Sprit frisst Geld, Parken nimmt den Rest

Parkautomat im Messeparkhaus mit Tagesticket für 20 EuroPremiumbenzinpreise und Stehen de luxe

Manchmal reicht ein einziges Foto, und der ganze Irrsinn ist komplett erzählt.

Da fährt man zu einer Messe, stellt den Wagen im Parkhaus ab und denkt sich erstmal nichts weiter. Anfahrt, Sprit, voller Tag, viel los. Reicht ja eigentlich schon. Doch dann kommt der Automat und zeigt, dass noch Luft nach oben ist.

Erst an die Zapfsäule, dann an den Automaten

Das ist ja das eigentlich Schöne an der Sache.

Erst fahrt ihr los und werdet an der Tankstelle schon sauber erleichtert. Egal ob Benzin oder Diesel, billig ist da längst nichts mehr. Danach kommt das Parkhaus auf der Messe und schaut offenbar, ob vom Rest auch noch was zu holen ist.

Richtig unerquicklich wird es für die, die mehrere Messetage mitnehmen. Da ist das nicht mehr einfach nur ein teurer Stellplatz, da wird aus ein paar Tagen Aufenthalt schnell ein kleiner Nebenkriegsschauplatz fürs Portemonnaie.

Fair wäre irgendwie anders

Genau das nervt ja daran.

Auf einer Messe ist man nicht automatisch den kompletten Tag. Manchmal reichen ein paar Stunden völlig aus. Trotzdem wird behandelt, als hätte man den Stellplatz von morgens bis abends in Beschlag genommen. Das ist schon eine besondere Art von Großzügigkeit, nur eben in die falsche Richtung.

Teuer ist nicht einfach nur teuer

Es wird ständig so getan, als wären diese Spritpreise einfach Schicksal, Weltmarkt, Pech gehabt. Das ist natürlich bequem, aber eben nicht die ganze Wahrheit. Ein gewaltiger Teil des Preises besteht aus Steuern, Abgaben und Aufschlägen. Der Staat hält also nicht nur die Hand auf, er hat sie längst fest eingebaut.

Dazu kommt der übliche Verkaufston, warum das alles angeblich nötig sein soll. Klima, Lenkung, Verantwortung, Zukunft, irgend so was. Klingt auf dem Papier immer herrlich edel. An der Kasse bleibt davon nur teuer übrig.

Diesel, das frühere Wundermittel

Besonders schräg ist der Blick auf Diesel.

Es ist noch gar nicht so furchtbar lange her, da wurde Diesel vielen als die clevere Lösung verkauft. Sparsamer, günstiger, sinnvoll für Vielfahrer, praktisch das kleine Heil aller Verbrennerfreunde. Dann wurde politisch draufgehauen, gesellschaftlich die Nase gerümpft und beim Preis ist von dem alten Vorteil inzwischen auch nicht mehr viel übrig.

Heute zahlt man vielerorts auch da Summen, bei denen man sich fragt, wann genau aus dem angeblich vernünftigen Antrieb ein weiteres Luxusproblem geworden ist.

Wenn schon arm, dann bitte komplett

So sieht es doch aus.

Erst frisst das Tanken Geld, dann nimmt das Parken den Rest. Und weil der Spaß bei Kraftstoffen nicht endet, trifft die ganze Nummer über Heizöl auch noch das Zuhause. Man kann also unterwegs zahlen und daheim gleich weitermachen. Effizienz können sie.

Mobilität ist hier längst kein normales Thema mehr. Aber nett gemacht! Du sollst flexibel sein, gearbeitet wird auch zu wenig, krank werden ist eine Frechheit für die Gesellschaft und überhaupt kostet das Volk zu viel Geld. Also, malocht gefälligst, damit ihr konsumiert, damit der Steuerrubel rollt.

Es ist ein Dauerspiel aus Preisen, Aufschlägen, Steuern und Ausreden. Erst wird das Fahren teuer gemacht, dann das Stehen gleich mit. Und irgendwo erklärt euch bestimmt wieder einer, warum das alles vernünftig sein soll.

Natürlich wieder nur mein Senf, is‘ klar, oder? ;-)

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Dies und das noch:

Hagel wie aus dem Schrotgewehr

Hagel macht Dach und Wiese in Minuten weißMännergrippe, Hagelbeschuss und Flutlicht

Viele wissen, ich kämpfe gerade (mehr oder weniger erfolgreich) gegen eine dieser extrem gefährlichen Männergrippen.

