Nix mit Sound

headsDenkste

Wisst Ihr, ich bin ja so ein Mensch, der sich mit Kabeln am Kopf echt selbst gefährdet. Ebenso mag ich aber Musik auch laut und unterwegs und überhaupt, man muss irgendwie einen Kompromiss finden.

Glücklicherweise gibt es ja in unserer neuen Welt alles Mögliche mit Akku und Funk, also kann man das auch ausnutzen.

Noch besser wäre es allerdings, wenn nach nur einem Tag Betrieb noch beide Seiten funktionieren würden :roll:

Blöde, der Wumms von den Dingern ist erstaunlich gut.

Klar, ich schicke die Dinger zurück, aber ratet, wer in Heidelberg im Internat sitzt und wo der benötigte Rest liegt. Richtig!

 

 

Manchmal dauert’s halt länger ^^

waterworkJetzt wurde es einfach Zeit

Es gibt ja so Dinge, die müssen erledigt werden, stoßen aber auf unerwartete Hürden und obwohl sie irgendwie doch dringend sind, funktioniert auch der improvisierte Zustand noch eine ganze Weile, irgendwie wenigstens.

Man arrangiert sich eben mit der Situation und gewöhnt sich so ein klein wenig an das schlechte Gewissen, welches einsetzt, wenn man dieser Dauerbaustelle begegnet.

Hier ist es (war es, bis heute) (unter anderem) der Wasserkran in der Küche. Die Funktion war zwar immer gegeben, nur kann man nicht wirklich mehr von einer komfortablen Lösung sprechen. Eigentlich hat das Ding nur noch digital gearbeitet: voll auf oder total zu ;-)

Der halbe HahnVielleicht erinnert sich noch jemand an die kleine Panne, die mir im Januar (2021) passiert ist, also sozusagen kürzlich.

Erst waren seinerzeit aber die Baumärkte geschlossen, Corona und so, dann habe ich schlicht kein neues Exemplar bekommen, das dem Preis nach nicht besser im Tresor zu lagern wäre und dann, ja dann, kam die Umschulung, und ein Großteil meines Alltags besteht eben aktuell und demnächst aus dem Internatsleben in Heidelberg.

Einfach „alt raus – neu rein“ war auch nicht möglich, da musste schon etwas gemessen, markiert, gefräst und verlegt werden, ehe der neue Wasserhahn seine Arbeit aufnehmen konnte. Tipp am Rande: Wer auch so ein Modell mit Teleskopschlauch wählt, sollte schauen, wie das mit der bisherigen Bohrung hinkommt … :roll:

Nun, wieder mal lange Rede und kurzer Sinn

Dem miesen Wetter und auch Ferien sei Dank, ist dieses Kapitel nun endlich abgehakt :mrgreen:

 

 

Eine Brille in Reserve

Brillenbruch ...Alte Schätze

Brillenträger kennen sie bestimmt, die alte Brille.

Ich meine das Teil, welches wegen total falscher Werte, verlorenen Schrauben oder auch aus Designgründen durch einen Nachfolger ersetzt wurde.

Natürlich wirft sie kaum jemand weg, immerhin könnte der neuen Sehhilfe ja etwas zustoßen, und wenn man dann nicht die Fähigkeiten eines Maulwurfes besitzt, ist im schlimmsten Fall ohne Führungshund die Umwelt nur noch ein Nebel.

Jetzt hat die alte Brille aber nach einiger Zeit eine Magie an sich gebunden, die das aktuelle Modell nicht besitzen kann, noch nicht jedenfalls. Diese Magie zeigt sich nämlich immer in dem Moment, wenn die alte Brille irgendwo in einer Schublade, dem Werkzeugkasten oder sonst wo gefunden wird. Ein ungeschriebenes Gesetz verlangt dann, dass sofortige Aufsetzen und Ausprobieren, was auch immer man erwartet, nun zu erkennen. Vielleicht sichtet man die vergessenen Geister vergangener Szenen, welche man durch ihre Gläser sah, manchmal geht es auch nur um Sätze wie: “Guck mal Schatzi, meine alte Brille, so blind bin ich ja noch gar nicht!“.

Jedenfalls stellt sie etwas Besonderes dar, “die alte Brille“. Ich nehme mich da nicht aus, im Gegenteil. Damit ich nicht immer meine aktuelle Version ständig bei mir haben muss, so dringend brauche ich sie nicht, ist ihr Vorgänger mit ins Internat eingezogen, weil ich in ganz seltenen Momenten eben doch kurz auf dieses nützliche Werkzeug angewiesen bin. Ich mein‘, irgendwas kann man bestimmt noch erkennen, was soll auch in den 15 Jahren seit dem Erwerb dieser Brille auch schon an den Augen verändert sein? (…) Sei’s drum, sie hilft noch. Allerdings muss ich wohl sagen, sie half, bis gestern :-( Ich möchte jetzt nicht in meinen offenen Wunden stochern, vermutlich spricht das Foto für sich.

Eines aber ist auch sicher, hier in meinem Internatszimmer scheine ich die Neigung zu entwickeln, Objekte aus Glas in den Recyclingkreislauf einbringen zu müssen.

Mach’s gut, alte Brille …

Realistisch muss ich leider eingestehen, dass sie neben dem Glasschaden, der nun wirklich den Weg in die Entsorgung einleitet, auch schon mit Schrumpfschlauch und Sekundenkleber wiederbelebt wurde, mehrfach sogar :mrgreen: Was soll ich sagen, irgendwann ist es einfach vorbei.

 

 

Beinahe frischer Filterkaffee

kaffeekannen-desasterNe, ne?

Es ist manchmal echt nicht zu glauben, wie einem buchstäblich die Dinge aus der Hand gleiten können :shock:

Der Wunsch

Selber frischen Filterkaffee kochen.

Die Lösung

Eine Kaffeemaschine in Betrieb nehmen.

Der Weg

Diese Maschine nach dem Transport aufstellen.

Der Haken

Der Besitzer stellt sich blöd an! :roll:

Das Foto ist nicht das Beste, aber ich musste mir schnell merken, bis wohin die Scherben geflogen sind, keine Zeit für ein besseres Bild. Zu sehen ist eben der traurige Rest einer Kaffeemaschinen-Glas-Kaffeekanne, die in gefühlt 2 Millionen Teile zerfetzt ist. :-(

 

 

Die unerhörte USB-Buchse

usbbuchseAb ist ab

Manche kleinen Defekte sind ja vielleicht schon mistig, wenn sie einem im trauten Heim begegnen.

Wenn man aber über eine Woche lang nicht zu Hause ist und dementsprechend die Ressourcen schonend eingesetzt werden müssen, ist so ein ausgerissener Rahmen einer USB-Buchse mindestens ein Grund, sich aufzuregen … :roll:

Da zieht man ganz vorsichtig das Ladekabel aus der E-Zigarette, macht es “Rupf“ und das, was eben noch den Stecker gehalten hat, lässt ihn nun gar nicht mehr los. Leider außerhalb des Gerätes.

Gut, dass so ein Suchtbolzen wie ich immer Reserven mitführt. Schlecht ist nur, dass jetzt eben diese genutzt werden muss ;-)

Ich hatte übrigens noch überlegt, ob es nicht besser wäre, auch ein wenig Elektronikwerkzeug mitzunehmen …

 

 

 

Ausgerechnet ich und ausgerechnet in der Küche

Der halbe HahnNur unter Aufsicht?

Für diverse Blogbeiträge werden des Öfteren bestimmte Fotos benötigt oder, anders herum betrachtet, bestimmte Fotos führen zu bestimmten Artikeln.

So oder so, viele der kleinen Alltagsdinge, auf die ich so gerne ein Auge werfe, spielen sich in der Küche ab. Manchmal ist da etwas Symbolik oder Dokumentation mit Bildern notwendig, was (angeblich) zu einem gewissen Chaos in der Küche führt. Jedenfalls wird oft behauptet, dass es die dort aktiven Familienmitglieder etwas stört und aufhält. Also, zumindest wird mir das immer wieder gesagt, nachvollziehen kann ich das allerdings nicht :mrgreen:

Zugegeben, für das Klorollenmenü, die Eierschneideranleitung oder einige Rezeptetests, war vielleicht ein geringer Aufwand zu bemerken, aber doch nur einige Sekunden lang. OK, da schwebt auch noch ein Vorfall mit Schmierkäse im Raum, aber das sollte man nicht überbewerten, oder?

Wie auch immer, wenn ich die Küche betrete und es nicht um normale Mahlzeiten geht, werde ich hier zuweilen argwöhnisch beäugt.

Der abgebrochene HebelAusgerechnet mir – AUSGERECHNET MIR – muss natürlich der Griff vom Wasserhahn abbrechen :shock: Seht Euch das an! Ich habe nur den Hebel heruntergedrückt, da macht es “KNACK“ und das Ding ist im Arsch!

Das wird mich hier doch niemand mehr vergessen lassen! 🙄

Nebenbei, habe ich schon erwähnt, dass der Baumarkt geschlossen ist?

 

 

 

Eine neue Taste ist wie ein neues Tippen!

laptoptaste umschlagSie ist da!

Vorweg, dies ist kein Werbedingens, dies ist einfach ein kleiner Beitrag als Dankeschön an laptoptaste.de!

Vielleicht habt Ihr ja gelesen, welche kleine Panne ich und mein Laptop da erlitten haben. Nun ja, ich habe mit einigen Firmen Kontakt aufgenommen oder es zumindest versucht, leider ist eine einzelne Taste wohl den Aufwand bei Vielen nicht wert.

Jedenfalls hat eine einzige Mail bei den Jungens vom Foto gereicht, um nach Zusendung einiger Fotos ganz unkompliziert an eine neue Taste zu kommen. Da ich das ‚B‘ auch noch tauschen möchte, habe ich dieses Knöpfchen dann auch noch bestellt und bin für knapp unter 15 Euro incl. Port nun Besitzer eben dieser Tasten samt Ersatzscharniere.

Wer es genau wissen möchte: D

Das HP Pavilion 17F-258ng Notebook hat in meiner Version die Tastenbezeichnung ‚HP365 (Schwarz matt)‘, jedenfalls wenn man bei laptoptaste.de ordert.

 

Danke ans Team! :-)

 

 

Die Killerklatsche

TastenkillerNervige Fliegen

Ihr kennt das sicher:

Sie krabbeln auf Dir, sitzen auf dem Bildschirm oder wollen das Essen garnieren – die ollen Fliegen.

Jetzt gibt es ja so praktische Totschlagargumente, mit denen diesen Miniterroristen der Garaus gemacht werden kann.

Was unternimmt Mensch also, wenn es absolut nervt? Er nimmt so einen frühsteinzeitlichen Mörderprügel und schlägt zu – Patsch!

Was anschließend passiert?

Dann fliegt auf einmal die Windowstaste vom Notebook durchs Zimmer und ist im Arsch! Poff! :shock:

Wer genau hinschaut, kann vielleicht erkennen, dass bei beiden Teilen jeweils ein kleiner Pin fehlt, der rechte Rahmen ist obendrein gerissen. Wenn das mal kein Volltreffer war!

Kennt jemand jemanden, der wen kennt?

Nebenbei die Frage, ob vielleicht noch jemand aus der Leserschaft so eine Taste in der Bastelbox hat, die üblichen Anbieter haben anscheinend nicht die vorrätig, die ich hier brauche oder es herrscht Uneinigkeit, ob ich wirklich weiß, dass dies meine Taste ist.

Es geht um ein HP Pavilion 17F-258ng Notebook. Leider kann bei dem Gerät nicht ohne Weiteres die komplette Tastatur ersetzt werden.

Über das Schicksal der Fliege möchte ich übrigens nicht weiter sprechen …

TasteEhe ich da nun mit Silikon oder Ähnlichem zu Werke gehe, versuche ich natürlich erst Ersatz zu finden. Hier noch ein Foto vom Einbauort der Taste, falls jemand wirklich was Passendes liegen hat aber unsicher ist.

Es muss nicht kostenlos sein, in Gold aufwiegen will ich das Dingen aber auch nicht ;-)

 

 

 

 

 

Physik, Erdanziehung und E-Zigaretten

So etwas Blödes

Die Eleaf Situation 1Wenn ein Gegenstand, in diesem Falle eine E-Zigarette, …

 

 

 

 

 

schwerkraft… auf die Physik trifft, in der aktuellen Situation wäre es die Erdanziehung, …

 

 

 

 

 

Die Eleaf Situation 2… dann könnte die Folge so aussehen:

:shock: :-(

 

So etwas geschieht natürlich im Garten. Genauer gesagt an einer der wenigen Stellen, wo Steine und Beton zum Untergrund gehören.

Ich mein‘, nicht, dass da ja nicht drölfzig Quadratmeter weiche Wiese wären, wo nix passiert wäre und die beim Mähen jedes Mal sehr präsent sind. Das wäre wohl zu einfach gewesen …

 

 

War ja klar, oder: wieder so ein Ding mit der Planung

USB StrippeDamit Ruhe ist

Jeder kennt wohl mittlerweile das Gewühl an Strippen, das unsere schöne mobile Digitalwelt so mit sich bringt. Alles Mögliche will aufgeladen oder mit Strom versorgt werden. Zusätzlich kommen alle paar Jahre neue Stecksysteme in die Geräte, es würde ja sonst auch langweilig werden.

Jetzt gibt es obendrein so Leute wie mich, bei denen all die transportablen Kisten einen nahezu festen Standort haben. Zumindest, wenn der Akku neue elektrische Nahrung wünscht. Die Kabel werden also mit einem gewissen Aufwand verlegt, müssen gelegentlich auch dementsprechend in besonderen Längen vorhanden sein und alles zusammen, bietet einen gewissen Aufwand.

Also wird alle paar Jahre ein gewisser Rundumschlag der Erneuerung fällig, frei nach dem Motto „einmal Arbeit und Kosten, dann ist wieder Ruhe“, Planung eben. Wenn dann alles fertig ist, hängt man zwei Tage später sein Headset zum Aufladen an die Strippe, es pikst leicht im Finger und die Suche nach dem Schmerzauslöser, offenbart die Situation auf dem Foto :shock:

Aber wisst Ihr was? Das Mistdingen bleibt jetzt so lange da dran, bis entweder kein Strom mehr durchkommt oder der Stecker komplett abreißt, je nachdem, was zuerst passiert.

Ist doch schön, so etwas, oder?

:mrgreen:

 

 

Das Ding mit der Waschmaschine

Die WaschmaschineEs kommt, wie es kommt…

Kennt Ihr diese Tage, an denen alles auf einen Haufen kommt? Bestimmt, da bin ich sicher.

Hier war es nun gerade so weit, dass mir, zu einigen anderen Dingen, die allerdings (noch?) nicht blogreif sind, am Mittwoch auffiel, dass die Waschmaschine ewig zu hören war.

Da das Gerät seinen Platz im Keller hat, bemerkt man natürlich nicht, wenn jemand vielleicht unten war und eine weitere Ladung Wäsche gestartet hat, deswegen hatte ich mir zunächst nichts dabei gedacht. Das muss so gegen 13 Uhr gewesen sein. Gegen 17 Uhr ging ich wieder durch das Treppenhaus und hörte exakt das gleiche Geräusch. Eine kurze Rückfrage im Haushalt ergab, dass niemand an der Maschine war, die müsste seit Stunden fertig gewesen sein.

Ich kürze das Ganze mal ab, das Ding ist im Eimer :-(

Ich bin zwar ziemlich sicher, dass es kein unbehebbarer Schaden ist, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass ich keinerlei Ersatzteile ‚mal eben‘ herumliegen habe. Die Waschmaschine ist rund sechs Jahre alt und hat in unserem 5-Personen-Haushalt schon einiges geleistet.

Man startet also so eine Art Familienrat, was wohl das Sinnvollste ist und kommt zu dem Schluss, dass wir eine neue Maschine brauchen.

Woher?

Jetzt kann man ja denken, was macht der Kerl da für ein Fass auf? „Kauf ’ne neue Maschine und gut ist!“ Tja, das ist allerdings hier zu Corona-Zeiten gar nicht so einfach. Laden Nummer eins, hat immer noch geschlossen, aller Wahrscheinlichkeit nach, wird das auch so bleiben, mehr Infos habe ich nicht. Laden Nummer zwei, fällt für mich aus, ich kann einen gewissen Aufpreis beim lokalen Dealer in Kauf nehmen, aber sorry, Irrsinnspreise zahle ich nicht. Vor allem dann nicht, wenn ich Besseres online für 2/3 vom Preis bekomme. Klar müssen die örtlichen Gewerbe, gerade jetzt, unterstützt werden, Unvernunft finanziere ich aber nicht.

Also fällt die Entscheidung, wir kaufen das Ding online. Natürlich muss es ganz viel Maschine für ganz wenig Geld sein und versendet werden muss sie. Schnell wäre auch gut, ganz schnell noch besser.

Dann gleich der erste Schock: Unter drei Wochen Lieferfrist, ist bei allen Geräten die wir uns so ausgeguckt haben, nichts zu machen. Wenn doch, dann liegen wir im knapp vierstelligen Euro-Bereich, was im Moment einfach nicht machbar ist.

Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben uns für ein Samsung-Gerät von Otto entschieden, geliefert werden kann noch vor Pfingsten, also innerhalb 48 Stunden und das sogar für normale Frachtkosten.

Sie ist da!

Ich lasse die elende Quälerei mit Abbau der alten Maschine samt Transport ohne Sackkarre über die Treppe mal weg. Gehen wir also davon aus, die Neue steht noch komplett verpackt im Keller. Normalerweise würde sie komplett und unter Entsorgung des Packungszeugs auf ihrem Sockel stehen, Corona verbietet es aber leider den Liefermenschen, das Haus zu betreten…

Wir schnippeln und schnappeln also an Plastikfolie, Holzleisten und Styroporecken, bis sie nackig vor uns steht, die neue Waschmaschine.

Schnell ist ein Beutel mit Schläuchen und einigen Anleitung in der Trommel entdeckt, man muss ja wissen, was zu erledigen ist. Ich bin eigentlich eher der ‚Was kann man da schon falsch machen?‘-Typ, bei all den Transportsicherungen, halte aber auch ich einen Blick ins Manual für sinnvoll. Alles andere wäre auch zwecklos, weil die ebenfalls anwesende Ehegattin mich gleich im Keller vergraben würde, wenn da nun etwas schiefläuft.

Aufbau

Lustig wird es schon beim Entfernen eben der Transportsicherungen. Laut Zettel sind fünf davon herauszuschrauben, finden können wir nur drei. Der mitgelieferte Schraubenschlüssel erfüllt zwar seinen Zweck, ich beschließe aber, doch lieber die Ratsche zu holen. Also eben hoch, Kasten schnappen und wieder in den Keller, um festzustellen, dass die werte Ehefrau in der Zeit schon an der letzten Sicherung schraubt. OK; Kasten wieder weg.

Wir sind ein wenig unsicher, weil da eben nur drei Sicherungen zu finden sind. Da wo die anderen sitzen sollten, ist noch nicht einmal ein Loch. Modellstreuung? Fehlinfo? Keine Ahnung. Als Bonus kommt noch hinzu, dass wir nur zwei Stopfen haben, welche die Löcher der Sicherungen abdecken sollen. Ein Fragezeichen dreht sich über den Köpfen.

Aber da! Ein QR-Code! Also wieder hoch, ein Handy holen und zurück in den Keller. Wow, so was ist für Kinder der 60er und 70er Jahre nun mal nicht selbstverständlich!

Der Code wird entcodet und öffnet ein Youtube-Video von Samsung. Just in dem Moment, in dem wir eine Ahnung bekommen, dass dort eine Waschmaschine gezeigt wird, bricht alles ab – im Keller ist das Wlan eher beschissen -bescheiden. Also eine Ecke mit Empfang suchen und zurück zum Anfang.

Meine Frau und ich genießen Minuten der Aufklärung! Wow! Das Gerät braucht Wasser, darf nicht unter 0°C geraten und, gaaaanz wichtig, muss gerade stehen. Zu den Sicherungen natürlich kein Wort, immerhin wissen wir aber nun, dass wir vor dem ersten Waschen, noch eine automatische Kalibrierung durchführen sollten. WTF?

Ich habe die Schnauze voll! Es sind offensichtlich keine weiteren Sicherungen mehr vorhanden, das Loch ohne Kappe bleibt offen. Also Abwasserschlauch in das passende Rohr an der Wand, Frischwasser an den Hahn geschraubt und Stecker in die Dose. Kurz auf Dichtigkeit geprüft und ran an die letzte Quälerei, das Gerät muss auf einen ca. 25 cm hohen Sockel. Ein wenig kippeln und drehen, zerren und rütteln und plötzlich, werfe ich vor Schreck fast alles weg :shock:

Ich muss irgendwie an den Einschalter gekommen sein und das Ding macht Musik! Es pfeift und düdelt aus der Waschmaschine! Klingt irgendwie nach bengalischem Hochzeitsmarsch oder so was, jedenfalls habe ich da einfach nicht mit gerechnet. OK, wir haben jetzt ein Liedchen im Keller, wenn gewaschen wird.

Der Rest ist schnell erzählt. Da muss noch ein Teil eingesetzt werden, wenn mit flüssigem Waschmittel gearbeitet wird, die Füße wollen eingestellt werden. Es ist übrigens gut, wenn man weiß, wo die Wasserwaage liegt. Nach ein bisschen tippen und lesen ist alles kalibriert. Natürlich stellt sich jetzt noch die Frage, womit das Maschinchen denn eingeweiht wird. Ich mein, wenn ICH jetzt die Bedienungsregie führen würde, wären Altkleider wahrscheinlich am sichersten. Anscheinend bin ich aber schon auf dem Abstellgleis, die Angetraute wuselt und sammelt, greift und grapscht, in gefühlt 10 Millisekunden ist die Maschine gefüllt, programmiert und steht vor dem Take Off. Ich höre ein kleines Liedchen, mittlerweile weiß ich ja, das moderne Waschmaschinen zumindest vor und nach dem Job singen. Die erste (Probe) Ladung Wäsche, wird gewaschen und zumindest dieses Problem, sollte für einige Jahre behoben sein. Hoffe ich wenigstens!

Die alte Maschine steht übrigens auch noch hier, viel kann ja nicht dran sein. Ich tippe auf die Motorkohlen. Oder das Trommellager. Vielleicht auch der Motor selber ;-)

Welche Maschine ich denn dann zur Mitnahme erwähnt habe? Na die, die vor der vorherigen Maschine da war. Viel konnte da ja nicht dran sein :mrgreen:

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schnürsenkelfalle

Schnürsenkel

Die unterschätzte Gefahr

Wer kennt sie nicht, die Milliardenfach benutzten Schnürsenkel? Manche nennen sie auch Bänder oder Schnürlis, gemeint ist immer das Gleiche. Wenn sie in passender Länge und brauchbarem Zustand sind, können die Teile ungemein praktisch sein.

Defekt im SenkelJetzt kann es allerdings geschehen, dass ein Teil des Senkels eine Art Krankheit entwickelt. Das beginnt als kleine Beule und entwickelt sich zu der geschwürartigen Schlaufe, wie dort auf dem Foto zu sehen ist. Eine kurzfristige Besserung tritt ein, wenn mit chirurgischer Präzision ein Entlastungsschnitt durchgeführt wird. Leider ist damit die Ursache wohl nicht zu beheben, wie die andere, bereits ausgefranste, Seite zeigt.

Nun, diese Problematik ist mir schon länger bekannt. Ebenso lange liegen hier neue Schnürsenkel, die das Problem dauerhaft lösen könnten. Dummerweise hat mich aber ein gewisser Grad an Bequemlichkeit bisher daran gehindert, den Austausch vorzunehmen, was vielleicht von Nachteil ist. Die unschöne Nebenwirkung solch siechender Schnürsenkel ist nämlich, dass sich eine gebundene Schleife, sehr schnell wieder löst. Wenn dies dann zum Beispiel in einem Einkaufstempel geschieht, führt das unweigerlich zum Stolpern, was dann wiederum zu einer rasanten Beschleunigung des Einkaufswagens führt, welchen man gerade vor sich herführt. Nur schiebt man in diesem Moment nicht mehr, man schießt ihn sozusagen ab. So gerade eben, lässt sich das Gefährt noch schnappen und ohne Folgen, zum Stillstand bringen.

Wer will schon unbedingt Unbeteiligte beschädigen, man bindet also den Schuh neu. Hier ist wieder das Problem, dass die einzige Erhöhung zum Abstützen des Fußes, der untere Rahmen des bemitleidenswerten Einkaufswagens ist. Leider haben die Wagen keine Feststellbremse und der Aufstützversuch, endet wieder in einer ungeplanten Beschleunigung des Wagens, welche akut nur durch das Keksregal gestoppt werden kann. Man selber steht dann, Hintern hoch und Kopf unten, mitten im Gang und hat, durch das Scheppern des Wagens, in dieser saublöden Situation auch noch für Aufmerksamkeit gesorgt.

Liebe Leser, das alles, ist vielleicht ein wenig peinlich!

Faulheit rächt sich ;-)