Momente im Bild – Vorwitzig

VorwitzigVorwitzig

Einer will ja immer höher hinaus :-)

 

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Momente im Bild – Eine kleine Galerie mit Herbststimmungen

Doppelt behuetetNur ein paar Bilder

Der Herbst ändert oft sein Gesicht. Einerseits weisen die Zeichen schon auf Weihnachten und das Jahresende hin, andererseits gibt es aber durchaus auch Stunden, in denen der vergangene Sommer ein Comeback startet. Mitunter wechselt das stündlich.

Im Prinzip könnte man an jedem Tag und  zu unterschiedlichen Zeiten, immer wieder neue Motive vorfinden. Ein paar von meinen Favoriten hinterlege ich heute hier im Blog. Einige sind neu, manche habe ich nur wieder aus dem Archiv geholt, es sind ohnehin nicht viele.

Wahrscheinlich kommen im Laufe der Wochen noch weitere hinzu, ich bin noch lange nicht mit dem Sortieren fertig. Die Aufnahmen stammen alle aus dem bisherigen Herbst 2020 und rund um Steinbach, die Steinbachwiesen und meinen Garten in Fürth im Odenwald. :-)

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Pläne und Erwartungen

flaeche-1kDas Vorhaben, der Plan

Du hast etwas vor, überlegst hin und her, wie das Ergebnis wohl am Perfektesten werden könnte.

Alles liegt gerade und strukturiert beieinander und bereit, nichts sticht hervor oder wirkt unpassend.

Klar, man hat ja auch so seine Erfahrungen, welche Stolpersteine einem begegnen können, diese gilt es gleich im Vorfeld zu beseitigen oder wenigstens zu ebnen. Nichts soll dem Erfolg im Wege stehen – der Plan steht!

Alles soll so schön ordentlich verlaufen, wie die Fugen im oberen Bild. Der Weg ist das Ziel und das soll schön strukturiert und problemlos erreicht werden.

Die Realität und das Leben

Allerdings kann es dann vorkommen, dass der Alltag völlig andere Pläne hat und die Ordnung auf diesem Foto hier für wesentlich schöner hält :mrgreen: So ein richtiges Mitspracherecht, hat man eher nicht.

Nein, nein, keine Sorge oder gar Schadenfreude, ich beziehe mich nicht auf eine aktuelle Situation, die mir diese Gedanken in den Kopf treibt. Ich habe nur eben diese Bilder im Ordner gesehen, das Ergebnis einer folgenden Intuition steht hier in diesem Text.

Das ist allerdings ja auch so ein menschengemachtes Ding, dieses Denken. Effizient, einfach und unübertroffen, so soll am Besten alles sein.

Die Natur ist da doch anders gestrickt

Wenn ich zum Beispiel an unseren Kater zurückdenke, der war nur ergebnisorientiert. Irgendwann hatte er herausgefunden, dass er auf dem Rücken liegend und mit den Beinen zur Decke strampelnd, eine Schranktür unten in der Spüle auf bekommt. Darin war der Mülleimer und an den Inhalt wollte er heran. Das Spiel hat lange gedauert, sah ziemlich bescheuert (aber auch lustig) aus und hat einen Höllenlärm gemacht. Die Folge war oft, dass wir ihn erwischt haben, die Mühe umsonst war. Hat ihn das aber davon abgehalten, es immer und immer wieder zu versuchen? Nein!

OK, final hat er damit nur erreicht, dass er am Ende einen Riegel an der Tür vorgefunden hat … ;-)

 

Momente im Bild – Kein Anfang, kein Ende …

Kein Anfang - kein Ende

Kein Anfang, kein Ende …

Eigentlich wollte ich mit diesem Foto gar nichts Besonderes veranstalten. Es war eher einfach nur ein Bild unter vielen. Eines von denen, die man zunächst aufnimmt, sich später aber erst bei der Durchsicht der Speicherkarte daran erinnert.

Im sozusagen zweiten Gedankengang gerade ist mir aber aufgefallen, dass mich die Szene aber doch anspricht.

Mehrmals im Monat führen mich meine Wege an dieser, in Betrieb befindlichen, Haltestelle vorbei. Allerdings habe ich bisher nichts erkennen können, von dem aus nur ein kurzer Weg zu diesem Punkt führt. Auf der einen Seite befindet sich Wald auf stark abschüssigem Gelände, auf der anderen nur eine Bundesstraße, ohne Radweg, Beleuchtung oder gar Bürgersteig. Muss man im Sommer vielleicht ’nur‘ einen strammen Fußmarsch in Kauf nehmen, kann dies im Winter und ohne Tageslicht wahrscheinlich schon bedeutsam sein. Wer auch immer hier startet oder eben auch ankommt, hat seine Reise noch nicht beendet, es ist buchstäblich nur ein Zwischenstopp.

 

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Der 10.10.2020

Das Datum

Also nur mal kurz, so als Inspiration oder irgendwas in der Art:

Heute ist der 10. Oktober 2020, in Zahlen eben der 10.10.2020. Wer noch ein Ereignis braucht, bei dem das Datum im Gedächtnis bleiben soll – heute ist es recht günstig ;-)

 

 

 

 

Spätsommer, Sonntag und die Ruhe im Garten

SonntagsruheDie Ruhe genießen

Es ist Sonntag, die Sonne scheint und es könnte einer der letzten Tage des Jahres sein, an dem man, mit einem Heißgetränk bewaffnet, ein klein wenig die Ruhe im Garten genießen kann.

Es ist etwas frisch draußen, aber nicht kalt. Dort, wo die Sonne schon scheint, ist es angenehm, nahezu perfekt.

Stille herrscht. Gelegentlich hört man einen Vogel rufen und in der Ferne bellt irgendwo ein Hund. Der Wind rauscht durch die Blätter der Bäume und für einen winzigen Augenblick, steht die Zeit still.

In einem der umliegenden Gärten kommen Geräusche auf. Plötzlich ertönen weibliche Stimmen. Anscheinend haben sich Anke und Moni (Namen und Gesprächsfetzen sind, vielleicht, reine Fiktion ;-) ) getroffen, um irgendetwas für die kommende Woche vorzubereiten.

Ich höre Begrüßungsfloskeln, Details zu mir unbekannten Verpflichtungen und dann geschieht es, sie finden eine gemeinsame Herzensangelegenheit als Thema. Vielleicht beruht auch die komplette Begegnung darauf, ich kann es nur vermuten. Die Stimmen wandern hin und her, werden lauter und leiser, kommen näher und entfernen sich. Immer wieder.

Schnatter, schnatter und schnatter – wie soll man da folgen können? Jetzt sitze ich hier und habe keine Ahnung, wie die Geschichte(n) nun ausgegangen sind oder ausgehen könnten…

Plötzlich wird der Ton hektischer, die Sätze enden früher und Unruhe kommt auf. Aha, die Verabschiedung naht, es gibt ja auch bald Essen. Vermutlich.

Gude, Ciao und Goodbye, Schritte werde geschritten, ein Motor startet und entfernt sich, schon wird es still.

An die Natur gekettetZu still, jetzt fehlt was. Es ist nicht mehr DIE Stille von vorhin. Nicht mehr die
spätsommerliche Ruhe, jetzt ist es einfach nur leise.

Immerhin ahne ich jetzt aber, warum irgendjemand in der Vergangenheit die Möglichkeiten auf dem rechten Bild erschaffen hat … :mrgreen:

Ich nehme besser meine Tasse und gehe in’s Haus. ;-)

 

 

Der Mensch und der Karpfenteich

moralei-aberJeder in seiner Blase, oder?

 

Hast Du ausschließlich Karpfen im Teich?

Ja, es gibt ja nur noch Karpfen!

Wie kommst Du denn da drauf?

Mein Teich beweist es, da sind nur noch Karpfen drin!

Damit ist meine Einschätzung zu einem Großteil der Menschheit kurz und knapp erklärt! ;-)

 

 

 

Die Wege der Natur

Die Natur findet Wege!Zeit, Kraft und Überlegenheit

Die Evolution beweist immer wieder, dass sie sich mit menschlichen Maßstäben nicht messen lässt. Ebenso sucht und findet sie die Wege, welche sie benötigt sehr zielsicher. Eigentlich sollte das auch keine große Überraschung sein, immerhin folgt alles der Evolution und nicht umgekehrt.

Nur weil viele Menschen meinen, dass Gewinn, Macht und Ansehen den eigentlichen Lebensinhalt darstellen, akzeptiert das Leben dies noch lange nicht.

Gelegentlich sollten sich einige Leute kurz eine kleine Pflanze vor Augen halten und für einige Sekunden einfach still sein. Ein wenig mehr Demut wäre oft vielleicht von Vorteil.

Aus einer etwas nachdenklicher Stimmung heraus, wünscht Euch der Desasterkreis ein schönes Wochenende :-)

 

 

 

Küchentischweisheiten

moralei-grosse-kleinigkeiten

Nur noch Gigantisches ist normal!

Wenn man aktuell irgendwo eine Meldung, Werbung oder auch Beschreibung liest, findet sich kaum noch etwas Normales. Jedes Ding ist nur noch ultra, mega oder hyper. Die real gelieferten Ergebnisse, bleiben aber doch wohl eher durchschnittlich, oder?

;-)

 

 

Eine mobile Universalfläche

flaeche-1kFlacher Gag

Als besonderen Service habe ich heute eine universell zu nutzende und freie Fläche mitgebracht. Man kann sie bequem im Handy speichern oder ausdrucken.

Sollte es also mal an Parkplätzen oder Stellfläche fehlen – mobiler geht es nicht.

 

Blödsinn?

Ja, natürlich. Es gibt aber mittlerweile so viele Dinge, die sich angeblich mit einer App (stellvertretend für anderen Schwachsinn) erledigen lassen, dass meine Lösung hier nur einfach eine weitere Idiotie ist. Wenn man es auf dem Smartphone installieren kann und es Sternchen bekommen hat, muss es ja gut sein, oder? ;-)

Immerhin biete ich das Bild kostenlos an. In diversen App-Stores kann man Produkte für echtes Geld finden, die auch nicht mehr Wirkung zeigen. :mrgreen:

 

 

 

Die Schnecke

Die SchneckeGeschwindigkeit

Es gibt Fotos, die kann ich einfach nicht ignorieren. Dieses hier habe von Tochter S. geschnorrt, musste sein. War gestern wohl ein Zufallsschuss von ihr, auf dem Arbeitsweg.

Irgendwie passt es ja auch zum ausklingenden Sonntag ;-)

 

 

 

 

Das Osterwochenende

Tee im SiebSchon Ostermontag

Sie gehen immer schnell vorbei, diese Tage mit besonderen Bedeutungen. Heute ist schon Ostermontag und auch dieser, zählt bereits seine letzten Stunden.

Natürlich leben wir aktuell auch in bewegten Zeiten mit ungekannten Situationen, welche, widersinniger Weise, alle Bewegungen und Aktionen bremsen. Wann immer möglich, sollte man also diese etwas unechte Ruhe nutzen und den inneren Akku aufladen.

Tee AufgussIch für meinen Teil mache dies wieder mit einer Tasse Tee und hoffe, dass Ihr alle ein ruhiges und entspanntes Osterfest verbringen konntet.

 

 

 

 

 

 

Eine Liste aus der Vergangenheit – Da fehlt noch was!

PhonoAltes geht, Neues kommt, oder?

Für die „Die Zeitmaschine im Kopf“ habe ich einen innerlichen Schritt in die Vergangenheit machen müssen. Zugegeben: Gerne machen müssen, ich bin eben ein Kind der 70/80’er und will das auch bleiben.

Keine Sorge, ich finde mich parallel wunderbar im Jahr 2020 und hoffentlich kommenden zurecht, manche Entwicklung möchte man denn doch nicht vermissen. Ich kann durchaus noch nach Landkarte meinen Weg finden, mit Navi geht es aber ungemein komfortabler ;-) Jedenfalls bin ich seit dem Schreiben des erwähnten Artikels wieder ein wenig sensibilisierter für das Bemerken alle der Dinge, welche im Begriff sind zu verschwinden, oder auf dem Besten Wege sind, in Vergessenheit zu geraten.

retro-tonband-uherHier geht es mir gerade um Bemerkungen oder alltägliche Sätze die, nicht zuletzt durch die technische Entwicklung, in unserer aktuellen Zeit an Sinn verloren haben.

Die Liste ist unter Garantie höchst unvollständig und sozusagen offen, es würde mich freuen, wenn sie im Laufe der Zeit durch Kommentare und Bemerkungen verlängert würde. Bilder wären auch OK, wenn die Rechte ganz klar ersichtlich vorhanden und für eine Veröffentlichung hier im Blog gegeben sind. Was noch dazu kommt, würde ich gelegentlich einfach an den Blogbeitrag ranhängen.

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Rückgängig machen!

Symbol Rückgängig WiederholenRückgängig machen oder Undo?

Wer hat es im Leben nicht schon erlebt? Man hat einen Fehler gemacht, einfach Scheiße gebaut. Ja, er ist unfein, der Ausdruck, beschreibt es aber immer noch ziemlich treffend. Es ist etwas geschehen, was man mit dem Wissen des Augenblicks nicht verursacht hätte. Blöderweise kann dieser Augenblick sowohl Millisekunden- wie auch erst Jahre später eintreten.

Aus der digitalen Welt kennen wir wohl alle den unauffälligen, aber feinen Kopf mit der Funktion „Rückgängig machen„, welcher schon so manches Projekt gerettet hat. Blöderweise gibt es den im echten Leben nicht.

Manchmal habe ich den Eindruck, dieser Umstand wird verdrängt. Bei vielen Dingen, welche sorgfältig überlegt sein sollten, kann man eher „Try & Error“ als Entscheidungsgrundlage vermuten. In der aktuellen Zeit zudem bei Angelegenheiten, die zunächst andere betreffen, wo Verantwortung zu übernehmen wäre.

Genau die digitale Welt übrigens, die dieses schöne „Rückgängig machen“ ermöglicht, sorgt nämlich im Ausgleich dafür, dass Fehler und Irrtümer in einer Geschwindigkeit Folgen haben können, die man gar nicht abschätzen kann. Würde ich beim Schreiben einer Nachricht am PC noch einen Schritt zurückgehen, ist spätestens nach dem Senden Schluss. Klar, manchmal kann man auch Gesendetes wieder zurückziehen, die Gefahr, dass der Adressat es doch noch lesen konnte, ist aber groß.

Vielleicht führt ein virtuelles Leben, in dem man in einem Moment alles zurücksetzen kann, auch zu einer gewissen Oberflächlichkeit. Die Natur bietet diesen Komfort nicht, sie ist es allerdings, die letztendlich den Lebenstakt bestimmt. Auch dann, wenn Konsumjunkies oder Illusionisten meinen, mit menschengemachten Schnellschüssen alles an ihre Vorstellungen anpassen zu können.

Das Leben hat eben diese eine Funktion nicht: „Rückgängig machen!“

PS: „Wiederholen“ funktioniert auch nicht ;-)