Eine Party-Katze zum Mitnehmen

Hier steht sie still, die fahrende Katze. Wollt ihr sie in euren Videos bewegen?My cat 2 go

So, ja, stellt euch vor, ich sitze im Job und habe mir in den Kopf gesetzt, in einem eigenen Video eine Katze am Steuer einzubauen. So etwas hatte ich irgendwo gesehen, fand es lustig und wollte die Szene gerne für eine eigene Produktion verwenden.

Nicht das fertige Reel teilen, sondern die Katze per Greenscreen oder Overlay als Bestandteil in ein anderes Video einbauen. Eigentlich keine besonders ausgefallene Idee, schließlich gibt es im Netz reichlich solcher Animationen.

Dummerweise meldet sich bei so etwas aber mein Pflichtbewusstsein (immerhin geht es um den Job und damit auch um Verantwortung und Rechtliches) und meint, ich solle doch gefälligst prüfen, ob ich das fremde Material überhaupt verwenden darf.

Tja, genau da wird es schwierig. Entweder lässt sich der ursprüngliche Urheber nicht eindeutig ermitteln oder es ist völlig unklar, unter welchen Bedingungen das Material verwendet werden darf.

Dort, wo ich jemanden erreichen konnte, habe ich deshalb angefragt, ob eine entsprechende Lizenz zu bekommen wäre. Nur blieben diese Anfragen teilweise über Tage, in manchen Fällen sogar über Wochen unbeantwortet. Nicht einmal die Frage, ob und zu welchen Bedingungen ich dafür bezahlen könnte, ließ sich klären.

Irgendwann reicht’s dann aber auch, schließlich wollte ich ein Video produzieren und nicht hauptberuflich verschollene Urheber suchen. :roll:

Ich will meine Katze!

Was macht man, wenn sich ein Werkzeug nicht vernünftig beschaffen lässt? Richtig, man baut es sich selbst. ;-)

 

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In diesem Fall eben mit Unterstützung von KI, ein paar Versuchen bei der Animation, eigens produzierter Musik und anschließendem Videoschnitt. Der grüne Hintergrund gehört übrigens absichtlich dazu, denn die Katze sollte sich möglichst einfach freistellen und in andere Videos einbauen lassen.

Ein bisschen Arbeit steckt da schon drin, auch wenn das Ergebnis eigentlich nur ein kleines, gut gelauntes Tierchen mit Sonnenbrille und Lenkrad ist. Inzwischen hat es jedenfalls seinen vorgesehenen Einsatz hinter sich.

Nicht für die Katz

Nun wäre es doch irgendwie schade, wenn die ganze Arbeit nach einer einzigen Verwendung für die Katz gewesen wäre. :mrgreen:

Deshalb stelle ich die Animation samt Musik hier kostenlos zur Verfügung, falls ihr für eure eigenen Videos ebenfalls eine solche Szene gebrauchen könnt.

Die Katze lässt sich über den grünen Hintergrund (#00C400 bzw. RGB 0, 196, 0) freistellen und beispielsweise als Overlay in eigene Aufnahmen integrieren. Bearbeiten, schneiden, kombinieren und natürlich auch kommerziell verwenden ist ausdrücklich erlaubt, einschließlich der Nutzung auf Unternehmensaccounts.

Einzige Einschränkung ist, dass das Material selbst, also das Video, die Musik oder einzelne Bestandteile, nicht als eigenständiges Produkt weiterverkauft werden darf, wobei ich davon ausgehe, dass das eh nicht passiert.

Falls ihr die Katze gebrauchen könnt, findet ihr das komplette Video samt Musik hier bei Google Drive zum Download. Eine Erwähnung, woher das Material stammt, wäre natürlich nett, ist aber ausdrücklich keine Bedingung.

Warum ich bei solchen Dingen so genau auf die Nutzungsrechte achte, habe ich übrigens im Beitrag „Darf ich das eigentlich verwenden?“ beschrieben.

Falls euch die Katze irgendwann in einer eigenen Produktion begleitet, zeigt mir ruhig, was ihr daraus gemacht habt. Mich würde jedenfalls interessieren, wo das Tierchen noch überall auftaucht.

Für Erfolg oder Misserfolg garantiere ich aber weder bei mir noch bei euch. ;-)

 

 

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Darf ich das eigentlich verwenden?

Katze mit Smartphone in der Musikfalle.Wenn ein lustiges Reel rechtlich zum Problem wird

So, was passiert, wenn man in den sozialen Medien aktiv unterwegs ist und nicht aufpasst? Richtig! Man nutzt unter Umständen, ohne üble Absicht, Material, das jemand anderem gehört, der obendrein vielleicht noch nicht einmal weiß, dass sein Werk da gerade wie die sprichwörtliche Sau durchs Internet getrieben wird.

Warum mich das beschäftigt?

Nun, ich erstelle beruflich Inhalte für Social Media, unter anderem für ein Unternehmen, und da hängt eben mehr dran als nur ein lustiges Video. Was über einen Firmenaccount veröffentlicht wird, gehört zum geschäftlichen Auftritt, selbst wenn das Reel keinen einzigen Euro einbringt. Wenn dabei fremde Rechte verletzt werden, stehen plötzlich mögliche Abmahnungen, Forderungen und nicht zuletzt der gute Name des Unternehmens im Raum.

Ich MUSS also schon aus beruflichen Gründen ein Auge darauf haben, was wir verwenden, woher es stammt und ob die Nutzung überhaupt erlaubt ist. Schließlich möchte ich mit meiner Arbeit Aufmerksamkeit schaffen und keine Beschäftigung für irgendwelche Anwaltskanzleien.

Genau deshalb schaue ich bei manchen Trends und Hypes auch etwas genauer hin. Ihr ahnt nicht, wie viele Accounts zumindest das Potenzial haben, mit einem Bein im Gerichtssaal zu stehen. Da kann einem schon mal ziemlich anders werden, wenn sich hinter einem vermeintlich harmlosen Spaß plötzlich eine ganze Sammlung ungeklärter Nutzungsrechte verbirgt.

Besonders bei kleinen Firmenaccounts fällt mir das auf. Da wird mal eben ein Reel veröffentlicht, meistens aus Spaß an der Sache, ohne dass überhaupt jemand darüber nachdenkt, welche rechtlichen Folgen das haben könnte. Ich drücke wirklich allen die Daumen, dass es gut geht, denn ich bin ziemlich sicher, dass es in den allermeisten Fällen um den Spaß und nicht ums Geld geht.

Wenn die Musik aber doch angeboten wird …

Mich erschreckt manchmal schon, dass selbst professionelle Creator nicht immer wissen, dass Musik aus den Bibliotheken der Plattformen eben nicht automatisch nach dem Motto „Passt schon!“ verwendet werden darf.

Privat ist ungleich kommerziell! Was auf Instagram erlaubt ist, darf nicht automatisch auch auf Facebook verwendet werden, von TikTok und anderen Plattformen ganz zu schweigen. Die GEMA erklärt das beispielsweise für soziale Medien, und TikTok hat sogar eine eigene Musikbibliothek für kommerzielle Zwecke.

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Zuckerfrei ersetzt kein Denken

Zuckerfrei, fettfrei, proteinreich. Wenn das Marketing den Einkaufszettel schreibt, bleibt das eigene Denken gerne mal im Regal. ;-)Zucker killt mein Kind! Oder so ähnlich …

„Jetzt noch was Zuckerfreies für den Kleinen, damit er gesund bleibt!“

Beim Einkaufen aufgeschnappt, eine Mutter im Gespräch mit ihrer Freundin. Eigentlich nur ein beiläufiger Satz, aber manchmal reichen eben ein paar Worte, um mir für den Rest des Einkaufs die Beschäftigung fürs Oberstübchen zu liefern.

Dabei geht es mir gar nicht um diese Mutter. Ich weiß weder, was sie sonst einkauft, noch ob es besondere Gründe für ihre Entscheidung gibt. Vielleicht möchte sie einfach auf etwas weniger Zucker achten, dagegen spricht ja überhaupt nichts.

Was mich vielmehr beschäftigt, ist die Frage, wie schnell aus einer vernünftigen Überlegung eine scheinbar unumstößliche Wahrheit wird, die irgendwann kaum noch jemand hinterfragt.

Wenn die Verpackung das Denken übernimmt

Zuckerfrei? Gesund! Fettfrei? Bestimmt auch ganz toll! Protein muss möglichst viel drin sein, zumindest solange die aktuelle Influencer-Generation das noch für angesagt hält.

Was gerade als besonders gesund gilt, wird groß auf die Verpackung gedruckt, die passenden Erklärungen liefern selbsternannte Ernährungsexperten auf Instagram und TikTok gleich dazu.

