Familienplanung auf dem Aldi-Parkplatz?

Weißstorch auf einer Parkplatzlampe auf dem Aldi-ParkplatzSchrödingers Schwangerschaft?

Der Sohnemann hat gestern auf dem Aldi-Parkplatz hier den Kollegen aus der Familie Storch entdeckt, gemütlich auf einer Parkplatzlampe. Ob Kollege oder Kollegin, lässt sich auf dem Foto wohl eher nicht klären.

(Sorry für das eher üble Bild, aber der Kollege war echt weit weg, das Licht unterste Grasbarbe und Betrieb auf dem Parkplatz :roll: )

Schönes Tier, ungewöhnlicher Platz, eigentlich könnte die Geschichte damit erledigt sein.

Eigentlich.

Wenn man den alten Legenden glaubt, bringt der Storch bekanntlich die Kinder. Vielleicht, aber nur vielleicht, hat er dort bereits zugeschlagen, eine Kundin ging nicht schwanger in den Laden und kam schwanger wieder heraus, sie weiß es nur noch nicht.

Schrödingers Schwangerschaft, gewissermaßen. :shock:

Ja, ist ja gut, geht gleich wieder, aber der Gedanke, der musste einfach raus. :mrgreen:

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Alltagsbeobachtung
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Stabilisiert wird nur die Rechnung

KI-generiertes Symbolbild einer bis zur Erschöpfung gemolkenen Kuh für Bürger, Beitragszahler und ein ausgepresstes Gesundheitssystem.Mehr muss ich nicht mehr wissen

Wer hier schon länger liest, kennt meine Meinung zum politischen Geschehen im Land. Das Muster, das schon lange erkennbar ist, für mich jedenfalls, und das reicht mir völlig.

Am schlimmsten empfinde ich diese „Friss das jetzt, Du hast eh keine Chance“-Mentalität dahinter, weil alles absolut unumgänglich und richtig ist, während man einfach nur in die Realität schauen muss, um zu sagen „Ähm … NEIN!“

Vorne wird geblendet und hinten getreten, anschließend gewöhnt man die Menschen langsam an höhere Lasten. Sollte trotzdem noch Geld fehlen, arbeitet Berlin eben auf fremde Kosten.

Dinge der Gegenwart

Am 10. Juli 2026 hat der Bundestag das sogenannte GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen.

Stabilisierung klingt gut. Fast nach Reparatur, Verantwortung und Leuten, die vorher wenigstens grob ausgerechnet haben, was sie da eigentlich tun.

Tatsächlich werden keine Probleme gelöst. Es werden Kosten gebremst, verschoben, Leistungen verändert und weitere Rechnungen ausgestellt, natürlich ans Volk.

Die gesetzliche Krankenversicherung soll durch das Paket von 2027 bis 2030 rechnerisch um insgesamt 114 Milliarden Euro entlastet werden.

Diese Zahl ist keine einmalige Geldsumme, die irgendwo eingezahlt wird. Sie entsteht, indem die für jedes einzelne Jahr geschätzten Mehreinnahmen und Minderausgaben addiert werden. Die Berechnung stammt aus dem abschließenden Bericht des Haushaltsausschusses und berücksichtigt bereits die Änderungen kurz vor der Verabschiedung.

Weiterlesen

Tagpfauenauge auf Sonnendeck

Tagpfauenauge mit geöffneten Flügeln auf einer hellen Steinfläche im Garten.Wenn der Kollege wieder in der Sonne sitzt

Da ist er also wieder, der Kollege vom kleinen Schmetterlingsbad im Garten.

Im letzten Beitrag Stopp! Kein Nachtfalter saß er spät am Abend auf den feuchten Steinen am Außenwasseranschluss, nahm offenbar erst einmal Wasser auf und sah mit zusammengeklappten Flügeln so unauffällig aus, dass man ihn fast übersehen hätte. Tagsüber flatterten mehrere Tagpfauenaugen herum, abends saß da dieses dunkle, getarnte Etwas und ließ offen, ob er nun wirklich einer davon war oder einfach nur wieder ein kleines Rätsel auf sechs Beinen.

Jetzt hat er den Vorhang hochgezogen.

Diesmal saß der Kollege nicht im Halbdunkel an der Tankstelle, sondern schön offen auf einer Steinfläche, Flügel ausgebreitet, Sonne drauf, Ruhe im System.

Natürlich an einer anderen Stelle, denn man sonnt sich ja nicht da, wo man nachts badet und trinkt. Ein bisschen Stil darf selbst ein Falter haben, gell? :mrgreen:

Nachts betrinken, tagsüber sonnen

Was für ein Lotterleben!

Nachts kommt der Herr zum Baden und Trinken vorbei, am Tag setzt er sich irgendwo anders dekorativ in die Sonne und lässt sich fotografieren. Nur – nicht von mir :roll:

Das Foto hat Tochter S. gemacht, ich selbst bekam nicht einmal den Popo, denn bei mir war unter drei Meter Abstand Schluss. Kaum komme ich mit dem Handy in Reichweite, macht er die Flatter.

Kann man natürlich machen, wirkt aber schon ein bisschen persönlich… Wollte ich nur mal so gesagt haben, Herr Falter!

Offenbar bin ich in diesem Garten fürs Wasser zuständig, fürs Schreiben und fürs spätere Meckern, während andere das Foto bekommen.

Diesmal mit geöffnetem Beweisstück

Beim letzten Mal war die Sache noch nicht ganz so eindeutig. Dunkle Unterseite, Abendlicht, zusammengeklappte Flügel und ein Falter, der eher nach großer Motte aussah, als denn nach Schmetterling.

Wissenswertes zum Tagpfauenauge

Das Tagpfauenauge heißt wissenschaftlich Aglais io und gehört zu den Edelfaltern. Auffällig sind die großen Augenflecken auf den Flügeln, durch die der Falter bei geöffneten Flügeln ziemlich gut zu erkennen ist.

Tagpfauenaugen überwintern als fertige Falter, zum Beispiel in Höhlen, Kellern oder Garagen. An den ersten wärmeren Tagen können sie schon ab März wieder auftauchen. Sie sonnen sich gerne auf freien, windgeschützten Stellen, was dieses Exemplar offenbar sehr wörtlich genommen hat.

Die Eier werden auf Brennnesseln abgelegt. Wer also irgendwo im Garten ein paar Brennnesseln stehen lässt, betreibt im Grunde schon ein kleines Tagpfauenauge-Servicecenter. Nur ohne Schild, Parkplatz und Öffnungszeiten.

Quelle und mehr Infos:
BUND Rheinland-Pfalz: Tagpfauenauge

Das kleinste Sonnendeck im Garten

Langsam wirkt es fast so, als hätte sich herumgesprochen, dass es hier im Garten nicht nur Wasser, Steine, Pflanzen und Menschen mit Handy gibt, sondern auch halbwegs brauchbare Plätze für kurze Falter-Auftritte.

Ich freue mich, so etwas im Garten zu haben, denn im Gegensatz zu früher sehe ich sie nicht mehr oft, die Tagpfauenaugen und Schmetterlinge an sich.

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Alltagsbeobachtung
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Garten schlägt Fußball-WM

Eichelhäher sitzt auf einem kleinen Holzhaus im Garten, umgeben von Efeu, Baumstämmen und dichtem Grün.Wer braucht schon eine Fußball-WM, wenn er einen Garten hat?

Da sitzt man draußen, macht eigentlich nichts Besonderes, und plötzlich steht ein Eichelhäher im Gras. Ob er in den Blog wollte?

So ganz klar ist mir das nicht, weil vom Anschleichen bis zum maximalen Handyzoom so ziemlich alles notwendig war, um ihn digital zu verewigen. Wahrscheinlich sieht man den Bildern das auch an.

Der Garten liefert eben

Später saß er dann auf dem kleinen Holzhaus, etwas besser platziert, mit dem blauen Flügelfeld gut sichtbar und genug Haltung für ein eigenes kleines Gartenereignis.

Von „ich sehe den Vogel“ bis „ich habe Bilder vom Vogel“ waren da bestimmt fünf bis zehn Minuten vergangen. Immer: Ein Schritt vor, Vogel schaut. Vogel zuckt, stehenbleiben, Foto machen. Beim Maximum an Nähe hat er dann die Flatter gemacht :mrgreen:

Aber: Mir hat’s gereicht.

Weiterlesen

Stopp! (K)ein Nachtfalter?

Ein vermutliches Tagpfauenauge tankt spät am Abend auf dem feuchten Boden am Außenwasseranschluss auf ;-)Vollbremsung im Halbdunkel

Samstagabend, irgendwann zwischen 22 und 23 Uhr. Es war fast dunkel, ein paar aus meinem Clan saßen noch draußen, ich ging nur kurz rein und kam wieder heraus.

Plötzlich brüllten alle:

„STOPP! Nicht drauftreten, da sitzt jemand und tankt auf!“

Vollbremsung, Schockstarre, Blick auf den Boden.

