Altes Blech kommt selten allein

Aus der Abteilung Retrofimmel: Vorne ein alter Robur, hinten der alte Bekannte, und mein Kopf sagt sofort: Foto! ;-)Wenn der Retrofimmel Futter bekommt

Vielleicht erinnert sich ja jemand daran, dass ich einen Fimmel für alte Autos hab, also, unter anderem alte Autos ;-)

Vielleicht erinnert sich sogar jemand an den alten Bekannten aus diesem Beitrag hier, der damals schon hier in der Straße der Firma stand.

So richtig Spaß macht der Fimmel aber natürlich erst dann, wenn auf dem Mittagspausen-Spaziergang plötzlich noch so ein Schätzchen auftaucht.

Vermutlich ein alter Robur, also so ein schön kantiger Kerl aus DDR-Zeiten, bei dem man nicht lange überlegen muss, warum ich für sowas sofort stehenbleibe.

Das eigentlich Schöne an dem Bild ist für mich aber fast der Hintergrund.

Da steht er nämlich wieder. Der alte Bekannte vom Beitrag von vor rund zwei Jahren. Einfach so. Als hätte die Straße beschlossen, meinen Retrofimmel nicht nur zu dulden, sondern aktiv zu unterstützen.

Ich laufe also in der Pause ein paar Meter durch die Gegend, sehe vorne altes Blech mit Charakter, und hinten parkt direkt der nächste Kandidat, den ich längst ins Herz geschlossen habe. Für manche ist das vermutlich einfach nur Straße. Für mich ist das schon fast ein kleiner Freiluft-Service für Leute mit leichtem Klassiker-Schaden. :mrgreen:

Manche Straßen können eben mehr als nur Verkehr.

 

 

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Handwerker haben andere Prioritäten!

Handwerker haben andere Prioritäten!Alles griffbereit im Bus!

Manche haben Kaffee im Halter.

Andere ’nen Energydrink.

Einige auch Kleingeld.

Handwerker?

Meersalz!

Sozusagen Würze to go :mrgreen:

Schlafen, wenn’s geht.
Klo, wenn eins da ist.
Salz? Immer in Griffweite.

Er hat’s jedenfalls verstanden ;-)

 

      

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Hinten die Wirkung – vorne die Ursache

KI-Szene: Bus im RegenNicht direkt Hellsehen (eher rot)

In der Regel KANN man früh gegen 5 Uhr 30 Glück haben und die Straßen sind frei.

Ein kleines Bisschen schmälert sich die Hoffnung auf diesen Zustand allerdings, wenn es regnet – angepasste (…) Fahrweise und so.

Persönlich finde ich es auch durchaus angebracht, entsprechend der Straßenverhältnisse zu fahren, solange man das am Ende eben noch als Fahren bezeichnen kann.

Eines ist jedenfalls sicher

Wenn auf einer Strecke, die ansonsten eigentlich bestenfalls in der Ferne vor einem ein Auto erahnen lässt, plötzlich eine ganze Reihe Rücklichter immer größer werden, dann befindet sich das Problem eher an der Spitze dieser hoffentlich noch rollenden Reihe.

Da denkst’e, irgendjemand glaubt mal wieder, dass bei Regen Panik Pflicht ist und plötzlich Monster aus der Straße schießen oder etwas in der Art. Aber nein, keine Apokalypse, kein plötzlicher Krater – nur wieder der weiße Kleinbus des Reiseunternehmens S!

(Un)glücklicherweise bin ich so weit von der Spitze entfernt, dass sich der Gedanke an ein Überholen getrost wegschieben lässt, obwohl die Mitleidenden vor mir schon so einiges riskieren, um an dem Ding vorbeizukommen.

Junge, Junge, da entwickeln sich regelrechte Stunt-Szenen! Das wäre ja fast unterhaltsam, wenn es nicht so brandgefährlich wäre. Denn wenn’s vorne kracht, kann das hinten immer noch böse enden.

Fazit

Wenn vor Dir die Schlange leuchtet, ist das kein Zeichen für Gemütlichkeit, sondern für Pulsbeschleunigung :roll:


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Dies und das noch:

Fahre früh, dann sind die Straßen frei

KI-Szene: Bus im RegenDas gilt wohl nicht mehr …

Kennt Ihr das?

Man muss morgens so gegen 5:25 Uhr zur Arbeit fahren. Die Zeit ist absichtlich so gewählt, weil die Straßen zu dieser Uhrzeit in der Regel leer(er) sind.

Okay, ich bin eigentlich nie im Zeitdruck, aber im Grunde geht es mir ja darum, einfach anzukommen, mehr nicht.

Klar, ich fahre gerne Auto, aber wenn ich Spaß haben will, dann starte ich:

Nicht um diese Uhrzeit.
Nicht im Dunkeln.
Nicht bei der Kälte.
Nicht im Regen.
Nicht bei Dingens

Normalerweise klappt das morgens auch ganz gut – Betonung auf „normalerweise“.

Womit es losgeht?

Damit, dass Busse anscheinend eine Art „flexiblen Fahrplan“ haben.
Der 693er zockelt gerne mal gemütlich vor mir her, weswegen ich meine Abfahrtszeit genau so gelegt habe, dass er idealerweise hinter mir bleibt. Locker hinter mir bleibt.

Heute?

Keine Chance!

Er ist entweder später gestartet oder hat sich spontan überlegt, mein persönlicher Führer zu sein. Jedenfalls habe ich ihn nach dem Abbiegen auf die Hauptstraße direkt vor der Nase.

Überholen?

Bei dem Sauwetter?

Vergiss es.

Also ausharren. Manchmal hilft allerdings der Zufall und am Gumpener Kreuz fährt er tatsächlich in die Haltestelle. Ich kann endlich vorbei und denke: „Das war’s!“.

ABER!

Von links erscheint an der Kreuzung der weiße Kleinbus des Reiseunternehmens S und hat Vorfahrt, was natürlich bedeutet, ich habe dieses Gefährt nun VOR mir“ Da stellen sich bei mir sofort alle Nackenhaare auf, weil ich diese Karre schon öfter vor der Nase hatte. Wer auch immer da fährt – er oder sie hat da was mit dem Bedienen eines Autos auf der Straße und im Verkehr nicht verstanden!

Mehr als 70 in den 100er-Zonen? Fehlanzeige. Und bei jedem neuen Geschwindigkeitsbegrenzungsschild wird gebremst, völlig egal, ob die erlaubte Geschwindigkeit überhaupt erreicht ist. Danach wird dann auf irgendeinen Zufallswert beschleunigt – gerade so, dass man keine Chance hat, vorbeizuziehen. Außer im letzten Drittel von geschlossenen Ortschaften, da gibt das Teil dermaßen Speed, dass ich mal lieber im Rahmen des Erlaubten bleibe.

Das Ganze zieht sich, bis ungefähr zwei Drittel der Strecke hinter mir liegen. Endlich biegt er ab, der Kleinbus.

Aber die Freude währt nur kurz

Es ist fast schon ein Klischee, aber meine Erfahrung hat mich gelehrt:

Wenn ein SUV mit „E“ auf dem Kennzeichen vor einem auftaucht, wird’s merkwürdig. Nicht generell, aber auffallend oft … Und ratet mal, was keine 100 Meter weiter den Kleinbus ablöst. Richtig! Ein SUV mit „E“.

28 in der 30er-Zone, 35 in den 50ern – und bei jedem Anzeichen von Gegenverkehr wird gebremst.

Kurve? -> Bremsen.

Fahrbahnverengung? -> Bremsen.

Wahrscheinlich bremst der Typ*In*Innen ( :mrgreen: ) auch, wenn sich die Farbe des Autos vorm ihm/ihr/es ändert!

Die ganzen anderen Kleinigkeiten wie unbenutzte Blinker, endloses stehen an auf grün geschalteten Ampeln oder Panikbremsungen an stationären Blitzern fallen da gar nicht mehr ins Gewicht.

Aber mal ehrlich, also, weil das ja immer mal Thema ist und oft als Argument gepredigt wird:

Wenn man wirklich Energie sparen will, dann doch sicher nicht mit diesen ständigen Brems- und Beschleunigungsorgien. Jetzt komme man mir auch nicht mit dem Schlagwort „Sicherheit“! Diese Leute fahren alles andere als sicher und sorgen durchaus auch für Unsicherheiten und Missverständnisse bei den restlichen Verkehrsteilnehmern, ganz zu schweigen von der verschwendeten (eigenen) Lebenszeit. :roll:

Aber eigentlich passt das gut zu gestern Nachmittag

Auf dem Rückweg lief das genauso ab, nur mit anderen Akteuren.

Da gab’s eine Fahrschule, die jede mögliche Unsicherheit in Sachen Anfahren und einfach auch Weiterfahren perfekt demonstrierte. Okay, ja, die Leutchen lernen noch, da bin ich nachsichtig, allerdings erschließt sich mir auch hier nicht, warum man mit 30 km/h bei freier Fahrbahn durch Reichelsheim tuckern muss.

Vor allem, wenn man doch vorher schon bewiesen hat, dass 70 Kilometer pro Stunde auf der Landstraße durchaus gemeistert werden (in der 100er-Zone).

Als Bonus dann noch den Fahrer eines 3,5-Tonners, der sein Fahrzeug offensichtlich eher als Flugzeugträger eingeschätzt hat. Dazu, Trommelwirbel, ein weiterer SUV mit „E“ auf dem Kennzeichen. Andere Farbe, anderer Hersteller, aber die Fahrweise des „Klienten“? Copy & Paste.

Was ich damit sagen will?

Es geht doch nichts über eine Extra-Portion Puls ;-)

 

   

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Dies und das noch:

Da kam mir etwas bekannt vor!

Fast schon ein alter BekannterFast schon ein alter Bekannter

Das Szenario:

Man hat einen Termin beruflicher Natur in Darmstadt, ist zu Fuß auf dem Rückweg zum Auto und sieht etwas, was einem mehr als bekannt vorkommt.

Ich muss zugeben, ich konnte mir ein gewisses Dauergrinsen nicht verkneifen ;-)

 

Das bringt er eben mit sich, mein Job!

Nun ja, das kann man ja nicht ignorieren, oder? :mrgreen:

 

   

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@Job – Teamwork beim Bus

@Job bei, mit und für Resis-Tec ;-)Weil es durchaus ein besonderer Moment war

Ich habe es ja schon hier und da erwähnt:

So richtig lässt sich das Privatleben nicht vom Job trennen, wenn man in Sachen Social-Media und Blog unterwegs ist.

Kommt gerade beruflich noch hinzu, dass man an vielen Stellen mit und an der Außendarstellung des Unternehmens beschäftigt ist, dann gibt’s eben einen Mix.

Okay, ja, man KÖNNTE versuchen, das alles zu separieren, aber irgendwie bietet sich so ein Blog ja geradezu an, wenn man Dinge, die einem etwas bedeuten, in der persönlichen Zeitleiste markieren will, oder? ;-)

So oder so, wir haben ja in der Firma, wie erwähnt den Resis-Tec-Bus auf die Straße gebracht und das Ganze ist Hand in Hand mit der HEAG-Mobilo und auch der Firma DGM-Werbetechnik gelaufen.

Die Zusammenarbeit war klasse, ich habe mich zu 100 % unterstützt gefühlt und natürlich investiert man in so ein riesiges Ding von einem Fahrzeug auch die eine oder andere Minute seiner Freizeit, weil man so einen Bus ja nun auch nicht jeden Tag mit dem Design der Firma schminkt.

Zugegeben, es gibt sicherlich Menschen, die da ihre Brötchen mit verdienen, aber für mich, ja, da war das neu :mrgreen:

Jedenfalls haben wir über den Facebook (zickt)  Insta-Account der Firma einen Dank und Gruß an alle Beteiligten gepostet, und den bette ich hier jetzt einfach ein :-)

Projekt + Team = Bus

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von RESIS-TEC (@resis_tec)

Wen sieht man da nun auf dem Foto?

Das sind von links nach rechts und oben nach unten:

HEAG-Mobilo:
  • Sebastian Körpel – Vertriebsmanager für Verkehrsmittelwerbung & HeinerLiner Businesskunden
  • David Leonhardt – Fachbereich Vertrieb, Jobticket und Verkehrsmittelwerbung
  • Barbara Schneider – Fachbereich Vertrieb, Verkehrsmittelwerbung
  • Steffen Christopher Kremer – Fachbereichsleiter Vertrieb
Resis-Tec:
  • Tim Trittum – Vertriebsleitung und Prokurist
  • Michael Flössel – Social Media Content Creator
  • Tobias Knüpfer – Teil der Geschäftsführung

Leider sollte es nicht funktionieren, dass auch jemand von DGM bei der Übergabe des Busses vor Ort war, aber einen Gruß und Dank an dieser Stelle!

 


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Dies und das noch:

Ein Bus – unglaublich vielseitig (groß)!

Busse sind unglaublich vielseitig!Warum ich, warum Bus?

Nun, man kann mit einem Bus (beispielsweise!) Folgendes machen, das Ding ist unglaublich vielseitig:

  • Auf ihn warten
  • Darin zur Arbeit fahren
  • Darin irgendwo hinfahren, nur nicht zur Arbeit
  • In ihm arbeiten (als Fahrgast)
  • In ihm arbeiten (als Fahrer, der ist schon wichtig, gell?)
  • Dinge machen, die hier im Text nichts zu suchen haben …
  • Mit ihm arbeiten
  • Für ihn arbeiten
  • An ihm arbeiten

Ich habe mal MIT ihm gearbeitet, weil ich in meiner und für meine Firma etwas AN ihm machen durfte :mrgreen:

So viel zu der Frage von einigen gestern, was ich denn bitte in einem Bus zu suchen habe. Ne, gefahren bin ich keinen Millimeter, aber das bleibt unter uns!

Das Szenario

Du sitzt mit Deinem Team im Job zusammen und überlegst, wie Du einfach, vor allem in der Region, zum Beispiel potenzielle Mitarbeiter darüber informierst, dass sie eben Mitarbeiter werden können.

Die üblichen Online-Verdächtigen sind ausgeschöpft, Printmedien haben längst nicht mehr den Druck (geiles Wortspiel, gell?), den sie mal hatten und Plakate sind irgendwie statisch. Da muss man nämlich HIN, um sie zu sehen. Es sei denn, man schnallt sie sich um.

Ja, okay, es sähe jetzt recht bescheuert aus, wenn jeder im Resis-Tec-Team abwechselnd mit einem Plakat rund um Ober-Ramstadt herumrennt und schreit: „Firma super, Blitzschutz ist geil, komm‘ zu uns!

Das kann man mal machen, aber wahrscheinlich will das niemand!

Die Lösung?

Man lässt das Plakat ZU den Menschen kommen, uns was bietet sich da an?

Richtig!

Was Großes!

Etwas, was an vielen Stellen zu sehen ist!

So ein Ding, das sich bewegt, auffällt und mal hier und mal dort ist!

Auf was fällt dann die Wahl?

Auf einen Bus!

Wenn so eine Entscheidung gefallen ist, dann kommt der Moment, an dem Du allerdings erst mal große Augen bekommst und schlucken musst!

Warum?

Weil Dein Chef zu Dir sagt „Michael, mach mal!:shock:

Du gehst aus dem Meetingraum, reibst Dir die Augen und realisierst, dass Du zwischen jetzt und möglichst bald einen Bus in die Firmenfarben packen sollst!

Na, was macht man dann?

Man recherchiert, telefoniert, mailt, staunt und irgendwann nimmt die Sache Fahrt auf!

Was soll ich sagen, mit einer riesigen Unterstützung von meinem Team in der Firma,  „Heag-Mobilo“ und „DGM – Die Gestalter und Macher“ habe ich das letztendlich hinbekommen.

Unser Bus rollt nun seit dem 2. Oktober 2024 über die Straßen rund um Ober-Ramstadt und überhaupt Darmstadt. Vorzugsweise über die Linie-O, aber wenn’s mal notwendig ist, dann auch auf anderen Routen.

Glaubt mir, das ist schon ein besonderer Gänsehautmoment, wenn das riesige Ding live und fertig foliert vor Dir steht und Du siehst, was Du seit Wochen nur auf drölfzig Bildschirmen hin und her designet hast ;-)

Witzigerweise ist der Bus übrigens exakt und auf den Tag genau ein Jahr nach meinem ersten Arbeitstag bei Resis-Tec gestartet, ich nehme das mal als gutes Zeichen.

Jo, das wollte ich einfach mal erzählt haben :-)

Ergänzend hier auch nochmals ein großes „DANKE!“ an alle, die mich unterstützt haben, es war schon ein tolles Teamwork und auch ganz viele Grüße an meine Truppe bei Resis-Tec!

Wer mag, kann gerne mal online im Bus(iness) vorbeischauen!

 


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Dies und das noch:

Wenn der Job neue Einblicke bringt

Wenn der Job neue Einblicke bringtWeil’s einfach Spaß macht

Wenn man in meinem Job unterwegs ist, lässt sich Privates und Berufliches oft nicht trennen.

Was aber auch nicht schlimm ist, es gibt da mehr Überschneidungen als alles andere.

Jedenfalls kommt man schon in Aus- und Ansichten, die vorher eben noch unbekannt waren :mrgreen:

Und nein, ich bin natürlich nicht einen Millimeter wirklich gefahren. Wer da mehr zu wissen möchte, kann gerne mal auf den Social-Media-Plattformen der Firma vorbeischauen!

Die eine oder andere Szene dürfte sich von Zeit zu Zeit hier wiederfinden, nur aus privater Sicht eben ;-)

 


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Dies und das noch:

Die 9 – 49 € Show – treten sie näher!

fred_auf_dem_geldDa platzt einem fast der Kopf!

Man kommt ja aktuell kaum an dem Thema 49-Euro-Ticket vorbei, gell?

Egal wo man liest oder hinhört, wenn es um (angeblich) wahre Dinge aus dem Alltag geht, es ist eines der Themen, die immer ganz oben auf der Liste stehen.

Natürlich ist gerade in den „renommierten“ Medien die vorauseilende Wortwahl zur Einleitung zum Berichten vom Stand der Dinge schon geregelt, nur nicht das freie Denken provozieren.

Auffällig inszeniert

Warum ich das sage?

Weil mir bei all diesen Preisdiskussionen immer als Erstes der Satz durch den Kopf geht: „Für allen Scheiß und die halbe Welt ist Geld da, nur für bezahlbaren ÖPNV nicht!“

Wie aber werden viele Berichte eingeleitet? Mit Sätzen wie: „Die Alternative zum Auto …“ oder auch „… der nachweisbare Erfolg der Verkehrs- und Energiewende …“.

Scheißdreck ist’s

Meine Töchter haben während der Ausbildung zwangsweise Monatskarten für Bus und Bahn benötigt. Dafür waren jeden verschissenen Monat rund 110 Euro fällig, nur, um damit jeweils rund 25 Minuten im Bus zu sitzen, um eben zur Arbeit zu kommen.

Also eigentlich nur rein in den Bus (wenn er nicht wieder mal einfach nicht kam), eben mitgurken und am Ziel wieder raus.

Klar, wenn man dicke verdient, dann sind das ja „nur“ 100 Euro, aber für Auszubildende oder Menschen mit wirtschaftlich eingeengter Lebenslage, da ist das unglaublich viel.

Natürlich ist das den Personen in den hohen Staatsämtern auch klar, also muss man mal ein bisschen Augenwischerei betreiben und so tun, als würde dagegen etwas unternommen werden.

Was ist also zu tun?

Man bastelt eine Show, die mit 9 € beginnt, schließlich muss ja fadenscheinig behauptet werden können, man habe es versucht.

Dann quält man sich mit zurückgehaltenen Tränen zu dem Schritt, das alles ja nun wenigstens für 49 € zu versuchen. Wohlgemerkt per Abo, es soll ja alles planbar sein, nicht?

Im nächsten Schritt kommt dann, was kommen muss, man macht ein riesen Getöse um den ganzen Kram und schlägt ordentlich drauf.

Freunde!

Abgesehen von einigen wenigen Leuten, die wirklich an all den gepredigten Nachhaltigkeitswahn glauben, brauchen die Menschen den ÖPNV vor allem für eines:

Um zur Arbeit zu kommen und lebensnotwendige Wege zu absolvieren!

Glaub Ihr im Ernst, dass die mit den dicken Geldbeuteln auch nur einen Schiss um Nachhaltigkeit geben und sich in den Bus setzen? Die Bahn darf man ja nicht mal mehr erwähnen, da fährt halt das, was kommt, wenn es denn kommt. Mit ein bisschen Glück, fährt es sogar ans Ziel.

Aber gebt ruhig weiter Leuten, die hier nichts zu suchen haben ein nettes Handgeld mit nach Hause, finanziert Radwege in Peru oder stopft Euch mit den Diäten mal hübsch weiter die Taschen voll, das mir schon klappen.

Nach vier Jahren kann da schon richtig was zusammenkommen und dann kann ja jemand anders den Mist klären genau so weitermachen … :roll:

Ich habe seinerzeit übrigens tatsächlich aus Interesse eine Weile das 9-Euro-Ticket genutzt, um wirklich das Auto mal stehenzulassen.

Nein, nicht aus irgendwelchen Ideologien heraus, sondern weil es wirtschaftlich sinnvoll war. Das Erlebte war schon bizarr, was aber meiner Meinung nach nicht am Preis selber, sondern an etwas Anderem liegt:

In vielen Städten funktioniert der öffentliche Personennahverkehr gerade so eben. Kommen dann viele Menschen dazu, bricht nicht nur das System zusammen, nein, es bemerken einfach auch viel mehr Menschen die Unzulänglichkeiten. Wen juckt es sonst schon, wenn man bequem in seinem Auto im Winter und mit Heizung an Leuten vorbeifährt, die zitternd auf den vielleicht nie einfahrenden Zug warten?

Eben, keine Sau.

Um das in den Fokus zu bringen, muss schon der eigene Hintern einer Masse betroffen sein.

Aber alleine bei 49 € gehe ich da schon längst nicht mehr mit! Jetzt ratet mal, was ich dann garantiert (nicht) mache, wenn es noch teurer wird.

Dafür kann ich Hunderte Kilometer wahlfrei fahren, wann immer ich will, kenne die Landessprache des Fahrers und bestimme selber, wo es lang geht.

Wollte ich nur mal erwähnt haben, muss ja nicht stimmen ;-)

 

      

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Momente im Bild – Früh los zum Chillen

Kurz nach 6 in Fürth hier am BahnhofFrühe Vögel und Würmer und so

Es gibt ja Gelegenheiten, da ist man auch an einem freien Samstag schon recht zeitig unterwegs.

Vor allem dann, wenn der Fahrplan der Bahn dank Schienenersatzverkehr nicht wirklich gut zu interpretieren ist.

Da kann es schon vorkommen, dass man früh um kurz nach 6 in Fürth hier am Bahnhof steht und rund 30 Minuten warten „darf“.

Immerhin habe ich aber die Szene aus dem oberen Foto in Ruhe betrachten können und irgendwie, ja, irgendwie ist das für mich ein Moment, der im Bild festgehalten werden soll.

Ja, ich weiß …

Pendler, die diesen Anblick jeden Morgen geboten bekommen, halten mich jetzt für bescheuert, aber dann schaut man auch anders auf eine Szene.

Früh im Bus vom SEV Fürth - WeinheimZugegeben, wenn man dann im Bus sitzt, geht die Faszination einer Szene schnell den Bach runter, aber im Gegenzug ist es zumindest trocken.

Richtig geil wäre es, wenn die Fahrt auch pünktlich starten könnte.

Allerdings gibt es ja auch Menschen, die den kompletten Betrieb aufhalten, weil sie eine eigene Vorstellung davon haben, wie lange ein Bus denn wohl auf Reisende warten muss.

Einfach auf Leute, die vielleicht etwas früher hätten aufstehen sollen, wenn sie den Bus nutzen wollen oder müssen.

Wo dann nicht eine Begleitperson einfach in der Tür steht, alles blockiert, sich mit dem Fahrer ankeift und dann trollt, weil die ihn begleitende Dame den Bus nun endlich betritt … :roll:

Worum es im Detail ging?

Keine Ahnung, ich habe nur die englischen Parts der diversen Sprachen verstanden ;-)

Cafe ExtrablattZum Ausgleich

Wenn man aber am Wochenende freiwillig mitten in der Nacht startet, dann kann man auch so eine Art Selbstbelohnung in Angriff nehmen.

Die Tour hatte mal wieder Heidelberg als Ziel und das Cafe Extrablatt lädt schon gut zum Brunchen ein.

 


Der Desasterkreis ist @sesselphilosoph bei InstagramAuf ein Wort, weil es mir gerade beim Thema „Bilder“ einfällt!

Wenn jemand von Euch auch bei Instagram herumturnt und wir uns dort noch nicht begegnet sind, das hier bin ich:

@sesselphilosoph bei Instagram

Warum dort nicht als „desasterkreis„?

Weil da bei der Erstellung des Accounts etwas verbaselt wurde (ne, nicht von mir!) und der Name seitdem reserviert ist. Irgendwie habe ich es geschafft, den gleich im ersten Anlauf damals in ein Desaster zu verwandeln, den Accountnamen … :mrgreen:


Weitere Momente im Bild und ein Wort zur Nutzung von Material aus dieser Webseite.

 

Dies und das noch: