TikTok hat jetzt ein kleines Desaster

Digitales Arbeiten im Garten 😉Der Desasterkreis erreicht China

Der Desasterkreis hat nun also auch China erreicht. Zumindest über den Umweg ByteDance und TikTok ;-)

Irgendwie ist das schleichend passiert.

Erst habe ich dort nur geschaut, was andere so treiben, dann landeten die ersten eigenen Videos auf der Plattform und irgendwann war der Account nicht mehr nur vorhanden, sondern wurde tatsächlich benutzt.

Eigentlich hätte das längst hier im Blog stehen müssen, aber besser spät als nie.

Ganz neu ist TikTok hier nicht

TikTok war im Desasterkreis sogar schon einmal Thema. Im Beitrag „Wenn sich Fimmel und TikTok treffen“ hatte ich bereits ein Video eingebunden, weil der Fund für meine gepflegten Macken einfach zu gut passte.

Damals stammte das Video allerdings noch von jemand anderem, inzwischen liefert der Desasterkreis seinen Kram dort selbst ab.

Die Videos sind dabei nichts Neues

Videos gehören bei mir schließlich schon lange zu Instagram, Facebook und den anderen Social-Media-Kanälen, und was vorhanden ist, kann man auch nutzen, oder? ;-)

Wenn etwas flattert, krabbelt, fährt, brummt oder auf andere Weise meint, sich vor meiner Kamera wichtigmachen zu müssen, bleibt es eben nicht immer bei einem Foto.

Dazu kommen Alltag, Technik, kleine Fundstücke und Momente, die sich in Bewegung einfach besser zeigen lassen, wobei der passende Text natürlich trotzdem noch im Blog landen kann. Man muss sich ja nicht unnötig auf eine Form beschränken :mrgreen:

Neu ist also nicht, dass der Desasterkreis Videos veröffentlicht, neu ist nur die zusätzliche Ablage bei TikTok.

Platz war gerade vorhanden

Der Zeitpunkt passte ebenfalls ganz gut.

Wie ich im Beitrag „Bluesky passt dann wohl eher nicht“ bereits beschrieben habe, muss man nicht jede Plattform weiter bespielen, nur weil man irgendwann einmal ein Profil angelegt hat.

Wenn etwas geht, das hauptsächlich noch nervt, entsteht wenigstens Raum für etwas Unterhaltsameres, bei dem nicht sofort jeder in Schockstarre verfällt, wenn die Realität auf Ideologie trifft.

TikTok hat diesen Platz nun übernommen, ganz ohne Bewerbungsgespräch, Einarbeitung oder Probezeit.

Jetzt steht es auch im Blog

Das TikTok-Symbol sitzt inzwischen unten bei den anderen Social-Media-Links und das Profil bekommt tatsächlich Inhalt.

Zu finden ist der Desasterkreis dort unter:

Der Desasterkreis bei TikTok

Damit wäre auch das im öffentlichen Privatarchiv festgehalten und TikTok hat jetzt ebenfalls ein kleines Desaster.

Ob die Plattform weiß, was sie sich damit eingefangen hat, wird sich zeigen :mrgreen:

 

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Bisschen Desasterkreis & Social Media?

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Bluesky passt dann wohl eher nicht

Bluesky - Ein blauer Himmel mit Wolken?Der Account bleibt, die Aktivität stoppt

Bluesky fliegt bei mir aus der Liste der Onlinedinge, die ich aktiv im Fokus habe.

Nicht der Account komplett, der bleibt erst mal stehen, wie eine Wiese, die man nicht mehr mäht. Da kann weiter wachsen, was wachsen will, nur unten in meinen Social-Profilen taucht der Link nicht mehr auf und ich pflege da nichts mehr großartig.

Warum überhaupt Bluesky?

Ich bin damals nicht aus Langeweile dort gelandet. Einige liebe Accounts waren von Twitter beziehungsweise X rübergegangen, Menschen, denen ich gerne gefolgt bin und teils noch folge.

Leute eben, mit denen man unterschiedlicher Ansicht sein kann, ohne dass sofort der digitale Dorfplatz nach Fackeln und Mistgabeln greift.

Nicht dieses ewige „Wenn du nicht denkst wie ich, bist du böse“, sondern dieses alte, fast schon verdächtig erwachsene Ding, bei dem man Widerspruch aushält und trotzdem miteinander auskommt.

Nur ist genau das auf Bluesky für mich in so geringem Maße zu finden, dass es inzwischen unerträglich wird, die Plattform überhaupt noch zu öffnen.

Vielleicht liegt es ja an meiner Bubble?

Klar, kann jetzt jemand sagen: „Dann bist du eben in der falschen Bubble gelandet.“

Okay, ja, kann sein. Allerdings ist das ja noch nichtmal meine Bubble an sich, mir reicht schon, was mir als offensichtlich für mich passend eingespielt wird.

Vielleicht habe ich auf Bluesky wirklich nur die falsche Ecke erwischt. Vielleicht gibt es dort irgendwo normale Gespräche, gesunden Widerspruch und Menschen, die nicht bei jedem zweiten Satz mit moralischem Blaulicht um die Ecke schießen, nur … gesehen habe ich davon nicht viel.

Was ich gesehen habe, war reichlich Selbstgewissheit, viel Haltungsschaum und dieses typische „Wir sind die Guten“-Getue, bei dem man schon weiß, dass es gleich unangenehm wird.

Es reicht schon lange

Ich habe vor kurzem schon in Es reicht schon lange geschrieben, dass ich keine Lust mehr habe, mich von allen und allem Möglichen belehren zu lassen, wie eine heile Welt auszusehen hat, während die Realität andere Ergebnisse liefert. Ebenso geht es mir mit Menschen, die all das noch bejubeln und nachplappern:

Danke, ich habe den Kaffee damit einfach auf!

All das funktioniert nur, wenn ein Nährboden gepflegt wird, auf dem es gedeiht und so sieht es dort eben so aus.

Wer damit ein Problem hat, darf es behalten.

Ich trage keine Plattform weiter mit, auf der diese Art Denken für mich so sichtbar dominiert. Ich werde keinen Link prominent stehen lassen, der am Ende wirkt, als würde ich diesen Laden ernsthaft noch als Teil meiner kleinen öffentlichen Runde empfehlen.

Warum der Account trotzdem bleibt

Der Account bleibt hauptsächlich wegen der wenigen Kontakte, wegen denen ich überhaupt dort gelandet bin. Falls man sich dort noch finden muss, falls jemand kurz schreiben will, falls irgendein Draht nicht komplett abreißen soll, ist die Tür nicht zugemauert, Mehr ist es nicht.

Ich werde dort nicht weiter Zeit, Energie und Sichtbarkeit reinwerfen, nur damit am Ende eine Plattform mitgefüttert wird, deren Grundklima ich nicht mehr mittrage.

Gehen diese wenigen Kontakte irgendwann auch weg, ist das eben so. Wenn sie dorthin abbiegen, wo ich ihnen über kurz oder lang ohnehin nichts mehr zu sagen hätte, dann ist das keine Katastrophe, sondern vermutlich nur die ehrliche Sortierung, die das Netz manchmal von selbst erledigt.

Die Spielwiese bleibt

Der Account bleibt, die Spielwiese bleibt, aber gemäht wird da nicht mehr.

Und unten in meinen Profilen ist der Link ab sofort raus. Der angeblich gefürchtete X-Killer, die große Anti-Musk-Waffe und der blaue Himmel der besseren Social-Welt sind für mich nach 2,5 Jahren Test ziemlich genau das geworden, was solche angekündigten Revolutionen gerne sind: eine Nischen-Luftnummer mit viel Sendungsbewusstsein.

Ein bisschen wie dieser neue Super-Discounter, der angeblich Aldi, Lidl und Co verdrängen soll, dessen Namen man sich aber nicht mal bis morgen merkt ;-)

 

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Bluesky – Ein blauer Himmel mit Wolken?

Bluesky - Ein blauer Himmel mit Wolken?Eine „X“ – beliebige Alternative?

Oder doch eher ein Notstopfen?

Nun, es wird sich zeigen!

Wovon ich rede?

Von „Bluesky“

Was das ist, „Bluesky“?

Es ist eine Alternative zu Twitter, ach ne, jetzt ja „X“.

(Wobei ich nicht sagen will, dass es nicht auch eine Alternative zu anderen Seiten mit ähnlichem Zweck sein könnte … )

Wer mich kennt, weiß, dass ich einst bei Twitter so etwas wie meine Leib-und-Magen-Social-Media-Plattform gefunden habe (hatte?).

Es gibt hier im Blog den einen oder anderen Beitrag, der meine Gründe dazu erläutert, es passt(e) halt.

Leider zeichnet sich aber langsam ab, dass der neue Besitzer Elon Musk da mittelfristig etwas völlig anderes aus dem bekannten System aufbereiten will, alleine der Wechsel zum Namen „X“ ist ja kaum misszuverstehen.

"Larry"„Larry„, der Vogel aus dem Twitter-Logo, ist längst auf dem Hähnchengrill gelandet und auch sonst stimmen die Ankündigungen eher wenig optimistisch.

Nicht alle Veränderungen müssen schlecht sein, manchmal sind sie sogar notwendig, keine Frage.

Dass mir aber eingekaufte Social-Media-Könige unter Umständen ihre Kosten aufdrücken, weil deren digitale Welt zu funktionieren hat, das mache ich nicht mit.

Nebenbei zahlt man ohnehin mit seiner Lebenszeit für jede Werbung, die notgedrungen, fast unbeachtet scrollend, in das digitale Nichts befördert wird.

Spätestens aber, wenn ich dafür in harten Euros löhnen soll, ist Schluss!

Klar, auch ich habe schon Mahlzeiten und sonstigen Nonsens in der digitalen Welt bildlich festgehalten. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich dafür Geld ausgeben würde. Schon gar nicht, um mir die vegane Gänsebrust anderen Leute anzuschauen :mrgreen:

Es ist schon traurig genug, dass es Menschen gibt, die es gerne einigen fragwürdigen Mindsets seinerzeit überlassen haben zu interpretieren, was Hatespeech ist und wie man damit umgeht, umzugehen hat.

Wohin, wohin?

Nun, ich mache es kurz:

Noch werde ich persönlich alles so belassen, wie es ist, aber wer mich beim großen X nicht mehr findet, kann es ja mal bei „Bluesky“ versuchen! Vertreten bin ich da ja nun schon.

Da ich dort auch gerne alle meine alten Verfolger und zu Verfolgenden hätte, hoffe ich, dieser Blogbeitrag kann unterstützend wirken ;-)

Derzeit ist es allerdings wohl so, dass man sich bei „Bluesky“ nicht einfach anmelden kann. Benötigt wird ein Einladungscode, den man über bereits vorhandene Mitglieder bekommen kann. Jedoch nicht beliebig, die Dinger werden meines Wissens nach sporadisch verteilt.

Ich selber habe aktuell keinen zu vergeben und bedanke mich herzlich bei der Dame, die ihn mir weitergereicht hat :-)