Backen mit optischem Totalschaden

Kippenkuchen mit süßen Zigaretten und Krümeln als Asche, gebacken von Tochter S.Da stimmt doch irgendwas nicht

Ich war ein paar Tage beruflich unterwegs, komme nach Hause, gehe in die Küche und sehe dieses Ding da stehen. Kuchen hätte ich auf den ersten Blick jedenfalls nicht geraten, eher irgendwas zwischen missglücktem Bastelprojekt und ziemlich groß geratenem Aschenbecher.

Die Auflösung kam dann von Tochter S. Sie hatte Lust zu backen, offenbar gleichzeitig ein paar kreative Minuten und genau daraus wurde am Ende ein Kippenkuchen. Mit Stäbchen als Zigaretten, Krümeln als Asche und überhaupt allem, was man braucht, damit ein Kuchen aussieht, als hätte irgendwo eine ziemlich wilde Raucherpause stattgefunden.

 

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Super, ein Aschenbecher als Nascherei. :shock:

Auf die Idee muss man erst mal kommen, aber rein optisch ist das schon ziemlich konsequent durchgezogen.

Probiert habe ich tatsächlich noch nicht, kommt aber safe noch. :mrgreen:

 

 

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Ich schwöre, da saß eine Taube

Eine Taube sitzt auf einem Stein im Wasser, wenige Sekunden vor dem überraschenden Wechsel.Fünf Sekunden später war alles anders

Ich gehe am Wasser entlang und sehe da eine Taube auf einem Stein sitzen. Mein erster Gedanke war natürlich: „Okay, früher war das bestimmt mal eine Ente.“

Für einen blöden Gag auf Social Media reicht das locker, für ein gescheites Foto war ich allerdings viel zu weit weg.

Also Handy wieder in die Tasche und näher ran. Wobei ich noch gar keinen Schritt gemacht hatte, denn mir kam die Idee, vorher mit der Kamera kurz zu schauen, wie nah ich überhaupt müsste.

Handy wieder raus, Kamera an, selber Fleck, derselbe Stein.

Nur der Vogel war ein anderer :shock:

Nur wenige Sekunden später sitzt ein anderer Vogel auf demselben Stein im Wasser.

Zwischen den beiden Bildern liegen maximal fünf Sekunden. Ich habe mich nicht bewegt und wenn ich die Fotos nicht hätte, würde ich inzwischen wahrscheinlich wirklich überlegen, was da vorher eigentlich gesessen hat.

Taube? Amsel? Krähe? Irgendwas mit Federn?

Zum Glück gibt es Beweisfotos. Sonst hätte ich mir die Ente am Ende auch noch eingeredet :mrgreen:

 

 

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So eine falsche Schlange!

Blindschleiche am Gehwegrand, kurz vor dem Verschwinden in der Hecke.Fake-Snake unterm Auto

Ich will ans Auto und plötzlich kommt da etwas Längliches darunter hervorgeschossen.

Direkt zwischen meinen Füßen durch.

Erster Gedanke: Schlange

Na ja, fast. Blindschleichen sind keine Schlangen, sondern Echsen.

Fake-Snake also. Oder Snake-Fake, je nachdem, wie schnell der Kopf gerade hinterherkommt ;-)

Sie war immerhin so langsam schnell, dass ich noch die Kamera anschmeißen konnte. Praktischerweise hatte ich das Handy gerade sowieso in der Hand.

 

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Gefahr? Keine.

Aber wenn einem plötzlich so ein langes Ding zwischen den Schuhen durchflitzt, guckt man halt doch einmal genauer hin.

Fake-Snake eben :mrgreen:

 

 

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Wenn Politik im Alltag größer wird

Auf ein Wort, denn Politik ist im Moment eben auch Alltag. Der Hintergrund ist KI, ich bin echt.Warum das gerade hierher gehört

So, ja, ich weiß, hier geht es im Moment ziemlich oft um Dinge rund um das politische Geschehen in diesem Land.

