Einfach mal den Sommer wegstellen

Der Sommer 2025 – MerkerSchlussstrich mit Kabel (und 3 „s“)

Gestern habe ich den Ventilator abgebaut. Im Winter steht er mir nur im Weg, außerdem fängt er Staub. Also kommt er zur Seite, fertig.

Damit ist die Sache klar!

Der Sommer ist vorbei. Offiziell!

Von mir entschieden. Wer anderer Meinung ist, kann gerne beim nächsten Mal selber das Kabel aufrollen :mrgreen:

Natürlich war es in den Medien wieder der heißeste und trockenste Sommer aller Zeiten, gar keine Frage!

Ey, echt jetzt!

Ich schwitze immer noch, jedenfalls bei der Öl-Rechnung, weil in diesem Jahr bisher rund 150 Liter Öl verballert sind, die ansonsten zwischen April und September eben nicht durch die Leitungen geflossen sind … :roll:

Wenn man das ernst nimmt, sind wir alle längst durchgegart und keiner hat es bemerkt. In der Realität lief mein Ventilator 2025 an rund zehn Tagen. Ob er jemals Stufe 3 erreicht hat, weiß ich nicht, vermutlich nicht.

Es gab Sommer, da hat das Ding morgens angefangen und abends aufgehört. Dieses Jahr war fast Ruhe. Wenn das keine Steigerung der Reduzierung ist, dann weiß ich auch nicht. :mrgreen:

 

   

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Weil wir gerade beim Thema Kaffee waren

Weil wir gerade beim Thema Kaffee warenÜberraschung

Bedingt durch die Duisburg-Tour war ja mal wieder schlafen im Hotel angesagt.

Nun ja, die Erfahrung hat gezeigt, dass es immer eine gute Idee ist, löslichen Kaffee und einen Wasserkocher dabei zu haben, was ich aber gerne mal vergesse.

Nun, dieses Mal habe ich daran gedacht, und was steht prompt zur freien Benutzung auf dem Zimmer?

Richtig!

Eine Kapselmaschine :mrgreen:

Aber zugegeben: Schmeckt schon besser, als die Instant-Lösung ;-)

 

 


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Affenhitze im August!

Affenhitze im August!Ich kann das nicht ignorieren!

Ihr habt alles zu viel Benzin, Diesel, Gas, Strom und was weiß ich nicht verbraucht!

Durch die ganzen zusätzlichen Abgaben für, also, gegen, also, bei der Klimaerwärmung, ist zu viel Geld zusammengekommen! :shock:

Der gute alte August weiß ja schon gar nicht mehr wohin mit der Hitze!

13° C am 7. August 2025, früh um 5 Uhr und 44 Minuten – man reiche mir die Sonnencreme … :mrgreen:

 

 


 

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Der Sommer 2025 – Merker

So kann ein Himmel aussehen!So kann ein Himmel aussehen!

Da ja kaum noch jemand weiß, wie so etwas ausschaut, hinterlege ich hier jetzt mal ein Bild von einem Himmel mit blauen Anteilen.

Ja, ich weiß, da sind ein paar Wolken, aber ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, schonend vorgehen, Ihr wisst schon … ;-)

Ich bin nur froh, dass andere wenigstens erkannt haben, dass 15° C im August über Tage total normal sind, ich habe das nämlich scheinbar nicht begriffen :mrgreen:

 


 

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Das Wetter und die KI

Das Wetter und die KI, aus der KIInteressantes Ergebnis

Man nehme das aktuelle Datum und den aktuellen Wetterbericht.

Anschließend nehme man eine künstliche Intelligenz, welche auch Bilder generieren kann und füttere sie mit diesen Daten.

Das Resultat

Siehe Foto :mrgreen:

(Und ja, dieses Dreckswetter geht mir auf den Sack!)

 


 

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Der trockenste und heißeste Sonntag …

Der trockenste und heißeste Sonntag ...… oder Sommer aller Zeiten?

Ja, die ewig Klimapanikhaften werden sich das schon in ihren Statistiken passend zusammenbasteln, da mache ich mir keine Sorgen ;-)

Es nervt einfach

Mein Gedanke: „Sonntag, eh immer so eine Sache für mich …, also vielleicht Garten, draußen, eine Runde laufen gehen …?“ – Irgendwie so jedenfalls.

Das Wetter so: „Klar, kannst Du versuchen, aber ich mach‘ die Sache mal spannend!

 

 

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Ich so: „Leck‘ mich am Ar…“

Fazit: Sofa!

:roll:

(Und ich weiß, irgendwer kommt jetzt wieder mit:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!„, und ich bewundere Euch wirklich für Eure Meinung, ja echt! Ja! Toller Gedanke, tatsächlich!

Nur –  ich habe gar nicht danach gefragt! :mrgreen: )


 

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Das passiert, wenn man Wasser benutzt

KI-Symbol kochendes EiswasserSo durchschaubar, so dumm, so Clickbait

Mittlerweile scheuen sich auch „große“ Medienbuden nicht mehr davor, möglichst belanglose oder simple Themen so aufzubereiten, als wenn wirklich ein inhaltlicher Mehrwert vorhanden wäre – Clickbait eben.

Man nimmt einen alltäglichen Vorgang, der jedem halbwegs gebildeten Menschen ohnehin klar ist und packe ein erklärendes Vorwort (SEO-konform) in die Einleitung.

Dann erkläre man langatmig, wie man eine Selbst(un)verständlichkeit realisiert und wenn es halbwegs passt, kommt eine Ausleitung des Textes mit Dingen zu Nachhaltigkeit, Umwelt oder (veganer?) Ernährung.

Ich habe mir gedacht, ich mache das mit meinen bescheidenen Fähigkeiten jetzt auch mal.

Wasserveredelung

(Schwafelige Einleitung)

Wasser ist unser aller Lebenselixier! Wir brauchen es wie nichts anderes auf der Welt, darum …

Sorry, das muss reichen, mir platzt schon der Kopf ;-)

Heißes oder kaltes Wasser – So geht’s!

Zutaten:

  • 1 Liter frisches Wasser (aus der Leitung, dem Fluss oder dem nächsten Brunnen)
  • Eine Prise Salz (optional, für den besonderen Geschmack)
  • Eiswürfel (optional, für die Erfrischung)

Zubereitung:

  1. Wasserbeschaffung: Suche dir die Quelle deines Vertrauens. Das kann ein Wasserhahn, ein Brunnen oder ein klarer Fluss sein. Wenn du das Wasser aus dem Hahn nimmst, schau sicherheitshalber, dass er auch wirklich betriebsbereit ist.
  2. Behälterwahl: Nimm dir einen geeigneten Behälter. Eine große Schüssel, ein Glas oder ein Kochtopf – alles ist möglich (Kloschüsseln außen vor!). Sei kreativ!
  3. Wasserfüllung: Fülle den Behälter mit dem Wasser deiner Wahl. Achte darauf, nicht zu viel zu verschütten. Das könnte ein nasses Missgeschick Verschwendung ergeben!
  4. Optionaler Kick: Wenn du magst, füge eine Prise Salz hinzu, um deinem Wasser einen kleinen Pfiff zu geben. Oder wirf ein paar Eiswürfel rein, wenn du es frisch und kühl magst.
  5. Heißes Wasser: Sollte dir dein ökologischer Fußabdruck egal sein, kannst du es auch in dem geeigneten Behälter erhitzen. Am besten ohne Strom (CO₂) oder offenes Feuer (Feinstaub), direkte Sonnenerhitzung wäre eine gute Wahl.
  6. Servieren: Genieße dein Wasser pur oder verwandle es in ein erfrischendes Getränk, indem du ein paar Früchte oder Kräuter hinzufügst – aber das ist schon fast ein anderes Rezept!

Hinweis: Dieses Rezept ist leicht nachzumachen und benötigt keine besonderen Kochfähigkeiten. Aber Vorsicht! Übermäßiger Konsum kann zu heftiger Hydrierung führen.

Es lohnt sich

(Ausgangsgeschwafel mit erhobenem Zeigefinger oder mütterlichem Ratschlag)

Wasser hat keine Kalorien, kein Fett und ist vegan (außer das aus der Dusche oder Badewanne, da ist jede Menge Abhub der Lebewesen drin!).

Helft euch, dem Planeten, der Umwelt, den Enkeln der Welt: Ernährt euch von Wasser!

Sorry, das musste ich jetzt machen :mrgreen:

 

   

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Momente im Bild: Sommersymbol

SommersymbolSommer 2024

So richtig habe ich in diesem Jahr tatsächlich nicht mehr an wirklich sommerliches Wetter geglaubt und in der Summe der heißen Tage war’s bisher auch nicht viel.

Wenn man allerdings an einem der sonnigen Tage, wie gestern zum Beispiel ich, in der Stadt unterwegs ist, dann kommt irgendwann doch das Bedürfnis auf, ein bisschen Flüssigkeit zu tanken.

Symbolwirkung

Wie auch immer, irgendwie hat mich die Szene dazu animiert ein Foto zu machen. Wahrscheinlich bleibt das für mich persönlich das Sommersymbol 2024 ;-)

Der Blick auf den Kalender lässt vermuten, dass die Zahl der noch zu erwartenden heißen Tage absehbar ist, und nächste Woche kommt mein Heizöl für den Winter, also muss das Foto jetzt hier rein :mrgreen:

 

 


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Kein Wunder, dass es heiß draußen ist!

Kein Wunder, dass es heiß ist!Das muss doch jemand merken!

Da jammern so viele Menschen, dass es heiß draußen ist und trotzdem fällt niemandem auf, dass die Ventilatoren aus sind!

Ich habe das zufällig beim Überqueren des Firmenparkplatzes bemerkt, vor allem, weil sich kein Lüftchen bewegt hat.

Oder doch eher Antrieb des Planeten?

Wobei mir allerdings gerade einfällt, dass die beiden Propeller dort am Horizont vielleicht auch eher der Antrieb für die Erddrehung sind!

Das könnte schon gut sein, auf der Arbeit hat man ja oft das Gefühl, dass die Zeit einfach stehen geblieben ist :shock:

Ich hoffe nur, es geht nicht wieder um’s Energiesparen … :mrgreen:

 

 

   

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Faszination Wasserkocher

Faszination WasserkocherManchmal sind es eben die kleinen Dinge

Man stelle sich vor, der Computer will mal wieder ein Update haben und zwingt einen zu warten.

Wenn man sich dann nicht am frühen Morgen schon den fünften Kübel Kaffee in den Hals schütten möchte, kann man ja mal die Alternative Tee ins Auge fassen.

In der Regel mache ich das nicht, es dauert mir einfach zu lange, aber wenn die Technik einen gleich mehrfach ausbremst, dann ist das wohl ein Zeichen … :roll:

Lebendige Farbblasen

Wenn dann noch ein gläserner Wasserkocher mit LED-Beleuchtung im Einsatz ist, dann muss die Kamera her.

Ich gucke halt immer wieder mal auf die kleinen Dinge des Alltags und in den paar Sekunden, bis das Wasser heiß genug ist, da tut sich so einiges in dem Behälter.

Und nein, ich schaue ansonsten nicht der Farbe beim Trocknen zu!

Images in motion

Hey, ich habe das mal in bewegten Bildern bei Instagram und Facebook festgehalten.

Krass, gell?

Endlich mal jemand, der kochendes Wasser in der realen Welt filmen konnte!

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)


Vielleicht solltet Ihr mal den Originaltext auf einer der verlinkten Plattformen lesen, falls Ihr das eingebettete Video hier nicht sehen könnt.

Die wahre Dramatik wird wahrscheinlich erst in der Kombination aus Video und Text deutlich. Echte Geheimnisse werden eben am Arbeitsplatz aufgedeckt  :mrgreen:

Tatsächlich war das allerdings eher eine zufällige Aufnahme, weil ich ohnehin die Smartphone-Kamera aus einem anderen Grund aktiv hatte. Aber wir sind ja hier unter uns, da kann ich das wohl mal verraten ;-)

 

    

 

Das blaue Türmchen im Sommer

Blauer TurmSonne & Glas?

Ich mag ihn ja als Fotomotiv, den blauen Turm hier am Campus, das hat der eine oder andere Leser bestimmt schon bemerkt.

Nun, in seinem Inneren war ich zwar bisher noch nie, bei dem aktuellen Wetter bin ich aber, glaube ich, auch nicht scharf darauf, mich hinter seiner Glasfront aufzuhalten ;-)

Ich mag in diesem Moment aber auch sonst nicht an etwas denken, das wärmer ist als ein Eiswürfel :mrgreen:

 

 

 

Das Brühwurst-nicht-Mikrowellen-Ding

WiernerwürstchenHeiße Würstchen? Nachtrag!

Also, ich habe vor einigen Tagen einen hochpräzisen und wissenschaftlichen Artikel zum Thema “Brühwurst ohne Herd“ geschrieben, vielleicht erinnert Ihr Euch.

Jetzt sind Blogleser ja pfiffige Menschen und natürlich kommt sofort eine Mail mit dem Hinweis, dass es auch mit dem Wasserkocher geht.

Klar, die Idee hatte ich auch schon, allerdings habe ich das Problem, dass ich natürlich auch keinen Kochtopf habe. Ich mein‘, wer schleppt so eine olle Heißmachwanne mit sich herum, wenn er keinen Herd hat? Eben!

Allerdings habe ich Mikrowellen-Plastik-Universal-Schüsseln-mit-Deckel da, die kochendes Wasser vertragen können. Ok, ist ja gut, ich habe das ausprobiert.

Also Wasserkocher mit ca. 1 Liter Wasser füllen und volle Pulle starten. Wenn das Wasser kocht, etwas in die Schüssel gießen, anschließend die Würstchen einlegen und mit noch mehr Wasser gut bedecken. Nun die Geschichte mit Deckel versehen und für sieben Minuten ignorieren –  fertig ist die Wurst.

Also, eigentlich fertig. Warum “eigentlich“? Weil, je nach Qualität der Schüsseln das Wasser samt Wurst schon wieder abkühlt, ehe die Wurst das optimale Zeit-Einwirk-Wasser-Abkühl-Stadium erreicht hat. Sechs Minuten waren etwas zu wenig für das Gargut, nach acht Minuten kühlte alles gefühlt schon wieder ab.

Allerdings muss ich zugeben, dass das Ergebnis durchaus gut ist, nur könnte alles eben einen Tick heißer sein. Experimentiert habe ich mit zwei dünneren Wienern, jeweils mit 50 Gramm Gewicht. Bei mehr als zweien oder dicken Bockwürsten, könnte das vielleicht nicht ganz so toll sein. Es käme da wirklich auf einen Versuch an, nach welcher Zeit die Temperatur absinkt.

Genau da liegt aber mein Problem. Ich esse hier alleine und wenn ich nur vier verschiedene Versuche mit 2 Würstchen durchführe, dann habe ich hier 8 x Kalorien, die ich erstens nicht auf einmal essen will und die dann sowieso wieder kalt werden :mrgreen:

Perfektionieren kann man das Ganze übrigens, wenn man direkt nach dem Aufkochen alles zusätzlich in die Mikrowelle stellt und bei ganz kleiner Leistung, irgendwas kurz nach “Auftauen“, noch 2 Minuten bestrahlt. Allerdings besteht dann auch wieder die Gefahr, dass die Würstchen platzen.

Final:

Es funktioniert, man kann’s essen, aber legt nicht zu viel Ernst in die Beschreibung ;-)

Soviel erneut zum Thema “heiße Würstchen“, guten Appetit!

 

 

 

Das Brühwurst-Mikrowellen-Ding

WiernerwürstchenHeiße Würstchen? Kein Problem!

Motivierte Leser hier wissen, dass sich aktuell weite Bereiche meines Alltags im Internat abspielen. Das ist alles an sich völlig problemlos, wenn ich mir nicht immer Sachen aufhalsen würde, die eigentlich unnötig sind. Obwohl, das kann man nun so oder so sehen, irgendwie ist vieles auch immer so ein Situationsding.

Essen wollen oder müssen?

Ich bin kein großer Fan von Kantinen und sonstigen Massenfutterstellen. Nein, nicht wegen Corona, ich mag nur einfach nicht mit einer Horde fremder Leute zur Abfütterung in einem Saal herumsitzen und mir Gespräche antun, die ich ansonsten im Leben nicht führen würde. Alleine das zwangsweise Zuhören … Ne, verzichte dankend!

Aus diesen und anderen Gründen, habe ich mir für mein quasi Studentenleben eine Parallelversorung eingerichtet. Eine Mikrowelle steht zur Verfügung, da ist also durchaus was machbar. Mikrowellengeeignetes Futter ist erfunden, aber manchmal hat man ja auch Gelüste, die eben eigentlich eher der heimischen Küche bedürfen.

Nun bin ich kein begnadeter Koch, mit Pfanne und Herd komme ich aber durchaus leidlich zurecht, nur mit der Mikrowelle, habe ich offengestanden noch nie mehr veranstaltet, als Kaltes wieder heißzumachen. Meist muss alles schnell gehen, die Pausen sind endlich und essen will man ja nun auch noch in Ruhe.

Eines meiner Ausweichmenüs sind unter anderem Wiener- bzw. Bockwürste, vorzugsweise heiß. Einfach noch etwas Senf und eine Scheibe Toast dazu – fertig. Obendrein macht so ein Essen keinen großen Dreck, was in einem Internatszimmer auch keine kleine Rolle spielt. Darüber hinaus ist der Kaloriengehalt recht eindeutig zu bestimmen, was bei Gerichten aus fremder Zubereitung auch durchaus problematisch werden kann.

Ich weiß natürlich, dass es jetzt wieder reichlichen Menschen gibt, die über diesen Artikel hier den Kopf schütteln, weil sie Wurst in der Welle zu erhitzen als lächerlich ansehen, Fleisch hassen, das im Jahr 2021 einfach so sein muss oder die böse Mikrowelle uns alle tötet oder manipuliert. Ganz davon zu schweigen, dass sicher Leute existieren, die den beschriebenen Kram mit links erledigen. Kann ja sein, für mich trifft das alles aber eben nicht zu ;-)

Die Brühwurst, Variante 1

Der sicherste Weg. Man füllt Wasser in eine geeignete Schüssel (vorzugsweise mit Deckel), sodass die Würstchen gerade eben schwimmen könnten, stellt das Ganze in die Welle und prügelt mit allem, was man hat (in meinem Fall 700 Watt), rund 4 Minuten auf die Sache ein. Ich betone: Nur Wasser, noch nix anderes, außer Salz vielleicht! Anschließend werden die Würste einfach in die heiße Flüssigkeit gelegt und wieder 5-6 Minuten später, ist alles genießbar. Der Nachteil: In der Zeit, kann die ganze Geschichte schon an Temperatur verlieren und je nach Wursttyp, ist das Durcherhitzen noch nicht beendet, das weiß man an der Stelle aber noch nicht. Die Teile sind dann in der Mitte kalt, aber wenn man’s bemerkt, ist es eher schon zu spät. Den Zeitpunkt zwischen “ausreichend heiß“ und “noch kalt“ zu erwischen, ist nicht so einfach.

Die Brühwurst, Variante 2

Eigentlich das gleiche Vorgehen wie bei Variante 1, allerdings wird das Wasser nur rund 2 Minuten mit Vollgas erhitzt, ehe die Wurst hineinkommt. Anschließend kommt wieder der Deckel drauf und alles zusammen, wird weitere 2-3 Minuten bei WENIG Power weiter bestrahlt. Da meine Welle leider keine genaue Leistungsanzeige besitzt, schätze ich, dass es so um die 250 Watt sind, die ich da einsetze, der Einsteller steht knapp hinter Auftauen. Dazu habe ich auch unten noch ein paar Anmerkungen. Der Vorteil: Das Essen wird wirklich heiß. Nachteil: Die Wurst kann platzen.

Die Brühwurst, Variante 3

Die Mikrowelle ebenfalls auf geschätzt 200-250 Watt einstellen, die Würste einfach so auf einer geeigneten Unterlage in die Welle stellen und für einige SEKUNDEN erhitzen. Nachteil: Die Dinger platzen auf jeden Fall! Immerhin kann man aber mit den Platzgeräuschen ein Silvesterfeuerwerk wunderbar nachahmen, fehlt nur das Licht. Vielleicht ein bisschen geeignetes Metall mit in das Gerät legen, um die Pyrotechnik zu simulieren …? Ne, wir lassen das ;-)

Die Leistung

Ich bin jetzt kein Experte für Mikrowellen, so ein paar Kleinigkeiten, meine ich aber doch zu wissen. Hat man ein Gerät, welches eine geringere Leistung realisiert, indem es einfach die volle Leistung immer wieder aus- und einschaltet, also alle paar Sekunden Magnetron (das Teil erzeugt die Wellen) an und wieder aus, dann ist der Schein trügerisch. 50 % der Leistung werden eben in der Art erzeugt, dass das Magnetron  scheibchenweise aktiviert wird, damit in der Summe eben die gewünschte Maximalleistung entsteht. 700 Watt, die innerhalb einer Zeit nur zu 50 % aktiv sind, ergeben im Ergebnis eben nur 350 Watt. Dieses Vorgehen funktioniert umso besser, je länger der Erhitzungsvorgang dauert.

Hat man aber eben so etwas wie Würstchen, die schon nach einigen Sekunden platzen als Gargut, ist der kritische Punkt erreicht, ehe die Mikrowelle das erste Mal in die Leistungsabschaltung geht. Dann macht es “PENG“, weil bis zu dieser Zeit eben die volle Power auf das Essen eingewirkt hat.

Ok, schmecken tut’s genauso, aber irgendwie … ne?! Bei Invertergeräten verhält sich das anders, aber so eines habe ich nun leider gerade nicht.

Aber wisst Ihr was? Ich bin ein großer Fan davon, dass man bei Dingen, die man benutzt, auch wenigstens im Groben weiß, wie sie funktionieren, deshalb hier einfach ein Link zu HEA-Fachwissen, wie eben Mikrowellengeräte grundsätzlich arbeiten.

Tipps

Die Wurst nicht sofort aus dem Kühlschrank heraus erhitzen. Die Pelle ist wesentlich kompromissbereiter, wenn sie nicht arschkalt ist.

Ein bisschen (BISSCHEN!) Salz im Wasser ist gut für den Geschmack.

Wenn irgend möglich, eine Mikrowellenschüssel mit belüftetem Deckel verwenden.

Alles hier nur als Bericht betrachten! Ein eventuelles Nachempfinden, geschieht auf eigene Gefahr, ich übernehme garantiert KEINE Garantie ;-)

Soviel zum Thema “heiße Würstchen“, guten Appetit! ;-)

 

 

Das Kaffeefilter-Bastelfinale

Kaffeefilter Notlösung IIDie fast perfekte Lösung

Um die Sache mit der zerdepperten Kaffeekanne, meiner “Quick &Dirty“-Lösung und den weiteren Erkenntnissen zu einem vorläufigen Abschluss zu bringen, nun noch kurz die Bilder der bisher finalen Lösung.

Wenn der erste Zorn über die eigene Blödheit erst einmal etwas verflogen ist, wagt man ja doch einen Blick in das verursachte Chaos bzw. dessen trauriger Überreste. Da ich diese allerdings aus Platzgründen direkt zum Auto gebracht hatte, hat das schon ein wenig gedauert.

Irgendwie ist dann eben plötzlich die Idee im Kopf, dass ja auch in der Maschine die Filtertüte irgendwie einen Platz hat, der sich vielleicht weiternutzen lässt.

Was soll ich sagen? Wenn man alles ein wenig zerlegt, vor allem den Tropfstopp ausbaut und dann noch feststellt, dass der ganze Bausatz ziemlich perfekt auf den Thermobecher passt, dann ist die Lösung gefunden.

OK, die Tatsache, dass in den Becher nur 375 ml passen, bringt eine erhöhte Frequenz an Kochvorgängen mit sich und auch die Dosierung des Kaffeepulvers muss man erst erkunden, aber es funktioniert ansonsten annähernd perfekt ;-)

Lediglich die Nutzungsdauer dürfte sich in Grenzen halten. Am Mittwoch wurde das Problemchen gelöst und seit Donnerstag bin ich ohnehin wieder für einige Tage zu Hause, dort, wo es eine intakte Kaffeemaschine gibt :mrgreen:

 

 

 

Der Cola-Flaschen-Kaffeefilter-Schrumpf-Faktor

Erstaunlich

Nach meinem kleinen Fauxpas mit der Kaffeekanne am vergangenen Sonntag habe ich mir ja eine kleine Notlösung überlegt überlegen müssen.

Das Ganze hat eigentlich ziemlich gut funktioniert, allerdings ist mit jedem Schub heißen Wassers der Level der Herausforderung etwas gestiegen.

Warum? Weil das Material der Flasche bei Hitze eine erstaunliche Schrumpffähigkeit an den Tag legt! Ich habe das nicht auf die Spitze getrieben, aber vermutlich würde bei weiterer Nutzung noch ein Strohhalm aus diesem improvisierten Kaffeetrichter :mrgreen:

Die Reihenfolge der Bilder erklärt sich von selbst, glaube ich wenigstens. Leider haben sie nicht die beste Qualität, irgendwie habe war meine Priorität in dem Moment aber doch eine andere.

Ich habe übrigens am Ende noch eine bessere Lösung gefunden, weshalb ich das obere System nicht weiter ausgearbeitet habe, aber das der Cola-Trichter noch existiert und heißes Wasser bestimmt auch noch mal verfügbar ist … ;-)