Bluesky passt dann wohl eher nicht

Bluesky - Ein blauer Himmel mit Wolken?Der Account bleibt, die Aktivität stoppt

Bluesky fliegt bei mir aus der Liste der Onlinedinge, die ich aktiv im Fokus habe.

Nicht der Account komplett, der bleibt erst mal stehen, wie eine Wiese, die man nicht mehr mäht. Da kann weiter wachsen, was wachsen will, nur unten in meinen Social-Profilen taucht der Link nicht mehr auf und ich pflege da nichts mehr großartig.

Warum überhaupt Bluesky?

Ich bin damals nicht aus Langeweile dort gelandet. Einige liebe Accounts waren von Twitter beziehungsweise X rübergegangen, Menschen, denen ich gerne gefolgt bin und teils noch folge.

Leute eben, mit denen man unterschiedlicher Ansicht sein kann, ohne dass sofort der digitale Dorfplatz nach Fackeln und Mistgabeln greift.

Nicht dieses ewige „Wenn du nicht denkst wie ich, bist du böse“, sondern dieses alte, fast schon verdächtig erwachsene Ding, bei dem man Widerspruch aushält und trotzdem miteinander auskommt.

Nur ist genau das auf Bluesky für mich in so geringem Maße zu finden, dass es inzwischen unerträglich wird, die Plattform überhaupt noch zu öffnen.

Vielleicht liegt es ja an meiner Bubble?

Klar, kann jetzt jemand sagen: „Dann bist du eben in der falschen Bubble gelandet.“

Okay, ja, kann sein. Allerdings ist das ja noch nichtmal meine Bubble an sich, mir reicht schon, was mir als offensichtlich für mich passend eingespielt wird.

Vielleicht habe ich auf Bluesky wirklich nur die falsche Ecke erwischt. Vielleicht gibt es dort irgendwo normale Gespräche, gesunden Widerspruch und Menschen, die nicht bei jedem zweiten Satz mit moralischem Blaulicht um die Ecke schießen, nur … gesehen habe ich davon nicht viel.

Was ich gesehen habe, war reichlich Selbstgewissheit, viel Haltungsschaum und dieses typische „Wir sind die Guten“-Getue, bei dem man schon weiß, dass es gleich unangenehm wird.

Es reicht schon lange

Ich habe vor kurzem schon in Es reicht schon lange geschrieben, dass ich keine Lust mehr habe, mich von allen und allem Möglichen belehren zu lassen, wie eine heile Welt auszusehen hat, während die Realität andere Ergebnisse liefert. Ebenso geht es mir mit Menschen, die all das noch bejubeln und nachplappern:

Danke, ich habe den Kaffee damit einfach auf!

All das funktioniert nur, wenn ein Nährboden gepflegt wird, auf dem es gedeiht und so sieht es dort eben so aus.

Wer damit ein Problem hat, darf es behalten.

Ich trage keine Plattform weiter mit, auf der diese Art Denken für mich so sichtbar dominiert. Ich werde keinen Link prominent stehen lassen, der am Ende wirkt, als würde ich diesen Laden ernsthaft noch als Teil meiner kleinen öffentlichen Runde empfehlen.

Warum der Account trotzdem bleibt

Der Account bleibt hauptsächlich wegen der wenigen Kontakte, wegen denen ich überhaupt dort gelandet bin. Falls man sich dort noch finden muss, falls jemand kurz schreiben will, falls irgendein Draht nicht komplett abreißen soll, ist die Tür nicht zugemauert, Mehr ist es nicht.

Ich werde dort nicht weiter Zeit, Energie und Sichtbarkeit reinwerfen, nur damit am Ende eine Plattform mitgefüttert wird, deren Grundklima ich nicht mehr mittrage.

Gehen diese wenigen Kontakte irgendwann auch weg, ist das eben so. Wenn sie dorthin abbiegen, wo ich ihnen über kurz oder lang ohnehin nichts mehr zu sagen hätte, dann ist das keine Katastrophe, sondern vermutlich nur die ehrliche Sortierung, die das Netz manchmal von selbst erledigt.

Die Spielwiese bleibt

Der Account bleibt, die Spielwiese bleibt, aber gemäht wird da nicht mehr.

Und unten in meinen Profilen ist der Link ab sofort raus. Der angeblich gefürchtete X-Killer, die große Anti-Musk-Waffe und der blaue Himmel der besseren Social-Welt sind für mich nach 2,5 Jahren Test ziemlich genau das geworden, was solche angekündigten Revolutionen gerne sind: eine Nischen-Luftnummer mit viel Sendungsbewusstsein.

Ein bisschen wie dieser neue Super-Discounter, der angeblich Aldi, Lidl und Co verdrängen soll, dessen Namen man sich aber nicht mal bis morgen merkt ;-)

 

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Dies und das noch:

Mittagspause mit Fußbad

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Frühlingsspaziergang mit Gratis-Fußbad.Wenn der Frühling unten nass ist

Im Frühling scheint immer die Sonne, da muss man in der Mittagspause einfach spazieren gehen. Irgendwas in der Richtung sagt man ja so, richtig?

Also raus, frische Luft, ein bisschen Bewegung, Kopf lüften, vielleicht ein paar Meter Frühling einsammeln und dann wieder halbwegs menschlich zurück an den Rechner.

Die Theorie ist wirklich hübsch

Die Praxis sieht dann ungefähr so aus wie auf dem Bild. Nasser Weg, grauer Himmel, Randstreifen mit Schlammdeko und Option auf einen natürlichen Kneippkurs.

Und wer braucht schon Sonne, wenn er in der Mittagspause auch kostenlos testen kann, ob die Schuhe noch dicht sind? :mrgreen:

 

 

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Was wirklich schwer zu schlucken ist

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Drei Tabletten, eine davon mit klarer Ambition zum dicken Hals.Da kriegste ’nen dicken Hals bei

Links Aspirin, also die kleine weiße Antwort auf Aua.

Rechts irgendwas gegen „Boah, mir ist übel“, ebenfalls nichts, was man aus Spaß nimmt, aber eben Zeug für den Moment, in dem man froh ist, wenn es da ist.

Beide sind klein, überschaubar und wirken so, als hätte beim Entwickeln kurz jemand daran gedacht, dass Menschen dieses Zeug auch irgendwie runterbekommen müssen.

In der Mitte dann Vitamin D und noch irgendwas dabei oder da drin, Magnesium vermutlich, eben genau der Kram, bei dem keiner panisch durch die Wohnung rennt und ruft: „Schnell, ich brauche sofort meine Knochenvorsorge!“ :mrgreen:

Das Fazit

Wenn du mich willst, hast du eben ordentlich was zu schlucken.

So eine Granate ist mir allerdings auch schon bei Schluckbeschwerden begegnet. Dann sitzt du da, schaust diese Pille an und denkst dir: Ja, klar, passt, auf Einzelschicksale kann leider keine Rücksicht genommen werden.

Rein und runter damit, irgendwie.

Vielleicht ist das am Ende gar keine Tablette, sondern ein Charaktertest. Ich weiß jedenfalls, warum man manchmal einen dicken Hals bekommt. ;-)

 

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Dies und das noch:

Der unverschämte Handschuh

Ein Gartenhandschuh liegt verdreht auf dem Gartentisch und wirkt dabei erstaunlich frech.Wenn der Gartenhandschuh eine Meinung hat

Okay, zugegeben, eigentlich war der Wind schuld, aber irgendwie liegt dieser Gartenhandschuh schon reichlich frech da, oder?

Eigentlich soll das Ding ja vor Erde, Dornen und sonstigem Grünzeug schützen, nicht Kommentare zur Gesamtlage abgeben, obwohl das ja doch hinkommt im Moment.

Trotzdem bleibt die Frage, ob man Gartenhandschuhe künftig besser beaufsichtigt.

Es ist wirklich unglaublich, zu was selbst so ein Hilfskleidungsstück fähig ist, wenn man es mal kurz alleine lässt :mrgreen:

 

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Morgens, wenn der Graben lebt

Neblige Landstraße im frühen Morgenlicht, ein Reh steht am Straßenrand - KI generiertWenn der Odenwald im Nebel lauert

Ich schleiche ja in der Regel nicht durch die Gegend.

Gefühlt bin ich eher zügig unterwegs, jetzt nicht Rallye Odenwald, nicht „Platz da, hier kommt der Wichtigste“, sondern einfach so, dass man vorankommt, wenn Straße, Wetter und Hirn das zulassen.

Was ich hier im Odenwald in den letzten Jahren obendrein sehr zuverlässig gelernt habe: Diese Schilder mit „Wildwechsel“ stehen nicht zur Dekoration herum, die meinen das wirklich.

Reh, Katze, Fuchs, Waschbär, alles schon gehabt. Mal vor mir, mal neben mir, mal mit diesem Blick aus dem Graben, als hätte das Tier gerade selbst gemerkt, dass seine Lebensplanung für den heutigen Morgen etwas riskant geworden ist.

Toi, toi, toi, bisher konnte ich immer bremsen, ausweichen oder gerade noch so aus der Nummer raus. Inklusive leichtem Streicheln, also dieser Sorte Kontakt, bei der du danach wach bist, obwohl der Kaffee noch im Becher wartet.

Man lernt daraus

Ich weiß also schon, warum ich an bestimmten Stellen manchmal den Fuß vom Gas nehme.

Nicht, weil ich plötzlich altersmilde mit der Straße kuscheln möchte. Nicht, weil ich vergessen habe, wo rechts das Pedal ist. Sondern weil ich die Strecke kenne.

Da gibt es Kurven, Gräben, kleine Waldstücke, offene Felder und diese Stellen, an denen morgens zwischen fünf und sechs irgendwie alles passieren kann.

Ein Reh kommt selten höflich mit Blinker, ein Fuchs stellt keinen Antrag auf Fahrbahnquerung und ein Waschbär diskutiert auch nicht erst die Verkehrslage, bevor er sich denkt: „Jetzt!“

Da ist Bremsen keine Schwäche, sondern schlicht die bessere Idee.

Wenn der Nebel mitfährt

Heute früh kam dann noch Nebel dazu.

Nicht dieser romantische Kalendernebel, bei dem irgendwo ein Hirsch auf einer Lichtung steht und alle ganz ergriffen tun. Eher die Sorte Nebel, die sich wie ein Schmierfilm auf die Scheiben legt und aus jeder Kurve einen kleinen Hinterhalt macht.

Du siehst die Straße, aber eben nicht richtig. Du erkennst den Rand, aber eben spät. Der Graben ist da, die Büsche sind da, nur was gleich daraus hervorspringt, bleibt offen.

Reh, Fuchsgröße, Waschbär? Alles ist möglich.

Pferd? Gefühlt auch, weil der Kopf morgens um fünf bei Nebel großzügig mit Katastrophen rechnet.

Man fährt also konzentriert, etwas vorsichtiger, schaut mehr, rechnet mit allem und versucht, nicht ausgerechnet heute die Hauptrolle in „Tierischer Überraschungsbesuch auf der Landstraße“ zu übernehmen.

Die Königsklasse

Richtig rund wird es natürlich erst, wenn dann noch einer überholt, als gäbe es kein Morgen.

Nebel. Kurve. Wildwechsel. Odenwald. Morgens halb sechs.

Da muss man erst mal auf die Idee kommen: „Jetzt wäre ein guter Moment, mein Vertrauen in Glück, Gegenverkehr und Reh-Intelligenz gleichzeitig zu testen.“

Vielleicht ist das auch eine besondere Form von Frühsport. Andere dehnen sich, manche joggen, wieder andere überholen im Blindflug und nennen es Fahrerlebnis.

Ich nenne es eher: Denken ist halt Glückssache.

Und manchmal fährt das Glück eben leider auch auf der Gegenfahrbahn.

 

 

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Dies und das noch:

Proviantdose der Gier

Proviantdose der GierDose offen, Essen weg

Das ist meine Proviantdose für die Arbeit.

Oder anders gesagt: ein durchsichtiges Mahnmal menschlicher Schwäche.

Man packt morgens etwas ein, fühlt sich kurz wie ein vernünftiger Erwachsener und denkt: So, damit komme ich sauber durch den Arbeitstag.

Theoretisch

Praktisch steht diese Dose dann irgendwo in Reichweite. Das ist der erste Fehler. Der zweite Fehler ist, sie während der Arbeit zu öffnen. Nicht, weil gerade Pause ist. Nicht, weil der Magen laut genug knurrt, um eine Betriebsversammlung zu stören. Sondern einfach so.

Aus Esslust.

Gedankenverloren.

Weil der Kopf gerade beim Job ist und die Hand offenbar ein eigenes kleines Parallelleben führt.

Dann langst du einmal rein, natürlich nur kurz. Dann noch einmal, weil es ja kaum auffällt und wieder, weil der erste Griff offiziell nur ein Test war. Irgendwann ist aus „für später“ ein „war wohl eben“ geworden.

Das Problem merkt man natürlich nicht sofort.

Man merkt es erst rund 1,5 Stunden bevor man den Inhalt eigentlich gebraucht hätte.

Dann guckt man in die Dose.

Die Dose guckt zurück.

Leer.

Gedankenlose Gier hat eben manchmal einen Deckel. :mrgreen:

 

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Spazier-Gepäck im Mai

Mai - Eine Art WetterMittagsspaziergang

Ich gehe ja in der Regel jeden Tag während meiner Mittagspause so 20 – 30 Minuten spazieren. So weit, so gut.

Was nimmt man da mit auf die Runde?

An Tagen wie heute?

Am besten alles … :roll:

Normale Brille, Sonnenbrille, Regenschirm, Jacke und Allergiepillen.

Du setzt die Sonnenbrille auf, schon kommen Wolken und der Rest der Welt denkt, du bist bescheuert, weil du bei grauem Wetter das Dingen trägst.

Du setzt sie ab, schon kommt die Sonne wieder heftig durch, der nächste schaut dich noch blöder an, weil du die Brille dabei hast, aber nicht nutzt und durch die Landschaft blinzelst. On top noch mit Regenschirm in der Hand.

Ja, ich weiß. Wetter eben :mrgreen:

 

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Wenn Facebook den Autoschlüssel startet

Facebook-KI bei der Arbeit, dann fahren wir mal den Schlüssel 🙈Den Schlüssel fahren?

Jemand findet einen Autoschlüssel und postet ihn in einer lokalen Facebook-Gruppe.

Sehr sinnvoll, vielleicht sucht ihn ja jemand und die Aktion erspart einem Menschen richtig Stress.

Soweit alles normal.

Dann meldet sich Facebooks KI unter dem Bild und schlägt als Frage vor:

„Wie kann ich den Schlüssel fahren?“

Tja … :roll:

Da liegt ein Autoschlüssel, mehr nicht.

Kein Auto, kein Motor, kein Sitz, kein Lenkrad. Nur ein Schlüssel, der seinen Job vermutlich schon damit erfüllt, irgendwo herumzuliegen und vermisst zu werden.

Die Facebook-KI macht daraus offenbar:

Ford + Schlüssel + Auto = Fahren.

Fertig ist die geistige Probefahrt am Schlüsselbund :mrgreen:

Vielleicht fragt sie demnächst bei einem Fahrradschloss, ob es Allrad hat.

Künstliche Intelligenz ist manchmal eben nicht der große Blick in die Zukunft, sondern Mustererkennung mit sehr dickem Ego ;-)

 

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Display mit Selbsterkenntnis

Dein Tablet zeigt die schonungslose WahrheitSchonungslose Wahrheit

So sieht dich dein Tablet samt Smartphone, wenn du siehst, wie dein Smartphone das Tablet sieht, während du dich auf dem Tablet mit Smartphone siehst. :cool:

Klingt komisch, beschreibt das Foto aber ziemlich gut.
Eigentlich wollte ich nur zeigen, wie dämlich ein spiegelndes Display draußen sein kann. Bekommen habe ich mich selbst, das Handy, ein bisschen Himmel, ein bisschen Garten und die stille Erkenntnis: Technik zeigt einem manchmal mehr Wahrheit, als man bestellt hat.

Man sitzt also draußen, Tablet vor sich, will kurz etwas lesen, schreiben oder prüfen.

Dann kommt Licht

Schon wird aus dem Display ein kleiner Beichtspiegel mit Prozessor. Man sieht nicht den Inhalt, sondern erst mal sich selbst. Das Gesicht, den Blick, die Frage, ob Rasieren mal wieder nötig wäre, und je nach Winkel auch gleich noch die eigene Seele in Full HD.

Kann man positiv sehen. So ein Tablet hilft beim Reflektieren des eigenen Seins. Bei passender Sonne kann man vermutlich sogar den Nachbarn mit Lichtreflexen irritieren. Ein Gerät für Arbeit, Unterhaltung, Selbstprüfung und optische Kriegsführung, wow, echt stark.

Nur sehen will man halt auch was

Ich kapiere es nicht.

Wer zum Geier baut spiegelnde Displays in Geräte, die draußen genutzt werden? Tablets, Smartphones, Notebooks. Alles mobil, alles überall dabei, alles angeblich für den Alltag gemacht, nur offenbar nicht für Tageslicht.

Bei Fernsehern ist es kaum besser. Tagsüber sieht man Fenster, abends Lampen und Kerzen. Also Dinge, die eigentlich zur Wohnung gehören und nicht mitten ins Bild.

Ja, ich weiß, es gibt matte Folien und genau so eine kommt da jetzt auch drauf.

Bleibt trotzdem die Frage: Warum?

Warum muss man ein Gerät mit spiegelndem Display kaufen?
Weil es zu dem Zeitpunkt nichts anderes gab.

Warum braucht man danach Zubehör, damit dieses Display nicht seine zweite Karriere als Spiegel startet?
Weil irgendwer nicht nachgedacht hat :roll:

Moderne Geräte können heute alles Mögliche und glänzen können sie auch.

Ich hätte nur gern etwas gesehen ;-)

 

 

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Da summt doch was, oder?

Neuer Mitbewohner im Gartenhocker?Bewohnte Gartenmöbel?

Gestern, Garten, draußen, so Zeug eben…

Nichts Wildes, nur sitzen, basteln, Kaffee in Reichweite, kurz mal nicht für alles zuständig sein.

Sollte man öfter machen, klappt nur leider nicht immer, weil irgendwas ja doch wieder meint, Aufmerksamkeit zu brauchen.

Diesmal war es ein Summen

Erst mal nichts Besonderes, im Garten summt es eben immer wieder mal. Hier, da, links, rechts, irgendwo über den Blumen, irgendwo hinter einem – Garten halt.

Irgendwann merkt man aber, dass da ein Rhythmus drin ist. Es kommt, es verschwindet wieder. Es klingt mal ziemlich nah, dann wieder dumpf und verdeckt, als käme es irgendwo aus etwas heraus, von innen, schwer zu beschreiben.

Was macht man?

Richtig. Man wird neugierig :mrgreen:

Dann sucht der halbe Haushalt mit.

Einchecken im InsektenhotelWer sucht, der findet!

Irgendwann war klar, dass da nicht einfach nur irgendwas durch den Garten fliegt. Das Summen kam immer wieder zur selben Stelle zurück, es kam aus dem Inneren eines Hockers. So ein Ding mit Rohren als Gestell, innen natürlich hohl, mit Entwässerungslöchern.

Nicht groß, nicht auffällig, aber für so ein Insekt offenbar völlig ausreichend. Trocken genug, scheinbar ausreichend geschützt und mit direktem Anschluss an den Garten. Mehr braucht es manchmal wohl nicht.

Da hat also jemand ein Insektenhotel eröffnet :shock:

Und noch in Bewegung ;-)

 

 

 

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