Breaking News, Wasser ist nass!

Ein Smartphone mit Alarmstufe Rot im Feed. Viele Warnsymbole, viel Drama – und am Ende weiß man trotzdem nur: Winter ist kalt und Feuer ist heiß.Nur noch Verblödung …

Ich bin (auch) beruflich viel in Social Media unterwegs. Und genau deshalb bekomme ich regelmäßig Inhalte serviert, die ich eigentlich gar nicht schnell genug üerbscrollen kann.

Das Üble ist, dass es immer schlimmer wird …

Ein paar Perlen aus der Kategorie „Ich hab’s geahnt, aber danke“:

„Was Arbeitnehmer jetzt bei der Krankschreibung beachten müssen!“

Klingt nach Neuerung, Frist, Falle, Drama.
Und drin steht dann: Nach sechs Wochen geht’s ins Krankengeld, wenn es dieselbe Sache am Stück ist.
Das ist keine Nachricht, das ist ein Reminder für Leute, die auch an der Mikrowelle nachlesen, ob man Metall reinlegen darf.

„Die neue Gefahr im Winter!“

Neue Gefahr. Winter. Man rechnet mit irgendwas aus der „jetzt wird alles anders“-Schublade.
Inhalt: Bei Glatteis kann man ausrutschen. Autofahren ist im Winter riskanter.
Kurzfassung: Is‘ Winter.

Tja, solche Erkenntnisse kann ich auch liefern:

„Diese eine Sache unterschätzen viele im Alltag!“

Inhalt: Wer zu wenig schläft, ist müde. Wer zu spät losfährt, kommt zu spät.
Wenn das jemanden überrascht, ist der Tag grundsätzlich eine Herausforderung.

„Was ihr jetzt bei Passwörtern beachten müsst!“

Inhalt: „Passwort123“ ist keine Idee, das ist Kapitulation.
Und zwei Faktoren sind meistens besser als einer. Ja, wirklich.

Was mich daran nervt, ist nicht mal das Thema. Es ist diese künstliche Aufregung. Erst Alarm, dann Luftnummer. Erst „Jetzt unbedingt lesen“, dann blitzschnell die Erkenntnis „Freunde, wer das nicht weiß, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“. :mrgreen:

Liebe Schreiber solcher Zeilen:

Wer nicht total dicht im Hirn ist, der merkt das! :roll:

Immerhin, so weiß ich immer schnell, welche Seiten ich sofort komplett blockierne kann ;-)

   

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Mit Vollgas ins Halbwissen

Selbstdiagnose als VolkssportSelbstdiagnose als Volkssport

Es fällt mir immer öfter auf, dass Wissen heute überall erreichbar ist, nur irgendwie falsch genutzt. (Nicht nur medizinisches …) Wissen ist da, aber effizient verwendet wird es eher selten.

Mal eben schnell eine Krankheit haben

Ein kleiner Huster reicht und schon wird nach einer Diagnose gesucht. Drei Klicks später liefert ChatGPT die ersten Ergebnisse und plötzlich fühlt man sich, als wäre man in einem medizinischen Sonderkapitel gelandet. Vielleicht gibt es sogar völlig neue Symptome, die man erst mal suchen musste, um sie zu haben :shock:

Und falls die Antwort nicht dramatisch genug klingt, fragt man einfach noch einmal. Irgendwann spuckt die KI schon etwas aus, das zum eigenen Kopfkino passt. Und wenn nicht, dann findet sich irgendwo eine Gruppe, die alles bestätigt, was man hören will. Logik ist dabei reine Nebensache, Hauptsache die Geschichte klingt spannend (und nach einem nahenden Ende).

Manchmal hat man ja auch Kollegen, die wirklich eine super Referenz darstellen.

Wenn man nur sagt, dass er heute etwas blass wirkt, sitzt er fünf Minuten später im Wartezimmer. Dort liest er in einer Illustrierten über die Vogelgrippe und in seinem Kopf fängt der Vogel sofort an zu kränkeln (also, der eigene). Er lebt diese Dinge richtig, selbst wenn nichts davon im Ansatz realistisch ist. Aber wenn man schon kränkelt, dann muss man eben auch das volle Leid mitnehmen, kein Weg umsonst!

Andere steigern sich in alles hinein, was sich gerade anbietet. Wer nach sechs Gläsern Rum-Cola wackelig auf den Beinen ist, braucht keine seltene neurologische Erklärung. Das ist simple Logik. Nur scheint Logik in modernen Zeiten so etwas wie eine optionale Zusatzfunktion zu sein.

Auch die Corona-Zeit hat ihr Übriges getan. Manche hatten mehrere Masken übereinander und ein halbes Abo auf Impfungen (Flatrate zum Impfstoff oder so …). Heute erkälten sie sich einmal und sind sicher, dass es eine Langzeitfolge sein muss. Alles ist dramatisch. Alles ist wichtig. Und vor allem muss es kompliziert sein. Aber auf jeden Fall Long Covid! Final: Jedem seine Pille!

Die Mischung aus Halbwissen und kompletter Überzeugung ist der eigentliche Klassiker. Man liest ein paar Zeilen, versteht nichts davon, ist aber sicher, dass man nun im medizinischen Profi-Modus unterwegs ist. Hauptsache, es fühlt sich nach großer Erkenntnis an.

Wissen ist da, es liegt offen herum, am besten einfach das Wahrscheinlichste ignorieren :mrgreen:


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Dies und das noch:

Scheißdreck per Mail – mal anders

Scheißdreck per Mail - mal andersIch kann das nicht ignorieren

Ja, ich weiß, das bekommen viele Leute, aber ich denke, es kann immer noch nicht schaden, davor zu warnen, bei so einem Rotz auf die eingebetteten Links zu klicken.

Schon wenn man die Ausdrucksweise innerhalb der Nachricht liest, muss man doch merken, dass das nicht von jemandem geschrieben wurde, der den üblichen Standards entspricht.

 


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Dies und das noch:

Scheißdreck per Mail – Wieder so plump

Scheißdreck per MailDas muss man doch merken

Eigentlich sollte man meinen, eine weitere Warnung vor Scheißdreck per Mail ist unnötig, gell?

 Man könnte meinen, so eine Mail würde sofort Misstrauen wecken, leider ist das aber wohl doch oft genug nicht so.

Die Nachricht droht mit der Sperrung der Telefonnummer und fordert zum „Login“ auf, der Link führt nur blöderweise nicht zur Telekom, sondern zu einer s3.amazonaws.com-Adresse. Das allein reicht schon, um skeptisch zu werden.

Wie soll man das einschätzen?

So, Schritt für Schritt, praktisch und ohne Technik-Kauderwelsch:

  • Absender prüfen, nicht nur den angezeigten Namen, sondern die echte E-Mailadresse.

  • Links nicht anklicken, stattdessen mit der Maus drüberfahren, um die Zieladresse zu sehen. Führt sie zu einer fremden Domain, Finger weg.

  • Auf Grammatik und Stil achten, merkwürdige Schreibweisen oder falsche Abkürzungen sind Verdachtsmomente, zum Beispiel „GmBh“ statt „GmbH“.

  • Dringlichkeit und Drohungen hinterfragen, Betrüger arbeiten gern mit Zeitdruck.

  • Anhänge nicht öffnen, besonders wenn sie ungewöhnliche Dateitypen haben.

  • Im Zweifel den Anbieter über die offiziellen Kanäle kontaktieren, niemals über die in der fragwürdigen Mail genannten Links oder Nummern.

  • Verdächtige Mails melden, beim eigenen Mailprovider als Phishing markieren, und wenn möglich beim betroffenen Unternehmen melden.

Kurz gesagt, die Mail gehört nicht angeklickt, sondern gelöscht oder an die Sicherheitsstellen weitergeleitet.

Die Telekom macht zwar auch Fehler, in solchen Fällen spricht aber sehr viel gegen Echtheit, zum Beispiel die falsche Zieladresse hinter dem Button, verwirrende Formulierungen und die offensichtliche Nachlässigkeit beim Text.

 


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Dies und das noch:

Scheißdreck per Mail – Seht doch hin!

Scheißdreck per Mail - Seht doch hin!Deutlicher geht es doch kaum

Ich weiß, es gibt bessere Mails, mit deren Hilfe ungute Menschen versuchen, an das Gute eben anderer Menschen zu gelangen.

Das Ding da ist mir in den letzten Tagen ins Postfach geflattert. Das ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist.

Leute, alleine die Farbgebung! Wer da drauf reinfällt, klickt doch echt ALLES an, dann is‘ eh nix mehr zu retten :roll:

Wir leben im Jahr 2025, mittlerweile sollte doch jeder, der das Internet in irgendeiner Form nutzt, begriffen haben, dass es so gut wie kein Angebot gibt, an dem unterm Strich nicht jemand verdienen will.

Wer Kunde der Telekom ist, so wie ich, der weiß doch, wie Mails von denen aussehen, zu welchen Themen überhaupt welche kommen.

Und, wer da kein Kunde ist: Warum zum Geier klickt man das an?

Ich kapiere es nicht, denn wenn keiner darauf reinfällt, würde es ja auch niemand mehr versuchen, oder?

Aber kommt aus dem Internet, kann also nur wahr sein … :mrgreen:

 

 

 

 


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Dies und das noch:

Dicke Melonen für’s Internet?

Dicke Melonen für's InternetWas man halt so sagt

Also, ich habe gelesen, dass die Webseiten mit vielen Klicks immer die sind, die auch dicke Melonen posten.

Na, das kriege ich hin, auch, wenn ich nicht verstehe, was das bringen soll …

Vielleicht habe ich das auch nur nicht richtig verstanden, kann ja sein :mrgreen:

 

 


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Digital ist eben nicht auf Papier

1000 Postings bei Instagram1000 Postings

Da ist man der Umstände wegen mal recht früh auf den Beinen und merkt, dass doch noch Zeit über ist.

Ich mein‘, in Ruhe Kaffee trinken, das ist ja wohl Pflicht, gell? ;-)

Was macht der Internet-Junkie da?

Richtig, er gräbt sich eher nur lesend durch seine Social-Media-Accounts und hinterlässt hier und da einen Gruß zum Morgen.

Bei Instagram fällt einem dann plötzlich ins Auge, dass genau dieses Posting die Nummer 1000 auf den Zähler ruft.

Irgendwie ist das ja auch ein Moment im Bild, aber wenn man jede Zahl auswerten würde, die durch das Internet entsteht, käme wohl doch sehr schnell eine Menge Zeug zusammen, wer weiß das besser, als ein Kaufmann im E-Commerce :mrgreen:

1000 Bilder, ja andere haben mehr, aber stellt Euch das mal auf klassischem Papier, also als Oldschool Foto vor. Da dürften schon einige Alben gefüllt sein.

Aber das Feeling beim Durchblättern, das ist trotzdem ein anderes …

Rockt gut das Wochenende :-)In diesem Sinne:

Rockt gut das Wochenende, wenn Ihr die Gelegenheit habt!

Guten Morgen zusammen :-)

Kein Internet und doch Internet

Telekom-hilft hilft!Telekom hilft!

Also, vorweg:

Immer noch keine Internetverbindung!

Jedenfalls nicht über den bewährten Weg über das Kabel aus den Tiefen der Erde.

Meine Leitung ist gecheckt und so wie es scheint, hat mein gar noch nicht so alter Router die Grätsche gemacht :roll:

So weit, so schlecht!

Aber, wisst Ihr, was geil ist?

Wenn sich bei TwitterX“ aufgrund meines gestrigen Beitrages hier im Blog dort ein Gespräch entwickelt, „Telekom hilft“, sich da einklinkt und man am Ende mit mehr Datenvolumen versorgt wird, um die schlimmste Datendürre zu überstehen!

Die neuen Fritz!Box ist auch auf dem Wege, Gewährleistung und so Zeug. Ich hoffe nur, das war’s dann auch und das Backup der alten Kiste geht 1:1 gleich mit der neuen.

Fazit:
Wenn „Telekom hilft“ hilft, dann hilft das wirklich!

Danke, klasse Truppe! :-)

 

 

Dies und das noch:

Kein Internet, kein ordentliches … II

Will synchronisieren, kann nicht ...Ohne Internet, Tag 2

Die Störung ist gestern gemeldet, der Technikertermin ist gleich mal von „ab 8 Uhr“ auf „ab 13 Uhr“ morgen verschoben.

Fünf Personen ohne Internet, alle sammeln sich immer wieder im Wohnzimmer, es herrschen tumultartige Zustände.

Es wird gesprochen, Familientreffen ohne Vorwarnung!

Informationen!

Viel zu viele Informationen, wer sind all diese Menschen?

Es ist plötzlich Zeit vorhanden!

Der Rasen wird viel gründlicher gemäht, jemand hat ja nichts Besseres zu tun aktuell.

Der Boss vom Blog hängt derweilen am Telefon, er kann jetzt die Musik der Warteschleife bereits auswendig und am Takt erkennen, wie lange er schon wartet.

Er kann seine Kundennummer auswendig, kennt wahrscheinlich die ganze Hotline, vielleicht wird er bald Ehrenmitglied.

Nebenan blinkt ununterbrochen eine Fritz!Box 7530. Sie ist einsam! Sie will sich verbinden …

Ich entdecke Kabel, die einst Daten transportierten. Daten, die dem Zeitgeist entsprachen. Damals, als es noch Internet gab …

Ein wehmütiger Luftzug geht durch das Zimmer, verwirbelt leicht den Staub auf den Geräten, die auf das Internet angewiesen sind.

Hilf, Telekom, hilf!

Eine LED blinkt …

 

:mrgreen:

Dies und das noch:

Kein Internet, kein ordentliches Bloggen

DSL gestört!Da steht wer auf der Leitung!

Oder so …

Jedenfalls fuhren hier vorhin Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Co mit Musik und Discolichtern vorbei, 10 Minuten später war’s Essig mit DSL.

Zufall? Keine Ahnung …

Also Störung melden und sich freuen, dass man eigentlich auf die Onlinewelt zum Überleben nicht angewiesen ist. Musik ist offline vorhanden, die Gitarren brauchen kein weltweites Netz und lesen kann ich auch. Also, shit happens!

ABER ES NERVT DOCH

Wie auch immer, das, was ich bloggen wollte, macht so keinen Spaß, also drückt mir die Daumen ;-)

Und nein, damit hat das nix zu tun! :mrgreen:

 

Dies und das noch: