Da bewegte sich doch was

Eine ziemlich müde Hummel in einer gelben Blüte am Feldrand.Eine ziemlich müde Hummel

Gestern bin ich in der Mittagspause mal wieder einfach ein Stück an einem Feld entlanggelaufen, ein bisschen Bewegung, raus aus dem Büro, nichts Besonderes.

Irgendwann ist mir in einer der gelben Blüten etwas aufgefallen, das sich bewegt hat. Nicht viel, aber eben genug, um stehenzubleiben und genauer hinzusehen.

Handy raus und näher ran

In der Blüte hat eine Hummel gesessen, allerdings keine von der Sorte, die hektisch von Blume zu Blume brummt. Die hier war eher gemütlich unterwegs, um nicht zu sagen ziemlich träge.

 

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Ob sie dort nur ein kleines Nickerchen gehalten hat, die inzwischen kühleren Tage gespürt hat oder ihr Hummeljahr langsam dem Ende entgegengeht, weiß ich natürlich nicht. Viel Bewegung war jedenfalls nicht mehr drin, für ein kleines Reel hat es trotzdem gereicht. Wenn so ein Exemplar mal nicht gleich die Flucht ergreift, sabald ich das Smartphone in der Hand halte, dann nehme ich das natürlich mit. Oh, ja, den Hintern hat sie mir auch nicht zugedreht ;-)

Vor ein paar Wochen wäre mir so eine Hummel vermutlich kaum besonders aufgefallen, inzwischen werden Hummeln und Bienen aber merklich seltener und der Herbst macht sich langsam breit. Da schaut man plötzlich wieder genauer hin und bleibt an Dingen hängen, die im Sommer wahrscheinlich einfach unter „ist halt da“ durchgelaufen wären.

Genau für solche Kleinigkeiten gibt es den Desasterkreis, für das Zeug, an dem man sonst einfach vorbeiläuft und das trotzdem irgendwie hängenbleibt :mrgreen:

 

 

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Der rosa Lappen musste weg

Mein alter rosa Führerschein von 1988 neben dem neuen Kartenführerschein, der ihn nach fast vier Jahrzehnten abgelöst hat.Irgendwas mit „zu alt“

Geboren 1969, Führerschein seit 1988. Natürlich noch dieses wunderschöne rosa Stück Papier, das ungefähr so handlich ist wie eine Speisekarte und nach fast vier Jahrzehnten auch ein bisschen danach aussieht.

Eigentlich hätte ich mich davon schon früher verabschieden sollen. Für meinen Jahrgang war der 19. Januar 2024 Stichtag für den Pflichtumtausch. Ich war also, sagen wir mal, ein kleines bisschen spät dran. ;-)

Ein paar bürokratische Hürden gab es tatsächlich, wenn man aus NRW kommt, muss man ja erstmal wissen, wer hier in Hessen sowas macht. Den Rest hat meine durchaus vorhandene Begabung zur Prokrastination übernommen.

In diesem Sommer habe ich es dann endlich hinbekommen.

Weg ist der rosa Lappen trotzdem nicht. Ich durfte ihn entwertet behalten und genau da gehört er für mich auch hin. Zu den Relikten aus meinem bisherigen Leben.

An dem Ding hängen schließlich nicht nur fast vier Jahrzehnte Führerschein. Der hat bei mir auch ein Stück Geschichte mitgemacht, das stellenweise etwas dramatischer war als „mit 18 bestanden und seitdem Auto gefahren“. Vielleicht ist das irgendwann noch einmal einen eigenen Beitrag wert.

Offiziell ist er jedenfalls Geschichte, bei mir bleibt er trotzdem.

Woran merkt man eigentlich, dass es Zeit wird?

Nicht unbedingt daran, dass auf dem Foto ein Mensch zu sehen ist, bei dem man selbst kurz überlegen muss, ob man den kennt.

Viel deutlicher merkt man es daran, dass gefühlt niemand mehr mit diesem rosa Papierding umgehen kann.

In der Firma wird wegen der Firmenfahrzeuge regelmäßig der Führerschein kontrolliert. Autovermietungen wollen ihn sehen, irgendwelche Systeme möchten Daten erfassen und was weiß ich noch alles. Überall trifft ein Stück Papier aus den Achtzigern plötzlich auf eine Welt, die Karten, Scanner und digitales Zeug erwartet.

Irgendwann dachte ich mir also: Mach mal.

Kann ja nicht sein, dass mein Führerschein irgendwann nur noch deshalb als Museumsstück durchgeht, weil keiner mehr weiß, wo man ihn beim Kontrollieren hinhalten soll.

Ja, einen Grund gibt es schon

Ganz aus Spaß werden die alten Lappen natürlich nicht eingesammelt. Das Bundesministerium für Verkehr erklärt den Pflichtumtausch unter anderem mit einheitlichen und fälschungssichereren Führerscheinen innerhalb der EU.

Kann ich sogar nachvollziehen.

Die alten Papierführerscheine sind nun wirklich keine Hochsicherheitsdokumente und mein Foto von 1988 hilft heute wahrscheinlich auch nur noch Menschen weiter, die mich damals schon kannten. :mrgreen:

Trotzdem hat so eine Pflichtaktion natürlich noch einen (un)angenehmen Nebeneffekt, kostenlos ist der Spaß nämlich nicht.

Für den Umtausch selbst werden Gebühren fällig, dazu kommt das neue Foto und je nach Verfahren noch weiterer Kleinkram. Bei mir waren am Ende inklusive Fotos rund 50 Euro weg.

50 Euro dafür, dass aus rosa Papier eine Plastikkarte wird

Natürlich steckt hinter dem Umtausch ein nachvollziehbarer Zweck. Trotzdem darf man bei solchen flächendeckenden Pflichtaktionen schon mal feststellen, dass dabei nebenbei auch ziemlich zuverlässig Geld durch diverse Kassen läuft.

Zumal die neue Karte als Dokument nach 15 Jahren wieder abläuft. Die Fahrerlaubnis bleibt bestehen, nur das Kärtchen möchte irgendwann erneuert werden.

Dann gibt es wieder ein aktuelles Foto, eine neue Karte und vermutlich auch eine neue Rechnung. Kann man machen, für rund 50 Euro hätte ich allerdings auch Pizza bekommen.

Mehrfach.

 

 

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Ich mach doch ein Hüpfer-Hotel auf

Grünes Heupferd auf meinem Arm. Einer der regelmäßigen Gäste, die hier inzwischen fast schon zum Inventar gehören.Wenn man Gäste schon am „Klack“ erkennt

Langsam muss ich wohl doch über ein kleines Hotel nachdenken.

Für Grashüpfer, Heuschrecken, Heupferde oder wie auch immer die jeweiligen grünen Kollegen gerade korrekt heißen. An Kundschaft scheint es jedenfalls nicht zu mangeln.

In den letzten Tagen waren nämlich schon wieder ein paar hier.

Auf den Autos sitzt übrigens auch regelmäßig einer. Aber eben immer nur einer auf einem der Autos. Nie mehr. ;-)

Mittlerweile müssen wir die Tierchen teilweise nicht einmal mehr sehen. Es reicht ein bestimmtes „Klack“ irgendwo im Raum und man weiß ziemlich genau: Da ist wieder einer.

Je nach Größe klingt das ein bisschen anders. Mal landet einer auf einer Lampe, mal an der Wand oder auf der Tapete. Irgendwann entwickelt man offenbar ein Gehör dafür.

Andere erkennen ihre Familienmitglieder am Schritt im Flur, wir inzwischen Heuschrecken am Einschlag.

Kann man auch nicht überall von sich behaupten. :mrgreen:

So langsam wird es eine Serie

Ganz neu ist das Thema hier schließlich nicht. Die Hüpfer ziehen sich inzwischen durch mehrere Beiträge und spätestens bei Flip und seiner Rückfahrkarte hätte ich eigentlich merken können, dass die Sache langsam System bekommt.

Die einen wollen nicht raus, andere tauchen am Auto auf und wieder andere kommen offenbar einfach vorbei, um zu prüfen, ob noch ein Zimmer frei ist.

Vielleicht hängt draußen irgendwo wirklich eine Bewertung:

„Etwas seltsamer Betreiber, aber man wird meistens wieder lebend vor die Tür gesetzt. Vier Sterne, einen ziehe ich wegen fehlendem Frühstück selbst ab.“

Was machen die eigentlich im Winter?

Mit dem Herbst dürfte hier langsam Ruhe einkehren. Die Fenster bleiben wieder öfter geschlossen und damit wird auch die Zahl der spontanen Besucher vermutlich deutlich sinken.

Bleibt nur die Frage, wo die Kollegen dann eigentlich sind. :shock:

Hüpfen die in den Süden?

Eher nicht, vermute ich wenigstens. ;-)

Wenn es sich bei unseren großen grünen Besuchern tatsächlich um das Grüne Heupferd handelt, läuft das Überwintern deutlich unspektakulärer. Die Eier werden im Boden abgelegt und bleiben dort ziemlich lange. Laut NABU meistens zwei Jahre, manchmal sogar bis zu fünf.

Die nächste Generation liegt also möglicherweise längst irgendwo im Garten und wartet auf ihren Einsatz.

Na großartig.

Dann kann ich das Hotel vermutlich doch ganzjährig geöffnet lassen.

 

 

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Zum Hiehogge

Eine Holzbank bei Berg & Sohn mit der freundlichen Einladung „zum hiehogge“. Regionaler Sprachkurs mit Sitzgelegenheit. 😁Sprachkurs mit Sitzgelegenheit

Man lernt ja nie aus, nicht einmal beim Einkaufen.

Gesehen bei Berg & Sohn hier in der Gegend, wobei ich bis heute nicht so genau weiß, ob ich das nun Bau-, Gartenmarkt oder einfach Laden für alles nennen soll, was man irgendwann rund ums Haus brauchen könnte.

Jedenfalls stand da diese Bank, und darauf die freundliche Einladung:

„zum hiehogge“

Nun komme ich bekanntlich aus dem Ruhrpott. Wir haben dort ebenfalls eine gewisse Begabung entwickelt, mit der deutschen Sprache sehr frei umzugehen. Trotzdem musste mein Gehirn bei „hiehogge“ erst einmal kurz die regionale Übersetzungs-App hochfahren.

Gemeint ist natürlich schlicht: Setz dich hin!

Kann man ja machen. :mrgreen:

Die Bank sieht bequem aus, steht da schön in der Sonne und bittet praktisch darum, dass man mal kurz Platz nimmt. Eine ausgesprochen freundliche Art, Kunden durch den Einkauf zu bringen.

Ganz uneigennützig ist die Einladung allerdings nicht, die Bank kann man natürlich auch kaufen.

Man darf also hiehogge, Gefallen daran finden und sie anschließend gleich mitnehmen. Irgendwie clever.

Nur der Zettel gehört vermutlich nicht zwingend dazu, jedenfalls musste ich schon grinsen ;-)

 

 

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Mittelfinger mit Tradition?

MittelfingerMittwoch: (Mein) Mittelfinger vor einer Wand aus Social-Media-SymbolenPflegefall aus Twitter

Es gibt so Dinge, die habe ich auf Twitter kennengelernt und bei denen denke ich, die sollte man pflegen.

Der #MittelfingerMittwoch gehört dazu ;-)

Twitter heißt inzwischen X, einiges ist seitdem anders, manches besser, manches schlechter und manches einfach nur anders benannt. Mein Account @desasterkreis wohnt jedenfalls immer noch dort.

Und der #MittelfingerMittwoch offenbar auch.

Der Mittelfinger ist schließlich nicht einfach nur ein Finger. Er ist ein Symbol für einen ganzen Satz, ein ganzes Gespräch oder, wenn es richtig gut läuft, sogar für einen kompletten Lebensabschnitt.

Manchmal müsste man lange erklären, diskutieren, argumentieren und irgendwann feststellen, dass sich beide Seiten sowieso keinen Millimeter bewegen. Ein einziger Finger kann da erstaunlich viel Zeit sparen.

Nicht nett?

Nö.

Aber gelegentlich ausgesprochen eindeutig.

Ein Mittwoch mit Geschichte

Ganz neu ist der Spaß jedenfalls nicht. Bereits im März 2019 tauchte der Mittelfingermittwoch bei den Twitterperlen ganz selbstverständlich neben Bergfest und Wochenteiler auf. Twitter hieß damals noch Twitter und niemand musste erklären, warum ein einzelner Buchstabe plötzlich ein komplettes soziales Netzwerk sein soll.

Die Umbenennung zu X hat der Mittelfinger jedenfalls schadlos überstanden.

Gut so.

Denn es gibt Mittwoche, da reicht ein Kaffee, ein bisschen Ruhe und die Erkenntnis, dass Freitag irgendwann kommen wird.

Für die anderen gibt es #MittelfingerMittwoch.

Manche Traditionen sollte man einfach nicht sterben lassen. :mrgreen:

 

 

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Ralf Richter: Ruhe in Frieden

Desasterkreis-Logo zum Abschied von Ralf Richter.Abschied von Ralf Richter

Ralf Richter ist im Alter von nur 69 Jahren verstorben.

Schon wieder einer, inzwischen häufen sich diese Meldungen hier im Blog auf eine Weise, die langsam wirklich bedrückend wird.

Für mich führt sein Name sofort zu „Das Boot“. Der Film gehört bis heute zu meinen absoluten Favoriten, ebenso das Buch von Lothar-Günther Buchheim, und als Frenssen war Ralf Richter ein Teil jener Besatzung, die das alles so glaubwürdig eng, dreckig und menschlich gemacht hat.

Natürlich hatte er danach noch jede Menge andere Rollen, darunter „Bang Boom Bang“, aber mein erster Gedanke bleibt dieses U-Boot.

Die Welt berichtet unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur über seinen Tod.

Ruhe in Frieden, Ralf Richter.

 

      

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Eigentlich wollten wir nur einkaufen

Aus „nur mal eben einkaufen“ wurde auf dem REWE-Parkplatz in Fürth ziemlich schnell Volksfeststimmung. 😁Eigentlich wollten wir nur einkaufen

Samstag gegen Abend wollten wir eigentlich nur kurz etwas fürs Abendessen holen und noch ein bisschen Kleinkram einsammeln, weil ich ab Montag wieder mit der Firma unterwegs bin. Also ab zum REWE hier in Fürth.

Auf den Parkplatz gefahren und erst mal geguckt. Volksfeststimmung. Zelte, Stände, Leute und mittendrin eine ziemlich ausgewachsene gelb-blaue Hüpfburg. Ich war ja kurz versucht, aber … neeee, lass mal. :mrgreen:

Irgendwie war das Ganze komplett an mir vorbeigegangen. Ich wollte den Chef sogar noch für den Blog vor die Kamera zerren, aber der war ziemlich gut in Action. Immerhin hat er einen ausgegeben, womit wir an dieser Stelle natürlich festhalten können, dass sich der Einkauf bereits gelohnt hatte. (Herzlichen Dank!)

Aus „wir holen nur schnell was fürs Abendessen“ wurden am Ende übrigens gut zwei Stunden. Der Kleinkram kam trotzdem mit, das Abendessen auch, nur der ursprüngliche Zeitplan hatte sich irgendwann unauffällig vom Parkplatz verabschiedet.

Meistens kommt es eben anders. ;-)

 

 

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Das Radio warnt vor noch teurerem Sprit

Wenn im Radio schon vor noch höheren Spritpreisen gewarnt wird, grinst an der Tankstelle wenigstens einer. 😏Wenn der Ölpreis schuld sein soll

Früh kurz das Radio eingeschaltet und noch ein paar Sätze der Nachrichten mitbekommen, manchmal lässt sich das einfach nicht vermeiden.

Mit entsprechend betroffener Stimme kam sinngemäß die Meldung, aufgrund der aktuellen Lage im Iran stehe nun zu befürchten, dass der Ölpreis weiter steigt und wir das auch an den Zapfsäulen merken werden.

Ja. Kann sein!

Aber, liebe Leser und liebe Leserinnen, SO einfach ist es nicht.

Dass Ärger im Nahen Osten, Probleme an der Straße von Hormus und bedrohte Transportwege den Rohölpreis nach oben treiben können, bestreitet wohl niemand.

An der Zapfsäule sehen wir aber nicht einfach nur den Rohölpreis!

Wir sehen auch das, was unsere Regierung meint, was da stehen soll, damit möglichst viel Futter in die Staatskasse kommt, um realitätsfremd weiterregieren zu können.

Fast gleicher Ölpreis, völlig andere Rechnung

Ich habe mal nach einem Zeitpunkt gesucht, an dem Brent-Rohöl ungefähr genauso viel kostete wie jetzt.

5./6. August 2014 11. September 2026
Brent-Rohöl 104,61 $/Barrel 103,85 $/Barrel
Super / E5 1,579 €/Liter 2,272 €/Liter
Diesel 1,385 €/Liter 2,309 €/Liter
Heizöl 0,802 €/Liter 1,625 €/Liter

Quellen: FastEnergy, 6. August 2014, TANKE GÜNSTIG, 5. August 2014, FastEnergy, 11. September 2026 und Tankerkönig / MTS-K.

Beim Rohöl liegen zwischen beiden Vergleichszeitpunkten gerade einmal 76 Cent pro Barrel (Barrel, nicht Liter! Ein Barrel Rohöl sind 42 US-Gallonen, also rund 159 Liter.), an der Tankstelle und beim Heizöl sieht die Sache dagegen ziemlich deutlich anders aus.

Natürlich gibt es Wechselkurse, Raffinerien, Transportkosten und Margen. Die gab es 2014 allerdings auch schon.

Neu hinzugekommen ist seit 2021 vor allem der nationale CO2-Preis.

Die Politik hätte Werkzeuge, um Energie für die Bürger erträglicher zu machen.

Sie nutzt sie nicht.

Bewusst nicht.

Über Heizöl und die politische Freude an immer neuen Aufschlägen auf notwendige Energie hatte ich mich schon hier ausgelassen und auch frühere Ansagen von Friedrich Merz zu Steuern und Abgaben auf Energie passen inzwischen ganz wunderbar dazu:

Dann war Schluss mit Nachrichten

Warum? Weil ich umgeschaltet habe, ich kann diesen “ … aber unsere Regierung tut, was sie kann, leider müssen wir uns damit abfinden …“ Unterton keine 10 Sekunden mehr ertragen.

Ah ja, die wichtigste weitere Meldung, die ich noch mitbekam, bevor ich auf reine Musik umgeschaltet habe:

Viele Menschen hätten gegen rechts demonstriert.

Ja Freunde, das ist Deutschland 2026:

Zahle und sei gegen rechts, alles andere erledigt der König.

 

 

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Zurück geht immer. Irgendwie.

Mit dem Linienbus zurück Richtung Hotel, zumindest war das der Plan.Wenn der Rückweg plötzlich selbst Programm wird

Wenn ich mit den Monteuren vor Ort bin, fahre ich aus wirtschaftlichen Gründen meistens gleich im Montagebus mit. Vom Hotel zur Baustelle, später wieder zurück, fertig. Nebenbei fällt an solchen Tagen ja auch gerne mal ein Reel oder sonst irgendwas Brauchbares ab. ;-)

Blöd nur, wenn man nach Feierabend noch gar keine Lust aufs Hotel hat, weil man in der Ecke des Landes noch nie war und sich wenigstens ein bisschen umschauen will. Dann steigt man eben nicht wieder ins Montagefahrzeug, winkt den Kollegen hinterher und kümmert sich später selbst darum, irgendwie zurück ins Zimmer zu kommen.

Kann ja nicht so schwer sein, also, theoretisch, Busse wurden schließlich nicht nur erfunden, damit andere Leute damit fahren.

Also irgendwann in den Linienbus gesetzt und ungefähr eine halbe Stunde durch die Gegend gegondelt. Für jemanden, der weder besonders geübt im Umgang mit Öffis noch auch nur ansatzweise ortskundig ist, lief das sogar erstaunlich gut.

Bis zum Aussteigen …

Da hatte sich offenbar der kleine, aber entscheidende Fehler eingeschlichen. Also, der Name der Haltestelle war richtig, nur war es real eben NICHT DIE HALTESTELLE. :roll: Was allerdings weniger an mir lag, sondern eher daran, dass der Bus behauptet hat, sie wäre es.

Aus rund 30 Minuten Busfahrt wurden deshalb noch einmal 30 bis 40 Minuten Fußmarsch Richtung Hotel.

Immerhin habe ich so tatsächlich noch etwas von der Gegend gesehen. Nur eben deutlich mehr zu Fuß als ursprünglich geplant.

Man könnte natürlich vorher genauer nachsehen, wo man aussteigen muss. Man könnte aber auch einfach losfahren und den Rest als kostenlose Stadtführung mit Bewegungsteil verbuchen. :mrgreen:

 

 

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Backen mit optischem Totalschaden

Kippenkuchen mit süßen Zigaretten und Krümeln als Asche, gebacken von Tochter S.Da stimmt doch irgendwas nicht

Ich war ein paar Tage beruflich unterwegs, komme nach Hause, gehe in die Küche und sehe dieses Ding da stehen. Kuchen hätte ich auf den ersten Blick jedenfalls nicht geraten, eher irgendwas zwischen missglücktem Bastelprojekt und ziemlich groß geratenem Aschenbecher.

Die Auflösung kam dann von Tochter S. Sie hatte Lust zu backen, offenbar gleichzeitig ein paar kreative Minuten und genau daraus wurde am Ende ein Kippenkuchen. Mit Stäbchen als Zigaretten, Krümeln als Asche und überhaupt allem, was man braucht, damit ein Kuchen aussieht, als hätte irgendwo eine ziemlich wilde Raucherpause stattgefunden.

 

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Super, ein Aschenbecher als Nascherei. :shock:

Auf die Idee muss man erst mal kommen, aber rein optisch ist das schon ziemlich konsequent durchgezogen.

Probiert habe ich tatsächlich noch nicht, kommt aber safe noch. :mrgreen:

 

 

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