Wenn Facebook den Autoschlüssel startet

Facebook-KI bei der Arbeit, dann fahren wir mal den Schlüssel 🙈Den Schlüssel fahren?

Jemand findet einen Autoschlüssel und postet ihn in einer lokalen Facebook-Gruppe.

Sehr sinnvoll, vielleicht sucht ihn ja jemand und die Aktion erspart einem Menschen richtig Stress.

Soweit alles normal.

Dann meldet sich Facebooks KI unter dem Bild und schlägt als Frage vor:

„Wie kann ich den Schlüssel fahren?“

Tja … :roll:

Da liegt ein Autoschlüssel, mehr nicht.

Kein Auto, kein Motor, kein Sitz, kein Lenkrad. Nur ein Schlüssel, der seinen Job vermutlich schon damit erfüllt, irgendwo herumzuliegen und vermisst zu werden.

Die Facebook-KI macht daraus offenbar:

Ford + Schlüssel + Auto = Fahren.

Fertig ist die geistige Probefahrt am Schlüsselbund :mrgreen:

Vielleicht fragt sie demnächst bei einem Fahrradschloss, ob es Allrad hat.

Künstliche Intelligenz ist manchmal eben nicht der große Blick in die Zukunft, sondern Mustererkennung mit sehr dickem Ego ;-)

 

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Dies und das noch:

Wieder Osterpost von „X“

Osterkarte mit der Aufschrift „Frohe Ostern“ auf einem Umschlag.Wenn Social Media wieder im Briefkasten liegt

Ja, da ist wieder so ein Post, den wohl nur meine inzwischen ziemlich langjährige Twitter bzw. X-Bubble wirklich einordnen kann, aber egal, hier gehört das hin, in den Blog.

Gestern lag wieder eine Osterkarte im Briefkasten. Also echte Post. Papier, Umschlag, Briefmarke, Handschrift. Kein schneller Gruß auf dem Bildschirm, sondern etwas, das ganz klassisch seinen Weg gemacht hat.

Genau das gefällt mir daran

Social Media ist oft laut, hektisch und schnell wieder weg. Umso schöner, wenn von dort auch mal etwas kommt, das nicht nur digital vorbeifliegt, sondern ganz altmodisch im Briefkasten landet.

Darum gehört das hier auch wieder in den Blog. Einfach als Dank. Und auch als kleiner Hinweis darauf, dass hinter Profilbildern und Benutzernamen eben manchmal doch noch ganz normale Menschen stecken, die sich echte Mühe machen.

Also kurz und ehrlich: Vielen Dank an Frau Knüppelkuh für die schöne Osterpost. Ich habe mich sehr darüber gefreut. :-)

 

 

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Dies und das noch:

Wenn Sprüche am Schreiben scheitern

KI-generiertes Spruchbild über große Weisheiten und stolpernde Rechtschreibung. ;-)Große Ansage, wenig Kontrolle

Du scrollst durch Insta, Facebook und den ganzen Rest. Irgendwann tauchen sie auf, garantiert nicht nur einmal:

Diese Sprüche in Bildern, die mit ein paar Worten gleich das Leben erklären wollen.

Mal geht es um Stärke. Mal um Enttäuschung. Mal um Menschen, Ehrlichkeit, Liebe oder um die ganz große Wahrheit für zwischendurch. Manche davon sind sogar gut. Manche treffen einen Punkt. Manche bringen mit wenig Text mehr rüber als andere mit einer halben Predigt.

Daran liegt es also (manchmal) nicht

Dabei ist es am Ende auch nur das, was einer in genau diesem Moment daraus gemacht hat. Ein bisschen Erfahrung, etwas Laune, vielleicht Frust, vielleicht Trotz, vielleicht einfach das Bedürfnis, mal eben besonders tief zu wirken. Kann man machen. Nur ist das eben keine absolute Wahrheit, auch wenn viele dieser Bilder genau SO tun.

Daran liegt es aber nicht, dass ich den Beitrag hier jetzt schreibe. Jeder muss selber wissen, was den eigenen Kopf anspricht.

Peinlich wird es vor allem dann, wenn die wenigen Worte schon falsch geschrieben sind oder zum Teil ganz fehlen!

Dann lese ich nicht mehr den angeblich klugen Gedanken. Dann sehe ich nur noch, dass da einer sehr viel Bedeutung ausstrahlen will, aber nicht bereit war, vorher kurz zu prüfen, ob sein Satz überhaupt geradeaus laufen kann. Das macht den Inhalt nicht automatisch falsch. Es macht ihn nur deutlich schwerer, ernst genommen zu werden.

Klar, Fehler passieren

Mir auch. Viele sogar.

Der Unterschied liegt für mich eher woanders. Ich versuche wenigstens, das zu vermeiden. Ich lese drüber. Ich prüfe den Kram. Nicht immer mit perfektem Ergebnis, aber wenigstens mit dem erkennbaren Willen, nicht jeden Murks einfach rauszublasen und dann auf Applaus zu hoffen.

Genau das fehlt bei vielen dieser Bildsprüche komplett

Da wird irgendwas ins Netz gestellt, weil es gerade bedeutungsvoll klingt, und fertig. Ob da Wörter fehlen, ein Fall verrutscht ist, die Grammatik humpelt oder die Rechtschreibung schon beim Einstieg die Treppe runterfällt, scheint vielen völlig egal zu sein. Hauptsache, es wirkt erstmal tief. Hauptsache, jemand teilt es. Hauptsache, die große Pose steht.

Das ist mir zu billig

Blöd ist nur, dass man das lesen muss, um es zu merken.

Und genau da nervt es dann richtig. Wer einen halbwegs sortierten Kopf hat, stolpert über so etwas sofort. Da ist der Inhalt oft schon tot, bevor er überhaupt die Chance hatte, einer zu werden. Nicht weil der Gedanke zwingend schlecht wäre, sondern weil der Weg dorthin mit so viel sprachlichem Gerümpel zugestellt ist, dass einem die Lust vergeht.

(Mit KI wird das übrigens kein bisschen harmloser. Eher im Gegenteil… :roll: )

Manche Menschen sollten vielleicht auch einfach nur mehr lesen, das hilft auch beim Schreiben (und denken…) ;-)

 


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Breaking News, Wasser ist nass!

Ein Smartphone mit Alarmstufe Rot im Feed. Viele Warnsymbole, viel Drama – und am Ende weiß man trotzdem nur: Winter ist kalt und Feuer ist heiß.Nur noch Verblödung …

Ich bin (auch) beruflich viel in Social Media unterwegs. Und genau deshalb bekomme ich regelmäßig Inhalte serviert, die ich eigentlich gar nicht schnell genug üerbscrollen kann.

Das Üble ist, dass es immer schlimmer wird …

Ein paar Perlen aus der Kategorie „Ich hab’s geahnt, aber danke“:

„Was Arbeitnehmer jetzt bei der Krankschreibung beachten müssen!“

Klingt nach Neuerung, Frist, Falle, Drama.
Und drin steht dann: Nach sechs Wochen geht’s ins Krankengeld, wenn es dieselbe Sache am Stück ist.
Das ist keine Nachricht, das ist ein Reminder für Leute, die auch an der Mikrowelle nachlesen, ob man Metall reinlegen darf.

„Die neue Gefahr im Winter!“

Neue Gefahr. Winter. Man rechnet mit irgendwas aus der „jetzt wird alles anders“-Schublade.
Inhalt: Bei Glatteis kann man ausrutschen. Autofahren ist im Winter riskanter.
Kurzfassung: Is‘ Winter.

Tja, solche Erkenntnisse kann ich auch liefern:

„Diese eine Sache unterschätzen viele im Alltag!“

Inhalt: Wer zu wenig schläft, ist müde. Wer zu spät losfährt, kommt zu spät.
Wenn das jemanden überrascht, ist der Tag grundsätzlich eine Herausforderung.

„Was ihr jetzt bei Passwörtern beachten müsst!“

Inhalt: „Passwort123“ ist keine Idee, das ist Kapitulation.
Und zwei Faktoren sind meistens besser als einer. Ja, wirklich.

Was mich daran nervt, ist nicht mal das Thema. Es ist diese künstliche Aufregung. Erst Alarm, dann Luftnummer. Erst „Jetzt unbedingt lesen“, dann blitzschnell die Erkenntnis „Freunde, wer das nicht weiß, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“. :mrgreen:

Liebe Schreiber solcher Zeilen:

Wer nicht total dicht im Hirn ist, der merkt das! :roll:

Immerhin, so weiß ich immer schnell, welche Seiten ich sofort komplett blockierne kann ;-)

   

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Mein Weihnachtsgeschenk: Smileys gratis

Smiley mit Nikolausmütze, grinsend, WeihnachtslookIch hab da mal was vorbereitet

Also, alle werben ja mit kostenlos und so, also will ich da auch mal mitspielen ;-)

Ich habe mir mit KI Hilfe ein paar Weihnachtssmileys gebaut.

Nicht, weil die Welt darauf gewartet hat, sondern weil ich mich kenne. Nächstes Jahr stehe ich sonst wieder da und suche wie blöd nach genau diesen Dateien, die ich „ganz sicher“ irgendwo sauber abgelegt habe. :roll:

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Persönliche Kontraste – Bennyween & Büro

Benny voll in seinem Element. Halloween am Arbeitsplatz, ich mit Kamera daneben und dem leisen Verdacht, dass das noch nicht das Finale war.Halloween, er kann’s halt nicht lassen

Manchmal muss man ja einen Spagat machen, gell?

Wobei?

So zwischen dem, was andere feiern und dem, was man selbst eher … na, sagen wir mal „begleitet“ :mrgreen:

Jetzt bin ich im Job ja derjenige, der das, was bei uns läuft, in die sozialen Medien bringt, und da kommt dann der Moment, an dem sich die Katze in den Schwanz beißen würde, wäre sie denn schnell genug. Vielleicht ist auch nur der Schwanz zu kurz, oder die Katze … irgendwie so.

Wenn Kollege Benny nämlich aufdreht, weil Halloween genau sein Ding ist, weiß ich schon, dass ich wieder irgendwie mitmische, ob ich nun will oder nicht.

Das sind dann eben die Dinge, die einem beim Schreiben solcher Blogartikel wie gestern, gar nicht in den Sinn kommen.

Ich mein, wir haben ja schon so manches zusammen gebastelt, aber im Moment ist er besonders in Fahrt. Spinnen, Mumienkopf, gute Laune, alles dabei.

Ich stand mit der Kamera daneben und hab’s festgehalten.

Er kann’s halt nicht lassen.

Und ich dann irgendwie auch nicht ;-)

   

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