Hilfe brauchen ist nicht gleich wollen

moralei-koennen-und_wollen-1kManchmal ist es verschwendete Energie

Es gibt ja so Situationen, in denen bemerkt man, dass jemand in seinem Umfeld Hilfe benötigt und vielleicht sogar danach fragt.

Gerade wenn man, so wie ich jetzt, in einer Aus- oder Weiterbildung steckt, kommt es hier und da schon zu Lerninhalten, die einfach nicht auf Anhieb Einzug in das eigene Gehirn halten.

Vielleicht war man unverschuldet abwesend, vielleicht hat auch der Dozent einen etwas unglücklichen Erklärstil oder das Thema liegt einem einfach nicht, Gründe gibt es viele. Natürlich gilt das auch bei anderen Gelegenheiten, hier fällt es mir aber extrem auf.

Wie es so läuft, trifft man sich hier und da und schnell wird klar, mit der Hilfe eines oder mehrerer Kollegen, kann man die Lücken schließen.

Was passiert also? Man bietet an, zu helfen, Material zu ergänzen oder manchmal kann auch das einfache Sprechen über den Unterricht schon helfen, im Kopf eine Tür zu öffnen. Gerade auch beim Onlineunterricht zeigt sich jetzt des Öfteren, dass der persönliche Kontakt einfach fehlt.

Nun, wenn man dann aber feststellt, dass das Gegenüber schlicht nicht will, keinen Bock hat oder seine Talente doch lieber in das abendliche TV-Programm oder irgendwelche Gastronomietouren investiert, dann ist die von einem selber eingebrachte Energie schlicht verschwendet.

Sprich: Freund, wenn ich meine Lebenszeit in Deine eigene investieren soll, musst Du schon einen Teil zurückgeben.

Spätestens wenn ich sehe, dass die eigenen Bücher schon so langsam Verschleißerscheinungen bekommen, die Exemplare dieser speziellen Kandidaten aber noch völlig unberührt sind, sinkt meine Motivation deutlich, die eigene Freizeit für solche Personen noch weiter zu reduzieren.

Nun gut, dann eben nicht

Spannend sind ja im Verlauf solcher Geschichten die Gesichtszüge dieser Leute, wenn SIE dann auf einen zukommen, weil es so langsam richtig brennt in der Zeitleiste. Schließlich wären SIE ja nun doch bereit, einem selbst persönliche Aufmerksamkeit zu widmen, weil SIE irgendwo nicht klarkommen. Natürlich nur, falls SIE nicht kurzfristig etwas anderes planen.

Am Arsch Baby!

Ich komme übrigens gut damit klar, wenn jemand mit mir NICHT klarkommt, das geht mir sozusagen am Arsch vorbei, was sich in den letzten 52 Jahren (…) als durchaus vorteilhafte Eigenschaft erwiesen hat.

Da halte ich mich dann doch lieber an die Leute, die mitziehen und einfach ein Geben und Nehmen ermöglichen ;-)

 

Man kann Pflanzen die Tür verschließen, sie aber nicht aussperren!

durchbruch-1Weil es Pflanzen nicht interessiert, dass es eigentlich nicht geht …

Im ersten Moment habe ich die Delle in der Teerdecke vom Weg erst für ein Schlagloch gehalten, der zweite Blick hat mich aber doch ein wenig erstaunt.

Ganz sicher bin ich nicht, ob die Pflanze nun den Asphalt durchbrochen oder sich einfach den neu entstandenen Platz gesichert hat. Rein optisch vermute ich aber Ersteres, zumal es ja des Öfteren vorkommt, dass etwas dort wächst, wo man es nicht mehr vermutet hätte.

Ok, vielleicht ist das auch eine gewisse Voreingenommenheit durch eine TV-Sendung meiner Jugend mit einem gewissen Peter und einer Pusteblume, die dann später Löwenzahn genannt wurde ;-)

 

durchbruch-1Ganz ohne Peinlichkeiten geht’s wohl nicht

Von Weitem sieht es bestimmt nicht wenig befremdlich aus, wenn da jemand gebückt den Hintern in die Luft streckt, und einen Radweg fotografiert.

