Wenn er selbst im November noch hüpft

Ein sattgrüner Grashüpfer sitzt auf der glänzenden Motorhaube eines dunklen Autos, im Lack spiegelt sich der graue Novemberhimmel.Sie geben einfach keine Ruhe

Kalt, trüb, kaum noch Blätter an den Bäumen und trotzdem sitzt da wieder einer auf meinem Auto:

Ein Grashüpfer, grün wie im Juli, völlig unbeeindruckt von Wetter, Kalender und Logik.

Langsam glaube ich, ich betreibe so etwas wie einen Fahrdienst für Insekten.
Vielleicht bin ich das Uber für Grashüpfer, wer weiß das schon.

Wo kommen die alle her, und noch spannender, wo wollen sie hin?
Fahrgastziel unbekannt, Sprungbereitschaft jederzeit vorhanden :mrgreen:

Und wer meint, das sei Zufall, sollte mal im Blog nach Hüpfer suchen, das sind nämlich sozusagen Serientäter!

Aber vielleicht ist es einfach nur ein kleiner Gruß aus dem Sommer, oder auch eine Erinnerung daran, dass manches nicht aufhört, nur weil der Kalender es so will.
Oder er wollte schlicht mitfahren, weil es auf der Motorhaube wärmer war als auf dem Asphalt ;-)

 

 


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Wenn Bremsen zum Prinzip wird

0-kmh-Tachometer-DesasterkreisZu langsam für die Vernunft

Ich bin ja wirklich kein Freund davon, hirnlos über die Straßen zu brettern, aber zügig fahren ist eben auch kein rasen.

Schau, was auf der Straße los ist

Es kommt eben darauf an, was um einen herum los ist. Auf einer freien Landstraße, auf der 100 km/h erlaubt und auch machbar sind, da kann man die auch fahren.

Ist das Wetter mies, der Verkehr nicht überschaubar oder mit Wildwechsel zu rechnen, ist eben Vorsicht angesagt.

Was mir aber immer öfter auffällt

Viele fahren nicht vorsichtig, sondern ängstlich.
Da sitzt jemand am Steuer, verkrampft schon beim Geradeausfahren und tastet sich mit 60 dahin, wo 100 erlaubt wären.
Nicht, weil er provozieren will, sondern weil er schlicht überfordert ist.

Diese Art von „Sicherheit“ ist trügerisch!

Sie wirkt ruhig, ist aber in Wahrheit ein ständiger Alarmzustand.
Man merkt es an den kleinen Dingen: zu spät geblinkt, abrupt gebremst, der Blick starr auf die Motorhaube, als wäre dort schon das sichere Ziel, wenn man nur lange genug hinstarrt.

Und hinter solchen Autos passiert das, was jeder kennt

Der Rhythmus ist weg, das Denken auch bald.
Man fährt nicht mehr, man hängt einfach fest.
Dann glaubt einer, er müsste zeigen, dass es auch anders geht, genau dort, wo es keiner braucht.

Ganz schlimm wird es, wenn dann noch ein Traktor, ein Linienbus oder ein Radfahrer vor diesen Helden der Bremsscheibe auftaucht.
Dann entsteht eine Kolonne der Ratlosigkeit, in der irgendwann jemand meint, er müsse die Entscheidung für alle treffen.
Das geht oft gut, aber manchmal eben nur knapp.

Ich glaube, viele wollen gar nicht langsam fahren, sie trauen sich einfach nicht, normal zu fahren.
Und so wird Angst zur Verkehrspolitik auf Rädern.

Vernunft bedeutet nicht, jeden Meter zu fürchten, sondern ihn einzuschätzen.
Das ist der Unterschied zwischen bremsen und wissen, wann man’s sollte.

Gedacht und im Kopf verfasst heute früh, als ich bei LEICHTEM Nebel doch länger zur Arbeit gebraucht habe und das, ohne dass wirklich das Wetter schuld war ;-)

 


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Wenn einem (k)ein Licht aufgeht

Wenn einem (k)ein Licht aufgehtAm Wegesrand

Manchmal läuft man einfach so herum, mit oder ohne Ziel, denkt an nichts Besonderes und dann liegen da plötzlich zwei Scheinwerfer.

Ganz ordentlich nebeneinander, als hätten sie sich verabredet.

Keine Scherben, kein Auto weit und breit.

Nur zwei Scheinwerfer, ohne passendes Auto, Blickrichtung Wand :shock:

Da fragt man sich schon, was da wohl war und warum!

Geklaut und entsorgt?
Der Rest vielleicht längst verrostet?
Oder einfach ein Vorrat für dunkle Zeiten?

Was tun?

Ich hab sie da gelassen.

Wer weiß, vielleicht warten sie ja noch auf jemanden, dem ein Licht aufgehen soll :mrgreen:

   

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Mobil wollen sie sein, die Hüpfer!


Grashüpfer auf dem Polo, Mitfahrer auf dem Kofferraum
Sie geben nicht auf

Ich bleibe dabei, die Grashüpfer sind in der Evolution einen Sprung weitergegangen und werden mobil. (Sprung, geiles Wortspiel, gell? :mrgreen: )

Erst der Beginn mit dem Fahrrad, dann schnell
der Schritt zum Auto, sie wollen es!

Okay, ja, bei dem Wetter hätte ich auch keine Lust auf den Drahtesel, im Wagen ist es gemütlicher. Allerdings ist der Platz auf dem Kofferraum eher ungeeignet, oder?


Auge in Auge mit dem Grashüpfer, Nahaufnahme
Auge in Auge

Aber ich muss zugeben, wenn einen so ein Insekt erst einmal vorwurfsvoll anschaut, fügt man sich seinem Willen und lässt es sitzen.

Also, jedenfalls sieht es so aus, sicher bin ich nicht ;-)

 

 

   

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Momente im Bild – Unter Beobachtung

Alles im BlickIch sehe Dich genau!

Manchmal fühlt man sich ja doch ein wenig unter Aufsicht stehend, oder? ;-)

 

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