Obwohl da angeblich jemand direkt vor mir saß, musste ich den Kollegen erst einmal suchen. Mit zusammengeklappten Flügeln war der Falter auf den nassen Steinen nämlich ziemlich gut getarnt.

Am Tag waren mehrere Tagpfauenaugen um mich herumgeflattert, die dunkle Unterseite könnte ebenfalls passen. Ganz festnageln will ich mich trotzdem nicht, weil der Kollege seine berühmten Augen natürlich geschlossen hielt.

Sehr hilfreich :roll:

Kein Nachtfalter, aber Nachtschicht

Tagpfauenaugen sind hier im Blog nun wirklich keine Unbekannten. Schon 2022 hieß es Hallo Tagpfauenauge, und im vergangenen Jahr wurde geklärt, dass Schmetterlinge freundlich sind, weil selbst der Hintern noch als Fotomotiv taugt.

Bei diesem Exemplar war allerdings nicht einmal davon viel zu erkennen.

Handy raus, Licht an, knipsen und filmen, während der Falter einfach sitzen blieb. Kein hektisches Geflatter, kein Abflug und vor allem wieder nichts mit Tierpopo oder Tierarsch.

Nach dem Eichelhäher ohne Popo bekommt mein Ruf als Tierarsch-Fotograf langsam wirklich Risse :mrgreen:

Spätschicht an der Tankstelle

An genau dieser Stelle befindet sich unser Außenwasseranschluss. Ich hatte über den Tag ein bisschen geplanscht und dabei einiges an Wasser verteilt, der Boden war also noch ordentlich feucht.

Der Tag war heiß, der Falter wirkte ziemlich erledigt und für mich sah das eindeutig danach aus, als würde er dort erst einmal nachtanken.

Er blieb lange sitzen, ließ sich weder vom Licht noch vom Handy groß stören und war irgendwann verschwunden.

Offenbar wieder genug Reichweite ;-)

Der Kollege in bewegten Bildern

 

@desasterkreis.deDa sitzt ein Schmetterling auf dem nassen Boden, lässt mich mit der Kamera ziemlich nah heran und wird ausführlich kommentiert. Nur auf das naheliegendste Wort komme ich im ganzen Video nicht: Schmetterling 😁🦋 #Schmetterling #Naturbeobachtung #Desasterkreis # Natur♬ Originalton – desasterkreis.de

Am nächsten Morgen wieder geöffnet

Sonntagmorgen saß ich erneut draußen. Alles trocken.

Prompt kam ein Tagpfauenauge angeflogen und setzte sich ziemlich genau an dieselbe Stelle.

Ob es derselbe war? Keine Ahnung. Vielleicht wollte er nur prüfen, ob das Bad wieder geöffnet hatte.

Ich verteilte jedenfalls noch einmal etwas Wasser und ging rein. Man will die Intimsphäre beim Baden schließlich wahren, nicht? Das habe ich spätestens bei der Rabenkrähe im Hamburger Badezimmer gelernt :mrgreen:

Jetzt bin ich gespannt, ob das öfter vorkommt. Vielleicht habe ich aus Versehen das kleinste Schmetterlingsbad im Odenwald eröffnet.

Ob Falter untereinander gute Schwimmbäder weiterempfehlen, weiß ich leider nicht, aber falls ja, brauche ich demnächst aushängende Öffnungszeiten :roll:

 

      

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Alltagsbeobachtung
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei X

Achtung Froschkinder, besser grillen!

Grillgut über heißer Holzkohle.Warum man grillen muss?

Weil der Frosch Kinder hat!

Heute wurden Temperaturen angekündigt, als würde der Odenwald bis zum Abend vollständig verdampfen. Also Hochsommer, wenn man den Panikzwang der Medien mal ignoriert.

Wir hatten trotzdem nichts Besseres vor, als den Garten auf Vordermann zu bringen. Richtig ranklotzen, volle Leistung in der Hitze, Schweiß, Dreck, echte Helden eben.

Wir hätten das auch durchgezogen. Ganz sicher.

Dann kam der Frosch

Genauer gesagt, seine Kinder. Jede Menge winzige Froschkinder, die im Gras herumhüpften und bei jedem Schritt Gefahr liefen, Bekanntschaft mit Rasenmäher, Freischneider oder unseren Schuhen zu machen.

@desasterkreis.de

Was man eben so findet im Gras 😁

♬ Originalton – desasterkreis.de

Wer will schon Froschkinder zerfetzen?

Eben :shock:

Damit war die Gartenarbeit leider vollkommen unmöglich. Wirklich tragisch, sooooo schade …

Wir mussten resignieren, sämtliche Pläne aufgeben und uns schweren Herzens unserem Schicksal ergeben.

Fleisch und Würstchen auf einem Holzkohlegrill.Opfer müssen gebracht werden

Also Grill an, Fleisch drauf und irgendwie versuchen, mit dieser bitteren Niederlage klarzukommen.

@desasterkreis.de

Wer das vorhergehende Video gesehen hat: Das ist Froschschutz 😁

♬ Originalton – desasterkreis.de

Scheiße, was sind wir doch opferbereit :mrgreen:

 

      

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Alltagsbeobachtung
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei X

Summen zwischen Beton und Technik

Viel Beton, wenig Grün, aber immerhin ein paar Zimmer für alles, was summt und krabbelt.Ein Hotel mitten in der Steinwüste

Frankfurt kann viel. Hoch, voll, teuer und vor allem ziemlich steinig.

Oben im Dachbereich eines großen Einkaufs- und Business-Komplexes sieht es entsprechend aus. Wenig Grün, keine Wiese, kein Wald, dafür Glas, Beton, Technik und Flächen, auf denen Natur eher wie ein Irrtum wirkt.

Mitten in dieser Steinwüste steht dieses Insektenhotel.

Kleine Zimmer, kein Frühstück, vermutlich eine eher mäßige Aussicht, dafür trocken und wenigstens ein Platz für alles, was summt, krabbelt und sich von etwas Großstadt nicht abschrecken lässt.

Gute Lage sieht anders aus

Klar, aus der Frankfurter Betonwüste wird wegen dieses Holzkastens kein Biotop. Ein paar Röhrchen retten auch nicht mal eben die ganze Insektenwelt, so funktioniert das nun einmal nicht.

Sie sind aber mehr als gar nichts.

Bei mir hatte sich kürzlich noch ein Insekt ganz ohne Buchungsportal in einem Gartenhocker einquartiert. Hier hat jemand wenigstens bewusst etwas hingestellt, obwohl ringsherum kaum etwas nach Natur aussieht.

Dass schon ein überschaubares Stück Grün einiges bewirken kann, habe ich bei der Blühwiese hier in Fürth gesehen. Das Gewusel und Brummen ließ sich dort auf einem Foto kaum festhalten.

Hier oben fehlt zwar das große Buffet, ein paar Zimmer stehen aber wenigstens schon bereit.

Der berühmte Tropfen

Man kann natürlich sagen, das sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Stimmt sogar.

Nur werden aus 10.000 Tropfen irgendwann ziemlich viele, und vielleicht kühlt der berühmte Stein dann doch ein wenig ab. Besser jedenfalls, als daneben zu stehen und ausführlich zu erklären, warum ein einzelner Tropfen angeblich nichts bringt.

Man muss eine Steinwüste nicht schönreden.

Ein kleines Hotel hineinzustellen, schadet ihr aber ganz sicher nicht. :mrgreen:
 

      

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Alltagsbeobachtung
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei X

Ein Pott für den Desasterkreis

Wenn sich die Basics treffen: Moralei, Blog und Kaffeepott ;-)Es gibt Dinge, die muss man einfach machen

Kennt ihr das?

Ihr werdet morgens wach und denkt: „Ich muss eine Tasse für meinen Blog machen!“

Nein?

Okay, ich auch nicht ;-)

Aber irgendwann im Laufe des Tages starrt man auf seine Kaffeetasse, auf die unzähligen Fotos, die mit diesen Dingern mittlerweile entstanden sind, und dann ist sie plötzlich da, die große Vision. :shock:

„Der Desasterkreis braucht einen eigenen Kaffeepott!“

Also, zusätzlich zu den bestimmt 20 Tassen, die hier eh schon herumstehen. Aber das ist wie mit Gitarren: Eine fehlt immer. IMMER!

Jo, gut, der Rest ist dann ein Selbstläufer. :roll:

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Natürlich könnte man jetzt fragen, ob ich wirklich noch eine Tasse brauche.

Die ehrliche Antwort?

Nein!

Aber mal ehrlich, seit wann hat mich so etwas bei Kaffee, Gitarren oder irgendwelchen kleinen Einfällen aus dem Alltag zuverlässig aufgehalten?

Eben!

Eigentlich passt das also ganz gut:

Dinge aus dem Alltag, die man gerne übersieht, nur diesmal mit Henkel. :mrgreen:

(Übrigens absichtlich aus Blech, also absolut outdoorgeeignet ;-) )

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Alltagsbeobachtung
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Scharfe Kante mit Naturfreigabe

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Ein Straßenrand mit Naturstein, schön anzusehen und nicht ganz ohne Kante.Der Meißel am Straßenrand?

Auf dem Foto sieht er fast harmlos aus, ein Stein eben.

Ein größerer Kiesel, irgendwo bei 50 bis 80 Zentimetern Durchmesser, also ungefähr in der handlichen Kategorie „hebt man nicht mal eben weg, wenn er stört“.

Davon liegen dort mehrere Exemplare an der Straße, nahe einer Kreuzung. Optisch finde ich das sogar gut, ehrlich!

Naturstein statt Plastikpoller, etwas Grün drumherum, kein Baumarktgeländer in Warnfarbe. Kann man ja mögen, oder? ;-)

Dann guckt man aber auf diese obere Kante und das Hirn macht wieder diesen kleinen Abzweig, den es besser nicht machen sollte.

An Fahrzeugen, Anhängern, Absperrungen, Streckenbegrenzungen und sonstigem Kram darf heute gefühlt nichts mehr eine scharfe Kante haben. Alles soll abgerundet, entschärft, geprüft, beschildert oder wenigstens so gebaut sein, dass man sich im Ernstfall nicht gleich in drei Einzelteile zerlegt.

Liegt dort aber ein Felsbrocken, der im falschen Moment wie ein feststehender Meißel wirken könnte, scheint die Sache entspannter zu laufen. Natur halt, Landschaftsbau, alles natürlich. Wahrscheinlich dekorativ gemeint, vielleicht steht im Zweifel auch irgendwo „ortsüblich“ und schon ist die Welt wieder sauber sortiert.

Ich will diese Steine gar nicht weg haben. Ich mag sowas tatsächlich lieber als den nächsten Plastikkram mit Reflexstreifen. Nur bleibt der Gedanke hängen: „Wenn ich da mit dem Auto ausweichen muss, möchte ich nicht testen, wie viel Blech so ein Brocken bei Schrittgeschwindigkeit frisst.
Mit dem Fahrrad möchte ich so einem Brocken erst recht nicht zu nahe kommen. Da wird aus „dekorativer Naturstein“ ziemlich schnell „Igitt, Pfui Pudel“

Vielleicht ist das wieder einer dieser kleinen Alltagswitze. Alles ist geregelt, entschärft und versichert, es sei denn, man kann „Natur“ dranschreiben …

 


Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Alltagsbeobachtung
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei X

Warum wollen die alle in diese Ecke?

Gießkannen drängen sich in einem Lager dicht in eine Ecke.Wenn alle dahin wollen, muss es doch wichtig sein

Manchmal entdeckt man in einem fremden Lager Dinge, bei denen man unweigerlich stehenbleibt.

Hier zum Beispiel ein ganzer Haufen Gießkannen, dicht zusammengedrängt in einer Ecke, als gäbe es genau dort etwas, das man unbedingt haben muss.

Billiges Wasser vielleicht. Eine geheime Sonderaktion. Die große Ausgabe für Auserwählte.

Blöd nur – dort ist gar nichts!

Kein Hahn, keine Quelle, kein sichtbarer Grund für dieses Gedränge.

Einfach nur Ecke, ganz viel Ecke.

Trotzdem scheint für diese Kannen festzustehen, dass man genau da hin muss, möglichst schnell, möglichst geschlossen und bitte ohne lange nachzufragen.

So albern das aussieht, ganz fremd ist das Prinzip nun auch bei Menschen nicht :mrgreen:

Klopapier zu Coronazeiten.

Das nächste Smartphone mit Apfel im Logo, obwohl das bisherige noch tadellos läuft.

Schlangen vor Läden, nur weil irgendwo ein neues Produkt auftaucht, das plötzlich jeder haben will, sobald genug andere auch so tun.

Hauptsache, man ist dabei. Hauptsache, man läuft nicht als Letzter hinterher.

Genau so entsteht Herdentrieb. Einer fängt an, die anderen halten es vorsichtshalber für eine gute Idee, und am Ende stehen alle in derselben Ecke und tun so, als müsse das wohl seine Richtigkeit haben.

Wer dazu neigt, den eigenen Verstand lieber bequem bei anderen abzugeben, fühlt sich in solchen Momenten oft sogar noch besonders gut aufgehoben.

Das Bild zeigt also nicht nur ein paar abgestellte Gießkannen, es zeigt ein Prinzip, das erstaunlich oft funktioniert. Selbst dann, wenn weit und breit nichts zu holen ist … ;-)

 


Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Alltagsbeobachtung
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky