Das Feld war beim Frisör

Abgeerntetes Feld Ende Juli, aufgenommen von derselben Stelle wie in den Monaten zuvor.Das Feld bleibt, der Alltag zieht weiter

Man muss die Reihe ja rund machen, gell? ;-)

Also stand ich gestern wieder an derselben Stelle, an der ich inzwischen seit Ende März immer mal das gleiche Feld fotografiere. Mehrfach in der Woche führt mich meine Mittagsrunde dort vorbei, sofern Zeit und Wetter mitspielen, der Standort ist also nicht gerade schwer wiederzufinden.

Diesmal war das Feld beim Frisör :mrgreen:

Wo im Juni noch alles stand und langsam reif wurde, bleiben jetzt nur noch Stoppeln. Kurz geschnitten, sauber abgeräumt und vermutlich schon bereit dafür, demnächst wieder neu aufgeladen zu werden.

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Tagpfauenauge auf Sonnendeck

Tagpfauenauge mit geöffneten Flügeln auf einer hellen Steinfläche im Garten.Wenn der Kollege wieder in der Sonne sitzt

Da ist er also wieder, der Kollege vom kleinen Schmetterlingsbad im Garten.

Im letzten Beitrag Stopp! Kein Nachtfalter saß er spät am Abend auf den feuchten Steinen am Außenwasseranschluss, nahm offenbar erst einmal Wasser auf und sah mit zusammengeklappten Flügeln so unauffällig aus, dass man ihn fast übersehen hätte. Tagsüber flatterten mehrere Tagpfauenaugen herum, abends saß da dieses dunkle, getarnte Etwas und ließ offen, ob er nun wirklich einer davon war oder einfach nur wieder ein kleines Rätsel auf sechs Beinen.

Jetzt hat er den Vorhang hochgezogen.

Diesmal saß der Kollege nicht im Halbdunkel an der Tankstelle, sondern schön offen auf einer Steinfläche, Flügel ausgebreitet, Sonne drauf, Ruhe im System.

Natürlich an einer anderen Stelle, denn man sonnt sich ja nicht da, wo man nachts badet und trinkt. Ein bisschen Stil darf selbst ein Falter haben, gell? :mrgreen:

Nachts betrinken, tagsüber sonnen

Was für ein Lotterleben!

Nachts kommt der Herr zum Baden und Trinken vorbei, am Tag setzt er sich irgendwo anders dekorativ in die Sonne und lässt sich fotografieren. Nur – nicht von mir :roll:

Das Foto hat Tochter S. gemacht, ich selbst bekam nicht einmal den Popo, denn bei mir war unter drei Meter Abstand Schluss. Kaum komme ich mit dem Handy in Reichweite, macht er die Flatter.

Kann man natürlich machen, wirkt aber schon ein bisschen persönlich… Wollte ich nur mal so gesagt haben, Herr Falter!

Offenbar bin ich in diesem Garten fürs Wasser zuständig, fürs Schreiben und fürs spätere Meckern, während andere das Foto bekommen.

Diesmal mit geöffnetem Beweisstück

Beim letzten Mal war die Sache noch nicht ganz so eindeutig. Dunkle Unterseite, Abendlicht, zusammengeklappte Flügel und ein Falter, der eher nach großer Motte aussah, als denn nach Schmetterling.

Wissenswertes zum Tagpfauenauge

Das Tagpfauenauge heißt wissenschaftlich Aglais io und gehört zu den Edelfaltern. Auffällig sind die großen Augenflecken auf den Flügeln, durch die der Falter bei geöffneten Flügeln ziemlich gut zu erkennen ist.

Tagpfauenaugen überwintern als fertige Falter, zum Beispiel in Höhlen, Kellern oder Garagen. An den ersten wärmeren Tagen können sie schon ab März wieder auftauchen. Sie sonnen sich gerne auf freien, windgeschützten Stellen, was dieses Exemplar offenbar sehr wörtlich genommen hat.

Die Eier werden auf Brennnesseln abgelegt. Wer also irgendwo im Garten ein paar Brennnesseln stehen lässt, betreibt im Grunde schon ein kleines Tagpfauenauge-Servicecenter. Nur ohne Schild, Parkplatz und Öffnungszeiten.

Quelle und mehr Infos:
BUND Rheinland-Pfalz: Tagpfauenauge

Das kleinste Sonnendeck im Garten

Langsam wirkt es fast so, als hätte sich herumgesprochen, dass es hier im Garten nicht nur Wasser, Steine, Pflanzen und Menschen mit Handy gibt, sondern auch halbwegs brauchbare Plätze für kurze Falter-Auftritte.

Ich freue mich, so etwas im Garten zu haben, denn im Gegensatz zu früher sehe ich sie nicht mehr oft, die Tagpfauenaugen und Schmetterlinge an sich.

 

 

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Garten schlägt Fußball-WM

Eichelhäher sitzt auf einem kleinen Holzhaus im Garten, umgeben von Efeu, Baumstämmen und dichtem Grün.Wer braucht schon eine Fußball-WM, wenn er einen Garten hat?

Da sitzt man draußen, macht eigentlich nichts Besonderes, und plötzlich steht ein Eichelhäher im Gras. Ob er in den Blog wollte?

So ganz klar ist mir das nicht, weil vom Anschleichen bis zum maximalen Handyzoom so ziemlich alles notwendig war, um ihn digital zu verewigen. Wahrscheinlich sieht man den Bildern das auch an.

Der Garten liefert eben

Später saß er dann auf dem kleinen Holzhaus, etwas besser platziert, mit dem blauen Flügelfeld gut sichtbar und genug Haltung für ein eigenes kleines Gartenereignis.

Von „ich sehe den Vogel“ bis „ich habe Bilder vom Vogel“ waren da bestimmt fünf bis zehn Minuten vergangen. Immer: Ein Schritt vor, Vogel schaut. Vogel zuckt, stehenbleiben, Foto machen. Beim Maximum an Nähe hat er dann die Flatter gemacht :mrgreen:

Aber: Mir hat’s gereicht.

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Die Goldrute wollte wohl bleiben

Frisch verpflanzte Goldrute im September 2020Sechs Jahre später steht sie da

Sommer, Sonne, Urlaub und dann?

Klar, ein Bericht aus dem Garten, weil ich eben draußen bin, wann immer es geht. Kind der 70er und 80er oder so, ich weiß es nicht :mrgreen:

Heute jedenfalls:

Am 5. September 2020 habe ich diese Goldrute verpflanzt. Kaum war sie an ihrem neuen Platz, kam schlagartig mieses Wetter auf und blieb gleich für mehrere Wochen.

Nass, kalt, ungemütlich, trotz eines der heißesten und trockensten Sommer aller Zeiten… :roll:

Ich war fast sicher, dass ich sie nicht verpflanzt, sondern nur für ihr baldiges Ende umgebettet hatte.

Die Goldrute sah das offensichtlich anders

Das war ohnehin die Zeit, in der ich im Garten reichlich gebuddelt und geschnippelt hatte. Während ich oben beschäftigt war, kümmerte sich wenig später Rudi der Maulwurf unten um den Rest.

Das aktuelle Foto stammt vom 2. Juli 2026. Gleiche Pflanze, gleicher Garten, nur fast sechs Jahre später. Aus den ziemlich traurig aussehenden Stängeln von damals ist inzwischen ein ordentlicher Busch geworden, der seinen Platz sehr überzeugend beansprucht.

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Stopp! (K)ein Nachtfalter?

Ein vermutliches Tagpfauenauge tankt spät am Abend auf dem feuchten Boden am Außenwasseranschluss auf ;-)Vollbremsung im Halbdunkel

Samstagabend, irgendwann zwischen 22 und 23 Uhr. Es war fast dunkel, ein paar aus meinem Clan saßen noch draußen, ich ging nur kurz rein und kam wieder heraus.

Plötzlich brüllten alle:

„STOPP! Nicht drauftreten, da sitzt jemand und tankt auf!“

Vollbremsung, Schockstarre, Blick auf den Boden.

Obwohl da angeblich jemand direkt vor mir saß, musste ich den Kollegen erst einmal suchen. Mit zusammengeklappten Flügeln war der Falter auf den nassen Steinen nämlich ziemlich gut getarnt.

Am Tag waren mehrere Tagpfauenaugen um mich herumgeflattert, die dunkle Unterseite könnte ebenfalls passen. Ganz festnageln will ich mich trotzdem nicht, weil der Kollege seine berühmten Augen natürlich geschlossen hielt.

Sehr hilfreich :roll:

Kein Nachtfalter, aber Nachtschicht

Tagpfauenaugen sind hier im Blog nun wirklich keine Unbekannten. Schon 2022 hieß es Hallo Tagpfauenauge, und im vergangenen Jahr wurde geklärt, dass Schmetterlinge freundlich sind, weil selbst der Hintern noch als Fotomotiv taugt.

Bei diesem Exemplar war allerdings nicht einmal davon viel zu erkennen.

Handy raus, Licht an, knipsen und filmen, während der Falter einfach sitzen blieb. Kein hektisches Geflatter, kein Abflug und vor allem wieder nichts mit Tierpopo oder Tierarsch.

Nach dem Eichelhäher ohne Popo bekommt mein Ruf als Tierarsch-Fotograf langsam wirklich Risse :mrgreen:

Spätschicht an der Tankstelle

An genau dieser Stelle befindet sich unser Außenwasseranschluss. Ich hatte über den Tag ein bisschen geplanscht und dabei einiges an Wasser verteilt, der Boden war also noch ordentlich feucht.

Der Tag war heiß, der Falter wirkte ziemlich erledigt und für mich sah das eindeutig danach aus, als würde er dort erst einmal nachtanken.

Er blieb lange sitzen, ließ sich weder vom Licht noch vom Handy groß stören und war irgendwann verschwunden.

Offenbar wieder genug Reichweite ;-)

Der Kollege in bewegten Bildern

 

@desasterkreis.deDa sitzt ein Schmetterling auf dem nassen Boden, lässt mich mit der Kamera ziemlich nah heran und wird ausführlich kommentiert. Nur auf das naheliegendste Wort komme ich im ganzen Video nicht: Schmetterling 😁🦋 #Schmetterling #Naturbeobachtung #Desasterkreis # Natur♬ Originalton – desasterkreis.de

Am nächsten Morgen wieder geöffnet

Sonntagmorgen saß ich erneut draußen. Alles trocken.

Prompt kam ein Tagpfauenauge angeflogen und setzte sich ziemlich genau an dieselbe Stelle.

Ob es derselbe war? Keine Ahnung. Vielleicht wollte er nur prüfen, ob das Bad wieder geöffnet hatte.

Ich verteilte jedenfalls noch einmal etwas Wasser und ging rein. Man will die Intimsphäre beim Baden schließlich wahren, nicht? Das habe ich spätestens bei der Rabenkrähe im Hamburger Badezimmer gelernt :mrgreen:

Jetzt bin ich gespannt, ob das öfter vorkommt. Vielleicht habe ich aus Versehen das kleinste Schmetterlingsbad im Odenwald eröffnet.

Ob Falter untereinander gute Schwimmbäder weiterempfehlen, weiß ich leider nicht, aber falls ja, brauche ich demnächst aushängende Öffnungszeiten :roll:

 

      

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Achtung Froschkinder, besser grillen!

Grillgut über heißer Holzkohle.Warum man grillen muss?

Weil der Frosch Kinder hat!

Heute wurden Temperaturen angekündigt, als würde der Odenwald bis zum Abend vollständig verdampfen. Also Hochsommer, wenn man den Panikzwang der Medien mal ignoriert.

Wir hatten trotzdem nichts Besseres vor, als den Garten auf Vordermann zu bringen. Richtig ranklotzen, volle Leistung in der Hitze, Schweiß, Dreck, echte Helden eben.

Wir hätten das auch durchgezogen. Ganz sicher.

Dann kam der Frosch

Genauer gesagt, seine Kinder. Jede Menge winzige Froschkinder, die im Gras herumhüpften und bei jedem Schritt Gefahr liefen, Bekanntschaft mit Rasenmäher, Freischneider oder unseren Schuhen zu machen.

@desasterkreis.de

Was man eben so findet im Gras 😁

♬ Originalton – desasterkreis.de

Wer will schon Froschkinder zerfetzen?

Eben :shock:

Damit war die Gartenarbeit leider vollkommen unmöglich. Wirklich tragisch, sooooo schade …

Wir mussten resignieren, sämtliche Pläne aufgeben und uns schweren Herzens unserem Schicksal ergeben.

Fleisch und Würstchen auf einem Holzkohlegrill.Opfer müssen gebracht werden

Also Grill an, Fleisch drauf und irgendwie versuchen, mit dieser bitteren Niederlage klarzukommen.

@desasterkreis.de

Wer das vorhergehende Video gesehen hat: Das ist Froschschutz 😁

♬ Originalton – desasterkreis.de

Scheiße, was sind wir doch opferbereit :mrgreen:

 

      

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Summen zwischen Beton und Technik

Viel Beton, wenig Grün, aber immerhin ein paar Zimmer für alles, was summt und krabbelt.Ein Hotel mitten in der Steinwüste

Frankfurt kann viel. Hoch, voll, teuer und vor allem ziemlich steinig.

Oben im Dachbereich eines großen Einkaufs- und Business-Komplexes sieht es entsprechend aus. Wenig Grün, keine Wiese, kein Wald, dafür Glas, Beton, Technik und Flächen, auf denen Natur eher wie ein Irrtum wirkt.

Mitten in dieser Steinwüste steht dieses Insektenhotel.

Kleine Zimmer, kein Frühstück, vermutlich eine eher mäßige Aussicht, dafür trocken und wenigstens ein Platz für alles, was summt, krabbelt und sich von etwas Großstadt nicht abschrecken lässt.

Gute Lage sieht anders aus

Klar, aus der Frankfurter Betonwüste wird wegen dieses Holzkastens kein Biotop. Ein paar Röhrchen retten auch nicht mal eben die ganze Insektenwelt, so funktioniert das nun einmal nicht.

Sie sind aber mehr als gar nichts.

Bei mir hatte sich kürzlich noch ein Insekt ganz ohne Buchungsportal in einem Gartenhocker einquartiert. Hier hat jemand wenigstens bewusst etwas hingestellt, obwohl ringsherum kaum etwas nach Natur aussieht.

Dass schon ein überschaubares Stück Grün einiges bewirken kann, habe ich bei der Blühwiese hier in Fürth gesehen. Das Gewusel und Brummen ließ sich dort auf einem Foto kaum festhalten.

Hier oben fehlt zwar das große Buffet, ein paar Zimmer stehen aber wenigstens schon bereit.

Der berühmte Tropfen

Man kann natürlich sagen, das sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Stimmt sogar.

Nur werden aus 10.000 Tropfen irgendwann ziemlich viele, und vielleicht kühlt der berühmte Stein dann doch ein wenig ab. Besser jedenfalls, als daneben zu stehen und ausführlich zu erklären, warum ein einzelner Tropfen angeblich nichts bringt.

Man muss eine Steinwüste nicht schönreden.

Ein kleines Hotel hineinzustellen, schadet ihr aber ganz sicher nicht. :mrgreen:
 

      

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Gleiche Stelle, nächster Anblick

Dasselbe Feld am 16. Juni 2026, schon wieder mit einem völlig anderen Gesicht ;-)Die Natur macht einfach weiter

Wenn es irgendwie geht, drehe ich nach wie vor in der Mittagspause meine Spazierrunde, und so komme ich doch immer wieder an den gleichen Stellen vorbei.

Eine davon ist inzwischen fast schon eine kleine Reihe im Blog. Ende März noch eher nacktes Feld, im April knallgelber Raps und im Mai machte dann das Grün ernst.

Am 16. Juni stand ich wieder dort. Nicht mit dem festen Plan, unbedingt noch ein Foto zu machen, aber ich habe mir den Standort inzwischen nun einmal gemerkt. Entsprechend fiel mir sofort auf, dass der gleiche Blick schon wieder ganz anders aussieht.

Die nächste Stufe

Das satte Grün aus dem Mai wird heller, das Feld wirkt reifer, das Gras am Rand steht höher und die Bäume sind inzwischen deutlich voller.

Eigentlich passiert da nichts Überraschendes. Pflanzen wachsen, blühen, reifen und irgendwann wird geerntet.

Trotzdem ist es erstaunlich, wie wandlungsfähig die Natur ist, wenn man nicht einfach nur daran vorbeiläuft, sondern tatsächlich hinschaut.

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Hornisse & Social Media

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Hornisse auf Stippvisite, groß, laut und mit eigener Fluglogik ;-)Wenn ein Brummer Reichweite macht

Ihr erinnert euch an die Hornisse in meinem Schlafzimmer?

Falls nicht:

Das war die Dame, die mein Schlafzimmer kurz für betreutes Wohnen hielt, das Fenster nur als grobe Empfehlung verstand und die Gardine offenbar sehr gemütlich fand.

Kleine Rückblende

 

 

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Schau mal einer an

Als ich das kleine Video gepostet habe, war es so ein „Ach, ich halte mal die Kamera drauf, irgendwer schaut’s vielleicht an …“-Moment.

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Eine Hornisse macht fast 9.000 Aufrufe, Instagram schaut offenbar doch hin ;-)Nun, ein paar Leute mehr waren es schon, jedenfalls für meine Verhältnisse bei Instagram, wobei das natürlich nur eine Momentaufnahme ist.

In dem Augenblick, in dem der Screenshot entstand, waren es knapp 9.000 Aufrufe für eine Hornisse, die eigentlich nur aus dem Schlafzimmer sollte, das aber scheinbar anders sah.

Mir ist schon klar, dass so manches Influencerlein da nur mitleidig lächelt, aber ich bin eben ich. Man mag, was ich poste oder eben nicht, feddich.

Ich bin halt nicht bereit, zusätzlich zu der Werbung, die einem auf den diversen Plattformen sowieso vor die Nase geklebt wird, auch noch Geld für Reichweite in diese Maschinerie zu werfen. Ich poste meinen Kram, freue mich, wenn jemand hinschaut, und wenn nicht, dann ist das eben so. Umso kurioser ist es, wenn so ein spontanes Brummvideo dann doch sichtbar mehr Reaktionen hervorruft, als man beim Hochladen erwartet hätte.

Wie ging das nun aus?

Wie dem auch sei, da offenbar nicht jeder Mensch auch die Kommentare liest, die andere schon geschrieben haben, bevor man selbst kommentiert:

Wir haben an dem Tag einfach das Fenster komplett geöffnet, dem Insekt mit einer flatternden Gardine das bequeme Sitzen etwas unmöglich gemacht und die Hornisse zog es vor, wieder den Weg in die Fürther Außenwelt zu wählen. ;-)

Ich finde es allerdings schon erstaunlich, dass so ein kleiner Brummer die Leute doch scheinbar aufmerksam werden lässt, wobei Überhören natürlich auch schlecht möglich wäre. :mrgreen:

 

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Hornisse mit Wohnrecht

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Hornisse auf Stippvisite, groß, laut und mit eigener Fluglogik ;-)Was ist das denn bitte?

Es ist fast so lang wie mein kleiner Finger, laut genug, um einen Hubschrauber zu übertönen und schon von der Zimmertür aus am Fenster zu erkennen.

Außerdem versteht es Frau Hornisse wunderbar, permanent in die falsche Richtung zu fliegen.

Also gut, Fenster ganz auf, damit die Dame raus kann.

Sie fliegt hinter die Gardine.

Gardine angehoben, freie Bahn, bitte sehr.

Sie setzt sich in die Gardine.

Ich scheuche sie vorsichtig von der Gardine weg, damit sie endlich den Ausgang nimmt, den ich ihr inzwischen wirklich recht großzügig eingerichtet habe.

Sie umfliegt die Gardine und setzt sich von der anderen Seite wieder drauf.

Man muss ja auch nicht immer gleich übertreiben mit dieser ganzen Freiheit, gell? ;-)

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Hornisse am Fenster, groß genug für eigene Hausordnung ;-)Dann wohnt sie jetzt halt hier

Irgendwann gibt man auf.

Nicht aus Angst, eher aus dieser stillen Erkenntnis heraus, dass man gerade gegen ein Tier mit Flügeln, Brummton und offenbar sehr eigenem Grundrissverständnis diskutiert.

Also habe ich gefilmt und fotografiert, wenn sie schon hier wohnt, kann sie wenigstens Material liefern. So viel Teamgeist muss drin sein.

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

 

Dann, wirklich genau dann, fliegt sie raus, einfach so. Kaum will man sie im sicheren Haus endgültig begrüßen, so auf Dauer, da flieht sie in die Ungewissheit.
Undankbare Verräterin. :mrgreen:

War wohl doch nur zum Fotoshooting da.

Für gute Aufnahmen leider etwas zu flatterhaft, das habe ich ihr aber auch gesagt :roll:

 

 

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