Ralf Richter: Ruhe in Frieden

Desasterkreis-Logo zum Abschied von Ralf Richter.Abschied von Ralf Richter

Ralf Richter ist im Alter von nur 69 Jahren verstorben.

Schon wieder einer, inzwischen häufen sich diese Meldungen hier im Blog auf eine Weise, die langsam wirklich bedrückend wird.

Für mich führt sein Name sofort zu „Das Boot“. Der Film gehört bis heute zu meinen absoluten Favoriten, ebenso das Buch von Lothar-Günther Buchheim, und als Frenssen war Ralf Richter ein Teil jener Besatzung, die das alles so glaubwürdig eng, dreckig und menschlich gemacht hat.

Natürlich hatte er danach noch jede Menge andere Rollen, darunter „Bang Boom Bang“, aber mein erster Gedanke bleibt dieses U-Boot.

Die Welt berichtet unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur über seinen Tod.

Ruhe in Frieden, Ralf Richter.

 

      

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Eigentlich wollten wir nur einkaufen

Aus „nur mal eben einkaufen“ wurde auf dem REWE-Parkplatz in Fürth ziemlich schnell Volksfeststimmung. 😁Eigentlich wollten wir nur einkaufen

Samstag gegen Abend wollten wir eigentlich nur kurz etwas fürs Abendessen holen und noch ein bisschen Kleinkram einsammeln, weil ich ab Montag wieder mit der Firma unterwegs bin. Also ab zum REWE hier in Fürth.

Auf den Parkplatz gefahren und erst mal geguckt. Volksfeststimmung. Zelte, Stände, Leute und mittendrin eine ziemlich ausgewachsene gelb-blaue Hüpfburg. Ich war ja kurz versucht, aber … neeee, lass mal. :mrgreen:

Irgendwie war das Ganze komplett an mir vorbeigegangen. Ich wollte den Chef sogar noch für den Blog vor die Kamera zerren, aber der war ziemlich gut in Action. Immerhin hat er einen ausgegeben, womit wir an dieser Stelle natürlich festhalten können, dass sich der Einkauf bereits gelohnt hatte. (Herzlichen Dank!)

Aus „wir holen nur schnell was fürs Abendessen“ wurden am Ende übrigens gut zwei Stunden. Der Kleinkram kam trotzdem mit, das Abendessen auch, nur der ursprüngliche Zeitplan hatte sich irgendwann unauffällig vom Parkplatz verabschiedet.

Meistens kommt es eben anders. ;-)

 

 

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Das Radio warnt vor noch teurerem Sprit

Wenn im Radio schon vor noch höheren Spritpreisen gewarnt wird, grinst an der Tankstelle wenigstens einer. 😏Wenn der Ölpreis schuld sein soll

Früh kurz das Radio eingeschaltet und noch ein paar Sätze der Nachrichten mitbekommen, manchmal lässt sich das einfach nicht vermeiden.

Mit entsprechend betroffener Stimme kam sinngemäß die Meldung, aufgrund der aktuellen Lage im Iran stehe nun zu befürchten, dass der Ölpreis weiter steigt und wir das auch an den Zapfsäulen merken werden.

Ja. Kann sein!

Aber, liebe Leser und liebe Leserinnen, SO einfach ist es nicht.

Dass Ärger im Nahen Osten, Probleme an der Straße von Hormus und bedrohte Transportwege den Rohölpreis nach oben treiben können, bestreitet wohl niemand.

An der Zapfsäule sehen wir aber nicht einfach nur den Rohölpreis!

Wir sehen auch das, was unsere Regierung meint, was da stehen soll, damit möglichst viel Futter in die Staatskasse kommt, um realitätsfremd weiterregieren zu können.

Fast gleicher Ölpreis, völlig andere Rechnung

Ich habe mal nach einem Zeitpunkt gesucht, an dem Brent-Rohöl ungefähr genauso viel kostete wie jetzt.

5./6. August 2014 11. September 2026
Brent-Rohöl 104,61 $/Barrel 103,85 $/Barrel
Super / E5 1,579 €/Liter 2,272 €/Liter
Diesel 1,385 €/Liter 2,309 €/Liter
Heizöl 0,802 €/Liter 1,625 €/Liter

Quellen: FastEnergy, 6. August 2014, TANKE GÜNSTIG, 5. August 2014, FastEnergy, 11. September 2026 und Tankerkönig / MTS-K.

Beim Rohöl liegen zwischen beiden Vergleichszeitpunkten gerade einmal 76 Cent pro Barrel (Barrel, nicht Liter! Ein Barrel Rohöl sind 42 US-Gallonen, also rund 159 Liter.), an der Tankstelle und beim Heizöl sieht die Sache dagegen ziemlich deutlich anders aus.

Natürlich gibt es Wechselkurse, Raffinerien, Transportkosten und Margen. Die gab es 2014 allerdings auch schon.

Neu hinzugekommen ist seit 2021 vor allem der nationale CO2-Preis.

Die Politik hätte Werkzeuge, um Energie für die Bürger erträglicher zu machen.

Sie nutzt sie nicht.

Bewusst nicht.

Über Heizöl und die politische Freude an immer neuen Aufschlägen auf notwendige Energie hatte ich mich schon hier ausgelassen und auch frühere Ansagen von Friedrich Merz zu Steuern und Abgaben auf Energie passen inzwischen ganz wunderbar dazu:

Dann war Schluss mit Nachrichten

Warum? Weil ich umgeschaltet habe, ich kann diesen “ … aber unsere Regierung tut, was sie kann, leider müssen wir uns damit abfinden …“ Unterton keine 10 Sekunden mehr ertragen.

Ah ja, die wichtigste weitere Meldung, die ich noch mitbekam, bevor ich auf reine Musik umgeschaltet habe:

Viele Menschen hätten gegen rechts demonstriert.

Ja Freunde, das ist Deutschland 2026:

Zahle und sei gegen rechts, alles andere erledigt der König.

 

 

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Zurück geht immer. Irgendwie.

Mit dem Linienbus zurück Richtung Hotel, zumindest war das der Plan.Wenn der Rückweg plötzlich selbst Programm wird

Wenn ich mit den Monteuren vor Ort bin, fahre ich aus wirtschaftlichen Gründen meistens gleich im Montagebus mit. Vom Hotel zur Baustelle, später wieder zurück, fertig. Nebenbei fällt an solchen Tagen ja auch gerne mal ein Reel oder sonst irgendwas Brauchbares ab. ;-)

Blöd nur, wenn man nach Feierabend noch gar keine Lust aufs Hotel hat, weil man in der Ecke des Landes noch nie war und sich wenigstens ein bisschen umschauen will. Dann steigt man eben nicht wieder ins Montagefahrzeug, winkt den Kollegen hinterher und kümmert sich später selbst darum, irgendwie zurück ins Zimmer zu kommen.

Kann ja nicht so schwer sein, also, theoretisch, Busse wurden schließlich nicht nur erfunden, damit andere Leute damit fahren.

Also irgendwann in den Linienbus gesetzt und ungefähr eine halbe Stunde durch die Gegend gegondelt. Für jemanden, der weder besonders geübt im Umgang mit Öffis noch auch nur ansatzweise ortskundig ist, lief das sogar erstaunlich gut.

Bis zum Aussteigen …

Da hatte sich offenbar der kleine, aber entscheidende Fehler eingeschlichen. Also, der Name der Haltestelle war richtig, nur war es real eben NICHT DIE HALTESTELLE. :roll: Was allerdings weniger an mir lag, sondern eher daran, dass der Bus behauptet hat, sie wäre es.

Aus rund 30 Minuten Busfahrt wurden deshalb noch einmal 30 bis 40 Minuten Fußmarsch Richtung Hotel.

Immerhin habe ich so tatsächlich noch etwas von der Gegend gesehen. Nur eben deutlich mehr zu Fuß als ursprünglich geplant.

Man könnte natürlich vorher genauer nachsehen, wo man aussteigen muss. Man könnte aber auch einfach losfahren und den Rest als kostenlose Stadtführung mit Bewegungsteil verbuchen. :mrgreen:

 

 

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Backen mit optischem Totalschaden

Kippenkuchen mit süßen Zigaretten und Krümeln als Asche, gebacken von Tochter S.Da stimmt doch irgendwas nicht

Ich war ein paar Tage beruflich unterwegs, komme nach Hause, gehe in die Küche und sehe dieses Ding da stehen. Kuchen hätte ich auf den ersten Blick jedenfalls nicht geraten, eher irgendwas zwischen missglücktem Bastelprojekt und ziemlich groß geratenem Aschenbecher.

Die Auflösung kam dann von Tochter S. Sie hatte Lust zu backen, offenbar gleichzeitig ein paar kreative Minuten und genau daraus wurde am Ende ein Kippenkuchen. Mit Stäbchen als Zigaretten, Krümeln als Asche und überhaupt allem, was man braucht, damit ein Kuchen aussieht, als hätte irgendwo eine ziemlich wilde Raucherpause stattgefunden.

 

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Super, ein Aschenbecher als Nascherei. :shock:

Auf die Idee muss man erst mal kommen, aber rein optisch ist das schon ziemlich konsequent durchgezogen.

Probiert habe ich tatsächlich noch nicht, kommt aber safe noch. :mrgreen:

 

 

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Ich schwöre, da saß eine Taube

Eine Taube sitzt auf einem Stein im Wasser, wenige Sekunden vor dem überraschenden Wechsel.Fünf Sekunden später war alles anders

Ich gehe am Wasser entlang und sehe da eine Taube auf einem Stein sitzen. Mein erster Gedanke war natürlich: „Okay, früher war das bestimmt mal eine Ente.“

Für einen blöden Gag auf Social Media reicht das locker, für ein gescheites Foto war ich allerdings viel zu weit weg.

Also Handy wieder in die Tasche und näher ran. Wobei ich noch gar keinen Schritt gemacht hatte, denn mir kam die Idee, vorher mit der Kamera kurz zu schauen, wie nah ich überhaupt müsste.

Handy wieder raus, Kamera an, selber Fleck, derselbe Stein.

Nur der Vogel war ein anderer :shock:

Nur wenige Sekunden später sitzt ein anderer Vogel auf demselben Stein im Wasser.

Zwischen den beiden Bildern liegen maximal fünf Sekunden. Ich habe mich nicht bewegt und wenn ich die Fotos nicht hätte, würde ich inzwischen wahrscheinlich wirklich überlegen, was da vorher eigentlich gesessen hat.

Taube? Amsel? Krähe? Irgendwas mit Federn?

Zum Glück gibt es Beweisfotos. Sonst hätte ich mir die Ente am Ende auch noch eingeredet :mrgreen:

 

 

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Die Brille der Wünsche

Brille mit sonniger Wunschwelt vor einer tristen Realität. KI, was sonst?Wenn man nur sieht, was man sehen WILL

Egal ob Politik oder echte Menschen, die mir im Laufe der Jahre begegnet sind, manchmal läuft es erstaunlich ähnlich.

Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Passt die Realität nicht zur eigenen Vorstellung, wird eben nicht die Vorstellung überprüft, sondern die Realität zurechtgebogen. Schönreden, ausblenden, passenden Ausschnitt suchen, fertig. Im Zweifel hilft die richtige Brille, auf den Boden stampfen und schlimmstenfalls anderen die Schuld zuschieben, gerne samt Verantwortung.

 

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Kann man machen

Im Grunde ist das erst einmal jedem selbst überlassen. Wer sich eine beschissene Politik schönreden möchte, seinen Konsumwahn oder irgendeine Idee, die schon beim ersten Kontakt mit der Wirklichkeit auseinanderfällt, bitte. Jeder darf sich seine Welt so hübsch anmalen, wie er möchte.

Nur wird aus Scheiße eben keine Schokolade, bloß weil genug Kakao drauf ist. Dazu passt dieser alte Spruch immer noch wunderbar:

Millionen Fliegen können nicht irren. Scheiße muss schmecken.

So funktioniert Wahrheit nur leider nicht.

Die passende Bubble gibt es gleich dazu

Richtig praktisch wurde das Ganze mit Social Media. Früher musste man Gleichgesinnte wenigstens noch finden, heute reichen ein paar Klicks und irgendwo sitzt garantiert jemand, der dieselbe Brille trägt. Dann kommt der nächste dazu, noch einer bestätigt alles und irgendwann wirkt die eigene Sicht plötzlich erstaunlich groß.

Über diesen Effekt hatte ich schon bei „Differenzierung stört, oder?“ geschrieben. Social Media hat solche Lager nicht erfunden, aber ziemlich komfortabel gemacht.

Problematisch wird es dann, wenn aus „Ich sehe das so“ irgendwann „So ist es“ wird und daraus gleich folgt, dass bitte auch alle anderen diese Sicht übernehmen sollen.

Realität kann ziemlich störend sein

Politik ist dafür ein dankbares Beispiel. Man kann sich Pläne, Entscheidungen und Entwicklungen wunderbar hinrechnen, solange man nur die passenden Zahlen, Leute und Erklärungen betrachtet.

Irgendwann fehlt dann Geld, Menschen verhalten sich nicht wie vorgesehen oder Dinge funktionieren schlicht anders als gedacht. Dann gäbe es natürlich die Möglichkeit zu sagen: War wohl doch nicht ganz so clever.

Das scheint nur erstaunlich schwer zu sein. Viel angenehmer ist es, einen Schuldigen zu finden. Die anderen, die Umstände, die Gesellschaft, das Schicksal, irgendwer wird sich schon auftreiben lassen. Hauptsache, die Brille bleibt auf.

Andere verdienen daran

Ganz nebenbei dürfte diese Entwicklung für manche Marketingabteilung ein ziemliches Geschenk sein. Menschen kaufen längst nicht nur Produkte, sie kaufen Zugehörigkeit, Haltung und das passende Gefühl gleich mit. Vorne wird Zugehörigkeit gepredigt, hinten das Geld gezählt und irgendwo kichert jemand, der eine Excel-Tabelle auswertet.

Je sauberer sich Gruppen selbst sortieren, desto leichter kann man ihnen genau das vorsetzen, was zu ihrer jeweiligen Welt passt. Da muss niemand mehr groß überzeugen, wenn die Zielgruppe ohnehin schon weiß, was sie sehen will.

Da kann man sich mit dem Dollarzeichen in den Augen schon mal auf die Schenkel klopfen. Die Wunschbrille gibt es praktisch gleich im passenden Design dazu.

Brille ab hilft manchmal

Wünsche und Vorstellungen sind völlig okay. Ohne die wäre das Leben vermutlich ziemlich grau. Nur sollte man gelegentlich prüfen, ob das, was man sich so hübsch zurechtgelegt hat, draußen eigentlich noch irgendetwas mit der Realität zu tun hat.

Die kann man ignorieren, schönreden oder passend einfärben. Weg ist sie deswegen nicht.

 

 

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Wenn Konsequenzen keine mehr sind

Lukrativer Abgesang, weich gepolstert. KI-generierte Illustration.Wenn der Name mehr wert ist als Anstand

Manche fragen sich ernsthaft, warum viele Menschen Regierungen und Parteien nicht mehr trauen, wenn CDU, SPD, Grüne, Linke und irgendwo auch die FDP über Jahre ihre Finger in Ämtern, Ministerien und Regierungen hatten und dabei genug Gründe geliefert haben, genau dieses Vertrauen zu verspielen.

Es gibt dutzende Beispiele, ich picke einfach mal das heraus, was sich gerade zufällig in meinem Kopf als „Wundert mich nicht“ abgespult hat, weil mir ausgerechnet jetzt ein paar passende Themen und Überschriften so schön nebeneinander vor die Füße gefallen sind.

Wenn man die dann einmal nebeneinanderstellt, wird es ziemlich interessant.

Guttenberg, da war doch was

Karl-Theodor zu Guttenberg war 2011 Bundesverteidigungsminister, ausgesprochen beliebt und ich fand ihn damals politisch übrigens gar nicht schlecht. Er gehörte zumindest zu denen, die Probleme beim Namen genannt haben, statt sie erst durch drei Arbeitskreise und fünf sprachliche Weichspüler zu schicken.

Das ist nicht nur mein Eindruck. Beim Afghanistan-Einsatz sprach Guttenberg bereits 2009 von „kriegsähnlichen Zuständen“, zu einer Zeit, als sich die deutsche Politik mit genau dieser Einordnung ausgesprochen schwertat. Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages bezeichneten das später ausdrücklich als Paradigmenwechsel in der politischen Kommunikation.

Dann kam seine Doktorarbeit.

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Abstimmung ohne Abstimmung

Social-Media-Abstimmung ins Leere: Daumen oder Herz, obwohl die Plattform nur einen Like bietetWomit denn bitte?

Ihr kennt diese Dinger vermutlich. Im Bild wird groß zur Abstimmung geblasen, Daumen hoch für Ja, Herz für Nein, manchmal noch garniert mit lachend, wütend oder traurig für irgendeine dritte Geistesblitz-Option.

So weit, so Facebook. :roll:

Dumm wird es, wenn genau derselbe Kram 1:1 auf Plattformen landet, auf denen das gar nicht funktioniert. Da steht dann fett im Bild, wie ihr bitteschön abstimmen sollt, nur blöd, dass es dort unten schlicht keinen bunten Reaktionszoo gibt, sondern vielleicht genau ein Herzchen oder einen Daumen. Fazit: Ende der demokratischen Großveranstaltung.

Dumm, faul, Commentbait?

Mir ist schon klar, was dahintersteckt. Man will Reaktionen, Kommentare, Reichweite, am besten alles auf einmal. Nur wirkt das nicht clever, sondern faul.

Wer Inhalte auf mehreren Plattformen verteilt, könnte ja vorher kurz prüfen, ob der Beitrag dort überhaupt noch Sinn ergibt. Alles einfach überall reinzukippen ist keine Strategie, das ist Bequemlichkeit oder Ignoranz mit Internetanschluss.

Und genau da bin ich dann raus. Wenn mich jemand mit so einem Posting zu etwas auffordert, was ich dort technisch gar nicht tun kann, bekommt er von mir genau das, was er sich mit so viel Nachlässigkeit verdient hat: nichts.

Kein Like, kein Kommentar, kein Follow. Kommt mir das bei einem Account öfter unter, wird eher ein Unfollow draus.

Social Media 2026: faul, anmaßend, belehrend und nicht selten einfach dumm.

Nicht immer, aber immer öfter ;-)

 

 

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So eine falsche Schlange!

Blindschleiche am Gehwegrand, kurz vor dem Verschwinden in der Hecke.Fake-Snake unterm Auto

Ich will ans Auto und plötzlich kommt da etwas Längliches darunter hervorgeschossen.

Direkt zwischen meinen Füßen durch.

Erster Gedanke: Schlange

Na ja, fast. Blindschleichen sind keine Schlangen, sondern Echsen.

Fake-Snake also. Oder Snake-Fake, je nachdem, wie schnell der Kopf gerade hinterherkommt ;-)

Sie war immerhin so langsam schnell, dass ich noch die Kamera anschmeißen konnte. Praktischerweise hatte ich das Handy gerade sowieso in der Hand.

 

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Gefahr? Keine.

Aber wenn einem plötzlich so ein langes Ding zwischen den Schuhen durchflitzt, guckt man halt doch einmal genauer hin.

Fake-Snake eben :mrgreen:

 

 

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