Muss ich erwähnen, dass genau in diesem jemand dort lang kommt, den man kennt und der nun echt denkt, man hat völlig durchgedreht? :mrgreen:

 

 

 

 

Abnehmen, Kilos, Nicht-Diät, Diabetes: (K)ein K(r)ampf – Vorsicht, länger!

Diät-Schlemmermenü

 

Kleines Vorwort:

Ganz wichtig! Ich bin kein Arzt, nicht annähernd medizinisch ausgebildet. Der folgende Text ist eine völlig subjektive Auswertung meiner persönlichen Erfahrungen, Erwartungen und Gedanken. Ich will nicht behandeln oder belehren, ich will nur berichten. Wer immer ein gesundheitliches Anliegen hat, muss in erster Linie zum Arzt! Beherzigt das bitte!

Ergänzung im Mai 2021:

Ich schreibe einzelne Ereignisse natürlich auch immer wieder mal in eigenen Blogbeiträgen nieder, allerdings wird auch dieser Artikel hier immer wieder mal aktualisiert. Ich weiß, dass es mittlerweile sehr lang ist, aber Erfahrungen von mittlerweile über 2 Jahren Dauer, lassen sich eben nicht in 10 Sätze packen ;-)

Dieser Artikel hier ist wahrscheinlich ungewohnt für regelmäßige Leser meiner Seiten. Warum? Weil er kein Gedankenspiel ist, sondern eine nun schon länger andauernde Lebensumstellung beschreibt, die ich abgechlossen habe. Nein, nicht abgeschlossen, die meinen Alltag derart verändert hat, dass es seither einfach anders läuft. Abschließen kann nur Dinge mit einmaligem Charakter, eine Umstellung führt zur Veränderung, die sollte andauern, wenn positive Ergebnisse eintreten.

Der Name „Desasterkeis“, der meine Domain kennzeichnet, kommt für mich übrigens nicht von ungefähr. Er beschreibt meine Lebenserkenntnis, dass man eigentlich immer mit den gleichen Tatsachen verbunden ist. Die Spielfiguren ändern sich, die Zeiten – niemals aber der Kreislauf aus:

Problem – Analyse – Planung – Änderung – Ergebnis – Fazit.

Ist man mit dem Fazit nicht zufrieden, geht es beim ersten Punkt wieder los, dem Erkennes des Problems, des Desasters. Ich bezeichne so etwas eben als Desasterkreis.

Um den Kreis aufzubrechen, müssen Veränderungen her! Aus dem Kreis heraus, führt nur ein Richtungswechsel. Gerade beim Thema Ernährung, passt das schon sehr gut, denke ich.

Der Artikel ist übrigens auch verhältnismäßig lang. Ich denke allerdings, dass Menschen, die sich ernsthaft mit ihrer Gesundheit und Ernährung befassen, gezielt nach Erfahrungsberichten suchen und die Mühe des Lesens auch aufbringen. Es kann natürlich gut passieren, dass meine Erkenntnisse für andere unpassend sind, es sind eben nur meine ganz persönlichen Gedanken und Berichte. Sollte jemand vielleicht auch einfach nur gerne in diesem Blog lesen, freut mich das natürlich trotzdem ungemein ;-)

Um was es geht:

Um meine Erfahrungen beim Verringern des eigenen Körpergewichtes. Dabei, was mich persönlich natürlich am meisten freut, auch um Erfolge.

Nein, keine Diät! Diäten sind für Politiker und Showeffekte. Wer meint, wenn er mal vier Wochen weniger oder kontrollierter Nahrung zu sich nimmt, genügts für alle Zeit, betrügt sich schlicht selber. Man kann nicht einen Monat im Jahr Disziplin zeigen um zu legitimieren, dass man während der anderen 11 fröhlich alles in sich hineinstopft. Ich sage nicht, das darf man nicht. Muss jeder selber wissen. Wenn man aber Gewicht verlieren will, weil man ein Problem erkannt hat, gibt es einen Grund zum Reagieren. Irgendetwas muss Alarm geschlagen haben.  Wer mit seinem Selbst zufrieden ist, kommt doch auf so eine Idee gar nicht.

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