Einige Worte mal wieder zum Abnehmen und dem Stand der Dinge

desasterkreis.de - 87.4 kgThementag

Kennt Ihr diese Tage, an denen schon morgens irgendwie eine Sache eher zufällig an einen herangetragen wird, welche sich zum Tagesmotto entwickelt?

Bei mir ist das heute mal wieder die liebe Abnehmerei. Hier kommt eine E-Mail zu einem Blogbeitrag herein und dort schreibt jemand etwas bei Twitter in dieser Richtung. Grund genug für mich, nun auch wieder ein paar Sätze zu erzählen :-)

Vorweg erneut der Link zur Vorgeschichte, man muss ja nicht immer alles neu erzählen. Lediglich meine aktuellen Zahlen noch mal kurz hier, die gehen im Mutterartikel wahrscheinlich unter, wenn nicht alles am Stück gelesen wird, die Updates sind ja dort erst fast am Ende zu finden.

Stand heute früh sind 86,7 kg Körpergewicht, der letzte HbA1c aus der vorigen Woche steht bei 4,9%. Da bin ich ein wenig erstaunt, unter 5% erscheint mir etwas wenig, aber den Zucker bei Bedarf wieder ansteigen zu lassen, dürfte nicht so schwierig sein.

Dürfte… Es ist nämlich im Moment gar nicht so einfach herauszufinden, wo der Break-even bei Zucker und Kalorien liegt. Bedingt durch das Ende des Sommers habe ich in den letzten Wochen reichlich zusätzliche Gartenarbeit zu erledigen, wobei durchaus die eine oder andere Kalorie und etliche Kohlenhydrate zusätzlich verbraucht werden. Dem Feeling der Muskulatur nach ist einiges an Fettzellen eben zu Muskeln umgewandelt worden, was die Maßstäbe ziemlich verzerrt.

Das Gewicht stagniert oder steigt sogar etwas an, der Gürtel muss aber trotzdem ein Loch enger montiert werden. Der Korrekturfaktor beim Insulin ist bei rechnerisch 1,3 angekommen, dies war zu Beginn im Mai 2019 noch eine optimistische 2,5. Nächste Woche wird das ärztlich neu synchronisiert. Die Chancen, von einem der Medikamente Abschied nehmen zu können, sind nicht schlecht ;-)  Allerdings muss ich auch im Auge behalten, dass nun die Jahreszeit der Innenaktivitäten beginnt, wahrscheinlich werden dann die Karten schon wieder neu gemischt…

desasterkreis.de - Extraportion ;-)Da kann man sich auch eine Extraportion genehmigen :mrgreen:

 

 

 

 

 

 

 

Die Knäckebrot-Affäre

KnäckebrotDas klassische Diätfutter, oder?

Stammleser wissen, dass sich seit über einem Jahr viele Dinge in meinem Leben um das Thema Gewichtsreduzierung drehen. Weniger der Eitelkeit wegen, mehr aus Gründen der Lebensqualität, habe ich es als überfällig angesehen, die Körperkilogramm drastisch zu reduzieren. Wer Interesse an der Vorgeschichte hat, kann das Ganze hier noch etwas detaillierter lesen.

Gerade zu Beginn solcher Aktionen ist man der Welt der Mythen rund um das Thema Diät schon recht ungeschützt ausgesetzt. Wobei ich alleine das Wort ‚Diät‘ schon hasse! Wer auf klassische Diäten als solche setzt, wird mit ziemlicher Sicherheit nicht abnehmen, das sei aber nur am Rande erwähnt. Jedenfalls tauchen bestimmte Begriffe immer wieder und sofort auf, wenn man Informationen in dem Bereich sucht.

Knäckebrot

Das Knäckebrot ist der Klassiker! Ernsthafte Tipps, Memes und unzählige Sketche zum Thema Übergewicht, kommen ohne Knäckebrot nicht aus. Ich habe das ganz Laienhaft mal getestet und es stimmt! Wenn man Leute auf Übergewicht und die Gegenmaßnahmen anspricht, fallen bereits in den ersten Sätzen die Worte Knäckebrot, Quark und Gurke. Lustig, nicht? Von irgendwelchen Mengen oder auch dem Belag an sich, spricht kaum jemand.

Genauer hinsehen!

Dann lasst mich das, was ich ausdrücken möchte, mal etwas aufdröseln. Knäckebrot eines nicht ganz unbekannten Herstellers, bringt ca. 350 kcal pro 100 Gramm, an Übergewichtsgewinnungspotential mit sich. Je nach Sorte zeigt die Waage bei einer Scheibe irgendwas zwischen 9 und 15 Gramm an.

