Der Low-Carb-Quark-Früchtemix-Auflauf

Quarkauflauf mit FrüchtemixDie Version mit Fruchtmix

Kirschen und Mandarinen hatten wir ja schon, nun muss ein Fruchtmix aus der Dose mal zeigen, wie er sich im Low-Carb-Auflauf geschmacklich verhält. Jetzt fragt mich bitte nur nicht, was da im Detail in der Dose steckt(e). Ananas und Pfirsich habe ich sicher erkannt, Birnen und Weintrauben könnten auch dabei sein. Der Farbe nach, befindet sich sogar eine Kirsche irgendwo in der Masse, gefunden habe ich sie aber noch nicht ;-) Ich meine, ok, die muss ja auch nicht auf meinem Teller landen, es sind ja noch andere Personen hier im Haushalt.

Das Rezept wiederhole ich nicht erneut, das steht ja alles schon in den beiden oben verlinkten Artikeln. Die Kalorien samt Broteinheiten liegen auch alle im vergleichbaren Rahmen, ansonsten haben wir nichts verändert.

Ergebnis:

Er schmeckt richtig gut :-)

Letztlich scheint es fast egal zu sein, welche Früchte man in die Quarkmasse gibt. Solange man das Obst an sich mag, scheint es auch im Quarkauflauf zu funktionieren. Ein Auge sollte auf die Backzeit geworfen werden, der Flüssigkeitsgehalt des Ganzen kann es unter Umständen notwendig machen, den Backofen 20-30 Minuten länger in Betrieb zu lassen. Wenn die Mitte nicht mehr flüssig ist, lassen wir den Auflauf immer mit dem Ofen auskühlen, bisher hat das ganz gut funktioniert ;-)

 

 

Der Low-Carb-Quark-Früchte-Auflauf, Mandarinentest

Quark-Fruchtauflauf-Low-Carb-MandarineDer nächste Versuch mit Mandarinen

Die Variante mit Kirschen hat ja bereits den Geschmackstest bestanden. Da sich hier im Haushalt leider nicht jeder mit Kirschen anfreunden kann (unglaublich, oder?), müssen wir noch Alternativen finden. Nebenbei, wer will auch schon immer das Gleiche essen?

Die aktuelle Version ist mit 350 Gramm Mandarinen (gezuckert) aus der Dose bestückt, das Ergebnis ist geschmacklich mindestens genau so gut, wie die Kirschvariante. Es empfiehlt sich allerdings, den Anteil der Mandarinen deutlich zu reduzieren, vermutlich sind maximal 150-200 Gramm absolut ausreichend ;-)

Kalorien- und Broteinheiten dürften sich in etwa im gleichen Rahmen bewegen, wie beim Kirschauflauf.

Update: Hier geht es zum Früchtemix ;-)

 

 

Der Low-Carb-Quark-Früchte-Auflauf

Low Carb Quarkauflauf mit KirschenEine Low-Carb-Nascherei, der nächste Versuch

Da bei mir ja die Ernährung, bedingt durch die Diabetes, eng mit einem besonders wachsamen Auge auf die Kohlenhydrate verbunden ist, bin ich natürlich immer wieder auf der Suche nach Leckereien, die den Blutzucker möglichst wenig erhöhen. Wenn zeitgleich noch die Kalorien im überschaubaren Rahmen bleiben, umso besser. Schließlich will ich auch die Erfolge eines ganzen Jahres nicht wieder verschenken.

Dieses Mal ist die Wahl auf einen Low-Carb-Früchte-Auflauf gefallen, welcher, zugegebener Maßen, inhaltlich mit dem Low-Carb-Käsekuchen, eine enge Verwandtschaft aufweist. Nachdem dieser sehr neutral bis nach gar nichts geschmeckt hat, mussten wir uns etwas einfallen lassen. Wie auch immer, da die Erfahrungen mit solchem Naschwerk sich mehren, haben ich und Tochter B. uns auf einen Versuch eingelassen.

Fazit: Er schmeckt gut! 

Sogar so gut, dass er nun einen festen Platz im heimischen Rezeptbuch erhält. Weitere Experimente mit anderen Fruchtsorten, stehen allerdings noch aus.

Quarkauflauf + KirschenRezept

  • 500 Gramm Magerquark 0,2%
  • 1 Päckchen Puddingpulver
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 350 Gramm Kirschen aus dem Glas (Sauerkirschen gezuckert)
  • Ca. 3 Gramm Flüssigsüße.

Quarkauflauf (2) Einfach alles gut vermischen, zum Schluss die Kirschen unterrühren und dann bei 160°C Ober-/Unterhitze ab in eine Auflaufform, danach natürlich in  den Backofen. Empfohlen sind 60 Minuten Backzeit, wir sind aber auf gut 100 Minuten gekommen, was wohl den Kirschen zu verdanken ist. Try & Error eben :mrgreen: Zu Beginn ist alles recht flüssig, wenn die Mitte auch fest wird, ist der Auflauf gar.

Quarkauflauf mit Kirschen in heiß & fertig ;-)Kalorien und Zucker

Wie immer ermittelt aus der Summe der Zutaten, grandiose Abweichungen und Irrtümer sind möglich! Meine Zuckerwerte und das Körpergewicht haben aber auch nach drei Tagen gezeigt, dass ich nicht komplett falschgelegen haben kann. Wie auch immer, dass Nachkochen geschieht ohnehin auf eigene Gefahr!

Jedenfalls bringen 100 Gramm des Auflaufs rund 85 kcal an Energie und 0,8 Broteinheiten mit sich, was eigentlich gut zu beherrschen ist. Jedenfalls dann, wenn man nicht das komplette Teil am Stück isst.

Ein Stück Low-Carb-Quark-KirschkuchenDer nächste Versuch mit Mandarinen, Erdbeeren und einem Früchtemix steht auf der Kurzzeitliste, ich werde natürlich berichten.

Nachtrag:

Mandarinen gehen ebenfalls, mittlerweile ist auch ein Fruchtmix aus der Dose erprobt.

Guten Hunger ;-)

 

 

 

Das kann man echt machen: Der Salat als TV-Snack

Snack itWer knabbert nicht gerne?

Ihr kennt das bestimmt: Am Abend sitzt man vor der Glotze, schaut sich einen Film an oder nutzt die Zeit auf eine sinnvollere Weise. Irgendwann kommt dann die Erkenntnis, dass das Abendessen ja doch schon eine Weile her ist und man eigentlich ein paar zusätzliche Kalorien, in körpereigene Energie umwandeln könnte.

Für gewöhnlich ist dies der Moment, in dem Chips, Erdnüsse oder Salzstangen ihre Verpackungen verlassen müssen und den Weg alles Verdaulichen beschreiten. Nicht selten muss dann die komplette Packung vertilgt werden, wer macht denn schon halbe Sachen? Wenn man allerdings auf seine Kalorien achten will oder muss, kann so ein Leckerchen durchaus den kompletten Tagesbedarf auf den Kopf stellen.

Tja, da ich solche Dinge nicht mehr unkontrolliert dem Zufall überlassen will, habe ich nach Alternativen gesucht, wenn der Tagesplan keine Reserven mehr zu bieten hat. Witzigerweise bin ich am Ende bei so einer Tüte Fertigsalat hängen geblieben, die es für um einen Euro herum, bei Aldi zu kaufen gibt. Die Sorte in dieser blauen Packung ist bereits mit Petersilie und Schnittlauch verfeinert, für mich eine gute Kombi. In der Tüte befinden sich 100 Gramm Grünzeug, somit schlägt die komplette Ladung nur mit 16 kcal zu Buche. Selbst wenn man sich eine vergleichbare Mischung selber zusammenstellt, sollte sich daran auch nichts gravierendes ändern.

Umdenken eben!

Klingt komisch? Vielleicht wirkt es so. Ich denke allerdings, der Gedanke so zu naschen, ist einfach nur ungewohnt. Geschmacklich ist so ein Salat auch nicht lediglich ein Kompromiss, er ist eben einfach nur nicht als Knabberwerk assoziiert.

Ich esse durchaus auch Chips und den ganzen anderen Kram, da binde ich aber alles mit in meine Kalorienbilanz ein, weil man sich sonst ganz schnell wieder an höhere Zahlen auf der Waage gewöhnen muss. Die paar kcal für eine kleine Salatladung zusätzlich, werden aber niemanden in Gewissenskonflikte führen. Immerhin geht es darum, seine Essgelüste zu erfüllen, nicht die Hauptmahlzeit des Tages zu erledigen.

Muss man natürlich alles nicht mögen oder glauben. Es soll sich aber niemand beschweren, weil ich nichts gesagt habe ;-)

 

 

 

Der Desasterkreis ist Käse

Schmierkaese EckenKreise, Desaster und Schmierkäse

Ich merke immer wieder, wie sinnvoll die Entscheidung war, den Desasterkreis eben genau so zu nennen.

Heute geht es um Schmierkäse.

Eigentlich kann man dieses bescheuerte Wort auch durch Streichkäse ersetzen, ich amüsiere mich aber lieber mit dem altbekannten Begriff aus meiner Kindheit. Schmierkäse, das klingt so herrlich unfein, ich muss schon wieder grinsen :-D

Unabhängig davon, mag ich diese Spachtelmasse geschmacklich, vorzugsweise auf Brötchen. Also auf echten, klassischen Brötchen, nicht auf irgendwelchen neumodisch gepimpten Backwaren ähnlicher Bauart. Da ich ja zusätzlich noch ein Genießer, geradezu ein Gourmet bin, hat es mir dieses runde Sortiment von Aldi besonders angetan. Blöderweise aber nicht jede Ecke daraus, nur drei Sorten. Die Kräutervariante kann ich zwar essen, dies funktioniert aber nur, wenn ich alles andere im Kühlschrank noch viel weniger will.

Das richtig Dumme ist, dass eben in der Kreisverpackung auch immer mehrere von dieser Kräutermasse drin sind. Natürlich bleiben die dann übrig und liegen beleidigt in der Pappschachtel. Nach der vierten Packung verfügt man dann über einen puren Kreis aus Kräuter-Schmierkäse (ich muss wieder lachen :mrgreen: ).

Natürlich habe ich versucht, das Problem durch andere Marken oder Sorten zu umgehen, zu 100% doof bin ich ja nun auch nicht. Aber, ich finde nichts! Zumindest bisher, wobei ich eben auch nicht diese Backsteineklötze kaufen mag, die mit gefühlt einem Kilo puren Inhalts. Das muss doch erst mal gegessen werden, Kalorien und so. Wenn man gelegentlich den Geschmack wechseln möchte, liegen da dann ja gleich mehrere im Kühlschrank. Über Wochen gar. Wissenschaftlich ist die Metamorphose offener Schmiekäseanschnittstellen doch noch gar nicht ausreichend erforscht. Habe zumindest noch nie etwas darüber gelesen.

Das ist eben keine runde Sache, mit dem Schmierkäse im Kreis. Einfach ein Desasterkreis!

 

 

 

Soul Care: Tea Time

Soul Care Tea TimeSo, nun ist Teezeit!

Und Ihr so? ;-)

Ne, aber mal im ernst. Wenn der Tag eine ruhige Minute zulässt, kann eine Tasse Tee wirklich die innere Drehzahl herunterschrauben. Ruhig ein wenig zeremoniell zubereiten und genießen, nicht einfach mit Geblubber herunterglorzen.

Wir haben hier auch früher schon Tee getrunken, jahrzehntelang immer die Schnelldreher mit Teebeuteln, was an sich auch schon recht nett ist. Vor einigen Jahren kam dann meine Frau auf die Idee, uns zu Weihnachten mit einer Art Grundausstattung für frischen Tee zu beschenken. Eine nicht geringe Rolle dürfte auch der kleine Teeladen hier in Fürth gespielt haben, wo man wirklich inspiriert wird, wenn man denn Tee mag. Jedenfalls haben wir seit dem ein kleines Ritual um unseren frischen Tee entwickelt, welches hier niemand mehr missen möchte. Das Geschirr von damals hat leider den Alltagsbetrieb nicht komplett ohne Blessuren überstanden, was unserer Sympathie zu Sache aber nicht schadet ;-)

Wenn man dabei ist sein Gewicht nach unten zu korrigieren, ist Tee übrigens auch eine gutes Mittel, Heißhungerattacken den Kampf anzusagen! Man kann die Geschmacksnerven beschäftigen und den Magen bei Laune halten, ohne Kalorien zu sich zu nehmen. Natürlich nur, wenn da nicht 10 Stücke Zucker drin sind, das sollte jedem klar sein :mrgreen: Süßstoff und Ähnliches sind aber erfunden, das sollte keine Hürde sein.

Neben dem klassischen Pfefferminztee gibt es noch dermaßen viele Sorten, ich kann mich nicht wirklich festlegen, welche mein Favorit ist. Bei Magenzwicken wähle ich ‚Ingwer auf Kräuter‘ oder ‚Ingwer mit Zitronenmelisse‘, bei Gegrummel im Darm eher ‚Fenchel mit Anis und Kümmel‘. Schmecken muss es eben.

Die Dame hier in besagtem Teeladen bietet auch unzählige Probetütchen an, mit deren Hilfe immer wieder mal was Neues getestet werden kann. Ich schätze, so rund 5% der Sorten habe ich schon probiert ;-)