Wenn der Alltag wieder vollständig ist

packenAb zum Internat?

Tja, am 17.1. wäre ich tatsächlich das erste Mal seit März 2021 einen vollen Monat über daheim gewesen.

Nun, wenn nichts Ungeplantes mehr passiert, werde ich wohl morgen im Laufe des Tages mal wieder ins Internat in Heidelberg ziehen, schließlich muss man ja irgendwann in einen normalen Rhythmus kommen.

Theoretisch läuft, pandemiebedingt, nur noch die kommende Woche im Onlineunterricht, danach soll es in Präsenz weitergehen, wenigstens im wöchentlichen Wechsel. Na, mal abwarten … ;-)

Rein lerntechnisch ziehe ich das Internat vor, man ist dort einfach näher am Geschehen und der Konzentration ist es auch eher zuträglich. Außerdem (und nicht zuletzt) hat man ja auch dort einige Menschen kennengelernt, die man gerne mal wieder live und in Farbe sehen möchte.

Kurzum: Der ganz normale Alltag ist wieder da und vielleicht, aber auch nur vielleicht, kann sich der Rest der Familie etwas von mir erholen :mrgreen:

 

 

Momente im Bild – Geschichten aus dem Internatsleben und Heidelberg im Nebel

hd_im_nebelSzenen aus dem Internat

Man stelle sich vor, man befindet sich im Internat in Heidelberg, ist verhältnismäßig spät eingeschlafen und um 6 Uhr 10 in der Frühe ertönt der Wecker.

Zusätzlich stelle man sich nun vor, um 4 Uhr 40 wird man wach und hört jemanden quasseln. Parallel rummst ein rollender Bettkasten nebenan vor die Wand (das Geräusch ist unverkennbar, der eigene macht das auch) und man kann klar am Klang erkennen, dass im Nachbarzimmer ein Koffer auf dem Bett geöffnet wird, weil der Deckel gegen die Wand schlägt.

Das eigene „Ich“ ist also nun wach, muss natürlich aufs Klo und schmiedet gleichzeitig gar fürchterliche Rachepläne.

Als Letztes kommt man eben vom Klo und 5 Minuten später erklingt aus eben jenem Zimmer der frühen Aktivität ein wohliges Schnarchen :shock:

11.10.2021Na, immerhin bietet der Blick aus dem Fenster (Bild oben) gleich die passende Stimmung an, passt ja. Damit es nicht so trübe bleibt, hier rechts noch mal der Anblick ohne Trübung.

Da war mir mein alter Nachbar lieber. Der hat zwar um 6 Uhr 30 in der Frühe ordentlich seine Freundin gef… ordert, aber immerhin war klar, dass er das eh nicht lange durchhält, also schnell wieder Ruhe herrscht :mrgreen:

Während ich nun einen ziemlich fiesen Plan für eine Ausgleichsaktion schmiede ( :evil: ), schlürfe ich Kaffee, schreibe diesen Text und wünsche Euch allen einen guten Morgen ;-)

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Ironie oder: Nix für mich ;-)

ralley_2Ich habe das mal so zur Kenntnis genommen

Vorgestern habe ich ja mal wieder etwas zu Wesen geschrieben, mit deren Geschwindigkeit ich gut zurechtkomme.

Jetzt könnte man mich durchaus für faul halten, aber ich definiere das Alles doch lieber als Ressourcenschonung.

ralley_1Gestern Nachmittag gehe ich eine meine Runden hier in Heidelberg über den Campus und plötzlich bietet sich mir der Anblick auf den erstenbeiden Bildern.

Ich habe absolut keine Ahnung, um was es da nun gehen wird, aber das Wort „Rallye“ zeigt mir doch deutlich, dass ich mal lieber nicht dorthin gehe. Wer weiß, ob zu viel Geschwindigkeit überhaupt gut für mich ist :mrgreen:

Was soll ich sagen? Das ist mir alles zu hektisch, ich verbringe das Wochenende dann doch lieber zu Hause.

neue_schneckeDort finde ich bestimmt auch meine Zielgruppe ;-)

 

 

 

 

Momente im Bild – Eine kurze Vorschau auf den Herbst

herbstvorschau_2021Morgendunst

Dafür, dass der Sommer eher nicht angekommen ist, kündigt der Herbst sich recht pünktlich an :-)

 

 

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Momente im Bild – Wenn die Sonne gut zielt

morgensonnezieltDa blinzelt sie, die Sonne

Für einen kurzen Moment Auge in Auge mit dem Sommer ;-)

 

 

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Ein erschöpfter Wächter

das_moralei_als_wächterEs hat alles gegeben!

Ihr kennt ja bestimmt noch das Moralei. Seit es in der Realität angekommen ist, hütet es natürlich auch mein Internatszimmer hier, wenn ich zwischendurch abwesend bin.

Gerade durch die vergangenen Ferien, in denen das Internat schlicht komplett dicht war, hatte das Ei natürlich die volle Verantwortung.

Kuriose Dinge

Nun ist mir natürlich klar, dass dieser kleine Blödsinn mit dem Moralei purer Unsinn ist. Es handelt sich eben nur ein Plastikei mit angeklebtem Kleinzeug, wer weiß denn schon, ob es wirklich auch seine Pflicht erfüllt, sobald die Tür hinter mir zugeht? :mrgreen:

Allerdings scheint es doch mehr zwischen Himmel und Erde zu geben, als wir uns im Alltag träumen lassen.

Als ich nämlich gestern erstmalig wieder in meine Räume hier gekommen bin, saß das Ei immer noch so, wie auf dem Foto oben zu sehen, und genau so, habe ich es ende Juli auch mit seinem Wachauftrag hier zurückgelassen.

das_moralei_als_wächter_müdeGestern Abend nämlich, da schaue ich auf das Regal, in dem es steht und sehe diesen Anblick! :shock:

Wir reden hier über ein offenes Schrankfach, das obendrein eine feste Verbindung zur Wand hat. Da wackelt nichts oder animiert abgestellte Sachen sonst wie zum Umfallen.

Es kann also wirklich nur so sein, dass dieses loyale, zuverlässige und wachsame Moralei in den letzten 4 Wochen alles gegeben hat, quasi bis zur Erschöpfung.

Nun, jetzt hat es sich eine Pause auch redlich verdient ;-)

 

 

Momente im Bild – Ein Blick aus dem Fenster in Heidelberg

Blick aus einem InternatsfensterHeidelberger Perspektive

Ihr erinnert Euch ja sicher an dieses Gebäude, dass ich immer gerne für die Wetterbestimmung nutze, wenn mein Aufenthaltsort das Internat in Heidelberg ist.

Eine liebe Mitumschülerin, die bis vor Kurzem dort untergebracht war, hat an mich gedacht und mir Fotomaterial zur Verfügung gestellt, das sie von dort aus Richtung Neckar zusammengestellt hat.

Klasse Aussicht, so nach dem Aufstehen oder auch in den Abendstunden, oder? :-)

 

 

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Von Wegen in Heidelberg, Faulpelzen und Talenten

unterer-fauler-pelzIst der Straßenname Programm?

Meine Frau und ich, sind ja am Samstag aus hochzeitstäglichem Anlass durch Heidelberg gezogen.

Also richtig wie typische Touristen, so mit „Boah, guck mal!“ oder „Wie geil ist das denn?“ Sprüchen. Na ja, ganz so krass vielleicht nicht, wenn dann mehr innerlich, aber nominell schon. ;-)

Jedenfalls habe ich anscheinend wirklich ein gewisses Talent Sachen zu entdecken, von denen man mir nun nachsagt, dass nur ich sie als erster entdecken kann, weil sich Gleiches zu Gleichem gesellt, auch wenn ich das jetzt in dem Zusammenhang gar nicht verstehen kann.

Es gibt noch einen oberen Faulpelz, aber da bin ich nicht langgekommen, das Prädikat wollte ich nicht auch noch …

unterer-fauler-pelz- HeidelbergTatsächlich hängt das Straßenschild an einem ehemaligen Gefängnis, welches 2015 geschlossen wurde. Es steht unter Denkmalschutz und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Für die nächste Tour durch Heidelberg steht das Ganze auf der Liste der Dinge, die ich mir mal ansehen werde.

Ein paar Informationen dazu sind auch  hier bei “schlosstouren.com“ und natürlich Wikipedia zu entdecken, das kommt meinem Retro- beziehungsweise Nostalgiefimmel ja doch gerade recht.

Ich weiß nicht warum, aber der Name der Straße, ist mir sympathisch :mrgreen:

 

 

 

Der Apfelvorrat …

apfelnachschub… darf nicht zu Ende gehen!

Ja, ok, viel Zeit für den Einkauf habe ich mir an diesem Wochenende nicht genommen, immerhin war Freitag der 30. Hochzeitstag, gell? ;-)

Aber der Vorrat an Äpfeln, der muss vorhanden sein, der ist Pflicht! Auf das Glück noch mal Beute zu machen, kann und will ich mich nicht verlassen :mrgreen:

Eigentlich haben wir uns aber heute größtenteils Heidelberg als Freizeit- und Sightseeingobjekt genauer angesehen (natürlich ist auch dabei wieder etwas Blogbares entstanden, in den kommenden Tagen mehr dazu), da war die Lebensmittelversorgung gestern nur eine Pflichtübung, ich brauche ja nicht viel. Vier Kilo Äpfel dürften knapp ausreichen, am Ende der kommenden Woche geht es für drei Ferienwochen ab in die heimischen Gefilde. Anschließen erfolgt der Unterricht in der ersten Woche nach dem Urlaub online, was einen satten Monat Internatspause bedeutet :-)

 

Hochzeitstag Nr. 30!

Der 30. Hochzeitstag – Perlenhochzeit

Ja, heute bleibt wenig Zeit für den Blog, ich habe Besseres zu tun :-)

30 Jahre verheiratet, das ist doch schon was, oder?

Da ich aktuell noch in Heidelberg im Internat stecke, kommt die Angetraute aus diesem Anlass zu mir, irgendwie hat das Ganze dann auch einen etwas außergewöhnlichen Charakter, einfach nur, um irgendwie den Tag zu würdigen.

Immerhin kann ich so auch mit gutem Gewissen behaupten, der Liebsten einen Tag in Heidelberg zum Hochzeitstag aufgezwungen geschenkt ermöglicht eingebrockt zu haben :mrgreen:

Ne, im Ernst, nach dem Desaster im vergangenen Jahr und unserer kleinen Tour, die wir zur Silberhochzeit gedreht haben (da gab es noch keinen Desasterkreis), hat sich Heidelberg für die “runden“ Jubiläumsjahre wohl unbewusst zum Standard entwickelt.

Ich bin dann mal beschäftigt ;-)

 

 

 

 

 

Die andere Seite

morgensSchau doch mal rüber

Ich hatte zufällig die Gelegenheit, auch mal einen Blick aus einem Fenster jenes Gebäudes zu werfen, welches mir immer so nette Lichteffekte beschert. Für mich ist es deshalb so interessant, weil die Zimmer in diesem Gebäude für unsere Ausbildungsteilnehmer eigentlich nicht zur Verfügung stehen und dies nur durch die Coronamaßnahmen befristet möglich ist, beziehungsweise war, so langsam geht es für die dort untergebrachten Leutchen nämlich ans Umquartieren.

Das Haus da rechts oben auf dem Foto eben, Ihr erinnert Euch vielleicht an den Blogbeitrag.

blick_auf_bs17-desasterkreis.de

Da ich direkt auf “meine“ Behausung schauen konnte, habe ich mir so gedacht, ich zeige das auch mal hier im Blog.

Wäre da nicht eine Baumkrone vor, könnte ich glatt direkt in mein eigenes Zimmer im Internat schauen.

Neuer Merker: Immer Vorhänge zu oder anständig angezogen durch die Bude laufen :mrgreen:

blick_auf_bs17-marker-desasterkreis.deFalls alle, die schon mal gefragt haben bzw. es interessiert:

Da unten an der Pfeilspitze, da entstehen diese merkwürdigen Blogartikel zum- und aus dem Internatsleben älterer Herren, wenn ich nicht gerade zu Hause bin ;-)

 

 

 

 

Verkehrte Welt?

verkehrte_welt_srh_wieblingen_heidelberg_umschulungEinfach mal anders machen ;-)

Aus organisatorischen Gründen, bin ich bereits heute am Freitag, wieder in Heidelberg in meinem Internatszimmer eingetrudelt.

Die aktuelle Woche bestand durchweg aus Onlineunterricht, da habe ich sozusagen vom heimischen Herd aus teilgenommen, was sich allerdings manchmal als etwas problematisch erwiesen hat. Alleine schon das Hin und Her mit den Lernmaterialien ist oft hinderlich, irgendwas liegt garantiert immer dort, wo man gerade nicht ist, was man aber braucht.

Wie auch immer, wenn man dann am Freitagmittag hier auf dem Campus eintrifft, begegnen einem ja einige bekannte Gesichter, die dann eine gute Heimfahrt wünsche, schließlich ist ja Wochenende.

Die Mimik des Gegenübers, wenn man dann mit „Ne, von da komme ich gerade, ich will über das Wochenende hier sein!“ antwortet, ist unbezahlbar! :mrgreen:

Muss man ja nicht so machen …

Ernsthaft schütteln manche Leute ja den Kopf über mich. Ich sehe das aber so, dass wenn man mit 52 Jahren noch einmal die Chance bekommt, mit dem Rest an Gesundheit neu zu starten, dann sollte man das auch bestmöglich nutzen. Für mich ist das beste Lernumfeld im Moment eben hier “vor Ort“.

Bis auf Weiteres wechselt der Unterricht wöchentlich zwischen Präsenz und Online, da gibt es noch genügend Möglichkeiten, die eigene Couch als Klassenzimmer zu nutzen. Gäbe es den ganzen Coronakram nicht, müsste ohnehin jeder täglich hier sein, also kann man auch mal Wochenendurlaub im eigenen Internatszimmer machen, ab Montag ist eh Anwesenheitspflicht ;-)

(Ach ja, das Foto ist mehr oder weniger symbolisch, mein Bereich ist auf der hinter mir liegenden Seite. Die Gebäude dort spielen für mich nur beim Coronatest eine Rolle!)

 

Vom Mampfen, Schatten und Denken

futterdenkerHöhere Ziele?

Nein, keine Sorge, ich mache hier jetzt keinen auf Philosoph oder Denker, ich warte da nur, dass die Mampfbude öffnet.

Irgendwie muss man so einen Moment ja würdigen, oder? :mrgreen: