Tagpfauenauge auf Sonnendeck

Tagpfauenauge mit geöffneten Flügeln auf einer hellen Steinfläche im Garten.Wenn der Kollege wieder in der Sonne sitzt

Da ist er also wieder, der Kollege vom kleinen Schmetterlingsbad im Garten.

Im letzten Beitrag Stopp! Kein Nachtfalter saß er spät am Abend auf den feuchten Steinen am Außenwasseranschluss, nahm offenbar erst einmal Wasser auf und sah mit zusammengeklappten Flügeln so unauffällig aus, dass man ihn fast übersehen hätte. Tagsüber flatterten mehrere Tagpfauenaugen herum, abends saß da dieses dunkle, getarnte Etwas und ließ offen, ob er nun wirklich einer davon war oder einfach nur wieder ein kleines Rätsel auf sechs Beinen.

Jetzt hat er den Vorhang hochgezogen.

Diesmal saß der Kollege nicht im Halbdunkel an der Tankstelle, sondern schön offen auf einer Steinfläche, Flügel ausgebreitet, Sonne drauf, Ruhe im System.

Natürlich an einer anderen Stelle, denn man sonnt sich ja nicht da, wo man nachts badet und trinkt. Ein bisschen Stil darf selbst ein Falter haben, gell? :mrgreen:

Nachts betrinken, tagsüber sonnen

Was für ein Lotterleben!

Nachts kommt der Herr zum Baden und Trinken vorbei, am Tag setzt er sich irgendwo anders dekorativ in die Sonne und lässt sich fotografieren. Nur – nicht von mir :roll:

Das Foto hat Tochter S. gemacht, ich selbst bekam nicht einmal den Popo, denn bei mir war unter drei Meter Abstand Schluss. Kaum komme ich mit dem Handy in Reichweite, macht er die Flatter.

Kann man natürlich machen, wirkt aber schon ein bisschen persönlich… Wollte ich nur mal so gesagt haben, Herr Falter!

Offenbar bin ich in diesem Garten fürs Wasser zuständig, fürs Schreiben und fürs spätere Meckern, während andere das Foto bekommen.

Diesmal mit geöffnetem Beweisstück

Beim letzten Mal war die Sache noch nicht ganz so eindeutig. Dunkle Unterseite, Abendlicht, zusammengeklappte Flügel und ein Falter, der eher nach großer Motte aussah, als denn nach Schmetterling.

Wissenswertes zum Tagpfauenauge

Das Tagpfauenauge heißt wissenschaftlich Aglais io und gehört zu den Edelfaltern. Auffällig sind die großen Augenflecken auf den Flügeln, durch die der Falter bei geöffneten Flügeln ziemlich gut zu erkennen ist.

Tagpfauenaugen überwintern als fertige Falter, zum Beispiel in Höhlen, Kellern oder Garagen. An den ersten wärmeren Tagen können sie schon ab März wieder auftauchen. Sie sonnen sich gerne auf freien, windgeschützten Stellen, was dieses Exemplar offenbar sehr wörtlich genommen hat.

Die Eier werden auf Brennnesseln abgelegt. Wer also irgendwo im Garten ein paar Brennnesseln stehen lässt, betreibt im Grunde schon ein kleines Tagpfauenauge-Servicecenter. Nur ohne Schild, Parkplatz und Öffnungszeiten.

Quelle und mehr Infos:
BUND Rheinland-Pfalz: Tagpfauenauge

Das kleinste Sonnendeck im Garten

Langsam wirkt es fast so, als hätte sich herumgesprochen, dass es hier im Garten nicht nur Wasser, Steine, Pflanzen und Menschen mit Handy gibt, sondern auch halbwegs brauchbare Plätze für kurze Falter-Auftritte.

Ich freue mich, so etwas im Garten zu haben, denn im Gegensatz zu früher sehe ich sie nicht mehr oft, die Tagpfauenaugen und Schmetterlinge an sich.

 

 

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Garten schlägt Fußball-WM

Eichelhäher sitzt auf einem kleinen Holzhaus im Garten, umgeben von Efeu, Baumstämmen und dichtem Grün.Wer braucht schon eine Fußball-WM, wenn er einen Garten hat?

Da sitzt man draußen, macht eigentlich nichts Besonderes, und plötzlich steht ein Eichelhäher im Gras. Ob er in den Blog wollte?

So ganz klar ist mir das nicht, weil vom Anschleichen bis zum maximalen Handyzoom so ziemlich alles notwendig war, um ihn digital zu verewigen. Wahrscheinlich sieht man den Bildern das auch an.

Der Garten liefert eben

Später saß er dann auf dem kleinen Holzhaus, etwas besser platziert, mit dem blauen Flügelfeld gut sichtbar und genug Haltung für ein eigenes kleines Gartenereignis.

Von „ich sehe den Vogel“ bis „ich habe Bilder vom Vogel“ waren da bestimmt fünf bis zehn Minuten vergangen. Immer: Ein Schritt vor, Vogel schaut. Vogel zuckt, stehenbleiben, Foto machen. Beim Maximum an Nähe hat er dann die Flatter gemacht :mrgreen:

Aber: Mir hat’s gereicht.

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(Weihnachts)Trödel im Desasterkreis

Flohmarkthalle der Tierschutzinitiative Odenwald e.V.Man wird gegangen werden wollen sein

Es ist Samstag, richtig?

Was macht man also?

Man geht mal wieder zum (Hallen) Flohmarkt.

Weihnachtströdel im Desasterkreis.

Korrekt: Man wird gegangen werden wollen sein, weil man davon ungefähr eine Stunde vorher noch gar nichts wusste.

Heute war ich jedenfalls mit der werten Gattin und Tochter S. bei der Tierschutzinitiative Odenwald e.V. in unserem schönen Fürth im Odenwald. Der Flohmarkt dort ist ja schon fast Tradition hier und irgendwie ein Stück Kulturgut für mich geworden.

Während die beiden direkt zwischen Weihnachtsdeko, Glitzerzeug und geheimnisvollen Kartons verschwunden sind, hab ich mich erst mal treiben lassen. Ich mag das. Dieses ruhige Durcheinander, das Klappern von Porzellan,
irgendwo riecht’s nach Kaffee, und alle sind irgendwie gut drauf.

Man merkt, dass hier Herz drinsteckt. Die Menschen dort machen das alles freiwillig,
für den guten Zweck, für die Tiere. Ohne großen Wirbel, einfach weil’s richtig ist.
Dafür hab ich echten Respekt. Ich mag den Laden sehr, ehrlich gesagt, ich liebe ihn.

Ich komme da selten ohne irgendwas raus. Manchmal schon, aber selten.

Heute war’s wieder soweit

Ein paar festliche Kleinigkeiten haben den Besitzer gewechselt,
und das Zuhause vom Desasterkreis ist jetzt ein bisschen weihnachtlicher.

Und ganz ehrlich, da lagen noch so ein paar Sachen,
die ich mir vielleicht doch noch mal ansehe. Vielleicht. ;-)

Wer wissen will, warum ich da überhaupt immer wieder lande,
findet unter Trödel und Tierschutz noch mehr dazu.

Weihnachtliche Beute – XMAS inklusive ;-)Fundstücke

Auf dem ersten Bild sieht man die Quelle der Versuchung,
auf dem zweiten das Ergebnis:

Ganz ohne Reue, dafür mit einem zufriedenen Grinsen ;-)

 

 


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Hunde bitte (nicht) anleinen?

Hunde bitte (nicht) anleinen?Herrenlose Hunde …

… kennt man ja, aber eine herrenlose Leine ist eher die Ausnahme.

Oh, sorry, tatsächlich haben wir da ja eher eine hundelose Leine :mrgreen:

Ich mein‘, es muss doch auffallen, wenn man mit Hund UND Leine das Haus verlässt, allerdings nur mit dem Hund wiederkommen, oder?

Fragen über Fragen ;-)

   

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Schwer zu bekommen – fast um die Ecke

Diebels Alt von der Jugend bis heuteDa kommt das Bier zu Dir

Zugegeben, ich bin immer noch kein großer Biertrinker, das war und ist bei mir eher eine Gelegenheitszeremonie.

Aber wenn schon, dann gibt es „mein“ Bier. Und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Jahre:
Diebels Alt ;-)

Von Voerde bis Fürth

Entdeckt habe ich das Ganze als Teenie in meinem Ort der Jugend, Voerde.
Nach einigen weniger gelungenen Versuchen mit anderen Sorten war es das Alt, das hängenblieb.
Damals an jeder Ecke zu bekommen, oft zusammen mit König Pilsener in der Kneipe.
Natürlich auch mit den passenden „Begleiterscheinungen“ (spätestens am Tag danach … :roll: ) in den wilden Jahren.

Grill oder Grillstube am Markt - Foto von Ende 2022Nur noch in Erinnerung

Die eine oder andere Fete, die legendären Pommesbuden, Campen am Kanal oder am Baggerloch, Mopeds, laute Musik, all das schmeckt irgendwie bis heute noch mit.

Die Pommesbude, die ich eigentlich verlinken müsste, die gibt es schon lange nicht mehr.
Die hieß auch einfach „Grill“ oder „Grillstube am Markt“, nix mit Döner.
Nicht mal das komplette Gebäude drumherum steht noch, da zankt bis heute wohl eine ganze Stadt über die Zukunft.

Neue Orte, alte Gewohnheiten

Hier in Fürth und Umgebung ist es deutlich schwieriger, mal an ein Alt zu kommen.
Ich habe schon so einige Klimmzüge gemacht,
um mir hin und wieder ein paar Flaschen zu sichern.
Mal klappt es, mal nicht, das Altbier ist nun mal kein hessischer Standardimport.

Überraschung

Umso größer die Freude, wenn plötzlich die Tochter ins Wohnzimmer kommt,
mir so eine Flasche auf den Tisch stellt und trocken sagt:

Hier, habe ich bei uns im Geschäft entdeckt. Wir können Dir auch einen ganzen Kasten bestellen.“ :mrgreen:

In solchen Momenten merkt man, dass auch Getränke ein Stück Heimat transportieren können.
Und manchmal reicht eine einzige Flasche, um gleich mehrere
Erinnerungen an alte Genüsse zurückzuholen.

   

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Der Blog als variable Zeitkapsel?

Ein bisschen Desasterkreis mit Michael Flössel 😁Das war so nie geplant

Wisst Ihr, wann man erstaunt ist?

Wenn man irgendwann feststellt, dass man seinen eigenen Desasterkreis als eine Art Tagebuch nutzt, um zu sehen, was wann, wie und wo geschehen ist.

RE 19 VoerdeNetter Nebeneffekt:

Dabei kann es durchaus geschehen, dass im Kopf eine weitere Zeitreise beginnt, in deren Verlauf man seine eigenen Beiträge liest, als hätte jemand anderes sie verfasst.

Man bemerkt Änderungen im Schreibstil, findet Dinge, die eigentlich fortgesetzt werden sollten, schmunzelt, staunt oder wird nachdenklich.

Ein bisschen Genesungsgeschichte, Rehabilitation, Umschulung und auch Leben im Job, dazu alte und neue Heimat(en) – alles da. Zwischendrin mehr oder weniger (un)sinniges Zeug – die Perspektive, aus der ich die Welt sehe eben.

9-euro-du-hb-mfKann man mögen, muss man aber nicht

Ursprünglich sollte der „Desasterkreis“ ja nur dazu dienen, ganz normale oder kleine Dinge des Alltags näher zu beleuchten, aber so ein kleiner Zusatznutzen ist doch auch fein, oder? ;-)

Klar, ganz viel ist eher dem eigenen Leben entsprungen, aber wenn ich die Zugriffszahlen auf die jeweiligen Momente an manchen Orten sehe, dann weiß ich ja, dass auch andere Menschen sich dafür interessieren, ihr eigenes Kopfkino damit basteln können.

Und wisst Ihr was?

Das finde ich gut und -> Danke für’s Lesen :-)

 

 

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Kaum weg – schon wieder da!

Das war's dann mit dem RuhrpottDas war’s dann mit dem Ruhrpott

Tja, eigentlich wollte ich heute direkt einiges von dem in den Blog bringen, was sich in den letzten Tagen bei meiner Tour in den Ruhrpott so ereignet hat.

Ich stelle allerdings fest, dass ich nach ein paar hundert Kilometern in ordentlich warmen Sommerwetter nur noch eines bin:

Total k. o. :mrgreen:

Also, was immer auch zum Ruhrgebiet, zu Bruce Springsteen oder auch dem Duisburger Zoo zu schreiben wäre, muss noch etwas warten ;-)

 

 

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Tierschutz, Trödel – ich blieb standhaft

Tierschutzinitiative Odenwald e.V.Bin ja sparsam und so!

Na, das will schon was heißen, oder? ;-)

Samstag, bestes Wetter, die Gattin und ich unterwegs zum neuen Standort der Tierschutzinitiative Odenwald e.V. – direkt an der Heppenheimer Straße in Fürth, quasi in Rufweite vom Edeka.

Neuer Platz, neue Halle, alles frisch eingerichtet und riesig. Klar, dass ich da nicht einfach vorbeigehen kann …

Und ja, ich geb’s zu

Ich bin reingegangen. Aber – jetzt kommt’s – ich bin standhaft geblieben.

Kein Funktelefon, kein Netzteil, keine verbogene Kneifzange mit eingebautem Kompass oder ähnliches Schätzchen hat den Weg in meinen Rucksack gefunden.

Nix!

Nada!

Null!

:mrgreen:

Dabei ist das da drin echt eine Augenweide, vor allem im Vergleich zur alten Halle. Von Deko über Technik bis hin zu Musik, Büchern und Tiersachen

Alles ordentlich sortiert und liebevoll präsentiert. Und das Beste: Jeder Cent geht in den Tierschutz. Also bitte, das ist doch mal Trödeln mit Sinn und Herz.

Und genau deswegen erwähne ich das hier auch gern. Denn Tiere können sich nicht selbst helfen – wir aber schon.

Final – ich war da nicht zum ersten Mal. Wer mitlesen will:

Diesmal also nur geguckt, nix gekauft, aber trotzdem ein gutes Gefühl. Und wer selbst mal stöbern will:

Hier geht’s zur Flohmarkthalle der Tierschutzinitiative Odenwald

Fazit: Muss man nicht kaufen – darf man aber. Und helfen tut’s sowieso. ;-)

 


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Mein Doc – (K)ein Landarzt?

Die Homepage vom HausarztDie Homepage vom Hausarzt

Manchmal liest man im Web ja so Sachen, bei denen man wirklich nochmal auf die URL schaut, ob es auch die richtige Seite ist.

Vor allem dann, wenn man eigentlich nur bei seinem Hausarzt auf die Internetseite schaut wegen der Öffnungszeiten und einen Artikel findet, der einen grinsen lässt.

Richtig gelesen – beim HAUSARZT.

Man erwartet ja normalerweise eher trockene Infos à la „Trinken Sie mehr Wasser“ oder „Bewegen Sie sich mehr“.

Aber nein, dieser Beitrag ist anders. So anders, dass ich ihn einfach teilen MUSS.

Odenwälder Patienten müssen wohl doch anders sein :mrgreen:


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Momente im Bild: Ein Januar-Spaziergang

Ein Januar-SpaziergangKalt ist er, der Januar!

Wer diese Woche schon ein bisschen hier mitgelesen hat, dem dürfte meine Neigung zu Winterfotos nicht entgangen sein. Und ja, es geht weiter! Wenn an einem Sonntag im Januar die Sonne scheint und man es schafft, den inneren Schweinehund zu überwinden, dann geht’s raus und es könnte sein, dass sich auf dem Smartphone einige Fotos ansammeln.

Es gibt einfach diese Momente, in denen die Wintersonne Szenen erschafft, die man über den Rest des Jahres verteilt nicht erlebt.

Frostig ist’s eben

Der Januar ist dabei aber auch nicht gerade der Top-Monat, um ständig die Hände aus den warmen Jackentaschen zu holen, nur um das Smartphone zu bedienen. Kalte Finger garantiert! :mrgreen:

Die Fotos sind nicht aus dem Anspruch heraus entstanden, hier die Meisterwerke des Jahres abzuliefern. Es hat sich einfach beim Schlendern ergeben. Also bevor wieder einer was zu meckern hat: Ganz ruhig, Kunst sollte das nicht werden. ;-)

Ich weiß, das ist nicht jedermanns Sache (muss es ja auch nicht), und für viele sehen die Bilder wahrscheinlich nach „alles gleich“ aus, wenn man die Steinbachwiesen nicht kennt.

Wie auch immer, ich wollte die Momente für mich festhalten. Und falls jemand Lust hat, mal einen Blick draufzuwerfen, der hier vorbeischaut: Viel Spaß!

Der Link hier (oder Klick aufs Foto oben) führt direkt zum Google-Fotos-Ordner. Spart Webspace und lädt trotzdem recht zügig!

  

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