Hilfe brauchen ist nicht gleich wollen

moralei-koennen-und_wollen-1kManchmal ist es verschwendete Energie

Es gibt ja so Situationen, in denen bemerkt man, dass jemand in seinem Umfeld Hilfe benötigt und vielleicht sogar danach fragt.

Gerade wenn man, so wie ich jetzt, in einer Aus- oder Weiterbildung steckt, kommt es hier und da schon zu Lerninhalten, die einfach nicht auf Anhieb Einzug in das eigene Gehirn halten.

Vielleicht war man unverschuldet abwesend, vielleicht hat auch der Dozent einen etwas unglücklichen Erklärstil oder das Thema liegt einem einfach nicht, Gründe gibt es viele. Natürlich gilt das auch bei anderen Gelegenheiten, hier fällt es mir aber extrem auf.

Wie es so läuft, trifft man sich hier und da und schnell wird klar, mit der Hilfe eines oder mehrerer Kollegen, kann man die Lücken schließen.

Was passiert also? Man bietet an, zu helfen, Material zu ergänzen oder manchmal kann auch das einfache Sprechen über den Unterricht schon helfen, im Kopf eine Tür zu öffnen. Gerade auch beim Onlineunterricht zeigt sich jetzt des Öfteren, dass der persönliche Kontakt einfach fehlt.

Nun, wenn man dann aber feststellt, dass das Gegenüber schlicht nicht will, keinen Bock hat oder seine Talente doch lieber in das abendliche TV-Programm oder irgendwelche Gastronomietouren investiert, dann ist die von einem selber eingebrachte Energie schlicht verschwendet.

Sprich: Freund, wenn ich meine Lebenszeit in Deine eigene investieren soll, musst Du schon einen Teil zurückgeben.

Spätestens wenn ich sehe, dass die eigenen Bücher schon so langsam Verschleißerscheinungen bekommen, die Exemplare dieser speziellen Kandidaten aber noch völlig unberührt sind, sinkt meine Motivation deutlich, die eigene Freizeit für solche Personen noch weiter zu reduzieren.

Nun gut, dann eben nicht

Spannend sind ja im Verlauf solcher Geschichten die Gesichtszüge dieser Leute, wenn SIE dann auf einen zukommen, weil es so langsam richtig brennt in der Zeitleiste. Schließlich wären SIE ja nun doch bereit, einem selbst persönliche Aufmerksamkeit zu widmen, weil SIE irgendwo nicht klarkommen. Natürlich nur, falls SIE nicht kurzfristig etwas anderes planen.

Am Arsch Baby!

Ich komme übrigens gut damit klar, wenn jemand mit mir NICHT klarkommt, das geht mir sozusagen am Arsch vorbei, was sich in den letzten 52 Jahren (…) als durchaus vorteilhafte Eigenschaft erwiesen hat.

Da halte ich mich dann doch lieber an die Leute, die mitziehen und einfach ein Geben und Nehmen ermöglichen ;-)

 

Strickmuster Radiomoderation 2021 (Erst recht vor einer gewissen Wahl)

Doppelt Blöd ;-)Echt jetzt?

Vielleicht war das schon immer so, vielleicht gehört es aber auch zu einer neuen Form der „Verbesserung“ unserer Einstellung zur Realität.

Noch mal vielleicht, habe ich das früher auch nur nicht so wahrgenommen, aber in einer Zeit, in der das Geschlecht von Ampelmännchen die gleiche Aufmerksamkeit auf sich ziehen soll, wie die Tatsache, dass es unnötigerweise (z. B.) Kinder gibt, die Ernährung über Tafeln erleben müssen, höre und schaue ich eben etwas kritischer auf alles, was mir als normal untergeschoben werden soll.

Jedenfalls komme ich mir echt leicht verarscht veralbert vor, wenn mir so ein Dreierteam aus Radiomoderatoren ein Laienspiel zum Frühstück anbietet.

Die Rollen sind klar verteilt:

Position eins oder der Systemtreue, mit strenger aber gütiger Argumentation, gibt den (gut abgesteckten) Rahmen des Themas vor.

Part zwei, die Opposition, simuliert dezente Gegenwehr, natürlich im genannten Rahmen, unpassende Fragen oder Fakten sind nicht erwünscht, aber der Schein des Widerspruchs ist deutlich zu erkennen.

Nummer drei ist dann der oder die Weise, beschwichtigend mit dem Schild der Moral überm Kopf, wohlgeformte Stammtischlogik relativierend.

Es wird gestritten und argumentiert, dann erschallt ein Musiktitel. Anschließend wird die große Einsicht angekündigt und erneut kommen rhythmische Töne für ca. 3 Minuten aus den Lautsprechern.

Die Opposition zeigt nun Einsicht, der Moralteil klatscht Beifall und der systemtreue Wortführer tätschelt ob der erlangten Einsicht der Opposition den Kopf. Alle sind geläutert und zur Buße bereit. Final kommt noch das passende Interview, gerne mit dem Hinweis auf das neue Buch, Lied oder Filmwerk des Interviewpartners.

