Bei ‚Stay at Home‘: Der Blick auf den Strom!

Zaehler im KastenDer Stromzähler

Gerade eben, ist hier ein neuer Stromzähler ins Haus gekommen. Muss ja auch mal sein, so ein neues Gerät. Vermutlich jedenfalls, die Idee ist ja nicht von mir. Natürlich muss man sich in solchen Momenten auch mit den Zahlen auf dem Gerät beschäftigen, der bisherige Verbrauch sollte schon notiert sein.

Jetzt bin ich jemand, der ohnehin alle paar Wochen den Zählerstand prüft und kurz gegenrechnet, wie denn wohl die Endabrechnung ausfallen wird, gelegentlich muss auch die Abschlagszahlung angepasst werden. Wir sind ein Haushalt mit fünf Personen, da kommt was zusammen. Immerhin haben wir es in den letzten Jahren geschafft, nicht mehr zu verbrauchen, eher weniger. Durch eine ziemlich fragwürdige Strompreisentwicklung zahlt man zwar trotzdem drauf, aber das liegt ja nun nicht wirklich in der Hand des einzelnen Kunden.

Jedenfalls bin ich gerade beim Zahlenvergleich ein klein wenig in Schnappatmung geraten, was den Vergleichszeitraum März/April 2020, 2019,2018 angeht. Da ist doch eine deutliche Steigerung zu erkennen! Eigentlich ja auch nicht verwunderlich, immerhin spielt sich durch Corona doch deutlich mehr Zuhause ab. Auch wenn bisher hier niemand in Kurzarbeit gelandet ist oder Homeoffice betreibt, sind doch (Rest) Urlaube und Überstunden abgefeiert worden. Zusätzlich haben wir, vorübergehend, eine alte Kühltruhe reaktiviert, der Tribut für die etwas ausgedehntere Vorratshaltung, die aber schon seit einigen Tagen beendet ist. Da wir hier auch eigentlich eher häusliche Menschen sind, hat sich also gar nicht so viel geändert, auffällig ist es aber schon.

Ich kann mir gut vorstellen, dass bei Menschen, die nun plötzlich durch Homeoffice, vermehrten Aufenthalt in den eigenen vier Wänden und die damit verbundenen Tätigkeiten, höhere Zahlen auf dem Zähler stehen. Eventuell zusätzliche Computer, öfter kochen, ausgedehntere TV-Abende, irgendwo muss der Saft ja herkommen.

Wer jetzt fünf Tage mehr in der Woche im eigenen Heim verbringt, dort zusätzlich kocht und das Notebook und der Fernseher jeden Tag jeweils 10 zusätzliche Stunden am Netz nuckeln, können das schon einige kW/h mehr werden. Sagen wir mal 100 Watt der TV, 80 das Notebook und pro Tag nur 2 kW/h fürs Essen, sind das zusätzliche 3,8 Kilowattstunden täglich. Multipliziert mit den neu und zusätzlich befreizeiteten fünf Tagen pro Woche, kommen da, grob überschlagen, 100 k/Wh im Monat zusammen. Bei 29 Cent pro kW/h, sind das also 29 Euro. Da ja noch lange nicht jeder sein Homeoffice oder die Zwangspause schon beenden kann, macht das in zwei Monaten irgendwo um 60 Euro. Bei angespannter wirtschaftlicher Lage, finde ich so etwas schon erwähnenswert. Weitere Geräte wie vielleicht ein Firmencomputer, eine Spielekonsole oder zusätzliche Beleuchtung, noch völlig außen vor. Wenn ich so in den diversen Socialmedia-Kanälen schaue, kann man alleine bei der Nahrungszubereitung mancherorts wesentlich noch mehr Verbrauch vermuten, von den Wein und Bierkühlungskosten, gar nicht erst zu reden :mrgreen:

Klar, dies ist eine recht zusammengeschusterte Rechnung, ganz genaue Zahlen habe ich noch nicht. Wenn ich das aber mit den sich abzeichnenden >250 kW/h Mehrverbrauch in einigen Wochen hier bei mir vergleiche, kommt’s vielleicht gut hin. Aber wie gesagt, fünf Personen und kein Homeoffice. Lediglich mehr Urlaub, kochen und kühlen seit irgendwann Mitte März. Allerdings ist das Ende ja auch noch nicht erreicht und andere, neue oder gestiegene, Kosten, sind noch gar nicht erfasst und erwähnt.

Man darf gespannt sein. Ich habe jedenfalls gerade meine Abschlagszahlungen für den Strom, um 10% nach oben korrigiert.

Nachtrag Juli/August 2020:

Natürlich kommt die aktuelle Erhöhung noch ‚on Top‘, wir haben’s ja, gell?

Damit liegt mein Abschlag nun vorsichtshalber gleich mal 15% höher, die kommende Endabrechnung wird zeigen, ob ich gut geschätzt habe … :-(

 

 

 

Wenn die Eier schon aus der Schale flüchten

Die Flucht aus der SchaleIch und die Eier

Es gibt ja so Menschen, bei denen reicht die bloße Anwesenheit aus, um irgendwelche Probleme zu bescheren.

Ich scheine das Exemplar zu sein, welches unschöne Effekte auslöst, wenn irgendwo Eier zubereitet werden. Wer auf dem oberen Foto genau hinschaut, kann erkennen, dass die Schalte unten links, eigentlich zu dem Ei oben rechts gehört. Sprich: Es ist geflüchtet! Selbst Eier verlassen also lieber ihre schützende Hülle, als das sie sich in meiner Anwesenheit kochen lassen. Das Nächste plant schon seinen Ausbruch, ich mag an Ostern, gar nicht denken.

;-)

moralei-benehmen

Das Grauen in der Küche

Das Ei ist empört!Rücksicht bitte!

Tja, jetzt gucken wieder viele komisch, oder? Einige werden sich vielleicht sogar fragen, wieso solcher Quatsch im Netz zu finden ist. Das kommt daher, dass niemand Dinge hinterfragt, die täglich von Milliarden Menschen vollzogen werden. Ich mein, die Menschheit ist sich beim Leben im All nicht sicher, dass aber Eier und Lauch völlig empfindungslos daher kommen, ja, das zweifelt niemand an.

Hat sich jemand eigentlich mal Gedanken dazu gemacht, was zum Beispiel ein Ei alles durchmacht? Es sieht den Hühnerpopo von innen, wird da hindurchgepresst und landet dann in einer Sammelanstalt. Kurz drauf ab in die Wäsche, rein in die Pappschachtel und wieder ist es duster. Toll! Anschließend führt der Weg nicht selten in einen kalten Kühlschrank. Natürlich ist da auch meistens kein Licht und wenn doch, heißt für das Ei dann: „Du bist dran, Baby!“ Nur… DAS weiß das Ei ja zu dem Zeitpunkt noch nicht! Ich bin jetzt jedenfalls dafür, dem Ei die verbleibende Zeit so ahnungslos und damit angenehm zu gestalten, wie es eben geht.

Wie ich darauf komme?

Bei meinen Vorbereitungen zu dem tiefgründigen Thema Eierschneider und deren Störungen, habe ich dummerweise die Eier offen an der Session teilhaben lassen. Tja, und da wurde natürlich die volle Wahrheit erkannt. Auf den folgenden Bildern, kann man das komplette Drama erkennen. Ich warne empfindliche Naturen eindringlich davor, sich diese Bilder anzusehen! Um die Situation nicht eskalieren zu lassen, kann ich leider keine weiteren Informationen bereitstellen, Ihr versteht das sicher!

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Eine schamhafte Gans

Eine Warnung zu Beginn: Der kurze Artikel hier, kann schockierendes und hüllenloses Bildmaterial enthalten, auf welches sensible Menschen unter Umständen negativ reagieren!

schamhafte-gans-angezogenZu Weihnachten ist, nicht gans(z) unerwartet, eine recht unbeweglich wirkende Vogeldame zu uns gekommen, die ziemlich unterkühlt wirkt. Korrekterweise muss man sagen, sie ist regelrecht steifgefroren.

Nun, wir wollen aktiv mit dem Sachverhalt umgehen, sie soll zunächst einmal auftauen. In der Zwischenzeit kann überlegt werden, was nun zusätzlich geschehen soll. Im Prinzip ist das weitere Vorgehen aber schon absehbar, man hat ja Erfahrungen.

Für die Fotos haben wir übrigens das volle Nutzungsrecht bekommen! Es wurde allerdings entschieden, die wirklich sensiblen Bereiche bei dem Nacktfoto zu bedecken, jedenfalls vor der Bräunung. Dann wirkt es wohl nicht so schamlos.

schamhafte-gans-nackt

Man kann sehen, dass die Erhöhung der Temperatur schon einen Unterschied der Hautfärbung bewirkt hat. Später wird wahrscheinlich,unter Zuhilfenahme diverser Kräuter und Gewürze, noch eine gezielte Verfeinerung der Eigenschaften druchgeführt.

Während der gesamten folgenden Behandlung, muss auch eine gelegentliche Dusche mit Eigensaft erfolgen, es handelt sich um einen sehr kritischen und hochsensiblen Gesamtvorgang.

Gans mit SommerbräuneWie man ein paar Stunden später erkennen kann, ist er Vorgang erfolgreich abgeschlossen. Da der Verdacht aufkommt, dass die Bräune arrogant wirken könnte, sind als Schmuck noch einige Klöße und etwas Rotkohl vorgesehen. Damit die Haut auch wirklich bestens unterstützt wird, läuft parallel die Zubereitung einen leckeren Balsams, welcher kurze Zeit später über das Gesamtergebnis gegossen wird. Zusammen mit den anderen Beilagen, entsteht so ein noch gefälligeres Gesamtbild. Zusammenfassend kann übrigens bestätigt werden, dass es sich mit 99,9% Sicherheit um eine Gans handelt.

Leider gibt es vom fertigen Komplettsatz keine Bilder mehr. Es ist einfach zu schwierig, das Messer, die Gabel und auch noch die Kamera unfallfrei zu benutzen. Schon gar nicht, wenn einem die Gier bereits den Schluckreflex beschert. Es wäre zudem an Weihnachten nicht ganz so einfach, schnell an einen Unfalldoktor zu kommen, der keine Fragen stellt. Außerdem, was sollte man auch berichten? Etwa, dass jemand beim fotografieren des Essens in die Gabel gefallen ist, als das Messer ins Objektiv gestochen wurde? Ne, das lass‘ ich mal lieber, bin doch nicht vollkommen irre! Hoffe ich…