der Tür wird dann der Lappen über das Gesicht gezogen.

Während des Einkaufs wird hier am Gesichtsschutz gezerrt, dort gezupft und als das Smartphone klingelt, verschwindet die komplette Geschichte für die Dauer des Anrufes, praktischerweise wieder komplett unter dem Kinn.

Am Ausgang sehe ich die Frau wieder, als sie die Maske komplett abnimmt und diese ihren Platz in der Jackentasche einnimmt. Sollte sie da bleiben, würde sich wohl jeder Freund von Petrischalen, diebisch freuen. Freies Wachstum, für freie Keime! OK, als Spuckschutz für Fremde kann da vielleicht noch was gewirkt haben, beim Selbstschutz geht der Erfolg wohl eher in Richtung 0 Punkte. Nun gut, vielleicht werden ja Jacke und Mundschutz täglich und nach jeder Benutzung gewaschen…

Nicht immer ist es Nachlässigkeit

Im nächsten Laden trifft man dann auf einen älteren Herren, der wohl durchaus zur Gruppe der Menschen gehört, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Eher schlecht als recht, bewegt er sich mit seinem Rollator durch die Gänge. Das Atmen scheint ihm ohnehin schon schwerzufallen, er muss auch zwischenzeitlich immer mal stehen bleiben oder setzt sich zeitweilig auf seine Gehhilfe. Was macht er also in diesem Moment? Er zieht die Maske herunter, um mal kurz durchzuatmen. Dummheit? Nein, ein ganz normaler Reflex. Instinkt und natürliches Verhalten, lassen sich eben nicht durch Vorschriften umgehen. Mir stellt sich allerdings auch die Frage, warum er sich dieser Tourtour überhaupt aussetzen soll oder muss.

Ich meine, ob eine Atemschutzpflicht nun nötig ist oder nicht, da kann man geteilter Meinung sein. Wenn man aber doch ohnehin nicht drumherum kommt, dann kann man es doch wenigstens gewissenhaft machen, oder? Na, Hauptsache Maske und alles wird gut.

Erst mal tief Luft holen…

 

 

Twitter-Anti-Corona-Post

Mundschutz via TwitterDa freut man sich doch!

Wie Ihr wahrscheinlich wisst, ist das Thema „Mundschutz“ ja im Moment in, bald auch verpflichtend vor, aller Munde.

Man twittert natürlich auch darüber und einige fingerfertige Mittwittererinnen und Mittwitterer, haben schon kräftig Masken in Handarbeit selber hergestellt. Man frotzelt so herum, ist wirklich beeindruckt von der Leistung, die da erbracht wird und erhält plötzlich Post.

Was drin war in der Sendung? Siehe Foto! Mein ganz persönlicher, handgearbeiteter Mund-und Nasendeckel, von der lieben Frau O.! :-) Klasse, oder?

Allerherzlichesten Dank!

 

 

Persönlicher Wochenrückblick – KW 16/17 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 16/17 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Corona!

Platz 2: Alle sind sich einig, bei Lockerungen, Hilfen und Lösungen. Naja, fast alle, nicht? Jedenfalls: Viele sind gleicher als Alle!

Platz 3: Masken wären vielleicht gut, also jetzt, vorher wohl nicht/doch. Seht mal zu, wo Ihr die herbekommt.

Platz 4: Wo mit der Pandemie keine Probleme entstanden sind, erfindet doch einfach welche!

Platz 5: Wenn Du paranoid bist, vielleicht aber auch einen Hut aus Aluminium besitzt, nutze die Chance der Stunde! Jetzt kann jeder all das in die Welt posaunen, was vorher hinter der Hemmschwelle verborgen war!

Für die Dauer des Sonderzustandes, hier noch 2 Links. Einmal zur aktuellen Situation der Maßnahmen, dazu noch eine Übersicht, wie die offiziellen Infektionszahlen aussehen:

Link: Tagesaktuelles vom Bundesministerium für Gesundheit.

Link: Aktuelle Zahlen beim Robert Koch Institut. (Anmerkung: Mir geht es nur um Zahlen!)

Ohne Wertung, ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

 

Verzerrte Wahrnehmung durch einen Virus?

Repariere nichts, was nicht kaputt ist!Soll sein oder ist so?

Kann es eigentlich sein, dass die Darstellung der Realität in Zeiten von Corona, erheblich verbogen wird? Ich meine, noch mehr als sonst? Vielleicht ist ja eine verkannte Nebenwirkung von Covid-19, dass Luxusprobleme, nun auch unbedingt existenzbedrohend werden.

Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass gerade (mal wieder…) durch die Medien eine Belastungssituation geschaffen werden will, die so nicht existiert?! Ich meine, nicht das wir keine Probleme durch die aktuelle Lage haben, dass garantiert nicht. Ich sehe aber im Alltag andere Sorgen als die, von denen mir im Radio und auch auf diversen größeren Websites berichtet wird.

In Zeile eins leuchtet die Warnung vor Panik und Überreaktionen, fünf Absätze weiter, wird aber zeitgleich auch jedes noch so unwahrscheinliche Szenario heraufbeschworen. Egal ob diffuse Gefahren durch Verzögerungen beim Trimmen des Pudels vom Nachbarn oder verstärkte Abnutzung der privaten Kochtöpfe bei erhöhter, quarantänebedingter, Kochfrequenz in der eigenen Küche, jetzt muss alles ans Licht.

Nebenbei gibt es auch so einige Erkenntnisse, die einem ohne Erklärung völlig überraschend erscheinen. Ich finde es zum Beispiel erstaunlich, dass die Einnahmen beim Personennahverkehr so stark zurückgehen, immerhin fährt ja kaum jemand mit. Wirklich eine super Erkenntnis!

Merkwürdiges Verhalten…

Ich mein‘ ja nur ;-)