Wie Vertrauen verspielt wird

Zwischen Gestern und Zukunft sitzt heute offenbar die KI am Steuer. ;-) KI-generiertes Bild.Früher war vieles besser, aber eben nicht alles

„Früher war alles besser, da war alles aus Holz.“

So oder ähnlich kennt ihr den Spruch bestimmt. Natürlich Quatsch, aber eben nicht komplett Unsinn. Differenzieren, Baby, differenzieren. ;-)

Das Problem steckt eigentlich nur in einem einzigen Wort: alles.

Früher war vieles unbequemer, langsamer und technisch schlicht schlechter. Autos rosteten schneller, Fernseher hatten drei Programme und Telefonieren kostete Geld. Wobei letzteres heute auch nicht wirklich kostenlos ist, es steht nur nicht mehr bei jedem Gespräch einzeln auf der Rechnung.

Beim Fernsehen haben wir dagegen gewaltige Fortschritte gemacht. Früher gab es drei Programme, heute Hunderte. Damit ist endlich auch genug Platz, um noch viel mehr Scheiße zu senden. :mrgreen:

Smartphone, Navigation, Internet und moderne Technik dürfen ebenfalls sehr gerne bleiben. Ich brauche keine Straßenkarte auf dem Schoß, keine Telefonzelle und auch keinen Überweisungsträger zurück. Der Punkt ist nur: Ich könnte damit umgehen. Das Alltagsleben hat damit funktioniert und würde es auch heute noch, wenn man es denn ließe.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

 

Daraus folgt eben noch lange nicht, dass neu automatisch besser bedeutet.

 

Weiterlesen

Heizöl: Kassieren bis der Tank leer ist

Heizölpreise 2026 mit und ohne den deutschen CO₂-Aufschlag von rund 20,6 Cent pro Liter.Keiner redet drüber, Berlin kassiert weiter

Was machen die kühleren Tage im August?

Richtig!

Sie erinnern daran, dass der Herbst und kurz darauf auch der Winter langsam aber sicher wieder näher rücken. Schlussendlich ist also auch Heizen wieder ein Thema.

Ich fahre täglich an den Preistafeln der Tankstellen vorbei und genau dieser Blick hat dafür gesorgt, dass ich einen Gedanken absolut vorsätzlich verdrängt habe:

Ich muss Heizöl kaufen …

Also habe ich doch mal nachgesehen. Fehler.

Siehe Bild oben: Heizöl 2026, rot der tatsächliche Preis, blau derselbe Verlauf ohne CO₂-Aufschlag.

Heute (geschrieben gestern am Abend, heute ist der 22. :mrgreen: ), am 21. August 2026, liegt der bundesweite Durchschnitt bei rund 1,34 Euro pro Liter Heizöl. Ich brauche im Jahr grob 1.500 Liter, eher etwas mehr, womit wir beim heutigen Preis bei rund 2.011 Euro landen.

Nicht für irgendeinen Luxus und auch nicht, weil ich mir im Keller aus Langeweile einen privaten Hochofen gebaut habe. Es geht schlicht darum, dass die Bude im Winter warm ist und warmes Wasser aus der Leitung kommt.

Früher habe ich übrigens weniger Öl gebraucht, da konnte mein Kachelofen noch einen ordentlichen Teil übernehmen. Den darf ich wegen der entsprechenden Staubvorgaben inzwischen nicht mehr nutzen, also spare ich jetzt ganz vorbildlich Holz und verbrauche dafür mehr Heizöl. Manchmal ist Fortschritt wirklich faszinierend. :roll:

Warum ist das Zeug gerade so teuer?

Nennen wir es mal politische Lage mit dem Verständnis der Regierung in Sachen Volksvertreter.

Natürlich kommt der aktuelle Heizölpreis nicht ausschließlich aus Berlin. Der Konflikt mit dem Iran, die Lage an der Straße von Hormus, gestörte Lieferwege und ein angespannter Ölmarkt treiben den Preis hoch. Brent liegt aktuell bei ungefähr 94 Dollar pro Barrel, der Weltmarkt hat also durchaus seinen Anteil an meiner Rechnung.

Weiterlesen

Und dann kam der Mensch

Drinnen wird die Wunschwelt geplant, draußen läuft die Realität einfach weiter. KI-generiertes Symbolbild.Selbstverarschung 2.0

Ich weiß nicht, welcher einzelne Auslöser den Gedankenkreisel für diesen Beitrag hier dieses Mal angeschoben hat. Vermutlich war es wieder die übliche Mischung aus Politik, Werbung und Social Media. Was aber bleibt, ist mein Kopfschütteln und der Wunsch, die Stirn mit Wucht auf die Tischplatte zu befördern … :roll:

Warum?

Irgendwo wird gegendert, daneben die nächste bunte Haltungskampagne gestartet und drei Beiträge weiter erklärt jemand, wie die Zukunft gefälligst auszusehen hat, am besten möglichst alltagsuntauglich.

Bei mir blieb irgendwann eine ziemlich einfache Frage hängen:

Schaut eigentlich noch irgendwer auf das, was real passiert?

Ein Blick in die Natur reicht dafür eigentlich.

Die Raubkatze jagt ihre Beute, tötet sie und frisst sie. Nicht schön, passiert aber. Keine Betäubung, keine vorherige Abstimmung, keine Ethikkommission. Jagen, erwischen, beißen, Blut, Ende.

Beim Weißstorch kann es ebenfalls recht endgültig zugehen. Reicht das Futter nicht für alle, wird der schwächste Nachwuchs im Zweifel aussortiert und getötet. Problem erledigt, aus Sicht des Storches jedenfalls.

Jedes Lebewesen wird geboren, wächst, altert und stirbt. Dazwischen geht es um Nahrung, Schutz, Fortpflanzung und das eigene Überleben. Da gibt es kein fair oder unfair, kein „Ich möchte aber“ und auch keine Beschwerdestelle.

Die Realität kennt keine Moral. Sie ist einfach da.

Nur der Mensch kommt auf die Idee, sie so lange zu drehen und zu wenden, bis sie endlich zur eigenen Wunschvorstellung passt, und die, Freunde, die ist keine einheitliche Geschichte.

Gleichwertig ist nicht gleich

Natürlich soll eine zivilisierte Gesellschaft nicht wie ein Löwenrudel oder Storchennest funktionieren. Genau deshalb nennt sie sich schließlich zivilisiert. Der Mensch kann die Härte des Lebens abfedern, Medizin, Schutz, Hilfe, Rücksicht und gleiche Rechte gehören zu den Dingen, auf die er durchaus stolz sein darf.

Nur ist ihm irgendwo auf diesem Weg eine Sicherung herausgeflogen. Aus „Wir lassen niemanden einfach fallen“ wurde nach und nach „Unterschiede gibt es nicht“. Ungleiche Ergebnisse gelten plötzlich automatisch als ungerecht und wenn die Wirklichkeit nicht zur gewünschten Vorstellung passt, bekommt sie eben ein Gendersternchen verpasst. Im Zweifelsfalle wird eben einfach eine Demo gegen rechts ausgerufen, scheinbar das Universalmittel, wenn es mit der eigenen Kompatibilität zu den Tatsachen nicht so weit her ist.

Weiterlesen

Das Scrollrad funktioniert noch

Das Mausrad - einfach weiterscrollen ...!Das Scrollrad funktioniert noch. Lesen wäre auch eine Idee

Vor ein paar Tagen habe ich auf den Socials ein Video zu meinem Beitrag „Gegenverkehr? Erst mal bremsen“ veröffentlicht. Darin habe ich anhand von Ausschnitten aus meinem Originalmaterial die beobachtete Situation von einer KI zur Demonstration nachbauen lassen. Dass es KI ist, steht im Video, ich habe auch nirgendwo behauptet, die gezeigten Szenen wären authentische Aufnahmen meiner Fahrt.

Ein User fand trotzdem, ich solle so etwas doch lassen. Ich habe ihm erklärt, wie das Video entstanden ist und was es darstellen soll, damit hätte die Sache für mich erledigt sein können. Für ihn offenbar nicht, denn er schrieb weiter und irgendwann kam von mir sinngemäß nur noch, dass er das Video schließlich nicht anschauen muss.

Da klingelte etwas bei mir

2021 habe ich hier schon einmal über ein kleines technisches Wunderwerk geschrieben, das magische Rad an der Maus. Schon damals war die Erkenntnis dahinter recht simpel: Wenn euch im Internet etwas nicht gefällt, könnt ihr einfach weiterscrollen. Das funktioniert sogar heute noch. ;-)

Nur scheint sich das Problem inzwischen weiterentwickelt zu haben. Heute wird doch oftmals nicht einmal mehr richtig zur Kenntnis genommen, was da eigentlich steht oder gezeigt wird. Überschrift gesehen, ein paar Sekunden Video erwischt, vielleicht zwei Sätze gelesen und die Meinung ist fertig. Danach wird sie einfach über den Inhalt gebügelt, völlig egal, was dort tatsächlich gesagt oder geschrieben wurde.

Noch schräger wird es, wenn aus dieser Meinung gleich eine Art Anweisung wird. Das solltest Du nicht machen, das solltest Du nicht schreiben, so etwas sollte man nicht veröffentlichen. Eine andere Sicht reicht offenbar nicht mehr, das eigene Wort ist gesetzt und der Rest soll sich möglichst daran halten.

Natürlich kann jemand mein KI-Video blöd finden. Er kann meine Gedanken zum Straßenverkehr für Unsinn halten, meinen Blog nicht mögen oder bei meinen Social-Media-Beiträgen sofort weiterwischen. Alles völlig in Ordnung, nur entsteht daraus kein Anspruch darauf, dass ich deswegen etwas ändere oder mein Denken abstelle.

Genau das scheint mir inzwischen immer häufiger verloren zu gehen. Eine andere Meinung wird nicht einfach stehen gelassen, sie soll möglichst verschwinden. Löschen, sperren, melden, verbieten, Hauptsache weg. Dabei wäre es eigentlich recht einfach: Ihr sagt eure Meinung, ich sage meine, vielleicht sind wir uns einig und vielleicht eben nicht.

Ich schreibe hier schließlich keine Abstimmungsvorlagen. Ob jemand meiner Meinung zustimmt, geht mir im Zweifel ziemlich am Arsch vorbei. ;-)

Anders sieht es aus, wenn ich sachlich falsch liege. Wenn mir jemand klar und nachvollziehbar belegen kann, dass etwas nicht stimmt, immer her damit. Dann schaue ich mir das an, korrigiere mich gegebenenfalls und habe im besten Fall noch etwas gelernt. Das ist allerdings etwas völlig anderes als „Ich sehe das anders, also musst Du damit aufhören“.

Und wenn jemand nach einer Erklärung trotzdem immer weiter darauf herumreitet, mache ich beim Blockieren eines Accounts auch keine Wissenschaft daraus. Nicht jeder muss mich mögen und ich muss ganz sicher auch nicht jeden mögen.

Damit haben wir neben dem Scrollrad inzwischen sogar noch ein zweites technisches Wunderwerk bei den Social-Media-Plattformen: Den Blockieren-Knopf.

Beide funktionieren erstaunlich zuverlässig. ;-)

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Leben, virtuell Das Scrollrad funktioniert noch
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Wildwechsel: Frühschicht auf der L3099

Frühverkehr auf der L3099, Reh inklusive. Zum Glück war noch genug Zeit zum Reagieren.Morgens halb sechs auf der L3099

Da war doch gerade erst etwas mit Rehen, Schrecksekunde und 50:50

Heute früh gegen 5:30 Uhr gab’s dann gleich die nächste Runde, wieder auf dem Weg von Fürth zur Arbeit, dieses Mal auf der L3099 in den 100/70/50er-Kurven vor Brandau.

Keine dramatische Schrecksekunde oder Panik in „3-2-1“, harmlos war es trotzdem nur, weil mein Tempo passte. Wäre ich dort schneller unterwegs gewesen, hätte das ziemlich anders ausgehen können. So reichte es zum rechtzeitigen und kontrollierten Reagieren und danach sogar noch für das Knöpfchen der Dashcam.

Auf jeden Fall ausreichend Aufregung für halb sechs in der Frühe, also, haben muss ich das nicht … :roll:

Die Video- und Bildqualität ist, nun ja, ausbaufähig. Regen, Insekten auf der Scheibe und die morgendliche Dunkelheit sind eher suboptimal für saubere Bilder, zumal ich hier nur einen Ausschnitt zeigen kann. Für einen Naturfilmpreis reicht es nicht, für den Blog muss es genügen :mrgreen:

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Das ist leider nicht die einzige Ecke

Ein Stück vorher auf derselben Strecke, kurz vor der Ortseinfahrt Glattbach, gab es früh zwischen ungefähr 5:15 und 5:30 Uhr inzwischen mehrfach dasselbe Spiel. Tiere auf der Fahrbahn oder beim Sprung aus dem Unterholz, vermutlich Rehe.

Bei Tage besehen scheint unweit der Straße außerdem eine Futterstelle zu liegen. Kein Wunder also, wenn dort morgens Familientreffen stattfinden und der Nachwuchs mal eben testet, wie schnell Autos bremsen können, wenn denn rechtzeitig aufgepasst wird.

Dann eben wieder über Reichelsheim

Wild auf der Strecke zwischen Fürth und Ober-Ramstadt ist nichts Neues. Im Moment häufen sich die Begegnungen auf der L3099 allerdings so sehr, dass ich morgens wohl wieder den etwas längeren Weg über Reichelsheim nehme.

Ganz tierfrei ist es dort natürlich auch nicht, nach meiner persönlichen Statistik liegt das Verhältnis der Sichtungen aber ungefähr bei 20:1. Lieber ein paar Kilometer mehr, dafür aber vielleicht etwas weniger morgendliches Wildwechsel-Roulette.

Gute Fahrt und Augen auf

Angepasst fahren ist kein Schleichen, aber Schleichen ist auch keine Vorsicht. Das ist einfach Schleichen. ;-)

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Leben, real Wildwechsel: Frühschicht auf der L3099
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Komische Dinge geschehen heute

Das ist er mal, der Regen 😉Was kommt denn da von oben?

Was ist das nur?

Kommt von oben, irgendwie habe ich das schon mal gesehen, aber ich erinnere mich nicht mehr so recht. Klingt auch vertraut, nur komme ich einfach nicht drauf.

Nach Wochen mit Sonne, Hitze und trockenem Wetter ist das Gehirn offenbar nicht mehr auf alles vorbereitet. ;-)

Ich frage mal ChatGPT.

Oh, fuck.

REGEN! :shock:

(Es werden Tage kommen, an denen man sich freut, wenn er wieder aufhört :mrgreen: )

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Leben, real Komische Dinge geschehen heute
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Winken für die Überwachung?

Zwei Smileys winken Überwachungskameras zu, der dritte zeigt ihnen den Vogel. KI-generiertes Symbolbild.Wer kennt denn sowas?

(Aus der Reihe: Dinge, die keine Sau kennt und die deshalb erst ein paar Tage später durch Zufall auf den Schirm kommen!)

Am 16. August, also gestern, war Wink-Überwachungskameras-zu-Tag ( :shock: ) und natürlich erfahre ich sowas rechtzeitig, also präzise später. :roll:

Bis dahin hatte ich nicht den blassesten Schimmer, dass es diesen Tag überhaupt gibt, wobei ich vermute, damit nicht ganz allein zu sein. So richtig scheint der hierzulande jedenfalls nicht eingeschlagen zu haben. Grund genug, es jetzt und hier zu erwähnen :mrgreen:

Dabei ist die Sache durchaus echt. Wer eine Überwachungskamera sieht, soll ihr zuwinken, als kleiner Protest gegen die zunehmende Überwachung im öffentlichen Raum. Kein Witz, kann man bei den Kuriosen Feiertagen nachlesen.

Ich musste trotzdem zweimal darüber nachdenken. Da hängt also eine Kamera, die mich beobachtet, ich entdecke sie und als Zeichen meines Protestes winke ich freundlich hinein. Damit habe ich es der Überwachung natürlich mal richtig gezeigt. ;-)

Dinge, die keine Sau kennt?

Material dürfte genug vorhanden sein, man muss es nur finden (wollen) …

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Leben, virtuell Winken für die Überwachung?
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Knapp vorbei mit der Glaskugel

34 Grad um 15:21 Uhr in Fürth. Heiß war es definitiv, aber gemessen ist eben etwas anderes als vorhergesagt. ;-) Eigener Screenshot.Knapp vorbei, ich hatte nicht so ganz Unrecht

Gestern wusste das Radio ja schon am Morgen ziemlich genau, was der Tag bringen würde:

Bis zu 39 Grad, heißester Tag der Woche. Ich hatte bei „Wenn aus Prognose Wahrheit wird (vielleicht)“ vor allem mit einem kleinen Wort mein Problem: ist.

Am Nachmittag dann mein Screenshot: Samstag, 15. August 2026, 15:21:43 Uhr, Fürth im Odenwald, 34 Grad. Heiß? Aber hallo, gar keine Frage!

Aber 39 Grad? Zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht.

Bevor jetzt jemand mit „bis zu“ um die Ecke kommt, genau darum ging es doch. Natürlich können irgendwo 39 Grad erreicht werden, vielleicht wurden sie später sogar noch irgendwo gemessen. Eine Vorhersage darf ziemlich genau sein und auch komplett ins Schwarze treffen.

Nur ist sie eben vorher noch keine Tatsache, mein „vielleicht“ war also gar nicht so verkehrt. :mrgreen:

34 Grad um 15:21 Uhr sind gemessen, alles andere war zu diesem Zeitpunkt weiterhin Vorhersage.

Knapp vorbei? Vielleicht. Ganz daneben lag ich jedenfalls nicht. Und 5 Grad mehr oder weniger sind nun auch nicht gerade ein Rundungsfehler … ;-)

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Gedanken, Reflektion Knapp vorbei mit der Glaskugel
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Wenn aus Prognose Wahrheit wird (vielleicht)

Wenn das Radio morgens schon weiß, wie heiß der Tag wird, fehlt eigentlich nur noch die Glaskugel. ;-) KI-generiertes Bild.Das Radio kennt das Wetter von heute Abend schon

Heute Morgen im Radio: „Bis zu 39 Grad. Es ist der heißeste Tag der Woche.“

Ähm. Es ist? Um kurz nach acht Uhr morgens?

Da bin ich offenbar technisch etwas hinterher. Mein Wetter kann nämlich noch nicht in die Zukunft schauen. Das Radio schon. ;-)

Natürlich kann heute der heißeste Tag der Woche werden. Die Vorhersage kann genau das erwarten, vielleicht sogar mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit. Trotzdem ist zwischen „wird voraussichtlich“ und „ist“ ein kleiner Unterschied, der nennt sich Realität.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)


Bis heute Nacht können irgendwo 39 Grad erreicht werden. Vielleicht werden es 38, vielleicht 39, vielleicht sogar mehr, wahrscheinlich oft weniger. Irgendwo zieht früher etwas zu, irgendwo später, irgendwo trifft die Prognose genau ins Schwarze. Erst wenn der Tag vorbei ist, wissen wir, wie heiß er tatsächlich war.

Vorher wissen wir, wie heiß er werden könnte, eigentlich keine Raketenwissenschaft.

Aus vielleicht wird Tatsache

Genau über solche Unterschiede hatte ich mich bei „Augen auf beim Wetterkauf“ schon ausführlicher ausgelassen. Eine Prognose ist keine Messung aus der Zukunft. Ein Modell ist keine Zeitmaschine und ein einzelner heißer Tag ist zunächst einmal Wetter.

Weiterlesen

Ein Stern hinterm Zaun

Ein Mercedes C 123 als Futter für den Retrofimmel.Futter für den Retrofimmel

Wer hier öfter liest, kennt meinen Fimmel mit alten Autos.

Mercedes war zwar nie so ganz meine Welt, aber wenn irgendwo ein Stück Automobilgeschichte herumsteht, bleibt der Blick trotzdem hängen. ;-)

Diesmal hinter einem Zaun: ein weißes Mercedes-Coupé, ziemlich sicher aus der Baureihe C 123. Gebaut wurden die Coupés von 1977 bis 1985. Welcher Typ es genau ist, ließ sich aus der Entfernung und durch den Maschendraht natürlich nicht feststellen.

Näher kam ich leider nicht heran. Für ein Foto hat es aber gereicht, und das Herz des Freundes der Kfz-Geschichte freut sich notfalls eben auch auf Abstand. :mrgreen:

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Retro! Ein Stern hinterm Zaun
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok