Jetzt hab‘ Dich doch nicht so

SchweigDas stinkt, Leute!

Wisst ihr, was ich so richtig zum Kotzen finde?

Den Spruch aus dem Titel! Dieses „stell‘ Dich mal nicht so an„, wenn man etwas ablehnt, das Gegenüber dies aber zum Verrecken nicht akzeptieren will. Wenn eine Situation fast eskaliert, weil man seinem eigenen Willen folgt.

Egal ob ich nun aufgehört habe zu rauchen, bei der Ernährungsumstellung keine extra Häppchen oder auch nicht das Schnäpschen nach dem Essen wollte, einen gab es immer, der meinte, es besser zu wissen.

Ich bin jetzt zum Glück nicht der Typ, der nun kneift und zustimmt. Im Gegenteil, ich lege dann eine gewisse Bockigkeit an den Tag, schon aus Trotz. In der ersten Instanz reicht manchmal ein klares „Nein!“, das ist immerhin ein ganzer Satz. Bei hartnäckigen Tyrannen sind aber unter Umständen klarere Worte notwendig. Leider habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass der Großteil der Menschen dann nachgibt. Einfach nur, um nicht in Ungnade zu fallen. Ausgerechnet bei solchen Leuten, die andere doch meist nur animieren unsinnig zu handeln, um nicht alleine mit ihrer Peinlichkeit aufzufallen.

Hat der Ablehnende aber gute Gründe etwas nicht zu mögen und stimmt trotzdem zu, bekommt er vielleicht negative Folgen zu spüren. Was sagt dann aber meist der Anstifter? „Hättest ja nicht gemusst!„, selber Schuld.

Was mich so richtig dabei hochbringt, ist noch nicht mal der vielleicht nichtige Anlass, eher diese unterschwellige Andeutung, dass man selber ja gar nicht weiß, was jetzt richtig und angebracht ist.

Also, wer auch immer dazu neigt: Lasst das!

 

 

 

Der innere Tachometer

Der TachoDie Sicht auf die eigene Geschwindigkeit

Ist Euch schon aufgefallen, wie oft man im Alltag darauf bedacht ist, Geschwindigkeiten zu prüfen und vor allem, nicht zu überschreiten? Im Auto, bei der Waschmaschine und sogar beim Küchenmixer, ist jeder darauf bedacht, nur nicht zu weit aufzudrehen.

Gerade beim Autofahren ist die größte Umsicht angebracht. Unzählige Male geht es gut, kleinere Überschreitungen der maximal zulässigen Geschwindigkeit fallen selten auf oder werden gar nicht geahndet. Geht es irgendwann schief, sind vielleicht ein paar Euros fällig, ärgerlich aber zu verschmerzen.

Übertreibt es jemand mit dem Limit jedoch deutlicher, ändert sich die Gefahrenlage drastisch. Von wirklich bedeutenden Geldstrafen über Fahrverbot bis zur Lebensgefährdung, reicht da die Bandbreite. Nur wenige Menschen riskieren wissentlich solche Konsequenzen, was wäre auch zu erreichen? Auch von außen wird drauf geachtet. Die Polizei, Passanten und Nachbarn – jeder wird aufmerksam, wenn sich ein Fahrzeug in halsbrecherischer Weise durch die Straßen bewegt. Notfalls wird eingeschritten, vielleicht Schlimmeres verhindert.

Der menschliche, der eigene Tacho

Wie sieht es denn aber beim Eigenen, dem biologischen Tacho aus? Plötzlich schaut der Einzelne da gar nicht mehr so genau auf den Zeiger. Klar, man kann nicht bei jeder Handlung darauf bedacht sein, immer im sicheren Rahmen zu verbleiben. Geht doch gar nicht. Die anderen vorher genannten Beispiele, da geht es ja auch viel stärker darum, keinen Schaden zu verursachen. Vorne weg zählt allzu oft auch, was eben die anderen denken, sehen und erwarten. Sein Inneres kennt man doch gut genug, da braucht niemand reinreden. Alles im Griff!

Wirklich?

Der bedeutendste Unterschied liegt meiner Meinung nach eher bei dem Zeitraum, der vergehen kann, bis die Auswirkungen spürbar werden. Auch passt keine Polizei auf, wenn jemand mit seiner inneren Einstellung immer auf Vollgas fährt. Wenn es im Straßenverkehr blitzt oder gar knallt, ist fast jedem Schuldigen klar, dass man nicht umsichtig war. Schwächelt man aber körperlich oder seelisch, können Jahre vergehen, bis die Auswirkungen spürbar sind. Wer will denn dann noch die Ursachen genau benennen können? Noch schlimmer ist es, wenn nichts mehr gegen die Probleme unternommen werden kann.

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Der Lebensakku

AkkupegelVerzeiht mir, wenn der Beitrag jetzt einen etwas morbiden Eindruck macht, so ist er eigentlich nicht gemeint.

Meine folgenden Gedanken wurden durch eine Bemerkung angeregt, welche ich zufällig aufgeschnappt habe. Wird höchstwahrscheinlich beim Arzt gewesen sein, ich weiß es nicht mehr genau.

Jedenfalls ist mir im Gedächtnis geblieben, dass ein Mann auf einem Stuhl sitzt und auf sein Handy schaut. Er wird gerufen, erhebt sich und nach einem kurzen Blick auf das Display entfernt er sich mit den Worten: „So, dann mal sehen, wie voll denn MEIN Akku noch ist!“ Irgendwie war es der Tonfall, der meine Aufmerksamkeit erregt hat, was mag er wohl erwarten? Für einen kurzen Moment hat mich das gefesselt.

Im Prinzip macht sich ja kaum jemand gerne Gedanken zum Ablaufen der eigenen Eieruhr, nicht? Zugegeben, mit 20 empfindet man seine Jahre anders als mit 50 und dies, obwohl ja niemand vorhersehen kann, was noch vor einem liegt. Unglücke und Krankheit kennen zudem keine Jugend. Wenn man seine Jahre mal zerlegt, steht „alt“ allerdings nicht wirklich für die reale Anzahl an erlebten Jahren, sondern eher für das, was man unbewusst als zu erwartenden Rest einschätzt.

Würde jemand die Darstellung der Restlebenszeit mit der Akkuanzeige von technischen Geräten realisieren, wäre das Ergebnis wohl wirklich eher düster. Wer kennt nicht das Gefühl, dass ein Akku mit 60 % Energie, noch gut was leisten kann. Bei 30 % wird aber schon unbewusst, nach der nächsten Steckdose gesucht. Dabei weiß aber auch jeder, dass in den meisten Fällen die Geräte noch wesentlich länger durchhalten, als der Ladestand vermuten lässt.

Gedanken eben…

 

 

 

Grauer Star: The day after – Nach der OP

Augenabdeckung

Die Abdeckung zum Schutz des Auges nach der OP. Das sie transparent ist, habe ich erst am nächsten Tag bemerkt. Zuvor war alles mit Verbandmaterial gefüllt. Die Befestigung erfolgt schnell und einfach mit Pflasterstreifen.

Die Diagnose ist längst gestellt, der Operationsstress vorbei, ich bin endlich wieder Zuhause. Natürlich ist da eine ziemliche Erschöpfung zu spüren, nicht nur von der Ruhigstellung während des Eingriffes. Die Nachtruhe war eher dürftig, ich habe vor dem Termin nur oberflächlich und eher zu wenig geschlafen.

Für den heutigen Rest vom Donnerstag, dem OP-Tag, steht nur ausruhen auf dem Plan. Lediglich der Kontrollanruf aus dem Augenzentrum, ist gegen Abend noch Teil des Pflichtprogramms. Bis zum morgigen Kontrolltermin, habe ich soweit mit dem frisch behandelten Auge keine Interaktionspflicht, einfach möglichst die Augen geschlossen halten und nichts anstrengendes unternehmen.

Ich trinke endlich in Ruhe eine heimische Tasse Kaffee, dann eine Kleinigkeit essen und ab auf das Sofa. Fernsehen oder lesen sind zwar nicht verboten, mit nur einem Auge und einer merklichen Erschöpfung, kommt aber bei mir im Moment kein Verlangen nach solcher Zerstreuung auf. Ich versuche ein bisschen zu schlafen, irgendwie klappt’s dummerweise nicht so recht. Es tritt eher eine Art Dämmerzustand ein. Immer wieder verspüre ich den Drang, die Augen zu öffnen.

Das Spielchen zieht sich bestimmt eine Stunde lang hin, bis ich im verbundenen Auge ein leichtes Fremdkörpergefühl verspüre. Vergleichbar mit einer Wimper, die sich verirrt hat. Kein Schmerz, nur eine sehr penetranter und neviger Reiz. Das Auge ist mit der Schutzabdeckung versehen, da bleibt wohl nur aushalten. Der Drang sich die Augen zu reiben, ist jedoch gigantisch, man bleibt aber eisern. Unter dem Verband fängt es auch noch an zu jucken, eben all das, was man zumindest meint zu empfinden, wenn keine Handlungsmöglichkeit besteht.

Irgedeine Form von Ablenkung muss her, sonst dreh ich durch :-) Also doch mal den TV anschalten und testen, in wie weit da mit einem (vor der 2. OP ebenfalls eingeschränkten) Auge etwas Filmvergnügen aufkommen kann.

Es geht mehr schlecht als recht, immerhin eine Form der Beschäftigung. Leider wird nach einiger Zeit das Pieksen im verbundenen Auge deutlicher, jetzt ist es schon eine eher schmerzende Angelegenheit. Was sagte die Dame in der Augenklinik noch gleich? „Am besten beide Augen geschlossen lassen, dann sind auch die Beschwerden beim Operierten erträglicher!“ Was soll ich sagen? Sie hat Recht. Sind beide Augen zu, sticht nach ein paar Sekunden nichts mehr.

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Weltuntergang trotz Dschungelcamp?

Kein Foto LogoAuf der Erde brennt es!

Wörtlich wie auch sinnbildlich.

Einige Menschen rechnen mit dem klimabedingten Weltuntergang schon morgen. Andere wieder, sehen überhaupt keinen Grund zum Handeln. Mord und Totschlag sind nur noch Futter für die Statistik.

Es zählen nicht mehr die Taten und Opfer, sondern vielfach nur noch, welcher Interessengemeinschaft die Täter nützlich sind. Das Vertrauen der Wähler in die Politik ist mehr als angeschlagen, es wird ja auch nicht wirklich regiert. Vermeintlich guter Wille, kann eben nicht immer Kompetenz ersetzen.

Schaut man auf die diversen Nachrichtenseiten, sind Meldungen zu Vorgängen die das Wohl aller betreffen, oft nur wenige Sätze lang. Ein Angriff von gestern, unterscheidet sich eben kaum von dem, der vorgestern geschehen ist. Wer will denn schon Artikel lesen, bei denen nur das Datum verändert werden muss? Dort wird gebombt, da gefoltert, ganze Landstriche stehen in Flammen. Alles schlimm! Muss man ja so empfinden, nicht? Wird doch erwartet, wenn man als gutes Menschenkind zählen will, oder?

Aber zum Glück gibt es ja noch so etwas wie das Dschungelcamp! Da darf der Journalismus sich austoben und der Zuschauer jubeln. Wer dies in den Vordergrund rückt, kann nur alles richtig machen. Wer sich darüber unterhält, ist auf dem sicheren Weg, ganz bestimmt!

Ja, ich weiß, es gibt noch mehr aus solchen Genres, ich stehe aber schon einen einzigen Artikel zu dem Zeug nicht durch. Wenn ich sehe, dass alleine die Sendetermine dieser „Unterhaltungsformen“ besser ausgearbeitet sind, als manch ernsthaftes Thema weiß ich, auf welche intellektuelle Stufe der Zuschauer gestellt wird. Leider wird er auch genau so behandelt und bedankt sich gar dafür. Brot und Spiele eben.

Ich sollte vor dem ersten Kaffee keine Nachrichten mehr lesen…

 

 

 

 

 

Die Sache mit den Social Media Beiträgen, den Links und den Symbolen

Kein Foto LogoLeser meiner Seiten, können an einigen Stellen hier im Blog ja recht deutlich erkennen, dass der Desasterkreis auch auf diversen Social Media Plattformen vertreten ist.

Als ich diese Connections, samt Logo und Link, hier mal eben in den jeweiligen Artikeln verkünden wollte, kam in mir die Frage auf, ob die Nutzung der Bilder und Bezeichnungen denn überhaupt einfach mal so frei möglich ist. Wer sieht es denn schon gerne, wenn mit seinem Material jeder veranstaltet, was er für richtig hält? Eben! Also ist ein wenig Recherche vielleicht sinnvoll.

Siehe da, es ist durchaus angeraten, sich an den Vorgaben der jeweiligen Betreiber zu orientieren. Es ist nämlich ganz und gar nicht egal, welches Logo man aus welcher Quelle und für welchen Zweck verwendet. Absoluten Unmut kann man auf sich ziehen, wenn die Grafiken verändert werden.

Auch wenn es da Millionenfache Varianten im Internet zu entdecken gibt, sind die eigentlich offiziellen Versionen nur in sehr engen Grenzen verfügbar. Natürlich wird sich kaum jemand der Verantwortlichen von großen Seiten selber die Butter vom Brot nehmen, letztendlich ist ja jeder Hinweis auf Facebook, Twitter und dergleichen, eine meist kostenlose Werbung. Ich persönlich möchte da aber lieber nicht auf den guten Willen einiger Betreiber angewiesen sein, deswegen habe ich mir die offiziellen Versionen der Angebote besorgt.

Für Facebook gibt es die Vorlagen und Informationen hier, Material von Twitter auf dieser Seite. Sollte ich weitere Dienste hier selber nutzen und in irgendweiner Form einbinden, bemühe ich mich, diese Quellen entsprechend nachzutragen.

Mit sicherlich viel Aufwand und Mühe erstellt, gibt es tiefergehende Informationen auch bei deutsche-startups.de. Ich empfehle Interessierten auf jeden Fall, einen Blick auf deren Zeilen zu werfen. Der Artikel ist zwar nicht mehr neu, die Links sind aber noch aktiv und spätestens auf den Zielseiten der einzelnen Dienste, sollte man aktuelles Material an der Hand haben.

Nur, um das mal erwähnt zu haben ;-)

 

Grauer Star: Voruntersuchungen, Entscheidungen und Operationen

auge-nach-op-links

Kurz nach der OP. Das Schild oben ist übrigens wirklich Zufall, ich war natürlich beim Augenarzt für Menschen ;-)

Wie im ersten Beitrag zum grauen Star angedroht, nun die Schilderung dessen, was hinter mir liegt, jedenfalls ein Teil davon  :-)

Vielleicht gibt es Differenzen zu anderen Augenärzten oder Vorgehensweisen, ich kann nur von dem schreiben, was ich selber erlebt habe.

Die Vorbereitungen

Die Diagnose ist vorhanden, jetzt gibt es einen weiteren Untersuchungstermin, um alle Details zu erörtern. Schon im Vorfeld wurde mir angekündigt, daß ich gut 3-4 Stunden Zeit mitbringen muss, es wird eben vieles entschieden und erläutert. Vor allem geht es um die Art der Linsen, mit denen man höchstwahrscheinlich den Rest seines Lebens die Welt erkennen will und um die zur Auswahl benötgten Daten. Im Einzelnen übergehe ich jetzt meine Beweggründe für diese oder jene Entscheidung, dazu vielleicht mal irgendwann mehr. Natürlich steht auch die Patientenberatung ganz oben auf dem Programm, es geht ja nun nicht um einen Frisörbesuch. Also nichts gegen das Frisieren, Haare wachsen allerdings in der Regel meist nach, Augen eher nicht. Gut, auch die Haare bei mir nicht mehr ganz so toll, damit kann ich mich aber besser abfinden ;-)

Beide Augen werden an mehreren Geräten präzise ausgemessen und durch einen Arzt erneut untersucht. Hier erklärt sich auch der realtiv hohe Zeitaufwand, im Prinzip habe ich an diesem Vormittag nicht eine große, sondern vier oder fünf Einzeluntersuchungen. Es werden die OP-Termine festgelegt, ich lasse nicht beide Augen gleichzeitig behandeln, mir ist eine Pause dazwischen einfach lieber und auch die gängige Praxis entspricht wohl meiner Entscheidung. An jeder Stelle wird durchaus ausführlich beraten, ebenso gibt es etliche Erklärungen zur eigentlichen Operation und vor allem auch der Nachsorge und den Risiken.

Zum Abschluss wird mir mitgeteilt, daß ich zusätzlich noch einen Termin beim Anästhesisten benötige, da dieser wohl seperat die Narkose bzw. Sedierung erledigt und dementsprechend eine eigene Anamnese und Beratung durchführt. Den Punkt finde ich ein wenig nervig, da man mir dies erst am Ende der Untersuchung mitgeteilt hat und ich nun noch einen seperaten Besuch dort organisieren und planen muss. Da ich ja eigentlich das Auto eben wegen der Augen vermeide, wieder eine dumme Situation. Wobei ich mich an keiner Stelle wirklich beklagen möchte. Alle Untersuchungen und auch Beratungen verlaufen kompetent und vertrauensfördernd, ich habe an keinem Punkt das Gefühl, ein Risiko einzugehen. Selbst die diversen Termine werden zeitnah und weitgehend an meine Wünsche angepasst vergeben. Das einzige, was kurz immer wieder durchschimmert: Man ist eben nur eine kleine Nummer in einer riesigen Genesungsmaschine, was aber eher am System, nicht an den direkt Beteiligten liegt. Wie auch immer: Ich will wieder sehen können, nicht adoptiert werden.

Eins noch! Ich kann, will und werde hier natürlich keine medizinischen Tipps oder Statements abgeben, das kann nur der Arzt! Wo auch immer es um die Operationstechnik, Medikation, Risiken oder Nebenwirkungen geht, sprecht mit dem oder der Behandelnden. Wer zum eigentlichen Vorgehen während der Linsenimplantation Informationen sucht, sollte mit dem Menschen sprechen, der dies auch erledigt! Durch teils paranoide oder selbstbewertete Meinungen statt Kenntnissen in medizinischen Angelegenheiten, ist schon viel Angst, Unsinn und Unsicherheit im Internet verbreitet worden.

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Link: Twialyse – Der Blog

No FotoIch bin auf einen frischen Blog gestossen, der in mir aus irgendeinem Grund Sympathie auslöst und auf den ich hinweisen möchte:

Twialyse – Der Blog

Inhaltlich geht es um die Dialyse und dem Umgang damit. Das besondere daran? Die Sichtweisen kommen von zwei Seiten. Einmal vom Behandelnden und auch von der Behandelten. Ich finde, das ist doch eine wirklich gute Idee. Etwas, was nach Beachtung verlangt und diese verdient!

Vielleicht steht mir als Diabetiker auch das Thema näher, ich kann es nicht wirklich begründen.

Klar, die eigene Reichweite vom Desasterkreis ist auch noch recht überschaubar, wenn aber keiner den Anfang wagt, kann auch nichts größer werden, oder?

In diesem Sinne, schaut vorbei!

 

 

Trusted Blogs

Trusted Blogs LogoWenn man einen neuen Blog ins Leben ruft, wird ja links und rechts nach Orten gesucht, an denen so ein Vorhaben ein wenig unterstützt wird.

Wenn man dann noch zusätzlich nett begrüßt und behandelt wird, ist dies doch einen Link wert, oder?

Herzliche Grüße an das Team von „trusted blogs“!

 

 

 

 

 

 

Grauer Star: So fängt es an…

Sicht in Ordnung

Normale Sicht bei sonnigem Tageslicht. Ein Klick auf die einzelne Abbildung, öffnet übrigens jeweils einen neuen Tab oder ein neues Fenster, so kann man einen A-B Vergleich bekommen.

Eingeschränkte Sicht bei sonnigem Tageslicht.

Eingeschränkte Sicht bei sonnigem Tageslicht.

Vor einigen Monaten hatte ich das unliebsame Vergnügen, langsam aber sicher nichts mehr zu sehen. Der Besuch beim Augenarzt ist dann nicht zu vermeiden, hier nun einige Worte dazu.

Ich nehme den Artikeln wohl nichts weg, wenn ich an dieser Stelle schon erwähne, daß ich mittlerweile in beide Augen neue Linsen eingesetzt bekommen habe und das Problem für mich soweit beseitigt ist. Allerdings ist mir aufgefallen, dass wirklich viele Leute sehr interessiert an dem Thema und vor allem meinen Erfahrungen sind, vornehmlich in meiner Alterklasse um und über 50 :-D

Wenn irgendwo das Gespräch auf den grauen Star/Katarakt und meine Augen-OP’s kommt, werde ich regelrecht interviewt. Was liegt also näher, als die Geschichte mit ein paar begleitenden Sätzen und Illustrationen hier in meinen Blog zu stellen? Ich berichte natürlich aus meinem persönlichen Empfinden, erfahrungsgemäß kann sich das Beschwerdebild bei anderen Leidensgenossen anders dargestellt haben. Jeder hat halt buchstäblich seine Sichtweise.

Nahe Sicht, OK

Normale Sicht auf kurze Entfernung.

Sicht mit grauem Star auf kurze Entfernung.

Sicht mit grauem Star auf kurze Entfernung.

Da wirklich Dumme ist, daß man diese Augenprobleme zu Anfang gar nicht bemerkt, es schmerzt nichts. Bei mir kommt noch hinzu, viel in relativ dunkler Umgebung gearbeitet zu haben, man schiebt zunächst immer alles auf die miese Beleuchtung. Irgendwann stellt sich heraus, daß helle Bereiche nicht mehr klar abgegerenzt sind, alles wirkt irgendwie unpräzise und bekommt so eine Art helle Aura.

Der erste Gedanke ist: „Oh, wird Zeit für eine neue Brille!“ Zeitgleich ist mir nämlich aufgefallen, daß ich plötzlich ohne Sehhilfen besser schauen kann, als mit denen, die seit Jahren einwandfrei gewirkt haben.

Eigentlich bin ich kurzsichtig, nahe dran sollte doch wenigstens problemlos funktionieren. Dummerweise fällt zusätzlich langsam auf, daß auch die Nahsicht auf kürzeste Distanz schlechter erscheint. Der Prozess schleicht so vor sich hin, irgendwann wollen Bildschirminhalte größer eingestellt werden, beim Bücher lesen werden die Arme immer länger. Klar, sagt man sich: „du wirst halt nicht jünger, oder?“ Leider steigt auch die Empfindlichkeit bei Gegenlicht. Jede Lampe, bei der das Leuchtmittel etwas durchscheint, wird aus dem Sichtfeld verbannt. Eine einfache Sichtverschlechterung ist es vielleicht doch nicht?!

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Abnehmen, Kilos, Nicht-Diät, Diabetes: (K)ein K(r)ampf – Vorsicht, länger!

Diät-Schlemmermenü

 

Kleines Vorwort:

Ganz wichtig! Ich bin kein Arzt, nicht annähernd medizinisch ausgebildet. Der folgende Text ist eine völlig subjektive Auswertung meiner persönlichen Erfahrungen, Erwartungen und Gedanken. Ich will nicht behandeln oder belehren, ich will nur berichten. Wer immer ein gesundheitliches Anliegen hat, muss in erster Linie zum Arzt! Beherzigt das bitte!

Dieser Artikel hier ist wahrscheinlich ungewohnt für regelmäßige Leser meiner Seiten. Warum? Weil er kein Gedankenspiel ist, sondern eine nun schon länger andauernde Lebensumstellung beschreibt, die ich abgechlossen habe. Nein, nicht abgeschlossen, die meinen Alltag derart verändert hat, dass es seither einfach anders läuft. Abschließen kann nur Dinge mit einmaligem Charakter, eine Umstellung führt zur Veränderung, die sollte andauern, wenn positive Ergebnisse eintreten.

Der Name „Desasterkeis“, der meine Domain kennzeichnet, kommt für mich übrigens nicht von ungefähr. Er beschreibt meine Lebenserkenntnis, dass man eigentlich immer mit den gleichen Tatsachen verbunden ist. Die Spielfiguren ändern sich, die Zeiten – niemals aber der Kreislauf aus:

Problen – Analyse – Planung – Änderung – Ergebnis – Fazit.

Ist man mit dem Fazit nicht zufrieden, geht es beim ersten Punkt wieder los, dem Erkennes des Problems, des Desasters. Ich bezeichne so etwas eben als Desasterkreis.

Um den Kreis aufzubrechen, müssen Veränderungen her! Aus dem Kreis heraus, führt nur ein Richtungswechsel. Gerade beim Thema Ernährung, passt das schon sehr gut, denke ich.

Der Artikel ist übrigens auch verhältnismäßig lang. Ich denke allerdings, dass Menschen, die sich ernsthaft mit ihrer Gesundheit und Ernährung befassen, gezielt nach Erfahrungsberichten suchen und die Mühe des Lesens auch aufbringen. Es kann natürlich gut passieren, dass meine Erkenntnisse für andere unpassend sind, es sind eben nur meine ganz persönlichen Gedanken und Berichte. Sollte jemand vielleicht auch einfach nur gerne in diesem Blog lesen, freut mich das natürlich trotzdem ungemein ;-)

Um was es geht:

Um meine Erfahrungen beim Verringern des eigenen Körpergewichtes. Dabei, was mich persönlich natürlich am meisten freut, auch um Erfolge.

Nein, keine Diät! Diäten sind für Politiker und Showeffekte. Wer meint, wenn er mal vier Wochen weniger oder kontrollierter Nahrung zu sich nimmt, genügts für alle Zeit, betrügt sich schlicht selber. Man kann nicht einen Monat im Jahr Disziplin zeigen um zu legitimieren, dass man während der anderen 11 fröhlich alles in sich hineinstopft. Ich sage nicht, das darf man nicht. Muss jeder selber wissen. Wenn man aber Gewicht verlieren will, weil man ein Problem erkannt hat, gibt es einen Grund zum Reagieren. Irgendetwas muss Alarm geschlagen haben.  Wer mit seinem Selbst zufrieden ist, kommt doch auf so eine Idee gar nicht.

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Berlin, Weihnachtsmarkt, Breitscheidplatz

Just my 5 Cent!Wer gestern auf den diversen Social-Media-Seiten und bei den Nachrichtenverbreitern unterwegs war, hat zu den Vorgängen am Breitscheidplatz eine Menge Durcheinander geboten bekommen. Vorschnelle Urteile trotz unklarer Sachlage und wirre Aussagen von allen Seiten, gehen in Deutschland momentan innerhalb von Sekunden in alle Kanäle.

Woran das liegt? Daran, dass dieses Land regelrecht wundgescheuert ist! Jeder Luftzug schmerzt, jeder will sofort heilen und Behandeln. Woran das liegt? Zuerst an den Medien! Sie haben es geschafft, dass Millionen Menschen die Nachrichten hinterfragen, kein Vertrauen mehr haben. Dann kommt die Politik! Es ist offensichtlich, dass ein ganz großer Teil der Bürger es keinem der Staatsführer mehr zutraut, Deutschland sicher zu regieren.

So kann das nicht weitergehen :!:

Just my 5 Cent…

 

 

 

Der Advent – Passendes, unpassendes und Gedanken

AdventskranzIch weiß natürlich, dass einige jetzt sofort die Stirn in Falten legen, weil Sie vermuten, dass es zu den unzähligen Adventswünschen im Web, noch einen dazu gibt. Ist nicht ganz falsch, aber auch nicht komplett richtig.

Allerdings ist es ja auch so, dass ich diesen Blog hier ins Leben gerufen habe, um mal ein wenig mit den Gedanken zu spielen. Gerne auch, um mal ein wenig zu reflektieren, was die Welt um einen herum so auslöst, auslösen kann. Klar, vornehmlich geschieht dies aus meiner persönlichen Sicht. Vielleicht teilt jemand mein Weltbild, vielleicht geschieht das Gegenteil. Mehr kann ich als kleiner Blogschreiber nicht liefern und auch nicht erwarten.

Jedenfalls kann eine Zeit wie der Advent nicht einfach ignoriert werden, nicht im Sinne der Seite hier!

Klar, von festlicher Stimmung die von Herzen kommt, bis zur Heuchelei und Konsumgier, sind es nur wenige Schritte. Allerdings würden diese an den anderen Tagen des Jahres, kaum dermaßen ins Gewicht fallen. Was wird in der Adventszeit den Leuten, im Namen der Besinnung, nicht alles geboten. Die Menschen im Einzelhandel keulen bis an ihr Limit, die Euroscheine rasen geradezu in die Kassen. Andererseits aber kann es passieren, dass einige Geschäfte an Ostern nicht mehr existieren, sollte das Weihnachtsgeschäft nicht zünden. Zeitgleich jagen Paketboten mit irrem Blick durch die Straßen und in einigen Familien werden vorsorglich Antidepressiva gebunkert, für den Tag der Zusammenkunft all ihrer „Lieben“. Wahrlich drollige Verhältnisse.

WeihnachtsplätzchenTja, das ist aber eben nur eine Seite der Vorweihnachtszeit. Ich, meine engere Familie und viele andere Menschen, wir sind anders gestrickt.

Klar stehen hier im Blog auch Sarkasmus oder Ironie oft im Vordergrund, nur eben nicht bei jedem Thema und nicht um jeden Preis. In Zukunft wird dies sicherlich deutlicher.

Bei uns in der Familie stehen nicht der Wert oder die Menge von Geschenken im Vordergrund, es ist etwas anderes. Besinnung und Ruhe sind es auch nicht direkt, das träfe den Kern der Sache nicht. Vielleicht liegt es eher daran, dass wir in der Vergangeheit auch kleinere oder größe Katastrophen zu bewältigen hatten, die gerne in der Vorweihnachtszeit ihren Zenit erreichten, ich kann es nicht genau benennen. Wir jedenfalls mögen die Stimmung, die Vorbereitungen, das ganze Päckchen. Ich persönlich bin auch sehr glücklich über alle meine Lieben, mit denen ich Weihnachten verbringen darf, zu Viele sind schon nicht mehr unter uns. Leider, oder auch glücklicherweise, weiß man ja in vielen Momenten nicht, dass man sie so nicht mehr erleben wird. Später bleibt nur der Rückblick, manchmal mit einem Stich in der Seele.

Nehmt meine Zeilen also vielleicht nicht als weiteren Adventsgruß, nehmt sie als Erinnerung an all das, was man noch für sich und die Seinen hat. Es ist die richtige Zeit!

 

3-Adventskerzen