16 Zylinder für den Notfall

Power für den Saft 😁Wenn der Strom weg ist, wird der hier wach

Gestern war ich wieder mit der Firma auf Tour, und irgendwo zwischen Arbeit, Technikraum und dem, weshalb wir eigentlich dort waren, stand plötzlich dieses Gerät vor mir.

Manche sehen darin vermutlich einfach einen großen blauen Dieselmotor. Ich sehe acht Zylinderköpfe auf der sichtbaren Seite, weiß, dass auf der anderen noch einmal acht warten, und bin für den Moment mit allem anderen durch :shock:

Beim Beitrag „Technikfreaks müssen so sein“ hatte ich bereits festgestellt, womit man mich in den Kellern großer Gebäude begeistern kann, dagegen wirkte das damalige Aggregat allerdings fast handlich. ;-)

Acht hier, acht auf der anderen Seite

Die wahrscheinlichste Spur führt zu einem mtu 16V4000, sehr wahrscheinlich in der Ausführung G23. Das Heinkel-Schild am Rahmen gehört zum Erbauer der kompletten Anlage, während der eigentliche Dieselmotor von mtu stammt.

Ganz festnageln lässt sich die genaue Variante ohne lesbares Typenschild nicht, doch Bauform, Zylinderanordnung und die bekannten Anlagen dieses Herstellers passen ziemlich eindeutig zusammen.

Bei der sichtbaren Reihe handelt es sich um eine Zylinderbank mit acht einzelnen Zylinderköpfen. Gegenüber sitzt die zweite Bank, womit der Kollege tatsächlich auf 16 Zylinder kommt.

Dazu gehören 76,3 Liter Hubraum.

Nicht 7,6 Liter! – > 76,3!

Da darf ein normaler Automotor kurz in sich gehen :mrgreen:

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Zeit für noch etwas Opium?

Opium in Fürth: Bühne an, Alltag kurz aus ;-)Ein kleiner Nachschlag aus Fürth

Ich hatte ja schon im Beitrag Fürther Nacht statt Sofa gesagt, dass ich da noch etwas machen will.

Nun, hier ist es.

Ein bisschen Material vom Rest des eigenen Clans, ein bisschen Gefummel mit Video, ein paar eingefangene Minuten und am Ende eben ein kleiner Nachschlag zu Opium fürs Volk.

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Das war jetzt natürlich kein Hollywood, kein Festivalfilm und vermutlich auch nichts, womit Netflix morgen früh vor der Tür steht. Es war einfach ein Abend, der Spaß gemacht hat, eine Band, die geliefert hat, und genug Material, um das Ganze nicht einfach nur in irgendeinem Handyordner langsam verstauben zu lassen.

Außerdem habe ich ja gesagt, dass da noch was kommt

Und wenn ihr mal eine Band braucht, die nicht nur „Toten Hosen Tribute“ irgendwo hinschreibt, sondern auf der Bühne auch wirklich rüberbringt, warum Menschen bei solchen Songs nicht einfach nur brav herumstehen, dann hätte ich da einen Vorschlag :mrgreen:

Mehr zur Band findet ihr direkt bei Opium fürs Volk, und falls es um Booking geht, gibt es auch eine eigene Seite für Anfragen und Buchungen.

So gesehen war das kein großer Plan, eher ein kleiner musikalischer Nachschlag. Aber hey, Opium wirkt eben manchmal nach. Mit Gruß und einer sehr starken Option darauf, dass wir uns noch mal sehen. ;-)

 

 

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Fürther Nacht statt Sofa

Fürther Nacht 2026Wenn Nicht-Hingehen ziemlich laut wird

Es gibt Abende, die plant man, und es gibt Abende, die treten einem einfach freundlich in den Hintern.

Gestern, 30.05.2026, war in Fürth im Odenwald die Fürther Nacht. Offiziell also dieser Abend mit Bühnen, Musik, offenen Geschäften, Feuerwerk und allem, was man braucht, damit eine Bundesstraße für ein paar Stunden vergisst, dass sie eigentlich Bundesstraße ist.

Ich hatte das auch alles auf dem Schirm, also, irgendwie jedenfalls.

Nur war Regen angekündigt, und Regen plus Menschen plus Bühne plus „ach komm, wir gehen mal durch“ ist für mich ungefähr so verlockend wie ein lauwarmer Kaffee ohne Süßstoff. Also war mein Plan sauber, klar und erwachsen:

Ich gehe nicht hin.

Hat gut funktioniert. Ungefähr bis 18 Uhr.

Eine WhatsApp später

Dann kam von meinem Arbeitskollegen Sascha per WhatsApp die völlig harmlose Frage:

Seid ihr auch auf der Fürther Nacht?

Ich weiß bis jetzt nicht genau, was danach passiert ist. Es gibt in solchen Momenten offenbar eine Lücke im Raum-Zeit-Gefüge, direkt zwischen „nee, heute nicht“ und „warum stehe ich eigentlich schon auf dem Marktplatz?“, jedenfalls war ich gegen 18:30 Uhr auf der Fürther Nacht, obendrein eine ganze Weile vor dem guten Sascha :mrgreen:

Noch seltsamer wurde es dadurch, dass plötzlich mein ganzer Clan dort auftauchte. Nicht geplant, nicht sauber abgestimmt, nicht vorher groß organisiert. Einfach da. Offenbar funktioniert Familienlogistik manchmal besser, wenn keiner sie versteht, vielleicht auch besser so ;-)

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Vor Ort kann man durchaus was lernen

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Altes Mauerwerk, viel Gras und vermutlich mehr Geschichte, als der Kalender eingeplant hatte ;-)Heimatkunde im Job?

Gestern war ich über meinen Job an einer Stelle, an die man sonst vermutlich nicht einfach so rankommt (zumindest nicht, ohne vorher Zaun, Schild, Zuständigkeit und die Laune anderer Leute kennenzulernen).

Dort stand dieses alte Bauwerk, massiv, grau, verwachsen und irgendwie zwischen Wasserversorgung, Aussichtspunkt und „hier war bestimmt mal irgendwas“.

Genau diese Sorte Ding, an der viele vorbeilaufen würden, kurz gucken, weitergehen und fertig. Ich natürlich nicht, denn wenn irgendwo altes Mauerwerk steht und dabei so tut, als hätte es nichts zu erzählen, werde ich misstrauisch, mein Retrofimmel eben :mrgreen:

Was da noch steht

Nach dem, was sich bisher finden lässt, gehört das Ganze ziemlich sicher in die Ecke der alten Wasserversorgung. Im Stadtarchiv Ober-Ramstadt gibt es jedenfalls einen Bestand zu Wasserwerk, Hochbehälter und Wasserleitungsarbeiten mit einer Laufzeit von 1907 bis 1951. Das passt schon sehr deutlich zu dem, was man da vor der Nase hat. Alte Infrastruktur hatte eben noch Charakter. Heute bekommt man dafür vermutlich einen grauen Kasten, drei Warnschilder, eine Servicenummer und irgendeinen QR-Code, der genau dann nicht (mehr) lädt, wenn man ihn braucht.

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Der Name ist Programm!

Lindner-Hotel in FrankfurtGesehen und für gut befunden

Am Dienstag war ich beruflich unterwegs und der Weg führte in das Lindner-Hotel in Frankfurt.

Natürlich muss man sich ja ab und zu auch den einen oder anderen Kaffee gönnen, is‘ ja klar, gell? ;-)

Nun ja, irgendwann, so beim Verweilen an der Koffein-Zapfanlage, sprang er dann ins Auge, der Schriftzug:

Der Name ist Programm - Denkquartier!DENKQUARTIER

Ich finde, da hat jemand bei der Namensgebung für diese Stelle echt gut nachgedacht :mrgreen:

 

 

   

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Außenrolltreppe in Darmstadt

Außenrolltreppe in Darmstadt, frontal fotografiert, mit gelben Kugellampen oben, Graffiti an den Seiten, Kopfsteinpflaster davor, rechts ein Schaufenster mit Markise.Man übersieht sie, bis man sie sieht

Ich war in Darmstadt auf dem Weihnachtsmarkt, habe ein Foto gemacht, und erst hinterher gemerkt, was da so frech mit im Bild steht.

Also, irgendwie spukte die Treppe schon in meinem Kopf rum, aber eben nicht als DIE Rolltreppe, sondern eher als Blickfang, so richtig kann ich das nicht erklären, Unterbewusstsein und so Zeug ;-)

Diese Außenrolltreppe

Kopfsteinpflaster davor, links die Wand mit Graffiti, rechts das Schaufenster, und oben drüber diese gelben Kugellampen, bis da eine Stadtszene, die ich eigentlich festhalten wollte, einfach so. Als hätte jemand gesagt: „Wenn das Ding schon draußen steht, dann knipse es, damit es zu den tausend anderen Stadtbildern passt, die im digitalen Archiv verstauben.“

Und ja, ich weiß, die Treppe ist für viele längst ein kleines Stadtthema.
Vor ein paar Tagen war sie zum Beispiel bei Echo Online auf Facebook Thema,
und wer tiefer einsteigen will, findet auch die passende Würdigung zur „Freiluft-Rolltreppe“.

Ich habe sie vorher nie so wahrgenommen

Die war sicher schon zigmal irgendwo in meinem Blickfeld, aber nicht im Kopf.
Erst das Foto hat sie aus dem Hintergrund gezogen, wie so ein Statist, der plötzlich die Hauptrolle klaut. Weil, ich bin jetzt nicht so der Ortskundige in Darmstadt und irgendwann sagt der Kopf: „Da ist eine Rolltreppe, AUSSEN!:shock:

Vielleicht ist genau das ihr Trick.
Sie steht da, macht ihren Job, oder auch mal nicht ( :mrgreen: ),
und plötzlich merkst du, wie blind man sich sonst durch Städte bewegt.

Und falls wer fragt, ob „steht öfter als sie fährt“ wirklich nur ein Spruch ist,
die Stadt hatte das Thema sogar schon offiziell, siehe Pressemitteilung zur gesperrten Fahrtreppe am Kleinschmidtsteg.

Ach ja, an dem Tag hat sie übrigens funktioniert …

 

 

   

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(Weihnachts)Trödel im Desasterkreis

Flohmarkthalle der Tierschutzinitiative Odenwald e.V.Man wird gegangen werden wollen sein

Es ist Samstag, richtig?

Was macht man also?

Man geht mal wieder zum (Hallen) Flohmarkt.

Weihnachtströdel im Desasterkreis.

Korrekt: Man wird gegangen werden wollen sein, weil man davon ungefähr eine Stunde vorher noch gar nichts wusste.

Heute war ich jedenfalls mit der werten Gattin und Tochter S. bei der Tierschutzinitiative Odenwald e.V. in unserem schönen Fürth im Odenwald. Der Flohmarkt dort ist ja schon fast Tradition hier und irgendwie ein Stück Kulturgut für mich geworden.

Während die beiden direkt zwischen Weihnachtsdeko, Glitzerzeug und geheimnisvollen Kartons verschwunden sind, hab ich mich erst mal treiben lassen. Ich mag das. Dieses ruhige Durcheinander, das Klappern von Porzellan,
irgendwo riecht’s nach Kaffee, und alle sind irgendwie gut drauf.

Man merkt, dass hier Herz drinsteckt. Die Menschen dort machen das alles freiwillig,
für den guten Zweck, für die Tiere. Ohne großen Wirbel, einfach weil’s richtig ist.
Dafür hab ich echten Respekt. Ich mag den Laden sehr, ehrlich gesagt, ich liebe ihn.

Ich komme da selten ohne irgendwas raus. Manchmal schon, aber selten.

Heute war’s wieder soweit

Ein paar festliche Kleinigkeiten haben den Besitzer gewechselt,
und das Zuhause vom Desasterkreis ist jetzt ein bisschen weihnachtlicher.

Und ganz ehrlich, da lagen noch so ein paar Sachen,
die ich mir vielleicht doch noch mal ansehe. Vielleicht. ;-)

Wer wissen will, warum ich da überhaupt immer wieder lande,
findet unter Trödel und Tierschutz noch mehr dazu.

Weihnachtliche Beute – XMAS inklusive ;-)Fundstücke

Auf dem ersten Bild sieht man die Quelle der Versuchung,
auf dem zweiten das Ergebnis:

Ganz ohne Reue, dafür mit einem zufriedenen Grinsen ;-)

 

 


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Modelle und Darmstadt

Darmstadt in kleinNoch eines – Darmstadt in klein

Es ist schon merkwürdig, aber immer wenn ich beruflich in Darmstadt bin, stolpere ich über irgendein Modell.

Nach der Dampflok im Bahnhof nun ein Stück Darmstadt in klein.

Im Justus-Liebig-Haus (wo auch die Stadtbibliothek sitzt) steht das
Altstadtmodell von Darmstadt.
Es zeigt den Zustand der Innenstadt vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, Maßstab 1:160, aus Karton gefertigt und mit viel Liebe zum Detail gebaut.

So sah es eben rund um 1930 aus, bevor 1944 große Teile verloren gingen. Jemand mit meinem Retrofimmel findet das natürlich richtig interessant ;-)

Man erkennt Plätze, Straßen, die enge Bebauung und auch die Ludwigssäule am Luisenplatz.

Ein Stück Vergangenheit zum Ansehen und zum Nachdenken, wie sehr sich die Stadt verändert hat.

 

 

 

 

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2026 – Fischer-Z statt Springsteen?

2026 - Fischer-Z2026 – Live muss sein

Tja, was macht man, wenn (bisher) der Boss 2026 nicht irgendwo in Deutschland auf der Bühne steht?

Richtig!

Man sucht sich andere Bands, die man immer schon live sehen wollte.

Na ja, suchen ist vielleicht das falsche Wort – man sieht die Werbung, springt auf den Namen an und kauft ein Ticket.

Auch, wenn es noch ein Jahr hin ist, weil man ein bisschen blöde ist und nicht auf die Jahreszahl geachtet hat :roll:

Aber, hey! Auch der Tag wird kommen und so vergesse ich das wenigstens nicht ;-)

Persönliche Kultur

Aber Fischer-Z ist eben auch so ein Ding!

Mit dem Album „Going Deaf for a Living“ in den frühen 80ern begonnen, für gut befunden und später mit „Red Skies over Paradise“ erweitert, hat die Band bei mir ihren festen Platz in den Playlisten, „So long“ nicht zu vergessen. Habe ich schon „Pick Up / Slip Up“ erwähnt?

Ich mein‘, wer zur Zeit der Erscheinung von „Marliese“ nicht mit 160 km/h über die Autobahn gedonnert ist (in einem Auto, dass bei 120 schon ein Risiko war :mrgreen: ) und laut die Windschutzscheibe angeschrien hat, der hatte doch keine Jugend, oder?

Wie auch immer, ich habe mein Ticket und kommt nichts Ungeplantes dazwischen, schaue ich mir die Band live an, in Reihe eins.

Und wer weiß, vielleicht stoppt ja auch Herr Bruce Springsteen noch mal in Deutschland.

 

   

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Eine(r) turnt immer im Ruhrpott herum II

Nach dem Besuch ist vor dem BesuchNach dem Besuch ist vor dem Besuch

Ein bisschen Ruhrpott, ein bisschen Rückspiegel.

Im November 2023 hatte ich hier im Blog ja schon mal angedeutet, dass immer mal wieder jemand aus der familiären Truppe in Duisburg unterwegs ist – ihr wisst schon, alte Wurzeln und so.

Das Kuriose

Es kommt bisher irgendwie immer ungeplant so hin, dass ich selbst kurze Zeit später auch dort aufschlage. Dieses Jahr steht z. B. das Springsteen-Konzert in Gelsenkirchen an und natürlich wird nicht irgendwo gewohnt, sondern wie immer: in Duisburg.

Okay, Duisburg ist vielleicht nicht die hübscheste Stadt des Landes, aber definitiv eine mit Bandbreite. Und hey – ich bin da geboren. Was Politik & Co. draus gemacht haben, steht auf ’nem anderen Blatt …

Trotz 12 Jahren im hessischen Exil weiß ich jedenfalls noch ganz genau, wie man die richtigen Ecken findet – und die falschen meidet.

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