Niemand zwingt dich zum Vollgas!

Betrachtet aus dem Desasterkreis: 130 als Lösung für alles, nett zurechtgebogen mit der KI ;-)Dann fahre halt 130!

Ich scrolle irgendwo durch die sozialen Plattformen und entsprechend dem Zeitgeist ist gefühlt jeder fünfte Post jetzt bei dieser Gleichung angekommen:

Tankrabatt fällt weg, Sprit wird wieder teurer, also zückt man bei bestimmten Parteien sofort die Universalwaffe:

Tempolimit!

(Hilft gegebenenfalls scheinbar auch bei Fußpilz, man muss nur die richtigen Leute fragen … ;-) )

Es geht also mal wieder um das generelle Tempolimit auf Autobahnen. Genauer gesagt um diese Diskussion, bei der man manchmal meinen könnte, jeder Autofahrer müsse ohne Verbot automatisch Vollgas fahren, sobald am Straßenrand kein Schild mit erhobenem Zeigefinger steht.

Du willst maximal 130 fahren? Mach!

Du willst nur 120 fahren? Mach!

Jetzt kommt nämlich der Teil, den manche offenbar kaum glauben können: Das Auto explodiert dabei nicht. Du kannst einfach 120 fahren. Das klappt, glaube mir.

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Dies und das noch:

Wenn Sparen durstig macht

Zäher Kolonnenverkehr auf nasser Landstraße, ein unruhiger Vordermann zerlegt den Fahrfluss, Bild KI-generiert.Schleichen spart nicht automatisch Sprit

Langsam fahren spart Treibstoff!„, das hört man gerade im Moment recht oft.

Klingt auch erst mal logisch, solange man daraus nicht macht:

Ich bewege mein Auto jetzt wie eine Kuh auf Glatteis„, und jeder Meter Asphalt ist eine neue Prüfung für Pedal, Puls und Geduld.

Mein Auto ist bei solchen Dingen recht auskunftsfreudig. Verbrauch, Durchschnitt, Strecke, alles da. Ich fahre den Wagen jetzt seit über zwei Jahren, nicht gerade wenig, und inzwischen weiß ich ziemlich gut, was auf meiner Strecke normal ist und was nicht.

Morgens gegen 5:15 Uhr bin ich oft ziemlich allein unterwegs. Genau dann lässt sich das schön beobachten, weil nicht jeder zweite Kreisverkehr zum Feldversuch für betreutes Autofahren wird.

Wenn ich meinen Rhythmus fahren kann, eher zügig, aber ohne zu rasen, lande ich ziemlich stabil bei 5,1 Litern Super auf 100 Kilometer. Das funktioniert auch dann, wenn jemand vor mir fährt, der den Wagen einfach sauber rollen lässt. Abstand passt, keine hektischen Bremsaktionen, Tempozonen werden normal mitgenommen, das Auto darf einfach fahren.

So kann Verkehr sogar fast entspannend wirken.

Fast …

Dann gibt es aber diese andere Sorte. Die Liga „Ich fahre ökonomisch“, bei der man von hinten zusehen kann, wie jemand offenbar aktiv jeden einzelnen Meter kontrolliert. Nicht fahren, eher verwalten, nicht gleiten, eher beaufsichtigen. Als säße da vorne jemand im Cockpit eines Space Shuttle, mitten im Meteoritensturm, und jede Kurve könnte gleich die letzte sein, spätestens bei Gegenverkehr aber garantiert.

Da wird nicht einfach früh genug vom Gas gegangen. Da wird korrigiert, gezögert, gebremst, wieder leicht beschleunigt, wieder gebremst, wieder geprüft, ob die Straße wirklich noch Straße ist, natürlich alles im Namen der Sparsamkeit, wenn man so einen Menschen denn mal fragen kann, was wohl der Auslöser für diese Art von Fortbewegung sein KÖNNTE.

Das Ergebnis sieht man dann nicht nur an den Nerven, sondern auch im Display. Aus den gewohnten 5,1 Litern werden schnell 5,4 oder 5,5. Wenn das öfter passiert, pendelt sich der Schnitt eben nicht mehr bei 5,1 ein, sondern eher bei 5,3 oder 5,4.

Glückwunsch, Mission erfüllt

Mehr Verbrauch, weniger Fluss, mehr Puls.

Ich hatte das Thema ja in der Rubrik „Der liebe Straßenverkehr“ schon mal in ähnlicher Form, und offenbar bleibt es ein Dauerbrenner. Manche glauben wirklich, langsam sei automatisch sparsam. Dabei ist flüssig oft viel entscheidender als demonstrativ bedächtig.

Es reicht meistens, wenn man vorausschauend fährt, den Verkehr liest und nicht bei jedem Blatt am Straßenrand reflexartig den rechten Fuß neu verhandelt.

Schleichen alleine spart gar nichts, schon gar nicht die (MEINE!) Nerven. :mrgreen:

 

 

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Dies und das noch:

Die Natur lackiert wohl mit …

Gelbe Pollen und heller Staub auf dem schwarzen Autodach im Frühlingslicht.Wenn Schwarz plötzlich gelb wird

Was immer da gerade an Staub, Pollen oder weiß der Geier unterwegs ist – schwarze Autos bekommen im Moment ganz neue Outfits.

Meiner sieht jedenfalls aus, als hätte die Natur morgens kurz draufgeschaut und beschlossen: Schwarz? Och nö, da geht noch was.

Viele sagen ja, moderne Autos hätten nur noch langweilige Einheitsfarben. Schwarz, Weiß, Grau, Silber, fertig ist die rollende Farbauswahl aus dem Baumarkt.

Nun ja.

Vielleicht sieht die Natur das ähnlich und liefert deshalb gerade die Pollen-Sonderlackierung frei Haus :mrgreen:

Natürlich kommt dann sofort einer mit: „Dann wasch ihn halt.

Danke. Darauf wäre ich allein nie gekommen :roll:

Nur bringt es wenig, den Wagen alle paar Tage zu waschen, wenn er danach gefühlt schon beim Trocknen wieder gelb wird. Irgendwann gewinnt eben der Blütenstaub, zumindest kurzfristig.

Ja, ich denke, da werde ich am Weekend was gegen unternehmen müssen ;-)

 

 

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Immer wieder samstags – wann sonst?

Blick aus dem Auto auf rotierende Bürsten in der Waschanlage.Weg mit dem Dreck!

Was ist die Folge vom Winter, von Straßen voller Streugut und nassen Schuhen?

Richtig!

Ein total versifftes Auto.

Nun, manchmal muss man da eben ein bisschen Zeit investieren.

Im Gegensatz zu früher habe ich das mal nicht an der Tanke gemacht, sondern dort, wo man chillig im Fahrzeug sitzt und zuschaut, wie andere mit Hochdruckreinigern und Schaumbürsten für einen rotieren, während man chillig Musik hört ;-)

Schwarzer Ford Fiesta mit offenen Türen beim Aussaugen im Hof.Unterdruck muss her!

Nur das mit dem Saugen, DAS habe ich dann doch selber machen müssen … :mrgreen:

Symbolisch habe ich eben einfach den Winter weggespült!

   

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Dies und das noch:

Nebel macht auch Technik blind

Nebel macht auch Technik blindEinfach mal nix sehen

Morgens, irgendwas gegen halb sechs Uhr in der Frühe.

Die Straße ist glitschig vom gefrierenden Dunst in der Luft und die Sicht ist mies.

Vor allem immer wieder eher plötzlich dieses „freie Sicht -> Nebel -> freie Sicht -> Nebel“.

Der dämliche NebelWas dann noch dazu kommt?

Dass einem das Auto unterstellt, man wäre schlampig!

Mensch, die Scheiben sind sauber, das ist der dämliche Nebel, ich sehe doch auch nicht mehr :mrgreen:

 

   

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Dies und das noch:

Wenn der klare Blick fehlt

Wenn der klare Blick fehltFreie Sicht geht anders, gell?

Ich weiß ja nicht, aber ich habe bei einigen der üblich verdächtigen „seriösen“ Quellen gelesen, dass natürlich auch dieser Januar (bzw. Winter) wieder der trockenste der Menschheitsgeschichte ist.

Ja, sehe ich …

Wenn es nicht gerade regnet oder schneit, ist das Wasser sogar zu faul, wieder komplett zu verdunsten.

Es bleibt einfach bis zum nächsten Niederschlag buchstäblich auf Augenhöhe … :roll:

Ach, und, liebe Mitverkehrsteilnehmer:

Licht am Auto ist erfunden, das kann man einschalten! Die Nebelschlussleuchte allerdings ist kein Allheilmittel …

Ich will damit sagen, dass ihr vorne auch nicht mehr seht und der Hintermann weniger, als möglich wäre. Es sei denn, man nutzt das Ding nach Bestimmung.

 

 

   

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Macht den Mist vom Dach! II.

Weil es echt übel ist!Macht den Mist vom Dach!

Ich habe vor einiger Zeit schon ein par Zeilen zum Thema „Macht bei Schnee eure Autos sauber!“ geschrieben.

Hat es sich erledigt?

Offensichtlich und natürlich nicht.

Deshalb schenke ich es mir, fast identische Zeilen nochmals hier zu hinterlegen, also der Link zum Text von damals.

Einge Dinge in der Kombi „Auto + Winter“ sind ohnehin Vorschrift, so etwas sollte jeder kennen, der ein Fahrzeug in Bewegung bringt.

Da fliegen keine Flocken, da kommen dir handfeste Eisplatten entgegen. Backsteine aus gefrorenem Schnee(matsch) quasi als Geschosse zweckentfremdet.

Ziel?

Die eigene Motorhaube oder Scheibe.

Dazu der Klassiker, vorne nur noch ein Guckloch, der Rest blind. Und wenn sich das Auto dann in Bewegung setzt, verteilt sich der Kram schön gleichmäßig nach hinten, Sicht gleich null.

Das ist kein Pech. Das ist kein Winter. Das ist Faulheit!

Auto im Winter heißt eben nicht nur Heizung an und los.

Dach, Scheiben, Licht, alles muss frei sein. Das ist keine Kür, das ist Pflicht. Wer das nicht hinbekommt, handelt unverantwortlich. Punkt.

Ich für meinen Teil habe echt die Nase voll davon, dass mir die Bequemlichkeit anderer Leute auf die haube donnert :roll:

 

 


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Dies und das noch:

Kurz Winter, lange im Kopf?

Straße im SchneeHat irgendwo Schnee gegeben, das kann nur gefährlich sein

In den letzten zwei Tagen hat’s hier merklich geschneit, so 5 bis 6 Zentimeter, stellenweise dazu Eis durch’s Überfrieren.

Also nicht nur Deko, das war schon ernst gemeint. Und klar, wenn’s glatt ist, wird’s schnell ungemütlich, das Chaos kam dann an einigen Orten auch wie bestellt.

Nur ist eben nicht jeder Tag gleich. Heute ist vieles wieder völlig normal fahrbar.

Ich bin gerade knapp 180 Kilometer gefahren, die großen Straßen und Verbindungen waren absolut okay. Nicht perfekt, aber sehr gut, so wie man’s im Winter halt kennt.

Was dann trotzdem nervt, ist dieses Nachlaufen im Kopf. Es hat mal geschneit, also wird jetzt noch gefahren, als läge überall Glas. Da schleicht dann jemand mit 40 über trockene Strecke, einfach weil irgendwo irgendwann „Schnee“ war. Vorsicht ist gut, keine Frage, aber Angst-Fahren ohne Anlass macht’s am Ende eher schlimmer.

Übel ist es vor allem dann, wenn vorne immer wieder gebremst wird und man permanent darauf achten muss, den Abstand zu halten. Vor allem, damit das Spritzwasser einem nicht im Sekundentakt die Windschutzscheibe einsaut :roll:

Denn genau dadurch entstehen die Kolonnen, die Ungeduld, die hektischen Überholmanöver, das ganze Programm. Nicht weil heute noch überall Eis liegt, sondern weil manche gedanklich noch im Chaos von vorgestern festhängen.

Das Foto zeigt hier unsere Straße mit dem, was zumindest hier das Maximum dargestellt hat, jetzt ist da einfach wieder nasser Asphalt.

Ich bin aber trotzdem einfach froh, wenn der Mist wieder komplett weg ist … ;-)

 

 

 

  

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Weihnachtskugel mit Nebenwirkung

Rote Weihnachtskugel mit Spiegelung und TannenzweigenWenn die Deko zurückschaut

Ihr kennt das vielleicht:
Man geht durch die Stadt, Mannheim zum Beispiel, sieht eine Weihnachtskugel und muss da ein Foto von machen.

Kennt ihr nicht?

Müsst ihr mal machen, ist echt eine runde Sache :mrgreen:

Ich weiß nur nicht, ob ich mich selber als Motiv sehen wollte …

 

   

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Frostige Kunst am Auto

Frostige Kunst am AutoEs ist kalt

Manchmal, wenn man zufällig im richtigen Winkel schaut, dann kann der erste richtig kalte Tag im Winter auch etwas für’s Auge bieten.

Der Blick durch das Seitenfenster am Auto, in dem Moment, in dem man sich den Popo abfriert, bis die Heizung richtig arbeitet ;-)

 

   

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