“.“,“!“ und “?“ – Da besteht ein Unterschied!

Moralei - Fragen oder nicht?Lesen, nicht interpretieren

Punkt, Fragezeichen und Ausrufezeichen, diese Zeichen dürfte jeder Mensch kennen. Jedenfalls dann, wenn er in einer Sprache, die solche Zeichen im Vorrat hat, lesen und vielleicht sogar schreiben gelernt hat.

Total egal?

Anscheinend juckt es aber einen Großteil der Menschen gar nicht mehr, ob da jemand fragt und somit um eine Antwort bittet oder ob er einfach nur etwas aussagt. Witzigerweise gilt dies nicht nur für das (soziale) Onlineleben, auch in der Realität tritt das immer öfter auf. Ok, vielleicht empfinde ich das auch nur so …

Ein kleines Beispiel

Jemand betritt im Winter einen Raum und sagt einfach: „Ist das kalt!

Er oder sie hat dann einfach eine Bemerkung gemacht. Vielleicht hat jemand fragend geschaut, vielleicht sollte auch nur der Frust raus, eigentlich ist das aber auch egal. Wer aus dieser Info heraus mehr wissen möchte, wird fragen oder diesen Satz einfach hinnehmen, so ist das doch wohl gedacht.

Der gleiche Winter im selben Raum und nun fragt jemand: „Ist das kalt?

Nun, wahrscheinlich möchte dieser Mensch gleich hinausgehen und wüsste gerne, auf was er sich einstellen muss, es wird eine Antwort erwartet. Kurzum, DAS war eine Frage.

Was passiert aber andauernd in der realen Welt und dem Internet?

Auf die erste Aussage oben kommen 1001 unerwünschte Ratschläge und bei der wirklichen Frage, antwortet keine Sau oder es ertönen dumme Ratschläge wie „Es gibt keine Kälte, nur schlechte Kleidung!“

Ja, genau, Luise-Agnes oder Hermann-Theodor, genau das bringt den Fragesteller jetzt weiter! Deine überragenden geistigen Fähigkeiten sind nun bekannt, Du kannst die Klappe halten! :roll:

Anscheinend ist der Mitteilungsdrang oder das Geltungsbedürfnis einiger Leute so angewachsen, dass sie wirklich immer ihren Rat verbreiten müssen, egal, ob das nun jemand hören will oder nicht.

Ansonsten, so als Tipp oder Hinweis ;-)

 

Der Gesichtsrahmen

moralei-zoomDie Folgen vom Onlineunterricht

Seit gestern habe ich ja hier in meiner Weiterbildung (oder auch Umschulung), wieder echten Unterricht, der mit Menschen im gleichen Raum stattfindet.

Tatsächlich ist dies seit 19.3.2021 bei der Startveranstaltung nicht mehr der Fall gewesen, Corona lässt grüßen, der Unterricht in den letzten 3 Monaten hat ausschließlich online stattgefunden. Immerhin wohne ich ja aus, unter anderem, logistischen Gründen den Großteil der Zeit auf dem Campus am Ausbildungsort, sodass ich wenigstens 2 oder 3 Mitteilnehmer ab und an persönlich sehen konnte und kann.

Einige Leute sind allerdings später dazugekommen, die man also noch nie im Leben am Stück gesehen hat, was gestern beim ersten Kontakt in der Realität durchaus lustig, aber auch verwirrend war. Die Einschätzung, die man durch das Onlineformat am Bildschirm aufgebaut hat, wird in der echten Welt durchaus gelegentlich ins Absurde geführt. Aus groß wird klein und umgekehrt, vermeintlich leichte Leute sind doch deutlich schwerer als angenommen, wieder andere sichtlich zierlicher, all das eben :mrgreen:

moralei-ganzDas Moral-Ei demonstriert Euch das im Ansatz mit den beiden Bildern mal dem Prinzip nach, falls jemand dieses Szenario noch nicht erleben durfte musste. Allerdings ist mir dieses Ei nach der Entstehung des Fotos, auch nie mehr im echten Leben begegnet!

Übrigens, falls jetzt jemand meint, dass man ja auch am Bildschirm mehr als nur die Augen sieht …

Nein, tatsächlich habe ich diesen Anblick mehr als ein Mal genossen, teilweise ist es sehr interessant, wie die Adern in den Augen des virtuellen Gegenübers verlaufen. Immerhin war da aber eine Kamera wenigstens in Betrieb, manche kennt man schlicht gar nicht.

Natürlich sind die meisten, die man gelegentlich oder immer gesehen hat, bis zur Brust bekannt ;-)

 

 

 

Weil es so ist!?

moralei-weil-es-so-ist-1kSchlage sie tot, die Neugier

Wisst Ihr, womit man mich (auch) innerhalb einer Sekunde auf die Palme bringen kann?

Nein?

Gut, ich sag’s Euch! ;-)

Mit dem Satz: „Weil es so ist!„, wenn jemand eine Frage stellt, vor allem als Antwort auf kindliche Neugier.

Ich habe mich schon als Junior nicht wirklich damit abfinden können, wenn auf eine Frage dieser flapsige Satz ertönte, noch schlimmer finde ich ihn, wenn es um ein Verbot geht. Eines ist doch mal sicher: Wenn ein Verbot ohne gute Begründung erfolgt, wird es ignoriert oder gerade eben ausprobiert, was geschieht, wenn man’s doch macht. Alternativ erfolgt einfach blinder Gehorsam, den ich für absolut gefährlich halte.

So ein unbegrenztes Vertrauen, welches hier erwartet wird, ist schon keine Kleinigkeit und will verdient sein. Je älter ich allerdings werde, desto weniger Menschen laufen mir über den Weg, die das für sich in Anspruch nehmen können.

Klar, es gibt Momente, in denen gerade Kinder nicht wirklich fragen, sondern nur etwas quengeln oder ihrem Unmut Luft machen wollen, aber wer seine Kinder kennt, merkt so was doch. Wenn aber ein ernsthaftes Interesse durchschimmert, dann sollte man auch ernsthafte Antworten liefern und gerade Erwachsenen kann es schließlich nicht schaden, sich gegebenenfalls mit Wissen zu versorgen. Wer allerdings mit „Weil es so ist!“ antwortet, ohne es notfalls (gut) begründen zu können, sollte sich durchaus zwischendurch Gedanken machen.

Natürlich gibt es Situationen, in denen man machtlos ist und sich eben mit den Gegebenheiten abfinden muss, wer kann schon z. B. das Wetter ändern? Wer sich allerdings nicht immer blindlings mit so einer Pauschalantwort zufriedengibt, merkt doch, ob er da gerade einfach mundtot gemacht werden soll. Aber wenn es um das eigene Leben oder eben die Verantwortung für andere geht, dann sollte man schon gelegentlich ein klein wenig Mühe investieren. Sich gerade in schwierigeren Lebenslagen mit dem Schicksal abfindend in die Ecke zu setzen und zu jammern, ist garantiert das Sinnloseste, was man machen kann. Außer vielleicht, dieses Denken gleich an kommende Generationen weiterzureichen. Ich persönlich finde mich garantiert nicht mit Totschlagargumenten ab, nur weil andere der Meinung sind, dies muss reichen.

Was wirklich sicher ist?

Dass Schlechtes ganz sicher nicht besser wird, wenn man immer alles akzeptiert, weil es ist, wie es ist! ;-)

 

 

Zum Thema Abnehmen hier im Blog

KnäckebrotViel zu lesen?

Wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich recht erfolgreich mein Körpergewicht in den letzten ziemlich genau zwei Jahren deutlich nach unten gebracht habe. Im Dezember 2019 wurde von mir dazu auch einen Beitrag hier im Blog begonnen, der im Sinne seines Zweckes eigentlich nicht fertig wird, zumindest, solange ich mich auf die Waage stelle ;-)

Nun, wie mir die Zugriffsstatistiken zeigen, wird der Artikel auch gerne mal über Suchmaschinen gefunden, er wird gelesen. Es liegt in der Natur der Sache, dass dabei auch Fragen aufkommen, deren Antworten sich im Text nicht finden oder die ich schlicht nicht beantworten kann.

