Ein Pott für den Desasterkreis

Wenn sich die Basics treffen: Moralei, Blog und Kaffeepott ;-)Es gibt Dinge, die muss man einfach machen

Kennt ihr das?

Ihr werdet morgens wach und denkt: „Ich muss eine Tasse für meinen Blog machen!“

Nein?

Okay, ich auch nicht ;-)

Aber irgendwann im Laufe des Tages starrt man auf seine Kaffeetasse, auf die unzähligen Fotos, die mit diesen Dingern mittlerweile entstanden sind, und dann ist sie plötzlich da, die große Vision. :shock:

„Der Desasterkreis braucht einen eigenen Kaffeepott!“

Also, zusätzlich zu den bestimmt 20 Tassen, die hier eh schon herumstehen. Aber das ist wie mit Gitarren: Eine fehlt immer. IMMER!

Jo, gut, der Rest ist dann ein Selbstläufer. :roll:

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Natürlich könnte man jetzt fragen, ob ich wirklich noch eine Tasse brauche.

Die ehrliche Antwort?

Nein!

Aber mal ehrlich, seit wann hat mich so etwas bei Kaffee, Gitarren oder irgendwelchen kleinen Einfällen aus dem Alltag zuverlässig aufgehalten?

Eben!

Eigentlich passt das also ganz gut:

Dinge aus dem Alltag, die man gerne übersieht, nur diesmal mit Henkel. :mrgreen:

(Übrigens absichtlich aus Blech, also absolut outdoorgeeignet ;-) )

 

 

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Scharfe Kante mit Naturfreigabe

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Ein Straßenrand mit Naturstein, schön anzusehen und nicht ganz ohne Kante.Der Meißel am Straßenrand?

Auf dem Foto sieht er fast harmlos aus, ein Stein eben.

Ein größerer Kiesel, irgendwo bei 50 bis 80 Zentimetern Durchmesser, also ungefähr in der handlichen Kategorie „hebt man nicht mal eben weg, wenn er stört“.

Davon liegen dort mehrere Exemplare an der Straße, nahe einer Kreuzung. Optisch finde ich das sogar gut, ehrlich!

Naturstein statt Plastikpoller, etwas Grün drumherum, kein Baumarktgeländer in Warnfarbe. Kann man ja mögen, oder? ;-)

Dann guckt man aber auf diese obere Kante und das Hirn macht wieder diesen kleinen Abzweig, den es besser nicht machen sollte.

An Fahrzeugen, Anhängern, Absperrungen, Streckenbegrenzungen und sonstigem Kram darf heute gefühlt nichts mehr eine scharfe Kante haben. Alles soll abgerundet, entschärft, geprüft, beschildert oder wenigstens so gebaut sein, dass man sich im Ernstfall nicht gleich in drei Einzelteile zerlegt.

Liegt dort aber ein Felsbrocken, der im falschen Moment wie ein feststehender Meißel wirken könnte, scheint die Sache entspannter zu laufen. Natur halt, Landschaftsbau, alles natürlich. Wahrscheinlich dekorativ gemeint, vielleicht steht im Zweifel auch irgendwo „ortsüblich“ und schon ist die Welt wieder sauber sortiert.

Ich will diese Steine gar nicht weg haben. Ich mag sowas tatsächlich lieber als den nächsten Plastikkram mit Reflexstreifen. Nur bleibt der Gedanke hängen: „Wenn ich da mit dem Auto ausweichen muss, möchte ich nicht testen, wie viel Blech so ein Brocken bei Schrittgeschwindigkeit frisst.
Mit dem Fahrrad möchte ich so einem Brocken erst recht nicht zu nahe kommen. Da wird aus „dekorativer Naturstein“ ziemlich schnell „Igitt, Pfui Pudel“

Vielleicht ist das wieder einer dieser kleinen Alltagswitze. Alles ist geregelt, entschärft und versichert, es sei denn, man kann „Natur“ dranschreiben …

 


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Warum wollen die alle in diese Ecke?

Gießkannen drängen sich in einem Lager dicht in eine Ecke.Wenn alle dahin wollen, muss es doch wichtig sein

Manchmal entdeckt man in einem fremden Lager Dinge, bei denen man unweigerlich stehenbleibt.

Hier zum Beispiel ein ganzer Haufen Gießkannen, dicht zusammengedrängt in einer Ecke, als gäbe es genau dort etwas, das man unbedingt haben muss.

Billiges Wasser vielleicht. Eine geheime Sonderaktion. Die große Ausgabe für Auserwählte.

Blöd nur – dort ist gar nichts!

Kein Hahn, keine Quelle, kein sichtbarer Grund für dieses Gedränge.

Einfach nur Ecke, ganz viel Ecke.

Trotzdem scheint für diese Kannen festzustehen, dass man genau da hin muss, möglichst schnell, möglichst geschlossen und bitte ohne lange nachzufragen.

So albern das aussieht, ganz fremd ist das Prinzip nun auch bei Menschen nicht :mrgreen:

Klopapier zu Coronazeiten.

Das nächste Smartphone mit Apfel im Logo, obwohl das bisherige noch tadellos läuft.

Schlangen vor Läden, nur weil irgendwo ein neues Produkt auftaucht, das plötzlich jeder haben will, sobald genug andere auch so tun.

Hauptsache, man ist dabei. Hauptsache, man läuft nicht als Letzter hinterher.

Genau so entsteht Herdentrieb. Einer fängt an, die anderen halten es vorsichtshalber für eine gute Idee, und am Ende stehen alle in derselben Ecke und tun so, als müsse das wohl seine Richtigkeit haben.

Wer dazu neigt, den eigenen Verstand lieber bequem bei anderen abzugeben, fühlt sich in solchen Momenten oft sogar noch besonders gut aufgehoben.

Das Bild zeigt also nicht nur ein paar abgestellte Gießkannen, es zeigt ein Prinzip, das erstaunlich oft funktioniert. Selbst dann, wenn weit und breit nichts zu holen ist … ;-)

 


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Dies und das noch:

Sackweise Leckerchen, nur nicht für mich

Großpackung „Leckerchen“, bis man liest, was drin istWenn Gier und Kurzsichtigkeit zusammenkommen

Im Regal sah das Zeug da aus, wie der absolute Traum jedes Spontankäufers. Jedenfalls dann, wenn man mal wieder hungrig einkaufen geht … :roll:

Der Blick bleibt hängen

Nicht an zarten Tütchen, nicht an höflichen Portionsgrößen, sondern gleich sackweise Gier! Das ist der Moment, in dem der Kopf kurz Pause macht und der Impuls übernimmt, übernehmen will.

Oh, Leckerchen

Gleich im Vorrat. Für schlechte Tage, für gute Tage, für Tage, an denen man einfach beidhändig zuschlagen könnte!

Dann der Klassiker, zehn Schritte näher ran, einmal hinschauen, einmal lesen.

Getrocknete Mehlwürmer!

Und plötzlich wird aus „oh, lecker“ ein sehr klares „oh, nee, verzichte“ :shock:

Nicht, weil das Zeug nicht seinen Job hätte. Es hat sogar mehrere.

Für Tiere, für Hobby, für Menschen mit deutlich robusterem Snackverständnis. Nur eben nicht für mich. Ich bin da altmodisch, ich mag mein Knuspern ohne das Gefühl, dass man gleich eine Terrarium dazukaufen muss.

Das Lustige ist ja nicht das Produkt. Das Lustige ist dieser Mini Moment im Kopf, in dem Gier und Kurzsichtigkeit kurz Händchen halten. Erst mal wollen, dann erst gucken. Erst mal „sackweise“, dann erst „was eigentlich“.

Ende vom Lied

Es blieb im Regal. Sollen andere das mal naschen :mrgreen:

 


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Dies und das noch:

Wenn der Geräteraum zurückschlägt

Matten: Zeitlose Grundausstattung in Blau.Trauma in Blau?

Ich komme jobbedingt ja durchaus auf, unter und in andere Gebäude, manchmal eben auch in Schulen.

Es ist oft ganz interessant, was man da so (wieder)entdecken kann, ohne, dass der Kopf sich wirklich erinnern will.

Okay, ja, die Schüler sehen das alles wahrscheinlich öfter, aber ich bin da eben schon eine Weile raus, aus dem Kram.

Nur manchmal, aber eben auch nur manchmal, sieht man dabei Dinge aus der Kindheit und Jugend, an die man eigentlich gar nicht mehr denken wollte :mrgreen:

Barren: Folterinstrument für die Oberarme, Baujahr gefühlt 1970.Wiedererkennungswert

Man macht die Tür auf und steht mitten in diesem ganz speziellen Mief aus Bohnerwachs und abgestandener Luft, den scheinbar jede Schulturnhalle der Welt serienmäßig eingebaut hat. Das riecht heute noch exakt so wie damals in den Siebzigern oder Achtzigern, is‘ ja klar.

Ich lasse die Fotos mal für sich sprechen ;-)

 


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Dies und das noch:

Außenrolltreppe in Darmstadt

Außenrolltreppe in Darmstadt, frontal fotografiert, mit gelben Kugellampen oben, Graffiti an den Seiten, Kopfsteinpflaster davor, rechts ein Schaufenster mit Markise.Man übersieht sie, bis man sie sieht

Ich war in Darmstadt auf dem Weihnachtsmarkt, habe ein Foto gemacht, und erst hinterher gemerkt, was da so frech mit im Bild steht.

Also, irgendwie spukte die Treppe schon in meinem Kopf rum, aber eben nicht als DIE Rolltreppe, sondern eher als Blickfang, so richtig kann ich das nicht erklären, Unterbewusstsein und so Zeug ;-)

Diese Außenrolltreppe

Kopfsteinpflaster davor, links die Wand mit Graffiti, rechts das Schaufenster, und oben drüber diese gelben Kugellampen, bis da eine Stadtszene, die ich eigentlich festhalten wollte, einfach so. Als hätte jemand gesagt: „Wenn das Ding schon draußen steht, dann knipse es, damit es zu den tausend anderen Stadtbildern passt, die im digitalen Archiv verstauben.“

Und ja, ich weiß, die Treppe ist für viele längst ein kleines Stadtthema.
Vor ein paar Tagen war sie zum Beispiel bei Echo Online auf Facebook Thema,
und wer tiefer einsteigen will, findet auch die passende Würdigung zur „Freiluft-Rolltreppe“.

Ich habe sie vorher nie so wahrgenommen

Die war sicher schon zigmal irgendwo in meinem Blickfeld, aber nicht im Kopf.
Erst das Foto hat sie aus dem Hintergrund gezogen, wie so ein Statist, der plötzlich die Hauptrolle klaut. Weil, ich bin jetzt nicht so der Ortskundige in Darmstadt und irgendwann sagt der Kopf: „Da ist eine Rolltreppe, AUSSEN!:shock:

Vielleicht ist genau das ihr Trick.
Sie steht da, macht ihren Job, oder auch mal nicht ( :mrgreen: ),
und plötzlich merkst du, wie blind man sich sonst durch Städte bewegt.

Und falls wer fragt, ob „steht öfter als sie fährt“ wirklich nur ein Spruch ist,
die Stadt hatte das Thema sogar schon offiziell, siehe Pressemitteilung zur gesperrten Fahrtreppe am Kleinschmidtsteg.

Ach ja, an dem Tag hat sie übrigens funktioniert …

 

 

   

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Dies und das noch:

Geschwindigkeit ist tatsächlich relativ

Geschwindigkeit ist tatsächlich relativAlles ist besser als null

Da ich heute gefühlt den größten Teil des Tages hinter dem Lenkrad verbracht habe, ist meine Energie viel Text in den Blog zu packen, tatsächlich eher gering.

Eine kleine Erkenntnis

Eines ist aber sicher – wenn man sich mal wieder aufregt, wie langsam es gelegentlich auf der Autobahn vorwärtsgeht, dann bedenke man: Langsamer als stehen bleiben geht nicht :mrgreen:

Eigentlich wollte ich heute ein paar Zeilen dazu schreiben, dass mein Job mich aktuell tatsächlich nach Duisburg geführt hat, aber das verschiebe ich jetzt einfach ;-)

 


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Eine Stunde später, eine andere Welt

Wild(er)wechsel muss nicht nur Tiere betreffenUnterwegs im ganz eigenen Straßenkino

Normalerweise fahre ich meine Strecke zur Arbeit immer etwa zur gleichen Zeit. Heute war wegen einer Veranstaltung in der Firma aber alles anders, ich war exakt eine Stunde später unterwegs.

Das allein reichte offenbar schon, um in eine völlig andere Verkehrswelt zu geraten. Ich habe gleich die Strecke gewählt, die ich sonst eher meide, weil mir schon bei den ersten Kilometern merkwürdig vorkam, was die Mitfahrer auf dem Asphalt so veranstalten.

Da blinkt einer links beim Einbiegen in den Kreisverkehr, aber nicht mehr bei der Ausfahrt. Auf der Landstraße tuckern andere mit 75 durch die 100er Zone, während gleichzeitig jeder Ampel mit übertriebenem Bremsen begegnet wird, es könnte ja irgendwann rot werden.

Und wenn am Straßenrand ein Auto steht, muss sofort die Rettung in Form eines hektischen Schlenkers in Richtung Fahrbahnmitte erfolgen. Ganz egal, ob der Gegenverkehr noch einen Kilometer entfernt ist oder nicht, anhalten scheint jedenfalls die bessere Lösung zu sein.

Alles nur, weil ich mal eine Stunde später unterwegs war. Manchmal reicht eben schon ein kleiner Schubser am Zeitrad, und die ganze Szenerie wirkt wie ein anderes Universum. :mrgreen:

 


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Nass ist neu, nass verwirrt!

Nass ist neu, nass verwirrt!Ein Tropfen reicht für die große Verwirrung

Kaum fällt nach Tagen voller Trockenheit am frühen Morgen ein bisschen Regen, schon ist die Straße nicht mehr wiederzuerkennen.

Also nicht die Straße, der ist das egal, sondern die Leute, die darauf unterwegs sind.

Plötzlich schleicht alles, als hätte jemand Schmierseife verteilt. Fernlicht wird zum Pflichtprogramm, schließlich muss man durch den Regen hindurchsehen, auch wenn der Gegenverkehr dabei halb blind wird. In dem Fall: ICH! :shock:

Überholen?

Auf keinen Fall!

Jeder weiß doch, dass im Regen die geheimen Geister der Landstraße auftauchen, die sofort zuschlagen, wenn einer auch nur ansatzweise schneller als 60 fährt. Dass selbst der schwere Lkw davor im Vergleich sprintet, das ist total uninteressant. :roll:

Und das Schönste:

Die grüne Ampel außerorts.

Da rollt man selbstverständlich mit 40 an, man weiß ja nie, gell?

Lieber zehn Sekunden auf Schrittgeschwindigkeit runterbremsen, bevor man riskiert, dass die Reifen bei Regen das tun, wofür sie erfunden wurden – nämlich am Asphalt haften.

Merke: Bei nasser Straße wird das Auto sofort unkontrollierbar!

Am Ende wirkt es fast so, als gäbe es zwei Straßenverkehrsordnungen:

Eine für trocken, eine für nass.

Leider steht in der nassen Version nicht drin, dass man auch bei Regen noch Auto fahren darf, aber das habe ich bestimmt falsch verstanden :mrgreen:

 


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