Eigentlich soll das gar nicht der Schwerpunkt des Desasterkreises sein, nur geht es hier eben um Dinge des Alltags, manchmal groß, manchmal klein und manchmal um Details, die schnell übersehen werden. Dazu gehören auch Zusammenhänge, die man kaum erkennen kann, wenn man erst drei Tage vor einer Wahl anfängt hinzuschauen.

Nun, ICH denke, im Moment ist es das wert, auch hier den einen oder anderen Beitrag dazu zu schreiben.

Wer wirklich der Meinung ist, dass alles, was sich gerade in Deutschland verändert, normal und irgendwie gewinnbringend für die Menschen hier ist, den kann ich irgendwann nicht mehr für voll nehmen. Sorry, aber 1 + 1 ist 2 und nicht 1,99, nur weil irgendwer lange genug erklärt, warum das Ergebnis trotzdem stimmen soll.

Dabei geht es mir nicht darum, irgendeine Partei aufgrund ihrer Farbe groß oder klein zu schreiben. Mir ist ziemlich egal, ob da CDU, SPD, AfD, FDP, Grüne oder sonst etwas draufsteht.

Ich möchte mich am Abend mit dem Vertrauen ins Bett legen können, dass am nächsten Morgen noch das Leben existiert, das ich seit, Stand heute, 57 Jahren mehr oder weniger erfolgreich für mich und meine Familie aufgebaut habe. Ein Leben auf der Grundlage dessen, was hier einmal Recht, Gesetz, Kultur und eine halbwegs planbare Zukunft bedeutete.

Genau dieses Vertrauen bekommt allerdings zunehmend Risse

Mit Ideologie lässt sich die Realität nicht bewältigen, mit Größenwahn kein Alltag meistern und mit Hirngespinsten kein Kühlschrank füllen.

Wenn ich mich also für oder gegen eine Partei entscheide, dann deshalb, weil ich von ihr erwarte, dass sie ihr Bestes für meine Heimat und die Menschen darin gibt. Der Name auf dem Wahlzettel ist mir dabei ziemlich scheißegal.

Bei der nächsten Wahl kann meine Entscheidung deshalb völlig anders aussehen, vielleicht ändere ich meine Meinung sogar noch direkt an der Wahlurne.

Dieses „Habe ich schon immer gewählt“ gibt es für mich nicht. Ebenso wenig „Papa, Oma oder Opa haben die auch gewählt“, „haben sie im Fernsehen gesagt“ oder „stand so in der Zeitung“.

Ich versuche mir mein eigenes Bild zu machen, und zwar immer, nicht erst kurz vor einer Wahl und natürlich ist es vielleicht mühsam, wenn einen das nicht interessiert. Nun, ich kann aber nicht verstehen, wie es jemandem egal sein kann, wie das eigene Leben regiert wird. ICH habe das früh begriffen und wenn man einfach im Alltag etwas achtsam ist, dann bekommt man das Wichtigste eigentlich mit.

Jeder, dem das zu anstrengend scheint, sollte vielleicht einmal daran denken, wie lange ihn die Folgen seiner Entscheidung begleiten können. Auf dem Konto, an der Tankstelle, im Job, beim Einkaufen, vor Gericht, bei seiner persönlichen Sicherheit und inzwischen teilweise selbst bei Dingen, über die vor ein paar Jahren kaum jemand überhaupt nachgedacht hätte.

24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr

Da finde ich es nicht übertrieben, ein bisschen Zeit und Wissen in die Frage zu investieren, wer eigentlich darüber entscheiden möchte, was vom Brutto als Netto übrigbleibt, wofür jemand vor Gericht landen kann, was morgen noch erlaubt ist und wie sicher die nächste Ecke des eigenen Alltags eigentlich bleibt.

Das Kreuz dauert ein paar Sekunden, die Folgen können Jahre dauern.

Weiterhin gilt hier trotzdem genau das, was schon immer gegolten hat. Wenn im Alltag etwas passiert, was MIR bedeutsam erscheint, dann landet es möglicherweise im Desasterkreis.

Mal ist das ein kaputter Gegenstand, irgendein Irrsinn auf der Straße, ein Gedanke beim Kaffee oder eben etwas Politisches, das am Ende sehr viel stärker in unseren Alltag hineinreicht, als manche wahrhaben wollen.

Wie ihr das wertet, bleibt euch überlassen. Lesen muss es ebenfalls niemand, weiterscrollen ist schließlich auch eine völlig legitime Möglichkeit.

Nur eines bleibt dabei ziemlich einfach:

Mein Blog, meine Regeln.

Mein Senf und mein Wort zum Tag.

Punkt.

 

 

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Quelle? Beweis? Sonst noch was?

Der Erklärfinger ist schnell oben. Die Zuständigkeit dafür eher nicht. KI-generiertes SymbolbildEine Frage ist noch lange keine Antwortpflicht

In den Kommentaren der Socials lässt sich eine merkwürdige Form der Selbstbeförderung beobachten:

Jemand schreibt etwas, äußert seine Meinung oder schildert schlicht seine Sicht auf ein Thema und schon sitzt ein anderer gefühlt am Richtertisch. Quelle? Beweis? Begründe das mal! Als hätte allein die Tatsache, dass er Zweifel anmeldet, den anderen automatisch in irgendeine Beweispflicht versetzt.

Genau da frage ich mich immer öfter, woher eigentlich dieses Anspruchsdenken kommt. Natürlich darf jeder zweifeln, widersprechen oder eine Aussage für kompletten Unsinn halten. Daraus entsteht aber noch lange kein Anspruch darauf, dass ein wildfremder Mensch nun seine Gedanken, Erfahrungen oder Entscheidungen zur Prüfung vorlegt.

Fragen darf jeder

Wer etwas wissen möchte, kann fragen. Vielleicht bekommt er eine Antwort, vielleicht eine Erklärung, vielleicht sogar Quellen oder Hinweise, mit denen er weiterkommt. Das hängt allerdings auch ein bisschen davon ab, wie gefragt wird und ob der andere überhaupt Lust hat, sich darauf einzulassen oder ob es überhaupt auf fruchtbaren Boden fallen würde. Trollalarm! ;-)

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Kennst Du noch *plonk*?

Wenn die Kommentarschlacht nur noch im Kreis läuft, macht es irgendwann plonk. KI-generiertes Symbolbild.Weg in 3, 2, 1 … *plonk*

Ich veröffentliche hier im Blog etwas, teile einen Beitrag bei Facebook, Instagram oder sonstwo und natürlich kommen Reaktionen. Genau so soll es ja auch sein, sonst könnte ich den ganzen Kram gleich auf meiner Festplatte liegen lassen.

Manche stimmen zu, manche sehen es völlig anders, andere bringen einen neuen Gedanken rein oder erklären mir ziemlich deutlich, warum sie meinen, dass ich Blödsinn geschrieben habe, kann ja durchaus mal sein ;-)

Alles gut, genau dafür gibt es schließlich Kommentare.

Leider leben wir aber auch in einer Zeit, in der es manchen gar nicht mehr um die Sache geht. Fakten werden ignoriert, Aussagen passend verdreht und wenn das alles nicht reicht, wird eben gepöbelt. Reagiere ich irgendwann nicht mehr, kommt gerne noch einer hinterher, manchmal auch zwei, bis schließlich der vermeintliche Sieg verkündet wird.

Keine Antwort mehr? Ha! Gewonnen!

Nein, Freund oder Freundin, Du hast nicht gewonnen. Du bist für mich irgendwann einfach zu unbedeutend, als dass ich weiter Lebenszeit in Dich investiere.

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Schon geil oder schön hässlich?

Puristisch, eigenwillig und irgendwie geil: eine umgebaute BMW.Wenn sich der Kopf nicht entscheiden kann

Beim Einkaufen ist mir diese BMW vor die Linse gekommen und natürlich musste ich ein Foto machen.

Ich selbst besitze leider keinen Führerschein für die Dinger.

Damals war’s nicht drin, heute juckt es mich durchaus in den Fingern, aber mit 57 noch mal Fahrschule? Weiß nicht … :mrgreen:

Jedenfalls liefen beim Anblick sofort zwei völlig gegensätzliche Gedanken gleichzeitig durch meinen Kopf.

Der eine:

„Schon geil, so puristisch.“

Parallel dazu:

„Schön hässlich, sieht aus, als hätte sie 1940 jemand bei der Wehrmacht vergessen.“

Welcher davon nun stimmt? Keine Ahnung. Je länger ich drauf schaue, desto öfter kippt der Eindruck von einer Seite auf die andere und wieder zurück.

Vielleicht macht genau das den Reiz aus. Ob ich sie tatsächlich fahren (wollen) würde? Da bin ich unsicher und beim Blick auf den Sattel sagt mein Steißbein ohnehin: „Nein, willst Du nicht, ganz sicher nicht!“

Aber ohne den passenden Führerschein bleibt die Frage vorerst ohnehin reine Theorie. ;-)

 

 

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Wie Vertrauen verspielt wird

Zwischen Gestern und Zukunft sitzt heute offenbar die KI am Steuer. ;-) KI-generiertes Bild.Früher war vieles besser, aber eben nicht alles

„Früher war alles besser, da war alles aus Holz.“

So oder ähnlich kennt ihr den Spruch bestimmt. Natürlich Quatsch, aber eben nicht komplett Unsinn. Differenzieren, Baby, differenzieren. ;-)

Das Problem steckt eigentlich nur in einem einzigen Wort: alles.

Früher war vieles unbequemer, langsamer und technisch schlicht schlechter. Autos rosteten schneller, Fernseher hatten drei Programme und Telefonieren kostete Geld. Wobei letzteres heute auch nicht wirklich kostenlos ist, es steht nur nicht mehr bei jedem Gespräch einzeln auf der Rechnung.

Beim Fernsehen haben wir dagegen gewaltige Fortschritte gemacht. Früher gab es drei Programme, heute Hunderte. Damit ist endlich auch genug Platz, um noch viel mehr Scheiße zu senden. :mrgreen:

Smartphone, Navigation, Internet und moderne Technik dürfen ebenfalls sehr gerne bleiben. Ich brauche keine Straßenkarte auf dem Schoß, keine Telefonzelle und auch keinen Überweisungsträger zurück. Der Punkt ist nur: Ich könnte damit umgehen. Das Alltagsleben hat damit funktioniert und würde es auch heute noch, wenn man es denn ließe.

 

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Daraus folgt eben noch lange nicht, dass neu automatisch besser bedeutet.

 

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Und dann kam der Mensch

Drinnen wird die Wunschwelt geplant, draußen läuft die Realität einfach weiter. KI-generiertes Symbolbild.Selbstverarschung 2.0

Ich weiß nicht, welcher einzelne Auslöser den Gedankenkreisel für diesen Beitrag hier dieses Mal angeschoben hat. Vermutlich war es wieder die übliche Mischung aus Politik, Werbung und Social Media. Was aber bleibt, ist mein Kopfschütteln und der Wunsch, die Stirn mit Wucht auf die Tischplatte zu befördern … :roll:

Warum?

Irgendwo wird gegendert, daneben die nächste bunte Haltungskampagne gestartet und drei Beiträge weiter erklärt jemand, wie die Zukunft gefälligst auszusehen hat, am besten möglichst alltagsuntauglich.

Bei mir blieb irgendwann eine ziemlich einfache Frage hängen:

Schaut eigentlich noch irgendwer auf das, was real passiert?

Ein Blick in die Natur reicht dafür eigentlich.

Die Raubkatze jagt ihre Beute, tötet sie und frisst sie. Nicht schön, passiert aber. Keine Betäubung, keine vorherige Abstimmung, keine Ethikkommission. Jagen, erwischen, beißen, Blut, Ende.

Beim Weißstorch kann es ebenfalls recht endgültig zugehen. Reicht das Futter nicht für alle, wird der schwächste Nachwuchs im Zweifel aussortiert und getötet. Problem erledigt, aus Sicht des Storches jedenfalls.

Jedes Lebewesen wird geboren, wächst, altert und stirbt. Dazwischen geht es um Nahrung, Schutz, Fortpflanzung und das eigene Überleben. Da gibt es kein fair oder unfair, kein „Ich möchte aber“ und auch keine Beschwerdestelle.

Die Realität kennt keine Moral. Sie ist einfach da.

Nur der Mensch kommt auf die Idee, sie so lange zu drehen und zu wenden, bis sie endlich zur eigenen Wunschvorstellung passt, und die, Freunde, die ist keine einheitliche Geschichte.

Gleichwertig ist nicht gleich

Natürlich soll eine zivilisierte Gesellschaft nicht wie ein Löwenrudel oder Storchennest funktionieren. Genau deshalb nennt sie sich schließlich zivilisiert. Der Mensch kann die Härte des Lebens abfedern, Medizin, Schutz, Hilfe, Rücksicht und gleiche Rechte gehören zu den Dingen, auf die er durchaus stolz sein darf.

Nur ist ihm irgendwo auf diesem Weg eine Sicherung herausgeflogen. Aus „Wir lassen niemanden einfach fallen“ wurde nach und nach „Unterschiede gibt es nicht“. Ungleiche Ergebnisse gelten plötzlich automatisch als ungerecht und wenn die Wirklichkeit nicht zur gewünschten Vorstellung passt, bekommt sie eben ein Gendersternchen verpasst. Im Zweifelsfalle wird eben einfach eine Demo gegen rechts ausgerufen, scheinbar das Universalmittel, wenn es mit der eigenen Kompatibilität zu den Tatsachen nicht so weit her ist.

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Wildwechsel: Frühschicht auf der L3099

Frühverkehr auf der L3099, Reh inklusive. Zum Glück war noch genug Zeit zum Reagieren.Morgens halb sechs auf der L3099

Da war doch gerade erst etwas mit Rehen, Schrecksekunde und 50:50

Heute früh gegen 5:30 Uhr gab’s dann gleich die nächste Runde, wieder auf dem Weg von Fürth zur Arbeit, dieses Mal auf der L3099 in den 100/70/50er-Kurven vor Brandau.

Keine dramatische Schrecksekunde oder Panik in „3-2-1“, harmlos war es trotzdem nur, weil mein Tempo passte. Wäre ich dort schneller unterwegs gewesen, hätte das ziemlich anders ausgehen können. So reichte es zum rechtzeitigen und kontrollierten Reagieren und danach sogar noch für das Knöpfchen der Dashcam.

Auf jeden Fall ausreichend Aufregung für halb sechs in der Frühe, also, haben muss ich das nicht … :roll:

Die Video- und Bildqualität ist, nun ja, ausbaufähig. Regen, Insekten auf der Scheibe und die morgendliche Dunkelheit sind eher suboptimal für saubere Bilder, zumal ich hier nur einen Ausschnitt zeigen kann. Für einen Naturfilmpreis reicht es nicht, für den Blog muss es genügen :mrgreen:

 

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Das ist leider nicht die einzige Ecke

Ein Stück vorher auf derselben Strecke, kurz vor der Ortseinfahrt Glattbach, gab es früh zwischen ungefähr 5:15 und 5:30 Uhr inzwischen mehrfach dasselbe Spiel. Tiere auf der Fahrbahn oder beim Sprung aus dem Unterholz, vermutlich Rehe.

Bei Tage besehen scheint unweit der Straße außerdem eine Futterstelle zu liegen. Kein Wunder also, wenn dort morgens Familientreffen stattfinden und der Nachwuchs mal eben testet, wie schnell Autos bremsen können, wenn denn rechtzeitig aufgepasst wird.

Dann eben wieder über Reichelsheim

Wild auf der Strecke zwischen Fürth und Ober-Ramstadt ist nichts Neues. Im Moment häufen sich die Begegnungen auf der L3099 allerdings so sehr, dass ich morgens wohl wieder den etwas längeren Weg über Reichelsheim nehme.

Ganz tierfrei ist es dort natürlich auch nicht, nach meiner persönlichen Statistik liegt das Verhältnis der Sichtungen aber ungefähr bei 20:1. Lieber ein paar Kilometer mehr, dafür aber vielleicht etwas weniger morgendliches Wildwechsel-Roulette.

Gute Fahrt und Augen auf

Angepasst fahren ist kein Schleichen, aber Schleichen ist auch keine Vorsicht. Das ist einfach Schleichen. ;-)

 

 

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