Paprika mit Identitätsproblem?

Außen rot, innen offenbar noch in der Findungsphase.Jetzt also auch Gemüse

Nun, ich weiß jetzt nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt, aber in unserer neuen und besten aller Zeiten kommt es ja vor, dass manche Leute sich nicht mehr als das identifizieren möchten, was sie ganz offenbar sind.

Nun ja, jedem das Seine oder so, gell? ;-)

Aber es scheint abzufärben

Man kauft eine rote Paprika, jedenfalls dem äußeren Eindruck nach, und stellt dann fest, dass in ihrem Inneren offenbar noch etwas ganz anderes unterwegs ist.

Da steht man dann in der Küche, will eigentlich nur was zu essen machen und fragt sich plötzlich, ob das jetzt Biologie, Kannibalismus oder schon gelebte Neuzeit ist.

Vielleicht lag das Ding im LKW zu dicht neben einer anderen Frucht, die mit ihrer Einordnung ebenfalls so ihre Probleme hatte. Vielleicht wollte die große Paprika aber auch einfach nur zeigen, was heute alles in ihr steckt.

Ich will ja keinem Gemüse zu nahe treten, aber normal ist das alles auch nicht mehr.

Nun ja, was einem beim Blick in das Innere einer Paprika eben so durch den Kopf geht :mrgreen:

 

 

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Dies und das noch:

In Fürth hängt die Liebe etwas sparsamer

Romantik light mit Patina?Romantik mit Rostansatz

Man muss für solche Funde nicht immer sonstwohin fahren, gell? ;-)

Manchmal reicht es schon, wenn man hier bei mir in Fürth im Odenwald die Augen aufmacht.

Da hängt sie dann plötzlich, die große Liebe, in Metall gegossen, ans Geländer gepackt und dem Wetter überlassen.

Viel ist es nicht

Jendefalls hier an dieser Stelle, mehr habe ich jedenfalls nicht entdecken können.

Fürth scheint in dieser Disziplin also eher zurückhaltend zu sein. Andere Orte hängen sich da gefühlt gleich brückenweise mit ewiger Verbundenheit voll, hier wirkt das Ganze eher wie die kleinere Ausgabe. Weniger großes Kino, mehr örtliche Restromantik sozusagen. Hat aber auch was. :mrgreen:

Der Gedanke dahinter ist ja bekannt

Zwei Menschen, ein Schloss, ein Zeichen für Zusammenhalt, für Liebe, für Dauer, für das berühmte Für-immer. Klingt gut. Hat nur wie so oft den kleinen Haken, dass die Wirklichkeit selten Rücksicht auf Symbole nimmt.

Man sagt ja, alte Liebe rostet nicht.

Rostiges Liebesschloss am Brückengeländer in Fürth im Odenwald.Nun ja…

Wenn man sich die Bilder so anschaut, dann hat das Metall (Armor auch?) dazu offenbar eine ganz eigene Meinung. Da rostet es ganz ordentlich vor sich hin, und zwar nicht gerade dezent. Die Schlösser wirken nicht mehr wie ewige Verbundenheit, eher wie Romantik mit Patina und leichtem Substanzverlust :lol:

Besonders schön ist dabei, dass teilweise wohl auch die Namen schon etwas angefressen sind. Wollen wir mal hoffen, dass das nicht auch für die Betroffenen gilt.

Am Anfang ist so ein Liebesschloss immer ein großes Symbol. Später … Na, sagen wir mal so, da hängt dann einfach einn bisschen Metall rum …

Zeit. Alltag. Reibung. Mist. Vielleicht sogar Fürther Wetter. Und wenn am Schluss nur noch ein rostiges Schloss am Geländer hängt, dann ist das immerhin ein stiller Hinweis darauf, dass zwischen großer Geste und echtem Leben doch ein kleiner Unterschied besteht.

Romantisch ist es aber trotzdem, oder doch nicht? :cool:


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Dies und das noch:

Früh hell fährt es sich einfach besser

Früher Morgenhimmel mit hellem Streifen über dunkler Straße.Morgens besser, bald wieder dämlich

Es ist schon angenehm, wenn es morgens wieder früher hell wird.

Beim Autofahren merkt man das sofort. Man sieht mehr, fährt entspannter und kommt irgendwie auch besser in den Tag. Kreuzungen, Einfahrten, alles wirkt gleich ein gutes Stück angenehmer, wenn man nicht schon früh durch halbe Nacht gurken muss.

Noch haben wir ja normale Zeit. Also die vernünftige Variante.

Lange hält das nur leider nicht mehr. In Deutschland wird 2026 in der Nacht vom 28. auf den 29. März wieder auf Sommerzeit umgestellt. Die Uhr springt von 2 auf 3 Uhr, morgens ist es also wieder eine Stunde länger dunkel.

Mach einfach den Schritt zurück

Dann ist es früh zwischen 5 und 6 wieder duster wie im Bärenarsch, damit ein paar Peoples abends länger Licht haben.

Für Biergarten, für drei Grillabende im Jahr und für dieses ewige Gerede vom langen Sommerabend.
Als würden die Massen draußen romantisch den Sonnenuntergang feiern, obwohl ein guter Teil davon ohnehin lieber mit Netflix und Bingesessions auf dem Sofa versackt.

Morgens, wenn Menschen wirklich unterwegs sind, wird es also wieder unpraktischer gemacht. Abends kann man sich dann einreden, das sei alles ganz toll und modern. Politik eben. Noch nicht davon zu reden, dass Frühaufsteher quasi fast bei Sonnenschein ins Bett gehen müssen.

Immerhin, im Hochsommer klappt es dann für ein paar Wochen, dass es morgens natürliches Licht gibt.

Es sei denn, es regnet, im nächsten „heißesten und trockensten Sommer aller Zeiten“ … ,-)

 


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Dies und das noch:

Eingefroren in Schrödingers Moment

Eine Hand lässt ein Wasserglas über dunklen Fliesen fallen, daneben ein panischer Smiley, der Moment kurz vor dem Aufprall. KI generiert.Und Du weißt, Du bist machtlos

Es gibt diese Momente, da schaut man sich selber beim Scheitern zu, gell? ;-)

Nicht lange, eigentlich lediglich für einen Wimpernschlag.

Blöd ist nur, dass sich genau dieser Wimpernschlag anfühlt wie eine kleine Ewigkeit. Diese Phase zwischen „Huch“ und „Shit“ läuft nämlich nicht normal ab. Die läuft in Zeitlupe.

Genau das ist der fiese Teil

Es passiert noch nichts Endgültiges, aber innerlich ist schon alles vorbei. Das Glas fällt noch, das Handy kippt erst, die Tasse ist noch nicht auf dem Boden angekommen, der Satz ist noch nicht ganz raus.

Der Fehler lebt offiziell noch in der Zukunft, aber im Kopf ist die Sache längst erledigt.

Man begreift es sofort

Nur glauben will man es nicht, kann ja alles nicht sein!

Und genau da wird’s schräg.

Der Arm macht noch irgendeine nutzlose Bewegung und die Hand zuckt hinterher (was es meist verschlimmert), als würde sie jetzt plötzlich Wunder bewirken können. Im Kopf läuft erst noch dieses stumpfe „WTF?“ und direkt danach kommt die Wahrheit mit Ansage. :shock:

Den Mist hast Du selber verzapft. Nur Du selber!

Nicht der Boden, nicht das Glas oder was da sonst gerade dabei ist, sich aus Deinem Zugriff zu verabschieden. Oder die Schwerkraft, die heute auch nur ihren Job macht, kein schräger Zufall und erst recht nicht das Schicksal, das angeblich wieder schlechte Laune hat.

Nein.

Du warst das!

Du ganz allein.

Ein Griff daneben, ein Moment nicht aufgepasst, ein Tick zu hektisch, ein Satz zu viel, eine Sekunde zu sicher. Reicht ja völlig.

Und dann wird es richtig unerquicklich, denn ab da gehört Dir die Sache nicht mehr, vergiss es!

Du hast sie in Gang gesetzt, und jetzt läuft sie. Sauber, schnörkellos, ohne Rücksicht und genau vor Deinen Augen, auf Einzelschicksale wird keine Rücksicht mehr genommen.

Du darfst noch zugucken, Du darfst noch kapieren, Du darfst Dich innerlich noch anlügen, dass es sich vielleicht irgendwie fängt, aber eingreifen darfst Du nicht mehr. Der Zug ist weg, und Du stehst daneben wie der Depp, der ihn selbst losgeschickt hat. :roll:

Genau das macht diese Momente so schön (eklig)

Nicht nur, dass etwas schiefgeht. Sondern dass Du in aller Ruhe dabei zusehen darfst, wie aus Deinem kleinen Bockmist etwas wird, das jetzt seinen eigenen Lauf nimmt.

Das „Ding“ entwickelt seine eigene Dynamik, bekommt eine Postleitzahl und einen eigenen Raum in der Evolution und beansprucht Lebensraum. Da fällt nicht bloß etwas. Da kippt nicht nur irgendwas. Da marschiert Dein Fehler los und zeigt Dir sehr deutlich, dass er auch ohne weitere Hilfe bestens zurechtkommt.