Das Problem ist nicht, dass Menschen bewusst einkaufen oder auf ihre Ernährung achten. Problematisch wird es für mich dann, wenn Schlagworte irgendwann das Verständnis für Zusammenhänge ersetzen.

Hat man etwas nur oft genug gehört, sitzt es irgendwann wie einbetoniert im Kopf. Aus einer Empfehlung wird eine Regel, aus der Regel eine Überzeugung und irgendwann steht überhaupt nicht mehr zur Debatte, ob das Ganze tatsächlich so einfach (bzw. sinnvoll) ist.

Ich habe da ein kleines Gegenbeispiel

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle auf meine eigene Geschichte verweisen, die ich bereits 2019 im Beitrag Abnehmen, Kilos, Nicht-Diät, Diabetes: (K)ein K(r)ampf ausführlich beschrieben habe.

Ich habe inzwischen über 50 Kilo abgenommen, meinen Diabetes Typ 2 hervorragend im Griff, beste Blutwerte und bin mit meinen 57 Jahren körperlich sicherlich zumindest nicht am Ende meiner Möglichkeiten.

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Zeitfresser mit Display | #strichmomente

Strichmännchen sitzt auf dem Sofa und schaut aufs Smartphone, während draußen noch Tageslicht ist.Nur mal eben aufs Handy schauen …

Es gibt Dinge, bei denen das Wörtchen „kurz“ ziemlich großzügig ausgelegt wird. „Ich schau nur mal eben aufs Handy“ ist so ein Fall. ;-)

Eigentlich wollte man nur etwas nachsehen, aber irgendwie findet sich immer noch etwas, das auch ganz interessant sein könnte. Wirklich erstaunlich, wie viel völlig unwichtiger Kram plötzlich wahnsinnig dringend wird, sobald man ihn auf einem kleinen Bildschirm serviert bekommt. :roll:

 

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Das Beste ist ja, dass man hinterher nicht mal behaupten kann, man hätte keine Uhr zur Hand gehabt. Die war schließlich die ganze Zeit dabei, man hätte nur mal draufschauen müssen.

Aber dafür war wahrscheinlich gerade keine Zeit. :mrgreen:

 

 

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Fünf Minuten mit Folgen | #strichmomente

Strichmännchen liegt noch im Bett und greift verschlafen nach dem Wecker.Aufstehen? Ich bin doch nicht auf der Flucht!

Es soll ja Menschen geben, die beim ersten Klingeln des Weckers sofort hellwach aus dem Bett springen. Habe ich zumindest schon mal gehört, persönlich würde ich da gerne Beweise sehen. :mrgreen:

(Ne, kein Witz, ich kriege das hin, aber man hört ja so Gerüchte :mrgreen: )

Bei anderen wird morgens um jede Minute gefeilscht. „Nur noch fünf Minuten“ klingt schließlich völlig harmlos, selbst wenn man diesen Gedanken erstaunlich oft hintereinander hat. :roll:

 

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Am Ende hat ausgerechnet der Wecker alles richtig gemacht, was die ganze Angelegenheit natürlich nicht besser macht.

Aber irgendwo muss man die Schuld schließlich abladen. :mrgreen:

 

 

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Weniger wäre hier wirklich mehr

Aufgeblähte Software mit KI, Cloud, Abos und Zusatzfunktionen, obwohl eigentlich nur ein einfaches Werkzeug zum Arbeiten gebraucht wird.Software war mal zum Arbeiten da

Irgendwann muss bei Software etwas schiefgelaufen sein. Ein Programm war einmal ein Werkzeug, möglichst schnell, schlank, effizient und genau für die Aufgabe gemacht, für die man es installiert hatte. Heute scheint das nicht mehr zu reichen, inzwischen muss offenbar jedes Programm zusätzlich Assistent, Erlebniswelt, Teamzentrale und möglichst noch ein halbes Betriebssystem sein.

Nehmen wir WhatsApp, für mich inzwischen eines der schönsten Beispiele dafür, wie man aus einer einfachen Sache ein aufgeblähtes Etwas machen kann. Ich brauche einen Messenger, der Nachrichten, Bilder und Videos überträgt, gerne auch Telefonie und Videotelefonie beherrscht, damit wäre die Aufgabe aus meiner Sicht ziemlich vollständig beschrieben.

Stattdessen gibt es drölfzig zusätzliche Funktionen, Hinweise auf neue Funktionen, eigene Chats von WhatsApp über neue Funktionen, Einblendungen, Assistenten und Dinge, nach denen ich nie gesucht habe, weil ich sie schlicht nicht brauche.

Es geht um Kommunikation! Im Kern schreibe ich dort eine optisch aufgepeppte SMS, hänge vielleicht ein Bild dran oder telefoniere darüber. Meine Nachricht „Bin gegen sechs da“ ist dabei in den letzten Jahren nicht komplizierter geworden, die Software schon.

Mehr Größe, gleicher Sinn

Man muss sich nur einmal anschauen, wie groß manche Apps und Programme inzwischen geworden sind. Teilweise haben sich die Dateigrößen gegenüber früher mehr als verzehnfacht, nur der eigentliche Sinn des Programms ist noch ziemlich genau derselbe. Leider gilt das häufig auch für den Ressourcenbedarf, mehr RAM, mehr CPU-Last, mehr Hintergrundprozesse und mehr Dienste für Dinge, die mit der eigentlichen Aufgabe herzlich wenig zu tun haben.

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Das große Nichts | #strichmomente

Strichmännchen steht ratlos vor dem geöffneten Kühlschrank und findet offenbar nichts Passendes zu essen.Kühlschrank voll, aber nix drin!

Ja, ich weiß, ihr kennt das bestimmt alle, aber nicht jeder gibt es zu ;-)

Da steht man vor einem durchaus gut gefüllten Kühlschrank, lässt den Blick über den Inhalt wandern und stellt fest, dass nichts drin ist. Jedenfalls nichts, worauf man gerade Lust hat, was in diesem Moment natürlich aufs Gleiche hinausläuft.

 

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Besonders interessant wird es, wenn man die Tür ein paar Minuten später noch mal öffnet, offenbar in der Hoffnung, dass sich der Inhalt zwischenzeitlich den eigenen Wünschen angepasst hat. Klappt meistens nicht, komisch eigentlich. :roll:

Man könnte jetzt natürlich überlegen, was sich aus den vorhandenen Dingen machen lässt, aber ehe man womöglich noch anfängt zu kochen, fällt einem ein, dass es ja auch Pizzataxis gibt.

Wozu kompliziert, wenn es auch einfach geht? :mrgreen:

 

 

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Der Herd und die unheimlichen Strippen

Ein ganz normaler Elektroherd. Was hinter dem Bedienfeld an Strippen steckt, scheint allerdings für manche ein echtes Mysterium zu sein.Ein neuer Herd und jede Menge guter Ratschläge

Mein alter Herd hatte beschlossen, nicht mehr richtig zu funktionieren, also musste ein neuer her. Dabei war der gar nicht sooo alt, erst im Dezember 2019 hatte ich hier im Blog noch über seine Lieferung berichtet. Nicht einmal sieben Jahre, dann war es schon wieder vorbei.

Rein theoretisch wäre eine Reparatur machbar gewesen, aber da sich die kleinen Macken langsam summierten, fiel wie Wahl auf ein neues Gerät.

Soweit kein Drama, auch der Anschluss ist für mich kein großes Problem, schließlich habe ich den Kram irgendwann mal gelernt.

Nun erzählt man so einen Defekt ja auch mal hier und da, schließlich unterhält man sich auch über solche Alltagsdinge, ohne sich großartig etwas dabei zu denken. Was ich allerdings daraufhin an gut gemeinten Tipps und Ratschlägen zu hören bekommen habe, war teilweise schon abenteuerlich. Junge, Junge, was so ein paar elektrische Leitungen doch anrichten können, zumindest in den Köpfen mancher Menschen. :roll:

Ich habe dazu lieber nicht allzu viel gesagt, denn wenn bestimmte Leute erst einmal wissen, dass ich so etwas kann, stehe ich demnächst in 20 fremden Küchen und schließe Herde an, in Wohnungen, die ich sonst vermutlich niemals von innen gesehen hätte. Danke, aber auf diese Art der Freizeitgestaltung verzichte ich gerne. ;-)

Trotzdem hat mich die Sache auf einen Gedanken gebracht, denn offenbar wissen viele tatsächlich nicht, warum an einem Elektroherd eigentlich so viele Strippen hängen. Da ist schnell von Starkstrom, Drehstrom und 400 Volt die Rede, obwohl die Geschichte im Grunde gar nicht so geheimnisvoll ist, wie sie auf den ersten Blick aussieht.

Anderer Blog, gleicher Schreiberling

 

Der Herd, das mystische Wesen

Also habe ich mich mal hingesetzt und auf meiner anderen Webseite unter dem Titel „Der Herd, das mystische Wesen“ versucht, das Ganze möglichst einfach zu erklären. Ohne gleich einen Lehrgang in Elektrotechnik daraus zu machen, dafür mit einem Gedankenmodell, das eigentlich jeder nachvollziehen können sollte. :mrgreen:

 

 

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Du Pflaume!

Kiloweise heruntergefallene Pflaumen auf meiner Mittagsrunde. Die Tiere freut's, ich habe natürlich wieder keine Tasche dabei.Kiloweise Pflaumen und keine Tasche dabei

Seit Wochen komme ich auf meiner Mittagsrunde an einer Stelle vorbei, an der kiloweise Pflaumen auf dem Boden liegen. Ob die nun von einem Baum oder gleich mehreren stammen, weiß ich gar nicht genau, aber für zwei bis drei 10-Liter-Eimer hätte es meiner Schätzung nach locker gereicht.

Seit Wochen nehme ich mir auch vor, endlich mal etwas zum Einsammeln mitzunehmen, und seit Wochen denke ich erst wieder daran, wenn ich vor den Pflaumen stehe. Andererseits, wer schleppt auch schon Eimer oder Taschen mit ins Büro? Eben! :roll:

 

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Die Tiere hat’s jedenfalls gefreut, die konnten sich offensichtlich ordentlich bedienen, während ich mich jedes Mal über meine eigene Vergesslichkeit geärgert habe.

Vorbei 

Inzwischen dürfte das meiste Obst allerdings so weit sein, dass man sich damit bestenfalls noch besaufen kann, vorausgesetzt, man ist bereit, die faulenden Früchte mit allerlei Kriechtieren zu teilen. ;-)

Ich könnte jetzt natürlich behaupten, dass ich die Pflaumen ganz bewusst der Natur überlassen habe, aber so viel Ehre hat meine Vergesslichkeit dann doch nicht verdient. :mrgreen:

 

 

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Das große Wundern vor leeren Schaufenstern

Ladensterben ist selten Zufall, gebastelt mit KI.Zwischen Politik, Parkplatz und Paketbote

Wieder mal ist mir in den Nachrichten der letzten Tage, online wie offline, das gleiche Thema ins Auge gesprungen.

Hier macht ein Geschäft dicht, dort verschwindet die nächste Filiale einer größeren Kette und mit jedem geschlossenen Laden wird es ein Stück schwieriger, bestimmte Dinge überhaupt noch vor Ort zu bekommen.

Wer heute ein Musikinstrument kaufen oder ausprobieren möchte, ein paar Elektronikbauteile braucht oder einfach nur einen Schuster sucht, merkt ziemlich schnell, dass solche Geschäfte längst nicht mehr selbstverständlich sind. Dabei gab es das alles mal, ohne dass man vorher eine halbe Recherche betreiben musste, wo überhaupt noch ein entsprechender Laden existiert.

Das betrifft inzwischen längst nicht mehr nur die klassischen Innenstädte, auch außerhalb der City wird es zunehmend dünner. Dass ich als Kunde trotzdem immer häufiger online bestelle, hat seine Gründe, und die fangen oft schon an, bevor ich überhaupt einen Laden von innen sehe.

Erst mal hinkommen

Wer heute mit dem Auto einkaufen möchte, hat vielerorts schon vor dem eigentlichen Einkauf reichlich Beschäftigung. Hier eine gesperrte Durchfahrt, dort eine neue Verkehrsführung, dazwischen Tempo 30 auf Strecken, bei denen sich mir der Sinn beim besten Willen nicht erschließt. Am Ziel angekommen beginnt die Parkplatzsuche, sofern noch ausreichend Plätze vorhanden und halbwegs bezahlbar sind.

Ach ja, Bus und Bahn gibt es natürlich auch noch (an manchen Orten), die inzwischen offenbar als Lösung für nahezu alles herhalten sollen. Wer seinen Einkauf möglichst effizient erledigen oder größere Mengen transportieren möchte, kann damit allerdings herzlich wenig anfangen.

In der Werbung und bei manchen Influencern mag „Shopping“ ja ein tolles Erlebnis sein, für mich ist Einkaufen in aller Regel eine notwendige Pflicht, die ich möglichst zügig hinter mich bringen möchte. Dafür brauche ich keinen halben Tagesausflug samt Rückreise mit vollen Einkaufstaschen.

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