Eigentlich wollte ich nur arbeiten …

Ungeplanter Schnappschuss im Arbeitsalltag, Blick aufs Smartphone inklusive.Wenn der Falsche fotografiert wird

Eigentlich ist die Sache klar:

Normalerweise bin ich eher der, der solche Momente festhält, nicht der, der selbst im Bild auftaucht.

Ich stehe hinter der Kamera, halte drauf und sorge dafür, dass andere im richtigen (passenden) Augenblick im Bild landen.

Diesmal war die Rollenverteilung wohl neu

Kaum schaut man selbst mal aufs Smartphone, landet man plötzlich genau in so einer Szene, die man sonst eher bei anderen festhält. Okay, ja, wenigstens nicht auch noch beim Essen :mrgreen:

Typisch für unsere Zeit ist das allerdings schon. Der Horizont wird inzwischen ja nicht selten von der Displaygröße bestimmt …

Jerry, falls Du das hier mal lesen solltest, beste Grüße ;-)

 


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Wenn Gefühle an Metall gehängt werden

Hunderte Liebesschlösser an einer Fußgängerbrücke, bunt, verrostet und voller unbekannter Geschichten.Liebesschlösser und rostige Restlaufzeit?

Manche Orte zeigen sehr deutlich, was Menschen mit Symbolen anstellen, wenn Worte allein offenbar nicht reichen.

In diesem Fall, eine Fußgängerbrücke, vollgehängt mit Liebesschlössern (auf dem Foto sind längst nicht alle …).

Tausendfach befestigte Zuneigung, in Metall gegossen, zugeklappt und mit mehr oder weniger Pathos der Öffentlichkeit übergeben.

Die Idee dahinter ist schnell erzählt

Zwei Menschen bringen ein Schloss an, werfen den Schlüssel weg und erklären ihre Verbindung damit praktisch zur Sache ohne Rückgaberecht. Romantisch gedacht, dauerhaft gemeint, gern mit Herzchen, Datum und eingeritzten Namen, die damals vermutlich sehr sicher klangen.

Und dann steht man davor und denkt unweigerlich weiter

Wie viele dieser Schlösser hängen da noch, obwohl die zugehörige Liebe längst im Neckar schwimmt?
Wie viele Namen lesen sich heute eher wie ein Kapitel, das man lieber nicht noch einmal aufschlägt?
Wie viele dieser eingeklickten Versprechen waren schon beim Zuschnappen eher eine Luftnummer mit Dekoration?

So ein Schloss ist schließlich technisch erst mal nur eine Verbindung aus Metall.
Es hält zu, solange Material, Mechanik und Umgebung mitspielen.
Das ist mehr, als man über manche große Worte sagen kann.

Ein Teil davon dürfte noch aus Zeiten stammen, in denen man gemeinsam Selfies mit schlechtem Handy gemacht hat, statt Beziehungsstatus in fünf Plattformen gleichzeitig zu posten.
Manche Schlösser sind neu, bunt, geschniegelt und bereit für die Ewigkeit, andere haben schon sichtbar Rost angesetzt und sehen eher nach „War wohl mal wichtig“ aus.

Das Schöne und gleichzeitig Schräge daran ist ja, dass hier hunderte Geschichten nebeneinander hängen, ohne Erklärung, ohne Update, ohne Schlusswort.
Nur Name, Datum, vielleicht ein Herz.
Der Rest ist Spekulation.

Die Variablen

Sind die beiden noch zusammen?
War das der Anfang von etwas Großem, oder nur ein sehr öffentlich befestigter Irrtum?
Hat einer inzwischen längst jemand anderen geheiratet, während das Schloss noch tapfer so tut, als wäre 2014 nie zu Ende gegangen?

Und dann kommt noch der technisch reizvolle Gedanke dazu:
Was, wenn jemand den Zweitschlüssel hat?
Oder den Drittschlüssel?
Oder wenn die ewige Verbindung zwar symbolisch verriegelt wurde, aber organisatorisch von Anfang an erstaunlich offen gebaut war? :mrgreen:

Romantik hat eben oft einen Hang zur großen Geste.
Metall verstärkt das nur. Es klackt schön, wirkt verbindlich und macht aus Gefühl kurzzeitig fast schon ein Bauprojekt. Ach ja, ölen nicht vergessen, falls man das Ding noch mal öffnen möchte, weil es jemand anderes braucht, der Spind auf der Arbeit zum Beispiel …

Am Ende bleibt genau das, was solche Orte interessant macht.
Nicht das Schloss selbst. Nicht das Herzchen. Nicht der Name in krakeliger Gravur.
Spannend ist das, was nicht dabeisteht.

Was aus den Menschen wurde.
Was gehalten hat.
Was gebrochen ist.
Und was heute nur noch als kleine rostige Erinnerung an einem Gitter hängt, während das Leben der Beteiligten längst ganz woanders weitergelaufen ist.

Romantisch ist das schon

Aber eben auch mit einem leichten Beigeschmack von Materialermüdung. ;-)

 


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Was genau will uns dieses Schild sagen?

Aufzugtür mit Schild Lastenaufzug nur für MitarbeiterWenn der normale Aufzug wohl nicht mehr reicht

Es gibt Schilder, die regeln einfach nur irgendwie irgendwo irgendwas.

Es gibt aber on top noch Schilder, die machen sofort ein kleines Gedankenkino auf.

Lastenaufzug, nur für Mitarbeiter“ gehört ziemlich eindeutig zur zweiten Sorte.

Auf der Suche nach dem Sinn

Bei so einem Schild kommt unweigerlich die Frage auf, was man den Mitarbeitern dort eigentlich unterstellt.

Besonders viel zu tragen, besonders viel Gewicht, oder einfach nur besonders viel Vertrauen in stabile Technik? Vielleicht ist es sogar der diskrete Hinweis auf eine längst fällige Diät, nur eben in besonders charmanter Verpackung, ungesagte Dinge sind ja zuweilen viel deutlicher, gell?

Aber: Man weiß es nicht!

Natürlich ist der wahre Grund am Ende vermutlich völlig unspektakulär.

Kisten, Ware, Rollwagen, Logistik, sowas eben, nur möchte mein Kopf da einfach mehr Show hinter vermuten :mrgreen:

So oder so, wir werden es vermutlich nie erfahren, weil es jedem klar ist … oder? ;-)

 


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Kulinarische 20k Schritte?

Smartwatch zeigt 19.531 Schritte nach langer EssenssucheWenn die Essensfrage zur Stadtwanderung wird

An diesem Wochenende gab’s ein bisschen 1-Städte-Tour auf dem Plan. Freizeit, Hotel und so Kram.

Heute ist Sonntag, die Rückreise steht am Vormittag an, und rückblickend lässt sich festhalten, dass der Samstag erstaunlich laufintensiv war.

Nicht, weil plötzlich der Sportsgeist ausgebrochen wäre. Auslöser war im Grunde nur eine einzige Frage:

Was kann man wo essen?

Klingt erst mal überschaubar, gell?

Wird in einer großen Stadt mit riesiger City und drölfzig Fresstempeln aber schnell zu einer Aufgabe, die mehr Einsatz verlangt als gedacht. Überall gibt es etwas, überall sieht es gut aus, überall könnte man sein Geld lassen. Nur, das macht die Sache am Ende nicht leichter, sondern eher anstrengender.

Vor allem dann, wenn gar kein echter Hunger da ist ;-)

Es ging also nicht darum, dass dringend irgendwas her musste, der Gedanke war eher „Irgendwas muss man ja essen, aber wenn schon, dann bitte etwas, das man sonst nicht ständig vor der Nase hat“.

Genau da fängt das Elend an

Man schaut hier, läuft da weiter, überlegt noch mal um, findet wieder irgendwas Interessantes, verwirft es erneut und marschiert weiter.

Am Ende standen am Samstag 19.531 Schritte auf der Uhr. Eigentlich nur für die Frage, wo man denn nun am besten etwas (nicht) essen könnte.

Der Vorteil an der Sache

Einen Teil der Leckerchen-Kalorien habe ich damit dann gleich schon wieder abgerannt, zumal das am Freitag auch nicht viel besser aussah, mit ebenfalls über 17.000 Schritten. (Ja, auch da kam schon gut was zusammen.)

Und natürlich bleibt bei solchen Unternehmungen immer noch die kleine Zusatzgefahr, sich beim Essen nicht nur satt machen, sondern auch gleich ein bisschen einsauen kann, DAS Thema hatten wir ja schon. :mrgreen:

Unterm Strich bleibt also:

Freizeit kann manchmal erstaunlich viel Bewegung erzeugen.

 


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Warum? Weil es das kann!

Warum? Weil es das kann!Darum gibt es den Desasterkreis

Pommes (und Artverwandtes) sind fettig, heiß und nicht selten überschüttet man die mit Ketchup oder Majonaise, so weit, so gut.

Um die Konsequenzen für die Finger möglichst gering zu halten, hat irgendjemand die Pommesgabel erfunden.

Die kann man nutzen, um eben vor allem die Finger sauber zu halten.

Die Hürden

Was wieder niemand planen kann?

Dass diese dämliche Majo-Tüte falsch aufreißt, man nachfassen muss, dabei eben auf diesen Minibeutel drückt und der Schei…lamassel spritzt raus :shock:

Wohin?

Genau!

Auf den Griff der Gabel!

An die Stelle, and der man das Ding in der Regel anfasst.

Ja, vor solchen Gefahren warnt einen niemand …  :roll:

(Und, kein Scheiß jetzt, der letzte Fissel Majo, da noch zu retten war, ist mir samt Pommesstück erst auf den Pullover und dann auf die Hose geklatscht, soviel dazu :mrgreen: )

 


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Warum wollen die alle in diese Ecke?

Gießkannen drängen sich in einem Lager dicht in eine Ecke.Wenn alle dahin wollen, muss es doch wichtig sein

Manchmal entdeckt man in einem fremden Lager Dinge, bei denen man unweigerlich stehenbleibt.

Hier zum Beispiel ein ganzer Haufen Gießkannen, dicht zusammengedrängt in einer Ecke, als gäbe es genau dort etwas, das man unbedingt haben muss.

Billiges Wasser vielleicht. Eine geheime Sonderaktion. Die große Ausgabe für Auserwählte.

Blöd nur – dort ist gar nichts!

Kein Hahn, keine Quelle, kein sichtbarer Grund für dieses Gedränge.

Einfach nur Ecke, ganz viel Ecke.

Trotzdem scheint für diese Kannen festzustehen, dass man genau da hin muss, möglichst schnell, möglichst geschlossen und bitte ohne lange nachzufragen.

So albern das aussieht, ganz fremd ist das Prinzip nun auch bei Menschen nicht :mrgreen:

Klopapier zu Coronazeiten.

Das nächste Smartphone mit Apfel im Logo, obwohl das bisherige noch tadellos läuft.

Schlangen vor Läden, nur weil irgendwo ein neues Produkt auftaucht, das plötzlich jeder haben will, sobald genug andere auch so tun.

Hauptsache, man ist dabei. Hauptsache, man läuft nicht als Letzter hinterher.

Genau so entsteht Herdentrieb. Einer fängt an, die anderen halten es vorsichtshalber für eine gute Idee, und am Ende stehen alle in derselben Ecke und tun so, als müsse das wohl seine Richtigkeit haben.

Wer dazu neigt, den eigenen Verstand lieber bequem bei anderen abzugeben, fühlt sich in solchen Momenten oft sogar noch besonders gut aufgehoben.

Das Bild zeigt also nicht nur ein paar abgestellte Gießkannen, es zeigt ein Prinzip, das erstaunlich oft funktioniert. Selbst dann, wenn weit und breit nichts zu holen ist … ;-)

 


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Sackweise Leckerchen, nur nicht für mich

Großpackung „Leckerchen“, bis man liest, was drin istWenn Gier und Kurzsichtigkeit zusammenkommen

Im Regal sah das Zeug da aus, wie der absolute Traum jedes Spontankäufers. Jedenfalls dann, wenn man mal wieder hungrig einkaufen geht … :roll:

Der Blick bleibt hängen

Nicht an zarten Tütchen, nicht an höflichen Portionsgrößen, sondern gleich sackweise Gier! Das ist der Moment, in dem der Kopf kurz Pause macht und der Impuls übernimmt, übernehmen will.

Oh, Leckerchen

Gleich im Vorrat. Für schlechte Tage, für gute Tage, für Tage, an denen man einfach beidhändig zuschlagen könnte!

Dann der Klassiker, zehn Schritte näher ran, einmal hinschauen, einmal lesen.

Getrocknete Mehlwürmer!

Und plötzlich wird aus „oh, lecker“ ein sehr klares „oh, nee, verzichte“ :shock:

Nicht, weil das Zeug nicht seinen Job hätte. Es hat sogar mehrere.

Für Tiere, für Hobby, für Menschen mit deutlich robusterem Snackverständnis. Nur eben nicht für mich. Ich bin da altmodisch, ich mag mein Knuspern ohne das Gefühl, dass man gleich eine Terrarium dazukaufen muss.

Das Lustige ist ja nicht das Produkt. Das Lustige ist dieser Mini Moment im Kopf, in dem Gier und Kurzsichtigkeit kurz Händchen halten. Erst mal wollen, dann erst gucken. Erst mal „sackweise“, dann erst „was eigentlich“.

Ende vom Lied

Es blieb im Regal. Sollen andere das mal naschen :mrgreen:

 


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Wenn der Geräteraum zurückschlägt

Matten: Zeitlose Grundausstattung in Blau.Trauma in Blau?

Ich komme jobbedingt ja durchaus auf, unter und in andere Gebäude, manchmal eben auch in Schulen.

Es ist oft ganz interessant, was man da so (wieder)entdecken kann, ohne, dass der Kopf sich wirklich erinnern will.

Okay, ja, die Schüler sehen das alles wahrscheinlich öfter, aber ich bin da eben schon eine Weile raus, aus dem Kram.

Nur manchmal, aber eben auch nur manchmal, sieht man dabei Dinge aus der Kindheit und Jugend, an die man eigentlich gar nicht mehr denken wollte :mrgreen:

Barren: Folterinstrument für die Oberarme, Baujahr gefühlt 1970.Wiedererkennungswert

Man macht die Tür auf und steht mitten in diesem ganz speziellen Mief aus Bohnerwachs und abgestandener Luft, den scheinbar jede Schulturnhalle der Welt serienmäßig eingebaut hat. Das riecht heute noch exakt so wie damals in den Siebzigern oder Achtzigern, is‘ ja klar.

Ich lasse die Fotos mal für sich sprechen ;-)

 


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Ein Blick auf und in meinen Job

Ein Blick auf und in meinen JobAussichten

Ich habe als Contentcreator einen Job, in dem man immer wieder mal Einblicke in die Arbeit anderer Menschen bekommt, ohne, dass man wirklich immer hundertprozentig weiß, was da zu machen ist.

Wenn man dann mal die Chance hat, die eigene Perspektive zu erweitern, ja, dann muss man das auch machen, oder? :mrgreen:

Ich zeig’s euch mal ;-)

 

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Ein Beitrag geteilt von RESIS-TEC (@resis_tec)


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Am Reißbrett vorbei ins Gebüsch

Am Reißbrett vorbei ins GebüschQuerfeldein statt Umweg-Frust

Da hocken sie in ihren Planungsbüros, zeichnen schicke rechte Winkel und denken, der Pöbel latscht brav außenrum, is‘ ja klar.

Wer bitteschön macht den Umweg um die halbe Hecke, wenn das Ziel direkt vor der Nase liegt? Keiner.

Das Ergebnis sieht man im Bild

Ein herrlicher Trampelpfad mitten durch die Botanik. Da wurde sogar mit zwei Steinplatten nachgeholfen, damit die Treter im Schlamm nicht absaufen. Echte Ingenieurskunst der Marke Eigenbau, gell? Da hilft auch kein Zebrastreifen im Hintergrund, wenn die Wegeführung davor einfach für die Tonne ist. Der Mensch geht eben immer den direkten Weg. Planung am Reißbrett trifft auf die harte Realität.


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Aufgeschnappt: Kompromisse

Aufgeschnappt: KompromisseMan hört es und es bleibt im Kopf

Stammleser wissen schon, manchmal höre oder lese ich etwas, über das ich nachdenken muss.

Oft kommt das erst irgendwie später durch, ich weiß nicht mal mehr, wann oder wo oder von wem das kam.

Irgendwie bleibt dann manches im Gehirn hängen, dann kommt es eben in den Desasterkreis hier.

Und ja, irgendwie stimmt es schon.

In der Regel freuen sich alle, dass sie einen Kompromiss gefunden haben. Real ist das aber doch immer nur ein Zähmen des Momentes, weil jeder auf die Chance wartet, seinen Kram doch noch durchzusetzen ;-)

Ich muss mal animieren :mrgreen:

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)


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Immer wieder samstags – wann sonst?

Blick aus dem Auto auf rotierende Bürsten in der Waschanlage.Weg mit dem Dreck!

Was ist die Folge vom Winter, von Straßen voller Streugut und nassen Schuhen?

Richtig!

Ein total versifftes Auto.

Nun, manchmal muss man da eben ein bisschen Zeit investieren.

Im Gegensatz zu früher habe ich das mal nicht an der Tanke gemacht, sondern dort, wo man chillig im Fahrzeug sitzt und zuschaut, wie andere mit Hochdruckreinigern und Schaumbürsten für einen rotieren, während man chillig Musik hört ;-)

Schwarzer Ford Fiesta mit offenen Türen beim Aussaugen im Hof.Unterdruck muss her!

Nur das mit dem Saugen, DAS habe ich dann doch selber machen müssen … :mrgreen:

Symbolisch habe ich eben einfach den Winter weggespült!

   

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48.501 km: Fakten statt Wunschdenken

Symbolfoto aus der KI48.501 km: Fakten statt Wunschdenken?

Ein Beitrag über einen Blick auf den Kilometerzähler vom Auto, Gedanken im Stau und Zahlen, die man sich mit Hilfe diverser KI’s zusammensuchen lässt. ;-)

Bei zähflüssigem Verkehr falsch auf das Display vom Auto getatscht und wirklich zufällig in die Nachrichten eines öffentlich-rechtlichen Radiosenders geraten, der mir gerade erklärt, wie böse es ist, dass ich einen CO2-Fußabruck hinterlasse, weil ich eben existiere. Auch, weil ich mit dem Auto unterwegs bin, welches eben einen Verbrennungsmotor besitzt.

75.201 Kilometer auf dem Tacho lügen nicht, auch wenn manche (in Berlin?) das vielleicht gerne hätten.

Von dieser Strecke habe ich 48.501 Kilometer selbst abgespult, seit ich den Fiesta im Oktober 23 in Benutzung habe. Das ist schon ein bisschen Asphalt und da fängt man zwangsläufig an zu rechnen, gell?

Jedenfalls dann, wenn man hier und da ein schlechtes Gewissen haben soll, dass man einfach sein Ding im Alltag macht, machen muss, weil die Brötchen nun mal verdient werden müssen.

Viele Klischees rund um die Unwelt exitieren und die ökologische Bilanz ist eben ein kühles Zahlenspiel, das man nicht mit Meinung gewinnen kann.

Zahlen, die man kennen möchte

Ich wollte einfach wissen, ob die ganze Rechnerei zugunsten der Elektromobilität eigentlich aufgeht, wenn man mal die nackten Fakten statt der üblichen Polemik hernimmt.

Mein Benziner hat auf diesen 48.501 Kilometern insgesamt 13.969 kg CO2 auf dem Deckel, wobei die Produktion vom Auto schon mit drin ist. Ein vergleichbarer Stromer aus der gleichen Klasse, zum Beispiel ein Opel Corsa-e, käme heute auf 15.186 kg.

Da schluckt man erst mal, denn ich bin fast 50.000 Kilometer (selber) gefahren und stehe rechnerisch immer noch besser da als jeder, der sich gerade frisch ein Elektroauto geholt hat. Das liegt schlicht an diesem massiven Rucksack aus der Batterieproduktion, den man erst mal mühsam über die Straße abarbeiten muss, is‘ ja klar. Wäre kein Thema, wenn man die Lebensdauer moderner Autos auf Jahrzehnte anlegen könnte, aber … :roll:

Wo ist der Moment?

Wann kommt denn eigentlich der Punkt, an dem die berühmte schwarze Null fällt?

Bei meiner Fahrweise wäre der Gleichstand erst bei etwa 64.103 Kilometern erreicht. Ich müsste also noch eine ganze Ecke weiterjuckeln, nur damit die Bilanz überhaupt mal neutral wird.

Dass man davon in den Hochglanzbroschüren nichts liest, ist logisch, da wird lieber mit gefühlten Wahrheiten gearbeitet als mit realen Kilometern. Und wenn man dann über die Haltbarkeit nachdenkt, wird es richtig finster.

Statistisch gesehen, fängt das große Zittern bei der Batterie oft schon an, bevor die 100.000 Kilometer voll sind. Wenn so ein Akku dann die Grätsche macht, kostet der Austausch locker 15.000 Euro, was bei einem Kleinwagen quasi der wirtschaftliche Exitus ist. Muss nicht so sein, ist aber realistisch und wird nicht selten so kommen.

Ein neuer Akku knallt dann direkt wieder 5 bis 8 Tonnen CO2-Schulden oben drauf, womit die ganze Rechnung wieder von vorne anfängt, während mein Verbrenner einfach weiterläuft.

Was ich mir auf diesen 48.501 selbst gefahrenen Kilometern aber wirklich erspart habe, lässt sich gar nicht nur in CO2 messen.

Während andere sich vielleicht on the road stundenlang vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit irgendwelchen Umerziehungsversuchen beschallen lassen, lief bei mir meine eigene Musik. Zu 80 % Bruce Springsteen, is‘ ja klar.

Sicher, der Boss hat seine eigene Meinung zur US-Politik, aber das soll er mal schön mit seinen Amerikanern ausmachen. Das juckt mich hier wenig. Mir werden hier in Deutschland die Zahlen für jeden Atemzug vorgehalten und CO2-Preise um die Ohren gehauen, da brauche ich nicht auch noch das Oberlehrer-Gequatsche aus dem Radio.

Ich verlasse mich lieber auf das, was ich selbst nachgerechnet habe. Solange die Bilanz der E-Karren erst dann ins Plus rutscht, wenn die Technik eigentlich schon fast reif für den Schrottplatz ist, bleibt das Ganze für mich ein teures Experiment auf Kosten der Logik, wenn man es denn am Ende am Co2 festmacht, wozu ich einen langen Artikel zusätzlich schreiben könnte. Am Ende zählen eben die Zahlen und nicht das, was man sich irgendwo als Meinung zusammenreimt, nun ja.

Und über die Reichweite möchte ich mal gerade gar nichts sagen :mrgreen:

Wie immer, nur mein Senf … ;-)

   

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Vitamin D: Das Original gegen den Ersatz

Vitamin D: Das Original gegen den ErsatzZweimal im Bild, einmal bevorzugt

Wer errät, welche Version mir da wohl lieber ist? ;-)

Auch wenn sich die eine Variante heute mal wieder ziemlich konsequent hinter Wolken versteckt, man bemerkt sie schon ganz ordentlich, die Sonne.

Und ja, ich freue mich, dass es endlich mal wieder möglich ist, ohne Jacke und Schirm draußen sein zu können :mrgreen:

   

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Momente im Bild: Blau ist möglich

Blau ist möglichMan kann ja nicht nur meckern, gell?

Gelegentlich habe ich ja hier im Blog meinen Unmut über das aktuelle Wetter verkündet.

Nun, man soll ja nicht immer nur meckern, und wenn es der Himmel schafft, einem sogar bei der Arbeit so einen Anblick zu bieten, dann nimmt man das mit.

Ich denke, der erste bewusst bemerkte blaue Himmel im Jahr 2026 kann auch mal verewigt werden ;-)

 

 

   

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