Hat irgendwo Schnee gegeben, das kann nur gefährlich sein
In den letzten zwei Tagen hat’s hier merklich geschneit, so 5 bis 6 Zentimeter, stellenweise dazu Eis durch’s Überfrieren.
Also nicht nur Deko, das war schon ernst gemeint. Und klar, wenn’s glatt ist, wird’s schnell ungemütlich, das Chaos kam dann an einigen Orten auch wie bestellt.
Nur ist eben nicht jeder Tag gleich. Heute ist vieles wieder völlig normal fahrbar.
Ich bin gerade knapp 180 Kilometer gefahren, die großen Straßen und Verbindungen waren absolut okay. Nicht perfekt, aber sehr gut, so wie man’s im Winter halt kennt.
Was dann trotzdem nervt, ist dieses Nachlaufen im Kopf. Es hat mal geschneit, also wird jetzt noch gefahren, als läge überall Glas. Da schleicht dann jemand mit 40 über trockene Strecke, einfach weil irgendwo irgendwann „Schnee“ war. Vorsicht ist gut, keine Frage, aber Angst-Fahren ohne Anlass macht’s am Ende eher schlimmer.
Übel ist es vor allem dann, wenn vorne immer wieder gebremst wird und man permanent darauf achten muss, den Abstand zu halten. Vor allem, damit das Spritzwasser einem nicht im Sekundentakt die Windschutzscheibe einsaut 
Denn genau dadurch entstehen die Kolonnen, die Ungeduld, die hektischen Überholmanöver, das ganze Programm. Nicht weil heute noch überall Eis liegt, sondern weil manche gedanklich noch im Chaos von vorgestern festhängen.
Das Foto zeigt hier unsere Straße mit dem, was zumindest hier das Maximum dargestellt hat, jetzt ist da einfach wieder nasser Asphalt.
Ich bin aber trotzdem einfach froh, wenn der Mist wieder komplett weg ist … 
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Bisschen Desasterkreis & Social Media?