Im Anschluss schnell ein kuscheliger Seitenhieb auf anders Denkende, etwas Musik und schon ist Zeit für die Werbung.

Nebenbei, selbst die Musiktitel sind passend ausgewählt. Billig und durchschaubar, Baby, billig und durchschaubar!

Ich mein‘, es kann ja jeder denken, glauben und wählen, was er oder sie will, aber sind wir wirklich in unserer Zeit, in der man in Sekunden an so ziemlich jede gewünschte Information kommt, schon so weit, dass Menschen so eine billige Manipulation wünschen, gar brauchen?

Ich mag das nicht glauben. Wenn man allerdings davon ausgeht, dass an den entscheidenden Stellen der Verantwortlichen tatsächlich angenommen wird, eigenständiges Denken sei nicht mehr möglich beim „Volk“, dann wundert mich manch Anderes in unserer Zeit auch nicht (mehr) wirklich. Schon gar nicht, wenn es wirklich so sein sollte, dass Fremddenken lassen der neue Standard ist.

Differenzieren

Wieder erscheint es mir so, als ob viele vergessen haben, dass es bei all dem nicht um Fans einer Musikgruppe oder eines Sportvereines geht, denen man zujubelt oder gar sich zum Vorbild nimmt, sondern um Alltagsthemen, die unser aller Leben bestimmen.

Aber wie es eben so ist mit der Masse, die das Gleiche denkt oder denken soll…

Millionen Fliegen können nicht irren, folglich muss Scheiße schmecken!

Sorry, aber versucht es doch mal wieder mit ganz normaler Aufrichtigkeit und Neutralität. Vor allem, weil jeder für diese Art der Moderation (mit)bezahlen muss, ob man nun will oder nicht.

Ihr wisst schon, mein Senf eben .. ;-)

 

 

Ein kleiner Reim zum Wetter und einem gewissen Klima-Unmut

ein-kleiner-reim-zu-wetter-und-klimaNur ein Gedicht

Getriggert durch eine unglaublich widersprüchliche Radiosendung … :roll:

Aus Wärme mache Hitze,

das klingt im Fernsehen spitze!

Kommt dann aber Regen,

darf auch er nicht sein ein Segen.

Natürlich wär‘ es netter,

man sagte einfach „Wetter“!

Doch würde dies nicht taugen,

noch mehr Geld beim Volk zu saugen.

Also nutze Jahreszeiten,

um Angst und Panik zu verbreiten!

Schon gibt’s ’ne neue Strophe,

im Lied der Klimakatastrophe.

Übrigens, wenn mich jetzt wieder jemand belehren will, dass wir ja alle schon klimatechnisch praktisch verendet sind – spart Euch das!

Für die Umwelt muss etwas getan werden, keine Frage!

Schaut aber bei den aktuellen Zahlen mal an, wer zahlt, wer die Schuld haben SOLL, wer sie wirklich HAT und, vor allem, wo die Kohle des Bürgers hingeht!

Wenn so gebaut wird, dass Wasser nicht mehr über seine natürlichen Wege abfließen kann oder Geräte nicht mehr geöffnet werden sollen, obwohl genügend Kontrollwerkzeuge zur Verfügung stehen, um so etwas zu unterbinden, dann ist das Absicht!

Wer schreit, wir müssen alle den Gürtel enger schnallen, aber bei der nächsten Gelegenheit das Flugzeug nutzt oder statt Obst lieber Smoothies säuft, der ist Teil des Problems. Hauptsache vorzeigbar modern, bei Urlaub und Ernährung, gell?

Man muss nebenbei schon ziemlich oberflächlich oder leichtgläubig sein, um nicht zu bemerken, dass fast alle neuen „Gründe“ das Volk vor jeden Karren zu spannen unsichtbar sind und immer nur durch eine Handvoll erlesener Experten erkannt und erläutert werden. Gase, Viren, Staub – alles wird genutzt!

Was passiert?

Sofort spaltet sich alles in die Lager der Idealisten, Verweigerer und Realisten. Leider ordnen die ersten beiden Gruppen die dritte sofort der jeweiligen anderen Seite zu, schon gibt es keinen sinnvollen Diskurs mehr, die wahre Gefahr hinter den Themen wird nicht bekämpft, aber kassiert, beschränkt und verboten wird trotzdem, was das Zeug hält. Taktisch gut für Macht und Wahlkampf; realistisch scheiße für die Erde und die Menschen.

Es ist wie mit Corona: Wenn man die Messlatte nur möglich realitätsfern anlegt, kann man sehr gut auch das Unsinnigste durchdrücken, ohne es „Steuer“ zu nennen. Klima- und Umweltschutz heißt nämlich hier vornehmlich nur eines:

Kassiere und mache gar nichts!

Sorry, das musste  raus …

Nicht falsch verstehen, ich zweifele die Gefahren nicht an, die uns in unserer Zeit bedrohen, sehr wohl aber den Umgang damit und die Maßnahmen, die ganz sicher, weil niemals jemand zurückrudert, wenn offensichtlich falsch entschieden wurde. Bestenfalls bleiben bestimmte Verbote oder Verordnungen stehen, um zusätzliche immer wieder welche obendrauf zu packen. Manchmal wäre ein eifaches: „Es hat nichts gebracht, wir entschuldigen uns für den Unfug und nehmen alles zurück!“, auch ein kleiner Schritt in Richtung Vertrauen.

Ach ja, sollte sich jemand jetzt wieder sehr echauffieren müssen, man muss ja nicht meiner Meinung sein! ;-)

 

 

Ein kleiner Link zum Thema Dampfen und dem, was zu erwarten ist.

the_modMan möchte brechen!

Wer sich die aktuelle Lage zum Thema E-Zigarette, Steuern, Halbwissen, bewusster Ignoranz und auch geduldetem Lobbyismus ansieht und da noch an das Umsetzen gesundheitsbedingter Vorgaben glaubt, der muss mit einer anderen Gehirnform als ich ausgestattet sein.

Natürlich ist das jetzt vornehmlich meine persönliche Meinung, aber zu welchem anderen Ergebnis kann man auch kommen, wenn sich wirklich niemand an den Schaltern der Macht für die Realität interessiert?

Nein, ich sehe auch eigentlich kein Desinteresse, es ist eher das bewusste Ignorieren der Realität, weil das, was kommen soll, schon von Anfang an in Stein gemeißelt scheint. An jeder Ecke stinkt es nach Aussaugen der Kunden (Bürger) und Machtsicherung für die, in diesem Fall, großen Tabakkonzerne. Jedes Gespräch, jede Petition und alle Diskussionen haben den faden Geschmack der Ruhigstellung.

Wie auch immer, es ist nicht neu, dass der Freund der elektrisch erzeugten Dampfwolken den Gedanken an das Bunkern von Liquid und Co inhaltlich ausarbeitet, deshalb möchte ich diesen Artikel von, mit und bei “Vapoon“ gerne hier verlinken. Ich denke, er fasst die Dinge, die auf uns zukommen und bisher bekannt scheinen, recht gut zusammen.

Fazit:

Am Besten kommt man wohl immer noch klar, wenn man sich planlos billigen Alkohol und normalen Tabak in die Birne hämmert, da traut man sich anscheinend noch am Wenigsten ran. Klar, man muss sich gar nichts von dem Zeugs gönnen, aber es gibt ja durchaus auch andere Dinge, für die wir mittlerweile bedenkliche Summen auf den Tisch blättern und auf welche wir nicht mal eben verzichten können.

Aber welche Sorgen sollten sich die Gesetzgeber auch machen müssen? Nach dem ersten Stöhnen wirft sich ein großer Teil des Volkes unterwürfig auf den Boden, löhnt ganz brav und klatscht Beifall, wenn die Eliten der Volksvertreter wieder ihre Gier unverblümt in die Masse brüllen, solange es eben nur nicht einen selber betrifft. Dieses Mal vielleicht noch nicht, nein …

Wie oft zu diesem Thema ein kleines Zusatzwort:

Ich weiß nicht, inwieweit Wahlen überhaupt etwas bringen, aber seid sicher, dass ich keine Zweifel habe, wer meine Stimme NICHT erhält, was soll man auch sonst machen?

Kommt mir jetzt bitte nicht mit “auf die Straße gehen“, was hat das denn jemals gebracht? Es muss damit anfangen, dass sich nicht die Leute, die es etwas NICHT betrifft, an denen aufgeilen, die eben betroffen sind! Na, lassen wir das, es ist und bleibt ein Desasterkreis ;-)

Wer sich nun wieder berufen fühlt, mir erklären zu müssen, wie fürsorglich Politiker und gefährlich E-Zigaretten sind, spare sich die Mühe! Er oder sie lese ruhig weiter Zeitungen mit Bildern, glaube Politikern mit schönen Reden oder lasse sich sonst wie vorgeformt informieren, aber verschont mich …

Ach ja …

Alleine schon die Tatsache, dass Fläschchen mit max. 10 ml Inhalt, statt einer einzigen großen Flasche, uns alle nun so richtig nach vorne gebracht haben, unterstreicht doch die weisen Entscheidungen, oder etwa nicht?

 

 

Die ungebetene Lebenshilfe

SchweigDer gute Rat

Nicht zuletzt wegen gelegentlicher Mails, die man so über Social-Media-Kanäle oder auch als Webseitenbetreiber bekommt, muss ich jetzt doch mal einige Zeilen schreiben. Ich muss explizit erwähnen, dass es nicht darum geht, auch gelegentlich unbequeme Antworten zu bekommen, Kritik also, es geht um die ekelhafte Angewohnheit, seine Meinung ungebeten als Tatsache auszukotzen.

Ihr kennt diese Situationen bestimmt auch:

Man berichtet von einem Vorhaben oder auch einem Erlebnis und plötzlich schießen etliche Ratgeber und Bedenkenträger aus dem Boden. Nicht, dass man sie gerufen hätte, sie sind einfach ungefragt da. Nun ist es auch nicht so, dass ich (oder andere) guten Ideen gegenüber nicht aufgeschlossen wäre(n), nur in den meisten Fällen kommen die Tipps im Allgemeinen von den Leuten, deren Wissensstand man selbst schon vor Äonen hinter sich gelassen hat, zumindest in seinen eigenen Schritten längst weit entfernt ist und die nicht begreifen, dass sie gar nicht begreifen, was eigentlich Kern oder Ziel der Angelegenheit ist. Gerne übrigens gepaart mit dezenten Hinweisen, dass man selber so eine Situation ja ohnehin niemals so perfekt lösen könnte, wie es der Hinweisgeber vermag.

Beispiele?

Man unterhält sich mit Gleichgesinnten über elektrische Zigaretten, also das Dampfen. Prompt poltert jemand ungefragt in das Gespräch und gibt seine Weisheiten zu Popcornlungen oder auch Nikotinsucht zum Besten. Schon beim zweiten Satz kommt die pure Bildzeitungspolemik aus allen Poren. Natürlich geht es meist nicht um Information oder gut Gemeintes. Nein, es geht um pure Wichtigtuerei.

Ich poste etwas zu Schnitzeln, prompt erklärt jemand, warum nur vegane Ernährung die Lösung und welch guter Mensch sie oder er doch ist. Nun, für mich bist Du das aber deswegen noch lange nicht!

Man erwähnt den Virenscanner am PC (ohne, dass dies für den Textinhalt relevant ist), kommt ganz schnell der Hinweis, dass nur die Suite von 123ABC-Soft die einzig wahre Lösung ist, immerhin sagt das ja auch eine gewisse Zeitung! Nein, Baby, das ist eben nicht die Lösung für JEDEN!

In einem Artikel wird das Auto erwähnt, natürlich kommt pfeilschnell der Hinweis darauf, dass der Mensch nur mit dem Fahrrad überleben kann. Natürlich ohne darauf einzugehen, dass es im Beitrag um den Transport mehrere Getränkekisten geht.

Jetzt endlich können aufgeschnappte Informationshäppchen ausgespielt, die eigene unglaubliche Überlegenheit bewiesen und Lorbeeren erhascht werden. Endlich zahlt es sich aus, bei Themen, die einen gar nicht berühren, oberflächliche Schlachtrufe aufgefangen zu haben. Bohrt man bei diesen Leuten allerdings nach, durchstößt man sofort die Hülle und innen ist alles hohl.

Überhaupt sollten einige Menschen sich vor Augen führen, dass ein geschriebener Text nicht automatisch zur Diskussion auffordert!

Gehen den “Experten“ dann die Argumente aus, was meist recht schnell der Fall ist, lautet das Argument der Königsklasse: “Beweise mir doch das Gegenteil!

Nein, werter Freund, DU musst das schon belegen, was DU da meinst absondern zu müssen, weil ich garantiert niemandem etwas beweisen werde, der sich in meine Angelegenheiten eingeklinkt hat! That’s not my job!

Nun, werte Freunde des Einmischens, was meint Ihr denn, wer da Wert drauf legen würde? Wenn diese, Eure, Meinung von Interesse wäre, hätte jemand gefragt und niemand, der einen gewissen Kenntnisstand in einem Themenbereich hat, will wissen, was diverse unbekannte Arbeitskollegen, Schwägerinnen oder Reifenhändler an Erkenntnissen zutage fördern.

Wer allerdings wirklich etwas zu sagen hat oder vielleicht sogar einen echten Irrtum aufklären kann, der ist jetzt übrigens nicht angesprochen, aber eben diese Leute haben ja auch die Möglichkeit zu belegen, was sie anführen! In der Regel mischen sich Personen mit Sachkenntnis aber auch nicht ungefragt in anderer Leute Gespräche.

Wie man das etwas abmildern kann?

Wer nicht gefragt wird, kann einfach mal die Fre… Klappe halten.

Wer keinen Humor hat, sollte keine Texte lesen, die nicht als solche erkannt werden.

Wer nicht zwischen Zeilen lesen kann, ebenso!

Einfach mal weiterscrollen!

Final: Zwischen Kritik, Belehrung, Anmaßung und Klugscheißerei ist der Grat oft schmal ;-)

 

 

 

Sinn und Unsinn beim Thema E-Zigaretten und Steuern und ein Link zum Stand der Dinge

the_modWas für ein Unsinn

Vorweg und weil ich weiß, wie die Reaktionen gelegentlich ausfallen: Es ist mir natürlich völlig klar, dass es am besten ist, sich gar nicht mit Suchtmitteln vollzupumpen.

Tatsächlich ist es aber nun ja aber auch so, dass viele Menschen das trotzdem machen – Menschen eben, ich eben :roll:

Selbst unter den Betroffenen herrscht oft keine Einigkeit, noch schlimmer wird es, wenn Vater Staat merkt, dass man ja irgendwo noch ordentlich Kohle abgreifen kann. Das vorhandene Potenzial einer Situationsverbesserung kann da schon mal zu Nebensache werden.

Nun, jedenfalls möchte ich diesen kleinen Bericht zum Thema Steuern und elektrisch Dampfen bei T-Online hier mal verlinken, alleine schon, damit ich ihn wiederfinde und mir den Stand der Dinge am heutigen Tage merken kann. Ich will einfach mal sehen, wie sich die Sache entwickelt und werde sicherlich auch bei kommenden Wahlen die Entscheidungen nicht vergessen. Ich weiß, das wird nicht die Welt verändern, aber ich habe damit eben meinen Teil der Entscheidung(en) beigetragen ;-)

Bitte verschont mich jetzt mit Verbesserungsvorschlägen für mein Leben, das bekomme ich sehr gut alleine hin. Ich habe dank der E-Zigarette vor über 8 Jahren dem Tabak den Rücken gekehrt und würde das jederzeit auf dem Wege wieder schaffen, mir braucht niemand mit urbanen Legenden zum Killer “Dampfen“ zu kommen. Ich wollt’s nur mal erwähnt haben ;-)

Mir braucht auch garantiert niemand mit Weisheiten aus der Politik kommen und wie gut die Damen und Herren es dort mit dem Volk meinen, der Zug ist für mich schon lange abgefahren.

 

 

 

In Trauer

Kein Foto LogoTrauer

Zum Start vom Desasterkeis hier, habe ich meinem Freund Jan einen der allerersten Beiträge gewidmet.

Wir haben oft über solche und ähnliche Scherze gelacht, überhaupt haben wir sehr dauernd über die blödesten Dinge stundenlang Unsinn erzählt.

Nun, heute Morgen habe ich leider erfahren müssen, dass es diesen Jan nun nicht mehr in dieser Welt gibt. Im Alter von nur 33 Jahren haben ihn am 27.3.2021 scheinbar die Folgen eines Unfalls eingeholt, der zwar schon 15 Jahre zurückliegt, aber eben wohl doch noch präsent war.

Jan war der erste Mensch, mit dem ich hier in Fürth, nach meinem Umzug aus Duisburg, wirklich privaten Kontakt und parallel auch eine Freundschaft aufgebaut habe. Wir haben uns oft gegenseitig unterstützt und motiviert, auch in Zeiten, die nicht besonders rosig waren, Insider wissen, was ich meine. Sicherlich haben wir uns auch gezofft und einige (wenige) kritische Momente erlebt, aber das bleibt nun im Hintergrund.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Beitrag hier schreibe und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich das machen muss. Ich erwarte keine Antworten oder Reaktionen auf meine Zeilen, aber als letzten Gruß hat er diesen Artikel verdient, mehr kann ich leider nicht tun.

Jan, wo immer Du auch bist, lass‘ es Dir gut gehen und vergesse den Grill nicht! ❤

Du würdest wissen, was ich mit dem Foto hier meine …

 

 

 

 

 

Sommerzeit!

UhrumstellungUhren umstellen!

Also nicht an eine andere Stelle, sondern auf eine Stunde später. Sommerzeit, Ihr versteht? Unsinn und so …

Will sagen: Aus zwei Uhr, wird drei Uhr. Später wird’s, geklaute Stunde, dies bedeutet VORSTELLEN ;-)

Ja, ich weiß, dass sich der Wecker von Heini oder Trude per Funk selbstständig anpassen, aber ich sag’s trotzdem und später ist es so oder so :mrgreen:

 

Der graue Star, die Operation und die Augenklappe danach

AugenabdeckungDie Augenk(l)appe und die Fragen

Mir fällt gerade auf, dass verhältnismäßig viele Fragen zu der Augenabdeckung nach der Katarakt-OP in meinem E-Mail-Eingang landen.

Meist ist da noch ein ganzer Wust an zusätzlichen Themen mit beschrieben, was allerdings bei der Unruhe, die eine vielleicht bevorstehende Operation auslöst, auch nicht verwundert.

Nun, die allgemeine Beschreibung meiner OP’s (wer weiß, vielleicht ist das bei anderen Ärzten völlig anders!) habe ich schon vor einiger Zeit hier in Text verpackt, logischerweise kann ich da nichts Neues zu sagen ;-)

Um die Kernfragen kurz zu beantworten:

Nach dem ersten Tag muss der Schutz nur in der Nacht getragen werden. In meinem Fall waren das die ersten fünf Nächte. Die Befestigung ist kein Hexenwerk, wir haben einfach (vernünftiges) Pflaster in X-Form über die Kappe geklebt, so das die Enden eben auf der Haut sitzen und die Mitte, also der Schnittpunkt, die Augenkappe hält. Leider weiß ich den Pflastertyp nicht mehr, so eine Rolle weißes Zeug eben, aber wenn es ordentlich klebt, dann taugt’s :mrgreen: Das saugfähige Verbandsmaterial, welches direkt nach dem Eingriff noch eingelegt wird, kommt danach nicht mehr zum Einsatz, im Normalfall wird das Auge ja tagsüber auch wieder normal genutzt, also muss da nichts Polsterndes oder Flüssigkeit aufsaugendes mehr hinein.

Ich konnte damit schlafen, erstaunlicherweise gewöhnt man sich schnell an dieses Anhängsel. Gelöst hat sich auch nichts, man schläft scheinbar doch nicht so unruhig, wie vielleicht vermutet. Mit etwas Mühe und Sorgfalt bei der Befestigung drückt eigentlich auch nichts, allerdings möchte natürlich immer genau dann irgendein Part des Gesichtes jucken, wenn man nicht mehr herankommt, das legt sich aber schnell. Vor allem: Finger weg vom Auge!

Tja, mehr kann ich da wirklich nicht zu sagen. Ich weiß aus den Mitteilungen, dass sich einige Menschen mehr Sorgen um diesen Schutz machen als um die eigentliche OP, aber das ist eher unbegründet.

 

 

Der Blog, der Takt, die Fragen und die kommenden Tage

Clock 2021Was in nächster Zeit kommt oder auch nicht

Hallo, meine liebe Leserschaft, die wohl doch größer ist, als ich vermutet habe ;-)

Nach dem kurzen Abendgruß hier, kamen einige Anfragen, ob es mir gut geht. Ich finde das sehr nett und freue mich doch darüber, dass Ihr so interessiert seid, vielen Dank.

Keine Sorge, gesundheitlich ist alles OK, zumindest sind meine Macken nicht größer geworden :mrgreen: Das Wort “Reha“ ist allerdings trotzdem angebracht, dieses Mal allerdings in beruflicher Richtung. Der medizinische Teil liegt schon seit 2019 hinter mir, obwohl das alles irgendwie zusammengehört. Die Gemeinsamkeit besteht allerdings in der Tatsache, dass ein großer Teil dieser Aktion mit einer internatsmäßigen Unterbringung verbunden ist, sodass ich noch nicht wirklich weiß, in welcher Taktung ich zu Hause sein kann.

Leider weiß ich obendrein noch nicht, in welcher Form mir in den nächsten Wochen und Monaten uneingeschränkte Onlineaktivitäten möglich sind, es ist einfach noch unklar, ob ich über WLAN uneingeschränkt verfügen kann. Falls nicht, muss ich mich mit meinen Gigabytes an Mobilfunkdatenvolumen etwas haushalten. Wenn jemand Erfahrungen dazu hat, wie viel Datenvolumen man mit einem Laptop im Internet durchschnittlich verbraucht, wenn man auf Zocken, Pornos und Streaming verzichtet, würde ich mich über Kommentare freuen.

Da wir allerdings in Zeit leben, in der Aktivitäten vor Ort möglichst vermieden werden sollen, kann es auch gut sein, dass ich auch mehr im heimischen Netzwerk anzutreffen bin als vermutet, auch das muss die Zeit zeigen.

Der Blog, Twitter und überhaupt die digitale die Welt 

Leider ist es eben vielleicht auch problematisch, meinen täglichen Blogeinträgen treu zu bleiben. Ich weiß immer noch, dass nicht jeder Tag die besten Beiträge liefert, aber wenn man seit Dezember 2019 wirklich jeden Tag mindestens einen Artikel veröffentlicht hat, fühlt sich der innere Monk schon gereizt, wenn man diesen Rhythmus aufgeben muss, nur weil andere Leute vielleicht mehr versprochen haben, als sie nun liefern können. Stichwort “WLAN ist hier jederzeit verfügbar!‘!

Sinngemäß gilt das auch für mich und Twitter und Co, allerdings sind da die Spielregeln auch etwas datenschonender, ich muss es ausprobieren.

Sollte jemand einen Prepaid-LTE-Daten-Flatrateanbieter kennen, wäre auch hier ein Kommentar nett. Wichtig ist eben, dass ich auf keinen Fall eine längere vertragliche Bindung eingehen muss.

Zum guten Schluss: Totale Ruhe vor mir werdet Ihr nicht haben, sofern es irgendwie in meiner Hand liegt ;-)

Nochmals ein Dank für Euer Interesse und vielleicht bis morgen ;-)

 

 

Die Lage an der (nicht) Diät Front

84 KiloDer (nicht) neue Stand der Dinge

Hin und wieder fragt jemand nach, wie es mit der Aktion “Runter mit den Kilos“ ausschaut.

Nun, eigentlich gibt es nicht viel zu berichten, ich stehe immer noch stabil bei 84 Kilogramm Körpergewicht, mit einer minimalen Tendenz nach unten. Stabil vor allem deshalb, weil ich nicht weiter abnehmen möchte, jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt.

Selbst die letzten vier Geburtstage in der Familie mit dem anschließenden Weihnachtsfest haben daran nichts geändert, wobei ich betonen muss, dass ich auf rein gar nichts verzichtet habe. Tatsächlich ist es inzwischen sogar so, dass ich an einigen Tagen schon mehr Leckerchen einplane, es passt wirklich nicht mehr so viel in mich hinein. Mit dem Blick in die Vergangenheit kann ich sagen: Es kommt so gut wie nicht darauf an, was man isst, sondern in welchen Mengen.

Im vergangenen November war ich vorübergehend einer anderen Belastung ausgesetzt, in dieser Zeit habe ich einen Sprung von rund drei Kilogramm nach unten gemacht, was mir unter dem Strich zu schnell und zu stark vorkommt. Ich bin keine 20 mehr und leider muss ich dazu sagen, dass die Haut diesen Änderungen beileibe nicht so bereitwillig folgt, wie die Waage es anzeigt. Ab Mitte März, also diesen Monat noch, stehen bei mir wieder Veränderungen über längere Zeit an, es ist also zu vermuten, dass sich das Spiel wiederholt, wir werden sehen.

Woran ich allerdings festhalte, ist das tägliche Protokollieren der Kalorien bzw. auch Belastungen, ich will auf keinen Fall riskieren, gewichtsmäßig wieder nach oben zu klettern. Inzwischen kann ich mich zwar eigentlich wieder auf das Hungergefühl verlassen, aber nach > 40 Jahren extremen Übergewicht bleibt so eine kleine Paranoia etwas falsch zu machen, wohl doch erhalten ;-)

Jedenfalls habe ich eine lückenlose Dokumentation über JEDEN Happen, den ich seit Mitte Juli 2019 gegessen habe, das ist schon ein kleines Nachschlagewerk, vielleicht sogar eine ganz spezielle Zeitreise. Der kleine Nebeneffekt, dass man mittlerweile beim Großteil aller Nahrungsmittel aus dem Stand heraus in etwa Kalorien und Kohlenhydrate benennen kann, sorgt als Nebeneffekt übrigens gerade beim Einkaufen mit Fremden immer für eine nette Stimmung. Ich will ja jetzt nicht sagen, dass mich viele für irre halten, aber manchmal … ;-) :mrgreen:

 

Kurze Info zu Blog, mir und dem Facebook Messenger!

Lass mal drüber redenIch nutze das Teil nicht!

Für mich persönlich hat das Ding keine Existenzberechtigung. Alles, was darüber abgewickelt wird, könnte auch innerhalb der Plattform geschehen, nur bin ich auch eben immer weniger dort online.

Mit WhatsApp hat der Laden ja eigentlich ein funktionierendes System, warum sollte ich also noch einen anderen Ressourcenkiller aus diesem Hause nutzen?

Ich schreibe das jetzt vor allem an all jene, die mich wohl immer auf diesem Weg zu kontaktieren versuchen, wie ich gestern Abend festgestellt habe.

Persönlich bekannte Menschen haben meine Daten, Fremde finden hier über den Blog ebenfalls mehr als eine Möglichkeit.

Zusammengefasst:

Schreibt nicht über Facebook, ich werde ziemlich sicher nicht reagieren, weil ich es in der Regel nicht mitbekomme! ;-)

 

 

Einfach nur be …

Die Rinde ...… merkenswert, wie die Welt tickt!

… achtlich, wie viel Fürsorge und Umsicht aktuell für die älteren und auch gesundheitlich angeschlagenen Mitmenschen aufgebracht wird. Wie war das noch mal mit all den Problemen in der Pflege? Ein Pfandflaschen-Rentner oder ein, wie eine Maschine, betreuter Mensch im Heim, ist also nur besonders wichtig, wenn er durch einen trendenden Virus bedroht wird?!

… dauerlich, wie viele Menschen sich durch ein Pro oder Contra völlig eindeutig in eine Richtung bewegen und keinem Argument mehr zugänglich sind oder auch in eine Schublade gesteckt werden …

… sorgniserregend, wie plötzlich bei so vielen Dingen, die keineswegs unbestreitbar sind, alles dafür getan wird, sie unbestreitbar zu machen!

… denklich, dass so wenige Leute auf das schauen, was wirklich ist und lieber denen lauschen, die ein “könnte“ in die Welt brüllen!

… trüblich, wie es in einer Zeit, mit den Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen, immer noch kein Problem ist, eine moderne Hexenjagd zu beginnen oder zeitgemäße Ablassbriefe zu verkaufen!

… klemmend, dass Bildung und Wissen so uninteressant sind, dass Brot und Spiele immer noch an der ersten Stelle stehen. Im aktuellen Zeitalter vielleicht doch eher “Apps & Konsum“.

… fremdlich, wie viele Menschen meinen, sich den Schuh der Mitmenschen anziehen zu können, ohne die Größe zu kennen.

… lastend, dass immer mehr Teile des Alltagslebens auf die zugeschnitten wird, die könnten, aber nicht wollen, müssten, aber nicht machen, jammern, aber nicht handeln und nehmen, aber nicht geben.

… lustigend, wie schnell bei eigentlich neutral zu haltenden Berichten zu erkennen ist, welch Geistes Kind dahinter steht. Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe …

Wen interessiert schon der faulende Baumstamm, wenn die Rinde noch schön ist …!?

 

 

 

 

Corona und Einstellung des ÖPNV?

desasterkreis.de - M.Floessel Schattenspiele - Stinkefinger!Schwachsinn!

Wenn man selber nicht vom ÖPNV abhängig ist, kann man dessen temporäre Stilllegung gut beklatschen, gell?

Wenn der Job 2-3 km entfernt, der Körper gut beieinander ist und man im Flachland wohnt, ohne Schnee, dann auch, oder?

Ebenso, wenn man nur mal eben für sich selbst Kleinigkeiten einkaufen muss?

Das Fahrrad als immer gültige Alternative ist ein Allheilmittel, nicht wahr? Klingt so schön Öko, damit kommt man als Argument immer durch …

Spätestens die Patentlösung “Nachbarschaftshilfe“ erledigt alle Probleme, nicht wahr? Also, wenn man Nachbarn hat und die obendrein noch was taugen oder diese, viel wahrscheinlicher, nicht in der gleichen Klemme stecken …

Nebenbei, nur weil große Teile der Bevölkerung anscheinend der Meinung sind, dass fast alle Jobs in Büros und am Schreibtisch ausgeübt werden, ist das nicht auch automatisch der Fall. Sehr viele Menschen, die bei ausfallenden Bussen und Bahnen ohne Alternative dastehen, sind genau die, für die sich die Homeoffice-Frage gar nicht erst stellt. Vor allem aber sind es oft die, die Räder am Drehen halten!

Nein, ich bin kein Corona-Leugner!

Ich bin nur jemand, der einer Regierung und deren Entscheidungen nicht über den Weg traut, die es bisher sehr oft geschafft hat, bei klaren Gegebenheiten immer die Lösung zu wählen, die eine Situation nur verschärft. Wenn dies ausnahmsweise nicht der Fall ist, bringen die Lösungen schlicht nichts oder nur denen, die ohnehin durch ein Problem nur wenige Unannehmlichkeiten erleiden. Im Zweifel werden auch schon mal Tatsachen geschaffen, die bisher noch fehl(t)en. Solange man es seinen Stammwählern irgendwie verkaufen kann, passt’s schon, gell?

Im Prinzip geht es mir noch nicht mal nur um den Vorgang einer weiteren Verschärfung der Maßnahmen an sich, sondern um die Argumente, die immer wieder auf den Tisch kommen, wenn es um den öffentlichen Personennahverkehr bzw. dessen Einschränkung geht.

So, wer jetzt wieder der Meinung ist, dass ich ein Mistkerl bin, der möge dies gerne so sehen aber verschont mich mit aufklärenden Emails … ;-)

 

Ein paar, fast schon nachträgliche, Worte (auch) zu Weihnachten (Vorsicht – länger!)

Ein paar Worte zu Weihnachten ...Das Weihnachtsfest

Ich möchte nun einfach ein paar Worte zum jetzt schon fast vergangenen Weihnachtsfest in Text verpacken. Eigentlich aber nicht nur zum aktuellen Jahr, eher generell, auch wenn die besondere Situation 2020 eigentlich keine allgemeinen Worte zulässt.

Angeregt zu diesem Blogbeitrag hat mich mal wieder die eine oder andere Berichterstattung in den Medien. Ich habe vormittags eigentlich immer das Radio im Hintergrund laufen, ursprünglich als Informationsberieselung, bei der man nicht allzu konzentriert sein muss, aktuell aber vor allem auch um zu erfahren, was einem Corona und der Umgang damit nun wieder bescheren. Das führt dann und wann schon an die Grenze des Erträglichen.

Kommt dann aber jetzt auch noch Weihnachten hinzu, kann nur oft noch der Druck auf die Aus-Taste helfen, alternativ dazu ein Wechsel zu reiner Musik. Für Musik nach Wahl gibt es allerdings meiner Meinung nach bessere Quellen als einen Radiosender.

Wir alle sind jedenfalls anscheinend ausnahmslos durch Weihnachten völlig überfordert am Boden, durch das oder den Virus nahe am sofortigen Dahinscheiden oder auch, feinstaubbedingt, bereits dem sicheren (Co²) Ende geweiht.

Keine Spur mehr von realem Alltag oder wenigstens dem, was sich auf der Straße als völlig gegenteilig von dem unterscheidet, was da zu hören ist. Im TV sieht es nicht besser aus, aber das läuft bei mir so gut wie gar nicht mehr. Egal wie, ich wundere mich nicht mehr darüber, dass viele Menschen absolut kein Vertrauen mehr in das haben, was aus den bekannten Kanälen zu erfahren ist. Am Rande sei noch bemerkt, dass ich so gut wie niemanden kenne, der so finanziell unabhängig ist, wie es offenbar in den Köpfen einiger “Fachleute“ als normal vorausgesetzt wird.

Es wird jetzt direkt wieder Leute geben, dir mir jede Neutralität absprechen, weil ich nicht sofort alles ohne zu hinterfragen glaube, auf der anderen Seite aber genauso, weil ich nicht automatisch alles anzweifele, was irgendjemand sagt.

Nun, ich habe einen Kopf, der eigentlich recht gut funktioniert und in der Lage ist zu entscheiden, was richtig und falsch ist. Unabhängig davon hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich in die Themen seiner Wahl selber einzuarbeiten und Erkenntnisse durch Wissen zu erlangen, was anscheinend aber bei einigen aus der Mode gekommen ist. Wie auch immer, mir geht es jetzt eigentlich nur um Weihnachten und das, was anscheinend als normal empfunden wird, mir aber persönlich eher selten so begegnet, wie es gerne vermittelt wird.

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