Spritpreise: 1,70 Euro. MAXIMAL!

So schade ...Dann setzt IHR euch mit den Konzernen auseinander!

„Sprit ist halt teuer, liebes Volk. Sooo schade, aber leider können wir da kaum etwas machen. Na gut, wir lassen euch für gefühlte zehn Minuten mal rund 17 Cent weniger bezahlen, das muss dann aber auch reichen. Den Rest erklärt euch die Weltlage und da müssen wir müsst ihr nun eben alle gemeinsam durch.“

So ungefähr kommt mir inzwischen die politische Begleitmusik zur Spritpreisdiskussion vor. :roll:

Und weil wir ja gestern schon bei guten Ideen waren, hätte ich gleich die nächste. Wobei, eigentlich ist es gar keine Idee, eher eine Frage nach der Verteilung von Macht, Verantwortung und Lösungsmöglichkeiten.

Politiker sein könnte schließlich auch bedeuten, nicht nur Diäten zu kassieren, das Volk umerziehen zu wollen und aufstrebende Parteien zu bashen, sondern ausnahmsweise mal zu handeln. So richtig mit Ziel, Pflicht und vor allem dem WILLEN, ein Problem für den Bürger zu lösen.

Mein Vorschlag? Maximal 1,70 Euro!

Benzin und Diesel kosten den Bürger an der Zapfsäule künftig MAXIMAL 1,70 Euro pro Liter. Gerne auch weniger, denn das ist eine Obergrenze und kein neuer Einheitspreis!

Alles, was darüber hinausgeht, ist zunächst einmal eine Aufgabe für die Bundesregierung.

Dann setzt IHR euch nämlich mit den Mineralölkonzernen an einen Tisch und klärt, wie sich diese Preisgrenze realisieren lässt. Nutzt eure wirtschaftlichen, steuerlichen und politischen Möglichkeiten, verhandelt, prüft die Preisbildung, hinterfragt die Margen und lotet aus, welche rechtlichen Druckmittel tatsächlich zur Verfügung stehen.

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Leckerli aus dem Starenkasten?

Wenn der Blitzer zur Abwechslung mal etwas Gutes für euch hat. 😁Belohnung statt Bestrafung, auch im Straßenverkehr?

Ich habe da eine Idee, geradezu revolutionär:

In der Tiererziehung hat man inzwischen längst gelernt, dass Belohnung oft mehr bringt als ständige Bestrafung. Wer etwas richtig macht, bekommt ein Leckerli und soll damit motiviert werden, das gewünschte Verhalten auch künftig an den Tag zu legen.

Vielleicht sollte man dieses Prinzip endlich mal auf den Straßenverkehr übertragen, da scheint mir nämlich noch reichlich Potenzial vorhanden zu sein. :mrgreen:

Geben statt nur nehmen!

Wir rüsten sämtliche Blitzer so um, dass grundsätzlich ALLE vorbeifahrenden Fahrzeuge fotografiert werden, völlig unabhängig davon, wie schnell sie unterwegs sind.

Wer zu schnell fährt, bekommt wie gewohnt sein Bußgeld, nur mit einem kleinen Unterschied. Die Einnahmen werden anschließend unter all denen verteilt, die sich an derselben Messstelle brav ans Tempolimit gehalten haben.

Ist doch simpel, oder?

Stellt euch vor, ihr fahrt ganz vorschriftsmäßig durch eine 50er-Zone und ein paar Tage später trudeln 4,73 Euro auf dem Konto ein, weil drei andere Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeitsbegrenzung offenbar eher als unverbindliche Empfehlung verstanden haben.

Endlich mal Post im Zusammenhang mit einem Blitzer, über die man sich freuen kann!

Und wer soll das bezahlen?

Na, die, die zu schnell fahren! Je mehr Raser, desto höher die Ausschüttung für alle anderen, wobei die Prämien bei erfolgreicher Verkehrserziehung irgendwann natürlich immer kleiner werden müssten.

Im Idealfall gäbe es eines Tages überhaupt nichts mehr zu verteilen, weil sich schlicht alle an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

Das wäre im Sinne der Verkehrssicherheit doch eigentlich ein voller Erfolg, gell? ;-)

Natürlich könnte es passieren, dass sich irgendwann jemand über einen besonders eiligen Verkehrsteilnehmer freut, weil damit wenigstens die nächste Portion Pommes finanziert ist, aber jede gute Idee hat schließlich ein paar Kinderkrankheiten. :roll:

Technisch sollte sich so etwas jedenfalls lösen lassen, und wenn es bei den Blitzern tatsächlich ausschließlich um die Sicherheit im Straßenverkehr geht, wie ja gerne betont wird, dürfte gegen die Umverteilung der Einnahmen eigentlich auch niemand etwas einzuwenden haben.

Schließlich sollen die Dinger doch für weniger Raser sorgen und nicht etwa Geld verdienen, richtig?

Ach ja, und falls das Ganze tatsächlich funktioniert und die Bußgelder irgendwann nicht mehr für ordentliche Belohnungen reichen, hätte ich auch dafür schon eine Lösung.

Da der Staat an steigenden Benzinpreisen ja bekanntlich rein gar nichts zusätzlich verdient, könnte man die Steuereinnahmen, die oberhalb eines bestimmten Spritpreises dann doch irgendwie zusätzlich in seiner Kasse landen, einfach in unseren Blitzer-Bonustopf stecken.

So bleibt auch dann noch etwas für die vorbildlichen Autofahrer übrig, wenn uns die Raser irgendwann nicht mehr ausreichend finanzieren …

Oder habe ich da jetzt irgendwas falsch verstanden? ;-)

 

 

 

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Kopfkino braucht keinen Auftrag

Kopfkino ... ?Manchmal ist die Szene einfach da

Ich höre Nachrichten, dieses Bild erscheint in meinem Kopf.
Ich lese eine Schlagzeile, dieses Bild erscheint in meinem Kopf.
Ich sehe Menschen im realen Leben, dieses Bild erscheint in meinem Kopf.
Ich gehe meine Erfahrungen durch, dieses Bild erscheint in meinem Kopf.

 

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Ich lasse das einfach mal so stehen. Wer mag, kann sein eigenes Kopfkino bemühen, wer nicht, auch gut. :mrgreen:

Persönlich habe ich dabei Menschen vor Augen, die ihr Büro in Berlin haben. Warum? Weiß ich auch nicht … ;-)

 

 

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Eilmeldung: Noch keine Zeitumstellung

Mach' einfach nix ...ACHTUNG! Die Uhr wird (noch) NICHT umgestellt!

Jedes Jahr der gleiche Müll, und weil einmal offenbar nicht reicht, bekommen wir den Spaß gleich zweimal serviert. Einmal zur Sommerzeit im März und dann noch mal zur Winterzeit im Oktober.

Kaum nähert sich die nächste Zeitumstellung, kommen sie wieder, diese unglaublich wichtigen Meldungen darüber, dass die Uhren am kommenden Wochenende NICHT umgestellt werden!

Ja, schön. Und jetzt?

Nachrichten über nichts

Auf Facebook, Instagram & Co wundert mich ja schon länger nicht mehr viel, irgendwer muss schließlich immer irgendwas posten, und sei es nur, damit der Account zwischendurch ein Lebenszeichen von sich gibt.

Aber selbst bei Google News und auf den Seiten größerer Nachrichtenportale taucht dieser Unsinn zuverlässig auf, gerne mit einer Überschrift, die vermuten lässt, dass man gerade noch rechtzeitig vor einer mittelschweren Katastrophe gewarnt wird.

Dabei reden wir von einer Zeitumstellung, die an genau zwei Sonntagen im Jahr stattfindet. An den übrigen 363 Tagen, im Schaltjahr sogar 364, werden die Uhren ebenfalls NICHT umgestellt, was für sich genommen natürlich ein enormes Potenzial für weitere Meldungen bietet.

Vielleicht sollte ich mir das für den Desasterkreis auch mal überlegen, schließlich kann man eine solche Information nahezu täglich veröffentlichen, ohne auch nur einmal etwas Falsches zu behaupten.

Bitte nicht vergessen, nichts zu tun!

Besonders schön finde ich dabei Hinweise wie „Achtung!“ oder „Nicht vergessen!“, wenn anschließend erklärt wird, dass die Zeitumstellung eben noch nicht am kommenden Wochenende stattfindet.

Was genau soll ich denn nun nicht vergessen? Die Uhr in Ruhe zu lassen? Vorsichtshalber wach bleiben, damit ich nicht aus Versehen um zwei Uhr nachts irgendwo an einem Zeiger drehe?

Natürlich ist es völlig okay, rechtzeitig auf den tatsächlichen Termin hinzuweisen, schließlich gibt es jedes Mal Leute, die plötzlich völlig überrascht feststellen, dass die Nacht eine Stunde länger oder kürzer war, mache ich ja selber auch :mrgreen:

Aber muss man deshalb auch noch darüber berichten, wann es NICHT passiert?

Wahrscheinlich fehlt mir einfach das journalistische Talent, aus der Abwesenheit eines Ereignisses eine Nachricht zu basteln. Vielleicht sollte ich künftig jeden Freitag darüber informieren, dass am kommenden Wochenende weder Weihnachten noch Silvester ist. Material für die nächsten Monate wäre damit jedenfalls gesichert.

Übrigens werden die Uhren am kommenden Sonntag auch nicht umgestellt.

Gern geschehen. :roll:

 

 

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Mein Fund aus der Insta-Aktion #unter5k

Mein Fund aus #unter5k: @lernenverstehen.#unter5K

Hängengeblieben bei @lernenverstehen

Meine kleine Instagram-Aktion #unter5k ist inzwischen durch, also wird es Zeit, auch das Versprechen aus dem ursprünglichen Aufruf einzulösen und einen der entdeckten Accounts hier im Desasterkreis etwas genauer vorzustellen.

Zur Erinnerung: Die Idee war, deutschsprachigen Accounts unter 5.000 Followern eine Gelegenheit zu geben, sich einfach mal zu zeigen. Kein Follow4Follow, keine gegenseitigen Verpflichtungen, sondern schauen, entdecken und vielleicht irgendwo hängenbleiben, wo man sonst achtlos vorbeigescrollt wäre.

Einige interessante Vorstellungen sind dabei durchaus zusammengekommen, was die Auswahl am Ende nicht unbedingt einfacher gemacht hat.

Was aus #unter5k geworden ist

Wer den ursprünglichen Aufruf verpasst hat, findet ihn hier im Blog.

Nun ging es mir ja nicht darum, möglichst viele Namen oder Followerzahlen einzusammeln, sondern tatsächlich mal ein bisschen in den Profilen zu stöbern und zu schauen, was die Leute dort eigentlich machen.

Für meine Vorstellung hier habe ich mich schließlich für @lernenverstehen entschieden, wobei meine Wahl nicht ganz zufällig auf diesen Account gefallen ist.

 

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Lernen hört wohl wirklich nicht auf

Bei @lernenverstehen geht es unter anderem um Lernstrategien, Gedächtnistraining und kleine Übungen, die zeigen, dass man seinen Kopf auch abseits von Schule, Beruf oder sonstigen Verpflichtungen noch ganz gut beschäftigen kann.

Unter dem Motto „MEMOVITY – Lernen ein Leben lang“ findet man dort verschiedene Anregungen und kleine Herausforderungen, die man zum Teil gleich selbst ausprobieren kann. Für Nachschub ist übrigens auch gesorgt, sie hat angekündigt, jeden Samstag eine neue Übung zu posten.

Letzte Woche habe ich mal mitgemacht, nun ja, es dauert ein wenig, bis die Finger auf beiden Seiten gleich gehorchen. :mrgreen:

Nachdem die Knoten wieder so weit gelöst waren, dass ich schreiben konnte, habe ich natürlich auch einen entsprechenden Kommentar hinterlassen, woraus sich sogar noch ein kleiner, netter Chat mit der Betreiberin entwickelt hat.

Mehr als nur ein bisschen Fingerturnen

Gerade als Gitarrenspieler finde ich das interessant, schließlich weiß ich nur zu gut, dass der Kopf beim Lernen neuer Fingerstellungen manchmal schon drei Schritte weiter ist, während die Finger noch versuchen, sich über die Zuständigkeiten zu einigen.

Vielleicht nehme ich solche Übungen künftig einfach öfter mit, einen gewissen praktischen Nutzen kann ich für mich jedenfalls durchaus erkennen.

Darum ist @lernenverstehen hier gelandet

Genau solche Entdeckungen meinte ich mit #unter5k. Ein Account, dessen Themen ich vielleicht nicht gezielt gesucht hätte, bei dem ich aber trotzdem hängen geblieben bin.

Wer selbst mal schauen möchte, was sich dort noch so findet, hier geht’s direkt zu @lernenverstehen auf Instagram.

Manchmal lohnt es sich eben doch, nicht nur das anzuschauen, was einem Instagram ungefragt vor die Nase hält. ;-)

 

 

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Baden verboten, Strom vorhanden?

Baden verboten, im Keller direkt am Elektroraum.Für alle Fälle: Baden verboten!

Unterwegs im Job, soweit nichts Neues und irgendwie erwartet man auch nichts.

Selbst wenn man dann so ein Schild mit „Baden verboten“ sieht, sagt die Erwartungshaltung: „Jo, hatte ich auch nicht vor.“

Wenn allerdings die Tür geöffnet wird und direkt dahinter die Elektroverteilung steht, stellt man sich schon die eine oder andere Frage. ;-)

Einmal kurz zurück zum Schild

Ich habe noch mal aufs Schild geschaut, dann in den Raum und wieder zurück, weil mein Kopf für einen Moment nicht recht wusste, was er mit dieser Kombination anfangen sollte.

Okay, gut, dann wird eben nicht gebadet :mrgreen:

 

 

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#unter5k: Warum eigentlich so klein?

#unter5k: Kleine Instagram-Accounts sollen sich zeigen, ohne Follow4Follow und ohne Pflichtprogramm.#unter5k: Kleine Accounts, macht mal Lärm

Ich stolpere auf Instagram immer wieder über Accounts, bei denen ich mich ernsthaft frage:

Warum ist der eigentlich so klein? :shock:

Da steckt Arbeit drin, jemand hat ein interessantes Hobby, zeigt Dinge, die nicht jeder zeigt, hat Humor, Ahnung von seinem Kram oder einfach eine Art, bei der man hängenbleibt. Trotzdem dümpelt der Account irgendwo bei ein paar hundert Followern herum, während anderswo der nächste komplett belanglose Kram durch die Decke geht.

Kann man jetzt lange drüber philosophieren, bringt aber nichts.

Also habe ich mir mal selber etwas überlegt. ;-)

#unter5k

 

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Die Idee ist simpel. Deutschsprachige Accounts mit weniger als 5.000 Followern können sich unter dem Reel kurz vorstellen. Wer seid ihr, seit wann seid ihr bei Instagram und was gibt es bei euch zu sehen?

Hobby, Alltag, Shop, Musik, Handwerk, Fotografie, irgendein völlig spezielles Thema, ist mir ziemlich egal. Hauptsache, hinter dem Account steckt etwas, bei dem andere vielleicht denken: Ach, guck mal.

Was es ausdrücklich nicht werden soll, ist dieser übliche Follow4Follow-Zirkus. Niemand muss irgendwem folgen, nur weil derjenige vorher irgendwo ein Herzchen dagelassen hat. Anschauen, stöbern und wenn etwas gefällt, dann kann man liken, kommentieren oder eben folgen, der Inhalt und das eigene Interesse sollen eben entscheiden.

Ganz uneigennützig ist es natürlich nicht

Ich mache das Ganze nicht nur aus reiner Menschenliebe, mein eigener Account darf dabei ruhig auch ein bisschen profitieren. Allerdings geht es mir schon um den Gedanken, dass manche Menschen Stunden auf der Plattform scrollen, dabei aber nicht das zu sehen bekommen, was sie vielleicht interessieren würde. Klar, ich ändere damit nicht das System, aber so ein kleines Steinchen ins Wasser zu werfen, kann ja manchmal größere Kreise ziehen. :mrgreen:

Deshalb gehört zu den wenigen Regeln, dass ihr mir folgt, wenn ihr mitmacht.

Irgendwas muss ich ja auch davon haben.

Reiner KI-Content ist eher raus, außer KI gehört tatsächlich zum Thema des Accounts. Und wenn ihr selbst gar nichts vorstellen wollt, könnt ihr auch einen anderen Account unter 5.000 Followern nennen, bei dem ihr euch schon länger fragt, warum den eigentlich kaum jemand kennt.

Einer landet zusätzlich hier

Wenn mir bei der Aktion ein Account besonders auffällt, stelle ich den am folgenden Wochenende hier im Desasterkreis noch einmal etwas genauer vor. Vielleicht auch mehr, kommt auf das an, was sich so ergibt.

Der Blog ist kein Reichweitenmonster, das weiß ich selber, aber ein paar tausend Besucher im Monat hat er schon, manchmal auch deutlich drüber, schwankt halt. Dafür verschwindet so ein Beitrag aber auch nicht nach zwei Tagen irgendwo im Social-Media-Nirwana, sondern bleibt hier stehen, solange der Blog und der jeweilige Account existieren.

Ob das am Ende fünf neue Besucher bringt, zwei Follower oder gar nichts, weiß ich nicht. Genau deshalb ist es ja ein Versuch.

Mal sehen, ob daraus was wird

Vielleicht entdecken ein paar Leute Accounts, die sie sonst nie gesehen hätten. Vielleicht bleibt irgendwo jemand hängen, kommentiert, folgt oder denkt einfach nur: Den kannte ich noch nicht.

Wenn das funktioniert, kann man #unter5k irgendwann wiederholen.

Wenn nicht, existiert eben eine weitere nutzlose Idee mehr auf dieser Welt.

Auf die eine kommt es dann auch nicht mehr an. :mrgreen:

 

 

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Schmetterling ohne Lack

Im Gegenlicht sieht selbst eine Motte plötzlich aus wie ein Schmetterling, der einfach nur noch nicht lackiert wurde.Schmetterling ohne Lack

Gestern oder vorgestern schien die Sonne schön auf das Wohnzimmerfenster, und wie das eben so ist, schaut man irgendwann auf irgendeinen Fleck und denkt sich, den könntest du auch mal wegmachen.

Blöd nur, wenn der Fleck plötzlich Flügel hat :shock:

Es war also keine Spur auf der Scheibe, sondern eine Motte, die da offenbar ziemlich zufrieden im Licht hing.

Ob sie sich wärmen wollte, ob sie einfach nur Richtung Helligkeit unterwegs war oder ob Motten intern ganz andere Pläne haben, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, ist, dass das Ding durch das Gegenlicht plötzlich erstaunlich gut aussah.

Durchleuchtet statt übersehen

Normalerweise sind Motten ja eher in der Kategorie „ist halt da“ unterwegs. Keine große Show, keine knalligen Farben, kein Glamour, eher die stillen Gäste unter den Flatterwesen. Wenn die Sonne allerdings genau richtig auf so ein Tier fällt, sieht man plötzlich, wie filigran das alles gebaut ist.

Diese feinen Flügel, die Muster, die Struktur, das feine Geflecht, das man sonst gar nicht richtig wahrnimmt. Im Prinzip saß da also kein langweiliger Nachtfalter am Fenster, sondern eher ein Schmetterling ohne Lack. Quasi nur grundiert, aber handwerklich trotzdem beeindruckend.

Fast zu schade für den Ruf

Vielleicht ist das überhaupt das Problem bei Motten. Die haben einfach ein miserables Image. Schmetterlinge kriegen Bewunderung, Motten kriegen im besten Fall Gleichgültigkeit und im schlechteren Fall sofort den Verdacht, irgendwo Pullover, Vorräte oder das halbe Wohnzimmer anzufressen.

Wobei ich an der Stelle schon hoffe, dass dieses Exemplar mit meinem seit Wochen verschwundenen Socken nichts zu tun hat. Man weiß ja nie. Die Waschmaschine gilt zwar offiziell noch immer als Hauptverdächtige, aber man sollte andere Theorien nicht vorschnell ausschließen. :mrgreen:

 

 

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Die Goldrute meint es ernst

Die Goldrute, deren Ende ich nach dem Umpflanzen schon kommen sah, steht heute da, als hätte sie nie etwas anderes vorgehabt.Von wegen baldiges Ende

Ich mag ja solche kleinen Zeitmarken im Blog. Irgendwann hält man etwas fest, weil es gerade auffällt, ein paar Monate oder Jahre später schaut man wieder hin und hat plötzlich einen ziemlich direkten Vergleich.

Davon gibt es hier inzwischen einige, und diese Goldrute hat sich ihren nächsten Eintrag redlich verdient.

Am 5. September 2020 habe ich sie verpflanzt, direkt danach wurde das Wetter mies und blieb es auch eine ganze Weile. Damals war ich ziemlich sicher, dass ich die Pflanze nicht umgesetzt, sondern eher für ihr baldiges Ende etwas dekorativer abgestellt hatte.

Die Goldrute selbst war von dieser Prognose offensichtlich wenig beeindruckt.

Sechs Jahre später

Im Juli dieses Jahres hatte ich sie deshalb schon einmal wieder im Blog. Aus den ziemlich traurigen Stängeln von damals war inzwischen ein ordentlicher Busch geworden, der seinen Platz im Garten sehr überzeugend angenommen hatte.

Wer den Zwischenstand verpasst hat:
Die Goldrute wollte wohl bleiben

Damals hatte ich noch geschrieben, dass ich gespannt bin, was sie bei der Blüte veranstaltet.

Nun ja, die Antwort steht inzwischen im Garten.

Noch eine Zeitmarke

Jetzt haben wir September 2026 und aus dem Busch ist ein ziemlich stattliches gelbes Etwas geworden, das mit meiner damaligen Vorstellung vom baldigen Pflanzentod nicht mehr besonders viel gemeinsam hat.

Die Goldrute steht da, blüht vor sich hin und wirkt insgesamt eher so, als hätte sie inzwischen vergessen, dass ich mir jemals Sorgen um sie gemacht habe.

Von „hoffentlich überlebt die das“ bis „mach dich mal nicht so breit“ sind damit ziemlich genau sechs Jahre vergangen.

Eigentlich mag ich genau deshalb solche alten Bilder und Beiträge. Im Moment selbst ist es nur eine Pflanze, irgendeine Veränderung oder ein Foto, Jahre später wird daraus plötzlich eine kleine Zeitlinie und man sieht ziemlich genau, was aus der Sache geworden ist.

Bei dieser hier kann ich jedenfalls festhalten:

Ich hatte ihr Ende befürchtet, die Goldrute offenbar eher ihre Expansion geplant.

 

 

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Muss ich mal irgendwann machen

Alte Schubkarre, neues Rad und nach rund 15 Minuten wieder bereit für den Garten.„Irgendwann“ ist plötzlich heute

Man weiß, dass nach dem Winter der Garten wieder Arbeit machen wird und spätestens im Herbst reichlich Zeug von vorne nach hinten oder andersherum geschafft werden muss.

Zu diesem Zweck ist eine funktionierende Schubkarre eigentlich keine völlig abwegige Idee, ich habe so ein vorteilhaftes Gerät sogar im Garten stehen. Meine war grundsätzlich auch funktionstüchtig, wenn man von diesem einen eher unwichtigen Bauteil absieht, das den Kontakt zum Boden herstellt: dem Reifen.

Das hält bestimmt noch

Der stand vor gut zwei Jahren schon einmal platt herum, damals reichte allerdings noch etwas Luft und fürs Erste war wieder Ruhe. Dass der Reifen selbst seine besten Jahre (Jahrzehnte …) deutlich hinter sich hatte, konnte man dabei kaum übersehen. Der Gummi war porös und rissig, eigentlich war also ziemlich klar, dass der mir eher bald als irgendwann den Stinkefinger zeigen dürfte.

Mein Umgang mit dieser Erkenntnis war entsprechend professionell, ich müsste da halt irgendwann mal ran.

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