Nachtrag zum Beitrag von gestern oder: 79,0

79.0Voreilig?

Nun, vielleicht war ich mit dem Beitrag zu den 79,3 kg gestern etwas zu schnell. Klar, ich weiß natürlich, dass Schwankungen normal sind, aber wenn die 78 in Reichweite erscheint, dann meldet sich halt der Ehrgeiz ;-)

Mal sehen, wie sich das entwickelt, ich schätze, in dieser Gewichtsregion war ich seit den 80er-Jahren nicht mehr :mrgreen:

 

 

Der Stand an der Waagen-Front und ein paar Gedanken zum „Cheating-Day“

79,3kg79,3 kg

Die Leute, mit denen ich auch außerhalb des Blogs in Kontakt stehe und die ebenfalls mit dem Thema „Körpergewicht“ beschäftigt sind, wissen, wenn ich dazu einen neuen Beitrag schreibe, dann ist ein neuer persönlicher Meilenstein erreicht.

Nun, ich mache es kurz: Es ist so! ;-)

Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, das eigene Gewicht immer dann als Stand der Dinge anzunehmen, wenn es mindestens an drei nicht aufeinanderfolgenden Tagen auf der Waage steht und auch schon unterschritten wurde.

Tja, was soll ich sagen, auf unter 100 kg wollte ich ursprünglich kommen, unter 80 sind es nun. Für mich ein kleiner Grund zum Feiern, aber bitte mit wenig Kalorien :mrgreen:

Wer die ganze Geschichte noch nicht kennt, findet den Beginn und einige meiner Beweggründe mithilfe des oberen Links.

(K)eine Anleitung?

Inzwischen bekomme ich fast regelmäßig Anfragen, ob ich nicht eine Art Leitfaden oder Beschreibung verfassen kann, wie man sein Körpergewicht reduziert.

Nun, ich kann eigentlich nicht wirklich viel dazu über das hinaus schreiben, was im oben erwähnten Blogartikel zu lesen ist. Ich mache wirklich nichts anderes, als täglich (!) und gewissenhaft darauf zu achten, dass ich zumindest nicht mehr Kalorien zuführe, als ich auch verbrauche. Sollen die Pfunde noch weiter purzeln, muss es eben deutlich weniger sein, was den Weg durch die Speiseröhre findet. Konsequent muss es allerdings wirklich sein!

Wie ich aus anderen Berichten herausgelesen habe, belohnen sie einige mit einem sogenannten „Cheating-Day“, eben jedem einen Tag in der Woche, an dem man zuschlagen darf, ohne genau auf die Nährwerte zu achten.

Nun, ich halte nichts davon, sich selbst Belohnungen als Bonus für etwas zu verpassen, was zum Einen noch gar nicht abgeschlossen und zum Anderen meist nur entstanden ist, weil man sich jahrelang hat gehen lassen. Ich halte das schlicht für irgendwie kindlich und naiv, aber das ist eben ein persönliches Ding.

Selbst im Moment unterlasse ich solche Experimente, obwohl ich mir das sicherlich gelegentlich erlauben könnte. Allerdings ist es aber doch auch so, dass der Mensch gerne mal alle Fünf gerade sein lässt und sich das wiederholt, wenn es denn gut geht.

Ein bisschen Minimathematik

Im Mittel muss man 7200 kcal über das eigene Limit hinaus zu sich nehmen, um ein Kilo zuzulegen und umgekehrt. Jetzt kann man sich leicht ausrechnen, dass es wenig bringt, jeden Tag um die 100 kcal (= 600 kcal an sechs Tagen, der Cheat-Day fällt ja weg) weniger zu essen, als man verbraucht, wenn alleine an dem wöchentlichen Sündentag gleich 1000 kcal draufgepackt werden.

Geht man nun davon aus, dass man stur täglich 100 kcal  unter dem Limit bleibt, dauert es halt etwas mehr als 72 Tage, um ein Kilo abzunehmen. Mir persönlich wäre das zu langsam. Wenn sich ein Erfolg nicht recht schnell zeigt, verliere ich die Motivation. Ok, vielleicht nur am Anfang, aber der ist eben bei den Meisten am wichtigsten und auch kritischsten.

Bei 200 kcal sieht die Sache schon anders aus, dann kann man von rund einem Kilo im Monat ausgehen. Das zeigt sich gut nachverfolgbar, lässt sich ohne Jo-Jo-Effekt stabil halten und wenn man etwas clever plant, kommt auch kein großes Hungergefühl auf. Soll es noch schneller gehen, muss man eben entsprechend jonglieren.

Die Gefahr

Bei 200 kcal weniger rein als raus am Tag sind es 1400 kcal pro Woche, wenn eisern durchgehalten wird. Fasst man nun so einen Cheating-Day ins Auge, bedeutet es aber auch, dass dann nicht nur über das Tageslimit gefuttert wird, sondern auch, dass ja die 200 kcal Reduzierung für diese 24 Stunden gar nicht zählen. Somit ist also der Puffer dieser Woche schon auf 1200 kcal reduziert und das eigentlich erreichte Kilo schon fast wieder im Nichts verschwunden.

Eine Tafel Vollmilchschokolade hat rund 530 kcal und seien wir mal ehrlich, abends beim TV ist das Ding in Lichtgeschwindigkeit Geschichte. Gab es am Nachmittag vielleicht auch noch ein Stück Buttercremetorte mit 100 Gramm Gewicht (wenn das denn mal ausreicht….), dann sind auf dem Tacho schon wieder 530 kcal. Hier und da noch ein kleiner Happen beim Essen mehr, und das Problem nimmt einen neuen Anlauf. Fazit: Mehr als 1000 kcal – der Puffer ist weg, futsch, Vergangenheit, aber ein Plus auf der Anzeige der Waage schon fast sicher.

Wenn man nun noch in die Situation kommt, dass der nächste Tag der Hemmungslosigkeit nicht 7, sondern vielleicht arbeitsbedingt nur 5 Tage entfernt ist, muss man kein Rechenkünstler sein, um das Ergebnis zu erahnen.

Ich denke, man kann erkennen, was ich von dieser Taktik halte und kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich dieser Versuchung seit dem 28. Mai 2019 niemals nachgegeben habe. Wenn mehr rein soll(te), muss(te) eben vorher mehr verbraucht werden ;-)

 

 

Auf dem Strampelpfad

auf-dem-strampelpfadMach’s doch einfach wieder!

Egal wie ich mein Hirn auch anstrenge, ich kann mich nicht erinnern, seit 1994 ein Fahrrad benutzt zu haben.

Mein Exemplar hier steht jetzt auch schon seit 2013 in der Garage. Ich habe es damals etwas reparaturbedürftig von einem lieben Bekannten bekommen, weil ich in meinen ersten Tagen in Fürth absolut nicht mobil war. Seinerzeit war unser Wohnsitz ja zum Teil noch in Duisburg, und als klar war, dass Fürth und der Odenwald das neue Domizil werden, kam ganz schnell mein 50ccm Roller her. Damit verlor das neue alte Fahrrad schon seinen Job, ehe es ihn auch nur einen Meter weit hätte antreten dürfen.

Nun, mittlerweile ist viel Zeit vergangen, und nicht zuletzt durch den Verlust von rund 48 kg Körpergewicht, hat sich bei mir schon vor einigen Monaten ein gewisser Bewegungsdrang eingestellt, der wirklich befriedigt werden will. Da ich aber nicht völlig irre bin, darf sich das Ganze gerne in einem eher moderaten Rahmen halten. Durchtrainierte Menschen haben auch nicht das ewige Leben, sie werden beim Jammern nur seltener kritisiert, weil sie in jüngeren Jahren gefährlicher wirken :mrgreen:

Nebenbei und auf das Abnehmen bezogen, ist aber immerhin jeder einzelne Schritt oder eben Pedaltritt sinnvoller, als eine Minute auf dem Sofa zu sitzen, dies aber nur so nebenbei (und als Ermahnung Motivation für mich).

auf dem weg zum strampelpfadWas liegt also näher, als mein eigentlich noch gutes Rad endlich aus der Garage zu holen, das der Frau gleich daneben zu stellen und alles wieder in Schuss zu bringen? Klar, NICHTS! :-)

Jetzt muss man dazusagen, dass das Tretfahrzeug meiner Gattin sogar schon in Duisburg im nicht geringen Einsatz war, es hat also ein gewisses Alter und auch einige Kampfspuren, die es zu beseitigen gilt.

Mit neuen Reifen und Schläuchen, ein paar Lämpchen, vielen neuen Einstellungen und etwas Öl, kann man allerdings schon einiges erreichen, unser Fuhrpark rollt wieder.