Und Du? Du kannst live dabei sein

Erst kommt noch dieses alberne Hoffen. Vielleicht fängt es sich. Vielleicht war’s doch nicht so schlimm. Vielleicht geht’s diesmal gut. Klar. Und vielleicht baut sich der ganze Mist nebenbei auch noch selbst zurück. Ähm … lass‘ überlegen … NEIN! :cool:

Dann macht es Klick

Nicht dieses nette Klick von „aha, wieder was gelernt“. Eher dieses trockene, unangenehme Klick, bei dem im Hirn ankommt: Tja. Das war’s. Jetzt lebst Du mit dem, was Du da gerade selber angeschoben hast.

Genau das nenne ich „Schrödingers Moment.“ :mrgreen:

 


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Wenn selbst die Regenwürmer abhauen

Nasser Pflasterparkplatz mit vielen Regenwürmern bei Regen am frühen Morgen.Weg, einfach nur weg?

Heute früh auf dem Parkplatz der Firma, siehe (leider schlechtes) Bild.

Es regnete, ich wurde nass, das Foto ist also eher Beweismittel als Kunstwerk, und trotzdem lässt sich denke ich ziemlich gut erkennen, dass dort gerade etwas im Gange war.

Überall Regenwürmer

Wirklich überall :shock:

Bei ungefähr 40 habe ich aufgehört zu zählen, auch deshalb, weil es weiterhin von oben kam und ich nicht vorhatte, für eine vollständige Wurmstatistik komplett durchzuweichen, zumal auf dem Bild natürlich längst nicht alle zu sehen sind.

Nun kann man jetzt sicherlich sagen, bei Regen seien Regenwürmer nun nicht die sensationellste Entdeckung aller Zeiten, stimmt schon.

Wenn allerdings eine gefühlte Massenflucht über den Firmenparkplatz läuft, dann darf man sich schon fragen, ob da mehr im Busch ist. Oder eher unter dem Pflaster.

Und nein, ich denke auch an der Firma liegt es nicht ;-)

Vielleicht wissen die kleinen Schleimer einfach mehr als wir.

Und wenn inzwischen schon die Regenwürmer bei Regen das Weite suchen, dann ist es wohl wirklich bald so weit.

Sie kommen :mrgreen:

 


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Was genau will uns dieses Schild sagen?

Aufzugtür mit Schild Lastenaufzug nur für MitarbeiterWenn der normale Aufzug wohl nicht mehr reicht

Es gibt Schilder, die regeln einfach nur irgendwie irgendwo irgendwas.

Es gibt aber on top noch Schilder, die machen sofort ein kleines Gedankenkino auf.

Lastenaufzug, nur für Mitarbeiter“ gehört ziemlich eindeutig zur zweiten Sorte.

Auf der Suche nach dem Sinn

Bei so einem Schild kommt unweigerlich die Frage auf, was man den Mitarbeitern dort eigentlich unterstellt.

Besonders viel zu tragen, besonders viel Gewicht, oder einfach nur besonders viel Vertrauen in stabile Technik? Vielleicht ist es sogar der diskrete Hinweis auf eine längst fällige Diät, nur eben in besonders charmanter Verpackung, ungesagte Dinge sind ja zuweilen viel deutlicher, gell?

Aber: Man weiß es nicht!

Natürlich ist der wahre Grund am Ende vermutlich völlig unspektakulär.

Kisten, Ware, Rollwagen, Logistik, sowas eben, nur möchte mein Kopf da einfach mehr Show hinter vermuten :mrgreen:

So oder so, wir werden es vermutlich nie erfahren, weil es jedem klar ist … oder? ;-)

 


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Ein Blatt mit Sonderrechten?

Ein einzelnes Herbstblatt liegt auf trockenem Pflaster, darauf glitzern mehrere Tautropfen, rundherum ist der Gehweg trocken.Tau auf dem Gehweg

Mittags um halb eins, Sonne draußen, alles trocken, kurzer Spaziergang gegen 12:15.

Der Gehweg war total trocken, die Sonne ausnahmsweise da, sozusagen alles normal.

Da springt was ins Auge

Mitten auf dem Weg lag ein Blatt, komplett mit Tautropfen. Nicht „leicht feucht“, sondern richtig sichtbar. Der Kontrast war so krass, dass es mir eben aufgefallen ist und wenn im Alltag etwas (nicht) auffällt, dann muss es in den Blog! ;-)

Das Schräge daran?

Rundherum war alles trocken. Wirklich alles. Keine feuchten Stellen, keine Ahnung wo das herkommen soll.

Das Blatt lag da, als hätte es Hausrecht. Niemand trat drauf, nichts hat es weggeschoben, nicht mal der Wind hatte Lust da irgendwie einen Laubbläser zu simulieren.

An der Stelle ist nicht die Hölle los, klar, aber „seit Stunden unberührt“ wirkt trotzdem seltsam.

Ja, auch ich habe dieses Fotomodell nicht berührt.

Mikroklima, Schattenrest, globale Überfeuchtung – wer weiß es schon … :mrgreen:

   

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Wenn er selbst im November noch hüpft

Ein sattgrüner Grashüpfer sitzt auf der glänzenden Motorhaube eines dunklen Autos, im Lack spiegelt sich der graue Novemberhimmel.Sie geben einfach keine Ruhe

Kalt, trüb, kaum noch Blätter an den Bäumen und trotzdem sitzt da wieder einer auf meinem Auto:

Ein Grashüpfer, grün wie im Juli, völlig unbeeindruckt von Wetter, Kalender und Logik.

Langsam glaube ich, ich betreibe so etwas wie einen Fahrdienst für Insekten.
Vielleicht bin ich das Uber für Grashüpfer, wer weiß das schon.

Wo kommen die alle her, und noch spannender, wo wollen sie hin?
Fahrgastziel unbekannt, Sprungbereitschaft jederzeit vorhanden :mrgreen:

Und wer meint, das sei Zufall, sollte mal im Blog nach Hüpfer suchen, das sind nämlich sozusagen Serientäter!

Aber vielleicht ist es einfach nur ein kleiner Gruß aus dem Sommer, oder auch eine Erinnerung daran, dass manches nicht aufhört, nur weil der Kalender es so will.
Oder er wollte schlicht mitfahren, weil es auf der Motorhaube wärmer war als auf dem Asphalt ;-)

 

 


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Wenn Bremsen zum Prinzip wird

0-kmh-Tachometer-DesasterkreisZu langsam für die Vernunft

Ich bin ja wirklich kein Freund davon, hirnlos über die Straßen zu brettern, aber zügig fahren ist eben auch kein rasen.

Schau, was auf der Straße los ist

Es kommt eben darauf an, was um einen herum los ist. Auf einer freien Landstraße, auf der 100 km/h erlaubt und auch machbar sind, da kann man die auch fahren.

Ist das Wetter mies, der Verkehr nicht überschaubar oder mit Wildwechsel zu rechnen, ist eben Vorsicht angesagt.

Was mir aber immer öfter auffällt

Viele fahren nicht vorsichtig, sondern ängstlich.
Da sitzt jemand am Steuer, verkrampft schon beim Geradeausfahren und tastet sich mit 60 dahin, wo 100 erlaubt wären.
Nicht, weil er provozieren will, sondern weil er schlicht überfordert ist.

Diese Art von „Sicherheit“ ist trügerisch!

Sie wirkt ruhig, ist aber in Wahrheit ein ständiger Alarmzustand.
Man merkt es an den kleinen Dingen: zu spät geblinkt, abrupt gebremst, der Blick starr auf die Motorhaube, als wäre dort schon das sichere Ziel, wenn man nur lange genug hinstarrt.

Und hinter solchen Autos passiert das, was jeder kennt

Der Rhythmus ist weg, das Denken auch bald.
Man fährt nicht mehr, man hängt einfach fest.
Dann glaubt einer, er müsste zeigen, dass es auch anders geht, genau dort, wo es keiner braucht.

Ganz schlimm wird es, wenn dann noch ein Traktor, ein Linienbus oder ein Radfahrer vor diesen Helden der Bremsscheibe auftaucht.
Dann entsteht eine Kolonne der Ratlosigkeit, in der irgendwann jemand meint, er müsse die Entscheidung für alle treffen.
Das geht oft gut, aber manchmal eben nur knapp.

Ich glaube, viele wollen gar nicht langsam fahren, sie trauen sich einfach nicht, normal zu fahren.
Und so wird Angst zur Verkehrspolitik auf Rädern.

Vernunft bedeutet nicht, jeden Meter zu fürchten, sondern ihn einzuschätzen.
Das ist der Unterschied zwischen bremsen und wissen, wann man’s sollte.

Gedacht und im Kopf verfasst heute früh, als ich bei LEICHTEM Nebel doch länger zur Arbeit gebraucht habe und das, ohne dass wirklich das Wetter schuld war ;-)

 


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Wenn einem (k)ein Licht aufgeht

Wenn einem (k)ein Licht aufgehtAm Wegesrand

Manchmal läuft man einfach so herum, mit oder ohne Ziel, denkt an nichts Besonderes und dann liegen da plötzlich zwei Scheinwerfer.

Ganz ordentlich nebeneinander, als hätten sie sich verabredet.

Keine Scherben, kein Auto weit und breit.

Nur zwei Scheinwerfer, ohne passendes Auto, Blickrichtung Wand :shock:

Da fragt man sich schon, was da wohl war und warum!

Geklaut und entsorgt?
Der Rest vielleicht längst verrostet?
Oder einfach ein Vorrat für dunkle Zeiten?

Was tun?

Ich hab sie da gelassen.

Wer weiß, vielleicht warten sie ja noch auf jemanden, dem ein Licht aufgehen soll :mrgreen:

   

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