Auch virtuelle Katzen…

Sims4(1)… sind genau so bekloppt wie die Echten!

Zumindest, was Schlafpositionen- und Orte angeht ;-)

Weil wir ja in den letzten Tagen so schön beim Thema waren. Selbst bei den Sims (4) müssen die Programmierer da so ihre Erfahrungen haben.

 

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Der olle Pinsel

Der olle Pinsel desasterkreis.deKampf dem Staub

Kenn Ihr auch diese blöden Krümel und den Staub auf der Tastatur? Dieses Zeugs, welches völlig unerklärlich immer wieder neu auftritt?

Nun, ich habe mir schon vor langer Zeit einen Pinsel organisiert, der den Kampf gegen diese Unsitte unterstützt. Dummerweise hat der kürzlich seinen Skalp verloren, was die Nutzbarkeit echt eingeschränkt hat.

Nun, eine beherzte Operation mit Klebstoff hat den Urzustand wieder hergestellt. Wie man sieht, findet das auch der Pinsel toll. Jetzt, wo man wieder zum Friseur kann, freut er sich wahrscheinlich doppelt, an dem Hype teilnehmen zu können.

Ich weiß, wieder ein Blogbeitrag, der die Menschheit einen Schritt nach vorne bringt :mrgreen:

 

 

 

 

Eier im Desasterkreis

Das Moral-EiEier im Kreis

Mir fällt gerade auf, dass Eier hier im Blog irgendwie eine besondere Rolle spielen. Vielleicht hätte ich das ganze Projekt eher ‚Eierkreis‘ nennen sollen, aber irgendwie war das so ja auch nicht geplant. Ich mein, wer hier öfter ließt, wird ohnehin zu dem Schluss kommen, dass hier niemand von irgendetwas Plan hat ;-)

Jedenfalls kann ich gerade an Ostern nicht umhin, da ein paar Worte zu verlieren, in denen ich das erwähne. Immerhin wurde hier schon erklärt, wie ein Eierschneider funktioniert, was zu tun ist, wenn er streikt und auch, was Eier so empfinden, wenn sie die harte Realität bei ihrer Verarbeitung erleben. Nun ja, das Leben ist kein Zuckerschlecken, oder? Ich bin darum auch nicht verwundert, dass einige der Gesellen lieber aus der Schalte hüpfen, als hier Blogfutter zu werden, eine echte Chance zu entkommen, gibt es aber nicht.

Natürlich darf ich auch mein Moral-Ei nicht vergessen, den Eierkopf da oben auf dem Foto, der hier so schön aufpasst, dass keiner über sie Stränge schlägt ;-) Ich denke aber, real ist der gar nicht so cool. In Wirklichkeit ist das auch nur eine raue Schale, mit weichem Kern. Wenn aber keiner aufpasst, ist das ja auch nicht das gelbe vom Ei, nicht? Natürlich muss man auch bei diesen Brüdern aufpassen, dass man keinen sehr Trägen erwischt, die können nämlich vor Faulheit stinken!

An dieser Stelle also noch mal: frohe Ostern :mrgreen:

 

 

 

 

Ein entspannter Filmabend

Disc - Dark - desasterkreis.deFilmabend?

So ein Samstag am Osterwochenende bietet ja, gerade in der aktuellen Situation, eine Menge Potenzial, einen wirklich gemütlichen Filmabend zu starten. Zwei Feiertage folgen, die Möglichkeiten an außerhäusiger Aktivität sind überschaubar, wir sind aber ohnehin eher häusliche Typen.

Ich frage also in der Familie im Kreis, wer denn mitmacht, immerhin sind wir zu fünft. Schnell kristallisiert sich heraus, dass meine Frau und ich da wohl im Duett bleiben, einer will nicht, eine andere muss Sonntag früh raus und Tochter B. ist eh aus dem Rennen, die hat Schicht bis Mitternacht. Also nur die Angetraute und ich.

Was sollen wir überhaupt gucken?

Das ist ja immer DIE Frage in solchen Fällen. Was von DVD oder Blu-Ray, Streaming oder aus den Tiefen der Festplatte? Film oder Serie, etwas neues oder doch lieber einen der Lieblingsstreifen? Wählst Du etwas Neues, besteht die Gefahr, dass mindestens drölfzig neue Versuche notwendig werden, um etwas Erträgliches zu finden. Nimmst Du was Bekanntes, könnte es sein, dass sich ein sehr früher Nachtschlaf einstellt. Nun, es muss eben sorgfältig abgewogen werden. Wir haben uns auf ‚nicht neu, aber auch noch nicht auswendig gelernt‚, geeinigt. Ein 3,5 Stunden Schinken wird es.

Der Abend kommt

Die Unruhen des Abendessens sind vorüber, so langsam kann man seine Festung auf der Couch einrichten. Ein Getränk hier, die Knabberkleinigkeit dort, so soll es gelingen. Der Fernseher ist bereits warmgelaufen, die Schublade am Player wartet darauf, eine Scheibe entgegenzunehmen.

Tüdel Tüdel Tüdel – Das Telefon schlägt an.

Wer ist das denn? Bert, Paul, Ulli, Sabine oder Gretchen? Völlig egal! Schön das wer anruft aber: MUSS DAS JETZT SEIN?

Ach, lass‘ bimmeln. Der Blick auf das Display sagt nichts aus, was aber nicht viel heißen muss. Seit das Festnetztelefon immer mehr zur Deko wird, habe ich längstens nicht mehr alle Nummern eingespeichert. Egal, wenn es wichtig ist, werden er oder sie, sich bestimmt noch mal melden. Allerdings… Ich mein, es KÖNNTE ja jetzt schon wichtig sein. OK, ich geh‘ ran.

Hi, Kurt hier, wir haben uns ja lange nicht mehr gesprochen!„, trällert es mir entgegen. Ich, für mich persönlich weiß auch, warum das so lange her ist. Wir haben uns nämlich eigentlich nichts zu sagen. Kann es sein, dass ich so dermaßen langweilig bin, dass selbst die größten Schnarchnasen sich nur bei mir melden, wenn sogar bei denen Stillstand herrscht? Egal, man will ja nun niemanden kränken, etwas Besseres als mit „Ja, ich weiß. Wie kommts, dass Du an meine Nummer gedacht hast?„, fällt mir aber nicht ein. Voller Stolz wird mir berichtet, wie meine Nummer im alten Handy gefunden wurde und man nun ja mal schauen könnte, was der alte ‚Penner‘ denn so treibt. :shock: Für mich ist das Gespräch gerade, quasi schlagartig, noch uninteressanter geworden. Ich nutze meine Fähigkeiten der Wortspielerei und überzeuge diesen Störenfried nach ein paar Minuten davon, dass ich gerade leider keine Zeit habe. Ich weiß nicht, ob er dahinterkommt, dass „Ich muss das Ostergras entwirren!„, eine eher plumpe Ausrede ist aber, hey, eigentlich ist mir das auch scheißegal. OK, das wäre geklärt!

Es könnte losgehen…

Die Frau hat die kleine Verzögerung genutzt, um schon den Film vorzubereiten. Das Format stimmt, die Sprache stimmt, das Menü wartet nur noch, auf den finalen Knopfdruck. In 3 – 2 – 1 wird alles wie geplant beginnen. Der Finger nähert sich der Play-Taste und just in genau diesem Moment, meldet sich meine Blase. „Warte noch…„, sage ich, „Toilette, Du verstehst?„, was soll ich auch anderes behaupten und machen? Frau schaut verständnisvoll in meine Richtung, vielleicht war da auch eine kleine Spur Augenrollen zu erkennen.

Es geht los!

Das finale Ziel ist erreicht! Der Film flimmert, der Tee gluckert in mich hinein und vor Freude diebisch grinsend, genieße, nein feiere ich, diese extrem faule und dekadente Abendaktivität. Was soll auch jetzt noch stören?

Es kommt, wie es kommen muss

Das Sofa ist extrem bequem, es ist kuschelig warm und der Film wirklich gut. Allerdings brennen die Augen ein wenig. Es kann ja eigentlich nicht schaden, mal für ein paar Sekunden die Lider zu schließen. Nein, nein, nicht richtig fest! Nur eben, um die Augen etwas zu entspannen. So, sind schon wieder auf, kann jeder sehen! Allerdings, angenehmer war es schon, so mit Döppen zu. Vielleicht noch eine Minute? Ne, dann verpennste wieder den halben Abend! Andererseits, was soll’s? Ist doch eigentlich egal und der Film lässt sich doch immer wieder einlegen. Ich mein, so ein kleines Nickerchen wird ja wohl erlaubt sein? Wenn auch nur der Idee nach…

;-)

 

 

Nicht ganz ein Märchen oder: Roll over Lebkuchen!

lebkuchenEine kleine Warnung zu Beginn

Das ist jetzt kein Beitrag, den man von meinem Blog hier erwartet.
OK, vielleicht doch. Hier muss man mit allem rechnen (Meinung der Frau, nicht meine), aber ich schwöre, es war nie geplant, so etwas zu schreiben.
Dummerweise war die Idee nun in meinem Kopf, wollte raus und Ihr seid meine Opfer. Jedenfalls für den Fall, dass Ihr das Ding bis zum Ende durchsteht.

Inspiriert ist der Text durch ein Märchen nach den Gebrüdern Grimm. Allerdings nur inspiriert, mehr auch nicht.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr die Geschichte von den beiden nicht kennt:

Es geht im Original um ein Geschwisterpärchen, das aus Geldnot von den Eltern im Wald ausgesetzt wird und dort ein Haus entdeckt. So ein schickes Teil, völlig aus Lebkuchen gebaut, was zur damaligen Zeit wohl ziemlich krass gewesen sein muss. Jedenfalls knabbern Bruder und Schwester da so locker dran rum, bis die Besitzerin die Zwei entdeckt und ins Innere lockt. Blöderweise ist die Inhaberin der Lebkuchenimmobilie eine Hexe mit kannibalistischen Ambitionen und möchte nun ihrerseits, die Geschwister mampfen. Ziemlich heftige Geschichte, so ein Märchen.
Allerdings sind Hänsel und Gretel recht fit im Köpfchen und killen die Hexe. Die landet final im Ofen und das war es, im Großen und Ganzen jedenfalls.

Irgendwie hat mich die Story aber gerade dazu animiert, auch mal so etwas zu schreiben. Bei mir heißen die Geschwister allerdings Kevin und Gretchen, 15 und 14 Jahre alt. Irgendwie muss das so sein, ich kann es nicht ändern. Ach ja, und die Hexe, die ist eher ein Hexerich, das aber nur am Rande. Lange Rede, kurzer Sinn, ich gebe mal Gas und erzähle Euch das nun.

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Die Nachtruhe

Bett- Symbol desasterkreis.deSchlaf schön

Es ist irgenwo um Mitternacht herum, Du bist müde und erschöpft – ab ins Bett.

Bequem in die Kissen kuscheln und vielleicht noch etwas lesen. Schon ab der dritten Seite fällt die Konzentration schwer, das Kapitel soll aber noch fertig werden.

Klatsch! Das Buch liegt auf dem Gesicht, war wohl doch ein Mikronickerchen. Also Buch weg, Licht aus und Augen zu. Du drehst Dich in die Decke, alles scheint perfekt. Also, es KÖNNTE perfekt sein, wenn sich nicht ganz gemein und heimlich, die Ecke des Kopfkissens umgeklappt hätte und nun droht, in Deine Lunge zu bohren.

Ach, ein wenig rekeln, dann wird das schon besser werden. Ja, so geht es. Richtig schön könnte es sein, wenn jetzt nicht das komplette Kissen verrutscht wäre und der Kopf nicht in der Luft baumelte. Also gut, eine letzte Energiereserve aktivieren und mit Hilfe der Hände, alles wieder in die korrekte Lage bringen. Ja, so geht es!

Theoretisch! Praktisch ist bei der Aktion natürlich das Zudeck verrutscht, ein Fuß liegt im Freien. Ungeschützt, frostgefährdet und überhaupt sehr einsam dort. Im Sommer kann das ja noch praktisch sein, JETZT ist es das aber nicht. Es wird Zeit für einen Reset, die komplette Schlafposition, bedarf der Neujustage. EIN MAL noch Kraft, nun ist es besser.

Bing, Augen auf! Warum? Du weißt es nicht. Panischer Blick auf die Uhr: 1:55 Uhr, bis zum Wecken um 6 Uhr, ist noch Zeit. Also hämisch grinsen, Augen zu und ab ins Traumland. War da nicht ein Klacken oder Pochen? Hat dieses Geräusch Dich geweckt? Was ist das? Ist es überhaupt real oder war das Einbildung? Noch ein paar Sekunden lauschen, wenn dann nichts zu hören ist, wird schon nichts….

Merkwürdige Träume schieben sich in Deine Schlafphase. Alles hat irgendwie mit Wasser zu tun. Es wird spezieller, es geht um Toilettenspülungen und WC-Kabinen, die verschlossen sind, obwohl Du hinein möchtest. Der Traum wird heftiger, irgendwie wirkt alles sehr real. Die Blase drückt, nirgendwo darfst Du dem nachgeben, Dir wird klar, Du bist gerade wach geworden, weil es kurz vor zu spät ist, die Toilette ruft. Nein, sie schreit regelrecht: „Gib Gas und komm her!

Es ist 2:40, noch ist Zeit. Dir ist kalt, wie kann man in den zwei Minuten Klotour, nur so auskühlen? Egal, nur wieder schnell in die Federn. Es hat ja schon was, dieses Zurückkuscheln in die warme Höhle. Was bedeuten schon Sex und Reichtum, wenn man so etwas erleben kann? Allerdings, irgendwie ist die Haltung nicht so perfekt, wie das vorhin noch gewesen sein muss. Drehen, wenden, rücken und drücken – so ist es besser. Schon bist Du wieder weggetreten.

Staubtrocken

Oh, ein angenehmer Traum jetzt! Du sitzt am Strand, perfektes Wetter und alles friedlich. Du nimmst das Getränk, das neben Dir steht und willst die Flasche öffnen. Nur, es klappt nicht! Der Traum ändert die Richtung, es geht nur noch um die Flasche. Es ist der Durst, der nun die Regeln bestimmt! Alles dreht sich um Getränke, vor allem um die Tatsache, dass Du keines ergattern kannst. Klack, die Augen sind wieder offen. Im Mund ist alles pelzig trocken und aus dem schönen Strand im Traum, ist eine Mundhöhlen-Sahara geworden. Durst! Das ist erbärmlicher, nerviger Durst.

Jetzt weißt Du auch, was gestern Abend noch zu erledigen gewesen wäre. Du hast vergessen, was Trinkbares am Bett zu platzieren. Gehts denn nicht so? Es ist 3 Uhr 32, bis um 6, muss das doch auszuhalten sein?! Du riskierst es! Eigentlich müsstest Du das aber besser wissen. Alle Gedanken kreisen nur noch um Flüssigkeiten, der Belag im Mund ist zum Bärenfell mutiert, das wird so nichts. 10 Minuten wertvollen Schlaf hast Du so schon vergeudet, nun bewege Dich endlich in die Küche!

Wieder aus dem Bett, wieder frösteln, wieder wach. Der Weg in die Küche ist ohne Licht ausreichend bekannt, nur nicht noch munterer werden. Kühlschranktür auf und: Schock! :shock: Die Arktissonne durchflutet Dich! Kalt und hell, jetzt, wo Du ohnehin schon frierst! Glasklarer Plan im Kopf: Morgen fliegt die bescheuerte Lampe da raus und das Gerät wird wärmer eingestellt!

Gefahr

Arschkaltes Getränk, rinnt Dir durch die Kehle. Eine Mischung zwischen Schmerz, Erleichterung und Befriedigung, durchfließt Dich. Mit der Flasche am Hals, geht es wieder in Richtung Bett. Leicht schwankend, in der Hoffnung das es dies nun war, beginnt der Rückweg bis: RUMMS! Ein Knall, ein Schmerz, ein Stöhnen! Tja, Baby, Stühle haben Beine, auch wenn Du kein Licht gemacht hast. Strafe folgt auf Dummheit. Ob es blutet? Bestimmt ist der Zeh gebrochen! Nachsehen? Nein, das kann auch nachher noch begutachtet werden. Oder?

OK, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Licht an und der Wahrheit ins Auge sehen! Hm, OK, der Zehnagel ist noch da, jetzt sogar mit Kerbe. Ach was, kein Blut und kein offener Bruch, zurück in die Heia. Immerhin ist es knapp 4 Uhr, mehr als die Hälfte der Schlafzeit, ist doch schon rum.

Das Bett ist warm, bequem und heimelig. Augen zu und ab in die Parallelwelt. Aber, ist der Kühlschrank auch wieder zu? Hast Du da nicht vielleicht was vergessen? Ne, dann wäre es ja nicht so duster gewesen. Der arme Zeh. Überhaupt, so ein bisschen pochen ist schon noch zu merken. Doch was gebrochen? Vielleicht mal einen Arzt drauf schauen lassen? Na, nachher wird sich da schon was zeigen, wenn es arg sein sollte. Jetzt erst noch schlafen, ist ja wichtig. Was da nachher noch alles zu erledigen ist! All die Aufgaben. Was, wenn Du es nicht schaffst, wenn Du etwas Grundlegendes vergessen hast? Quatsch, warum sollte das so sein? Schlaf jetzt! Es ist doch schon, ja wie spät ist es denn? OK, nur ein kurzer Blick – 4 Uhr 21… So richtig lange ist es nicht mehr, bis der Wecker klingelt. Überhaupt, klingelt! Der piept doch eher. Ab sofort bist Du da viel korrekter, man sollte schon die richtigen Begriffe nutzen. JETZT IST SCHLAFEN WICHTIG! Moment, war das Symbol für den aktivierten Alarm auf dem Display überhaupt zu sehen? Hast Du nicht vergessen, den Wecker einzuschalten? Schau mal lieber nach! Oha, schon halb fünf! Ja, doch, da scheint alles in Ordnung. Was ein Quatsch auch, warum sollte ausgerechnet das Alarm aktivieren, vergessen worden sein? Augen zu!

Wieso ist es überhaupt schon 4 Ur 33? Du hast doch nicht 12 Minuten lang überlegt, ob Du den Wecker gestellt hast. Oder doch? Ne, sicher nicht.

KNACK!

Was war das? Einbrecher, Entführer, Hauseinsturz? DAS ist keine Einbildung! Das ist wirklich! Besteht Gefahr, muss ich die Familie wecken und alle retten? Aber was war das denn? Irgendwie doch ein bekanntes Geräusch… KNACK! Das ist es wieder! Laut, scharf und schrill. Na klar, das ist die fucking Plastikwasserflasche, die jetzt warm wird. Ab sofort kommen hier nur noch Glasflaschen zum Einsatz! Ja, so wird das ab jetzt werden!

Wie viele Stunden Schlaf bekommst Du überhaupt noch zusammen? Das reicht doch niemals! Das kann ja ein beschissener Tag werden, es ist doch jetzt schon klar, dass die Zeit nicht ausgereicht hat. Man, so ein Dreck. Kurz rechnen, knapp 4 Stunden, unter 5 funktionierst Du nicht. Na, jetzt noch schnell die letzten 1 1/4 Stunden pennen, dann klappt das knapp. Nur, dazu musst Du zunächst einschlafen. Jetzt sofort, wäre gut. Na, los mach schon! Augen zu und ab. Boah, so wird das nichts, die Zeit rennt weg, EINSCHLAFEN, SOFORT! Es ist 4 Uhr 56, noch lohnt das. Besser umdrehen, auf der anderen Seite schläfste ohnehin besser. Ob es wohl schon viel später ist? Egal, jetzt wird erst wieder die Zeit beachtet, wenn es Zeit zum Aufstehen ist.

MIEP MIEP MIEP MIEP MIEP

Der Weckruf, es ist 6 Uhr, raus aus dem Bett!

 

Der 1. April

Der 1. AprilVorsicht

Man denkt ja vielleicht nicht sofort daran, wenn aber heute etwas Bemerkenswertes geschieht, seid vorsichtig! Wir haben den ersten April!

Ich finde das alles zwar auch etwas albern, was aber wohl niemanden davon abhält, die Sache anders zu sehen.

Wollte ich nur erwähnt haben ;-)

 

 

 

Szenen aus der Ehe oder: Fürsorge und Sparsamkeit

RasiererDie Vorgeschichte

Ich bin ein ziemlich sparsamer Mensch und habe im Rahmen dieser Besonnenheit, Rasierklingen recht lange in Gebrauch. Dummerweise hatte ich mir beim Rasieren ein recht brennendes und gefurchtes Gesicht beschert, was zum folgenden Gespräch, mit meiner Frau führte:

Ich: „Irgendwie brennt mir das Gesicht…

Frau: „Das kommt davon, dass Du die Klingen immer nutzt, bis sie verrottet sind! Da blutet auch was.

Ich: „Ich bin halt sparsam...“

Frau, unterbricht mich: „Das ist keine Sparsamkeit, das ist einfach Geiz!

Ich: „Aber…!

Ein langer und strenger Blick, brachte mich zum Schweigen.

Nur damit Ihr wisst, warum ich blogge

Weil ich eben so etwas erlebe, was ich nur hier im Text bewältigen kann! ;-)

Jetzt komme ich in das Badezimmer und mein Rasierer liegt dort ohne Kopf. Nur der Griff, traurig und nutzlos, offensichtlich wurde ihm Gewalt angetan.

Wo sind Horatio, Gibbs oder Miss Marple, wenn man sie dringend braucht?

Aber Hoppla!

Was glänzt denn da auf der Ablage? Tatsächlich, nagelneue Klingen! Fürsorglich, die Dame, wahrlich. Ich glaube allerdings, einmal hätte es noch funktioniert :mrgreen:

 

 

Die ungeschönte Wahrheit: Was morgens wirklich geschieht!

Symbol ClockLos, hoch jetzt!

Hirn: „Wir sind aufgewacht, die Sonne scheint bald und der Tag beginnt, lieber Körper!

Penis: „Du weißt…?!?

Hirn: „Das geht gleich weg, reg‘ Dich ab.

Rücken: „Nicht aufstehen, Wirbel 5 klemmt fest!

Hirn: „Wir machen langsam…

Rücken: „Wirbel 4 und 6 hängen da mit dran, LIEGENBLEIBEN!

Hirn: „Nix da, sobald endlich Rückmeldung von der Schulter kommt, starten wir!

Rücken: „Schulter, lass‘ Dir Zeit! Hallo, Schulter!?

Hirn: „Schulter, gib mal ’ne Rückmeldung!

Schulter: „“

Rücken: „Sobald der Rest läuft, könnt Ihr noch mal nachfragen…

Hirn: „Wenn das mit Euch so weitergeht, mach ich einen auf autoritärer Chef!

Penis: „Als wenn das was Neues wäre…

Gehirn: „Wer steht denn jeden Morgen, hart aber nutzlos, in der Gegend herum? Du doch!

Penis: „Mehr wäre mit DEM Rücken ohnehin nicht drin!

Rücken: „Könnt Ihr jetzt einfach das Maul halten?

Hirn: „OK, vielleicht war ich zu heftig, wir legen noch eine kleine Schonungsminute ein!

Blase: „“Hihihi…

Hirn: „Ne, oder?

Blase: „Doch!

Hirn: „Ihr habt es gehört, Ihr wisst ja alle, wer der eigentliche Chef ist…

Rücken: „Wirbel 4 und 6 würden Wirbel 5 notfalls stützen, vielleicht geht’s doch.

Hirn: „Sehr interessant, wirklich, ich beginne zu begreifen! Schulter?

Schulter: „“

Hirn: „OK, wir starten. Die Schulter lassen wir außen vor, das müssen die Muskeln ausgleichen!

Muskeln: „Bist Du irre?

Hirn: „Jetzt habe ich aber die Schnauze voll! Hoch, elend faules Pack!

Blase: „Ja, am besten sogar nicht ganz so lahmarschig wie sonst!

Hintern: „Lasst mich da raus!

Hirn: „Jeder gibt jetzt sein Bestes, wir ziehen es durch! Los!

Hirn: „Liebes Gehör. Bitte ignoriere die Geräusche, die jetzt kommen…

Gehör: „Das kläre ich schon seit Jahren mit einem Tinnitus…

Hirn: “ :shock:

Hirn: „An alle! Wir stehen aufrecht, bitte koordinieren und gezielte Schritte machen. An die Augen: Wir orientieren uns in Richtung Klo, achtet auf Hindernisse. An die Zehen: Vorsicht, falls die Augen zu langsam sind.

Zehen: „Witzbold…

Schulter: „War was?

Hirn: „Nein, nur das Übliche…