Die ersten Testfahrten haben allerdings beweisen, dass unsere Räder immer noch eine bessere Kondition besitzen, als die Fahrer (noch) ;-)

Kurz noch ein Wort

Ergänzend möchte ich erwähnen, dass ich kein brennender Verfechter des aktuellen Trends bin, alles dem Erdboden gleichzumachen und nur für Radfahrer die Welt neu zu gestalten, aber den Begriff „Strampelpfad“ habe ich, glaube ich, doch instinktiv richtig gewählt. Die Radwegsituation, nicht nur hier in Fürth, ist gelinde gesagt scheiße. Gerade was die Hauptstraßen angeht, kann mir niemand erzählen, dass die Risikos, denen Radfahrer hier ausgesetzt werden, wirklich unvermeidlich sind. Ich glaube, dazu schreibe ich in den nächsten Tagen noch einen eigenen Beitrag, weil ich gerade merke, dass ich dazu einfach ein paar Zeilen mehr loswerden muss …

 

79,8 kg, eine weitere Schwelle ist unterschritten

79.8kgUnter achtzig

Meine Stammleserschaft weiß schon, jetzt kommt wieder ein Text zu Thema ‚‚runter mit den Kilos;-)

Immerhin habe ich heute eine persönliche Rekordmarke erreicht, die ich vor etwas über zwei Jahren nicht für möglich gehalten hätte.

Ernsthaft bin ich aber sogar ein wenig erschrocken, als ich auf das Display geschaut habe. Die hier verwendete Waage ist die im Internat, meine zu Hause, zeigt in der Regel eher noch 700 Gramm weniger an. Nun, diese Verifizierung muss noch rund zwei Wochen warten, jetzt ist erst einmal wieder Studentenleben “light“ angesagt.

Was mich allerdings freut, ist die Tatsache, dass ich gar nicht mehr besonders aktiv am Gewicht arbeite, lediglich auf Übertreibungen wird verzichtet. Es scheint wirklich so, als ob das Thema nun eine Art Selbstläufer ist und vielleicht, aber auch nur vielleicht, kann ich mir nun gelegentlich (!) mal eine kleine Sünde erlauben.

Netter Nebeneffekt: Der Blutzucker ist wieder in der Lage, sich zu einem großen Teil selber zu regulieren, jedenfalls muss ich deutlich weniger eingreifen, als das noch vor einem Jahr der Fall war.

Am Meisten freue ich mich aber über die Tatsache, dass sich mein selbst zusammengereimtes System zur Gewichtsreduzierung von vorne bis hinten als tauglich gezeigt hat :-)

 

 

 

 

 

 

Zum Thema Abnehmen hier im Blog

KnäckebrotViel zu lesen?

Wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich recht erfolgreich mein Körpergewicht in den letzten ziemlich genau zwei Jahren deutlich nach unten gebracht habe. Im Dezember 2019 wurde von mir dazu auch einen Beitrag hier im Blog begonnen, der im Sinne seines Zweckes eigentlich nicht fertig wird, zumindest, solange ich mich auf die Waage stelle ;-)

Nun, wie mir die Zugriffsstatistiken zeigen, wird der Artikel auch gerne mal über Suchmaschinen gefunden, er wird gelesen. Es liegt in der Natur der Sache, dass dabei auch Fragen aufkommen, deren Antworten sich im Text nicht finden oder die ich schlicht nicht beantworten kann.

Wer mit mir in Kontakt steht, weiß, dass ich mich bemühe, auf jede Frage einzugehen, allerdings hat das auch seine Grenzen!

Worauf ich garantiert nicht reagiere:

  • Mails, bei denen ich die Sprache raten muss!
  • Ebenso, wenn die Absenderadresse aus Paranoia chiffriert ist. Wenn Du so geheim bist mein Freund, dann hast Du Pech!
  • Fragen, die zeigen, dass der Artikel nicht wirklich gelesen wurde. Ich weiß, er ist lang, aber dann rate mal, wie lange erst das Verfassen dauert.
  • Dumme Mainstreamtipps aus Zeitschriften der Art “Tussi to go“, die beim Friseur ausliegen.
  • Fragen die zeigen, dass ich nur dummes Stammtischwissen bestätigen soll, auch wenn das eben grenzdebiler Quatsch ist.
Knäckebrot VöllereiWie weiter?

Nun, wie gesagt, der Artikel ist nicht gerade kurz. Allerdings ist er auch nicht unlesbar lang und ich wäre seinerzeit froh gewesen, wenn ich mehr echte Erfahrungsberichte in dieser Art im Web gefunden hätte, bei denen nicht einfach das übliche “Fett tötet uns alle und Zucker ist böse!“- Mantra aus Klickgeilheit immer wieder aus dem Keller geholt wird.

Ich weiß ebenfalls, dass mein Vorgehen vielleicht laienhaft und wenig glamourös ist, aber ich weiß auch noch etwas: Ich habe damit 47 Kilo Gewicht verloren und das ist das Einzige, was für mich zählt! Zusätzlich bin ich ziemlich sicher, dass das so bleibt und  sogar noch etwas Luft nach unten ist. Das alles ohne Walken, Joggen oder Muckibude, dafür aber mit Pizza, Nudeln und auch durchaus Eis oder Kuchen. Die Menge und deren Kontrolle machen es möglich. Nun, es liegt bei jedem selber, was er oder sie für richtig hält.

Updates

Wie erwähnt, wird der eingangs verlinke Beitrag immer wieder ergänzt, allerdings schreibe ich Dinge, die mir in den jeweiligen Moment auffallen, auch direkt in einen Blogbeitrag, es kommt eben auf die Situation an. Der Blog hier hat eine Suchfunktion, wer dieses nutzt, sollte das Gesuchte auch finden. Wenn nicht, habe ich dazu vielleicht nichts geschrieben, kann nichts beitragen oder habe es schlicht vergessen ;-)

Nachrichten und Anfragen von Menschen, die aufrichtige Fragen stellen, berechtigte Kritik übermitteln oder einfach nur einen Austausch möchten, sind mir immer willkommen!

Im Augenblick überlege ich, zum Mutterartikel wirklich einen neuen Beitrag zu erstellen, der den alten dann praktisch abschließt bzw. ablöst, bin aber noch nicht zu einem Entschluss gekommen.

Bis dahin: Guten Appetit :-D

 

 

Normalgewicht

NormalgewichtEin Ziel ist erreicht!

Stammleser wissen ja, dass ich vor einiger Zeit begonnen habe, den Zustand meines Körpergewichtes nachhaltig zu ändern. Noch 4 Tage, dann ist der Startschuss vor exakt 2 Jahren gefallen, wohin die Reise geht, habe ich damals noch nicht wirklich auf dem Schirm gehabt.

Wie auch immer, wenn da in dem Statusfeld bei FDDB plötzlich das Wort “Normalgewicht“ erscheint, dann ist das doch ein Grund, sich zu freuen, oder?

Ein kleines Fazit:

28. Mai 2019: 128,5 kg

24. Mai 2021: 81,5 kg

Das sind also knapp 47 Kilogramm Gewichtsabnahme in 24 Monaten, was im Durchschnitt wiederum ca. 2 Kilo im Monat entspricht. Es ist eigentlich nicht ein einziger Rückfall dabei, vielleicht bin ich sogar in Bereiche gelangt, die ich eigentlich nicht mal für möglich gehalten hätte.

So oder so, ich freue mich

Mal sehen, vielleicht mache ich die 80 noch rund ;-)

 

 

Ein Berg für die Kalorien

Satt durch Salat?

Ich weiß gerade nicht, was mich zu diesem Gedanken hier angeregt hat, aber sicherlich hat es wieder etwas mit Diskussionen zum bösen Fleisch zu tun.

Jedenfalls ging es irgendwie und irgendwo darum, sich nur noch mit Salat zu ernähren.

In meinem Kopf ist sofort das Bild so einer Tüte Kräutersalat von Aldi aufgetaucht. Die Tüte beinhaltet 100 Gramm, hat dabei dann 17 kcal an Energie und kostet 0,99€, wenn ich mich recht erinnere.

Nun, ein männlicher Teilnehmer an diesem Erdenleben, benötigt am Tag rund 2200 kcal, wenn er nicht schwer schuftet. Er muss dann folglich knapp 130 Tüten von dem Zeug in sich hineinschaufeln.

Das Häuflein auf dem Foto oben wiegt übrigens 50 Gramm, die Kräuter habe ich aber nicht gesondert gewogen, verzeiht mir bitte diese kleine Nachlässigkeit.

Sollte jemand also die Absicht haben, diese Tütchen quasi in “2-go-Manier“ zu vertilgen, muss man lediglich 128,70 Euro auf den Tisch legen. Dafür darf der Genießer aber immerhin 13 Kilo Salat durch die Verdauung jagen, da kriegt man doch was für sein Geld.

Wohl bekomm’s :mrgreen:

Übrigens, wer die Zeilen hier jetzt wieder in den falschen Hals bekommen möchte … husten hilft, Humor übrigens auch ;-)

 

 

 

Der graue Star, die Operation und die Augenklappe danach

AugenabdeckungDie Augenk(l)appe und die Fragen

Mir fällt gerade auf, dass verhältnismäßig viele Fragen zu der Augenabdeckung nach der Katarakt-OP in meinem E-Mail-Eingang landen.

Meist ist da noch ein ganzer Wust an zusätzlichen Themen mit beschrieben, was allerdings bei der Unruhe, die eine vielleicht bevorstehende Operation auslöst, auch nicht verwundert.

Nun, die allgemeine Beschreibung meiner OP’s (wer weiß, vielleicht ist das bei anderen Ärzten völlig anders!) habe ich schon vor einiger Zeit hier in Text verpackt, logischerweise kann ich da nichts Neues zu sagen ;-)

Um die Kernfragen kurz zu beantworten:

Nach dem ersten Tag muss der Schutz nur in der Nacht getragen werden. In meinem Fall waren das die ersten fünf Nächte. Die Befestigung ist kein Hexenwerk, wir haben einfach (vernünftiges) Pflaster in X-Form über die Kappe geklebt, so das die Enden eben auf der Haut sitzen und die Mitte, also der Schnittpunkt, die Augenkappe hält. Leider weiß ich den Pflastertyp nicht mehr, so eine Rolle weißes Zeug eben, aber wenn es ordentlich klebt, dann taugt’s :mrgreen: Das saugfähige Verbandsmaterial, welches direkt nach dem Eingriff noch eingelegt wird, kommt danach nicht mehr zum Einsatz, im Normalfall wird das Auge ja tagsüber auch wieder normal genutzt, also muss da nichts Polsterndes oder Flüssigkeit aufsaugendes mehr hinein.

Ich konnte damit schlafen, erstaunlicherweise gewöhnt man sich schnell an dieses Anhängsel. Gelöst hat sich auch nichts, man schläft scheinbar doch nicht so unruhig, wie vielleicht vermutet. Mit etwas Mühe und Sorgfalt bei der Befestigung drückt eigentlich auch nichts, allerdings möchte natürlich immer genau dann irgendein Part des Gesichtes jucken, wenn man nicht mehr herankommt, das legt sich aber schnell. Vor allem: Finger weg vom Auge!

Tja, mehr kann ich da wirklich nicht zu sagen. Ich weiß aus den Mitteilungen, dass sich einige Menschen mehr Sorgen um diesen Schutz machen als um die eigentliche OP, aber das ist eher unbegründet.

 

 

Die Lage an der (nicht) Diät Front

84 KiloDer (nicht) neue Stand der Dinge

Hin und wieder fragt jemand nach, wie es mit der Aktion “Runter mit den Kilos“ ausschaut.

Nun, eigentlich gibt es nicht viel zu berichten, ich stehe immer noch stabil bei 84 Kilogramm Körpergewicht, mit einer minimalen Tendenz nach unten. Stabil vor allem deshalb, weil ich nicht weiter abnehmen möchte, jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt.

Selbst die letzten vier Geburtstage in der Familie mit dem anschließenden Weihnachtsfest haben daran nichts geändert, wobei ich betonen muss, dass ich auf rein gar nichts verzichtet habe. Tatsächlich ist es inzwischen sogar so, dass ich an einigen Tagen schon mehr Leckerchen einplane, es passt wirklich nicht mehr so viel in mich hinein. Mit dem Blick in die Vergangenheit kann ich sagen: Es kommt so gut wie nicht darauf an, was man isst, sondern in welchen Mengen.

Im vergangenen November war ich vorübergehend einer anderen Belastung ausgesetzt, in dieser Zeit habe ich einen Sprung von rund drei Kilogramm nach unten gemacht, was mir unter dem Strich zu schnell und zu stark vorkommt. Ich bin keine 20 mehr und leider muss ich dazu sagen, dass die Haut diesen Änderungen beileibe nicht so bereitwillig folgt, wie die Waage es anzeigt. Ab Mitte März, also diesen Monat noch, stehen bei mir wieder Veränderungen über längere Zeit an, es ist also zu vermuten, dass sich das Spiel wiederholt, wir werden sehen.

Woran ich allerdings festhalte, ist das tägliche Protokollieren der Kalorien bzw. auch Belastungen, ich will auf keinen Fall riskieren, gewichtsmäßig wieder nach oben zu klettern. Inzwischen kann ich mich zwar eigentlich wieder auf das Hungergefühl verlassen, aber nach > 40 Jahren extremen Übergewicht bleibt so eine kleine Paranoia etwas falsch zu machen, wohl doch erhalten ;-)

Jedenfalls habe ich eine lückenlose Dokumentation über JEDEN Happen, den ich seit Mitte Juli 2019 gegessen habe, das ist schon ein kleines Nachschlagewerk, vielleicht sogar eine ganz spezielle Zeitreise. Der kleine Nebeneffekt, dass man mittlerweile beim Großteil aller Nahrungsmittel aus dem Stand heraus in etwa Kalorien und Kohlenhydrate benennen kann, sorgt als Nebeneffekt übrigens gerade beim Einkaufen mit Fremden immer für eine nette Stimmung. Ich will ja jetzt nicht sagen, dass mich viele für irre halten, aber manchmal … ;-) :mrgreen:

 

Weihnachten, Kalorien und eine positive Bilanz

Kalorienbilanz nach WeihnachtenEs hat funktioniert!

Nun, ich habe ja schon erwähnt, dass ich auf einen kleinen Vergleich meines Körpergewichtes vor und nach Weihnachten selber ein wenig gespannt bin. Natürlich habe ich auch die Waage über die Feiertage nicht völlig außen vor gelassen, die Tendenz konnte ich also im Auge behalten.

Geschafft!

Das Ergebnis: 83,7 kg am 23. Dezember, 83,4 kg am 6. Januar, der Verlauf in diesen rund 2 Wochen ist ziemlich gleich!

Unter dem Strich sind nach den Feiertagen 300 Gramm weniger auf den Rippen. Unter Berücksichtigung der normalen Schwankungen steht die Veränderung also praktisch bei null.

Habe ich groß verzichtet? Nein, gewiss nicht! Ich habe lediglich vorher ein Auge auf das geworfen, was auf den Tisch kommen wird und mir eine klare Grenze gesetzt, welche Mengen am Ende den Weg in mich hinein finden dürfen. Ihr könnt mir glauben, von Entenbraten mit Semmelknödeln bis hin zu Lebkuchen und Plätzchen ist alles dabei. Wie überhaupt immer, seit ich die Fressbremse gezogen habe! Die Liste der Versuchungen ist dabei ja auch nicht gerade kurz ;-)

Oft höre ich Worte wie „Hach, dann kommt nur noch gesundes Zeug auf den Tisch!“, oder „Ist Bio nicht unglaublich teuer?“ Nun, entschuldigt die Wortwahl, aber das ist Schwachsinn!

Ich habe von Anfang an weder auf TK-Pizza, noch auf Pommes verzichtet! Ich habe lediglich immer und ohne mich auch nur einen einzigen Tag selbst zu betrügen, mein “Ding“ durchgezogen! Da sind Burger von Mäkkes dabei, ganz normale Weizenbrötchen und auch mal 2 Eis hintereinander im Sommer. Nur muss am Ende des Tages eben die Bilanz stimmen.

Eine Pizza “Die Ofenfrische“ hat in Mittel 850 kcal, wenn man also sein Limit bei 1850 kcal gesetzt hat, geht das ohne Probleme. Der Rest muss dann natürlich passen. Der Blutzucker ist noch das andere Thema, aber die Pizza ist ja auch nur ein Beispiel, ich kriege so etwas seit dem Gewichtsverlust geregelt, warum sollte ich also darauf verzichten? Schnitzel sind in der Beziehung harmloser, bringen aber auch ihre kcal mit. Man hat am Ende des Tages jedenfalls nicht das Gefühl, zu wenig gegessen oder extrem verzichtet zu haben. Mein Diabetes ist im Griff, der HbA1c turnt um 5 % herum, es geht also gelegentlich auch mit Pizza und Süßkram, wenn das Ganze nicht zum Dauerzustand mutiert.

Ich möchte hier übrigens auf keinen Fall als Moralwächter oder Oberlehrer predigen, das liegt mir fern!

Wie schon öfter geschrieben – ich kenne die Tretmühle nur allzu gut! Ich will lediglich sagen, es ist machbar und ich freu‘ mich über jeden Erfolg ;-)

 

 

 

Kilo 44

KnäckebrotEigentlich reicht’s

Da ich im Moment von mindestens Montag bis Freitag nicht in der heimischen Küche sozusagen Bewirtung in Anspruch nehmen kann, esse ich auch noch ein bisschen weniger, als dies seit längerer Zeit ohnehin der Fall ist. Zusätzlich bin ich mehr zu Fuß unterwegs als in den vergangenen Jahren, da ist die Neugier auf den Stand der Körperfülle schon recht groß.

Ich bin am Montag mit 86,1 kg Körpergewicht gestartet, heute Morgen zeigt die Waage 84,2 kg an. Im Vergleich zu den 128 Kilo, mit denen ich im Mai 2019 ich in die Zeit der Fressbremse eingetreten bin, sind das also etwas mehr als 44 verlorene Kilogramm. Der Blutzucker bewegt sich überwiegend stabil zwischen 80 und 130 mg/dl, bei einem HbA1c von 4,9% und der Korrekturfaktor vom Insulin ist bei 1,2 angekommen.

Was soll ich sagen … der Mensch freut sich ;-)

 

 

 

Einige Worte mal wieder zum Abnehmen und dem Stand der Dinge

desasterkreis.de - 87.4 kgThementag

Kennt Ihr diese Tage, an denen schon morgens irgendwie eine Sache eher zufällig an einen herangetragen wird, welche sich zum Tagesmotto entwickelt?

Bei mir ist das heute mal wieder die liebe Abnehmerei. Hier kommt eine E-Mail zu einem Blogbeitrag herein und dort schreibt jemand etwas bei Twitter in dieser Richtung. Grund genug für mich, nun auch wieder ein paar Sätze zu erzählen :-)

Vorweg erneut der Link zur Vorgeschichte, man muss ja nicht immer alles neu erzählen. Lediglich meine aktuellen Zahlen noch mal kurz hier, die gehen im Mutterartikel wahrscheinlich unter, wenn nicht alles am Stück gelesen wird, die Updates sind ja dort erst fast am Ende zu finden.

Stand heute früh sind 86,7 kg Körpergewicht, der letzte HbA1c aus der vorigen Woche steht bei 4,9%. Da bin ich ein wenig erstaunt, unter 5% erscheint mir etwas wenig, aber den Zucker bei Bedarf wieder ansteigen zu lassen, dürfte nicht so schwierig sein.

Dürfte… Es ist nämlich im Moment gar nicht so einfach herauszufinden, wo der Break-even bei Zucker und Kalorien liegt. Bedingt durch das Ende des Sommers habe ich in den letzten Wochen reichlich zusätzliche Gartenarbeit zu erledigen, wobei durchaus die eine oder andere Kalorie und etliche Kohlenhydrate zusätzlich verbraucht werden. Dem Feeling der Muskulatur nach ist einiges an Fettzellen eben zu Muskeln umgewandelt worden, was die Maßstäbe ziemlich verzerrt.

Das Gewicht stagniert oder steigt sogar etwas an, der Gürtel muss aber trotzdem ein Loch enger montiert werden. Der Korrekturfaktor beim Insulin ist bei rechnerisch 1,3 angekommen, dies war zu Beginn im Mai 2019 noch eine optimistische 2,5. Nächste Woche wird das ärztlich neu synchronisiert. Die Chancen, von einem der Medikamente Abschied nehmen zu können, sind nicht schlecht ;-)  Allerdings muss ich auch im Auge behalten, dass nun die Jahreszeit der Innenaktivitäten beginnt, wahrscheinlich werden dann die Karten schon wieder neu gemischt…

desasterkreis.de - Extraportion ;-)Da kann man sich auch eine Extraportion genehmigen :mrgreen:

 

 

 

 

 

 

 

Gartenarbeit, gell?

Diabetes - GartenarbeitBuddeln, schnippeln und Diabetes

Mittlerweile sind mehr als 42 kg von mir runter, da hat sich natürlich auch bei der Diabetes einiges getan.

Der aktuelle HbA1c liegt bei 5,2%, eine neue Untersuchung steht aber im Laufe der Woche noch auf dem Plan, vermutlich wird sich aber keine große Veränderung zeigen.

Beim Insulin bin ich aktuell bei einem Korrekturfaktor von 1,5 angekommen, scheinbar kann der an Tagen mit mehr Belastung, in dem Falle jetzt reichlich Gartenarbeit, aber wohl noch weiter reduziert werden. Mittags mussten dann doch ein paar KH zusätzlich in mich rein, unter 80 mg/dl an Zucker im Blut, fühle ich mich einfach beschi bescheiden. Der Vorteil: Wenn die Kalorien im Zaum bleiben, kann ich mehr mampfen :mrgreen:

1,5 Stunden nach dem Essen war mir ein wenig schwummerig, bei den gemessenen 62 mg/dl (Tendenz fallend) auch kein Wunder, oder? Mit meinem persönlichen ACE-Regulierer hier sind schnell noch 0,9 BE wieder ins System gespült worden, was am Ende um 16 Uhr aber auch nur eine 75 auf das Display brachte.

Nebenbei, der Beitrag zum ACE-Saft ist immer noch kein Werbelink ;-)

Ich weiß, mit diesem Beitrag hier kann jetzt nicht jeder etwas anfangen, aber mich freut’s :-)

 

 

Ich wünsche einen guten Morgen und einen erfolgreichen 02. September 2020!

Frau beim Doc...Guten Morgen, liebe Besucher von desasterkreis.de

Wie angedroht, tippe ich nun so ab und an, mehr oder weniger gelegentlich, einen kleinen Gruß zum Tage. Falsch kann das ja nie sein, immerhin kann man gute Wünsche immer gebrauchen und ich hoffe nun mal ehrlich, dass es den Lesern meiner Digitaltexte gut geht. Ich mein‘, wer soll denn sonst auch hier hereinschauen? ;-)

Was ist denn so los?

Heute heißt es für die werte Ehefrau: „Der Vakuumschuh kommt ab!“

Der Termin ist zwar erst am Nachmittag, aber nach 7 Wochen und 6 Tagen, kommt es auf die paar Stunden nun auch nicht mehr an ;-)

Sie wird natürlich nicht sofort losjoggen können, aber wenn keine unerwarteten Probleme mehr auftauchen, gehen wir hier wieder in Richtung normaler Haushaltsalltag. Nun, immerhin kann ich jetzt auch die Mikrowelle bedienen :mrgreen: Bei Fragen in Sachen Kunst allerdings, werde ich wieder etwas taktvoller vorgehen müssen, zumindest was die Fluchtwege angeht…

Ansonsten rege ich mich gerade wieder über das Radio auf, kaum ein Beitrag, der nicht mit erhobenem Zeigefinger dezent darauf hinweist, wie demütig wir alle zu existieren haben. Parallel natürlich Corona, vor allem die grandiose Leistung der Regierung. Nun ja, wenn über mich zufällig ein Bankräuber stolpert, was dann zur Festnahme führt, dann bin ich auch ein Held, oder? Nebenbei, dass Geld anderer Leute verteilen, das kann ich auch. Beste Voraussetzungen also, um in die Politik zu gehen. Ach ne, vielleicht doch lieber nicht.

Euch allen einen guten Start in den Tag!

:-)

 

 

 

Ich wünsche einen guten Morgen und einen erfolgreichen 17. August 2020!

Frau beim Doc...Guten Morgen, liebe Besucher von desasterkreis.de

Wie angedroht, tippe ich nun so ab und an, mehr oder weniger gelegentlich, einen kleinen Gruß zum Tage. Falsch kann das ja nie sein, immerhin kann man gute Wünsche immer gebrauchen und ich hoffe nun mal ehrlich, dass es den Lesern meiner Digitaltexte gut geht. Ich mein‘, wer soll denn sonst auch hier hereinschauen? ;-)

Was gibt’s zu berichten?

Eigentlich nur wieder der Hinweis, dass wir heute erneut gedrückte Daumen gebrauchen können ;-)

Nachdem am Donnerstag bei meiner werten Gattin das Kontroll-CT erledigt wurde, kommt gleich der Orthopäde zum Zuge. Wir würden uns sehnlichst wünschen, dass von einer fortschreitenden Genesung die Rede sein wird, dass endlich wenigstens ein klein wenig Belastung auf den Fuß darf und meiner Frau, eben ein bisschen Alltagsnormalität ermöglicht wird, ohne fremde Hände für jede Aktion zu benötigen, die nicht im Sitzen möglich ist.

Die CD mit den Bildern haben wir, allerdings war am Freitag der schriftliche Befund noch nicht beim Orthopäden angekommen. Nach all den Kleinigkeiten im Vorfeld, habe ich da so meine Befürchtungen …

Euch allen einen guten Start in den Tag!

:-)

Kleines Update:

Vakuumschuh muss noch bis zum 2.9. getragen werden, aber immerhin scheint alles dort wieder anzuwachsen, wo es soll und das Thema OP vom Tisch zu sein. Sofort joggen wird wohl auch nichts, da soll nach 8 Wochen Zwangspause zunächst die Physiotherapie mit ran, aber immerhin geht’s aufwärts :-)

Ach ja, der Arztbericht war wirklich noch nicht da, warum nicht auch wieder mal nachhaken und auf ein neues Fax warten? Mittlerweile dürften da mindestens 3 Kopien im Umlauf sein :roll: