Wenn Politik im Alltag größer wird

Auf ein Wort, denn Politik ist im Moment eben auch Alltag. Der Hintergrund ist KI, ich bin echt.Warum das gerade hierher gehört

So, ja, ich weiß, hier geht es im Moment ziemlich oft um Dinge rund um das politische Geschehen in diesem Land.

Eigentlich soll das gar nicht der Schwerpunkt des Desasterkreises sein, nur geht es hier eben um Dinge des Alltags, manchmal groß, manchmal klein und manchmal um Details, die schnell übersehen werden. Dazu gehören auch Zusammenhänge, die man kaum erkennen kann, wenn man erst drei Tage vor einer Wahl anfängt hinzuschauen.

Nun, ICH denke, im Moment ist es das wert, auch hier den einen oder anderen Beitrag dazu zu schreiben.

Wer wirklich der Meinung ist, dass alles, was sich gerade in Deutschland verändert, normal und irgendwie gewinnbringend für die Menschen hier ist, den kann ich irgendwann nicht mehr für voll nehmen. Sorry, aber 1 + 1 ist 2 und nicht 1,99, nur weil irgendwer lange genug erklärt, warum das Ergebnis trotzdem stimmen soll.

Dabei geht es mir nicht darum, irgendeine Partei aufgrund ihrer Farbe groß oder klein zu schreiben. Mir ist ziemlich egal, ob da CDU, SPD, AfD, FDP, Grüne oder sonst etwas draufsteht.

Ich möchte mich am Abend mit dem Vertrauen ins Bett legen können, dass am nächsten Morgen noch das Leben existiert, das ich seit, Stand heute, 57 Jahren mehr oder weniger erfolgreich für mich und meine Familie aufgebaut habe. Ein Leben auf der Grundlage dessen, was hier einmal Recht, Gesetz, Kultur und eine halbwegs planbare Zukunft bedeutete.

Genau dieses Vertrauen bekommt allerdings zunehmend Risse

Mit Ideologie lässt sich die Realität nicht bewältigen, mit Größenwahn kein Alltag meistern und mit Hirngespinsten kein Kühlschrank füllen.

Wenn ich mich also für oder gegen eine Partei entscheide, dann deshalb, weil ich von ihr erwarte, dass sie ihr Bestes für meine Heimat und die Menschen darin gibt. Der Name auf dem Wahlzettel ist mir dabei ziemlich scheißegal.

Bei der nächsten Wahl kann meine Entscheidung deshalb völlig anders aussehen, vielleicht ändere ich meine Meinung sogar noch direkt an der Wahlurne.

Dieses „Habe ich schon immer gewählt“ gibt es für mich nicht. Ebenso wenig „Papa, Oma oder Opa haben die auch gewählt“, „haben sie im Fernsehen gesagt“ oder „stand so in der Zeitung“.

Ich versuche mir mein eigenes Bild zu machen, und zwar immer, nicht erst kurz vor einer Wahl und natürlich ist es vielleicht mühsam, wenn einen das nicht interessiert. Nun, ich kann aber nicht verstehen, wie es jemandem egal sein kann, wie das eigene Leben regiert wird. ICH habe das früh begriffen und wenn man einfach im Alltag etwas achtsam ist, dann bekommt man das Wichtigste eigentlich mit.

Jeder, dem das zu anstrengend scheint, sollte vielleicht einmal daran denken, wie lange ihn die Folgen seiner Entscheidung begleiten können. Auf dem Konto, an der Tankstelle, im Job, beim Einkaufen, vor Gericht, bei seiner persönlichen Sicherheit und inzwischen teilweise selbst bei Dingen, über die vor ein paar Jahren kaum jemand überhaupt nachgedacht hätte.

24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr

Da finde ich es nicht übertrieben, ein bisschen Zeit und Wissen in die Frage zu investieren, wer eigentlich darüber entscheiden möchte, was vom Brutto als Netto übrigbleibt, wofür jemand vor Gericht landen kann, was morgen noch erlaubt ist und wie sicher die nächste Ecke des eigenen Alltags eigentlich bleibt.

Das Kreuz dauert ein paar Sekunden, die Folgen können Jahre dauern.

Weiterhin gilt hier trotzdem genau das, was schon immer gegolten hat. Wenn im Alltag etwas passiert, was MIR bedeutsam erscheint, dann landet es möglicherweise im Desasterkreis.

Mal ist das ein kaputter Gegenstand, irgendein Irrsinn auf der Straße, ein Gedanke beim Kaffee oder eben etwas Politisches, das am Ende sehr viel stärker in unseren Alltag hineinreicht, als manche wahrhaben wollen.

Wie ihr das wertet, bleibt euch überlassen. Lesen muss es ebenfalls niemand, weiterscrollen ist schließlich auch eine völlig legitime Möglichkeit.

Nur eines bleibt dabei ziemlich einfach:

Mein Blog, meine Regeln.

Mein Senf und mein Wort zum Tag.

Punkt.

 

 

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Verantwortungsvoll genascht

Zwei tapfere Überlebende in freier Wildbahn – kurz vor der finalen Rettungsaktion durch den Hausherrn.Die Gesundheit ist wichtig!

Besuch gehabt und wenn der so richtig gut war, dann redet man viel und vergisst am Ende die Hälfte ;-)

Dann bleibt zum Beispiel diese Packung Dominosteine hier liegen und das Schicksal nimmt seinen Lauf.


Natürlich konnte ich sie da nicht einfach vor sich hin altern lassen, das wäre ja unhöflich. Ganz nebenbei sei erwähnt, dass die Dinger nicht alles mitmachen, was man ihnen zumutet :roll:

Also habe ich mich geopfert!

Stück für Stück, ganz uneigennützig.
Immer mit dem Gedanken: Wenn die schlecht werden, ist das Risiko einfach zu groß.

Und weil ich bekanntlich verantwortungsvoll handle, habe ich das Risiko minimiert,
indem ich die Dinger gegessen habe. Alle.

Man muss ja schließlich auch mal was für die Gesundheit tun. :mrgreen:

   

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Denken lassen bringt Verantwortung

Die Idee der KI, wie ein Cockpit im Auto in der Nacht aussieht ;-)Wer denken lässt, muss mehr machen!

Autos heutzutage können gefühlt alles.

Licht anmachen, lenken, Scheibenwischer starten, Heizung regeln, sich um jede Kleinigkeit kümmern.

Klingt beeindruckend.

Blöd nur, dass man als Fahrer trotzdem nicht aus der Nummer raus ist. Man eben auf Dinge achten muss, die man früher nach einem Druck auf eine Taste einfach vergessen konnte.

Es dämmert, alles wird grau – Himmel, Straße, Auto. Wenn das Auto meint, es reicht noch ohne Licht, und man das blind hinnimmt, fährt man quasi getarnt durchs Land. Da hilft der beste Assistent nichts, wenn man selbst nicht kurz mal den Kopf einschaltet.

An der Stelle haben auch einige wahrscheinlich noch nicht bemerkt, dass die neueren Cockpits immer in irgendeiner Form leuchten. War es zu Zeiten der Glühlämpchen noch einfach, selber auf den Trichter „Licht an“ zu kommen (Armaturen nicht lesbar = zu dunkel) – heute ist dieser Hinweis nicht mehr vorhanden.

Oder das Thema Heizung: Früher einfach ein Drehknopf. Heute? Menü auf, Display durchklicken, Unterpunkte suchen. Wenn man Pech hat, läuft nebenbei noch ein Touchscreen-Spielchen, damit einem nicht langweilig wird. Lenkrad? Ach ja, da war ja noch was.

Und die automatischen Tempobeschränkungen: Wenn das Auto brav die 30 einhält, weil es das Schild gesehen hat – aber nicht die kleine „nur 7–17 Uhr“-Tafel darunter – wird’s irgendwann albern. Da hilft nur eins: Hirn an, Technik im Zweifel überstimmen.

Kurz gesagt: Komfort ist nett. Denken bleibt trotzdem Pflicht, vielleicht sogar mehr.

Warum ich das schreibe? Weil man immer öfter dem Auto vor einem anmerkt, dass es mit sich und der Technik alleine unterwegs ist …

Weil – dann lieber komplett autonom fahren, da weiß man, mit was zu rechnen ist ;-)

 

 

 

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