Herbstgedanken

Herbstlicher Tee - desasterkreis.deDie romantische Jahreszeit?

Das Wetter, die Temperaturen und nicht zuletzt der Kalender zeigen es: Der Herbst ist da.

Überall gibt es nun Geschichten zu lauschigen Abenden an warmen Plätzen oder auch nette Anregungen zum Sammeln von Kastanien und vorwinterlichen Basteleien. Hier hat auch der heiße Abendtee langsam wieder einen festen Termin.

Tja, und da gibt es auch mich.

Ich lausche dem Regen und überlege, ob wohl wirklich kein Gartenwerkzeug irgendwo liegen geblieben ist.

Der gelegentliche Geruch von Kaminen und Kachelöfen erinnert mich daran, den Stand der Öltanks im Keller noch zu prüfen. Sie sollten ausreichend gefüllt sein, aber wer weiß schon, wie kalt der Winter wird?

Die Heizung ist frisch gewartet, aber die Neueste ist sie ja nun auch nicht. Da war ja im Vorjahr auch mal was mit …

Manche Menschen planen schon die kommenden Dekorationen zu den besonderen Tagen mit Lichterketten und tollen Leckereien aus dem Backofen. Mir fällt ein, dass Ende Oktober die Jahresabrechnung vom und für den Strom kommt.

Romantik? Kann ich immer noch, fragt meine Frau! :mrgreen:

 

 

Vom eigenen Kosmos, dem Internet und überhaupt …

Sei mal still, hörst Du was?Um was es geht?

Um die schier unerschöpfliche Erlebnisquelle ‚Mitmenschen‘ und gelegentlich auch Irre. Vornehmlich um das Bilden von Grüppchen, die dann die alleinige Wahrheit gepachtet haben, nun umherziehen und alle Leute quasi missionieren (wollen).

Um die Tatsache, dass trotz einer Verfügbarkeit von Wissen, welches in dieser Form noch nie so leicht zu erlangen war, der Alltag immer öfter dazu verleitet, mit dem Kopf einmal richtig heftig auf den Tisch zu schlagen. Vielleicht auch mehrmals.

Das ist nichts Neues?

Nein, wahrlich nicht. Aber die Qualität, die das Ganze erreicht hat, kennt keine Vergleiche mehr. In unserer aktuellen Zeit kommt nämlich die Tatsache dazu, dass plötzlich keiner mehr wirklich schuld ist, wenn er Scheiße gebaut hat. Ne, im Gegenteil! Da schießen die Verteidiger und Unterstützer geradezu aus dem Boden. Du brauchst Dich nur 5 Sekunden umzudrehen, schon ist ein Opfer plötzlich Täter, mindestens aber teilschuldig. Das gilt auch auf den Straßen, gerade da. Durchaus nicht nur im Straßenverkehr, da merkt man es aber am schnellsten und stärksten. Warum? Weil Dummheit da sofort und unmittelbar wirkt und man in jedem Augenblick auf Personen treffen kann, die man vielleicht niemals in seinem persönlichen Leben dulden würde. Noch gar nicht erwähnt habe ich die aktuelle Pandemiesituation. Als ich mir die ersten Gedanken zu dem Artikel hier gemacht habe, war davon nämlich noch gar nichts zu erahnen, einige der Verhaltensweisen bei bestimmten Mitbürgern bestätigen aber meine, durchaus persönliche, Meinung, dass ich zumindest nicht ganz falschliege. Die letzte Bestätigung findet sich spätestens im Internet!

Woher das kommt?

Ich, nur für mich, nenne dies den „Internet-Gruppenfilter“.

Früher war es doch so: Wenn in einer Stadt oder Gemeinde jemand geistig einen am Schlappen hatte oder sonst irgendwie zerebral unrund lief, wusste das jeder und gut. Man hat sich nicht groß an diesem Menschen gestört, meist hatte er sogar eine Aufgabe, welche seinem Talent entsprach. Er hatte seinen eigenen Kosmos.

Auf jeden Fall hat man dafür gesorgt, dass solche Personen keinen Schaden anrichten, aber auch versorgt sind, ansonsten hat man sie einfach ignoriert. Genau dies ist aber heute anders. Heute gehen solche Deppen hin, vernetzen sich über Facebook, WhatsApp oder weiß der Geier was und finden sich gegenseitig. Grauenhaft! Plötzlich haben alle eine Basis, sich zu vereinen. Sogar die Vermehrung der Zugehörigen steigt rasant, immerhin haben sie Jahrhunderte lang auf eine Gelegenheit gewartet, wussten nur nicht, auf welche. Die Natur hatte den Daumen drauf bis – ja, bis vermeintlich schlauere Menschen so etwas wie das Internet erfanden und Pandoras Büchse nicht nur geöffnet, sondern erweitert haben. Mit Garten, Pool und Klimaanlage!

Um Peinlichkeiten zu vermeiden, haben noch gescheitere Leute dann so etwas wie „Political Correctness“ verinnerlicht und zur Leitkultur erhoben. Das musste sein, damit man einen Idioten nun kaum noch so bezeichnen darf. „Lebensteilnehmer mit leistungsfähiger Kreativität“ kann man diese dann vielleicht nennen. Den Deppen freut das natürlich. So eine Umschreibung klingt unheimlich gut und weil es eben so ist, muss er oder sie selber das gar nicht mehr verstehen. Wieso auch? Selbst wenn es nicht verstanden wird, darf man Idiot doch nicht mehr sagen. Zumindest ist es so gewünscht.

Komm‘ mir jetzt nur niemand mit „Keiner ist dumm, es liegt an der Bildung„. DAS IST QUATSCH! Ich schreibe es jetzt mal langsam, mit Betonung und Großschrift: ES GIBT DOOFE MENSCHEN! Man bekommt keine 10 Liter Wasser in eine normale Kaffeetasse, geht einfach nicht. Bestenfalls ist das, was überschwappt, nur Verschwendung, erfahrungsgemäß entstehen aber wenigstens Flecken.

Wer gehört denn wo hin?

Je nachdem, wie man seine Sympathien vergibt, landet man auch bei einer anderen Gruppe. Die eigenen Filter im Kopf bestimmen das persönliche Weltbild! Komm mir jetzt bitte auch keiner mit: „Der wählt aber die falsche Partei!„, „Diese Kirche – sonst keine!„, oder was sonst noch möglich ist, auch das ist Quatsch! Idioten sind innerhalb jeder Gruppe von Leuten zu finden, die sich aufgrund ihrer Interessen miteinander verbunden fühlen oder von außen derart betrachtet werden.

Ebenso bescheuert ist es nämlich, gleich alle Personen in einen Sack zu stecken, nur weil deren Ansichten nicht dem eigenen Gusto entsprechen. Meinungen und Ansichten hängen doch hauptsächlich mit den eigenen Erfahrungen zusammen, da sollte jeder etwas vorsichtig mit (Vor-) Urteilen sein, wenn er die des Gegenübers nicht kennt. Wer weiß, vielleicht sind er oder sie ja wirklich auf dem besseren Weg?

Egal wie – wem schmeckt es denn schon, im Irrtum zu sein, dies zu erkennen und vielleicht sogar zugeben zu müssen? Eben!

Wenn ich nämlich zum Beispiel laut und bei jeder Gelegenheit verkünde: „Alle Rosenkohlfresser sind scheiße, ich muss dafür sorgen, dass es keine Rosenkohlfresser mehr gibt!„, dann habe ich gerade genau das getan, was ich vielleicht bei den anderen verurteile. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass ich nun zur Gruppe der Rosenkohlfresserhasser gehöre, obwohl mich das einen Dreck angeht und ich mich vielleicht mal damit auseinandersetzen müsste, dass meine eigene Knoblauchfresserei andere geruchsmäßig fast zum Erbrechen bringt!

Dann kommt in der Regel das Argument: „Ja, aber Doktor Knolle hat gesagt, Knoblauch ist gesund!„, während die Gegenseite fleißig Links postet, welche belegen, dass Professor Kleinkohl das Gleiche für Rosenkohl bescheinigt. Natürlich nur, wenn gleichzeitig auf Knoblauch verzichtet wird. Was bringt das unter dem Strich? Nichts! Denkt aber jemand an Menschen, die vielleicht mit jemandem im Bus sitzen, der Knoblauch und Rosenkohl gleichzeitig gegessen hat und dies nun ausdünstet? Oben und unten gleichzeitig! Von Aufzügen mal ganz zu schweigen? Nein!

Ich beziehe meine Zeilen in keiner Weise auf eine spezielle Auswahl von Menschen. Ich beziehe sie auf alle, die sich in einer Blase zusammenrotten und nur noch diese als Realität akzeptieren. Die so handeln, reden und denken, als wäre keine Außenwelt, keine andere Sichtweise mehr möglich. Ich rede von all denjenigen, die verlernt haben, gelegentlich von außen auf den eigenen, selbst errichteten Käfig zu schauen. Alles hat mindestens zwei Seiten, keine hat ohne die andere eine Bedeutung oder die alleinige Wahrheit inne.

Vermutlich kommt der Durchschnittsverstand ohnehin nach 10 Sekunden Gehirnleistung ganz von alleine darauf, dass ein Facebook- oder Twitterkommentar in der Art: „Du machst das falsch, nur ich richtig! Du bist ein *hier beliebige Beleidigung einfügen*!„, noch nie auch nur eine Person vom Gegenteil überzeugt hat.

Meine Meinung, man muss ja nicht der Gleichen sein, wollte ich einfach mal gesagt haben ;-)

 

 

Ich wünsche einen guten Morgen und einen erfolgreichen 25. September 2020!

Der gute Morgen GrußGuten Morgen, liebe Besucher von desasterkreis.de

Wie angedroht, tippe ich nun so ab und an, mehr oder weniger gelegentlich, einen kleinen Gruß zum Tage. Falsch kann das ja nie sein, immerhin kann man gute Wünsche immer gebrauchen und ich hoffe nun mal ehrlich, dass es den Lesern meiner Digitaltexte gut geht. Ich mein‘, wer soll denn sonst auch hier hereinschauen? ;-)

Was gibt es so am Freitag?

Ach, an sich nur persönlichen Kram. Ich habe in den letzten Tagen mit Erschrecken festgestellt, dass ich so etwas wie eine neue Hose brauche. Also, nicht das die alten verschlissen wären, nein, die sind eigentlich noch gut. Nach meiner Abnehmaktion ist es aber nun so, dass selbst die alten Dinger, die früher zu eng waren, nun zu locker sitzen. Mal völlig davon abgesehen, dass sie auch nicht mehr die Neuesten sind, wie mich meine Frau immer mal wieder erkennen lässt.

Will sagen: ICH MUSS IN EIN BEKLEIDUNGSGESCHÄFT! :shock:

Es war schön, Euch alle gekannt zu haben :mrgreen:

Wie auch immer: Euch einen guten Start in das Wochenende!

;-)

 

 

 

Einige Worte mal wieder zum Abnehmen und dem Stand der Dinge

desasterkreis.de - 87.4 kgThementag

Kennt Ihr diese Tage, an denen schon morgens irgendwie eine Sache eher zufällig an einen herangetragen wird, welche sich zum Tagesmotto entwickelt?

Bei mir ist das heute mal wieder die liebe Abnehmerei. Hier kommt eine E-Mail zu einem Blogbeitrag herein und dort schreibt jemand etwas bei Twitter in dieser Richtung. Grund genug für mich, nun auch wieder ein paar Sätze zu erzählen :-)

Vorweg erneut der Link zur Vorgeschichte, man muss ja nicht immer alles neu erzählen. Lediglich meine aktuellen Zahlen noch mal kurz hier, die gehen im Mutterartikel wahrscheinlich unter, wenn nicht alles am Stück gelesen wird, die Updates sind ja dort erst fast am Ende zu finden.

Stand heute früh sind 86,7 kg Körpergewicht, der letzte HbA1c aus der vorigen Woche steht bei 4,9%. Da bin ich ein wenig erstaunt, unter 5% erscheint mir etwas wenig, aber den Zucker bei Bedarf wieder ansteigen zu lassen, dürfte nicht so schwierig sein.

Dürfte… Es ist nämlich im Moment gar nicht so einfach herauszufinden, wo der Break-even bei Zucker und Kalorien liegt. Bedingt durch das Ende des Sommers habe ich in den letzten Wochen reichlich zusätzliche Gartenarbeit zu erledigen, wobei durchaus die eine oder andere Kalorie und etliche Kohlenhydrate zusätzlich verbraucht werden. Dem Feeling der Muskulatur nach ist einiges an Fettzellen eben zu Muskeln umgewandelt worden, was die Maßstäbe ziemlich verzerrt.

Das Gewicht stagniert oder steigt sogar etwas an, der Gürtel muss aber trotzdem ein Loch enger montiert werden. Der Korrekturfaktor beim Insulin ist bei rechnerisch 1,3 angekommen, dies war zu Beginn im Mai 2019 noch eine optimistische 2,5. Nächste Woche wird das ärztlich neu synchronisiert. Die Chancen, von einem der Medikamente Abschied nehmen zu können, sind nicht schlecht ;-)  Allerdings muss ich auch im Auge behalten, dass nun die Jahreszeit der Innenaktivitäten beginnt, wahrscheinlich werden dann die Karten schon wieder neu gemischt…

desasterkreis.de - Extraportion ;-)Da kann man sich auch eine Extraportion genehmigen :mrgreen:

 

 

 

 

 

 

 

Schnappschüsse vom Spätsommer

Die junge RoseNur ein paar Bilder

Ich habe in den vergangenen Tagen kurze Runden durch den Garten und das nahe Umfeld gedreht und dabei einfach hier und da fotografiert. Keine Bilder mit Anspruch auf Professionalität. Einfach nur Motive, die mir irgendwie aufgefallen sind.

Da der Sommer nun langsam aber sicher seinem Ende entgegengeht, archiviere ich mir nun einige hier im Blog, damit natürlich auch für alle Besucher :-)

Weiterlesen

Persönlicher Wochenrückblick – KW 38/39 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 38/39 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Corona – München (zunächst?) verschärft Corona-Regeln.

Platz 2: Heute ist kalendarischer Herbstanfang.

Platz 3: Neue Emojis für 2021 stehen fest, wie waren gleich noch mal alle aktuellen? (Gibt es Kopf->Tisch eigentlich endlich?)

Platz 4: Reiche schädigen Klima mehr als Arme, schau mal an …

Platz 5: Dieses oder jenes ist möglich. Also, nicht sicher, es KÖNNTE aber sein. Wird wenigstens vermutet. Wie auch immer, schränken Sie sich bitte ein und zahlen Sie ohne zu murren!

Ohne Wertung, (fast) ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

Ein ganz kleiner Gag auf Rudis Kosten noch ;-)

Das musste ich jetzt machen ;-)

Da ich anscheinend gerade eh Maulwurfswochen habe, kann der olle Rudi sich auch noch einmal als Laiendarsteller betätigen, wenn auch unfreiwillig ;-)

Also denkt dran, wo auch immer Ihr hin müsst prüft, ob eine MNS benötigt wird und Ihr sie auch dabei habt :mrgreen:

 

 

Spätsommer, Sonntag und die Ruhe im Garten

SonntagsruheDie Ruhe genießen

Es ist Sonntag, die Sonne scheint und es könnte einer der letzten Tage des Jahres sein, an dem man, mit einem Heißgetränk bewaffnet, ein klein wenig die Ruhe im Garten genießen kann.

Es ist etwas frisch draußen, aber nicht kalt. Dort, wo die Sonne schon scheint, ist es angenehm, nahezu perfekt.

Stille herrscht. Gelegentlich hört man einen Vogel rufen und in der Ferne bellt irgendwo ein Hund. Der Wind rauscht durch die Blätter der Bäume und für einen winzigen Augenblick, steht die Zeit still.

In einem der umliegenden Gärten kommen Geräusche auf. Plötzlich ertönen weibliche Stimmen. Anscheinend haben sich Anke und Moni (Namen und Gesprächsfetzen sind, vielleicht, reine Fiktion ;-) ) getroffen, um irgendetwas für die kommende Woche vorzubereiten.

Ich höre Begrüßungsfloskeln, Details zu mir unbekannten Verpflichtungen und dann geschieht es, sie finden eine gemeinsame Herzensangelegenheit als Thema. Vielleicht beruht auch die komplette Begegnung darauf, ich kann es nur vermuten. Die Stimmen wandern hin und her, werden lauter und leiser, kommen näher und entfernen sich. Immer wieder.

Schnatter, schnatter und schnatter – wie soll man da folgen können? Jetzt sitze ich hier und habe keine Ahnung, wie die Geschichte(n) nun ausgegangen sind oder ausgehen könnten…

Plötzlich wird der Ton hektischer, die Sätze enden früher und Unruhe kommt auf. Aha, die Verabschiedung naht, es gibt ja auch bald Essen. Vermutlich.

Gude, Ciao und Goodbye, Schritte werde geschritten, ein Motor startet und entfernt sich, schon wird es still.

An die Natur gekettetZu still, jetzt fehlt was. Es ist nicht mehr DIE Stille von vorhin. Nicht mehr die
spätsommerliche Ruhe, jetzt ist es einfach nur leise.

Immerhin ahne ich jetzt aber, warum irgendjemand in der Vergangenheit die Möglichkeiten auf dem rechten Bild erschaffen hat … :mrgreen:

Ich nehme besser meine Tasse und gehe in’s Haus. ;-)

 

 

Nur kurz die Wurzel auszupfen …

Nur 'ne WurzelSchnell zupfen und fertig …

Einige von Euch werden es kennen: Man sieht im Garten eine kleine Wurzel aus dem Boden schauen und zieht kurz daran, damit sich nichts festkrallt, was eben an dem Ort nicht wachsen soll. Zwecks entferung des Ganzen und so …

Nun ja, manchmal hängt da doch mehr dran :mrgreen:

 

 

 

Der Mensch und der Karpfenteich

moralei-aberJeder in seiner Blase, oder?

 

Hast Du ausschließlich Karpfen im Teich?

Ja, es gibt ja nur noch Karpfen!

Wie kommst Du denn da drauf?

Mein Teich beweist es, da sind nur noch Karpfen drin!

Damit ist meine Einschätzung zu einem Großteil der Menschheit kurz und knapp erklärt! ;-)

 

 

 

Dieser Lump von einem Maulwurf…

Dieser Lump von einem Maulwurf ... 2Man ist noch nicht ganz fertig …

… da legt diese Hochleistungs-Wühlmaschine von einem Maulwurf schon wieder nach.

Die kleinen Erdarbeiten von gestern sind noch nicht beendet, als abends die Tochter mit den Worten: „Weißt Du noch, wo Du gerade die Wiesenkante begradigst? Also begradigen willst?„, ins Zimmer kommt, grinst und wieder geht.

So wie auf dem Foto oben zu sehen, habe ich die kleine Baustelle mittags verlassen. Der Rest der Kante soll auch noch bearbeitet werden, aber das muss ja nun nicht alles am selben Tag sein, obendrein ist das nur ein Teil des Vorhabens.

Dieser Lump von einem Maulwurf ... 3Tja, aktuell kümmere ich mich dann aber wohl doch eher erneut um den Kram von gestern … :roll:

Das Foto ist von der anderen Seite aufgenommen und auch nur ein Schnellschuss, aber ich denke, das Chaos ist gut zu erkennen.

Tja, der Rudi eben, gell?

Dieser Lump von einem Maulwurf ...

OK, vielleicht ist er ja auch sauer, weil ich seine Hintertür ausgebuddelt habe, die hat er nämlich gleich als Erstes wieder eingebaut!

Dieser Lump, dieser elende! :mrgreen:

Kleines Update:

Mittlerweile habe ich den Kram noch 2x wieder zurück geschaufelt. Nur vor der Kamera, da lässt er sich bisher nicht mehr blicken ;-)

 

 

Die Werke des Rudi Maulwurf

Rudis Werke...Er schafft was!

Ihr erinnert Euch ja sicher an Rudi, meinen Maulwurf. OK, vielleicht reden wir auch über seine ganze Familie, das weiß ich nicht sicher. Was ich aber sicher weiß ist, dass Rudi sehr leistungsfähig ist.

Da er es seit dem kleinen Video aus dem Link innerhalb von zwei oder drei Tagen geschafft hat, beachtliche Teile der menschlichen Steinwege zuzubuddeln, musste jetzt doch erst mal ein wenig Erde weg.

Auch Rudis Werke...Da sind die nicht ganz unerheblichen Hügel auf der Wiese übrigens noch nicht dabei, das Problem löse ich in der Regel mit flachdrücken, sonst liegt der Garten irgendwann zwei Meter tiefer ;-)

Das da auf dem Foto ist übrigens noch lange nicht sein Meisterwerk, er schafft die besten Kunstwerke immer dann, wenn ich gerade nichts zum Fotografieren dabei habe.

Ich weiß natürlich, dass man gegen Maulwürfe auch einiges unternehmen kann, das will ich aber gar nicht. Rudi kann ja nun nichts dafür, dass wir hier auch in seiner Welt laufen und Rasen mähen wollen :mrgreen:

 

 

Persönlicher Wochenrückblick – KW 37/38 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 37/38 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Corona: Für wen fängt wo ein Lockdown an und wo hört er auf?

Platz 2: Für Urlauber aus Nicht-Risikogebieten gibt es keine kostenlosen Coronatests mehr.

Platz 3: Irgendwas mit Barbara Schöneberger und Humor.

Platz 4: Hach, so schön, schlimm und warm bei zu heiß im „so muss oder darf es nicht im September sein“ Spätsommer.

Platz 5: Wer sich echauffieren will, schafft das auch. Zum Beispiel mit Schriftarten im Supermarkt.

Ohne Wertung, (fast) ohne Kommentar, einfach nur notiert :!:

 

 

Rudi der Maulwurf

Rudi der MaulwurfGeschichten aus dem Garten

Eigentlich ist das hier nun Folgende gar keine Geschichte, für den Maulwurf dürfte es ohnehin eher Alltag sein.

Da ich aber nicht täglich die Gelegenheit habe, einen sich ausgrabenden und Regenwürmer jagenden Maulwurf zu filmen, finde ich die Story für mich und den Blog schon interessant. So oder so, hier und jetzt, mache ich einen Beitrag daraus ;-)

Ach ja, das Video natürlich!

Ein klein wenig inhaltlich ergänzt und aufbereitet präsentiere ich: Rudi!

Dazu muss ich ergänzen, dass ich seit Jahren versuche, den Kerl vor die Linse zu bekommen. Es baut gefühlt 50 Hügel in der Woche und macht aus der Wiese ein Nudelsieb, sehen lässt er sich aber nie.

Gestern hatte er es sich aber wohl anders überlegt.

Wir saßen da so im Garten am Tisch zum Sonntagsnachmittagskaffee, da fing plötzlich die Erde an zu zittern. Bestenfalls zwei Meter von mir entfernt, als wenn jemand mit einem Besenstiel von unten gegen die Rasendecke klopft. Zuerst dachte ich, das wäre nur das Gras gewesen, welches durch den ebenfalls anwesenden Regenwurm bewegt wurde, aber dazu war es doch zu deutlich. Ich konnte also ganz in Ruhe das Handy nehmen und mitfilmen. Tja, nach ein paar Sekunden hat Rudi Maulwurf dann die Nase in die Luft gereckt, siehe Videoclip.

Dass der Kleine ausgerechnet da den Rückzug angetreten hat, wo er auf meinen Fuß stieß, ist Zufall, auch wenn er eine feine Nase haben dürfte! :mrgreen: