Weil auch jemand Schrauben erfunden hat!
Ich weiß nicht, ob das ein Naturgesetz ist oder einfach nur Alltag, aber solche Dinge passieren doch eigentlich nie, wenn man einfach entspannt spazieren geht.
Besser gesagt, sie passieren dann, wenn man einen knappen Termin z. B. beim Doc hat und sich um irgendwas Gesundheitliches kümmern will, ohne, dass vielleicht noch ein Loch im Fuß noch hinzu kommt.
Plötzlich ist man gehbehindert
Man läuft irgendwo lang, macht sein Zeug, denkt an tausend Sachen, und irgendwann meldet sich unten im Schuh dieses unangenehme Stechen. Nicht so, dass man schreit, eher so, dass jeder Schritt plötzlich eine Diskussion mit dem eigenen Ego wird.
Natürlich denkt man erst an einen Stein. Oder an irgendeinen blöden Grat in der Sohle. Oder man schiebt es kurz auf den Körper, der ja mit zunehmender Laufzeit gern mal neue Geräusche und Empfindungen erfindet. Ja, genau so was eben 
Was bleibt?
Man steht mitten in der Pampa auf einem Bein, balanciert und analysiert in kriminalistischer Sorgfalt Umgebung des eigenen Fußes.
Die Quelle des Übels
Schuh aus, Sohle angucken, und da steckt er dann, ganz unspektakulär und genau deshalb so frech, der kleine Übeltäter.
Eine Schraube, die sich von unten sauber ihren Weg gesucht hat. Nur ein paar Millimeter, aber die reichen, um den Spaziergang in eine sehr persönliche Erinnerung zu verwandeln.
Immerhin, barfuß wäre schlimmer gewesen 
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