Unten gab es Hoffnung

Kaffee vom Gyrosstand als BaustellenhilfeZwei Becher sind kein Luxus

Montag, Wochenstart, alles etwas härter.

Auf den Punkt gebracht:

Vorgestern.

Ja, lacht nicht, man braucht schon ein bisschen Zeit, sich von so einem Desaster zu erholen ;-)

Ich war bei den Monteuren auf der Baustelle, oben auf dem Dach, und schon da war klar, dass die Kaffeesituation morgens eher unter Notversorgung lief.

Ich hatte einfach zu wenig

Immerhin zeitlich genau in der Schneise zwischen Mamataxi und Kitadroschke, dazu dann noch Autobahn, man muss blasenschonend agieren.

Das ist keine Grundlage für irgendwas, das ist ein Drahtseilakt.

Unter Entzug auf dem Dach

Beim Blick nach unten sehe ich einen Gyrosstand.
Kurz nachgefragt, ob es da auch Kaffee gibt, gab es.

Also runter, kaufen, trinken, staunen. Das Zeug war sogar echt okay, kein Wunderwerk, aber absolut brauchbar.

Zwei Becher, weil einer einfach lächerlich istEinziger Haken?

Die Bechergröße wirkte eher wie ein freundlicher Hinweis als wie ernst gemeinte Hilfe.

Dienstag gleiche Baustelle, gleiche Uhrzeit, gleiche Grunderschütterung im System. Diesmal wollte ich schlauer sein und frage, ob es auch große Kaffeepötte gibt.

Antwort: „Nein, nur diese.

Gut, dachte ich mir, dann eben zwei. Man muss Probleme ja nicht immer politisch diskutieren, manche kann man auch einfach sinnvoll lösen.

Die Problematik aus Toilette und Fahrzeit war inzwischen geklärt, der Plan für mittags damit ebenfalls:
Noch mal runter, noch mal zwei Becher, noch mal ein kleines Stück Menschenwürde zurückholen.

Ich gehe also hin, der Verkäufer sieht mich schon von Weitem, hebt die Hand und winkt direkt ab.

Maschine defekt :shock:

So schnell wird aus einer sicheren Versorgungslage wieder ein humanitärer Notfall :mrgreen:

 

 

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Das Ende einer guten Ausrede

Funktion vor OptikDie Lösung wird dich finden

Oder:

Manchmal kommt der Rasenmäher eben einfach.

So, wer hier schon länger mitliest, kennt ja mein Problemkind in Sachen Frisur für die Wiese.

Der alte Mäher lebt zwar noch in dem Sinne, dass er nicht in Flammen aufgeht, sobald man ihn anguckt, aber das Thema ist durch. Das Ding steht in der Garage und wartet im Grunde nur noch auf eine passende Gelegenheit zur Entsorgung.

Bis dahin hatte er allerdings noch einen Vorteil

Solange der alte Rasenmäher nicht mehr richtig taugt, ist das natürlich auch eine ganz brauchbare Ausrede, den Rasen nicht zu mähen.

Also erzähle ich auf der Arbeit eher nebenbei, dass ich bei dem schönen Wetter ja gerne den Rasen mähen würde, aber, soooo schade, der Mäher leider in den Wicken ist. Ihr kennt das. So ein Satz ist erstmal einfach ein bisschen Gejammer, ein bisschen Unlust und die leise Hoffnung, dass genau damit alles gesagt ist.

Gebrauchter Rasenmäher im Kofferraum, frisch übernommen und in gutem ZustandHat nur nicht funktioniert

Die Kollegin direkt gegenüber hört sich das an und sagt einfach: „Brauchst’e einen? Ich habe einen über, der ist eh im Weg!“

Tja, eine Frage und alles ist anders

Neuer gebrauchter Rasenmäher im Einsatz auf dem Rasen bei sonnigem WetterMache es einfach 

Was soll ich sagen, Sohn Christian und ich hatten am Samstag dann eine Aufgabe, aber geteiltes Leid ist ja halbes Leid ;-)

Man sollte im Büro manchmal einfach vorsichtiger jammern. :mrgreen:

Zugegeben, ein paar andere Dinge waren auch noch zu erledigen, damit der Sommer im Garten kommen kann. Wenn er denn kommt und nicht wieder bei laufender Heizung absäuft im Regen, weil er wieder DER Sommer ist! Welcher? Na, der trockenste und heißeste Sommer aller Zeiten …

Ich hatte da gestern schon was bei Insta zu gebastelt:

 

    

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Dies und das noch:

Sie regieren Dich überall!

Blick aus dem Auto auf die Autobahn mit Kaffeebecher, Wischerblick, wartenden Lkw und WC-Schild am Rastplatz, auf Grundlage eines eigenen Fotos mit KI ergänzt.Es gibt ihn, den persönlichen Mix aus Toilette und Regierung!

Warum?

Wenn ich längere Autofahrten, in meinem Fall also alles über 20 Minuten, vor mir habe, dann trinke ich früh wenig Kaffee, Klo-Drang, der eine oder andere kennt das wahrscheinlich.

Das hat zum einen die Folge, dass ich aufgrund von Koffeinmangel dann echt nicht pflegeleicht bin, zum anderen führt es dazu, dass ich mich auch gefühlt, so aus meinem Inneren heraus, zu nichts zu gebrauchen fühle.

Jetzt denkt ihr, ich bin völlig durchgeknallt, richtig?

Ja, bin ich, aber an anderen Stellen, also erkläre ich die Zusammenhänge mal. :mrgreen:

Sobald absehbar ist, dass ich etwas länger im Auto sitze, reduziere ich eben die Zufuhr von meinem persönlichen Treibstoff.

Nicht aus Vernunft, schon gar nicht aus Reife. Einfach, weil ich keine Lust habe, unterwegs irgendwann mit wachsendem Ernst zu überlegen, wo ich im Zweifel noch rechtzeitig an eine Toilette komme.

Disziplin Baby

Auf Landstraßen liegt die Lösung irgendwo zwischen Gelegenheit, Botanik, Mut und auch Glück, an Autobahnen gibt es natürlich Toiletten, weshalb ich auch eben diese bevorzuge. ;-)

Theoretisch. Unter der Woche, zu normalen Zeiten, klappt das oft noch halbwegs. Billiger wird es dadurch nicht, schon für einen ganz gewöhnlichen biologischen Vorgang darf man wieder Geld in die Hand nehmen. Einfach nur deshalb, weil der menschliche Körper sich leider nicht mit der Tatsache befasst, dass zum Einlass in das begehrte stille Örtchen gelöhnt werden muss.

Das Ding mit dem Gesetz und den Profis

Richtig dämlich wird es aber am Wochenende oder dann, wenn die Brummifahrer irgendwo stehen müssen, weil irgendeine Regel sagt, dass jetzt Feierabend ist.

Für Lkw über 7,5 Tonnen gilt sonntags und an Feiertagen ein Fahrverbot von 0 bis 22 Uhr. Im Juli und August kommt auf vielen Strecken samstags von 7 bis 20 Uhr noch eins dazu.

On top kommen die Lenkzeiten und Ruhezeiten: Nach spätestens 4,5 Stunden ist Pause fällig, täglich sind meist 9 Stunden Lenkzeit erlaubt, zweimal pro Woche 10.

Klingt nach Ordnung, führt nur dazu, dass sehr viele ziemlich gleichzeitig ziemlich dringend irgendwo hin müssen, wo sie stehen dürfen müssen. Tja, und das macht die Rastplätze voll, dicht, total zu.

Der eigentliche Witz an der Sache

Bin ich beruflich unterwegs, halte ich mich mit dem Kaffee ohnehin zurück, der Tag ist lang und man will sich ja nicht nur vom Bohnensaft ernähren, gell?

Aber nachts oder am Wochenende, also bei privaten Fahrten, bei denen man auch nach dem 3. Kaffee noch gar nicht weiß, dass man gleich fahren wird, DA gibt es dann WC-Roulette!

Rastplätze gibt es genug, aber klar

Nur spannend wird es dann immer, wenn wieder mit Stellplatzzahlen gewedelt wird, als wäre damit irgendetwas gelöst. Ein Stellplatz bringt genau dann etwas, wenn er da ist, wo der Fahrer ihn braucht, wenn seine Zeit am Limit ist.

Nicht zehn Kilometer zu früh. Nicht zwanzig zu spät. Nicht irgendwo, wo ein Schreibtischmensch später eine schöne Zahl in eine Tabelle drücken kann.

Die Autobahn GmbH schreibt selbst, dass im Umfeld der Autobahnen rund 82.500 Lkw-Stellplätze zur Verfügung stehen, 2023 aber trotzdem rund 19.600 gefehlt haben. Genau das ist der Punkt. Nicht nur zu wenig Platz. Zu wenig Platz dort, wo er im entscheidenden Moment gebraucht wird.

Genau so sieht deutsche Expertenkunst aus. Da entscheiden Leute über praktische Abläufe, die mit der Praxis ungefähr so viel zu tun haben wie ein Teelicht mit Flutlicht. Ein Bäcker ist auch ein Experte. Ich würde ihn trotzdem nicht über die Elektrik in meinem Haus entscheiden lassen. Wobei man fair sein muss. Wenn der in seinem Fach Mist baut, kann er die Beweise wenigstens aufessen. Keine Beweise, keine Vorwürfe.

Hier bleibt der Murks einfach stehen, wird mit ernster Miene zur Lösung erklärt und ich darf zusehen, wie selbst mein kümmerlicher Plan mit weniger Kaffee am Ende nicht mehr sauber funktioniert.

Streng genommen lässt mich die Regierung also durch die Hintertür nicht aufs Klo!

Ich hacke schon wieder auf der Regierung rum?

Ja, natürlich!

Weil da seit Jahren, eher seit Jahrzehnten, nichts mehr passiert, was dieses Land nicht ein Stück weiter in die Entwicklungshilfe treibt.

Jeden Tag ein neuer (Ein)Griff ins Klo

Und ja, vielleicht ist dieser Blogbeitrag nicht ganz ernst gemeint, vielleicht … :cool:

 

 

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Neu ist nur das Theater der Empörung

KI-generiertes Symbolbild: Zeitung mit der Schlagzeile „Man ist empört!“Als noch irgendwer überrascht sein müsste

Ich habe eine Meldung gelesen und mich kein Stück gewundert.

Kerninhalt bei der Nachricht bei BR24: „Die Rufe nach (Steuer) Erleichterungen werden lauter„.

Wundert mich das?

Kein Stück!

Ich bin nicht mehr verwundert, schon lange nicht mehr.

Nicht über die Preise. Nicht über die Wut. Nicht einmal über das übliche Theater, das jetzt wieder aufgeführt wird, als hätte man soeben entdeckt, dass Leben in Deutschland Geld kostet. Mehr Geld kostet, als es zum Betrieb des Landes notwendig wäre.

Neu ist hier nicht die Belastung. Neu ist nur das Theater der Empörung, wenn das Zeug endgültig nicht mehr unter den Teppich passt.

Streng genommen läuft diese Nummer auch nicht erst seit über einem Jahrzehnt, sondern noch länger.

Spätestens 1993 war der Ton doch gesetzt, als Helmut Kohl 1993 sinngemäß sagte:

Eine erfolgreiche Industrienation lasse sich nicht als „kollektiver Freizeitpark“ organisieren.

Im noch bekannteren Satz vom 21. Oktober 1993 formulierte er dann: Man könne die Zukunft nicht dadurch sichern, dass man „unser Land als einen kollektiven Freizeitpark“ organisiere.

Das passt leider auch ziemlich gut zu dem politischen Grundgefühl, das danach immer wieder durchschimmerte. Die Leute draußen sollen gefälligst mehr schultern, mehr zahlen, mehr schlucken, und wenn sie irgendwann die Schnauze voll haben, stellt man sich hin und tut verwundert. Ganz großes Kino, nur ohne Popcorn. Popcorn wäre eh Luxus, also Kino, Freizeit, leben für’s arbeiten, soll ja nicht so dekadent sein, gell?

Beim Strom konnte man das zuletzt wieder hübsch besichtigen. Im Koalitionsvertrag 2025 stand noch ziemlich groß, dass es schnelle Entlastungen von mindestens fünf Cent pro Kilowattstunde geben soll und die Stromsteuer für alle so schnell wie möglich auf das europäische Mindestmaß sinken soll.

Als es dann ernst wurde, hieß es in der Regierungspressekonferenz vom 27. Juni 2025, das gehe eben nur in mehreren Schritten, der Finanzierungsvorbehalt gelte, finanzierbar seien aktuell drei Maßnahmen. Aus dem lauten Versprechen für alle wurde also wieder das bekannte deutsche Modell, groß ankündigen, klein einsammeln, augenwischerisch erklären.

Geliefert wurden dann für 2026 vor allem 6,5 Milliarden Euro Zuschuss zu den Netzentgelten, dazu die Abschaffung der Gasspeicherumlage und die dauerhaft niedrige Stromsteuer für produzierende Unternehmen sowie Land und Forstwirtschaft. Private Haushalte blieben bei der Stromsteuer außen vor.

Der Kanzler hat das später sogar selbst so gesagt, leider nicht für private Haushalte. Ehrlicher wird es dann immerhin mal kurz, auch wenn es den Zähler und Zahler zu Hause kein Stück beeindruckt.

Beim Sprit läuft derselbe Film, nur mit Zapfsäule

Seit April darf nur noch einmal am Tag erhöht werden, mittags um zwölf. Klingt erst mal nach Ordnung, nach Eingriff, nach „wir tun was“. Der ADAC meldete für März 2026 trotzdem beim Diesel den höchsten Monatsschnitt überhaupt, 2,164 Euro je Liter. Gleichzeitig führte das Modell laut ADAC zu Preisaufschlägen von fast acht Cent um 12 Uhr. Dann wird man also nicht mehr dauernd abkassiert, sondern pünktlich. Das ist natürlich fast schon Service, fragt sich nur, für welches Land.

Was mich daran nicht einmal am meisten aufregt, ist die politische Dreistigkeit. Die gehört ja inzwischen fast schon zur Grundausstattung. Tatsächlich schlimmer finde ich, dass es offenbar immer noch genug Menschen gibt, die diese Schallwellen aus Politiker-Mündern wirklich glauben.

Trotz all der Jahre. Trotz all der Verpackungstricks. Trotz der immer gleichen Nummer, bei der Entlastung draufsteht und am Ende wieder der normale Zahler dumm aus der Wäsche guckt.

Für mich ist das auch deshalb kein neuer Film, weil ich genau diesen Mist schon vor über zwölf Jahren auf meiner „michael-floessel.de“ kritisiert habe, als es den Desasterkreis noch gar nicht gab. Zum Beispiel hier:

Neu ist hier gar nichts

Neu ist nur die Verpackung, das Theater, das betretene Gesicht und die aufgesetzte Anteilnahme, wenn Leute irgendwann nicht mehr mitspielen wollen. Fast bitterer ist nur, dass noch immer genug Publikum im Saal sitzt und ernsthaft glaubt, diesmal käme aus dem Mund der Politik etwas anderes als warme Luft mit Preisschild.

Bei all dem bin ich  eher amüsiert, weil ich recht gut immer schon vorher wußte, was wohl kommen wird. Klappt auch heute noch … ziemlich gut sogar. Und ja, nicht nur bei der Politik ;-)

 

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Ruhe in Frieden Mario Adorf

Kein Foto LogoRuhe in Frieden

Tja, 95 Jahre sind nun wirklich kein geringes Alter, traurig ist es trotzdem, Mario Adorf ist verstorben.

Für viele war er einfach immer da. So ein Gesicht, so eine Stimme, so eine Präsenz, die man nicht groß erklären musste.

Ich habe bei ihm natürlich auch sofort Santer aus „Winnetou 1. Teil“ auf dem Schirm, also genau den Kerl, der Winnetous Vater Intschu tschuna und dessen Schwester Nscho tschi erschossen hat. Solche Rollen bleiben eben hängen.

Da ist wieder einer weg, den man nicht groß erklären musste. Er war einfach da.

 


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Ostern frisst die Woche

Wenn Ostern den inneren Kalender schreddert, darf die KI den Rest zusammensammeln. 😁Vier freie Tage, null innere Ordnung

Tja, da sind wir bei Teil 2 von 2 zum Osterfest 2026, Ostermontag.

Was bleibt? Verwirrung!

Warum? Heute ist Ostermontag.

Sagt jedenfalls der Kalender.

Fühlt sich aber an wie Sonntag, nur: Morgen ist Dienstag.

Im Kopf natürlich Montag :shock:

Vorher war es ja schon nicht besser

Der Donnerstag war doch längst kein normaler Donnerstag mehr. Volle Läden, genervtes Gewusel, überall noch schnell dies, noch rasch das, weil am nächsten Tag alles dicht ist.

Karfreitag war offiziell Freitag, machte aber komplett auf Sonntag.

Der Samstag hatte dann schon Montag im Gesicht, nur eben mit Wochenende drumherum, weil ja gestern alles zu war.

Der Ostersonntag konnte damit schlecht noch einfach Sonntag sein. Der Platz war längst besetzt. Also blieb nur Dienstag in Verkleidung.

Heute hängen wir folglich in einem Montag fest, der auf Sonntag macht.

Morgen ist deshalb Dienstag.

Gefühlt Montag.

Verwirrt?

Ja, ich auch, dankt mir später :mrgreen:

(Wartet mal ab, Weihnachten legt in diesem Jahr noch einen drauf, da ist gleich ein Stück Wochenende mit drin ;-) )

 

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Dies und das noch:

Frohe Ostern, was denn sonst?

Ostern im Desasterkreis 🥚Heute ist Ostern

Ostersonntag um genau zu sein ;-)

Also nicht einfach nur irgendein freundlicher Frühlingstag mit ein bisschen Deko, Schokolade und bunten Eiern, sondern eben Ostern.

Das Fest, das hier seit langer Zeit zu diesem Land, zu diesem Glauben und zu diesem Kalender gehört, auch wenn man inzwischen manchmal den Eindruck haben könnte, man müsse sich dafür fast schon entschuldigen.

Ist aber nicht nötig

Ostern ist Ostern.

Mit allem, was für viele dazugehört.

Auferstehung, Glaube, Familie, Essen, Eier, Schokolade, vielleicht ein Gottesdienst oder all das eben nicht, sondern einfach nur ein paar Tage frei.

Ja gut, bis auf die, für die es beruflich gar keine freien Ostertage gibt. Ich habe das selber jahrelang erlebt. Das soll jeder mit sich selbst ausmachen, aber trotzdem muss man an die denken, die jetzt auch einfach nur ihren Job machen.

Vielleicht sind es auch einfach nur Tage mit den Menschen, die einem etwas bedeuten (sollten).

Okay, ja, manche verbringen diesen Tag auch mit Menschen, bei denen eher nur die Erwartung im Raum steht, ganz ähnlich wie an Weihnachten. Das ist zwar nicht direkt der Gedanke dahinter, aber auch da bedeuten einem diese Menschen etwas, nur gegebenenfalls nichts Gutes :mrgreen:

Man muss daraus weder ein Event machen, noch es auf irgendein belangloses Frühlingsgedöns herunterkochen, nur weil sich bloß keiner von irgendwas empört fühlt, das hier schon deutlich länger existiert als der nächste Zeitgeistquatsch.

Habt schöne Feiertage, etwas Ruhe, etwas Anständiges auf dem Tisch und, je nach Lebenslage, entweder gute Gespräche oder endlich mal Ruhe davor.

Mehr muss ich dazu gar nicht sagen, nur:

Frohe Ostern euch allen!

 

 

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Dies und das noch:

Paprika mit Identitätsproblem?

Außen rot, innen offenbar noch in der Findungsphase.Jetzt also auch Gemüse

Nun, ich weiß jetzt nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt, aber in unserer neuen und besten aller Zeiten kommt es ja vor, dass manche Leute sich nicht mehr als das identifizieren möchten, was sie ganz offenbar sind.

Nun ja, jedem das Seine oder so, gell? ;-)

Aber es scheint abzufärben

Man kauft eine rote Paprika, jedenfalls dem äußeren Eindruck nach, und stellt dann fest, dass in ihrem Inneren offenbar noch etwas ganz anderes unterwegs ist.

Da steht man dann in der Küche, will eigentlich nur was zu essen machen und fragt sich plötzlich, ob das jetzt Biologie, Kannibalismus oder schon gelebte Neuzeit ist.

Vielleicht lag das Ding im LKW zu dicht neben einer anderen Frucht, die mit ihrer Einordnung ebenfalls so ihre Probleme hatte. Vielleicht wollte die große Paprika aber auch einfach nur zeigen, was heute alles in ihr steckt.

Ich will ja keinem Gemüse zu nahe treten, aber normal ist das alles auch nicht mehr.

Nun ja, was einem beim Blick in das Innere einer Paprika eben so durch den Kopf geht :mrgreen:

 

 

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Wieder Osterpost von „X“

Osterkarte mit der Aufschrift „Frohe Ostern“ auf einem Umschlag.Wenn Social Media wieder im Briefkasten liegt

Ja, da ist wieder so ein Post, den wohl nur meine inzwischen ziemlich langjährige Twitter bzw. X-Bubble wirklich einordnen kann, aber egal, hier gehört das hin, in den Blog.

Gestern lag wieder eine Osterkarte im Briefkasten. Also echte Post. Papier, Umschlag, Briefmarke, Handschrift. Kein schneller Gruß auf dem Bildschirm, sondern etwas, das ganz klassisch seinen Weg gemacht hat.

Genau das gefällt mir daran

Social Media ist oft laut, hektisch und schnell wieder weg. Umso schöner, wenn von dort auch mal etwas kommt, das nicht nur digital vorbeifliegt, sondern ganz altmodisch im Briefkasten landet.

Darum gehört das hier auch wieder in den Blog. Einfach als Dank. Und auch als kleiner Hinweis darauf, dass hinter Profilbildern und Benutzernamen eben manchmal doch noch ganz normale Menschen stecken, die sich echte Mühe machen.

Also kurz und ehrlich: Vielen Dank an Frau Knüppelkuh für die schöne Osterpost. Ich habe mich sehr darüber gefreut. :-)

 

 

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Ich, Parken und B&B Duisburg-Nord

Blick auf das B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord am Hauptbahnhof in DuisburgWer suchet, der findet

Also, ihr kennt das vielleicht:

Man bucht ein Hotelzimmer, in dem Fall im B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord, hat ein paar Stunden Autofahrt von Hessen nach NRW hinter sich und will eigentlich erst mal nur ankommen, das Auto abstellen, aufs Zimmer, Ruhe.

Dazu ist der Parkplatz sogar mitgebucht. Eigentlich also eine Sache, über die man sich gar keine großen Gedanken mehr machen müsste.

Eigentlich…

Klar, vielleicht hätte mein sicherheitshalber erledigter Anruf vorher mich schon seelisch darauf vorbereiten müssen, dass es da einen kleinen Trick gibt. Ich frage am Telefon nämlich nicht nach Quantenphysik, sondern nach eher naheliegenden Dingen. Wie komme ich auf den Parkplatz, wo ist der genau, brauche ich einen PIN oder etwas Ähnliches, wann bekomme ich den und wie läuft das dort überhaupt?

Gerade bei B&B ist das ja nicht immer überall gleich. Mal ist es simpel, mal braucht man irgendeinen Code, mal muss erst jemand öffnen, mal steht der Wagen halbwegs geschützt, mal eher so mittel. Also fragt man lieber einmal sauber nach.

Antworte wie Du willst, nicht, wie Du sollst

Nur hilft das begrenzt, wenn die Reaktion sinngemäß eher in Richtung geht: „Ich weiß jetzt nicht so ganz, was Sie von mir wollen.“ Nun, die Frage war: „Wo genau ist der Parkplatz und kann ich einfach so reinfahren?

Am Ende bleibt als Erkenntnis ungefähr dies hier übrig: Fahre hin und klingel irgendwo. Weil, das war das Einzige, was das Telefonat ergeben hat: Es MUSS eine Klingel geben.

Das Problem ist nur, dass man nach so einem Gespräch zwar weiß, dass es wohl irgendwo eine solche Vorrichtung gibt, aber eben noch nicht, wo genau sie ist, wie man da mit dem Auto vernünftig hinkommt und ob das Ganze nach normalem Menschenverstand oder eher nach Schnitzeljagd funktioniert.

Also fährt man los, nutzt Maps, folgt schön der Adresse und landet in einem Bereich, bei dem erstmal nicht sofort der Gedanke aufkommt: Ach ja, herrlich, hier geht es jetzt ganz entspannt auf den Hotelparkplatz.

Immerhin habe ich 44 Jahre in und um Duisburg herum gelebt und weiß:

B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord, Portsmouthplatz 5, 47051 Duisburg“, diese Adresse ist eher der Bahnhofsplatz als eine Straße.

Aber erstmal hin, der Adresse folgen und dann schauen. Vielleicht ist das Ganze ja ausgeschildert. Könnte man denken, hoffen … Ja …

Stattdessen ist man gefühlt fast schon am Hauptbahnhof selbst. Dort, wo man nicht gemütlich stehenbleibt. Dort, wo man erstmal sortieren muss, was nun Hotel ist, was Tor ist, was Einfahrt ist und was einfach nur Verkehrsraum, in dem man besser nichts falsch macht.

Irgendwann sieht man den Parkplatz dann auch. Genauer gesagt das Tor dazu. Seitlich am Gebäude, vergitterte Einfahrt, Schild dran, also grundsätzlich schon vorhanden. Nur hilft einem das in dem Moment noch nicht sofort weiter, weil da vorne absolutes Halteverbot ist und man trotzdem genau dort kurz Orientierung braucht.

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Dies und das noch: