Nicht direkt Schnee, eher Pollen

PollenTief durchatmen

Sagt man doch zu Leuten, die spazieren gehen, oder?

Ne, heute besser nicht ;-)

Das ist kein Dreck auf der Linse, was da so weiß rumfliegt, das kommt irgendwo aus der Pflanzenwelt in Ober-Ramstadt.

Die Kamera hat es leider nicht besser eingefangen, aber gegen den Himmel geschaut, war das von Schnee nicht zu unterscheiden.

So oder so – eine gute Gelegenheit, froh über die Allergiepillen zu sein :mrgreen:

 

 

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Dies und das noch:

Da kann man mit leben!

Da kann man mit leben!Buchstäblich!

Vor ein paar Jahren habe ich hier im Desasterkreis ja immer mal wieder ein paar Worte zum Thema Diabetes, Gewicht und den ganz alltäglichen Wahnsinn drumherum hinterlassen.

Zum Beispiel hier in diesem Rückblick zur Entwicklung oder beim genaueren Blick aufs Abnehmen ohne Diätquälerei.

Damals war vieles noch Baustelle, inzwischen ist manches einfach Alltag.

Und wie das eben so ist, wenn nichts mehr ständig Thema ist, fällt es auch nicht mehr so auf. Entsprechend kommen dann auch ab und zu Fragen wie:

„Sag mal, wie läuft das eigentlich bei Dir mit dem Diabetes heute so?“

Tja, so:

Ganz weg vom Insulin bin ich nicht, aber es dient nur noch als Backup, falls ich mich mal großzügig verschätze, was Mahlzeiten oder den Tagesablauf angeht. Gerade im Job kann man nicht immer alles planen.

Die eigentliche Überraschung:

Ich bin inzwischen schon ziemlich lange komplett ohne Basal-Insulin unterwegs, was damals noch wie ein ferner Traum klang.

Und auf dem Bild oben sieht man meinen heutigen Wert, 100 mg/dl, und das nach dem Abendessen inklusive der einen oder anderen Knabberei.
Da kann man buchstäblich mit leben! ;-)

Das Körpergewicht pendelt um die 81 kg, der letzte HbA1c lag bei 5,7 % – also alles in einem Bereich, mit dem man gut leben kann.

Oder wie man so schön sagt: So kann’s bleiben :mrgreen:

 

 

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Mein Doc – (K)ein Landarzt?

Die Homepage vom HausarztDie Homepage vom Hausarzt

Manchmal liest man im Web ja so Sachen, bei denen man wirklich nochmal auf die URL schaut, ob es auch die richtige Seite ist.

Vor allem dann, wenn man eigentlich nur bei seinem Hausarzt auf die Internetseite schaut wegen der Öffnungszeiten und einen Artikel findet, der einen grinsen lässt.

Richtig gelesen – beim HAUSARZT.

Man erwartet ja normalerweise eher trockene Infos à la „Trinken Sie mehr Wasser“ oder „Bewegen Sie sich mehr“.

Aber nein, dieser Beitrag ist anders. So anders, dass ich ihn einfach teilen MUSS.

Odenwälder Patienten müssen wohl doch anders sein :mrgreen:


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2 Liter Kanister als Tagestank?

2 Liter als Tagestank?Wenn leer, dann fertig?

Auf dem gestern erwähnten Techniktreff gab es als Giveaway unter anderem auch die auf dem Foto zu sehende Trinkflasche.

So mit Deckel, eingebautem Strohhalm und immerhin sagenhaften 2 Litern Fassungsvermögen.

Darauf ist eine Skala angebracht, die einem auf Englisch den Tag taktet. Also, bis wann welche Menge getrunken sein sollte, damit der Körper genug Flüssigkeit bekommt.

Mal in Übersetzt ( … und vielleicht etwas interpretiert):

  • 7 Uhr – Guten Morgen
  • 9 Uhr – Versorge Dich mit Flüssigkeit (Mach Dich nass :mrgreen: )
  • 11 Uhr – Du kannst es packen
  • 13 Uhr – Weiter rein mit dem Zeug
  • 15 Uhr – Fühle Dich fantastisch
  • 17 Uhr – Nicht aufgeben
  • 19 Uhr – Fast fertig
  • 21 Uhr – Du hast es geschafft

Okay, gute Idee, aber ich bezweifle, dass ich irgendein Getränk finde, welches auf einem Zeitstrahl von immerhin 14 Stunden am Abend überhaupt noch getrunken werden will :shock:

Mein Plan B, das Ding mit Kaffee zu füllen, muss leider vom Tisch – der wird ja kalt und ich fürchte, selbst wenn das nicht der Fall wäre, würde diese Menge an Kaffee vor meiner Nase die 21 Uhr gar nicht mehr erleben. In der Zeitung stände dann final: „Auf tragische Weise ist er zur Mittagszeit ertrunken!„, das geht ja gar nicht, kann man nicht machen!

Immerhin, sollte ich dem Vorschlag der Pulle doch irgendwann folgen, komme ich inklusive Kaffee am Tag auf immerhin 3,5 Liter. Sollte reichen, oder? ;-)

Mengen und Realität

Ah ja, falls jemand das wissenschaftlich nachprüfen will: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt rund 1,5 Liter pro Tag als Richtwert, je nach Tätigkeit und Temperatur gerne auch mehr. Details gibt’s hier bei dge.de: Empfohlene Trinkmenge.

Ich finde das Teil eigentlich cool, aber Volumen und auch die Handlichkeit dürften mich davon abhalten, einen ständigen Begleiter aus diesem Aquarium zu machen. Im Sommer im Garten, DA könnte das allerdings klappen.

  

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Was Gewicht und Diabetes so machen?

Ein Piks gegen zu hohen Zucker ;-)Mal wieder ein Stand der Dinge

Nach den Beiträgen zur Gewichtsreduzierung kommen immer wieder mal Fragen, wie es denn heute aussieht.

Manche sind inhaltlich eher skeptisch, ob das alles denn nicht nur ein Strohfeuer war, andere wieder sind ehrlich interessiert.

Oft schimmert bei einigen Unterhaltungen auch durch, dass es eben unmöglich sei, dauerhaft sein Gewicht zu reduzieren, früher oder später werde ich das auch noch erleben.

Was ich dazu sagen kann?

Doch, es geht!

Ich bin jetzt im 3. Jahr mit sozusagen dem passenden Gewicht unterwegs und bisher besteht eher nicht die Gefahr, dass ich zu meinen alten Problemen zurückkehre.

Man muss eben auch ein bisschen „Arsch in der Hose“ haben, um am Ende eben weniger von diesem zu besitzen :mrgreen:

Eher kann man sagen, dass es zuweilen Momente gibt, in denen ich gar nicht weiter abnehmen will, weil ich mich dann unwohl fühle. Der tiefste Punkt waren 76,1 kg am 22. Januar 2023 und da habe ich mich reichlich unwohl gefühlt

Nun, was soll ich sagen?

Mein Körpergewicht schwankt immer so zwischen 77 und 80 Kilogramm, der Blutzucker ist bei der letzten Untersuchung Ende Juni mit einem HbA1c von 5,8 % bescheinigt.

Auf die Kalorien achte ich immer noch und dokumentiere sie nach wie vor. Nicht zuletzt, um den Insulinbedarf einfacher im Blick behalten zu können.

Ganz weg vom Spritzen bin ich leider immer noch nicht, aber im Notfall ginge es ohne, nur sind die Blutzuckerspitzen dann eben gelegentlich höher, was also etwas riskieren? Unterhalb 5 BE spritze ich gar nicht mehr, darüber hinaus eine Einheit Insulin pro 2 BE und bei viel Bewegung ist auch das nicht unbedingt notwendig.

So kann man das verantworten ;-)So weit die aktuelle Lage am heutigen Tag

Man muss eben die Balance halten zwischen dem, was hineingeht und verbraucht wird.

Nein, das Bild ist nicht von heute ;-)

 

 

Das Hafermilchphänomen

HafermilchOder doch Desaster?

Also, einige wissen ja:

Ich bin ein Kaffeejunkie!

Der allerdings blöderweise darauf steht, dass da auch „Milch“ im Kaffee ist.

Jetzt kommt der Burner:

Ich schnippse da sogar Süßstoff rein, hammerhart, gell?

So, jetzt bin ich aber zusätzlich auch ein Mensch, der mit der Verträglichkeit von Milch so sein Problem hat, (ne, nix Laktose, einfach so …) und obendrein auf sein Gewicht achtet, also mache ich einen Bogen um Sahne und ähnliches Zeug.

Im Praktikum bei JA-Connect allerdings, da habe ich mangels anderem Vorrat zum ersten Mal Hafermilch in meine Tasse Kaffee geschüttet und muss sagen, das geht. Das geht sogar sehr gut! Das geht so gut, dass ich dabei bleibe, lediglich die beste Sorte herauszufinden, das hat den einen oder anderen Liter lang gedauert. Nun ja, meine Wahl -> Siehe Foto.

Trinke ich das Zeug aber pur, fehlen mir nur noch Sattel und Zaumzeug, da wird gewiehert ;-)

Einziges Statement vom Sohnemann: Haben wir probiert, is‘ Pferdefutter :mrgreen:

Ich finde auch den Begriff „Milch“ da irgendwie befremdlich. Würde „Weißer“ nicht besser passen? Immerhin stelle ich es mir schwer vor, so ein Hafertier zu melken? :shock: ;-)

 

 

Thema heute: Ergänzende Ernährung

Snack-MixSnack-Mix

Hey, man darf das nur nicht gleichzeitig essen ;-)

Es ist aber sehr erstaunlich, wie einen die Leute anschauen, wenn man so etwas isst.

Allerdings kommt es schon darauf an, ob man gerade woken in die Möhre beißt oder beidhändig aus der Flips-Schüssel frisst.

Wer lange genug zuschaut, um beides mitzubekommen, schüttelt eh nur mit dem Kopf :mrgreen:

 

Dies und das noch:

Ein Wort an „meine“ Leute hier in Voerde

Voerde Bahnhof, Artikelfoto desasterkreis.de desasterkreis.de / Michael FlösselZeit und Besuch und so Zeug

Das ist jetzt wieder so ein persönliches Ding, aber hier ist ja auch eine persönliche Seite, gell? ;-)

Kontakt zu den Menschen aus dem realen Leben

Ich wähle mal den Weg über den Blog, immerhin laufen hier aktuell alle Fäden zusammen, auf denen man mich erreicht.

Ich weiß, dass ich noch vielen mir wichtiger Menschen zugesagt habe, dass wir uns auf jeden Fall noch persönlich treffen, solange ich hier in „meiner“ alten Ecke verweile.

Das wird auch noch passieren, ich bin ja im Moment sogar in Voerde, aber in den letzten 1 1/2 Woche hat mich echt so ein grippales Ding aus den Latschen gehauen.

Nix mit Corona oder so, aber trotzdem echt übel. Ich kann sogar mit gutem Gewissen sagen, dass die Corona-Infektion vor ein paar Wochen deutlich weniger schlimm und aufdringlich war als das jetzt.

Nun gut, der Kram scheint langsam auszuschleichen und bis Ende Februar oder Anfang März bin ich ja noch hier, wenn auch mit Unterbrechungen.

Kurz gesagt: Ich will nicht nichts mehr mit Euch zu schaffen haben, ich will (wollte) Euch nur nicht mein Innerstes vor die Füße husten :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Nach dem Fest mal etwas Bescheidenheit!

Nach-Weihnachts-Essen ;-)Kalorienkorrektur und so

Also, ich habe zwar über die Weihnachtstage nicht übertrieben mit der Esserei, aber man weiß ja nie ;-)

Na ja, ich will den ganzen Zirkus nicht wieder von vorne anfangen, gell?

Vielleicht, aber nur vielleicht, ist das nicht ganz so krass, wie es scheint :mrgreen:

 

 

 

Status an der (nicht) Diät-Front

77.1kgWas macht eigentlich die Abnehmerei?

Ja, sowas werde ich tatsächlich immer wieder mal gefragt ;-)

Kurzer Bericht zur Lage

Ok, für die Leserschaft, die sich für mein Langzeitthema „Körpergewicht“ interessieren, mal ein kurzer Stand der Dinge: :mrgreen:

Ich halte meine Körperkilos zwischen 77 und 79 Kilo stabil, das funktioniert seit über einem Jahr wirklich gut.

Noch weiter runter will ich nicht, bei weniger als 76 Kilo habe ich bemerkt, dass ich mich zunehmend unwohl fühle. Ganz arg ist es dann echt mit dem Frösteln, das lässt deutlich nach, wenn ich mich eben im Bereich um 78 Kilo herum bewege.

Der HbA1c bewegt sich zwischen 5,4 und 5,7 %, was mich wirklich freut. Aktuell läuft noch die „Das Insulin kann weg„-Phase, wie das ausgeht, weiß ich Anfang 2023.

Vieles gerade beim Insulin bleibt weiterhin tatsächlich wirklich in meiner Hand. Es ist ziemlich sicher, dass ich ohne Spritzen, vielleicht sogar ohne jedes andere Diabetes-Medikament auskommen könnte.

In Zukunft?

Allerdings bin ich eben im Moment auch unter der Schutz-Käseglocke berufliche Rehabilitation, hier ist ein Leben mit kontrolliertem Essen absolut möglich. Wie das in sozusagen freier Wildbahn aussieht, muss sich zeigen.

Von Ende November ’22 bis Anfang März ’23 befinde ich mich allerdings im beruflichen Praktikum, da wird sich zeigen, wie alltagstauglich dann meine Maßnahmen zu Gewichtsstabilisierung wirklich sind.

Weihnachten kommt auch noch, aber ich bin guten Mutes.

Immerhin habe ich den Löwenanteil meiner Kilos schon vor der Umschulung verloren, vermutlich geht dann tatsächlich das Gewicht eher noch etwas herunter.

Nun, ich warte es einfach mal ab …

Ein Wort mal an die Zweifler und Skeptiker

Ich sehe ja anhand der Zugriffszahlen zum Thema Abnehmen und (vor allem) den eingehenden E-Mails, dass ein recht großes Interesse an dem Thema vorhanden ist.

Bei den meisten Menschen, mit denen ich in direktem Kontakt wegen solcher Dinge stehe, ist wirklich ein Informationsaustausch die Basis.

Bei einigen weiß ich allerdings nicht, was sie mir sagen wollen …

Ich bringe mal einige Beispiele:

„Ich fühle mich aber mit Übergewicht wohl“

Ja, das ist auch absolut ok!

Ich frage mich dann allerdings, warum meine Artikel in dem Fall Beachtung finden. Es scheint doch so zu sein, dass da im Hinterkopf ein Gedanke existiert, der vielleicht den Verdacht beherbergt, etwas sollte geändert werden. Ich jedenfalls google nicht nach Themen, die mich nicht ansprechen.

Ich sage es aber gerne noch einmal: Ich will hier nicht missionieren, nur berichten. Meine Motivation steht im Ursprungsartikel.

Wenn ich allerdings ungefragt Meinungen mitgeteilt bekomme, war das alles Unsinn ist, was ich hier schreibe, dann gibt’s auch ein Statement, so einfach ist das.

„Das bringt doch alles nichts!“

Ja, irgendwie bringt immer alles nichts, wenn man einfach keine Mühe investieren will. Ich kann dazu nur sagen, dass ich absolut gut damit leben kann, mir nicht mehr jeden Tag Spritznadeln in den Bauch zu jagen, ewig nicht heilende Hautverletzungen zu behandeln oder einfach zu wissen, dass mich der Diabetes killen kann. Dialyse ist übrigens auch etwas, was ich nicht wirklich erleben möchte.

Wenn aber nach der Blutuntersuchung am nächsten Tag der Doc den Daumen hoch zeigt und die eigenen Werte in absolut guten Bereichen liegen, dann ist das schon noch eine zusätzliche Motivation.

„Ich habe schon so viele Diäten ausprobiert, bei mir geht es nicht anders!“

Ja, da ist schon der Fehler! Diät!

Was soll das? Was ich davon halte, steht in mehreren Artikeln hier im Blog, ich fasse zusammen: Diäten sind scheiße!

Bestenfalls sinnvoll, wenn ich temporär ein paar Kilo für einen Anzug oder Bikini loswerden will, mehr aber auch nicht.

Kilos, die man sich Jahrzehnte angefressen hat, verschwinden nicht in ein paar Wochen und alles wird gut! NEIN!

Da muss man ran, da läuft im ganzen System etwas falsch!

„Mein Arbeitskollege oder die Freundin sagen aber …“

Na, dann immer gut zuhören! (Merkst’e selber, oder? ;-) )

Zusammengefasst wie immer mein Schlusswort:

Ich mache weder mehr Sport, noch verzichte auf bestimmte Lebensmittel! Ich achte einfach nur darauf, dass ich nicht mehr Kalorien zuführe, als ich verbrauche. Seit 3 Jahren, jeden Tag. Mit Wiegen der Nahrung, notieren und abchecken, was drin steckt, im jeweiligen Gericht.

Boah, so viel Aufwand?

Ja!

Zum Ausgleich habe ich mich rund 50 Jahre gar nicht darum geschert und das hätte mich final fast umgebracht. Ein guter Tausch, finde ich wenigstens 👍

Update am 18.05.2023:

Passt immer noch :mrgreen:

 

 

Dies und das noch: