So oder so: eine Stunde zurück!

2026 - Die Winterzeit mit Uhrumstellung.Uhr zurückstellen, aber richtig!

So, nun ist sie wieder da, die Umstellung minus eine Stunde, Winterzeit, unsere Normalzeit. In der Nacht zum Sonntag geht es von 3 auf 2 Uhr zurück, wie jedes Jahr am letzten Sonntag im Oktober.

Über die Artikel, die einem schon Wochen vorher erklären, dass die Zeitumstellung noch NICHT stattfindet, konnte ich ja nur den Kopf schütteln, danke für nix :roll:

Jetzt geht’s los!

Nun ist es aber tatsächlich so weit und bei der Aufforderung, die Uhr eine Stunde zurückzustellen, kam mir ein etwas anderes Bild in den Kopf. (Ja, ist nicht neu, aber mein Hirn will dann eben so etwas machen! :mrgreen: )

Immerhin, bei so einer schweren Standuhr kann das schließlich eine ganz schöne Plackerei werden, gell?

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

So oder so, die Uhr steht jetzt wieder richtig. Bis März jedenfalls, denn von der Politik kommt da garantiert nichts Innovatives. So ist das halt, wenn man keinen Arsch in der Hose hat. Oh ja, damit meine ich natürlich das Strichmännchen! ;-)

 

 

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Zuckerfrei ersetzt kein Denken

Zuckerfrei, fettfrei, proteinreich. Wenn das Marketing den Einkaufszettel schreibt, bleibt das eigene Denken gerne mal im Regal. ;-)Zucker killt mein Kind! Oder so ähnlich …

„Jetzt noch was Zuckerfreies für den Kleinen, damit er gesund bleibt!“

Beim Einkaufen aufgeschnappt, eine Mutter im Gespräch mit ihrer Freundin. Eigentlich nur ein beiläufiger Satz, aber manchmal reichen eben ein paar Worte, um mir für den Rest des Einkaufs die Beschäftigung fürs Oberstübchen zu liefern.

Dabei geht es mir gar nicht um diese Mutter. Ich weiß weder, was sie sonst einkauft, noch ob es besondere Gründe für ihre Entscheidung gibt. Vielleicht möchte sie einfach auf etwas weniger Zucker achten, dagegen spricht ja überhaupt nichts.

Was mich vielmehr beschäftigt, ist die Frage, wie schnell aus einer vernünftigen Überlegung eine scheinbar unumstößliche Wahrheit wird, die irgendwann kaum noch jemand hinterfragt.

Wenn die Verpackung das Denken übernimmt

Zuckerfrei? Gesund! Fettfrei? Bestimmt auch ganz toll! Protein muss möglichst viel drin sein, zumindest solange die aktuelle Influencer-Generation das noch für angesagt hält.

Was gerade als besonders gesund gilt, wird groß auf die Verpackung gedruckt, die passenden Erklärungen liefern selbsternannte Ernährungsexperten auf Instagram und TikTok gleich dazu.

Das Problem ist nicht, dass Menschen bewusst einkaufen oder auf ihre Ernährung achten. Problematisch wird es für mich dann, wenn Schlagworte irgendwann das Verständnis für Zusammenhänge ersetzen.

Hat man etwas nur oft genug gehört, sitzt es irgendwann wie einbetoniert im Kopf. Aus einer Empfehlung wird eine Regel, aus der Regel eine Überzeugung und irgendwann steht überhaupt nicht mehr zur Debatte, ob das Ganze tatsächlich so einfach (bzw. sinnvoll) ist.

Ich habe da ein kleines Gegenbeispiel

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle auf meine eigene Geschichte verweisen, die ich bereits 2019 im Beitrag Abnehmen, Kilos, Nicht-Diät, Diabetes: (K)ein K(r)ampf ausführlich beschrieben habe.

Ich habe inzwischen über 50 Kilo abgenommen, meinen Diabetes Typ 2 hervorragend im Griff, beste Blutwerte und bin mit meinen 57 Jahren körperlich sicherlich zumindest nicht am Ende meiner Möglichkeiten.

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Weniger wäre hier wirklich mehr

Aufgeblähte Software mit KI, Cloud, Abos und Zusatzfunktionen, obwohl eigentlich nur ein einfaches Werkzeug zum Arbeiten gebraucht wird.Software war mal zum Arbeiten da

Irgendwann muss bei Software etwas schiefgelaufen sein. Ein Programm war einmal ein Werkzeug, möglichst schnell, schlank, effizient und genau für die Aufgabe gemacht, für die man es installiert hatte. Heute scheint das nicht mehr zu reichen, inzwischen muss offenbar jedes Programm zusätzlich Assistent, Erlebniswelt, Teamzentrale und möglichst noch ein halbes Betriebssystem sein.

Nehmen wir WhatsApp, für mich inzwischen eines der schönsten Beispiele dafür, wie man aus einer einfachen Sache ein aufgeblähtes Etwas machen kann. Ich brauche einen Messenger, der Nachrichten, Bilder und Videos überträgt, gerne auch Telefonie und Videotelefonie beherrscht, damit wäre die Aufgabe aus meiner Sicht ziemlich vollständig beschrieben.

Stattdessen gibt es drölfzig zusätzliche Funktionen, Hinweise auf neue Funktionen, eigene Chats von WhatsApp über neue Funktionen, Einblendungen, Assistenten und Dinge, nach denen ich nie gesucht habe, weil ich sie schlicht nicht brauche.

Es geht um Kommunikation! Im Kern schreibe ich dort eine optisch aufgepeppte SMS, hänge vielleicht ein Bild dran oder telefoniere darüber. Meine Nachricht „Bin gegen sechs da“ ist dabei in den letzten Jahren nicht komplizierter geworden, die Software schon.

Mehr Größe, gleicher Sinn

Man muss sich nur einmal anschauen, wie groß manche Apps und Programme inzwischen geworden sind. Teilweise haben sich die Dateigrößen gegenüber früher mehr als verzehnfacht, nur der eigentliche Sinn des Programms ist noch ziemlich genau derselbe. Leider gilt das häufig auch für den Ressourcenbedarf, mehr RAM, mehr CPU-Last, mehr Hintergrundprozesse und mehr Dienste für Dinge, die mit der eigentlichen Aufgabe herzlich wenig zu tun haben.

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Das große Wundern vor leeren Schaufenstern

Ladensterben ist selten Zufall, gebastelt mit KI.Zwischen Politik, Parkplatz und Paketbote

Wieder mal ist mir in den Nachrichten der letzten Tage, online wie offline, das gleiche Thema ins Auge gesprungen.

Hier macht ein Geschäft dicht, dort verschwindet die nächste Filiale einer größeren Kette und mit jedem geschlossenen Laden wird es ein Stück schwieriger, bestimmte Dinge überhaupt noch vor Ort zu bekommen.

Wer heute ein Musikinstrument kaufen oder ausprobieren möchte, ein paar Elektronikbauteile braucht oder einfach nur einen Schuster sucht, merkt ziemlich schnell, dass solche Geschäfte längst nicht mehr selbstverständlich sind. Dabei gab es das alles mal, ohne dass man vorher eine halbe Recherche betreiben musste, wo überhaupt noch ein entsprechender Laden existiert.

Das betrifft inzwischen längst nicht mehr nur die klassischen Innenstädte, auch außerhalb der City wird es zunehmend dünner. Dass ich als Kunde trotzdem immer häufiger online bestelle, hat seine Gründe, und die fangen oft schon an, bevor ich überhaupt einen Laden von innen sehe.

Erst mal hinkommen

Wer heute mit dem Auto einkaufen möchte, hat vielerorts schon vor dem eigentlichen Einkauf reichlich Beschäftigung. Hier eine gesperrte Durchfahrt, dort eine neue Verkehrsführung, dazwischen Tempo 30 auf Strecken, bei denen sich mir der Sinn beim besten Willen nicht erschließt. Am Ziel angekommen beginnt die Parkplatzsuche, sofern noch ausreichend Plätze vorhanden und halbwegs bezahlbar sind.

Ach ja, Bus und Bahn gibt es natürlich auch noch (an manchen Orten), die inzwischen offenbar als Lösung für nahezu alles herhalten sollen. Wer seinen Einkauf möglichst effizient erledigen oder größere Mengen transportieren möchte, kann damit allerdings herzlich wenig anfangen.

In der Werbung und bei manchen Influencern mag „Shopping“ ja ein tolles Erlebnis sein, für mich ist Einkaufen in aller Regel eine notwendige Pflicht, die ich möglichst zügig hinter mich bringen möchte. Dafür brauche ich keinen halben Tagesausflug samt Rückreise mit vollen Einkaufstaschen.

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Konsum, weil er eben möglich ist?

Drei Mails, jede Menge Angebote und kein einziger Bedarf. Aber Hauptsache, das Marketing denkt an mich. ;-)Kauf jetzt! Du weißt doch gar nicht, was Du brauchst.

In den vergangenen Tagen sind mir drei Mails ins Postfach geflattert, die eines gemeinsam haben. Sie sind kein klassischer Spam, sondern stammen von Unternehmen, bei denen ich tatsächlich Kunde bin, einen Account habe und gelegentlich auch Geld lasse.

Eigentlich eine prima Voraussetzung, um mich mit halbwegs passenden Angeboten anzusprechen. Sollte man meinen …

Wir haben Sie schon lange nicht mehr gesehen!

Mail Nummer eins kam von einer Hotelkette. Ich habe dort sowohl geschäftlich als auch privat schon häufiger übernachtet, meistens sogar ganz angenehm. Nun vermisst man mich offensichtlich, weil ich schon länger nicht mehr dort gewesen bin.

Ja, äh, schön!

Wenn ich irgendwo beruflich zu tun habe oder privat ein paar Tage unterwegs bin, suche ich mir für gewöhnlich eine passende Unterkunft. Dabei geht mir zunächst etwas wie „Ich muss für drei Tage nach X“ durch den Kopf und nicht „Boah, ich muss unbedingt mal wieder in einem Hotel schlafen, völlig egal in welcher Stadt!“

Irgendwie ist da wohl beim Denken die Reihenfolge auf der Strecke geblieben.

Wasserfilter, Wasserfilter und noch mehr Wasserfilter

Mail Nummer zwei kam von einem recht großen Versandhandel. Ich hatte dort mehrere Wasserfilter für unseren Kaffeevollautomaten bestellt, schließlich braucht das Ding gelegentlich einen neuen und Vorrat schadet bekanntlich nicht. Das war eher so ein Preis-Ding, drei Stück kosten nur ein paar Cent weniger als der Sechser-Pack.

Die Lieferung ist angekommen, der Bedarf für die kommenden Monate damit erledigt.

Was macht der Laden?

Eine neue Mail: „Wir haben da etwas, was Ihnen gefallen könnte …“

Wasserfilter!

Von exakt den Filtern, die ich gerade gekauft habe, bis zu irgendwelchen vollkommen unpassenden Modellen war alles dabei.

Was denkt sich denn die dahinterstehende Marketinglogik? Dass ich beim Auspacken meiner Bestellung plötzlich eine unbändige Leidenschaft für Wasserfilter entdeckt habe und jetzt sämtliche verfügbaren Modelle sammeln möchte?

Ich habe mir die passenden Dinger doch gerade selbst herausgesucht! Vielleicht hätte ich irgendwann Interesse an einem geeigneten Entkalker oder anderen Dingen rund um die Kaffeemaschine, aber dass ich unmittelbar nach dem Kauf derselben Artikel wieder eine Auswahl davon brauche, ist eher unwahrscheinlich.

Es sind Wasserfilter, keine Panini-Sammelbilder!

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Eilmeldung: Noch keine Zeitumstellung

Mach' einfach nix ...ACHTUNG! Die Uhr wird (noch) NICHT umgestellt!

Jedes Jahr der gleiche Müll, und weil einmal offenbar nicht reicht, bekommen wir den Spaß gleich zweimal serviert. Einmal zur Sommerzeit im März und dann noch mal zur Winterzeit im Oktober.

Kaum nähert sich die nächste Zeitumstellung, kommen sie wieder, diese unglaublich wichtigen Meldungen darüber, dass die Uhren am kommenden Wochenende NICHT umgestellt werden!

Ja, schön. Und jetzt?

Nachrichten über nichts

Auf Facebook, Instagram & Co wundert mich ja schon länger nicht mehr viel, irgendwer muss schließlich immer irgendwas posten, und sei es nur, damit der Account zwischendurch ein Lebenszeichen von sich gibt.

Aber selbst bei Google News und auf den Seiten größerer Nachrichtenportale taucht dieser Unsinn zuverlässig auf, gerne mit einer Überschrift, die vermuten lässt, dass man gerade noch rechtzeitig vor einer mittelschweren Katastrophe gewarnt wird.

Dabei reden wir von einer Zeitumstellung, die an genau zwei Sonntagen im Jahr stattfindet. An den übrigen 363 Tagen, im Schaltjahr sogar 364, werden die Uhren ebenfalls NICHT umgestellt, was für sich genommen natürlich ein enormes Potenzial für weitere Meldungen bietet.

Vielleicht sollte ich mir das für den Desasterkreis auch mal überlegen, schließlich kann man eine solche Information nahezu täglich veröffentlichen, ohne auch nur einmal etwas Falsches zu behaupten.

Bitte nicht vergessen, nichts zu tun!

Besonders schön finde ich dabei Hinweise wie „Achtung!“ oder „Nicht vergessen!“, wenn anschließend erklärt wird, dass die Zeitumstellung eben noch nicht am kommenden Wochenende stattfindet.

Was genau soll ich denn nun nicht vergessen? Die Uhr in Ruhe zu lassen? Vorsichtshalber wach bleiben, damit ich nicht aus Versehen um zwei Uhr nachts irgendwo an einem Zeiger drehe?

Natürlich ist es völlig okay, rechtzeitig auf den tatsächlichen Termin hinzuweisen, schließlich gibt es jedes Mal Leute, die plötzlich völlig überrascht feststellen, dass die Nacht eine Stunde länger oder kürzer war, mache ich ja selber auch :mrgreen:

Aber muss man deshalb auch noch darüber berichten, wann es NICHT passiert?

Wahrscheinlich fehlt mir einfach das journalistische Talent, aus der Abwesenheit eines Ereignisses eine Nachricht zu basteln. Vielleicht sollte ich künftig jeden Freitag darüber informieren, dass am kommenden Wochenende weder Weihnachten noch Silvester ist. Material für die nächsten Monate wäre damit jedenfalls gesichert.

Übrigens werden die Uhren am kommenden Sonntag auch nicht umgestellt.

Gern geschehen. :roll:

 

 

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Tankrabatt: Was heißt hier falsch?

Fast die Hälfte gegen den Tankrabatt? Wirklich?

Seit dem 1. Oktober gibt es wieder einen Tankrabatt, drei Monate lang wird die Energiesteuer auf Benzin und Diesel gesenkt, einschließlich der darauf entfallenden Mehrwertsteuer sollen dadurch rund 17 Cent pro Liter beim Autofahrer ankommen.

Heute Morgen höre ich im Radio, dass laut aktuellem ARD-DeutschlandTrend allerdings nur knapp die Hälfte der Deutschen den Tankrabatt befürwortet. 47 Prozent halten ihn für richtig, 46 Prozent für falsch.

Moment mal, was bedeutet hier eigentlich „falsch“?

Eine Frage, zwei Antworten, mehrere Meinungen

Schaut man sich die Originalmeldung der ARD an, wurde 1.303 Wahlberechtigten die auf drei Monate begrenzte Senkung der Energiesteuer beschrieben und anschließend gefragt, ob sie diese Maßnahme für richtig oder falsch halten.

Das war es im Grunde schon.

Die Frage lässt dabei überhaupt keine Differenzierung zwischen zwei vollkommen unterschiedlichen Haltungen zu.

Ich halte eine Steuersenkung auf Kraftstoffe grundsätzlich für falsch.

Ich halte diese konkrete Maßnahme für unzureichend oder falsch ausgestaltet.

Beides landet bei „falsch“, obwohl zwischen diesen Antworten Welten liegen, denn wer beispielsweise eine dauerhafte oder deutlich höhere Entlastung möchte, muss diese drei Monate mit ihren 17 Cent noch lange nicht für eine gute Maßnahme halten.

Ich gehöre genau in diese zweite Gruppe. Ich will nicht KEINE Entlastung, ich will nicht mit einem befristeten Trostpflaster abgespeist werden, während das eigentliche Problem bestehen bleibt!

Interessant wird es nämlich, wenn man auch die zweite Frage derselben Umfrage betrachtet. Dort halten satte 74 Prozent die bisherigen Anstrengungen der Bundesregierung zur Senkung der Energiepreise für nicht weitgehend genug.

Natürlich beweist das nicht, dass sämtliche Kritiker des Tankrabatts mehr Entlastung wollen. Genau das müsste man eben gesondert fragen, statt zwei völlig unterschiedliche Ansichten in dasselbe Antwortkästchen zu stopfen.

Dass eine solche Unterscheidung unterbleibt, halte ich persönlich längst nicht mehr für ein Versehen, sondern für volle Absicht. Ob die Befragten eine Maßnahme grundsätzlich ablehnen oder deren Ausgestaltung kritisieren, erfährt man so jedenfalls nicht.

Dafür bekommt man eine wunderbar kurze Meldung, nach der nur knapp die Hälfte den Tankrabatt befürwortet. Die 74 Prozent stehen übrigens ebenfalls in der ursprünglichen ARD-Meldung, man muss sie nur mit berücksichtigen, wenn man sich ein vollständigeres Bild machen möchte.

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Rettung Nummer zwei

Beschädigte Schutzabdeckung der Smartphone-Kamera mit Loch und Rissen.Wieder ein Treffer fürs Schutzglas

Manchmal hält man es einfach nicht auf, das Smartphone, wenn es auf Kollisionskurs ist.

Danach bleibt erst mal der Blick aufs Gerät und die Hoffnung, dass nix passiert ist.

Check Nummer eins: Display!

Alles okay, keine „Spinnweben-App“? Schwein gehabt!

Tja, irgendwann will man aber ein Foto oder Video machen, und es sieht ein bisschen merkwürdig aus, was die Kamera da einfängt. :shock:

Die nüchterne Erkenntnis

Die Kamera hat etwas vor der Linse, das da nicht sein sollte, also hatte der kleine Crash im Vorfeld doch Auswirkungen. :roll:

Aus weiser Voraussicht und genau wegen solcher Momente hat das Linsensystem allerdings vorher eine Schutzabdeckung bekommen, und genau die hat den Treffer abbekommen.

Das Glas vor einer der Linsen hat ein Loch und ringsherum Risse, während die Kamera selbst heil geblieben ist. Die ausgebaute Abdeckung sieht in meiner Hand nicht mehr schön aus, ihren Job hat sie aber erledigt.

Schon mal gehabt

Im Juni 2024 hatte ich schon einmal Risse im Schutzglas, damals allerdings keine Ahnung, wann oder wie das passiert war. Am nächsten Tag war wieder alles in Ordnung, womit das Thema von mir aus erledigt gewesen wäre.

Nüchterne Wahrheit: Die Schutzabdeckung für die Kamera ist ziemlich sinnvoll. Noch ein Beweisstück brauche ich dafür allerdings nicht. :mrgreen:

 

 

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Die Sp(r)itze der Doppelmoral

Der Hunderter steckt im Pen, die Nadel unterschreibt und Nachhaltigkeit darf die Unterlage spielen. KI-generiert.Mehr Schein als Sein

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich mir schon vor langer Zeit Diabetes eingefangen habe.

Soweit alles gut, Werte gut, Befinden gut, Behandlung gut. Nur ist die Sache eben mit einem gewissen Aufwand und einer gewissen Achtsamkeit verbunden: Ein Auge auf die KH, das andere auf den Zucker im Blut, dazu das Spritzen, Untersuchungen und und und. Man gewöhnt sich dran, aber gesund und ohne all das wäre es einfacher.

Warum also soll der ganze Kram nicht noch aufwändiger gemacht werden? Da geht doch bestimmt noch was! Ja! Geht!

Einmal Wald-Michelbach und zurück

Meine Pen-Nadeln habe ich bisher in der Johannis-Apotheke hier in Fürth bekommen. Die liegt ungefähr 900 Meter von mir entfernt, also zu Fuß erreichbar, ohne dass ich wegen der Nadeln erst das Auto bemühen musste. Das hat funktioniert, bis meine Krankenkasse die Versorgung über Vertragspartner geändert hat und meine Apotheke die Nadeln nicht mehr abrechnen kann. Was ich allerdings erst durch einen Anruf der Apotheke erfahren habe, als die Nadeln schon bei mir daheim waren, weil irgendwie die Kasse etwas abgelehnt hat.

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Das Radio warnt vor noch teurerem Sprit

Wenn im Radio schon vor noch höheren Spritpreisen gewarnt wird, grinst an der Tankstelle wenigstens einer. 😏Wenn der Ölpreis schuld sein soll

Früh kurz das Radio eingeschaltet und noch ein paar Sätze der Nachrichten mitbekommen, manchmal lässt sich das einfach nicht vermeiden.

Mit entsprechend betroffener Stimme kam sinngemäß die Meldung, aufgrund der aktuellen Lage im Iran stehe nun zu befürchten, dass der Ölpreis weiter steigt und wir das auch an den Zapfsäulen merken werden.

Ja. Kann sein!

Aber, liebe Leser und liebe Leserinnen, SO einfach ist es nicht.

Dass Ärger im Nahen Osten, Probleme an der Straße von Hormus und bedrohte Transportwege den Rohölpreis nach oben treiben können, bestreitet wohl niemand.

An der Zapfsäule sehen wir aber nicht einfach nur den Rohölpreis!

Wir sehen auch das, was unsere Regierung meint, was da stehen soll, damit möglichst viel Futter in die Staatskasse kommt, um realitätsfremd weiterregieren zu können.

Fast gleicher Ölpreis, völlig andere Rechnung

Ich habe mal nach einem Zeitpunkt gesucht, an dem Brent-Rohöl ungefähr genauso viel kostete wie jetzt.

5./6. August 2014 11. September 2026
Brent-Rohöl 104,61 $/Barrel 103,85 $/Barrel
Super / E5 1,579 €/Liter 2,272 €/Liter
Diesel 1,385 €/Liter 2,309 €/Liter
Heizöl 0,802 €/Liter 1,625 €/Liter

Quellen: FastEnergy, 6. August 2014, TANKE GÜNSTIG, 5. August 2014, FastEnergy, 11. September 2026 und Tankerkönig / MTS-K.

Beim Rohöl liegen zwischen beiden Vergleichszeitpunkten gerade einmal 76 Cent pro Barrel (Barrel, nicht Liter! Ein Barrel Rohöl sind 42 US-Gallonen, also rund 159 Liter.), an der Tankstelle und beim Heizöl sieht die Sache dagegen ziemlich deutlich anders aus.

Natürlich gibt es Wechselkurse, Raffinerien, Transportkosten und Margen. Die gab es 2014 allerdings auch schon.

Neu hinzugekommen ist seit 2021 vor allem der nationale CO2-Preis.

Die Politik hätte Werkzeuge, um Energie für die Bürger erträglicher zu machen.

Sie nutzt sie nicht.

Bewusst nicht.

Über Heizöl und die politische Freude an immer neuen Aufschlägen auf notwendige Energie hatte ich mich schon hier ausgelassen und auch frühere Ansagen von Friedrich Merz zu Steuern und Abgaben auf Energie passen inzwischen ganz wunderbar dazu:

Dann war Schluss mit Nachrichten

Warum? Weil ich umgeschaltet habe, ich kann diesen “ … aber unsere Regierung tut, was sie kann, leider müssen wir uns damit abfinden …“ Unterton keine 10 Sekunden mehr ertragen.

Ah ja, die wichtigste weitere Meldung, die ich noch mitbekam, bevor ich auf reine Musik umgeschaltet habe:

Viele Menschen hätten gegen rechts demonstriert.

Ja Freunde, das ist Deutschland 2026:

Zahle und sei gegen rechts, alles andere erledigt der König.

 

 

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