Wer mit mir in Kontakt steht, weiß, dass ich mich bemühe, auf jede Frage einzugehen, allerdings hat das auch seine Grenzen!

Worauf ich garantiert nicht reagiere:

  • Mails, bei denen ich die Sprache raten muss!
  • Ebenso, wenn die Absenderadresse aus Paranoia chiffriert ist. Wenn Du so geheim bist mein Freund, dann hast Du Pech!
  • Fragen, die zeigen, dass der Artikel nicht wirklich gelesen wurde. Ich weiß, er ist lang, aber dann rate mal, wie lange erst das Verfassen dauert.
  • Dumme Mainstreamtipps aus Zeitschriften der Art “Tussi to go“, die beim Friseur ausliegen.
  • Fragen die zeigen, dass ich nur dummes Stammtischwissen bestätigen soll, auch wenn das eben grenzdebiler Quatsch ist.
Knäckebrot VöllereiWie weiter?

Nun, wie gesagt, der Artikel ist nicht gerade kurz. Allerdings ist er auch nicht unlesbar lang und ich wäre seinerzeit froh gewesen, wenn ich mehr echte Erfahrungsberichte in dieser Art im Web gefunden hätte, bei denen nicht einfach das übliche “Fett tötet uns alle und Zucker ist böse!“- Mantra aus Klickgeilheit immer wieder aus dem Keller geholt wird.

Ich weiß ebenfalls, dass mein Vorgehen vielleicht laienhaft und wenig glamourös ist, aber ich weiß auch noch etwas: Ich habe damit 47 Kilo Gewicht verloren und das ist das Einzige, was für mich zählt! Zusätzlich bin ich ziemlich sicher, dass das so bleibt und  sogar noch etwas Luft nach unten ist. Das alles ohne Walken, Joggen oder Muckibude, dafür aber mit Pizza, Nudeln und auch durchaus Eis oder Kuchen. Die Menge und deren Kontrolle machen es möglich. Nun, es liegt bei jedem selber, was er oder sie für richtig hält.

Updates

Wie erwähnt, wird der eingangs verlinke Beitrag immer wieder ergänzt, allerdings schreibe ich Dinge, die mir in den jeweiligen Moment auffallen, auch direkt in einen Blogbeitrag, es kommt eben auf die Situation an. Der Blog hier hat eine Suchfunktion, wer dieses nutzt, sollte das Gesuchte auch finden. Wenn nicht, habe ich dazu vielleicht nichts geschrieben, kann nichts beitragen oder habe es schlicht vergessen ;-)

Nachrichten und Anfragen von Menschen, die aufrichtige Fragen stellen, berechtigte Kritik übermitteln oder einfach nur einen Austausch möchten, sind mir immer willkommen!

Im Augenblick überlege ich, zum Mutterartikel wirklich einen neuen Beitrag zu erstellen, der den alten dann praktisch abschließt bzw. ablöst, bin aber noch nicht zu einem Entschluss gekommen.

Bis dahin: Guten Appetit :-D

 

 

Boah, ein “Digital“!

EDV SymbolVoll gut, so ein “Digital“!

Wir leben ja in einer Zeit der geheimen Geschehnisse. Unsichtbare Viren, eben solches CO2 und auch nicht mit dem Auge zu erkennender Feinstaub – alles Dinge, an die man glauben muss, wenn man sie akzeptieren soll. Fehlen nur noch des Kaisers neue Kleider ;-) Ich will das jetzt gar nicht klassifizieren, was es aber zum Teil mit der Bevölkerung anstellt, ist kein großes Geheimnis.

Richtig geil wird es aber beim Thema virtuelle Alltagsaufgaben, die werden nämlich (nicht ganz) neuerdings mit “Digital“ erledigt! Klasse Ding, nicht? Man kann es nicht sehen, aber zumindest zweifelt niemand die Existenz an. Es ist ja auch ein tolles Wort, dieses “Digital“! Sechs Buchstaben, durch die vor allem jene Menschen ein Allroundargument haben, die nicht genau wissen, was genau zu tun ist, es aber gerne als Lösung für alles anpreisen, was sich problematisch zeigt.

Jetzt ist so ein “Digital“ allerdings auch ein bisschen selektiv zu sehen!

Kauft man zum Beispiel online Waren ein, dann ist das ein böses “Digital“. Immerhin schadet es dem lokalen Händler, vor allem wenn er Waren nicht verkaufen kann, da sein Geschäft lockdowntechnisch nicht geöffnet sein darf. Ok, das gilt nur für den Moment, immerhin haben ja scheinbar kosmische Kräfte bisher dafür gesorgt, dass er den Schritt zum Onlineverkauf nicht gemacht hat. Na ja, er kann das nicht, er kennt dieses “Digital“ auch nicht, ist ja noch neu, der virtuelle Kram, nicht? Immerhin ist ja nun schon rund ein Jahr vergangen, in dem der Händler hätte alles umstellen können, oder? Er hatte ja Zeit, die fehlenden Umsätze kann man doch nicht immer als Begründung anführen. Existenzsorgen soll er am Wochenende pflegen, außerdem kann er ja online Hilfen beantragen! Zumindest dann, wenn die andere Seite ihr “Digital“ im Griff hat und sich in etwa ein Bild davon gemacht hat, welche Zahlen nun zu verwerten sind. Wenn der Antragsteller ein klein wenig Glück hat, gibt’s ein paar Euro Fördergeld auf dem Weg in die Insolvenz.

Online, Digital, Daten – Ist doch alles das Gleiche!

Schwierig wird es nur dann, wenn er doch einen Onlineshop betreibt, der olle Händler. Ist das denn nun gut oder böse? Gilt böse vielleicht doch nur, wenn der Shop mit Ama… beginnt? Wenn jetzt also niemand mehr bestellen würde und alle Ama…-Mitarbeiter auf der Straße stehen, sind das dann gute Arbeitslose? Sind denn dann aber die, die ihren Job verloren haben, weil ein lokaler Händler schließen muss, automatisch schlechte Arbeitslose?

Nein, nein, keine Sorge, ich will hier weder für die eine noch für die andere Seite eine Lanze brechen, ich versuche nur das “Digital“ richtig einzuordnen!

Lernen und arbeiten? Das “Digital“ kann alles!

Ganz lieb ist das “Digital“ übrigens in Schulen und am Arbeitsplatz.

Das Ding hat sich so weit entwickelt, das fast jeder Grundschüler seit Jahren per Messenger Videochats betreiben kann. Wenn man allerdings nun durch eine Sondersituation quasi in professioneller Nutzung Unterricht machen möchte, dann bauen sich nahezu unlösbare Hürden auf. Alle wissen, was sie wollen, nur eben nicht, wie man an die begehrten Funktionen kommt. Es ist eben noch neu, dieses “Digital“. Alleine schon der Datenschutz! Ich mein‘, das Interesse der Hacker am kleinen 1 x 1 ist legendär, das ist ja kein Geheimnis!

Man braucht doch nur den Lehrern einen Zettel auf den Tisch zu werfen, dass es jetzt so zu funktionieren hat und gut ist. Den Schülern wird das doch wohl zu vermitteln sein, die sollen sich alle mal nicht so anstellen. Ruck-Zuck – alles online! Ja klar, aus der Politik kann da jetzt nicht so viel Hilfe kommen, das dauert eben, es ist ja noch neu, dieses “Digital“! Aber der Rest kann das bestimmt, die Leute machen doch ohnehin den ganzen Tag nichts anderes, als im Internet zu hängen.

Also los, die Lehrer wissen nun, was zu tun ist, der Rest ab in’s Homeoffice!

Es ist natürlich auch völlig unverständlich, dass Menschen, die seit Jahren durchaus ihre Arbeitssoftware verstehen und bedienen können, im Homeoffice quasi alleingelassen völlig hilflos der Technik ausgeliefert sind. Wer Facebook nutzt, kann doch auch eben mit Netzwerkprotokollen und virtuellen Verbindungen umgehen! Los, los, macht mal, wird schon klappen, ist doch modern!

Wenn irgendwelche Unterlagen doch noch nicht als elektronisches Dokument vorliegen, muss der Lehrer, Angestellte, Kunde, Schüler oder Klient (…) eben zusehen, wie er klarkommt. Wer möchte, kann sich ja einen Aktenschrank abholen und die Unterlagen endlich einscannen, damit sie digital verfügbar sind, den Scanner dazu müsste man natürlich erst anschaffen. Selbstverständlich nur das zugelassene Gerät, im Jahr 2005 gab es da was, wird wohl noch verfügbar sein. Ansonsten mal beim BER anfragen, da liegt jede Menge nagelneuer Hardware, die nicht mehr genutzt werden wird.

Ganz bestimmte Leute können natürlich auch wieder ihre Post per Kutsche verschicken oder auf das unbeheizte Herzchen-Klo hinten im Hof gehen. Dann muss man sich allerdings nicht wundern, dass einen der Rest der Welt abhängt …

Vielleicht ist auch dieser Artikel nun etwas bissiger zu lesen, als er gemeint ist, Sarkasmusverständnis dürfte helfen ;-) Eines ist jedoch gewiss: Es ist ziemlich cool, dieses “Digital“ ;-)

:mrgreen:

 

 

Einfach ein paar Bilder

Coole Melone :-)Weil ich sie irgendwie ganz besonders mag :-)

Man hat ja schon so seine Favoriten in der Fotosammlung, gell? Manchmal ist es einfach das Motiv, nicht selten auch die Erinnerung, die ein Bild im Kopf als etwas Besonderes kennzeichnet.

Seien es die Tage, an denen man knapp dem Zorn der Tochter entkommt, die mit Mehl auf dem T-Shirt und Teig an den Händen, nicht das Spülbecken erreicht, weil da jemand mit der Kamera im Weg steht oder auch die Gitarren, die, einmal ins Rutschen gekommen, den halben Tisch abräumen.

Gerne bleiben auch die Augenblicke im Geiste erhalten, in denen man einen Schaden nur knapp verhindern kann. Wenn zum Beispiel bei der Aufnahme eines Artikelbildes das Smartphone nur deshalb nicht in der vollen Kaffeetasse landet, weil man den Pott geistesgegenwärtig aus der Flugbahn des teuren Handys geschubst hat. Wenn anschließend die Sauerei auf dem Tisch der Gattin die Zornesröte ins Gesicht treibt. OK, ich glaube nicht, dass mir das passiert ist, aber garantieren würde ich dafür auch nicht ;-)

Es kann sich auch vielleicht nicht jeder vorstellen, dass drei Leute nötig sind, um eine Wassermelone, wie den guten Jack da oben, zu knipsen. Der Lump bleibt nämlich nur so lange stehen, bis man fast den Auslöser betätigt hat, kippt eine Zehntelsekunde vorher um, schlägt sich antifotogene Macken und will sofort gegessen werden. Nur – ein Bild hat man dann ja immer noch nicht :mrgreen:

All das sind Momente in Bildern, die sich für den Betrachter natürlich nur offenbaren, wenn er live dabei ist oder eben den entsprechenden Blogartikel liest. Was aber immer bleibt, ist das Motiv und zu dem kann man ja eben die Geschichte erzählen, wenn es nicht nur um das geht, was offensichtlich ist.

Weiterlesen

Alles ist neu, alles ist besser?

Winter eben ...Modernes Wetter …?

Wir schreiben das Jahr 2021, die logischerweise aktuellste Jahreszahl, die man im Augenblick haben kann.

Alles ist zeitgemäß durchorganisiert, gestrafft und nach Möglichkeit, von „Experten“ geplant verbessert. Was nicht sein darf, das kann auch nicht bleiben, notfalls wird das per Gesetz geregelt.

Ein kleiner Zwischenstand beim Wetter, zufällige Ähnlichkeiten mit anderen Vorkommnissen sind vielleicht nicht ganz zu vermeiden ;-)

Hochwasser trotz vorhergehender Menschheits-Killer-Trockenheit an so manchen Stellen, das eigentliche Tauwetter hat noch nicht einmal begonnen.

Einfache Stürme (oder auch nur starken Wind) gibt es eigentlich nicht mehr, spätestens die Medien verkünden den nahen Untergang, aktuell auch mit kultursolidarischer Namensgebung der einzelnen Winde und Wetterlagen. Natürlich kann nichts sicher vorhergesagt werden, ist ja Winter, gell?

Die kleinste Schneeflocke bringt das Land quasi zum Stillstand. Natürlich kann man zwischen November und April nicht von winterlichen Zuständen ausgehen, wer soll das auch schon ahnen? Immerhin ist das Land ja auch eher auf Biergarten und Sommer getrimmt.

Einfach nur „Wetter“ gibt es nicht mehr, nur noch Mega-, Hyper- und Jahrhundertphänomene. Im Zweifel ist jeder selbst an der Entwicklung oder den Folgen schuld. Bei Bedarf wird gleich mit der Klimakeule zugeschlagen, wer soll auch zwischen Trash-TV und neuem Smartphone noch Zeit finden, sich in der Sache so zu informieren, dass man zumindest weiß, was die einzelnen Begriffe bedeuten? Um die Staatseinnahmen zu steigern, taugt’s aber auf jeden Fall.

Nun, irgendwie funktioniert dieses „Wir ersetzen die physikalischen Gesetze durch menschliche Ideen“ nicht, oder?

Früher war eben alles besser, da war alles aus Holz :mrgreen:

Für mich persönlich läuft das ja schon länger unter Swetter ;-)

 

 

 

Einfach nur be …

Die Rinde ...… merkenswert, wie die Welt tickt!

… achtlich, wie viel Fürsorge und Umsicht aktuell für die älteren und auch gesundheitlich angeschlagenen Mitmenschen aufgebracht wird. Wie war das noch mal mit all den Problemen in der Pflege? Ein Pfandflaschen-Rentner oder ein, wie eine Maschine, betreuter Mensch im Heim, ist also nur besonders wichtig, wenn er durch einen trendenden Virus bedroht wird?!

… dauerlich, wie viele Menschen sich durch ein Pro oder Contra völlig eindeutig in eine Richtung bewegen und keinem Argument mehr zugänglich sind oder auch in eine Schublade gesteckt werden …

… sorgniserregend, wie plötzlich bei so vielen Dingen, die keineswegs unbestreitbar sind, alles dafür getan wird, sie unbestreitbar zu machen!

… denklich, dass so wenige Leute auf das schauen, was wirklich ist und lieber denen lauschen, die ein “könnte“ in die Welt brüllen!

… trüblich, wie es in einer Zeit, mit den Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen, immer noch kein Problem ist, eine moderne Hexenjagd zu beginnen oder zeitgemäße Ablassbriefe zu verkaufen!

… klemmend, dass Bildung und Wissen so uninteressant sind, dass Brot und Spiele immer noch an der ersten Stelle stehen. Im aktuellen Zeitalter vielleicht doch eher “Apps & Konsum“.

… fremdlich, wie viele Menschen meinen, sich den Schuh der Mitmenschen anziehen zu können, ohne die Größe zu kennen.

… lastend, dass immer mehr Teile des Alltagslebens auf die zugeschnitten wird, die könnten, aber nicht wollen, müssten, aber nicht machen, jammern, aber nicht handeln und nehmen, aber nicht geben.

… lustigend, wie schnell bei eigentlich neutral zu haltenden Berichten zu erkennen ist, welch Geistes Kind dahinter steht. Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe …

Wen interessiert schon der faulende Baumstamm, wenn die Rinde noch schön ist …!?

 

 

 

 

Normalität?

Nur ein paar Cent ...Verrückt

Der Mensch hat Ideen, entwickelt Dinge und treibt sie voran. Wenn sie Gewinn bringen, werden sie zum Ziel und (vor allem) zur erstrebenswerten Normalität erklärt.

Blöderweise kollidieren die Ergebnisse später mit der Physik, der Logik oder einfach dem Leben und “Mensch“ wundert sich, dass die Realität ihm einen großen Haufen schei… schlechte Folgen beschert.

Was macht aber “Mensch“?

Ändert er etwas? Nein! Er biegt so lange an den Umständen herum, bis alles passend wirkt. Wo keine wirklichen Begründungen vorhanden sind, werden sie eben schnell geschaffen. Im Zweifel muss das ganze Konstrukt nur bis zur nächsten Aktionärsversammlung oder den Wahlen halten. Was und wen juckt es denn, dass ein Menschenleben nicht nur 4 Jahre dauert?

Es darf anscheinend nichts mehr einfach gut sein und funktionieren, wenn es sich nicht bis zum Erbrechen steigern lässt und, vor allem, fetten Profit abwirft. Gerne auch, um zum Scheitern verurteile Denk- und Verhaltensweisen, der Masse als unabänderlich zu erklären. Wie soll man es denn auch sonst an die Frau oder den Mann bringen, nicht wahr?

Darf’s noch ein wenig Überschuss sein? ;-)

 

 

Momente im Bild – Winter mit und ohne Sonne

Winter mit und ohne Sonne!Ein kleiner A-B-Vergleich

Der gleiche Ort, nur 24 Stunden Zeit dazwischen :-)

 

 

Politisch korrekte Entsorgung

Der BananenmüllNur nichts falsch machen!

„Warum wirfst Du die Bananenschale auf den Boden?“

„Ich habe keinen korrekt gegenderten, politisch einwandfreien und garantiert biologisch abbaubaren Mülleimer finden können, der auch noch selbstbestimmt entscheidet, was er annimmt. So ist es am Natürlichsten!“

„Dann nimm doch den Eimer, der da schon steht!“

„Geht nicht! Da liegen Kotelettknochen drin, das ist dann nicht vegan. Wegen der Banane, Du verstehst?“

„OK, ich werfe meinen Dreck neben Deinen, irgendwer wird schon wissen, wohin damit …“

Die Welt in Zeiten, in denen Wissen immer nur einen Mausklick entfernt ist ;-)

 

 

Bye Bye, Weihnachten 2020

Bye, bye, Weihnachten 2020Das war es dann auch schon wieder

Tja, ging schnell, oder?

Immerhin ist heute Sonntag, also sozusagen noch ein Bonusruhetag zum Abgewöhnen ;-)

Ne im Ernst – das ging mir persönlich viel zu schnell in diesem Jahr. Irgendwie rasanter als in den Vorjahren, gefühlt jedenfalls.

OK, jetzt kommt wieder diese ’nicht Fisch, nicht Fleisch Woche‘ bis zum neuen Jahr, bei der auch niemand so recht weiß, wie man damit umgehen soll, aber sie ist nun mal da.

Ich hoffe, Ihr seid alle gut und leichtgewichtig über die Festtage gekommen ;-)

 

Momente im Bild – Die Gitarre und eine schöne Bescherung

Gitarre ...

Die Gitarre

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich (m)ein altes Hobby wiederentdeckt habe. Wenn sich dann zu Weihnachten ein neues Instrument zur Gitarrenfamilie hinzugesellt, kann die Motivation zum Üben ja nur steigen ;-)

Weiterlesen

Der 4. Advent 2020

Der 4. Advent 2020Die 4. Kerze

Tja, was soll ich sagen … Der vierte Sonntag mit einer weiteren Kerze ist erreicht, heute in einer Woche ist auch das Weihnachtsfest des Jahres 2020 schon wieder Vergangenheit.

Also genießt, wo und wann immer möglich, einen friedlichen und ruhigen Adventssonntag :-)

 

 

 

Advent Nummer 3

2020 - Der 3. AdventDer nächste Advent

So, heute kommt wieder eine brennende Kerze auf dem Adventskranz hinzu.

Eine fehlt noch, dann deutet sich streng genommen schon fast das Ende eines Weihnachtsfestes an, welches im eigentlichen Sinne noch gar nicht wirklich begonnen hat ;-)

Nun, dies ist der Lauf der Dinge, so gut oder schlecht es nun dem Einzelnen auch gefällt. Ich für meinen Teil nutze wieder die adventliche Gelegenheit, Euch allen einen friedlichen und vielleicht besinnlichen 3. Advent zu wünschen :-)