Der wahre Grund der Lauchblüten

LauchblütenUrsachen und Wirkung

 

Na, ich habe ja gestern was zu den Lauchblüten geschrieben, die sich so unerwartet im Wasserglas entwickelt haben.

Wahrscheinlich habe ich doch Tomaten auf den Augen.

Der Lauch

 

Es war wohl abzusehen, dass der Herr Lauch, nachdem er durch sein Gejammer auf Frau Lauch getroffen ist, irgendwann wieder zum Thema wird.

 

Frau Lauch

 

Nun ja. SO gesehen, wundern mich die biologischen Folgen nicht mehr :mrgreen:

 

 

 

 

 

 

Aus der Reihe: „Weisheiten, die keine Sau braucht!“

moralei-corona-klopapierGeht das jetzt so weiter?

Nein, wahrscheinlich nicht…

Zugegeben, eigentlich wollte ich für dem Thema sogar einen eigenen Blogbeitrag schreiben, was ich aber, nach gründlichem Nachdenken, lieber unterlasse.

Es existiert zwischen Irrsinn und Tragik so eine Bandbreite, dass ich gar nicht weiß, was da alles rein müsste. Deswegen lasse ich das Moral-Ei, einfach mal meine Grundeinstellung verkünden ;-)

 

 

Stimmen in der Nacht oder: Frau Lauch, gibt’s auch!

Frau LauchDie Frau Lauch, die gibt es auch!

Kurz nachdem der Herr Lauch gestern das Licht des Internets erblickt hatte, war immer wieder ein leises Wimmern zu hören. Nicht laut, eher jämmerlich und schluchzend. Das ging die komplette Nacht hindurch, an Schlaf war kaum zu denken.

Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um zu bemerken, dass die Töne aus dem Netzwerk kamen. Ein kurzer Blick in das Logbuch des Routers hat es heute früh an’s Tageslicht gebracht: Es ist der Herr Lauch, der da so verzweifelt lamentiert.

Ich habe ihn dann natürlich gleich auf den Bildschirm geholt, es wurde ein nettes Gespräch unter Männern und schnell war klar, dass er einsam ist. So geht es nicht, das kann man mit so einem Gemüse nicht machen. Der wird am Ende noch faul oder holzig, wer will das schon? Ein Blick in die Vorräte rettet die Situation, er bekommt jetzt eine Frau!

Klar, ein kleines Risiko bringt so eine Kuppelei schon mit sich. Die beiden kennen sich schließlich nur aus einer kurzen Begegnung in der Gemüsekiste beim Händler. Herr Lauch meinte aber, dass es da schon zwischen ihnen gekeimt hätte, wenn nicht ständig die blöden Kartoffeln dazwischengefunkt hätten! Wir sind da jetzt einfach guter Hoffnung.

Entschuldigt übrigens bitte, dass die Dame so leicht dümmlich schaut, sie hatte keine Gelegenheit mehr, sich die Haare zu machen.

Zum Ausgleich habe ich beide in den Adelsstand erhoben, es empfehlen sich Herr und Frau Lauch von Bio, aus dem Hause Desasterkreis!

Nein, ich fühle mich nicht eigenartig, wieso?

 

 

 

Der Lauch hat die Haare schön!

Der LauchHerr Lauch und die Frisur!

Lasst mich, ich kann jetzt nicht anders.

Als meine Frau heute Mittag so vor sich hin gekocht hat, da wusste ich es: Das wird mein Herr Lauch, da liegt er auf dem Tisch, nie war es klarer vor meinen Augen.

Was wohl möglich gewesen wäre, wenn ich ein wenig Talent beim Zeichnen hätte? Nun, es wird wohl so sein, dass der Lauch sich damit begnügen muss.

Ich präsentiere: Herr Lauch vom Desasterkreis, ein Teil der Familie Bio!

Der Lauch juniorHier noch eine kleine Erinnerung an seine Kindheit.

Beim gemeinen Internetlauch bilden sich Augen, Mund und Nase erst später aus, wie auf diesem Foto gut zu erkennen ist.

 

 

 

 

Jetzt hab‘ Dich doch nicht so

SchweigDas stinkt, Leute!

Wisst ihr, was ich so richtig zum Kotzen finde?

Den Spruch aus dem Titel! Dieses „stell‘ Dich mal nicht so an„, wenn man etwas ablehnt, das Gegenüber dies aber zum Verrecken nicht akzeptieren will. Wenn eine Situation fast eskaliert, weil man seinem eigenen Willen folgt.

Egal ob ich nun aufgehört habe zu rauchen, bei der Ernährungsumstellung keine extra Häppchen oder auch nicht das Schnäpschen nach dem Essen wollte, einen gab es immer, der meinte, es besser zu wissen.

Ich bin jetzt zum Glück nicht der Typ, der nun kneift und zustimmt. Im Gegenteil, ich lege dann eine gewisse Bockigkeit an den Tag, schon aus Trotz. In der ersten Instanz reicht manchmal ein klares „Nein!“, das ist immerhin ein ganzer Satz. Bei hartnäckigen Tyrannen sind aber unter Umständen klarere Worte notwendig. Leider habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass der Großteil der Menschen dann nachgibt. Einfach nur, um nicht in Ungnade zu fallen. Ausgerechnet bei solchen Leuten, die andere doch meist nur animieren unsinnig zu handeln, um nicht alleine mit ihrer Peinlichkeit aufzufallen.

Hat der Ablehnende aber gute Gründe etwas nicht zu mögen und stimmt trotzdem zu, bekommt er vielleicht negative Folgen zu spüren. Was sagt dann aber meist der Anstifter? „Hättest ja nicht gemusst!„, selber Schuld.

Was mich so richtig dabei hochbringt, ist noch nicht mal der vielleicht nichtige Anlass, eher diese unterschwellige Andeutung, dass man selber ja gar nicht weiß, was jetzt richtig und angebracht ist.

Also, wer auch immer dazu neigt: Lasst das!

 

 

 

Wie aufregend: Ein Erdbeerfoto

Eine ErdbeereNein, keine dicke Geschichte jetzt :-D

Einige meiner Twitterfreunde kennen das Bild auch schon, der „Early Bird Effect“, gell? Ich mochte aber noch irgendwie etwas mit diesem Foto veranstalten und widme ihm nun einen Blogbeitrag.

Es ist eines von den vielen Bildern, die bei der großen Schlacht am Blätterteig, anno 2020, entstanden sind, es gab sogar Übernatürliches.

 

 

 

Kacktussi?

kaktus-nicht-kacktussiMach die Ohren auf!

Ich weiß, dass es so einen Gag schon in der Social-Media-Welt gibt, vielleicht ist man durch diese Dinge sogar geimpft, eher vorprogrammiert. Jedenfalls habe ich das gerade genau so erlebt.

Folgendes Szenario:

Frau, Tochter S. und ich fahren einkaufen und sind im letzten Laden fertig. Ich sitze schon auf dem Fahrersitz, während mein Weibsvolk die erworbenen Güter in den Kofferraum und jede freie Ritze räumt. Eine Herausforderung, wenn der Wocheneinkauf für 5 Personen in einen Polo soll, wo vielleicht ein Sprinter angebracht wäre. Gefühlt jedenfalls. Man achte zusätzlich auf die Sicherheit, bitte keine Streichwurst unter dem Bremspedal und könnte jemand die Salami von der Handbremse nehmen? Vielen Dank! In der Art etwa, kann man sich das vorstellen.

Jetzt hat sich Tochter S. obendrein auch einen Kaktus gekauft. So einen kleinen grünen Wüsten-Igel. Der ist zwar nicht groß, hat aber Stacheln und pikst. Damit er eben dieses nicht unkontrolliert beim Verräumen macht, stellt S. ihn einstweilen auf das Dach vom Auto.

Ich sitze so vor mich in und werde unruhig, weil der Wagen hinten immer tiefer wird, höre die Stimme meiner Frau:“Denk an die Kacke, Tussi!:shock:

Hä? Zofft die sich da mit der Tante, die das Auto neben uns einräumt? Ne, wirkt doch alles friedlich!?

Tochter steigt ein, ich frage: „Was hat die Mama gesagt?“ Tochter: „Denk an den Kaktus, wieso?“ Gedanklich schlage ich mit dem Kopf auf’s Lenkrad, innerlich rot vor Scham und sage nur: „Ah, OK.“

Jetzt bin ich ja so doof, und erzähle, was ICH verstanden habe. Die Reaktionen hättet Ihr sehen sollen!

Betroffene, wissende Blicke und Kopfschütteln. Ich bin lieber still und porkel mir einen Stachel aus dem Finger ;-)

Schönes Wochenende an Euch!