Zurück geht immer. Irgendwie.

Mit dem Linienbus zurück Richtung Hotel, zumindest war das der Plan.Wenn der Rückweg plötzlich selbst Programm wird

Wenn ich mit den Monteuren vor Ort bin, fahre ich aus wirtschaftlichen Gründen meistens gleich im Montagebus mit. Vom Hotel zur Baustelle, später wieder zurück, fertig. Nebenbei fällt an solchen Tagen ja auch gerne mal ein Reel oder sonst irgendwas Brauchbares ab. ;-)

Blöd nur, wenn man nach Feierabend noch gar keine Lust aufs Hotel hat, weil man in der Ecke des Landes noch nie war und sich wenigstens ein bisschen umschauen will. Dann steigt man eben nicht wieder ins Montagefahrzeug, winkt den Kollegen hinterher und kümmert sich später selbst darum, irgendwie zurück ins Zimmer zu kommen.

Kann ja nicht so schwer sein, also, theoretisch, Busse wurden schließlich nicht nur erfunden, damit andere Leute damit fahren.

Also irgendwann in den Linienbus gesetzt und ungefähr eine halbe Stunde durch die Gegend gegondelt. Für jemanden, der weder besonders geübt im Umgang mit Öffis noch auch nur ansatzweise ortskundig ist, lief das sogar erstaunlich gut.

Bis zum Aussteigen …

Da hatte sich offenbar der kleine, aber entscheidende Fehler eingeschlichen. Also, der Name der Haltestelle war richtig, nur war es real eben NICHT DIE HALTESTELLE. :roll: Was allerdings weniger an mir lag, sondern eher daran, dass der Bus behauptet hat, sie wäre es.

Aus rund 30 Minuten Busfahrt wurden deshalb noch einmal 30 bis 40 Minuten Fußmarsch Richtung Hotel.

Immerhin habe ich so tatsächlich noch etwas von der Gegend gesehen. Nur eben deutlich mehr zu Fuß als ursprünglich geplant.

Man könnte natürlich vorher genauer nachsehen, wo man aussteigen muss. Man könnte aber auch einfach losfahren und den Rest als kostenlose Stadtführung mit Bewegungsteil verbuchen. :mrgreen:

 

 

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Der Termin, der keiner war

Teddy, das braune Therapie-Alpaka vom Circus Hallygally, im Porträt.Kollegen, Kunden und ein Alpaka

Ich bin im Job ja des Öfteren mit vor Ort.

Da treffe ich Menschen aus unserem Team und natürlich auch aus den Reihen der Kunden.

Manchmal gibt es dabei aber Begegnungen, mit denen ich so ganz sicher nicht gerechnet habe. ;-)

Spitzenkandidat bisher:

Teddy, das Therapie-Alpaka vom Circus Hallygally.

 

 

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Streng genommen hatte er selbst einen Termin beim Kunden, von dem nur wir nichts wussten. Für mich und die Kollegen hatte er trotzdem noch ein paar Minuten frei.

Was bei uns zu therapieren war, lasse ich vorsichtshalber offen, aber für gute Laune hat es jedenfalls gereicht. :mrgreen:

 

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Facebook entdeckt die Moral

Wenn Meta meint zu wissen, was DU sehen darfst!Wenn die Intelligenz am Kontext scheitert

Gestern zwei Dampfer auf dem Dach, ein Foto, ein paar harmlose Worte dazu und der Link zum Blog. Eine völlig banale Alltagsszene.

Ein privates Foto, keine Aufforderung zu irgendwas, kein Angebot, kein Verkauf, kein Tausch, keine Preisangabe, keine Bezugsquelle. Einfach zwei E-Zigaretten in echten menschlichen Händen auf einem Bild.

Facebook macht daraus trotzdem ein Problem. Angeblich könnte der Beitrag den Kauf, Verkauf oder Tausch von „illegalen oder reglementierten Drogen“ betreffen. Könnte. Irgendwie. Vielleicht. Der Inhalt ähnelt schließlich einem anderen Beitrag, der gegen die Gemeinschaftsstandards verstößt. Das muss reichen. Allein schon dieses zu 90 % strunzdumme zusammenfantasierte Bashing gegen das Dampfen, da spiegelt sich die gegenwärtige Dummheit des Mainstream-Theaters: Labern durch Glauben statt Wissen.

Die Maschine schaut also nicht darauf, was tatsächlich passiert ist, sondern erkennt irgendein Muster und wirft den Beitrag vorsichtshalber in eine passende Schublade. Kontext? Offenbar lästig. Aussage? Nebensache. Hauptsache, der Filter hat etwas gefunden, das theoretisch irgendwie irgendwo problematisch sein könnte.

Meta selbst hat Anfang 2025 eingeräumt, dass seine Systeme zu oft harmlose Inhalte erwischt und deren Verbreitung eingeschränkt haben. Zu viele Fehler, zu viele falsche Treffer. Bei besonders sensiblen Bereichen sollen die automatischen Systeme natürlich weiter besonders aufmerksam sein. Na, Treffer :mrgreen:

Manche woll(t)en es so!

Nicht vergessen, das ist auch der Konzern, der 2016 sein großes Programm mit externen Faktenprüfern gestartet hat. Damals klatschten erstaunlich viele Nutzer Beifall. Endlich passt jemand auf. Endlich sortiert jemand. Endlich entscheidet jemand, was wahr, falsch, erlaubt oder gefährlich ist. Jahre später erklärte Meta selbst, dass dieses System zu oft danebenlag und legitime Inhalte traf. In den USA wurde die externe Faktenprüfung 2025 schließlich wieder abgeschafft.

Vielleicht sollte genau das zu denken geben, denn wer sich darauf verlässt, dass ein milliardenschwerer Konzern, seine Algorithmen oder irgendeine KI schon wissen werden, was gut für den Pöbel ist oder gefälligst gut zu sein hat, bekommt irgendwann genau so etwas geliefert. Ein harmloses privates Foto wird nicht mehr als das bewertet, was es ist, sondern danach, was irgendein System darin zu erkennen glaubt. Natürlich alles nur zu unserem Besten.

Ausgerechnet bei einem Konzern, bei dem ich seit Jahren den Eindruck habe, dass hinter beinahe jeder Ecke nur eine wirklich wichtige Frage wartet: „Willst Du nicht irgendwas machen, an dem wir verdienen?“ Moral ist eben auch schön …

… solange sie ins Geschäftsmodell passt.

Ne, besser: Solange man damit biedere Geister davon überzeugen kann, selbst das Gute zu sein … :roll:

 

 

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Dampfer unter sich

Manchmal braucht es keine großen Worte 😁Fachsimpelei ohne Worte

Heute auf dem Dach beim Job ergab sich dieses Bild. Zwei Modelle nebeneinander, ein kurzer Blick, fertig.

Keine Diskussion über Hersteller, Leistung oder Geschmack. Stilles Einverständnis unter Männern eben :mrgreen:

 

 

 

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16 Zylinder für den Notfall

Power für den Saft 😁Wenn der Strom weg ist, wird der hier wach

Gestern war ich wieder mit der Firma auf Tour, und irgendwo zwischen Arbeit, Technikraum und dem, weshalb wir eigentlich dort waren, stand plötzlich dieses Gerät vor mir.

Manche sehen darin vermutlich einfach einen großen blauen Dieselmotor. Ich sehe acht Zylinderköpfe auf der sichtbaren Seite, weiß, dass auf der anderen noch einmal acht warten, und bin für den Moment mit allem anderen durch :shock:

Beim Beitrag „Technikfreaks müssen so sein“ hatte ich bereits festgestellt, womit man mich in den Kellern großer Gebäude begeistern kann, dagegen wirkte das damalige Aggregat allerdings fast handlich. ;-)

Acht hier, acht auf der anderen Seite

Die wahrscheinlichste Spur führt zu einem mtu 16V4000, sehr wahrscheinlich in der Ausführung G23. Das Heinkel-Schild am Rahmen gehört zum Erbauer der kompletten Anlage, während der eigentliche Dieselmotor von mtu stammt.

Ganz festnageln lässt sich die genaue Variante ohne lesbares Typenschild nicht, doch Bauform, Zylinderanordnung und die bekannten Anlagen dieses Herstellers passen ziemlich eindeutig zusammen.

Bei der sichtbaren Reihe handelt es sich um eine Zylinderbank mit acht einzelnen Zylinderköpfen. Gegenüber sitzt die zweite Bank, womit der Kollege tatsächlich auf 16 Zylinder kommt.

Dazu gehören 76,3 Liter Hubraum.

Nicht 7,6 Liter! – > 76,3!

Da darf ein normaler Automotor kurz in sich gehen :mrgreen:

Weiterlesen →

Ohne Termin kein Zutritt

Ein kleiner Besucher am Büroschild, allerdings ohne Termin ;-)Der nächste Besucher wartet schon

Stalker?

Neugieriger Besucher?

Vielleicht wollte da auch nur jemand wissen, wer hinter dem Namen steckt, aber

Einen Termin hatte er (oder sie) jedenfalls nicht.

Ohne geht hier leider gar nichts. :mrgreen:

      

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Sind da Fremde im Badezimmer?

Eine Rabenkrähe genießt ihr Vollbad auf einem Hamburger Dach ;-)Offenbar waren wir Eindringlinge

Während der Montage in Hamburg standen wir irgendwann vor einer ziemlich klaren Erkenntnis:

Das Dach war gar kein Arbeitsplatz, sondern ein Badezimmer! :shock:

Zumindest aus Sicht der Rabenkrähe, die sich von unserer Anwesenheit allerdings nicht groß beeindrucken ließ. Was für die einen einfach eine riesige Wasserfläche nach dem Regen darstellt, ist für andere scheinbar Badewanne, Dusche und Wellnessbereich in einem. ;-)

Einmal gründlich durchs Gefieder

Kopf ins Wasser, Flügel auseinander, ordentlich schütteln und gleich noch einmal. Der Vogel badete mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte er den Bereich persönlich reserviert.

Vermutlich hatte sie das sogar, nur ohne Schild und Absperrband. Na, da hätten wir aushelfen können :mrgreen:

Schaut es euch an ;-)

Wobei man sagen muss, ein bisschen vorwurfsvoll haben seine Blicke schon gewirkt …

Nebenbei habe ich auch gelernt, dass Rabenkrähe tatsächlich der offizielle Name ist. Rabe oder Krähe? Man hat bei der Benennung offenbar einfach beide Kästchen angekreuzt. :roll:

 

      

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Mal wieder in Handwerker-Uniform

Eine Woche in Handwerker-Uniform, der Scania stand da nur passend herum 😁Wenn Baustelle eben Baustelle ist

Diese Woche bin ich komplett mit der Montage in Hamburg unterwegs, die Stammlesrschaft dürfte es mitbekommen haben ;-)

Das war nicht von Anfang an in Stein gemeißelt, hat sich aber so ergeben, und wenn man schon mitten zwischen Baustelle, Material und Fahrzeugen steht, gehört die passende „Uniform“ eben dazu.

Meine eigentlichen Aufgaben liegen zwar woanders, aber vor Ort ist vor Ort. Wenn ich sehe, dass irgendwo Werkzeug oder Material in die Finger genommen werden sollte, dann mache ich das eben. Kein großes Drama, eher die übliche Mischung aus „steht halt da“ und „kann man ja mal eben“, nur braucht man dazu auch die entsprechende Kleidung.

Also mal wieder in Handwerker-Uniform, dieses Mal eben nicht nur kurz, sondern gleich für eine ganze Woche. Der Scania durfte mit aufs Bild, er stand so passen da. :mrgreen:

 

 

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Job, Wetter, Wasser & Ruhrpott

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Job am Wasser, nur leider ohne Badefreigabe ;-)Nur gucken, nicht planschen

Wenn man bei diesem Wetter an einem Ort im Einsatz ist, an dem man an jeder Ecke Wasser sieht, ist das erst mal ziemlich nett.

Wenn man aber nicht hinein darf, dann ist das hart. :mrgreen:

Mein persönliches Highlight heute allerdings:

Wir waren irgendwo in der Nähe von Frankfurt unterwegs, und es holt mich immer wieder ein, das Ruhrgebiet.

Schaut selber … ;-)

 

 

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Eigentlich wollte ich nur arbeiten …

Ungeplanter Schnappschuss im Arbeitsalltag, Blick aufs Smartphone inklusive.Wenn der Falsche fotografiert wird

Eigentlich ist die Sache klar:

Normalerweise bin ich eher der, der solche Momente festhält, nicht der, der selbst im Bild auftaucht.

Ich stehe hinter der Kamera, halte drauf und sorge dafür, dass andere im richtigen (passenden) Augenblick im Bild landen.

Diesmal war die Rollenverteilung wohl neu

Kaum schaut man selbst mal aufs Smartphone, landet man plötzlich genau in so einer Szene, die man sonst eher bei anderen festhält. Okay, ja, wenigstens nicht auch noch beim Essen :mrgreen:

Typisch für unsere Zeit ist das allerdings schon. Der Horizont wird inzwischen ja nicht selten von der Displaygröße bestimmt …

Jerry, falls Du das hier mal lesen solltest, beste Grüße ;-)

 


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