Da ist natürlich jeder Angriff von außen noch etwas heikler als das Leiden selbst. :roll:

Blöde nur, dass man ja trotzdem einer gewissen Neugier (Sensationsgeilheit) folgt. Gerade dann, wenn man so etwas wie den Desasterkreis betreibt. Wenn es draußen rummst, kracht und innerhalb weniger Minuten alles weiß wird, bleibt man eben nicht heldenhaft auf dem Sofa liegen. Man schleppt sich ans Küchenfenster und dokumentiert den Irrsinn.

Es hagelte richtig!

Nicht ein bisschen.

Nicht so ein harmloser Frühlingshuster aus der Wetterküche.

Sondern richtig. Erbsengroße Körner, laut, heftig, mit Gewitter. Innerhalb von vielleicht fünf Minuten war alles weiß. Bei der Firma nebenan hörte ich sogar schon die Schneeschaufel, kein Scheiß!

Genau die Sorte Wetter, die in den Medien sofort zum Vorboten des nächsten großen Untergangs verwurstet würde, mit Sondersendung, Warnkarte und betretenem Expertenblick.

Also habe ich Fotos gemacht und direkt noch ein Reel aufgenommen. Wenn das Wetter schon komplett freidreht, soll es wenigstens ordentlich dokumentiert sein, oder? :mrgreen:

Erbsengroßes Hagelkorn nach direktem TrefferBeweise als Zeitzeugen, ein Zeitzeuge als Beweis

Besonders schön war dabei, dass mich der Hagel sogar selbst erwischt hat! :shock:

So ein kleines Geschoss mit Schmackes.

Durch das offene Fenster!

Das tat tatsächlich weh.

Das Projektil liegt sogar im Bild. Raffiniert, gell? Viel länger gibt es diesen Beweis nicht mehr, denn das Ding schmilzt natürlich weg. Das Foto ist also gewissermaßen die letzte amtliche Spur des Angriffs. Tja, wenn man C.S.I. gesehen hat, dann lernt man eben dazu!

Ganz einfach, noch besser, ich zeige es mal bei Instagram:

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Man kennt das ja inzwischen. Kaum passiert draußen etwas, das mehr ist als Niesel und laues Lüftchen, wird nicht einfach berichtet, sondern gleich expertenüberflutet eingeordnet, dramatisiert und politisch passend gerahmt.

Früher war es Wetter

Heute ist es Material.

Für Schlagzeilen, für Hysterie, für Debatten und irgendwann vermutlich auch wieder für irgendeine neue Idee, wie man dem Bürger noch ein schlechtes Gewissen oder gleich eine Abgabe in die Tasche drücken kann. Feinstaub haben wir, CO₂ sowieso, da fehlt eigentlich nur noch die Grobkornpauschale. Also, bereitet euch wieder auf das Schlimmste vor, kauft genug Klopapier!

Helle Sonne kurz nach dem Hagel am FensterErst Hagelbeschuss, dann Flutlicht

Und weil das alles noch nicht bekloppt genug war, schien rund 30 Minuten später die Sonne so hell ins Zimmer, dass das Rollo runter musste, damit man am Bildschirm überhaupt noch etwas erkennen konnte.

Aprilwetter Mitte März. Da ist er also, der Klimawandel.

Hier im Odenwald, hier schlägt er zu.

Eben noch Schrotgewehr von oben, kurz darauf Sonnenschein, als wolle der Tag so tun, als sei nie etwas gewesen.

Aber, liebes Wetter, so nicht. Ich habe die Beweise. Wofür?

Kurz gesagt: Einfach für’s Wetter ;-)

 


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Dies und das noch:

Wo Du parkst, ist wie Du putzt

Autowäsche von Hand im Clean Park nach nächtlicher Attacke.Wenn ein Vogel gut zielt, kommt Bewegung auf

Die Lage:

Man parkt unter einem Baum.
Auf dem Baum leben wohl Vögel.
Diese Vögel fressen.
Diese Vögel haben Verdauung.
Diese Vögel entleeren sich.
Unten steht Dein Auto.

Am nächsten Morgen sieht der Wagen plötzlich beschissen aus, großflächig und unerquicklich :shock:

Für einen kurzen Moment denkt man über gegrillte Vögel nach, verwirft das aber wieder und kümmert sich lieber um das eigentliche Problem.

Das Zeug muss weg :roll:

Nun könnte man sagen, fahr halt durch die Waschanlage, fertig.
Wäre schön. Nur kommt die bei so einem Zustand an etliche Stellen eben nicht ordentlich ran. Genau deshalb landet man dann nicht im bequemen Durchziehprogramm, sondern im Clean Park, mit Hochdruck, Schaum und eigener Muskelkraft.

Also selber sprühen, selber einschäumen, selber nacharbeiten.

Und genau da zeigt sich dann, dass ungünstiges Parken ziemlich direkt in ehrlicher Handarbeit endet. Nicht geplant, nicht gewollt, aber nun mal fällig. :mrgreen:

Auto sauber, Fahrer grinst.Am Ende ist die Karre wieder sauber und der Fahrer grinst

Nicht, weil Waschen plötzlich Spaß gemacht hätte, ne, das nicht.
Eher, weil das Auto wieder aussieht wie ein Auto und nicht wie ein Bahnhofsvordach ;-)

Zeitlich passt das übrigens genau in die Lücke zwischen niedrigem und hohem Benzinpreis

 


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Männergrippe, Spritpreise und Timing

Beim Tanken noch unter zwei Euro, knapp gewonnen.Tankpreis schlagen statt leiden

Eigentlich war der (mein) Plan heute ein anderer.

Erkältet, angeschlagen und innerlich schon halb im Sofamodus, also genau die passende Bühne für eine gepflegte Männergrippe.

Dann kam aber dieser eine Gedanke, der einem selbst im leicht verrotzten Zustand noch dazwischenfunkt:

Geh mal raus, hol Luft und schau, ob sich der Sprit am Samstagnachmittag vielleicht wenigstens ein kleines bisschen weniger frech benimmt.

Was beim Tanken in Deutschland inzwischen abgeht, hat mit normaler Preisbildung doch längst nichts mehr zu tun. Das ist ein albernes Schauspiel aus Abzocke, politisch gewollter Verteuerung und der ständigen Erzählung, der Bürger müsse das alles natürlich tapfer schlucken, weil irgendein Weltretter auf einem Podium wieder etwas von Klima, Verantwortung und Verzicht gefaselt hat.

Am Ende läuft es doch immer gleich. Mehr CO2-Steuer, mehr Abgaben, mehr Druck auf die, die arbeiten, fahren und heizen müssen. Verkauft wird das dann als moralischer Fortschritt. Zahlen darf der normale Mensch. Und ein erschreckend großer Teil der Wählerschaft nickt dazu, weil es im Fernsehen gesagt wurde und deshalb ja irgendwie stimmen muss. Dass man in anderen Ländern für denselben Saft teils deutlich weniger bezahlt, soll man dabei am besten gar nicht erst zu laut erwähnen.

Mir ging es an dem Nachmittag aber nicht darum, das große politische Elend zu lösen. Mir ging es um Timing.

Also ab zur Tanke

15:47 Uhr, Blick aufs Schild: Super E5 für 1,99,9 Euro.

Zwei Minuten später an der Säule, 15:49 Uhr: plötzlich 1,98,9 Euro.

Da muss man nicht lange philosophieren, also die Schüssel vollgemacht.

Wenig später schon teurer, Timing schlägt Zapfsäule.So weit, so gut

Wenn man schon mal da ist, kann man dem Auto auch noch schnell den Hochdruckreiniger gönnen. Der Saharastaub hatte sich schließlich nicht nur dekorativ abgelegt, sondern eher in Richtung komplette Umlackierung in Beige gearbeitet. Also einmal kurz sauber gemacht, wieder an der Tanke vorbei und dann kam der Moment, in dem mein innerer Preis-Spürhund zufrieden mit dem Schwanz wedelt:

16:20 Uhr: Super E5 bei 2,01,9 Euro.

Ja, Freunde, das ist dann genau der Punkt, an dem ich mir still denke: Ich hab’s halt im Gefühl.

In den letzten zwölf Jahren habe ich Heizöl genau zweimal nicht zum absoluten Tiefpreis gekauft. Zweimal. Das ist für deutsche Verhältnisse praktisch schon Hellseherei mit Brennstoffbezug. Und nein, ich bilde mir da natürlich überhaupt nichts drauf ein :mrgreen:

Aber SIE arbeiten ja an der Lösung

Als wäre der ganze Irrsinn nicht schon albern genug, kommt jetzt die nächste woke Genialidee um die Ecke.

Sprit soll künftig nur noch einmal pro Tag teurer werden dürfen. Billiger darf es zwischendurch weiter werden, teurer eben nur einmal.

Das wird dann ernsthaft als Lösung verkauft, obwohl schon ein Grundschüler merken müsste, wie bescheuert das ist. Dann macht man den Saft morgens halt einmal kräftig teuer und spielt den Rest des Tages Transparenz. Herzlichen Glückwunsch :roll:

 


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Wenn sich Welten mischen

Zwischen Messehalle und Technikthema, manches holt einen doch wieder ein.Einmal Technik, immer Technik?

Manche Dinge verschwinden offenbar nie ganz.

Wer über Jahre mit Elektronik, Technik und dem ganzen Kram drumherum zu tun hatte, landet früher oder später wohl automatisch wieder in genau dieser Ecke.

Selbst dann, wenn der berufliche Schwerpunkt heute längst woanders liegt ;-)

Gestern gab es da wieder so einen Moment

Zusammen mit Teilen unserer Technik war ich auf der Light + Building in Frankfurt unterwegs, also ausgerechnet dort, wo Licht, Gebäudetechnik, Elektrotechnik und alles, was irgendwie mit moderner Technik zu tun hat, gebündelt aufeinandertrifft.

Da steht man dann zwischen Hallen, Ständen, Lösungen, Ideen und unzähligen Eindrücken, und merkt ziemlich schnell, ganz fremd ist einem diese Welt eben doch nicht. Nur hat sich einiges doch beachtlich weiterentwickelt.

TechnikErstaunlich

Früher habe ich mich intensiv mit genau solchen Themen beschäftigt, heute sieht mein Alltag bekanntlich anders aus. Und trotzdem reicht manchmal ein einziger Messetag, ein paar Gespräche, ein bisschen Technikluft und dieses ganze Umfeld, damit man gedanklich sofort wieder andockt. Nicht vollständig zurück, aber eben doch so, dass alte Berührungspunkte plötzlich wieder ziemlich nah wirken.

Vielleicht ist das am Ende auch gar nicht so ungewöhnlich.

Es gibt Themen, die legt man nie wirklich komplett ab. Sie verschwinden nur eine Weile aus dem Vordergrund, bis man irgendwo wieder davorsteht und merkt, dass da noch immer etwas Vertrautes mitschwingt. :mrgreen:

Light + Building in Frankfurt


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Wenn selbst die Regenwürmer abhauen

Nasser Pflasterparkplatz mit vielen Regenwürmern bei Regen am frühen Morgen.Weg, einfach nur weg?

Heute früh auf dem Parkplatz der Firma, siehe (leider schlechtes) Bild.

Es regnete, ich wurde nass, das Foto ist also eher Beweismittel als Kunstwerk, und trotzdem lässt sich denke ich ziemlich gut erkennen, dass dort gerade etwas im Gange war.

Überall Regenwürmer

Wirklich überall :shock:

Bei ungefähr 40 habe ich aufgehört zu zählen, auch deshalb, weil es weiterhin von oben kam und ich nicht vorhatte, für eine vollständige Wurmstatistik komplett durchzuweichen, zumal auf dem Bild natürlich längst nicht alle zu sehen sind.

Nun kann man jetzt sicherlich sagen, bei Regen seien Regenwürmer nun nicht die sensationellste Entdeckung aller Zeiten, stimmt schon.

Wenn allerdings eine gefühlte Massenflucht über den Firmenparkplatz läuft, dann darf man sich schon fragen, ob da mehr im Busch ist. Oder eher unter dem Pflaster.

Und nein, ich denke auch an der Firma liegt es nicht ;-)

Vielleicht wissen die kleinen Schleimer einfach mehr als wir.

Und wenn inzwischen schon die Regenwürmer bei Regen das Weite suchen, dann ist es wohl wirklich bald so weit.

Sie kommen :mrgreen:

 


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Eigentlich wollte ich nur arbeiten …

Ungeplanter Schnappschuss im Arbeitsalltag, Blick aufs Smartphone inklusive.Wenn der Falsche fotografiert wird

Eigentlich ist die Sache klar:

Normalerweise bin ich eher der, der solche Momente festhält, nicht der, der selbst im Bild auftaucht.

Ich stehe hinter der Kamera, halte drauf und sorge dafür, dass andere im richtigen (passenden) Augenblick im Bild landen.

Diesmal war die Rollenverteilung wohl neu

Kaum schaut man selbst mal aufs Smartphone, landet man plötzlich genau in so einer Szene, die man sonst eher bei anderen festhält. Okay, ja, wenigstens nicht auch noch beim Essen :mrgreen:

Typisch für unsere Zeit ist das allerdings schon. Der Horizont wird inzwischen ja nicht selten von der Displaygröße bestimmt …

Jerry, falls Du das hier mal lesen solltest, beste Grüße ;-)

 


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Wenn Gefühle an Metall gehängt werden

Hunderte Liebesschlösser an einer Fußgängerbrücke, bunt, verrostet und voller unbekannter Geschichten.Liebesschlösser und rostige Restlaufzeit?

Manche Orte zeigen sehr deutlich, was Menschen mit Symbolen anstellen, wenn Worte allein offenbar nicht reichen.

In diesem Fall, eine Fußgängerbrücke, vollgehängt mit Liebesschlössern (auf dem Foto sind längst nicht alle …).

Tausendfach befestigte Zuneigung, in Metall gegossen, zugeklappt und mit mehr oder weniger Pathos der Öffentlichkeit übergeben.

Die Idee dahinter ist schnell erzählt

Zwei Menschen bringen ein Schloss an, werfen den Schlüssel weg und erklären ihre Verbindung damit praktisch zur Sache ohne Rückgaberecht. Romantisch gedacht, dauerhaft gemeint, gern mit Herzchen, Datum und eingeritzten Namen, die damals vermutlich sehr sicher klangen.

Und dann steht man davor und denkt unweigerlich weiter

Wie viele dieser Schlösser hängen da noch, obwohl die zugehörige Liebe längst im Neckar schwimmt?
Wie viele Namen lesen sich heute eher wie ein Kapitel, das man lieber nicht noch einmal aufschlägt?
Wie viele dieser eingeklickten Versprechen waren schon beim Zuschnappen eher eine Luftnummer mit Dekoration?

So ein Schloss ist schließlich technisch erst mal nur eine Verbindung aus Metall.
Es hält zu, solange Material, Mechanik und Umgebung mitspielen.
Das ist mehr, als man über manche große Worte sagen kann.

Ein Teil davon dürfte noch aus Zeiten stammen, in denen man gemeinsam Selfies mit schlechtem Handy gemacht hat, statt Beziehungsstatus in fünf Plattformen gleichzeitig zu posten.
Manche Schlösser sind neu, bunt, geschniegelt und bereit für die Ewigkeit, andere haben schon sichtbar Rost angesetzt und sehen eher nach „War wohl mal wichtig“ aus.

Das Schöne und gleichzeitig Schräge daran ist ja, dass hier hunderte Geschichten nebeneinander hängen, ohne Erklärung, ohne Update, ohne Schlusswort.
Nur Name, Datum, vielleicht ein Herz.
Der Rest ist Spekulation.

Die Variablen

Sind die beiden noch zusammen?
War das der Anfang von etwas Großem, oder nur ein sehr öffentlich befestigter Irrtum?
Hat einer inzwischen längst jemand anderen geheiratet, während das Schloss noch tapfer so tut, als wäre 2014 nie zu Ende gegangen?

Und dann kommt noch der technisch reizvolle Gedanke dazu:
Was, wenn jemand den Zweitschlüssel hat?
Oder den Drittschlüssel?
Oder wenn die ewige Verbindung zwar symbolisch verriegelt wurde, aber organisatorisch von Anfang an erstaunlich offen gebaut war? :mrgreen:

Romantik hat eben oft einen Hang zur großen Geste.
Metall verstärkt das nur. Es klackt schön, wirkt verbindlich und macht aus Gefühl kurzzeitig fast schon ein Bauprojekt. Ach ja, ölen nicht vergessen, falls man das Ding noch mal öffnen möchte, weil es jemand anderes braucht, der Spind auf der Arbeit zum Beispiel …

Am Ende bleibt genau das, was solche Orte interessant macht.
Nicht das Schloss selbst. Nicht das Herzchen. Nicht der Name in krakeliger Gravur.
Spannend ist das, was nicht dabeisteht.

Was aus den Menschen wurde.
Was gehalten hat.
Was gebrochen ist.
Und was heute nur noch als kleine rostige Erinnerung an einem Gitter hängt, während das Leben der Beteiligten längst ganz woanders weitergelaufen ist.

Romantisch ist das schon

Aber eben auch mit einem leichten Beigeschmack von Materialermüdung. ;-)

 


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Was genau will uns dieses Schild sagen?

Aufzugtür mit Schild Lastenaufzug nur für MitarbeiterWenn der normale Aufzug wohl nicht mehr reicht

Es gibt Schilder, die regeln einfach nur irgendwie irgendwo irgendwas.

Es gibt aber on top noch Schilder, die machen sofort ein kleines Gedankenkino auf.

Lastenaufzug, nur für Mitarbeiter“ gehört ziemlich eindeutig zur zweiten Sorte.

Auf der Suche nach dem Sinn

Bei so einem Schild kommt unweigerlich die Frage auf, was man den Mitarbeitern dort eigentlich unterstellt.

Besonders viel zu tragen, besonders viel Gewicht, oder einfach nur besonders viel Vertrauen in stabile Technik? Vielleicht ist es sogar der diskrete Hinweis auf eine längst fällige Diät, nur eben in besonders charmanter Verpackung, ungesagte Dinge sind ja zuweilen viel deutlicher, gell?

Aber: Man weiß es nicht!

Natürlich ist der wahre Grund am Ende vermutlich völlig unspektakulär.

Kisten, Ware, Rollwagen, Logistik, sowas eben, nur möchte mein Kopf da einfach mehr Show hinter vermuten :mrgreen:

So oder so, wir werden es vermutlich nie erfahren, weil es jedem klar ist … oder? ;-)

 


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Kulinarische 20k Schritte?

Smartwatch zeigt 19.531 Schritte nach langer EssenssucheWenn die Essensfrage zur Stadtwanderung wird

An diesem Wochenende gab’s ein bisschen 1-Städte-Tour auf dem Plan. Freizeit, Hotel und so Kram.

Heute ist Sonntag, die Rückreise steht am Vormittag an, und rückblickend lässt sich festhalten, dass der Samstag erstaunlich laufintensiv war.

Nicht, weil plötzlich der Sportsgeist ausgebrochen wäre. Auslöser war im Grunde nur eine einzige Frage:

Was kann man wo essen?

Klingt erst mal überschaubar, gell?

Wird in einer großen Stadt mit riesiger City und drölfzig Fresstempeln aber schnell zu einer Aufgabe, die mehr Einsatz verlangt als gedacht. Überall gibt es etwas, überall sieht es gut aus, überall könnte man sein Geld lassen. Nur, das macht die Sache am Ende nicht leichter, sondern eher anstrengender.

Vor allem dann, wenn gar kein echter Hunger da ist ;-)

Es ging also nicht darum, dass dringend irgendwas her musste, der Gedanke war eher „Irgendwas muss man ja essen, aber wenn schon, dann bitte etwas, das man sonst nicht ständig vor der Nase hat“.

Genau da fängt das Elend an

Man schaut hier, läuft da weiter, überlegt noch mal um, findet wieder irgendwas Interessantes, verwirft es erneut und marschiert weiter.

Am Ende standen am Samstag 19.531 Schritte auf der Uhr. Eigentlich nur für die Frage, wo man denn nun am besten etwas (nicht) essen könnte.

Der Vorteil an der Sache

Einen Teil der Leckerchen-Kalorien habe ich damit dann gleich schon wieder abgerannt, zumal das am Freitag auch nicht viel besser aussah, mit ebenfalls über 17.000 Schritten. (Ja, auch da kam schon gut was zusammen.)

Und natürlich bleibt bei solchen Unternehmungen immer noch die kleine Zusatzgefahr, sich beim Essen nicht nur satt machen, sondern auch gleich ein bisschen einsauen kann, DAS Thema hatten wir ja schon. :mrgreen:

Unterm Strich bleibt also:

Freizeit kann manchmal erstaunlich viel Bewegung erzeugen.

 


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