Werkzeug raus, Sofa später
Irgendwie scheint das gerade so eine Woche mit direkter Anbindung an Arbeitskollegen zu sein ![]()
Erst ruft beziehungsweise schreibt mich am Samstag unser Sascha aus der Firma an und schon landet man mitten in der Fürther Nacht, obwohl der Plan vorher eigentlich ziemlich eindeutig auf Sofa, Ruhe und bloß nicht rausgehen stand.
Hat ja hervorragend geklappt. ![]()
Gestern Abend dann wieder Telefon.
„Hi, hier ist dein Lieblingskollege Stefan, sag mal, du wohnst doch in Fürth, oder?“
Ich so:
„Jepp, tu’ ich.“
Dann kam sinngemäß die Lagebeschreibung. Stefan steht da und da mit einem Kumpel, der will die Lichtmaschine wechseln, aber es fehlt Werkzeug mit Wumms. Also nicht dieses „ich habe da noch irgendwo einen kleinen Kasten im Kofferraum“-Werkzeug, sondern eher die Abteilung: Wenn die Schraube nicht freiwillig will, wird eben höflich nachdrücklicher gefragt, eine Drecksschraube ist ja immer dabei.:roll:
Werkzeug mit Wumms
Klar hatte ich einen brauchbaren Knarrekasten, klar bin ich hingefahren.
Eben einer dieser Momente, in denen man kurz denkt, dass man eigentlich gerade ganz gemütlich nichts tun wollte, während der Körper aber schon Schuhe anzieht und der Kopf prüft, ob die Bits im Kasten vollständig sind.
Vor Ort dann das übliche Bild bei solchen Aktionen. Haube offen, Werkzeug liegt irgendwo, einer hält, einer sucht den richtigen Winkel, einer sagt „müsste gehen“, und irgendwo sitzt diese eine Schraube, die ganz offensichtlich beschlossen hat, heute Charakterdarsteller zu werden.
Er tut’s wieder
Und auch wenn es nicht das eigene Auto ist, es ist trotzdem immer wieder ziemlich zufriedenstellend, wenn so ein Ding am Ende wieder läuft ![]()
Man steht daneben, schaut auf den Motorraum, hört, dass alles wieder tut, was es tun soll, und für einen kurzen Moment ist die Welt technisch in Ordnung.
Mit Gruß an Stefan und den Kollegen ![]()
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