Die Gewöhnung hat funktioniert

Jetzt gehorche endlich!Entlastet wurde nur ihre Schmerzgrenze

Im Mai schrieb ich hier über die gnädige Entlastung, über Spritpreise knapp unter zwei Euro, künstlich verschobene Schmerzgrenzen und ein Spiel, bei dem man die Menschen erst auspresst, danach ein paar Cent zurückgibt und sich dafür auch noch als Retter feiern lässt.

Damals nannte ich das keine Hilfe, sondern Dressur an der Zapfsäule. Inzwischen muss ich mich korrigieren, nicht weil ich mit meiner Einschätzung falschlag, sondern weil die Sache noch ein gutes Stück widerlicher geworden ist, denn die Dressur war erfolgreich.

Die neue Normalität

Der sogenannte Tankrabatt galt für Mai und Juni, bis zu 17 Cent pro Liter sollte er ausmachen, danach war Schluss. Nicht, weil das Problem gelöst gewesen wäre oder die Preise dauerhaft gefallen wären, sondern weil die Entlastung eben beendet wurde.

So nennt man das heute, nicht die Belastung wird beendet, sondern die Entlastung, während die Preise wieder deutlich über zwei Euro liegen und ein erheblicher Teil der Bevölkerung inzwischen offenbar froh sein soll, wenn die Zapfsäule nicht gleich mit dem Grundbuch bezahlt werden möchte.

Natürlich ist der Ölpreis gestiegen, natürlich spielen der Krieg im Iran, die Angriffe der USA und die Lage an der Straße von Hormus eine Rolle. Das bestreitet niemand, der noch halbwegs geradeaus denken kann, nur sitzt der Staat eben nicht hilflos neben der Zapfsäule, schaut betroffen auf die Zahlen und kann leider überhaupt nichts machen.

Er bestimmt einen erheblichen Teil des Preises selbst, kassiert auf jeden Liter zuverlässig mit und entscheidet, wann eine Entlastung beginnt, wann sie wieder endet und ab welchem Moment die Menschen gefälligst gelernt haben sollen, mit der neuen Lage zu leben.

Damit sollen sie eben leben

Besonders abstoßend ist inzwischen nicht einmal mehr nur der Preis, sondern die offen gelebte Verachtung gegenüber den Nöten der Menschen. Neue Entlastungen seien nicht notwendig, mit den Schwankungen werde man noch eine Weile leben müssen, heißt es sinngemäß aus der Bundesregierung.

Das sagt sich vermutlich recht entspannt, wenn der Dienstwagen nicht mit dem eigenen Nettolohn betankt werden muss, der Arbeitsplatz nicht 30 Kilometer entfernt liegt und die nächste Rechnung ohnehin nur als Zahl durch irgendeine Verwaltung wandert.

Wobei auch der Firmenwagen keine Freikarte ist, denn wen die Kosten nicht direkt an der Zapfsäule treffen, den erwischen sie eben aus der zweiten Reihe, möglicherweise sogar mit dem dickeren Geschoss, wenn der Arbeitgeber die immer aberwitzigeren Ausgaben irgendwann nicht mehr stemmen kann und plötzlich gleich der ganze Arbeitsplatz wackelt.

Für viele Menschen sind Spritpreise kein Luxusproblem und auch keine Frage, ob am Sonntag noch eine kleine Spaßrunde mit dem Cabrio möglich ist. Sie müssen zur Arbeit, Kinder fahren, Angehörige versorgen, einkaufen oder schlicht ihren Alltag bewältigen, weil Bus und Bahn außerhalb der großen Städte nun einmal nicht auf Zuruf vor der Haustür stehen.

Darauf mit einem sinngemäßen „Damit müsst ihr leben“ zu reagieren, ist keine nüchterne Sachpolitik mehr, sondern der ziemlich unverhohlene Hinweis darauf, wie weit sich Regierung und Realität inzwischen voneinander entfernt haben.

Am eigenen Stuhl gesägt

Natürlich gibt es auch genug Leute, die diese Art von Volksverwaltung beklatschen, vermutlich weil sie selbst wirtschaftlich noch halbwegs gut durchkommen und deshalb glauben, der ganze Irrsinn betreffe immer nur die anderen.

Das ist ein hübscher Irrtum, denn der eigene Wohlstand fällt nicht morgens fertig verpackt vom Himmel. Er hängt an Menschen, die zur Arbeit fahren, Waren transportieren, Häuser bauen, Maschinen warten, Läden öffnen, Betriebe führen, Pakete bringen, Büros reinigen und all die Dinge tun, die gewöhnlich erst dann auffallen, wenn sie plötzlich niemand mehr bezahlen oder erledigen kann.

Wer diese Menschen immer weiter belastet, sägt nicht nur an deren Existenz, sondern an der kompletten Verkettung, die den eigenen Wohlstand überhaupt erst möglich macht. Steigende Fahrtkosten verschwinden nicht einfach, sie landen in Preisen, Löhnen, Dienstleistungen, Lieferkosten, Betriebsausgaben und irgendwann bei jedem Einzelnen.

Manche trifft es sofort, andere etwas später, weil auf dem Konto noch mehr Luft ist und die eigene Lebensweise eine Weile als Puffer funktioniert. Der Aufprall kommt dann nur aus größerer Höhe.

Erfolgreich entlastet

Die Spritpreise liegen wieder über zwei Euro, die befristete Hilfe ist verschwunden und die Regierung erklärt, weitere Maßnahmen seien nicht notwendig. Die große Empörung bleibt trotzdem aus, denn was vor wenigen Monaten noch für Schnappatmung sorgte, wird inzwischen behandelt wie schlechtes Wetter, unangenehm zwar, aber angeblich nicht zu ändern.

Viele haben sich daran gewöhnt, genau das war der Sinn der Übung.

Und wer jetzt einfach daherlabert, dass die Regierung nichts für den Kraftstoffpreis kann, der sollte mal schauen, welcher Schwachsinn da mitfinanziert wird.

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Leben, real Die Gewöhnung hat funktioniert
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Sommer, Hitze, 11 Grad

11 Grad am Morgen des 20. Juli in Fürth im Odenwald.Der Hitzetod hatte heute Morgen wohl frei

Ja, ich weiß, die Panikindustrie dreht längst wieder voll auf, kennen wir ja.

Wir werden alle an der Hitze sterben, vorher selbstverständlich verdursten, ach, diese trockensten und heißesten Sommer aller Zeiten.

So viel dazu von heute Morgen in Fürth im Odenwald: 11 Grad, am 20. Juli.

Ich war kurz unsicher, ob ich den Ventilator oder doch lieber die Heizung anschmeißen soll. ;-)

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Leben, real Sommer, Hitze, 11 Grad
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Mal eben schnell? Eher nicht …

Was ist schon Zeit ...Was ist schon Zeit …

Die Situation:

Du stellst fest, das Smartphone ist recht voll.

Die Galerie braucht beim Einlesen nicht nur lange, sondern ewig und überhaupt sind da noch Bilder drauf, bei denen Schnee auf der Straße liegt. Welcher? Der aus Januar 2025 … :shock:

Also denkst Du dir: „Ich kopiere das Zeug mal eben schnell auf den PC, kann ja nicht sooo lange dauern…“

Nun ja, „lange“ ist eben relativ :mrgreen:

Dabei ist die Zeit, in der Du alle möglichen Bilder anschaust und irgendwie eine Zeitreise im Kopf machst, noch außen vor ;-)

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Kopf->Tisch Mal eben schnell? Eher nicht …
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Familienplanung auf dem Aldi-Parkplatz?

Weißstorch auf einer Parkplatzlampe auf dem Aldi-ParkplatzSchrödingers Schwangerschaft?

Der Sohnemann hat gestern auf dem Aldi-Parkplatz hier den Kollegen aus der Familie Storch entdeckt, gemütlich auf einer Parkplatzlampe. Ob Kollege oder Kollegin, lässt sich auf dem Foto wohl eher nicht klären.

(Sorry für das eher üble Bild, aber der Kollege war echt weit weg, das Licht unterste Grasbarbe und Betrieb auf dem Parkplatz :roll: )

Schönes Tier, ungewöhnlicher Platz, eigentlich könnte die Geschichte damit erledigt sein.

Eigentlich.

Wenn man den alten Legenden glaubt, bringt der Storch bekanntlich die Kinder. Vielleicht, aber nur vielleicht, hat er dort bereits zugeschlagen, eine Kundin ging nicht schwanger in den Laden und kam schwanger wieder heraus, sie weiß es nur noch nicht.

Schrödingers Schwangerschaft, gewissermaßen. :shock:

Ja, ist ja gut, geht gleich wieder, aber der Gedanke, der musste einfach raus. :mrgreen:

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Momente im Bild Familienplanung auf dem Aldi-Parkplatz?
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Vitaminversorgung im Büro

Grüne Zucchini aus eigenem Anbau auf einem runden HolztischWenn das Abendessen umgeplant wird

Kollegen bringen ja so einiges mit, gell?

Hier gab es schon Secco einfach so und eine beachtliche Teeauswahl, diesmal war es eine Zucchini aus eigenem Anbau, einzeln überreicht und damit vermutlich das exklusivste Gemüse, das heute durchs Büro gegangen ist. :mrgreen:

Da soll noch einer sagen, hier würde nicht auf die vitaminreiche Ernährung der Kollegen geachtet.

Weil das gute Stück nun einmal frisch ist und eine Zucchini im Büro auch nur begrenzt Karriere macht, wird kurzerhand das Abendessen umgestellt.

Eine persönlich überreichte Zucchini ist nun wirklich kein Geschenk von der Stange, genau deshalb hat mich das Ding auch so gefreut.

Der übliche Obstkorb kann da einpacken ;-)

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Momente im Bild Vitaminversorgung im Büro
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Warum diese Quellen? Die will ich nicht.

Radio, Laptop, Zeitung, Einkaufskorb und Euroscheine als Sinnbild für Konsumdruck und Dauerbeschallung, fotorealistisch per KI erstellt.Alles scheiße?

Man schreibt einen Artikel, durchaus auch mal mit Inhalten, die nicht nur aus der eigenen Laune heraus entstanden sind und deshalb belegt werden sollen, also kennzeichnet man die eigene Meinung, sucht Nachweise für Zahlen, Aussagen oder Zusammenhänge und hängt die verwendeten Quellen unter den Text.

Könnte damit erledigt sein, ist es natürlich nicht… :roll:

Irgendwann kommt jemand daher und erklärt, wie schlecht, unseriös oder einseitig genau diese Quellen doch seien, meistens übrigens, ohne auch nur eine bessere zu nennen.

Nun, werte Meckermenschen, welche wären denn sinnvoll? Die Quellen, die möglichst genau belegen, was in einem Artikel steht, oder doch lieber nur diejenigen, die eure persönliche Meinung bestätigen?

Das ist nämlich nicht dasselbe.

Eine Quelle ist keine Liebeserklärung

Wenn ich einen Beitrag von ARD oder ZDF verlinke, bedeutet das nicht, dass ich plötzlich alles glaube, was dort vom Bildschirm fällt, ebenso unterschreibe ich nicht automatisch das komplette Weltbild einer Zeitung, eines Senders, einer Behörde, Partei oder irgendeines anderen Portals, nur weil ich eine konkrete Aussage von dort als Quelle nutze.

Ich verlinke eine Zahl, ein Dokument, eine Aussage oder einen Zusammenhang, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Eine Quelle ist schließlich kein Mitgliedsantrag und schon gar keine Liebeserklärung an die Redaktion dahinter.

Neutral ist meistens das, was einem selbst gefällt

Ich bemühe mich schon, Nachweise aus verschiedenen Richtungen zu finden, ohne dabei jedes bunte Reißwolfmagazin mitzunehmen, das aus drei Halbsätzen eine Weltverschwörung oder den unmittelbar bevorstehenden Untergang des Abendlandes baut, nur findet sich eben nicht immer eine Quelle, die auf jeden Besucher hier vollkommen neutral wirkt.

Vermutlich gibt es die auch gar nicht, denn für viele Menschen bedeutet „neutral“ inzwischen nur noch, dass eine Quelle genau das bestätigt, was sie ohnehin schon glauben.

Tut sie das nicht, ist sie gekauft, gesteuert, links, rechts, staatlich, populistisch oder einfach grundsätzlich unseriös, irgendetwas passt immer.

Was einem als relevant, glaubwürdig oder passend verkauft wird, ist ohnehin noch einmal eine eigene Baustelle. Dazu hatte ich unter Muss man Dir sagen, was relevant ist? schon meinen Senf abgegeben.

Alle Richtungen haben ihre Scheuklappen

Wer ARD und ZDF grundsätzlich alles glaubt, will manche Teile der Realität vielleicht gar nicht sehen, wer sich dagegen ausschließlich in den extremen Gegenwelten dazu bewegt, sieht irgendwann ebenfalls nur noch den Kontrast und nicht mehr die Möglichkeiten dazwischen.

Beides ergibt kein vollständiges Bild, deshalb schaue ich nach Möglichkeit in verschiedene Richtungen und politische Lager, prüfe, was zu dem jeweiligen Punkt passt, und nehme dann die Quelle, die ich in diesem Moment für nachvollziehbar und sinnvoll halte.

Unabhängig davon, welcher Name oben auf der Seite steht.

Was ich von manchen angeblich besonders seriösen Portalen halte, findet jeder hier im Blog, der aufmerksam liest. ;-)

Maulen geht natürlich immer

Man darf eine Quelle kritisieren, anderer Meinung sein und selbstverständlich bessere Nachweise liefern, damit kann man arbeiten.

Wer allerdings nur maulen möchte, weil ihm die Aussage nicht gefällt, selbst aber nichts Brauchbares auf den Tisch legt, hat keine Quellenkritik geliefert, sondern eben nur gemault.

Auch eine Form der Beteiligung, nur keine besonders hilfreiche.

PS

Das gilt ganz oft auch für Likes und geteilte Inhalte. Nur weil ich gerne Chicken-Nuggets esse, muss ich noch lange nicht die ganze Hühnerzucht lieben ;-)

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Gedanken, Reflektion Warum diese Quellen? Die will ich nicht.
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Regierungsauftrag? Von wem?

KI-Symbolbild: Koalition gebaut, Restekiste gefüllt, Angel ausgeworfen.Was nicht passt, wird passend gerechnet

Irgendwo fiel sinngemäß wieder dieser Satz, man habe den Regierungsauftrag, weil die Menschen ihnen vertrauten und sie für fähig hielten.

Da musste ich kurz nachdenken, allerdings wirklich nur kurz.

Regierungsauftrag?

Von wem?

Bei der Bundestagswahl 2025 kamen CDU und CSU gemeinsam auf 28,5 Prozent der gültigen Zweitstimmen, die SPD erreichte 16,4 Prozent. Zusammen sind das 44,9 Prozent.

Keine Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

Im Bundestag sieht die Sache anders aus. CDU, CSU und SPD verfügen dort zusammen über 328 von 630 Sitzen und damit über eine knappe parlamentarische Mehrheit. Das ist nach unserem Wahlrecht legitim, nur ist es eben nicht dasselbe wie ein von der Mehrheit der Wähler bewusst bestelltes Gesamtpaket aus Kanzler, Ministern und Koalitionsvertrag.

Auf dem Wahlzettel stand schließlich nicht:

„Bitte einmal Schwarz-Rot, den später ausgehandelten Koalitionsvertrag und alles, was sich die beteiligten Parteien anschließend gegenseitig abringen.“

Gewählt wurden Parteien, was daraus gebaut wurde, entstand erst danach.

Weiterlesen

Stabilisiert wird nur die Rechnung

KI-generiertes Symbolbild einer bis zur Erschöpfung gemolkenen Kuh für Bürger, Beitragszahler und ein ausgepresstes Gesundheitssystem.Mehr muss ich nicht mehr wissen

Wer hier schon länger liest, kennt meine Meinung zum politischen Geschehen im Land. Das Muster, das schon lange erkennbar ist, für mich jedenfalls, und das reicht mir völlig.

Am schlimmsten empfinde ich diese „Friss das jetzt, Du hast eh keine Chance“-Mentalität dahinter, weil alles absolut unumgänglich und richtig ist, während man einfach nur in die Realität schauen muss, um zu sagen „Ähm … NEIN!“

Vorne wird geblendet und hinten getreten, anschließend gewöhnt man die Menschen langsam an höhere Lasten. Sollte trotzdem noch Geld fehlen, arbeitet Berlin eben auf fremde Kosten.

Dinge der Gegenwart

Am 10. Juli 2026 hat der Bundestag das sogenannte GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen.

Stabilisierung klingt gut. Fast nach Reparatur, Verantwortung und Leuten, die vorher wenigstens grob ausgerechnet haben, was sie da eigentlich tun.

Tatsächlich werden keine Probleme gelöst. Es werden Kosten gebremst, verschoben, Leistungen verändert und weitere Rechnungen ausgestellt, natürlich ans Volk.

Die gesetzliche Krankenversicherung soll durch das Paket von 2027 bis 2030 rechnerisch um insgesamt 114 Milliarden Euro entlastet werden.

Diese Zahl ist keine einmalige Geldsumme, die irgendwo eingezahlt wird. Sie entsteht, indem die für jedes einzelne Jahr geschätzten Mehreinnahmen und Minderausgaben addiert werden. Die Berechnung stammt aus dem abschließenden Bericht des Haushaltsausschusses und berücksichtigt bereits die Änderungen kurz vor der Verabschiedung.

Weiterlesen

Motivation mit Morgenrot

Morgenrot über der Straße auf dem ersten Arbeitsweg nach dem Urlaub, fotografiert durch die Windschutzscheibe.Wenn der Himmel ein bisschen nachhilft

Ihr kennt das, der erste Arbeitstag nach ein paar Wochen Urlaub, der ist schon ganz besonders, gell? ;-)

Der Wecker klingelt wieder zu einer Uhrzeit, bei der andere noch über die richtige Schlafposition verhandeln (wenn man nicht ohnehin unpassend wach ist …), der Kaffee bekommt seinen alten Stellenwert zurück und irgendwo zwischen Haustür und Auto stellt sich langsam wieder so etwas wie Alltag ein.

Heute hat(te) der Himmel wohl beschlossen, die Motivation für mich ein bisschen anzuheizen. So darf der erste Weg zur Arbeit nach dem Urlaub gerne aussehen, da fällt der Einstieg gleich ein kleines Stück leichter. :mrgreen:

Sorry für die dreckige Windschutzscheibe. Im Sommer startet man halt glasklar mit Durchblick und endet als Insektenmosaik mit Staubrahmen, alles gleichzeitig geht nicht :roll:

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Momente im Bild Motivation mit Morgenrot
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Wind zurück an die Natur

Solarpanel versorgt einen kleinen USB-Ventilator im Garten.Sonne rein, Wind raus

Was macht man, wenn der Sommer einen garkocht?

Richtig, sich in den Schatten setzen oder einen Ventilator nutzen. Oder? Oder beides!

Wie man so etwas auch noch so dreht, dass sich das Ganze aus der Natur speist und sogar etwas zurückgibt?

Man nutzt folgende Ausstattung :mrgreen:

Einen kleinen akkubetriebenen USB-Ventilator mit USB-C-Anschluss, dazu mein faltbares 21-Watt-Solarpanel mit zwei USB-Ports und natürlich ausreichend Sonne. An der mangelt es schließlich genau dann nicht, wenn man den Ventilator am dringendsten braucht.

Energiewende im Gartenstuhlformat

Das Solarpanel kommt in die Sonne, der Ventilator ans USB-Kabel und schon läuft der Kreislauf. Die Sonne versorgt das Panel, das Panel lädt den Akku des Ventilators und der Ventilator kühlt mich.

Falls sich zwischendurch eine Wolke wichtigmachen möchte, übernimmt der Akku. Das Ganze funktioniert also sogar ohne App, Anmeldung, Update oder irgendein deutsches Großprojekt, das schon beim ersten Schattenwurf ins Wanken gerät.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Normalerweise nutzt man den Wind der Natur, um Strom zu erzeugen. Ich mache es einfach andersherum und nutze die Sonne, um Wind zu erzeugen.

Die Natur liefert mir Energie, ich gebe ihr dafür ein bisschen Wind zurück. 😂

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Leben, real Wind zurück an die Natur
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok