Mein Fund aus der Insta-Aktion #unter5k

Mein Fund aus #unter5k: @lernenverstehen.#unter5K

Hängengeblieben bei @lernenverstehen

Meine kleine Instagram-Aktion #unter5k ist inzwischen durch, also wird es Zeit, auch das Versprechen aus dem ursprünglichen Aufruf einzulösen und einen der entdeckten Accounts hier im Desasterkreis etwas genauer vorzustellen.

Zur Erinnerung: Die Idee war, deutschsprachigen Accounts unter 5.000 Followern eine Gelegenheit zu geben, sich einfach mal zu zeigen. Kein Follow4Follow, keine gegenseitigen Verpflichtungen, sondern schauen, entdecken und vielleicht irgendwo hängenbleiben, wo man sonst achtlos vorbeigescrollt wäre.

Einige interessante Vorstellungen sind dabei durchaus zusammengekommen, was die Auswahl am Ende nicht unbedingt einfacher gemacht hat.

Was aus #unter5k geworden ist

Wer den ursprünglichen Aufruf verpasst hat, findet ihn hier im Blog.

Nun ging es mir ja nicht darum, möglichst viele Namen oder Followerzahlen einzusammeln, sondern tatsächlich mal ein bisschen in den Profilen zu stöbern und zu schauen, was die Leute dort eigentlich machen.

Für meine Vorstellung hier habe ich mich schließlich für @lernenverstehen entschieden, wobei meine Wahl nicht ganz zufällig auf diesen Account gefallen ist.

 

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Lernen hört wohl wirklich nicht auf

Bei @lernenverstehen geht es unter anderem um Lernstrategien, Gedächtnistraining und kleine Übungen, die zeigen, dass man seinen Kopf auch abseits von Schule, Beruf oder sonstigen Verpflichtungen noch ganz gut beschäftigen kann.

Unter dem Motto „MEMOVITY – Lernen ein Leben lang“ findet man dort verschiedene Anregungen und kleine Herausforderungen, die man zum Teil gleich selbst ausprobieren kann. Für Nachschub ist übrigens auch gesorgt, sie hat angekündigt, jeden Samstag eine neue Übung zu posten.

Letzte Woche habe ich mal mitgemacht, nun ja, es dauert ein wenig, bis die Finger auf beiden Seiten gleich gehorchen. :mrgreen:

Nachdem die Knoten wieder so weit gelöst waren, dass ich schreiben konnte, habe ich natürlich auch einen entsprechenden Kommentar hinterlassen, woraus sich sogar noch ein kleiner, netter Chat mit der Betreiberin entwickelt hat.

Mehr als nur ein bisschen Fingerturnen

Gerade als Gitarrenspieler finde ich das interessant, schließlich weiß ich nur zu gut, dass der Kopf beim Lernen neuer Fingerstellungen manchmal schon drei Schritte weiter ist, während die Finger noch versuchen, sich über die Zuständigkeiten zu einigen.

Vielleicht nehme ich solche Übungen künftig einfach öfter mit, einen gewissen praktischen Nutzen kann ich für mich jedenfalls durchaus erkennen.

Darum ist @lernenverstehen hier gelandet

Genau solche Entdeckungen meinte ich mit #unter5k. Ein Account, dessen Themen ich vielleicht nicht gezielt gesucht hätte, bei dem ich aber trotzdem hängen geblieben bin.

Wer selbst mal schauen möchte, was sich dort noch so findet, hier geht’s direkt zu @lernenverstehen auf Instagram.

Manchmal lohnt es sich eben doch, nicht nur das anzuschauen, was einem Instagram ungefragt vor die Nase hält. ;-)

 

 

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Bisschen Desasterkreis & Social Media?

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Tankrabatt: Was heißt hier falsch?

Fast die Hälfte gegen den Tankrabatt? Wirklich?

Seit dem 1. Oktober gibt es wieder einen Tankrabatt, drei Monate lang wird die Energiesteuer auf Benzin und Diesel gesenkt, einschließlich der darauf entfallenden Mehrwertsteuer sollen dadurch rund 17 Cent pro Liter beim Autofahrer ankommen.

Heute Morgen höre ich im Radio, dass laut aktuellem ARD-DeutschlandTrend allerdings nur knapp die Hälfte der Deutschen den Tankrabatt befürwortet. 47 Prozent halten ihn für richtig, 46 Prozent für falsch.

Moment mal, was bedeutet hier eigentlich „falsch“?

Eine Frage, zwei Antworten, mehrere Meinungen

Schaut man sich die Originalmeldung der ARD an, wurde 1.303 Wahlberechtigten die auf drei Monate begrenzte Senkung der Energiesteuer beschrieben und anschließend gefragt, ob sie diese Maßnahme für richtig oder falsch halten.

Das war es im Grunde schon.

Die Frage lässt dabei überhaupt keine Differenzierung zwischen zwei vollkommen unterschiedlichen Haltungen zu.

Ich halte eine Steuersenkung auf Kraftstoffe grundsätzlich für falsch.

Ich halte diese konkrete Maßnahme für unzureichend oder falsch ausgestaltet.

Beides landet bei „falsch“, obwohl zwischen diesen Antworten Welten liegen, denn wer beispielsweise eine dauerhafte oder deutlich höhere Entlastung möchte, muss diese drei Monate mit ihren 17 Cent noch lange nicht für eine gute Maßnahme halten.

Ich gehöre genau in diese zweite Gruppe. Ich will nicht KEINE Entlastung, ich will nicht mit einem befristeten Trostpflaster abgespeist werden, während das eigentliche Problem bestehen bleibt!

Interessant wird es nämlich, wenn man auch die zweite Frage derselben Umfrage betrachtet. Dort halten satte 74 Prozent die bisherigen Anstrengungen der Bundesregierung zur Senkung der Energiepreise für nicht weitgehend genug.

Natürlich beweist das nicht, dass sämtliche Kritiker des Tankrabatts mehr Entlastung wollen. Genau das müsste man eben gesondert fragen, statt zwei völlig unterschiedliche Ansichten in dasselbe Antwortkästchen zu stopfen.

Dass eine solche Unterscheidung unterbleibt, halte ich persönlich längst nicht mehr für ein Versehen, sondern für volle Absicht. Ob die Befragten eine Maßnahme grundsätzlich ablehnen oder deren Ausgestaltung kritisieren, erfährt man so jedenfalls nicht.

Dafür bekommt man eine wunderbar kurze Meldung, nach der nur knapp die Hälfte den Tankrabatt befürwortet. Die 74 Prozent stehen übrigens ebenfalls in der ursprünglichen ARD-Meldung, man muss sie nur mit berücksichtigen, wenn man sich ein vollständigeres Bild machen möchte.

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Baden verboten, Strom vorhanden?

Baden verboten, im Keller direkt am Elektroraum.Für alle Fälle: Baden verboten!

Unterwegs im Job, soweit nichts Neues und irgendwie erwartet man auch nichts.

Selbst wenn man dann so ein Schild mit „Baden verboten“ sieht, sagt die Erwartungshaltung: „Jo, hatte ich auch nicht vor.“

Wenn allerdings die Tür geöffnet wird und direkt dahinter die Elektroverteilung steht, stellt man sich schon die eine oder andere Frage. ;-)

Einmal kurz zurück zum Schild

Ich habe noch mal aufs Schild geschaut, dann in den Raum und wieder zurück, weil mein Kopf für einen Moment nicht recht wusste, was er mit dieser Kombination anfangen sollte.

Okay, gut, dann wird eben nicht gebadet :mrgreen:

 

 

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Rettung Nummer zwei

Beschädigte Schutzabdeckung der Smartphone-Kamera mit Loch und Rissen.Wieder ein Treffer fürs Schutzglas

Manchmal hält man es einfach nicht auf, das Smartphone, wenn es auf Kollisionskurs ist.

Danach bleibt erst mal der Blick aufs Gerät und die Hoffnung, dass nix passiert ist.

Check Nummer eins: Display!

Alles okay, keine „Spinnweben-App“? Schwein gehabt!

Tja, irgendwann will man aber ein Foto oder Video machen, und es sieht ein bisschen merkwürdig aus, was die Kamera da einfängt. :shock:

Die nüchterne Erkenntnis

Die Kamera hat etwas vor der Linse, das da nicht sein sollte, also hatte der kleine Crash im Vorfeld doch Auswirkungen. :roll:

Aus weiser Voraussicht und genau wegen solcher Momente hat das Linsensystem allerdings vorher eine Schutzabdeckung bekommen, und genau die hat den Treffer abbekommen.

Das Glas vor einer der Linsen hat ein Loch und ringsherum Risse, während die Kamera selbst heil geblieben ist. Die ausgebaute Abdeckung sieht in meiner Hand nicht mehr schön aus, ihren Job hat sie aber erledigt.

Schon mal gehabt

Im Juni 2024 hatte ich schon einmal Risse im Schutzglas, damals allerdings keine Ahnung, wann oder wie das passiert war. Am nächsten Tag war wieder alles in Ordnung, womit das Thema von mir aus erledigt gewesen wäre.

Nüchterne Wahrheit: Die Schutzabdeckung für die Kamera ist ziemlich sinnvoll. Noch ein Beweisstück brauche ich dafür allerdings nicht. :mrgreen:

 

 

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Die Sp(r)itze der Doppelmoral

Der Hunderter steckt im Pen, die Nadel unterschreibt und Nachhaltigkeit darf die Unterlage spielen. KI-generiert.Mehr Schein als Sein

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich mir schon vor langer Zeit Diabetes eingefangen habe.

Soweit alles gut, Werte gut, Befinden gut, Behandlung gut. Nur ist die Sache eben mit einem gewissen Aufwand und einer gewissen Achtsamkeit verbunden: Ein Auge auf die KH, das andere auf den Zucker im Blut, dazu das Spritzen, Untersuchungen und und und. Man gewöhnt sich dran, aber gesund und ohne all das wäre es einfacher.

Warum also soll der ganze Kram nicht noch aufwändiger gemacht werden? Da geht doch bestimmt noch was! Ja! Geht!

Einmal Wald-Michelbach und zurück

Meine Pen-Nadeln habe ich bisher in der Johannis-Apotheke hier in Fürth bekommen. Die liegt ungefähr 900 Meter von mir entfernt, also zu Fuß erreichbar, ohne dass ich wegen der Nadeln erst das Auto bemühen musste. Das hat funktioniert, bis meine Krankenkasse die Versorgung über Vertragspartner geändert hat und meine Apotheke die Nadeln nicht mehr abrechnen kann. Was ich allerdings erst durch einen Anruf der Apotheke erfahren habe, als die Nadeln schon bei mir daheim waren, weil irgendwie die Kasse etwas abgelehnt hat.

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Jetzt ist wirklich alles weg

Das Feld Ende September, inzwischen fast vollständig abgeerntet und kahlJetzt ist wirklich alles weg

Eigentlich dachte ich ja, mit dem Beitrag „Das Feld war beim Frisör“ wäre ich mit dem Thema für 2026 durch.

Von Ende März bis zur Ernte hatte ich immer wieder dieselbe Stelle fotografiert, am Ende standen nur noch die Stoppeln da und damit war die kleine Reihe für mich eigentlich abgeschlossen.

Zumindest dachte ich das, denn bei meinen Runden in den letzten Tagen habe ich gesehen, dass inzwischen noch einmal gründlich aufgeräumt wurde. Von dem, was da über Monate gewachsen ist, ist praktisch nichts mehr übrig, stellenweise sieht die Landschaft aus, als hätte jemand einmal komplett auf Null gestellt.

Das Feld hat damit inzwischen ungefähr meine Frisur. Nur hoffe ich im Frühjahr nicht auf neues Wachstum :mrgreen:

Natürlich musste ich noch einmal die Kamera draufhalten. Diesmal nicht nur für ein Foto, sondern auch für ein kleines Reel mit einem Schwenk über die inzwischen ziemlich kahle Gegend.

 

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Zeit halt … ;-)

 

 

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Ein Ast und die freie Bahn

Straße, Hecke, Ast ...Theoretisch genug Platz

Da laufe ich auf einem Weg neben der Straße, rechts die Hecke, links die Fahrbahn, und aus der Hecke hängt ein Ast in den Weg. Kein umgestürzter Baum, eher so ein Kandidat für „geh‘ halt einen Schritt links vorbei“. Würde ich auch machen, theoretisch ist ja genug Platz.

Freie Bahn für beide

In meiner Laufrichtung geht es bergab, und von hinten kommen hier Radfahrer, oft auf E-Bikes mit ordentlich Tempo. Klingeln gehört offenbar nicht für jeden dazu, und neben dem Lärm der Autos höre ich ein Fahrrad oft ohnehin nicht.

Wenn ich nun links um den Ast herumgehe, während von hinten einer angekachelt kommt, rechnen wir beide mit freier Bahn. Der Radfahrer, weil ich bis eben noch rechts gelaufen bin, und ich, weil links schließlich Platz ist. Dumm nur, wenn wir denselben Platz zur selben Zeit meinen :roll:

 

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Wo ist der Rückspiegel?

Die Strichmännchen im Reel haben den ungünstigen Ausgang für mich durchgespielt. Ich schaue mich immer um, ehe ich ausweiche, und das hat mir schon ein paarmal den Arsch gerettet, weil von hinten eben doch jemand näher war, als ich dachte.

Nur will mein Autofahrerhirn für den Bruchteil einer Sekunde manchmal in einen Rückspiegel sehen, bevor ihm einfällt, dass ich gerade zu Fuß unterwegs bin.

Über Helme für Radfahrer spricht jeder, nur Rückspiegel für Fußgänger, die fordert niemand … ;-)

 

 

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#unter5k: Warum eigentlich so klein?

#unter5k: Kleine Instagram-Accounts sollen sich zeigen, ohne Follow4Follow und ohne Pflichtprogramm.#unter5k: Kleine Accounts, macht mal Lärm

Ich stolpere auf Instagram immer wieder über Accounts, bei denen ich mich ernsthaft frage:

Warum ist der eigentlich so klein? :shock:

Da steckt Arbeit drin, jemand hat ein interessantes Hobby, zeigt Dinge, die nicht jeder zeigt, hat Humor, Ahnung von seinem Kram oder einfach eine Art, bei der man hängenbleibt. Trotzdem dümpelt der Account irgendwo bei ein paar hundert Followern herum, während anderswo der nächste komplett belanglose Kram durch die Decke geht.

Kann man jetzt lange drüber philosophieren, bringt aber nichts.

Also habe ich mir mal selber etwas überlegt. ;-)

#unter5k

 

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Die Idee ist simpel. Deutschsprachige Accounts mit weniger als 5.000 Followern können sich unter dem Reel kurz vorstellen. Wer seid ihr, seit wann seid ihr bei Instagram und was gibt es bei euch zu sehen?

Hobby, Alltag, Shop, Musik, Handwerk, Fotografie, irgendein völlig spezielles Thema, ist mir ziemlich egal. Hauptsache, hinter dem Account steckt etwas, bei dem andere vielleicht denken: Ach, guck mal.

Was es ausdrücklich nicht werden soll, ist dieser übliche Follow4Follow-Zirkus. Niemand muss irgendwem folgen, nur weil derjenige vorher irgendwo ein Herzchen dagelassen hat. Anschauen, stöbern und wenn etwas gefällt, dann kann man liken, kommentieren oder eben folgen, der Inhalt und das eigene Interesse sollen eben entscheiden.

Ganz uneigennützig ist es natürlich nicht

Ich mache das Ganze nicht nur aus reiner Menschenliebe, mein eigener Account darf dabei ruhig auch ein bisschen profitieren. Allerdings geht es mir schon um den Gedanken, dass manche Menschen Stunden auf der Plattform scrollen, dabei aber nicht das zu sehen bekommen, was sie vielleicht interessieren würde. Klar, ich ändere damit nicht das System, aber so ein kleines Steinchen ins Wasser zu werfen, kann ja manchmal größere Kreise ziehen. :mrgreen:

Deshalb gehört zu den wenigen Regeln, dass ihr mir folgt, wenn ihr mitmacht.

Irgendwas muss ich ja auch davon haben.

Reiner KI-Content ist eher raus, außer KI gehört tatsächlich zum Thema des Accounts. Und wenn ihr selbst gar nichts vorstellen wollt, könnt ihr auch einen anderen Account unter 5.000 Followern nennen, bei dem ihr euch schon länger fragt, warum den eigentlich kaum jemand kennt.

Einer landet zusätzlich hier

Wenn mir bei der Aktion ein Account besonders auffällt, stelle ich den am folgenden Wochenende hier im Desasterkreis noch einmal etwas genauer vor. Vielleicht auch mehr, kommt auf das an, was sich so ergibt.

Der Blog ist kein Reichweitenmonster, das weiß ich selber, aber ein paar tausend Besucher im Monat hat er schon, manchmal auch deutlich drüber, schwankt halt. Dafür verschwindet so ein Beitrag aber auch nicht nach zwei Tagen irgendwo im Social-Media-Nirwana, sondern bleibt hier stehen, solange der Blog und der jeweilige Account existieren.

Ob das am Ende fünf neue Besucher bringt, zwei Follower oder gar nichts, weiß ich nicht. Genau deshalb ist es ja ein Versuch.

Mal sehen, ob daraus was wird

Vielleicht entdecken ein paar Leute Accounts, die sie sonst nie gesehen hätten. Vielleicht bleibt irgendwo jemand hängen, kommentiert, folgt oder denkt einfach nur: Den kannte ich noch nicht.

Wenn das funktioniert, kann man #unter5k irgendwann wiederholen.

Wenn nicht, existiert eben eine weitere nutzlose Idee mehr auf dieser Welt.

Auf die eine kommt es dann auch nicht mehr an. :mrgreen:

 

 

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Schmetterling ohne Lack

Im Gegenlicht sieht selbst eine Motte plötzlich aus wie ein Schmetterling, der einfach nur noch nicht lackiert wurde.Schmetterling ohne Lack

Gestern oder vorgestern schien die Sonne schön auf das Wohnzimmerfenster, und wie das eben so ist, schaut man irgendwann auf irgendeinen Fleck und denkt sich, den könntest du auch mal wegmachen.

Blöd nur, wenn der Fleck plötzlich Flügel hat :shock:

Es war also keine Spur auf der Scheibe, sondern eine Motte, die da offenbar ziemlich zufrieden im Licht hing.

Ob sie sich wärmen wollte, ob sie einfach nur Richtung Helligkeit unterwegs war oder ob Motten intern ganz andere Pläne haben, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, ist, dass das Ding durch das Gegenlicht plötzlich erstaunlich gut aussah.

Durchleuchtet statt übersehen

Normalerweise sind Motten ja eher in der Kategorie „ist halt da“ unterwegs. Keine große Show, keine knalligen Farben, kein Glamour, eher die stillen Gäste unter den Flatterwesen. Wenn die Sonne allerdings genau richtig auf so ein Tier fällt, sieht man plötzlich, wie filigran das alles gebaut ist.

Diese feinen Flügel, die Muster, die Struktur, das feine Geflecht, das man sonst gar nicht richtig wahrnimmt. Im Prinzip saß da also kein langweiliger Nachtfalter am Fenster, sondern eher ein Schmetterling ohne Lack. Quasi nur grundiert, aber handwerklich trotzdem beeindruckend.

Fast zu schade für den Ruf

Vielleicht ist das überhaupt das Problem bei Motten. Die haben einfach ein miserables Image. Schmetterlinge kriegen Bewunderung, Motten kriegen im besten Fall Gleichgültigkeit und im schlechteren Fall sofort den Verdacht, irgendwo Pullover, Vorräte oder das halbe Wohnzimmer anzufressen.

Wobei ich an der Stelle schon hoffe, dass dieses Exemplar mit meinem seit Wochen verschwundenen Socken nichts zu tun hat. Man weiß ja nie. Die Waschmaschine gilt zwar offiziell noch immer als Hauptverdächtige, aber man sollte andere Theorien nicht vorschnell ausschließen. :mrgreen:

 

 

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Da war doch was, oder?

Man läuft vorbei, denkt sich nichts und ein paar Schritte später meldet der Kopf: „Moment mal, da war doch was …“ 😁Wenn der Augenwinkel Alarm schlägt

Ich gehe über einen Parkplatz, bin mit den Gedanken irgendwo ganz anders und nehme meine Umgebung eher nebenbei wahr. Eigentlich nichts Besonderes, bis plötzlich dieses Gefühl auftaucht, dass mich da irgendwer anschaut.

Nun stand da ein Wohnwagen oder Wohnmobil, also erst mal nichts Ungewöhnliches. Da kann schließlich durchaus mal jemand aus dem Fenster schauen. Also bin ich einfach weitergelaufen.

Ein paar Schritte später hat mein Kopf aber offenbar beschlossen, dass das eben Gesehene doch noch einmal geprüft werden sollte. Kein richtiger Gedanke, eher so ein Bildfetzen, der irgendwo im Hintergrund hängen geblieben war.

Also zurück. Das musste ich klären. ;-)

Und dann stand ich da tatsächlich vor diesem Fenster und wurde angeguckt.

Von einem Alien.

Zumindest von etwas, das ziemlich überzeugend so tat. :mrgreen:

Der Augenwinkel weiß manchmal mehr

Schon erstaunlich, was das Gehirn nebenbei so einsammelt und irgendwann aktiv einspielt, da musste ich natürlich noch mal zurück.

Doch, da guckte wirklich einer!

Immerhin wohl eher von der harmlosen Art ;-)

 

 

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