Konsum, weil er eben möglich ist?

Drei Mails, jede Menge Angebote und kein einziger Bedarf. Aber Hauptsache, das Marketing denkt an mich. ;-)Kauf jetzt! Du weißt doch gar nicht, was Du brauchst.

In den vergangenen Tagen sind mir drei Mails ins Postfach geflattert, die eines gemeinsam haben. Sie sind kein klassischer Spam, sondern stammen von Unternehmen, bei denen ich tatsächlich Kunde bin, einen Account habe und gelegentlich auch Geld lasse.

Eigentlich eine prima Voraussetzung, um mich mit halbwegs passenden Angeboten anzusprechen. Sollte man meinen …

Wir haben Sie schon lange nicht mehr gesehen!

Mail Nummer eins kam von einer Hotelkette. Ich habe dort sowohl geschäftlich als auch privat schon häufiger übernachtet, meistens sogar ganz angenehm. Nun vermisst man mich offensichtlich, weil ich schon länger nicht mehr dort gewesen bin.

Ja, äh, schön!

Wenn ich irgendwo beruflich zu tun habe oder privat ein paar Tage unterwegs bin, suche ich mir für gewöhnlich eine passende Unterkunft. Dabei geht mir zunächst etwas wie „Ich muss für drei Tage nach X“ durch den Kopf und nicht „Boah, ich muss unbedingt mal wieder in einem Hotel schlafen, völlig egal in welcher Stadt!“

Irgendwie ist da wohl beim Denken die Reihenfolge auf der Strecke geblieben.

Wasserfilter, Wasserfilter und noch mehr Wasserfilter

Mail Nummer zwei kam von einem recht großen Versandhandel. Ich hatte dort mehrere Wasserfilter für unseren Kaffeevollautomaten bestellt, schließlich braucht das Ding gelegentlich einen neuen und Vorrat schadet bekanntlich nicht. Das war eher so ein Preis-Ding, drei Stück kosten nur ein paar Cent weniger als der Sechser-Pack.

Die Lieferung ist angekommen, der Bedarf für die kommenden Monate damit erledigt.

Was macht der Laden?

Eine neue Mail: „Wir haben da etwas, was Ihnen gefallen könnte …“

Wasserfilter!

Von exakt den Filtern, die ich gerade gekauft habe, bis zu irgendwelchen vollkommen unpassenden Modellen war alles dabei.

Was denkt sich denn die dahinterstehende Marketinglogik? Dass ich beim Auspacken meiner Bestellung plötzlich eine unbändige Leidenschaft für Wasserfilter entdeckt habe und jetzt sämtliche verfügbaren Modelle sammeln möchte?

Ich habe mir die passenden Dinger doch gerade selbst herausgesucht! Vielleicht hätte ich irgendwann Interesse an einem geeigneten Entkalker oder anderen Dingen rund um die Kaffeemaschine, aber dass ich unmittelbar nach dem Kauf derselben Artikel wieder eine Auswahl davon brauche, ist eher unwahrscheinlich.

Es sind Wasserfilter, keine Panini-Sammelbilder!

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Kopfkino braucht keinen Auftrag

Kopfkino ... ?Manchmal ist die Szene einfach da

Ich höre Nachrichten, dieses Bild erscheint in meinem Kopf.
Ich lese eine Schlagzeile, dieses Bild erscheint in meinem Kopf.
Ich sehe Menschen im realen Leben, dieses Bild erscheint in meinem Kopf.
Ich gehe meine Erfahrungen durch, dieses Bild erscheint in meinem Kopf.

 

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Ich lasse das einfach mal so stehen. Wer mag, kann sein eigenes Kopfkino bemühen, wer nicht, auch gut. :mrgreen:

Persönlich habe ich dabei Menschen vor Augen, die ihr Büro in Berlin haben. Warum? Weiß ich auch nicht … ;-)

 

 

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Eilmeldung: Noch keine Zeitumstellung

Mach' einfach nix ...ACHTUNG! Die Uhr wird (noch) NICHT umgestellt!

Jedes Jahr der gleiche Müll, und weil einmal offenbar nicht reicht, bekommen wir den Spaß gleich zweimal serviert. Einmal zur Sommerzeit im März und dann noch mal zur Winterzeit im Oktober.

Kaum nähert sich die nächste Zeitumstellung, kommen sie wieder, diese unglaublich wichtigen Meldungen darüber, dass die Uhren am kommenden Wochenende NICHT umgestellt werden!

Ja, schön. Und jetzt?

Nachrichten über nichts

Auf Facebook, Instagram & Co wundert mich ja schon länger nicht mehr viel, irgendwer muss schließlich immer irgendwas posten, und sei es nur, damit der Account zwischendurch ein Lebenszeichen von sich gibt.

Aber selbst bei Google News und auf den Seiten größerer Nachrichtenportale taucht dieser Unsinn zuverlässig auf, gerne mit einer Überschrift, die vermuten lässt, dass man gerade noch rechtzeitig vor einer mittelschweren Katastrophe gewarnt wird.

Dabei reden wir von einer Zeitumstellung, die an genau zwei Sonntagen im Jahr stattfindet. An den übrigen 363 Tagen, im Schaltjahr sogar 364, werden die Uhren ebenfalls NICHT umgestellt, was für sich genommen natürlich ein enormes Potenzial für weitere Meldungen bietet.

Vielleicht sollte ich mir das für den Desasterkreis auch mal überlegen, schließlich kann man eine solche Information nahezu täglich veröffentlichen, ohne auch nur einmal etwas Falsches zu behaupten.

Bitte nicht vergessen, nichts zu tun!

Besonders schön finde ich dabei Hinweise wie „Achtung!“ oder „Nicht vergessen!“, wenn anschließend erklärt wird, dass die Zeitumstellung eben noch nicht am kommenden Wochenende stattfindet.

Was genau soll ich denn nun nicht vergessen? Die Uhr in Ruhe zu lassen? Vorsichtshalber wach bleiben, damit ich nicht aus Versehen um zwei Uhr nachts irgendwo an einem Zeiger drehe?

Natürlich ist es völlig okay, rechtzeitig auf den tatsächlichen Termin hinzuweisen, schließlich gibt es jedes Mal Leute, die plötzlich völlig überrascht feststellen, dass die Nacht eine Stunde länger oder kürzer war, mache ich ja selber auch :mrgreen:

Aber muss man deshalb auch noch darüber berichten, wann es NICHT passiert?

Wahrscheinlich fehlt mir einfach das journalistische Talent, aus der Abwesenheit eines Ereignisses eine Nachricht zu basteln. Vielleicht sollte ich künftig jeden Freitag darüber informieren, dass am kommenden Wochenende weder Weihnachten noch Silvester ist. Material für die nächsten Monate wäre damit jedenfalls gesichert.

Übrigens werden die Uhren am kommenden Sonntag auch nicht umgestellt.

Gern geschehen. :roll:

 

 

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Mein Fund aus der Insta-Aktion #unter5k

Mein Fund aus #unter5k: @lernenverstehen.#unter5K

Hängengeblieben bei @lernenverstehen

Meine kleine Instagram-Aktion #unter5k ist inzwischen durch, also wird es Zeit, auch das Versprechen aus dem ursprünglichen Aufruf einzulösen und einen der entdeckten Accounts hier im Desasterkreis etwas genauer vorzustellen.

Zur Erinnerung: Die Idee war, deutschsprachigen Accounts unter 5.000 Followern eine Gelegenheit zu geben, sich einfach mal zu zeigen. Kein Follow4Follow, keine gegenseitigen Verpflichtungen, sondern schauen, entdecken und vielleicht irgendwo hängenbleiben, wo man sonst achtlos vorbeigescrollt wäre.

Einige interessante Vorstellungen sind dabei durchaus zusammengekommen, was die Auswahl am Ende nicht unbedingt einfacher gemacht hat.

Was aus #unter5k geworden ist

Wer den ursprünglichen Aufruf verpasst hat, findet ihn hier im Blog.

Nun ging es mir ja nicht darum, möglichst viele Namen oder Followerzahlen einzusammeln, sondern tatsächlich mal ein bisschen in den Profilen zu stöbern und zu schauen, was die Leute dort eigentlich machen.

Für meine Vorstellung hier habe ich mich schließlich für @lernenverstehen entschieden, wobei meine Wahl nicht ganz zufällig auf diesen Account gefallen ist.

 

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Lernen hört wohl wirklich nicht auf

Bei @lernenverstehen geht es unter anderem um Lernstrategien, Gedächtnistraining und kleine Übungen, die zeigen, dass man seinen Kopf auch abseits von Schule, Beruf oder sonstigen Verpflichtungen noch ganz gut beschäftigen kann.

Unter dem Motto „MEMOVITY – Lernen ein Leben lang“ findet man dort verschiedene Anregungen und kleine Herausforderungen, die man zum Teil gleich selbst ausprobieren kann. Für Nachschub ist übrigens auch gesorgt, sie hat angekündigt, jeden Samstag eine neue Übung zu posten.

Letzte Woche habe ich mal mitgemacht, nun ja, es dauert ein wenig, bis die Finger auf beiden Seiten gleich gehorchen. :mrgreen:

Nachdem die Knoten wieder so weit gelöst waren, dass ich schreiben konnte, habe ich natürlich auch einen entsprechenden Kommentar hinterlassen, woraus sich sogar noch ein kleiner, netter Chat mit der Betreiberin entwickelt hat.

Mehr als nur ein bisschen Fingerturnen

Gerade als Gitarrenspieler finde ich das interessant, schließlich weiß ich nur zu gut, dass der Kopf beim Lernen neuer Fingerstellungen manchmal schon drei Schritte weiter ist, während die Finger noch versuchen, sich über die Zuständigkeiten zu einigen.

Vielleicht nehme ich solche Übungen künftig einfach öfter mit, einen gewissen praktischen Nutzen kann ich für mich jedenfalls durchaus erkennen.

Darum ist @lernenverstehen hier gelandet

Genau solche Entdeckungen meinte ich mit #unter5k. Ein Account, dessen Themen ich vielleicht nicht gezielt gesucht hätte, bei dem ich aber trotzdem hängen geblieben bin.

Wer selbst mal schauen möchte, was sich dort noch so findet, hier geht’s direkt zu @lernenverstehen auf Instagram.

Manchmal lohnt es sich eben doch, nicht nur das anzuschauen, was einem Instagram ungefragt vor die Nase hält. ;-)

 

 

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Tankrabatt: Was heißt hier falsch?

Fast die Hälfte gegen den Tankrabatt? Wirklich?

Seit dem 1. Oktober gibt es wieder einen Tankrabatt, drei Monate lang wird die Energiesteuer auf Benzin und Diesel gesenkt, einschließlich der darauf entfallenden Mehrwertsteuer sollen dadurch rund 17 Cent pro Liter beim Autofahrer ankommen.

Heute Morgen höre ich im Radio, dass laut aktuellem ARD-DeutschlandTrend allerdings nur knapp die Hälfte der Deutschen den Tankrabatt befürwortet. 47 Prozent halten ihn für richtig, 46 Prozent für falsch.

Moment mal, was bedeutet hier eigentlich „falsch“?

Eine Frage, zwei Antworten, mehrere Meinungen

Schaut man sich die Originalmeldung der ARD an, wurde 1.303 Wahlberechtigten die auf drei Monate begrenzte Senkung der Energiesteuer beschrieben und anschließend gefragt, ob sie diese Maßnahme für richtig oder falsch halten.

Das war es im Grunde schon.

Die Frage lässt dabei überhaupt keine Differenzierung zwischen zwei vollkommen unterschiedlichen Haltungen zu.

Ich halte eine Steuersenkung auf Kraftstoffe grundsätzlich für falsch.

Ich halte diese konkrete Maßnahme für unzureichend oder falsch ausgestaltet.

Beides landet bei „falsch“, obwohl zwischen diesen Antworten Welten liegen, denn wer beispielsweise eine dauerhafte oder deutlich höhere Entlastung möchte, muss diese drei Monate mit ihren 17 Cent noch lange nicht für eine gute Maßnahme halten.

Ich gehöre genau in diese zweite Gruppe. Ich will nicht KEINE Entlastung, ich will nicht mit einem befristeten Trostpflaster abgespeist werden, während das eigentliche Problem bestehen bleibt!

Interessant wird es nämlich, wenn man auch die zweite Frage derselben Umfrage betrachtet. Dort halten satte 74 Prozent die bisherigen Anstrengungen der Bundesregierung zur Senkung der Energiepreise für nicht weitgehend genug.

Natürlich beweist das nicht, dass sämtliche Kritiker des Tankrabatts mehr Entlastung wollen. Genau das müsste man eben gesondert fragen, statt zwei völlig unterschiedliche Ansichten in dasselbe Antwortkästchen zu stopfen.

Dass eine solche Unterscheidung unterbleibt, halte ich persönlich längst nicht mehr für ein Versehen, sondern für volle Absicht. Ob die Befragten eine Maßnahme grundsätzlich ablehnen oder deren Ausgestaltung kritisieren, erfährt man so jedenfalls nicht.

Dafür bekommt man eine wunderbar kurze Meldung, nach der nur knapp die Hälfte den Tankrabatt befürwortet. Die 74 Prozent stehen übrigens ebenfalls in der ursprünglichen ARD-Meldung, man muss sie nur mit berücksichtigen, wenn man sich ein vollständigeres Bild machen möchte.

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Baden verboten, Strom vorhanden?

Baden verboten, im Keller direkt am Elektroraum.Für alle Fälle: Baden verboten!

Unterwegs im Job, soweit nichts Neues und irgendwie erwartet man auch nichts.

Selbst wenn man dann so ein Schild mit „Baden verboten“ sieht, sagt die Erwartungshaltung: „Jo, hatte ich auch nicht vor.“

Wenn allerdings die Tür geöffnet wird und direkt dahinter die Elektroverteilung steht, stellt man sich schon die eine oder andere Frage. ;-)

Einmal kurz zurück zum Schild

Ich habe noch mal aufs Schild geschaut, dann in den Raum und wieder zurück, weil mein Kopf für einen Moment nicht recht wusste, was er mit dieser Kombination anfangen sollte.

Okay, gut, dann wird eben nicht gebadet :mrgreen:

 

 

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Rettung Nummer zwei

Beschädigte Schutzabdeckung der Smartphone-Kamera mit Loch und Rissen.Wieder ein Treffer fürs Schutzglas

Manchmal hält man es einfach nicht auf, das Smartphone, wenn es auf Kollisionskurs ist.

Danach bleibt erst mal der Blick aufs Gerät und die Hoffnung, dass nix passiert ist.

Check Nummer eins: Display!

Alles okay, keine „Spinnweben-App“? Schwein gehabt!

Tja, irgendwann will man aber ein Foto oder Video machen, und es sieht ein bisschen merkwürdig aus, was die Kamera da einfängt. :shock:

Die nüchterne Erkenntnis

Die Kamera hat etwas vor der Linse, das da nicht sein sollte, also hatte der kleine Crash im Vorfeld doch Auswirkungen. :roll:

Aus weiser Voraussicht und genau wegen solcher Momente hat das Linsensystem allerdings vorher eine Schutzabdeckung bekommen, und genau die hat den Treffer abbekommen.

Das Glas vor einer der Linsen hat ein Loch und ringsherum Risse, während die Kamera selbst heil geblieben ist. Die ausgebaute Abdeckung sieht in meiner Hand nicht mehr schön aus, ihren Job hat sie aber erledigt.

Schon mal gehabt

Im Juni 2024 hatte ich schon einmal Risse im Schutzglas, damals allerdings keine Ahnung, wann oder wie das passiert war. Am nächsten Tag war wieder alles in Ordnung, womit das Thema von mir aus erledigt gewesen wäre.

Nüchterne Wahrheit: Die Schutzabdeckung für die Kamera ist ziemlich sinnvoll. Noch ein Beweisstück brauche ich dafür allerdings nicht. :mrgreen:

 

 

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Die Sp(r)itze der Doppelmoral

Der Hunderter steckt im Pen, die Nadel unterschreibt und Nachhaltigkeit darf die Unterlage spielen. KI-generiert.Mehr Schein als Sein

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich mir schon vor langer Zeit Diabetes eingefangen habe.

Soweit alles gut, Werte gut, Befinden gut, Behandlung gut. Nur ist die Sache eben mit einem gewissen Aufwand und einer gewissen Achtsamkeit verbunden: Ein Auge auf die KH, das andere auf den Zucker im Blut, dazu das Spritzen, Untersuchungen und und und. Man gewöhnt sich dran, aber gesund und ohne all das wäre es einfacher.

Warum also soll der ganze Kram nicht noch aufwändiger gemacht werden? Da geht doch bestimmt noch was! Ja! Geht!

Einmal Wald-Michelbach und zurück

Meine Pen-Nadeln habe ich bisher in der Johannis-Apotheke hier in Fürth bekommen. Die liegt ungefähr 900 Meter von mir entfernt, also zu Fuß erreichbar, ohne dass ich wegen der Nadeln erst das Auto bemühen musste. Das hat funktioniert, bis meine Krankenkasse die Versorgung über Vertragspartner geändert hat und meine Apotheke die Nadeln nicht mehr abrechnen kann. Was ich allerdings erst durch einen Anruf der Apotheke erfahren habe, als die Nadeln schon bei mir daheim waren, weil irgendwie die Kasse etwas abgelehnt hat.

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Jetzt ist wirklich alles weg

Das Feld Ende September, inzwischen fast vollständig abgeerntet und kahlJetzt ist wirklich alles weg

Eigentlich dachte ich ja, mit dem Beitrag „Das Feld war beim Frisör“ wäre ich mit dem Thema für 2026 durch.

Von Ende März bis zur Ernte hatte ich immer wieder dieselbe Stelle fotografiert, am Ende standen nur noch die Stoppeln da und damit war die kleine Reihe für mich eigentlich abgeschlossen.

Zumindest dachte ich das, denn bei meinen Runden in den letzten Tagen habe ich gesehen, dass inzwischen noch einmal gründlich aufgeräumt wurde. Von dem, was da über Monate gewachsen ist, ist praktisch nichts mehr übrig, stellenweise sieht die Landschaft aus, als hätte jemand einmal komplett auf Null gestellt.

Das Feld hat damit inzwischen ungefähr meine Frisur. Nur hoffe ich im Frühjahr nicht auf neues Wachstum :mrgreen:

Natürlich musste ich noch einmal die Kamera draufhalten. Diesmal nicht nur für ein Foto, sondern auch für ein kleines Reel mit einem Schwenk über die inzwischen ziemlich kahle Gegend.

 

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Zeit halt … ;-)

 

 

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Ein Ast und die freie Bahn

Straße, Hecke, Ast ...Theoretisch genug Platz

Da laufe ich auf einem Weg neben der Straße, rechts die Hecke, links die Fahrbahn, und aus der Hecke hängt ein Ast in den Weg. Kein umgestürzter Baum, eher so ein Kandidat für „geh‘ halt einen Schritt links vorbei“. Würde ich auch machen, theoretisch ist ja genug Platz.

Freie Bahn für beide

In meiner Laufrichtung geht es bergab, und von hinten kommen hier Radfahrer, oft auf E-Bikes mit ordentlich Tempo. Klingeln gehört offenbar nicht für jeden dazu, und neben dem Lärm der Autos höre ich ein Fahrrad oft ohnehin nicht.

Wenn ich nun links um den Ast herumgehe, während von hinten einer angekachelt kommt, rechnen wir beide mit freier Bahn. Der Radfahrer, weil ich bis eben noch rechts gelaufen bin, und ich, weil links schließlich Platz ist. Dumm nur, wenn wir denselben Platz zur selben Zeit meinen :roll:

 

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Wo ist der Rückspiegel?

Die Strichmännchen im Reel haben den ungünstigen Ausgang für mich durchgespielt. Ich schaue mich immer um, ehe ich ausweiche, und das hat mir schon ein paarmal den Arsch gerettet, weil von hinten eben doch jemand näher war, als ich dachte.

Nur will mein Autofahrerhirn für den Bruchteil einer Sekunde manchmal in einen Rückspiegel sehen, bevor ihm einfällt, dass ich gerade zu Fuß unterwegs bin.

Über Helme für Radfahrer spricht jeder, nur Rückspiegel für Fußgänger, die fordert niemand … ;-)

 

 

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