Jetzt darf nicht vergessen werden, dass neben der Gewichtsabnahme, auch einfach essen das Ziel ist. Sprich: Man muss satt werden! Klingt komisch? Ist aber so! In der Regel kann nämlich davon ausgegangen werden, dass keine Ernährungsumstellung funktionieren wird, bei der ständig Kohldampf auf dem Tagesplan steht. Isst man nun also bestimmte Dinge, einfach nur um satt zu werden, sind Mengen um 10 Gramm eher unrealistisch. Will man hingegen einfach nur der Appetit befriedigt werden, bieten sich doch wohl bessere Lösungen, als ausgerechnet irgendeine Brotsorte. Wie auch immer, von mindestens zwei bis drei Scheiben Knäckebrot, sollte ausgegangen werden.

Im Mittel wären das rund 30 Gramm Knäckebrot. Grob überschlagen, liegen somit 105 kcal Trockenfutter auf dem Teller. Wenn nun nicht gerade ein Gelübde zum Purismus eingehalten wird, soll auf diese Stauberzeuger noch ein Belag drauf. Bleiben wir beim klassischen Diätdenken, muss das nicht unbedingt eine Nougatcreme oder Käsesorte in der Fettstufe ‚Maximum‘ sein, ich wähle einen Kräuterfrischkäse mit 25% Fett und 260 kcal auf 100 Gramm.

Es geht auch leichter?

Sicherlich!

Aber hier gilt wieder, zumindest aus meiner eigenen Erfahrung: Wenn alles nur noch nach wenig bis gar nichts schmeckt, fliegen alle guten Vorsätze ganz schnell aus dem Fenster!

Nebenbei ist es völlig wurscht (geiles Wortspiel, oder? ;-) ), ob da nun 30 Gramm Zeug mit 25% Fett, oder 60 Gramm 12,5% Fettkram auf dem Teller liegen, die Energie bleibt gleich und in der Regel packt jeder Mensch früher oder später so lange Zeug auf sein Geschirr, bis es schmeckt. Immerhin will man doch eigentlich sein Gewicht auf Dauer reduzieren, was soll es da bringen, sich auf ‚besseres‘ Essen NACH einer Diät zu freuen? Wenn ich eh wieder fett werden will, kann ich mir den Scheiß doch gleich ersparen!

Sagen wir also nun, da sind ca. 75 Gramm Frischkäse auf 30 Gramm Knäckebrot verteilt, dann kommen in der Summe 105 kcal Brot + 195 kcal Käse = 300 kcal zusammen.

Knäckebrot VöllereiNicht berücksichtigt sind aber all die Varianten, bei denen das Knäckebrot nur als Alibi für einen 4 cm hohen Belag dient, weil ja das Knäckebrot die eigentliche Diät ist, dann kann der Rest doch keine Rolle spielen, oder? Mit Knäckebrot nimmt man ab – Basta!

Blödsinn!

Nein, mit diesem Denken sicher nicht! Ich habe, gerade in der Reha Mitpatienten gesehen, die Butter, Schinken, Senf, Eierscheiben und, zur Krönung, Remoulade oben auf das ernährungsoptimale Knäckebrot gelegt haben. Weil das Paket in der Fläche allerdings recht klein wirkt, geht unter 3 Stück von diesen Dingern mal gar nichts. Hier ist noch nicht einmal wirklich Gier der Auslöser für diese Selbstverarschung, es ist eher das Bewusstsein, nicht ‚richtig‘ zu essen. Weil eben nicht das auf dem Teller oder Brettchen zu sehen ist, was im Allgemeinen als richtige Nahrung zu erkennen ist. Woher das kommt? Schaut Euch mal Werbefotos an…

Die Alternative?

Pauschal möchte ich das so gar nicht nennen. Letztendlich ist das Problem doch immer, dass die Menge nicht stimmt, einfach eine Gegenrechnung:

Wählt man nicht gerade das heftigste, was der Markt bietet, ist Roggenmischbrot mit rund 220 kcal auf 100 Gramm bei Netto, Aldi und Co gut zu bekommen. Bei der Variante von Netto, die hier eigentlich mein Alltagsbrot darstellt, wiegt eine Scheibe etwa 55 Gramm. Große Rechenkünstler erkennen darin 121 kcal. Streiche ich nun auch hier diesen 25%-Fett-Kräuter-Frischkäse als Belag auf, wird für mich alles über 35 Gramm eher matschig, das sind dann 91 kcal. Diese belegte Einheit wird mir also 212 kcal an Energie einbringen.

Zum Vergleich:

105 Gramm belegtes Knäckebrot = 300 kcal

90 Gramm ’normales‘ Brot = 212 kcal

Zusätzlich das Gefühl, etwas Vollwertiges gegessen zu haben, was gerade im späteren Verlauf einer Ernährungsumstellung, eine ziemliche Rolle spielt. Wenn es noch präzieser werden soll, kann man normale Brotscheiben natürlich auch entsprechend teilen, mit Knäckebrot ist dies wahrscheinlich etwas schwieriger.

Mir ist klar, dass es so viele Variablen bei den Mengen, Sorten und Inhalten gibt, dass man diesen Vergleich etwas skeptisch sehen muss kann, aber selbst wenn die eigentlichen Mengen variieren, ist glaube ich doch ersichtlich, dass Knäckebrot an sich nur von der eigentlichen Masse profitiert. Das allerdings auch nur dann, wenn diese nicht durch einen ‚passenden‘ Belag oder ‚ordentliche‘ Stückzahlen wieder ‚ausgeglichen‘ wird ;-)

Nebenbei spielt der eigene Kopf immer die größte Rolle! Denn, verzeiht mir die Wortwahl, Selbstverarschung führt zu nichts. :mrgreen:

 

 

 

 

Runter mit den Kilos, ein Jahr ist um.

Zero WightJahrestag

Exakt heute vor einem Jahr habe ich angefangen, bei der Kalorienzufuhr die Reißleine zu ziehen, ich habe das ja schon erzählt.

Stand der Dinge

Begonnen habe ich am 28. Mai 2019 mit einem Gewicht von 128 kg. Heute, exakt ein Jahr später, zeigt die Waage 89,9 kg. Das ist immerhin ein Gewichtsverlust von 38,1 kg (Achtung: Erbsenzähler ;-) ), der sich an vielen Stellen bemerkbar macht, manchmal auch mit unerwarteten Begleiterscheinungen :mrgreen:

Ich erlaube mir immer wieder mal den kleinen Scherz, im Baumarkt oder bei anderen Gelegenheiten etwas anzuheben, was eben dem bis dahin verlorenen Gewicht entspricht, sofern ich das denn überhaupt stemmen kann. Wenn nicht die diversen Waagen etwas anderes erzählen würden, könnte ich niemals glauben, dass ich dieses irre Gewicht tagtäglich und als Normalität, mit mir herumgeschleppt habe.

Wenn nichts Unerwartetes eintritt, werde ich also in den kommenden Wochen oder sogar Tagen, eine führende ‚8‘ bei Körpergewicht auf Dauer vorweisen können, was sicherlich nicht mehr der Fall war, seit ich dies irgendwann beim normalen Wachstum erlebt habe, > 30 Jahre ist das aber ziemlich sicher schon vorbei.

An der Diabetes kann ich die zweite große Veränderung festmachen, der aktuelle HbA1c liegt bei 5,2% und dürfte sich in diesem Bereich einpendeln. Mein Insulinbedarf ist um 70% gesunken, vielleicht ist noch mehr drin. Ich gehe das langsam an, natürlich in Einklang mit meiner Ärztin.

Ich bin jedenfalls froh, diesen Schritt gemacht und die Geschichte durchgezogen zu haben :-)

 

 

Mein kalorienarmer Zuckerpusher: Glorietta ACE Saft

Glorietta ACEMein neuer Gelegenheitssaft

Ich komme ja zuweilen immer mal in die Verlegenheit, dass der Blutzucker doch etwas höher liegen müsste als er ist, zeitgleich aber die Kalorienbilanz nicht sonderlich gesteigert werden soll. Zeitgleich habe ich es ganz gerne, wenn das Mittel der Wahl, um das Desaster zu umgehen, auch noch einen ordentlichen Geschmack mitbringt. Ich weiß nicht, ob es anderen Diabetikern auch so geht, aber irgendwie ist die Suche nach weiteren Möglichkeiten da schon zur leichten Obsession geworden :-) Für Menschen mit Stoffwechselproblemen, sind Alternativen ja oft entweder knapp am Markt vertreten, Augenwischerei oder schlicht unverschämt teuer.

Vor einigen Wochen habe ich jedenfalls für diesen Zweck, den „Oettinger Glorietta ACE Orange-Karotte-Saft“ für mich entdeckt.

Klar, man muss so etwas mögen, daran hapert es aber bei mir nicht. Allerdings scheint es das Getränk nicht bundesweit zu geben, was wohl auch der Grund ist, dass ich ihn früher, in den Duisburger Jahren, gar nicht kannte. Im Text oben ist für alle Fälle der Link zum Hersteller eingefügt, weitere Informationen finden sich ziemlich sicher dort.

Naehrwerte ACEEine Flasche von dem Saft (500 ml) liefert ca. 0,9 BE mit 60 kcal, was bei mir immer ziemlich gut passt. Pro Broteinheit steigt mein Zucker recht zuverlässig um 40 mg/dl, dementsprechend kann ich mit dem ACE-Saft gut gegensteuern. Immerhin muss man ja auch nicht immer die komplette Pulle runterspülen, theoretisch zumindest :mrgreen: Die weiteren Werte finden sich auf dem Foto, was soll ich da groß abtippen.

Das ist übrigens kein Werbetext oder so was in der Art, das ist einfach ein persönlicher Tipp, wenn einem die anderen Getränke schon aus den Ohren herauskommen und man ein wenig Zucker zuführen will oder muss. Wahrscheinlich gibt es noch massenhaft andere Getränke in der Art, ich habe aber nun mal diesen hier für mich entdeckt. Bei Rewe gekauft übrigens, kostet so um 45 Cent die Flasche, natürlich plus Pfand.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich durch das Studium der Etiketten jetzt auch weiß, das ACE für die Vitamine A, C und E steht? Nicht lachen, ich habe mir da nie Gedanken zu gemacht.

Jedenfalls wollte ich Euch das mal erzählen ;-)

 

 

 

 

Freitags gibt es Fisch: Kalorien im Matjesbrötchen

DIY MatjesbrötchenDas Matjesbrötchen

Nicht jeder mag es, das Brötchen mit dem Matjes-Hering darauf. On Top noch Salat und Zwiebeln – so etwas liebt man oder hasst es :-)

Ich jedenfalls liebe die Dinger. Vor allem wenn es schnell gehen muss und der Sinn nicht nach Burgern oder Pizza steht.

Wer auf sein Gewicht achtet, sollte natürlich auch in etwa den Kalorienpower so eines Snacks abschätzen können, ist ja nicht unwichtig.

Ja, aber was stimmt denn nun?

Allerdings gehen hier die Informationen im Netz stark auseinander, weshalb ich dazu nun eigentlich überhaupt den Beitrag hier schreibe.

Schaut man sich nämlich auf den geeigneten Seiten zur Kalorienzähmung im Web um, wird das klassische Matjesbrötchen mit rund 220 kcal und 28,8 Gramm Kohlenhydraten (Entspricht 2,4 BE) angegeben. Klar, unter Umständen bezieht sich das auch auf 100 Gramm, wer hat denn aber unterwegs am Fischwagen schon eine Küchenwaage dabei? Natürlich weiß ich, dass dieses Problem oft auch bei anderen ‚Außer-Haus-Mahlzeiten‘ zu finden ist, nehmt diesen Artikel einfach stellvertretend für alle anderen Häppchen.

Ich mein, an jeder Ecke wird einem vorgekaut, wie wichtig gesunde Ernährung ist. Wenn Du aber keine Chance hast, erst durch langes diskutieren, recherchieren und rätseln an die Daten einer Speise zu gelangen, gilt im Einzelfall: Nimm, was Du findest!

So weit, so gut. Ein durchschnittliches Weizenbrötchen alleine, bringt schon 250-300 kcal mit, bei bis zu 4 Broteinheiten (auf 100 Gramm bezogen). Matjes selber schlägt auch noch mit ca. 240 kcal/100 Gr. zu Buche, rund 110-160 Gramm, sind in dem kompletten Matjesbrötchen verbaut. Wie muss man da denn nun mit umgehen? Salat und Zwiebeln, sind in der Übersicht, übrigens noch gar nicht berücksichtigt.

Wie kann also ein komplettes Paket weniger Energie besitzen, als die Summe der Einzelteile?

Werden die Brötchen speziell ausgehöhlt bei der Herstellung? Also quasi alles Weiche raus, Fisch rein? Zugegeben, ich mache das immer, allerdings auch bei jedem anderen Brötchen. Hat was mit Resten der Kindheit und perfekter Belagvorbereitung zu tun. Ja auch mit Gier, meistens zumindest ;-) Sind vielleicht sogar Brötchen für Matjesbrötchen spezielle Brötchen, die der Ottonormal-Nicht-Matjesbrötchenesser gar nicht einzeln erwerben kann?

Bleibt aber immer noch das Problem:

Wie viele Kalorien hat ein Matjesbrötchen?

Beim Eigenbau eines Einzelexemplars habe ich, bei Durchschnittswerten, Folgendes auf der Liste:

65 Gramm Brötchen: 180 kcal

110 Gramm Fisch: 240 kcal

Salat und Zwiebeln: 20 kcal, die gehen wohl im Schwund unter :-)

Sind, nach Adam Riese und Rita Zwerg, in der Summe 440 kcal.

Bämms!

Und nun?

Ich persönlich halte mich übrigens an die Rechnung aus meiner eigenen Liste, so kann ich zumindest nichts falsch machen. Außer vielleicht weniger gegessen zu haben, als angenommen.

Ach ja, dass mein Brötchenfoto nicht das Schönste ist, weiß ich.

Dafür war es aber lecker :mrgreen:

(Lüften nicht vergessen!)

 

 

 

Blutrünstige Beeren oder: Der schnelle Blätterteig

Ananas geht auch Nasch mal wieder!

Gelegentlich überkommt einen der Drang, in der Küche ein bisschen zu experimentieren. Schnell und ohne große Sauerei zum Ziel kommen wäre auch schön, es soll nur eine kleine Sonntag-Nachmittagsnascherei werden und der Zorn der Ehefrau müsste vermieden werden. Ich suche zudem immer mal irgendeinen Knabberkram, bei dem ich zumindest zum Teil die Möglichkeit habe, selber an der Kalorienschraube zu drehen.

Tochter S. und ich finden, TK-Blätterteig ist ein ideales Mittel zum Nahrungsbasteln und beschließen, da mal wieder diverse Früchte drauf zu pappen.

Mir ist schon klar, dass sich gestandene Hausfrauen oder Hausmänner belustigt umdrehen, bei so einer banalen Angelegenheit. Für mich als „der-kann-nur-Wasser-kochen-Mann“, ist so was aber schon ausreichend. Nebenbei hat die Arbeit meine Tochter gemacht, während ich mich bemüht habe, ihr das Ganze etwas mit neuen Erfahrungen und Hürden zu untermalen. Das Motto des Projektes: „Jetzt nimm die scheiß Kamera da weg, geh beiseite, Du stehst im Weg!“ Es war auch eine etwas unheimlich Aura im Raum da wir zunächst abwarten mussten, bis Master Yoda sich wieder beruhigt hatte.

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Besondere Grüße an die Diabetes-Gemeinde! Ach was, an alle, die nicht so essen sollten, wie sie möchten :-)

diabetes-first-aid-weihnachts-setJetzt ein spezieller Gruß an all meine (mit)betroffenen Diabetiker, Kalorienzähler und Waageparanoiker!

Die Weihnachtszeit mit ihren Genüssen und Versuchungen, kann gerade für Menschen mit besonderen Ansprüchen an die Ernährung zum Spießrutenlauf werden. Es gibt schon Momente, in denen die Versuchung groß ist. Darum möchte ich an dieser Stelle nun auch besonders gute Festtagswünsche an alle  aussprechen, die nicht so dürfen, wie sie gerne würden! Wer sich zurückhält, diszipliniert sich meist stark, wer nicht, leidet früher oder später vielleicht noch mehr. Bisher habe ich persönlich beim Zucker die 140mg/dl nicht überschritten, das Gewicht ist stabil, hoffentlich klappt das weiterhin!

Diabetiker-Sparmenue„In Maßen, nicht Massen“, ist ja nun wirklich schon das passenste Motto, damit geht es eigentlich ohne totalen Verzicht. Oft wäre es nur schön, wenn man wenigstens gelegentlich mal konsequenzlos zugreifen dürfte, oder? So eine Art „Weihnachtskalorien-Anti-Gen“  ;-) Sich gar nichts gönnen, ist ja nun auch nicht richtig, das ist schon klar. Der kleine Vertreter des Gewissens, der einem beim Essen auf der Schulter sitzt, kann aber schon recht anstrengend sein, oder?

In diesem Sinne: Mögen auch das beste Weihnachtsessen gnädig bei den BE’s, der kohlenhydratfreie Stollen erfunden und die 10 kcal Schokolade Realität werden.

Träumen darf man ja :-D

PS: Aktueller HbA1c bei mir: 5,6%. Ich werde den nächsten Wert, ohne Rücksicht auf Peinlichkeiten, hier im Blog veröffentlichen. Mal sehen, ob ich mich blamiere… :mrgreen: