Ich, Parken und B&B Duisburg-Nord

Blick auf das B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord am Hauptbahnhof in DuisburgWer suchet, der findet

Also, ihr kennt das vielleicht:

Man bucht ein Hotelzimmer, in dem Fall im B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord, hat ein paar Stunden Autofahrt von Hessen nach NRW hinter sich und will eigentlich erst mal nur ankommen, das Auto abstellen, aufs Zimmer, Ruhe.

Dazu ist der Parkplatz sogar mitgebucht. Eigentlich also eine Sache, über die man sich gar keine großen Gedanken mehr machen müsste.

Eigentlich…

Klar, vielleicht hätte mein sicherheitshalber erledigter Anruf vorher mich schon seelisch darauf vorbereiten müssen, dass es da einen kleinen Trick gibt. Ich frage am Telefon nämlich nicht nach Quantenphysik, sondern nach eher naheliegenden Dingen. Wie komme ich auf den Parkplatz, wo ist der genau, brauche ich einen PIN oder etwas Ähnliches, wann bekomme ich den und wie läuft das dort überhaupt?

Gerade bei B&B ist das ja nicht immer überall gleich. Mal ist es simpel, mal braucht man irgendeinen Code, mal muss erst jemand öffnen, mal steht der Wagen halbwegs geschützt, mal eher so mittel. Also fragt man lieber einmal sauber nach.

Antworte wie Du willst, nicht, wie Du sollst

Nur hilft das begrenzt, wenn die Reaktion sinngemäß eher in Richtung geht: „Ich weiß jetzt nicht so ganz, was Sie von mir wollen.“ Nun, die Frage war: „Wo genau ist der Parkplatz und kann ich einfach so reinfahren?

Am Ende bleibt als Erkenntnis ungefähr dies hier übrig: Fahre hin und klingel irgendwo. Weil, das war das Einzige, was das Telefonat ergeben hat: Es MUSS eine Klingel geben.

Das Problem ist nur, dass man nach so einem Gespräch zwar weiß, dass es wohl irgendwo eine solche Vorrichtung gibt, aber eben noch nicht, wo genau sie ist, wie man da mit dem Auto vernünftig hinkommt und ob das Ganze nach normalem Menschenverstand oder eher nach Schnitzeljagd funktioniert.

Also fährt man los, nutzt Maps, folgt schön der Adresse und landet in einem Bereich, bei dem erstmal nicht sofort der Gedanke aufkommt: Ach ja, herrlich, hier geht es jetzt ganz entspannt auf den Hotelparkplatz.

Immerhin habe ich 44 Jahre in und um Duisburg herum gelebt und weiß:

B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord, Portsmouthplatz 5, 47051 Duisburg“, diese Adresse ist eher der Bahnhofsplatz als eine Straße.

Aber erstmal hin, der Adresse folgen und dann schauen. Vielleicht ist das Ganze ja ausgeschildert. Könnte man denken, hoffen … Ja …

Stattdessen ist man gefühlt fast schon am Hauptbahnhof selbst. Dort, wo man nicht gemütlich stehenbleibt. Dort, wo man erstmal sortieren muss, was nun Hotel ist, was Tor ist, was Einfahrt ist und was einfach nur Verkehrsraum, in dem man besser nichts falsch macht.

Irgendwann sieht man den Parkplatz dann auch. Genauer gesagt das Tor dazu. Seitlich am Gebäude, vergitterte Einfahrt, Schild dran, also grundsätzlich schon vorhanden. Nur hilft einem das in dem Moment noch nicht sofort weiter, weil da vorne absolutes Halteverbot ist und man trotzdem genau dort kurz Orientierung braucht.

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Da muss ich gucken, immer!

Modellbahn mit Münzeinwurf im Duisburger Hauptbahnhof hinter Glas, ich davor ;-)Sie kommt durch, die Prägung aus Kindertagen

Wer hier mitliest weiß, ich stecke gerade wieder mal in Duisburg, so eine Art Abstecher über ein verlängertes Wochenende.

Ist man dann unter anderem am Hauptbahnhof unterwegs, wird natürlich geguckt, ob sie noch da ist, die Modellbahn mit Münzeinwurf.

Ja, genau die!

Sie begleitet mich seit rund 50 Jahren. Im Laufe meiner Kindheit ist da nicht wenig reingewandert. Für ein bisschen Fahren im Kreis konnte man schon früher zuverlässig Geld versenken. Manche Dinge ändern sich eben nie :mrgreen:

Solche Sachen setzen sich fest. Einmal sauber im Kopf verankert, und Jahrzehnte später prüft man ganz automatisch, ob das Teil noch an seinem Platz steht.
Andere achten auf Geschäfte, Ausgänge oder den nächsten Kaffee (ja, doch, ich auch, Kaffee, ja klar), aber eben auf eine Bahn hinter Glas. Es gibt würdevollere Macken, ich weiß, diese hier ist aber immerhin ehrlich ;-)

Noch mehr kassiert hat früher allerdings die im Oberhausener Hauptbahnhof. Die ist ja leider weg. Wobei man fair bleiben muss, das Geld kam streng genommen nicht von mir, eher durch mich, sponsored by Oma.
Ich war gewissermaßen nur der kleine Vermittler zwischen kindlicher Begeisterung und rentnertauglicher Kleingeldvernichtung :cool:

Persönliche Macken

Schon erstaunlich, was hängenbleibt. Man wird älter, zieht irgendwann in den Odenwald, lebt sein Leben und hält sich im Alltag für halbwegs sortiert (manchmal). Dann steht da so ein Ding im Bahnhof, und sofort fährt einem ein Stück Kindheit durchs Hirn.

Manche Prägung sitzt eben tiefer, die hier gehört offenbar dazu.

Info am Rande

Zur leider verschwundenen Modellbahn im Oberhausener Hauptbahnhof habe ich so gut wie nichts gefunden.

Laut einigen Hinweisen aus Social-Media-Postings fuhr die kleine Anlage dort schon kurz vor Weihnachten 1969 los und war wohl bis etwa 2023/24 vorhanden. Mehr als dieses grobe Zeitfenster war öffentlich für mich nicht sauber zu finden.

Wenn also jemand etwas weiß, würde ich mich über Informationen freuen :-)

    

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Telefon, Zeit, Modellbahnwelt-Oberhausen

Modellbahnwelt-Oberhausen - HOAG 2008 / 2009Manchmal ist’s komisch

Gestern habe ich ja hier den Beitrag zu dem Stadtmodell aus Darmstadt gepostet.

Wenn man, so wie ich, eine gewisse Modellbau- und Modellbahngeschichte hat, schauen die Augen auf so eine Welt im Kleinen ja schon anders, da kann man nix gegen machen ;-)

Wer sich jetzt fragt, was sich da bei mir mit welchen Dingen verbindet, findet (nicht zuletzt) unter diesen Links hier ein paar Informationen, leider kann man das alles nur noch aus der virtuellen Zeitmaschine in der Form und an diesem Ort betrachten.

Ein paar digitale Zeitmarken

Ein bisschen was zur Modellbahnwelt-Oberhausen findet sich bei Wikipedia,, ein Blick auf die Zeichen der damaligen Zeit hier bei traino.de.

Da auch meine Uhr damals noch anders getickt hat, finden sich auf meiner michael-floessel.de natürlich ebenfalls ein paar Dinge, die damals die MWO ausgelöst hat, wer mag, kann gerne mal schauen.

Natürlich gibt es auch bei den üblichen Verdächtigen noch so manches in bewegten Bildern, ich bette einfach mal eine Mitfahrt hier ein, vielen Dank an Pennula für die Mühen bei, in und mit der Modellbahn-Szene (Video schon am neuen Ausstellungsort in Fürth Odw.!):

Zurück zu dem, was merkwürdig ist

So, ja, wo war ich?

Richtig, das Modell in Darmstadt :mrgreen:

Natürlich läuft bei einem solchen Anblick auch ein kleiner Film im eigenen Kopf ab, immerhin hat mich das Thema Modellbahn über 11 Jahre begleitet.

Richtig komisch wird es aber, wenn an dem Tag, an dem man das bloggt, am späteren Abend Facebook mit einer Direktnachricht aufploppt und ein liebgewonnener Mensch aus der Zeit (der, der das alles überhaupt ins Leben gerufen hat) einen anschreibt.

Zugegeben, der Anlass war mehr als traurig, was dann am Ende zu einem Telefonat geführt hat, welches nun wieder hier diesen Blogbeitrag ausgelöst.

Man könnte ja Mal zusammenkommen - die ehemaligen der MWO!

Die Idee, die da gestern am späteren Montagabend geboren wurde, war nämlich die, dass sich die ganze Bande mal treffen könnte!

Ja, genau! So richtig mit sehen, sprechen und hören!

Der Georg und ich haben noch keine Idee wann und wo, das muss sich entwickeln.

Aber: Ein Aufruf an alte Weggefährten!

Wer aus der ehemaligen Modellbahnwelt-Oberhausen jetzt und hier über diesen Beitrag stolpert, ist aufgerufen, Kontakt zum Georg, mir oder vielleicht noch bestehenden alten Seilschaften aufzunehmen, damit wir die kleine Lawine mal ins Rollen bringen.

Der oder die eine oder andere aus dem MWO-Team weilt ja inzwischen leider nicht mehr unter uns, wir denken, es wird Zeit!

 

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Modelle und Darmstadt

Darmstadt in kleinNoch eines – Darmstadt in klein

Es ist schon merkwürdig, aber immer wenn ich beruflich in Darmstadt bin, stolpere ich über irgendein Modell.

Nach der Dampflok im Bahnhof nun ein Stück Darmstadt in klein.

Im Justus-Liebig-Haus (wo auch die Stadtbibliothek sitzt) steht das
Altstadtmodell von Darmstadt.
Es zeigt den Zustand der Innenstadt vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, Maßstab 1:160, aus Karton gefertigt und mit viel Liebe zum Detail gebaut.

So sah es eben rund um 1930 aus, bevor 1944 große Teile verloren gingen. Jemand mit meinem Retrofimmel findet das natürlich richtig interessant ;-)

Man erkennt Plätze, Straßen, die enge Bebauung und auch die Ludwigssäule am Luisenplatz.

Ein Stück Vergangenheit zum Ansehen und zum Nachdenken, wie sehr sich die Stadt verändert hat.

 

 

 

 

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Dies und das noch:

Dampflok: Groß in klein in Darmstadt

Dampflok: Groß in klein in DarmstadtEine Baureihe 01 im Maßstab 1:4

Wie schon erwähnt, war ich ja in den letzten Tagen in Darmstadt unterwegs.

Umständehalber allerdings nicht mit dem Auto und auf dem Rückweg sogar in Begleitung der Gattin. On top mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was immerhin den Vorteil hat, einige Szenen zu sehen, die auf der Autobahn sicherlich nicht vorkommen.

Wie auch immer, eine der Stationen war der Hauptbahnhof in Darmstadt und wenn da eine eigentlich ziemlich große Dampflok in klein, aber für ein Modell doch groß, herumsteht, dann muss das allemal in den Blog.

Ja, sorry, das Foto ist mies, aber die Scheiben spiegeln dermaßen, dass es einfach nicht besser ging.

Ok, EINE bessere Postion hatte ich fast ergattert, aber dann wäre auch die ihr Brötchen vertilgende Person mit im Spiegelbild aufgetaucht, die irgendwie so gar nicht in den Blog sollte … :mrgreen:

Ein paar Worte zu dem Ganzen stehen auch bei „altemodellbahnen.de“, zusätzlich auch einige Bilder. Das Problem mit den Reflektionen hatte aber scheinbar nicht nur ich ;-)

 

 

 

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Dies und das noch: