Ein Droh(n)endes Desaster

Kleine schwarze Drohne auf hellem Stoff vor dem (vermeintlichen) ersten Testflug.Aller guten Dinge sind drei?

 

Es gibt sicherlich Dinge, die muss man haben.

Dann gibt es welche, die will man haben.

Tja, und dann gibt es noch die Dinge, die soll man offenbar nicht haben.

Sagen wir es etwas freundlicher: Die sollen im ersten und zweiten Anlauf aus irgendwelchen Gründen noch nicht sein.

Bei mir fällt so ein kleines Fluggerät mit Kamera gerade ziemlich genau in diese Kategorie.

Zur Situation

Wir hatten im Büro vor ein paar Wochen einen Kollegen mit neuer Drohne. Ihr kennt das vielleicht. Irgendwo rauscht es plötzlich, alles muss gucken, jeder so „Boah, geil“, und nun ja, es dreht sich, es leuchtet, es ist fernsteuerbar.

Ich bin bei sowas natürlich sofort geflasht :mrgreen:

Nicht, weil ich jetzt unbedingt die Nachbarschaft aus der Luft vermessen will. Mir reicht schon der normale Alltag, da muss ich nicht noch mit Propellern für Gesprächsstoff sorgen. Es ist eher dieser kleine Technik-Reflex. Da bewegt sich was, man kann es steuern, es hat eine Kamera, also meldet sich im Kopf direkt diese eine Stimme :„Will ich auch.

Vernünftig ist das nicht zwingend, aber Vernunft ist bei kleinen technischen Spielereien ja ohnehin eher so eine beratende Stimme aus dem Nebenraum.

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Dies und das noch:

Wenn sich Welten mischen

Zwischen Messehalle und Technikthema, manches holt einen doch wieder ein.Einmal Technik, immer Technik?

Manche Dinge verschwinden offenbar nie ganz.

Wer über Jahre mit Elektronik, Technik und dem ganzen Kram drumherum zu tun hatte, landet früher oder später wohl automatisch wieder in genau dieser Ecke.

Selbst dann, wenn der berufliche Schwerpunkt heute längst woanders liegt ;-)

Gestern gab es da wieder so einen Moment

Zusammen mit Teilen unserer Technik war ich auf der Light + Building in Frankfurt unterwegs, also ausgerechnet dort, wo Licht, Gebäudetechnik, Elektrotechnik und alles, was irgendwie mit moderner Technik zu tun hat, gebündelt aufeinandertrifft.

Da steht man dann zwischen Hallen, Ständen, Lösungen, Ideen und unzähligen Eindrücken, und merkt ziemlich schnell, ganz fremd ist einem diese Welt eben doch nicht. Nur hat sich einiges doch beachtlich weiterentwickelt.

TechnikErstaunlich

Früher habe ich mich intensiv mit genau solchen Themen beschäftigt, heute sieht mein Alltag bekanntlich anders aus. Und trotzdem reicht manchmal ein einziger Messetag, ein paar Gespräche, ein bisschen Technikluft und dieses ganze Umfeld, damit man gedanklich sofort wieder andockt. Nicht vollständig zurück, aber eben doch so, dass alte Berührungspunkte plötzlich wieder ziemlich nah wirken.

Vielleicht ist das am Ende auch gar nicht so ungewöhnlich.

Es gibt Themen, die legt man nie wirklich komplett ab. Sie verschwinden nur eine Weile aus dem Vordergrund, bis man irgendwo wieder davorsteht und merkt, dass da noch immer etwas Vertrautes mitschwingt. :mrgreen:

Light + Building in Frankfurt


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Dies und das noch:

Schublade der (üblen?) Entscheidungen

Schublade der (üblen?) EntscheidungenAufmachen ist der erste Fehler

Jeder hat sie, niemand will sie, alle brauchen sie.

Diese eine Kiste oder Schublade, die offiziell gar nicht existiert, aber trotzdem immer mit umzieht.

Sie steht irgendwo rum, im Keller, im Büro, im Abstellraum, und sie tut so, als wäre sie wichtig. Ist sie auch. Leider. Also, manchmal … vielleicht ;-)

Da drin liegt alles, was jemals an irgendeinem Gerät dranhing, was man nicht sofort zuordnen konnte, und was man deshalb nicht weggeworfen hat. Adapter, Netzteile, mitgelieferte Strippen, die man ohnehin schon hat, aber eben nicht exakt diese. Und weil man sie ja bezahlt hat und weil man ja vielleicht irgendwann mal genau das braucht, bleibt es. (Natürlich bleibt es :roll: )

Das ist der Ort der 20 HDMI Kabel, der 15 USB Verbindungen oder Adapter die heute klingen wie alte Dialekte.

Der Ort der Standards von gestern, die sich weigern, wirklich zu verschwinden. Und irgendwo dazwischen ist garantiert ein Kabel, das man fünfmal hat, aber wenn man es wirklich braucht, findet man nur vier. Mindestens bis Höchstens.

Man kann diese Kiste nicht sinnvoll sortieren. Man kann sie höchstens kurz anheben, einmal tief seufzen und wieder zurückstellen, als wäre nichts gewesen. Wer anfängt, da Ordnung reinzubringen, ist geistig schon auf dem Weg zur Verzweiflung. Das ist nicht Aufräumen, das ist Archäologie. Nur ohne Pinsel und mit mehr Flüchen.

Ich habe angefangen, den Keller aufzuräumen

Also richtig, mit dem naiven Gedanken, dass „einmal durchziehen“ schon irgendwie klappt. Doch dann ist sie mir begegnet. Diese Kiste. Okay, eine davon, wir wollen mal nicht so tun, als wäre es nur eine. Aber diese hier war besonders. So eine Kiste, die schon beim Angucken sagt: „Wenn du mich aufmachst, besitze ich Dich!“

Mein Rat, wenn ihr eure findet:

Öffnet sie nicht! :mrgreen:
   

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Dies und das noch:

Wenn sich die Prioritäten verschieben

Offener Versandkarton, darin ein schwarzer Samsung Galaxy S25 Karton zwischen Magenta Telekom Unterlagen.Eile mit Weile?

Irgendwas ändert sich wohl doch im Kopf, wenn der Alltag seine immer größer werdenden Runden dreht.

Mein neues Smartphone ist da

Früher hätte das dafür gesorgt, dass ich wie ein Irrer den Karton aufreiße, die SIM-Karte quasi schon durch die Packung drücke und sofort loslege. Nach zehn Minuten hätte ich dann so getan, als wäre ich jetzt offiziell ein anderer Mensch, nur weil der Bildschirm neu ist.

Ja, früher …

Heute?

Ich guck‘ drauf und denke nur: „Oh, ja, das neue Handy ist da, okay. Muss ich über die Feiertage mal schauen (also, vielleicht)…

Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich nicht (wieder) komplett verpasst habe, dass überhaupt eine neue Mobilbüchse fällig ist. Überhaupt bin ich erstaunt, wie lange das letzte private Telefon schon hier im Einsatz ist.

Früher war das ein Ereignis, heute ist es eher so eine Art Haushaltsware. Nützlich, aber nicht mehr wirklich aufregend.

Wen es interessiert: Es ist ein Samsung Galaxy S25, dürfte recht brauchbar sein. Und ich werde damit am Ende wieder genau das tun, was ich mit dem alten auch gemacht habe, nur eben in neu.

Was mich gerade wirklich bremst, ist nicht das Gerät, sondern das, was dranhängt.

Ich habe absolut keine Lust, den ganzen Kram neu einzurichten. Apps, Logins, Banking, irgendein Authenticator, der natürlich genau dann Theater macht, wenn man einfach nur fertig werden will.

Das ist nicht „Vorfreude“, das ist eher so ein Punkt auf der inneren To-do-Liste, der sich schon beim Lesen genervt anfühlt.

Vielleicht ist das das eigentliche Zeichen, dass sich die Prioritäten verschoben haben: Früher war neue Technik ein Kick, heute ist es eine Aufgabe.

Und Aufgaben stapeln sich gerade schon genug. :mrgreen:

   

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Metallmonster vor dem Himmel

Zigmal gesehen, diesmal beachtetZigmal gesehen, diesmal beachtet

Einfach ein Metallmonster.

Nicht schön, nicht besonders, aber es hat mich beeindruckt, wie es da vor dem Himmel über mir aufragte.

Zigmal gesehen, nie beachtet.

Heute schon ;-)

Vielleicht ticke ich ja auch falsch.

Da steht etwas, das ist:
groß, grau, kalt und verschandelt die Landschaft,
aber ich muss es natürlich gut finden.

Das sagt was aus über mich, oder :roll:

Vielleicht lag’s am Licht, vielleicht an der Stimmung, vielleicht auch an gar nichts …

 


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Update dich doof, wir helfen gern!

Update-Benachrichtigung auf Smartphone und Monitor mit KI-Symbol, Symbolfoto für ständige Software-Updates.Von Disketten, CDs und digitalem Größenwahn

Was war die digitale Welt früher doch einfach!

Diskette rein, später CD, Anwendung installieren, loslegen.
Dann lief das Ding einfach. Jahrelang. Als Werkzeug, um ein Ergebnis zu liefern, einfach das, was man bekommen oder erstellen wollte.

Heute

Gefühlt bei jedem dritten Start erscheint die freundliche Meldung:
„Diese Anwendung hat ein Update. JETZT installieren!“
Und wehe, du klickst auf „Später“ (wenn das denn überhaupt geht).
Dann wird beim nächsten Start dein schlechtes Gewissen gleich mitgeladen.

Natürlich, es gibt ja neue Funktionen.
Davon brauchen etwa ein Prozent der Nutzer wirklich eine.
Der Rest darf sich erst einmal durch bunte Fenster, blinkende Icons
und eine frisch erfundene Menülogik kämpfen.

Deine Symbolleiste war perfekt eingestellt?

Vergiss es!

Nach diesem Update weiß der Hersteller nämlich besser,
wie du arbeitest.

Die Funktion, die du suchst?

Früher im Hauptfenster, jetzt im dritten Untermenü, versteckt hinter einem Zahnrad,
das wiederum in einem Drop-Down-Klick-Labyrinth lauert.

Aber keine Sorge, dafür gibt es jetzt eine neue KI!

Sie erspart dir angeblich den Klick, wenn du zufällig genau das tust,
was sie sich gerade vorstellt.
Natürlich nur, wenn du vorher alle Datenschutzrichtlinien blind akzeptierst UND eben bereit bist, bei selbst den kleinsten Schritten zu warten, bis irgendwo ein Server die Daten eben dieser KI fertig gekocht hat und servieren mag.

Neues Design?

Klar, jetzt alles rund, pastellig und maximal modern.
Unnötig, aber bunt.
Dein Rechner glüht vor Freude, die Lüfter drehen schon bei geöffnetem Startbildschirm,
und irgendwo im Hintergrund rödelt ein Prozess namens „UserExperienceOptimizer.exe“, der offenbar verhindern soll, dass du einfach nur ungestört arbeitest.

Tja … Früher war Software zum Nutzen da.

Heute ist sie ein Abo-Erlebnis mit Selbstbewusstsein (der Hersteller).

Dieser Blogbeitrag wurde präsentiert von einem genervten User, der früh extra zeitig im Büro war, um möglichst viel zu schaffen … ratet … :roll:

   

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Technik im Auto, die begeistert

ChatGPT: Fotorealistische Innenansicht eines Transporters im Regen, Blick auf Straße und Armaturen. KI-generiert.Fortschritt mit Fragezeichen

Man stelle sich vor, man mietet einen Transporter.

Früher war das einfach: Schlüssel rein, starten, losfahren.

Heute dagegen:

Erst einmal sucht man am Lenkrad oder irgendwo sonst den Knopf, der das absolut drehreglerlose Radio leiser macht.
Was auch immer der Vormieter da für eine Party gefeiert hat, die Musik war jedenfalls scheiße. :mrgreen:

Dann willst du starten, musst aber erst die bereits geschlossene Seitentür erneut öffnen und wieder schließen, das Auto möchte das so.

Regen ist auch fein

Du findest den Schalter, das Auto meldet freundlich „Regensensor ON“ und das Wunder beginnt: Der Wischer macht nichts mehr. Kein Problem, die Alternative ist Dauerwischen.
Richtig schön, auf halb nasser Scheibe, mit Quietschen in allen Frequenzen, die es nur gibt.

Man wird aber doch schnell wieder auf das Wesentliche fokussiert, wenn im Kombiinstrument ein Alarm startet, weil die Beifahrer (die absolut nichts gemacht haben) angeblich nicht mehr angeschnallt sind.
Oder nur einer?
Oder ich?
Wer weiß …

Macht aber nix, zwischen Wischerlärm und renitenten Anschnallverweigerern muss man ja auch noch darüber nachdenken, dass die Seitentür angeblich wieder offen ist.

Aber irgendwann kommt man an, sogar sehr sicher, weil der Abstand zur Wand ausreichend ist. Immerhin hatte die Rückfahrkamera ja schon bemängelt, dass man längst in der Mauer steht, was der Blick nach hinten aber irgendwie nicht so erkennen wollte.

Nun ja, zum Glück gibt es aber noch die guten alten Rückspiegel, ihnen sei gedankt.

Aber

Meckern auf hohem Niveau, seinen Zweck hat der Transporter erfüllt ;-)

   

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Kaffee? Ganz schnell, ganz einfach! (II)

Die leidvoll klagende KaffeemaschineMan fühlt sich schon …

… vera(***)lbert!

Da investiert man am späten Abend jede Menge Zeit, um der leidvoll klagenden Kaffeemaschine Reinigung, Entkalkung und frische Wasserfilterung zu gönnen, da zeigt sie sich beleidigt.

Alles ist gemacht, alles ist durch und sie beharrt weiter darauf, dass Entkalken jetzt wohl notwendig ist … :roll:

   

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Kaffee? Ganz schnell, ganz einfach!

Kaffee? Ganz schnell, ganz einfach!Nur noch schnell reinigen, entkalken, spülen …

Man sagt ja immer, Kaffeevollautomaten seien die Krönung der Bequemlichkeit:
Knopf drücken, warten, genießen -so das Versprechen!

In der Realität leuchtet einem die Maschine schon frühmorgens entgegen wie ein Weihnachtsbaum auf Droge :roll:


Reinigen! Entkalken! Wasserfilter wechseln!

Und wehe, man ignoriert nur eines davon, dann gibt’s statt Kaffee nur beleidigtes Blinken, ist ja nicht das erste Mal;-)

Ich wollte eigentlich nur einen Kaffee auf Knopfdruck, keine Servicestunde mit Bedienungsanleitung und Chemie-Set.

Aber gut, wer Vollautomat sagt, muss auch Reinigungszyklus sagen.
Kaffee ist schließlich nichts für Anfänger :mrgreen:

   

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Momente im Bild: Ohne Sinn – mit Blog

Momente im Bild: Ohne Sinn - mit BlogZufallsschüsse sind Pflicht

Ich habe mal wieder keine Ahnung warum, aber das Bild finde ich super,
also muss es auch in den Blog ;-)

Wie so oft ohne Plan (also, das Foto, nicht ich, obwohl … :mrgreen: ), einfach draufgehalten, fertig.

Und wie üblich frage ich mich hinterher, was das Ganze eigentlich soll.

Antwort:

Egal, gefällt mir!

 

   

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