Zeitfresser mit Display | #strichmomente

Strichmännchen sitzt auf dem Sofa und schaut aufs Smartphone, während draußen noch Tageslicht ist.Nur mal eben aufs Handy schauen …

Es gibt Dinge, bei denen das Wörtchen „kurz“ ziemlich großzügig ausgelegt wird. „Ich schau nur mal eben aufs Handy“ ist so ein Fall. ;-)

Eigentlich wollte man nur etwas nachsehen, aber irgendwie findet sich immer noch etwas, das auch ganz interessant sein könnte. Wirklich erstaunlich, wie viel völlig unwichtiger Kram plötzlich wahnsinnig dringend wird, sobald man ihn auf einem kleinen Bildschirm serviert bekommt. :roll:

 

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Das Beste ist ja, dass man hinterher nicht mal behaupten kann, man hätte keine Uhr zur Hand gehabt. Die war schließlich die ganze Zeit dabei, man hätte nur mal draufschauen müssen.

Aber dafür war wahrscheinlich gerade keine Zeit. :mrgreen:

 

 

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Fünf Minuten mit Folgen | #strichmomente

Strichmännchen liegt noch im Bett und greift verschlafen nach dem Wecker.Aufstehen? Ich bin doch nicht auf der Flucht!

Es soll ja Menschen geben, die beim ersten Klingeln des Weckers sofort hellwach aus dem Bett springen. Habe ich zumindest schon mal gehört, persönlich würde ich da gerne Beweise sehen. :mrgreen:

(Ne, kein Witz, ich kriege das hin, aber man hört ja so Gerüchte :mrgreen: )

Bei anderen wird morgens um jede Minute gefeilscht. „Nur noch fünf Minuten“ klingt schließlich völlig harmlos, selbst wenn man diesen Gedanken erstaunlich oft hintereinander hat. :roll:

 

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Am Ende hat ausgerechnet der Wecker alles richtig gemacht, was die ganze Angelegenheit natürlich nicht besser macht.

Aber irgendwo muss man die Schuld schließlich abladen. :mrgreen:

 

 

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Das große Nichts | #strichmomente

Strichmännchen steht ratlos vor dem geöffneten Kühlschrank und findet offenbar nichts Passendes zu essen.Kühlschrank voll, aber nix drin!

Ja, ich weiß, ihr kennt das bestimmt alle, aber nicht jeder gibt es zu ;-)

Da steht man vor einem durchaus gut gefüllten Kühlschrank, lässt den Blick über den Inhalt wandern und stellt fest, dass nichts drin ist. Jedenfalls nichts, worauf man gerade Lust hat, was in diesem Moment natürlich aufs Gleiche hinausläuft.

 

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Besonders interessant wird es, wenn man die Tür ein paar Minuten später noch mal öffnet, offenbar in der Hoffnung, dass sich der Inhalt zwischenzeitlich den eigenen Wünschen angepasst hat. Klappt meistens nicht, komisch eigentlich. :roll:

Man könnte jetzt natürlich überlegen, was sich aus den vorhandenen Dingen machen lässt, aber ehe man womöglich noch anfängt zu kochen, fällt einem ein, dass es ja auch Pizzataxis gibt.

Wozu kompliziert, wenn es auch einfach geht? :mrgreen:

 

 

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Wenn andere anders denken

Symbolbild für digitale Trotzanfälle, wenn in Social Media andere Meinungen auftauchen.Social Media und der kleine Weltbildschaden

Eigentlich sollte Social Media ja genau dafür ganz praktisch sein, viele Menschen treffen auf viele Gedanken und entsprechend auch auf viele Meinungen. Dass dabei nicht jeder dasselbe denkt, müsste ungefähr so überraschend sein wie Regen bei schlechtem Wetter.

In der Praxis reicht bei manchen allerdings schon die Entdeckung einer abweichenden Meinung und innerlich fliegt offenbar die komplette Erziehung auseinander, wenn es denn eine gab. Genau deshalb ist dieses kleine Reel entstanden. :mrgreen:

 

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Eine Meinung ist keine Bestellung

Was mich dabei immer wieder fasziniert, sind gar nicht die unterschiedlichen Ansichten. Die sind völlig normal und ohne sie wäre jede Diskussion ohnehin ziemlich sinnlos. Interessant wird es erst, wenn jemand einen Kommentar schreibt und offenbar davon ausgeht, dass darunter anschließend genau die Antworten erscheinen müssen, die zur eigenen Sicht der Dinge passen. Vor allem, dass der Autor eines Beitrages sofort unter Erliegen eines Unterwerfungsreflexes alles revidiert.

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Wenn ein Reel die empfindliche Stelle trifft

Social-Media-Kirmes mit KI 😁Was ein paar Bremslichter alles auslösen

Gestern ging es hier um das Bremsen bei Gegenverkehr auf der Landstraße. Das dazugehörige Reel läuft für meine Verhältnisse ziemlich gut und an den Kommentaren ist deutlich zu erkennen, dass das Thema einen Nerv trifft.

Der Großteil kennt dieses Verhalten und empfindet die Situation ähnlich wie ich. Bremslichter an, obwohl einfach nur ein Auto entgegenkommt, danach wieder etwas beschleunigen und beim nächsten Gegenverkehr dasselbe Spiel.

Spannender wird es dort, wo nicht mehr auf die Verkehrssituation reagiert wird, sondern offenbar auf das, was sie im Inneren auslöst.

 

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Wenn ein Video persönlich wird

Bei einigen wirkt es, als hätte ich nicht ein bestimmtes Fahrverhalten kritisiert, sondern sie persönlich. Vielleicht erkennen sie darin eine eigene Unsicherheit, vielleicht wollen sie grundsätzlich Verständnis zeigen oder einfach nur widersprechen. Plötzlich bekommt der unbekannte Fahrer jedenfalls eine komplette Geschichte verpasst.

Vielleicht hatte er einen schweren Unfall. Vielleicht traut er sich gerade erst wieder auf die Straße. Vielleicht ist er verängstigt, fühlt sich von mir bedrängt oder bremst bergab, um meinen Überholweg zu verkürzen (was sicherlich nicht ernstgemeint war :mrgreen: ).

Nichts davon ist im Video zu sehen, trotzdem wird Verständnis für ein möglicherweise gefährliches Verhalten gefordert, weil es ja irgendeinen unbekannten Grund dafür geben könnte.

Natürlich kann hinter Unsicherheit eine Geschichte stecken. Verständnis ändert aber keinen Bremsweg und macht ein unberechenbares Verhalten nicht ungefährlich. Wer bei jedem Gegenverkehr bremst, zwingt alle dahinter, darauf zu reagieren. Egal, warum er es tut.

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Checke mit der KI, wer Du bist

Frühe Technikjahre und digitale SpurenWer lange online ist, legt Fährten

Ich habe ChatGPT mal den Auftrag gegeben, zu suchen, wo ich im weltweiten Netz auftauche, wer ich dort seit wann und warum bin.

Spannendes Ding :shock:

Natürlich war mir klar, dass man mich findet. Ich betreibe schließlich seit mehr als 25 Jahren eigene Webseiten, schreibe in Blogs, bin auf diversen Plattformen unterwegs und beruflich ebenfalls nicht gerade unsichtbar.

Trotzdem hatte ich eher mit dem üblichen Kram gerechnet. Der Desasterkreis, michael-floessel.de, ein paar soziale Netzwerke, berufliche Profile und natürlich die Impressen. Die müssen nun einmal sein, auch wenn man digitalen Schnüfflern damit schon einen Teil der Arbeit abnimmt.

Die KI kam allerdings nicht mit ein paar Links zurück, sie legte mir beinahe einen Lebenslauf mit Quellenangaben auf den Tisch.

Online seit 1999

Los ging das Ganze bereits 1999 mit pc-tech-tips.de.

Nach einem Providerwechsel gingen die Inhalte später in michael-floessel.de auf. Dass ich mir das nicht gerade passend zurechterinnere, steht sogar seit 2019 in meinem eigenen Beitrag „Sicher, unsicher, HTTP, HTTPS, altes, neues“. (Ja, ich weiß, auf der Seite ist im Moment tote Hose, aber ich komme einfach nicht dazu, mal wieder in die Elektronikkiste zu greifen … :roll: )

Dort hatte ich selbst geschrieben, dass ich um 1999 mit meiner Webseite begonnen habe und Inhalte über Providerwechsel, andere Domains und verschiedene Systeme hinweg immer wieder mitgenommen wurden.

Ein Newsgroup-Beitrag aus dem Jahr 2003 verweist sogar bereits auf einen alten pc-tech-tips-Inhalt unter michael-floessel.de.

Das Netz hat die Verbindung also ebenfalls nicht ganz vergessen.

Eine der ältesten noch direkt auffindbaren Fährten stammt vom 20. Oktober 2001 aus einer alten Newsgroup.

Es ging um die Internetverbindungsfreigabe bei T-DSL. Schon die Begriffe klingen heute ein wenig so, als hätte man beim Einwählen noch Kohlen in den Rechner schaufeln müssen.

Unter dem Beitrag standen mein Name und gleich vier Domains:

pc-tech-tips.de, dayofmen.de, computer-basis.de und wollideen.de.

Eine Webseite allein war mir offensichtlich schon damals zu übersichtlich ;-)

Später kamen weitere Beiträge zu Autos, Linux, WLAN, Netzwerken, Computern und Technik hinzu. Selbst meine WLAN-Probleme aus dem Jahr 2003 liegen noch griffbereit im Archiv.

Dazu tauchten Projekte wie antischulgewalt.de auf, alte Signaturen blieben erhalten und längst verschwundene Seiten wurden in Foren, Verzeichnissen oder anderen Beiträgen verlinkt.

Jeder dieser Treffer ist erst einmal nur ein Stück aus seiner Zeit.

Ein alter Forenbeitrag, eine frühere Domain, ein Foto, ein Presseartikel oder irgendein technisches Problem, über das ich vor Jahren geschrieben habe.

Nichts davon ist geheim, schließlich habe ich es selbst veröffentlicht. Jeder, der an dieser Stelle reflexartig „Datenschutz!“ schreit, sollte erst einmal in sich gehen und sich fragen, WAS da eigentlich geschützt werden muss, wenn man freiwillig öffentlichen Austausch betreibt ;-)

Interessant wird es, wenn man die einzelnen Marker nebeneinanderlegt. Dann entsteht aus vielen kleinen Fundstücken ein erstaunlich vollständiges Bild davon, womit ich mich beschäftigt habe, wo ich unterwegs war und wie sich die Dinge über die Jahre entwickelt haben.

Nicht wegen irgendeiner finsteren Datensammelei, sondern schlicht deshalb, weil ich den größten Teil davon selbst ins Netz gestellt habe.

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Ein Pott für den Desasterkreis

Wenn sich die Basics treffen: Moralei, Blog und Kaffeepott ;-)Es gibt Dinge, die muss man einfach machen

Kennt ihr das?

Ihr werdet morgens wach und denkt: „Ich muss eine Tasse für meinen Blog machen!“

Nein?

Okay, ich auch nicht ;-)

Aber irgendwann im Laufe des Tages starrt man auf seine Kaffeetasse, auf die unzähligen Fotos, die mit diesen Dingern mittlerweile entstanden sind, und dann ist sie plötzlich da, die große Vision. :shock:

„Der Desasterkreis braucht einen eigenen Kaffeepott!“

Also, zusätzlich zu den bestimmt 20 Tassen, die hier eh schon herumstehen. Aber das ist wie mit Gitarren: Eine fehlt immer. IMMER!

Jo, gut, der Rest ist dann ein Selbstläufer. :roll:

 

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Natürlich könnte man jetzt fragen, ob ich wirklich noch eine Tasse brauche.

Die ehrliche Antwort?

Nein!

Aber mal ehrlich, seit wann hat mich so etwas bei Kaffee, Gitarren oder irgendwelchen kleinen Einfällen aus dem Alltag zuverlässig aufgehalten?

Eben!

Eigentlich passt das also ganz gut:

Dinge aus dem Alltag, die man gerne übersieht, nur diesmal mit Henkel. :mrgreen:

(Übrigens absichtlich aus Blech, also absolut outdoorgeeignet ;-) )

 

 

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Mach‘ was aus der Natur!

Ein bisschen Obst, die passende Idee, dazu eine Portion KI und wirre Gedanken im KopfIch kann da nicht anders!

Manchmal bringt die Natur Dinge zustande, aus denen man irgendwie etwas gestalten muss.

Wenn dann so ein Apfel mit verkniffenem Mund (oder etwas in der Art …) daherkommt, dann will das raus.

Ein bisschen Obst, die passende Idee, dazu eine Portion KI (ne, nich‘ alles, nur Teile der Augen) und wirre Gedanken im Kopf – ab in den Blog :mrgreen:

Stammleser wissen ja, manchmal muss ich da einfach was mit machen ;-)

 

  

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Manchmal sind Fehler cool

Manchmal sind Fehler coolK(l)eine Panne

Mancher wird es kennen:

Es liegen noch Hunderte (Tausende?) Fotos auf den diversen Datenträgern herum, mit denen man noch etwas anstellen möchte.

Blöderweise gibt es irgendwie aber nie einen passenden Anlass, sie zu irgendetwas Sinnvollem zu nutzen.

Mir geht’s da nicht anders, also sichtet man sie dann und wann und eines sticht plötzlich ins Auge.

Konkret habe ich hier einen alten Mercedes vor die Linse bekommen, dessen halb ausgeweideter Motor mich irgendwie fasziniert hat.

Anders, als gedachtAnders als gedacht

Ursprünglich wollte ich nur Details der Technik in den Fokus rücken, wenn man aber gerade seine Bewegungslegastheniker-Phase hat, dann verklickt man sich schon mal :mrgreen:

Was soll ich sagen, das ungewollte Ergebnis vom ersten Foto ist mir einen Blogbeitrag wert ;-)

 

   

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(Gar nicht) so weit weg ;-)

(Gar nicht) so weit weg ;-)Immerhin kein Hinterteil

Die Stammleserschaft weiß ja, dass ich beim Fotografieren von Tieren eher wenig erfolgreich bin.

Entweder ich knipse nur Hinterteile und die Kandidaten flüchten gleich ganz, wenn ich mit einer Kamera erscheine.

Ha, aber wenn so eine Elster weit weg ist, dann merkt sie das nicht und hält still :mrgreen:

UngeplantWeit weg!

Tatsächlich hat mich aber eigentlich interessiert, wie nahe ich mir mit dem Samsung Galaxy S23 Ultra ein Objekt quasi heranholen kann und ob das Foto dann noch halbwegs brauchbar ist.

Nicht weit weg, aber auch nicht nahe dranNun, ich muss sagen, da kann man mit arbeiten!

Mein Standort hat sich während der Ausnahmen nicht verändert ;-)