Der Blog, der Takt, die Fragen und die kommenden Tage

Clock 2021Was in nächster Zeit kommt oder auch nicht

Hallo, meine liebe Leserschaft, die wohl doch größer ist, als ich vermutet habe ;-)

Nach dem kurzen Abendgruß hier, kamen einige Anfragen, ob es mir gut geht. Ich finde das sehr nett und freue mich doch darüber, dass Ihr so interessiert seid, vielen Dank.

Keine Sorge, gesundheitlich ist alles OK, zumindest sind meine Macken nicht größer geworden :mrgreen: Das Wort “Reha“ ist allerdings trotzdem angebracht, dieses Mal allerdings in beruflicher Richtung. Der medizinische Teil liegt schon seit 2019 hinter mir, obwohl das alles irgendwie zusammengehört. Die Gemeinsamkeit besteht allerdings in der Tatsache, dass ein großer Teil dieser Aktion mit einer internatsmäßigen Unterbringung verbunden ist, sodass ich noch nicht wirklich weiß, in welcher Taktung ich zu Hause sein kann.

Leider weiß ich obendrein noch nicht, in welcher Form mir in den nächsten Wochen und Monaten uneingeschränkte Onlineaktivitäten möglich sind, es ist einfach noch unklar, ob ich über WLAN uneingeschränkt verfügen kann. Falls nicht, muss ich mich mit meinen Gigabytes an Mobilfunkdatenvolumen etwas haushalten. Wenn jemand Erfahrungen dazu hat, wie viel Datenvolumen man mit einem Laptop im Internet durchschnittlich verbraucht, wenn man auf Zocken, Pornos und Streaming verzichtet, würde ich mich über Kommentare freuen.

Da wir allerdings in Zeit leben, in der Aktivitäten vor Ort möglichst vermieden werden sollen, kann es auch gut sein, dass ich auch mehr im heimischen Netzwerk anzutreffen bin als vermutet, auch das muss die Zeit zeigen.

Der Blog, Twitter und überhaupt die digitale die Welt 

Leider ist es eben vielleicht auch problematisch, meinen täglichen Blogeinträgen treu zu bleiben. Ich weiß immer noch, dass nicht jeder Tag die besten Beiträge liefert, aber wenn man seit Dezember 2019 wirklich jeden Tag mindestens einen Artikel veröffentlicht hat, fühlt sich der innere Monk schon gereizt, wenn man diesen Rhythmus aufgeben muss, nur weil andere Leute vielleicht mehr versprochen haben, als sie nun liefern können. Stichwort “WLAN ist hier jederzeit verfügbar!‘!

Sinngemäß gilt das auch für mich und Twitter und Co, allerdings sind da die Spielregeln auch etwas datenschonender, ich muss es ausprobieren.

Sollte jemand einen Prepaid-LTE-Daten-Flatrateanbieter kennen, wäre auch hier ein Kommentar nett. Wichtig ist eben, dass ich auf keinen Fall eine längere vertragliche Bindung eingehen muss.

Zum guten Schluss: Totale Ruhe vor mir werdet Ihr nicht haben, sofern es irgendwie in meiner Hand liegt ;-)

Nochmals ein Dank für Euer Interesse und vielleicht bis morgen ;-)

 

 

Dies und das noch:

Die Lage an der (nicht) Diät Front

84 KiloDer (nicht) neue Stand der Dinge

Hin und wieder fragt jemand nach, wie es mit der Aktion “Runter mit den Kilos“ ausschaut.

Nun, eigentlich gibt es nicht viel zu berichten, ich stehe immer noch stabil bei 84 Kilogramm Körpergewicht, mit einer minimalen Tendenz nach unten. Stabil vor allem deshalb, weil ich nicht weiter abnehmen möchte, jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt.

Selbst die letzten vier Geburtstage in der Familie mit dem anschließenden Weihnachtsfest haben daran nichts geändert, wobei ich betonen muss, dass ich auf rein gar nichts verzichtet habe. Tatsächlich ist es inzwischen sogar so, dass ich an einigen Tagen schon mehr Leckerchen einplane, es passt wirklich nicht mehr so viel in mich hinein. Mit dem Blick in die Vergangenheit kann ich sagen: Es kommt so gut wie nicht darauf an, was man isst, sondern in welchen Mengen.

Im vergangenen November war ich vorübergehend einer anderen Belastung ausgesetzt, in dieser Zeit habe ich einen Sprung von rund drei Kilogramm nach unten gemacht, was mir unter dem Strich zu schnell und zu stark vorkommt. Ich bin keine 20 mehr und leider muss ich dazu sagen, dass die Haut diesen Änderungen beileibe nicht so bereitwillig folgt, wie die Waage es anzeigt. Ab Mitte März, also diesen Monat noch, stehen bei mir wieder Veränderungen über längere Zeit an, es ist also zu vermuten, dass sich das Spiel wiederholt, wir werden sehen.

Woran ich allerdings festhalte, ist das tägliche Protokollieren der Kalorien bzw. auch Belastungen, ich will auf keinen Fall riskieren, gewichtsmäßig wieder nach oben zu klettern. Inzwischen kann ich mich zwar eigentlich wieder auf das Hungergefühl verlassen, aber nach > 40 Jahren extremen Übergewicht bleibt so eine kleine Paranoia etwas falsch zu machen, wohl doch erhalten ;-)

Jedenfalls habe ich eine lückenlose Dokumentation über JEDEN Happen, den ich seit Mitte Juli 2019 gegessen habe, das ist schon ein kleines Nachschlagewerk, vielleicht sogar eine ganz spezielle Zeitreise. Der kleine Nebeneffekt, dass man mittlerweile beim Großteil aller Nahrungsmittel aus dem Stand heraus in etwa Kalorien und Kohlenhydrate benennen kann, sorgt als Nebeneffekt übrigens gerade beim Einkaufen mit Fremden immer für eine nette Stimmung. Ich will ja jetzt nicht sagen, dass mich viele für irre halten, aber manchmal … ;-) :mrgreen:

 

Dies und das noch:

Kurze Info zu Blog, mir und dem Facebook Messenger!

Lass mal drüber redenIch nutze das Teil nicht!

Für mich persönlich hat das Ding keine Existenzberechtigung. Alles, was darüber abgewickelt wird, könnte auch innerhalb der Plattform geschehen, nur bin ich auch eben immer weniger dort online.

Mit WhatsApp hat der Laden ja eigentlich ein funktionierendes System, warum sollte ich also noch einen anderen Ressourcenkiller aus diesem Hause nutzen?

Ich schreibe das jetzt vor allem an all jene, die mich wohl immer auf diesem Weg zu kontaktieren versuchen, wie ich gestern Abend festgestellt habe.

Persönlich bekannte Menschen haben meine Daten, Fremde finden hier über den Blog ebenfalls mehr als eine Möglichkeit.

Zusammengefasst:

Schreibt nicht über Facebook, ich werde ziemlich sicher nicht reagieren, weil ich es in der Regel nicht mitbekomme! ;-)

 

 

Dies und das noch:

Einfach nur be …

Die Rinde ...… merkenswert, wie die Welt tickt!

… achtlich, wie viel Fürsorge und Umsicht aktuell für die älteren und auch gesundheitlich angeschlagenen Mitmenschen aufgebracht wird. Wie war das noch mal mit all den Problemen in der Pflege? Ein Pfandflaschen-Rentner oder ein, wie eine Maschine, betreuter Mensch im Heim, ist also nur besonders wichtig, wenn er durch einen trendenden Virus bedroht wird?!

… dauerlich, wie viele Menschen sich durch ein Pro oder Contra völlig eindeutig in eine Richtung bewegen und keinem Argument mehr zugänglich sind oder auch in eine Schublade gesteckt werden …

… sorgniserregend, wie plötzlich bei so vielen Dingen, die keineswegs unbestreitbar sind, alles dafür getan wird, sie unbestreitbar zu machen!

… denklich, dass so wenige Leute auf das schauen, was wirklich ist und lieber denen lauschen, die ein “könnte“ in die Welt brüllen!

… trüblich, wie es in einer Zeit, mit den Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen, immer noch kein Problem ist, eine moderne Hexenjagd zu beginnen oder zeitgemäße Ablassbriefe zu verkaufen!

… klemmend, dass Bildung und Wissen so uninteressant sind, dass Brot und Spiele immer noch an der ersten Stelle stehen. Im aktuellen Zeitalter vielleicht doch eher “Apps & Konsum“.

… fremdlich, wie viele Menschen meinen, sich den Schuh der Mitmenschen anziehen zu können, ohne die Größe zu kennen.

… lastend, dass immer mehr Teile des Alltagslebens auf die zugeschnitten wird, die könnten, aber nicht wollen, müssten, aber nicht machen, jammern, aber nicht handeln und nehmen, aber nicht geben.

… lustigend, wie schnell bei eigentlich neutral zu haltenden Berichten zu erkennen ist, welch Geistes Kind dahinter steht. Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe …

Wen interessiert schon der faulende Baumstamm, wenn die Rinde noch schön ist …!?

 

 

 

 

Dies und das noch:

Corona und Einstellung des ÖPNV?

desasterkreis.de - M.Floessel Schattenspiele - Stinkefinger!Schwachsinn!

Wenn man selber nicht vom ÖPNV abhängig ist, kann man dessen temporäre Stilllegung gut beklatschen, gell?

Wenn der Job 2-3 km entfernt, der Körper gut beieinander ist und man im Flachland wohnt, ohne Schnee, dann auch, oder?

Ebenso, wenn man nur mal eben für sich selbst Kleinigkeiten einkaufen muss?

Das Fahrrad als immer gültige Alternative ist ein Allheilmittel, nicht wahr? Klingt so schön Öko, damit kommt man als Argument immer durch …

Spätestens die Patentlösung “Nachbarschaftshilfe“ erledigt alle Probleme, nicht wahr? Also, wenn man Nachbarn hat und die obendrein noch was taugen oder diese, viel wahrscheinlicher, nicht in der gleichen Klemme stecken …

Nebenbei, nur weil große Teile der Bevölkerung anscheinend der Meinung sind, dass fast alle Jobs in Büros und am Schreibtisch ausgeübt werden, ist das nicht auch automatisch der Fall. Sehr viele Menschen, die bei ausfallenden Bussen und Bahnen ohne Alternative dastehen, sind genau die, für die sich die Homeoffice-Frage gar nicht erst stellt. Vor allem aber sind es oft die, die Räder am Drehen halten!

Nein, ich bin kein Corona-Leugner!

Ich bin nur jemand, der einer Regierung und deren Entscheidungen nicht über den Weg traut, die es bisher sehr oft geschafft hat, bei klaren Gegebenheiten immer die Lösung zu wählen, die eine Situation nur verschärft. Wenn dies ausnahmsweise nicht der Fall ist, bringen die Lösungen schlicht nichts oder nur denen, die ohnehin durch ein Problem nur wenige Unannehmlichkeiten erleiden. Im Zweifel werden auch schon mal Tatsachen geschaffen, die bisher noch fehl(t)en. Solange man es seinen Stammwählern irgendwie verkaufen kann, passt’s schon, gell?

Im Prinzip geht es mir noch nicht mal nur um den Vorgang einer weiteren Verschärfung der Maßnahmen an sich, sondern um die Argumente, die immer wieder auf den Tisch kommen, wenn es um den öffentlichen Personennahverkehr bzw. dessen Einschränkung geht.

So, wer jetzt wieder der Meinung ist, dass ich ein Mistkerl bin, der möge dies gerne so sehen aber verschont mich mit aufklärenden Emails … ;-)

 

Ein paar, fast schon nachträgliche, Worte (auch) zu Weihnachten (Vorsicht – länger!)

Ein paar Worte zu Weihnachten ...Das Weihnachtsfest

Ich möchte nun einfach ein paar Worte zum jetzt schon fast vergangenen Weihnachtsfest in Text verpacken. Eigentlich aber nicht nur zum aktuellen Jahr, eher generell, auch wenn die besondere Situation 2020 eigentlich keine allgemeinen Worte zulässt.

Angeregt zu diesem Blogbeitrag hat mich mal wieder die eine oder andere Berichterstattung in den Medien. Ich habe vormittags eigentlich immer das Radio im Hintergrund laufen, ursprünglich als Informationsberieselung, bei der man nicht allzu konzentriert sein muss, aktuell aber vor allem auch um zu erfahren, was einem Corona und der Umgang damit nun wieder bescheren. Das führt dann und wann schon an die Grenze des Erträglichen.

Kommt dann aber jetzt auch noch Weihnachten hinzu, kann nur oft noch der Druck auf die Aus-Taste helfen, alternativ dazu ein Wechsel zu reiner Musik. Für Musik nach Wahl gibt es allerdings meiner Meinung nach bessere Quellen als einen Radiosender.

Wir alle sind jedenfalls anscheinend ausnahmslos durch Weihnachten völlig überfordert am Boden, durch das oder den Virus nahe am sofortigen Dahinscheiden oder auch, feinstaubbedingt, bereits dem sicheren (Co²) Ende geweiht.

Keine Spur mehr von realem Alltag oder wenigstens dem, was sich auf der Straße als völlig gegenteilig von dem unterscheidet, was da zu hören ist. Im TV sieht es nicht besser aus, aber das läuft bei mir so gut wie gar nicht mehr. Egal wie, ich wundere mich nicht mehr darüber, dass viele Menschen absolut kein Vertrauen mehr in das haben, was aus den bekannten Kanälen zu erfahren ist. Am Rande sei noch bemerkt, dass ich so gut wie niemanden kenne, der so finanziell unabhängig ist, wie es offenbar in den Köpfen einiger “Fachleute“ als normal vorausgesetzt wird.

Es wird jetzt direkt wieder Leute geben, dir mir jede Neutralität absprechen, weil ich nicht sofort alles ohne zu hinterfragen glaube, auf der anderen Seite aber genauso, weil ich nicht automatisch alles anzweifele, was irgendjemand sagt.

Nun, ich habe einen Kopf, der eigentlich recht gut funktioniert und in der Lage ist zu entscheiden, was richtig und falsch ist. Unabhängig davon hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich in die Themen seiner Wahl selber einzuarbeiten und Erkenntnisse durch Wissen zu erlangen, was anscheinend aber bei einigen aus der Mode gekommen ist. Wie auch immer, mir geht es jetzt eigentlich nur um Weihnachten und das, was anscheinend als normal empfunden wird, mir aber persönlich eher selten so begegnet, wie es gerne vermittelt wird.

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R.I.P. Sean Connery

Kein Foto LogoSean Connery verstorben

Mit 90 Jahren hat er nun sein Lebensende erreicht :cry:

Ein paar Zeilen zu seinem Tod finden sich auch bei der Tagesschau.

Da ist nun wieder einer der ganz großen von der Bühne abgetreten, ich mochte ihn!

 

 

 

 

„Freunde“ der Natur …

desasterkreis.deSchöner Anblick, oder?

Gelegentlich schaue ich ja hier und da auch auf all das, was die Natur so zu bieten hat. Nicht wer weiß wie aktiv, nur so als Betrachter und Genießer. Sofern sich mir ein Motiv bietet, welches ins Auge springt, fotografiere ich es gerne oder schaue einfach etwas länger und genauer hin.

Es kommt auch durchaus vor, dass mein Finger unterwegs den Blinker setzt, um auf einem Parkplatz zu stoppen, ehe mir das wirklich bewusst ist, wenn sich etwas Sehenswertes zeigt. Mit dem Foto oben rechts habe ich einfach beispielhaft eines ausgewählt, welches so einen Effekt bewirkt hat, 390 weitere Bilder liegen noch auf der Festplatte. Natürlich nur von diesem Tag ;-)

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Vom eigenen Kosmos, dem Internet und überhaupt …

Sei mal still, hörst Du was?Um was es geht?

Um die schier unerschöpfliche Erlebnisquelle ‚Mitmenschen‘ und gelegentlich auch Irre. Vornehmlich um das Bilden von Grüppchen, die dann die alleinige Wahrheit gepachtet haben, nun umherziehen und alle Leute quasi missionieren (wollen).

Um die Tatsache, dass trotz einer Verfügbarkeit von Wissen, welches in dieser Form noch nie so leicht zu erlangen war, der Alltag immer öfter dazu verleitet, mit dem Kopf einmal richtig heftig auf den Tisch zu schlagen. Vielleicht auch mehrmals.

Das ist nichts Neues?

Nein, wahrlich nicht. Aber die Qualität, die das Ganze erreicht hat, kennt keine Vergleiche mehr. In unserer aktuellen Zeit kommt nämlich die Tatsache dazu, dass plötzlich keiner mehr wirklich schuld ist, wenn er Scheiße gebaut hat. Ne, im Gegenteil! Da schießen die Verteidiger und Unterstützer geradezu aus dem Boden. Du brauchst Dich nur 5 Sekunden umzudrehen, schon ist ein Opfer plötzlich Täter, mindestens aber teilschuldig. Das gilt auch auf den Straßen, gerade da. Durchaus nicht nur im Straßenverkehr, da merkt man es aber am schnellsten und stärksten. Warum? Weil Dummheit da sofort und unmittelbar wirkt und man in jedem Augenblick auf Personen treffen kann, die man vielleicht niemals in seinem persönlichen Leben dulden würde. Noch gar nicht erwähnt habe ich die aktuelle Pandemiesituation. Als ich mir die ersten Gedanken zu dem Artikel hier gemacht habe, war davon nämlich noch gar nichts zu erahnen, einige der Verhaltensweisen bei bestimmten Mitbürgern bestätigen aber meine, durchaus persönliche, Meinung, dass ich zumindest nicht ganz falschliege. Die letzte Bestätigung findet sich spätestens im Internet!

Woher das kommt?

Ich, nur für mich, nenne dies den „Internet-Gruppenfilter“.

Früher war es doch so: Wenn in einer Stadt oder Gemeinde jemand geistig einen am Schlappen hatte oder sonst irgendwie zerebral unrund lief, wusste das jeder und gut. Man hat sich nicht groß an diesem Menschen gestört, meist hatte er sogar eine Aufgabe, welche seinem Talent entsprach. Er hatte seinen eigenen Kosmos.

Auf jeden Fall hat man dafür gesorgt, dass solche Personen keinen Schaden anrichten, aber auch versorgt sind, ansonsten hat man sie einfach ignoriert. Genau dies ist aber heute anders. Heute gehen solche Deppen hin, vernetzen sich über Facebook, WhatsApp oder weiß der Geier was und finden sich gegenseitig. Grauenhaft! Plötzlich haben alle eine Basis, sich zu vereinen. Sogar die Vermehrung der Zugehörigen steigt rasant, immerhin haben sie Jahrhunderte lang auf eine Gelegenheit gewartet, wussten nur nicht, auf welche. Die Natur hatte den Daumen drauf bis – ja, bis vermeintlich schlauere Menschen so etwas wie das Internet erfanden und Pandoras Büchse nicht nur geöffnet, sondern erweitert haben. Mit Garten, Pool und Klimaanlage!

Um Peinlichkeiten zu vermeiden, haben noch gescheitere Leute dann so etwas wie „Political Correctness“ verinnerlicht und zur Leitkultur erhoben. Das musste sein, damit man einen Idioten nun kaum noch so bezeichnen darf. „Lebensteilnehmer mit leistungsfähiger Kreativität“ kann man diese dann vielleicht nennen. Den Deppen freut das natürlich. So eine Umschreibung klingt unheimlich gut und weil es eben so ist, muss er oder sie selber das gar nicht mehr verstehen. Wieso auch? Selbst wenn es nicht verstanden wird, darf man Idiot doch nicht mehr sagen. Zumindest ist es so gewünscht.

Komm‘ mir jetzt nur niemand mit „Keiner ist dumm, es liegt an der Bildung„. DAS IST QUATSCH! Ich schreibe es jetzt mal langsam, mit Betonung und Großschrift: ES GIBT DOOFE MENSCHEN! Man bekommt keine 10 Liter Wasser in eine normale Kaffeetasse, geht einfach nicht. Bestenfalls ist das, was überschwappt, nur Verschwendung, erfahrungsgemäß entstehen aber wenigstens Flecken.

Wer gehört denn wo hin?

Je nachdem, wie man seine Sympathien vergibt, landet man auch bei einer anderen Gruppe. Die eigenen Filter im Kopf bestimmen das persönliche Weltbild! Komm mir jetzt bitte auch keiner mit: „Der wählt aber die falsche Partei!„, „Diese Kirche – sonst keine!„, oder was sonst noch möglich ist, auch das ist Quatsch! Idioten sind innerhalb jeder Gruppe von Leuten zu finden, die sich aufgrund ihrer Interessen miteinander verbunden fühlen oder von außen derart betrachtet werden.

Ebenso bescheuert ist es nämlich, gleich alle Personen in einen Sack zu stecken, nur weil deren Ansichten nicht dem eigenen Gusto entsprechen. Meinungen und Ansichten hängen doch hauptsächlich mit den eigenen Erfahrungen zusammen, da sollte jeder etwas vorsichtig mit (Vor-) Urteilen sein, wenn er die des Gegenübers nicht kennt. Wer weiß, vielleicht sind er oder sie ja wirklich auf dem besseren Weg?

Egal wie – wem schmeckt es denn schon, im Irrtum zu sein, dies zu erkennen und vielleicht sogar zugeben zu müssen? Eben!

Wenn ich nämlich zum Beispiel laut und bei jeder Gelegenheit verkünde: „Alle Rosenkohlfresser sind scheiße, ich muss dafür sorgen, dass es keine Rosenkohlfresser mehr gibt!„, dann habe ich gerade genau das getan, was ich vielleicht bei den anderen verurteile. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass ich nun zur Gruppe der Rosenkohlfresserhasser gehöre, obwohl mich das einen Dreck angeht und ich mich vielleicht mal damit auseinandersetzen müsste, dass meine eigene Knoblauchfresserei andere geruchsmäßig fast zum Erbrechen bringt!

Dann kommt in der Regel das Argument: „Ja, aber Doktor Knolle hat gesagt, Knoblauch ist gesund!„, während die Gegenseite fleißig Links postet, welche belegen, dass Professor Kleinkohl das Gleiche für Rosenkohl bescheinigt. Natürlich nur, wenn gleichzeitig auf Knoblauch verzichtet wird. Was bringt das unter dem Strich? Nichts! Denkt aber jemand an Menschen, die vielleicht mit jemandem im Bus sitzen, der Knoblauch und Rosenkohl gleichzeitig gegessen hat und dies nun ausdünstet? Oben und unten gleichzeitig! Von Aufzügen mal ganz zu schweigen? Nein!

Ich beziehe meine Zeilen in keiner Weise auf eine spezielle Auswahl von Menschen. Ich beziehe sie auf alle, die sich in einer Blase zusammenrotten und nur noch diese als Realität akzeptieren. Die so handeln, reden und denken, als wäre keine Außenwelt, keine andere Sichtweise mehr möglich. Ich rede von all denjenigen, die verlernt haben, gelegentlich von außen auf den eigenen, selbst errichteten Käfig zu schauen. Alles hat mindestens zwei Seiten, keine hat ohne die andere eine Bedeutung oder die alleinige Wahrheit inne.

Vermutlich kommt der Durchschnittsverstand ohnehin nach 10 Sekunden Gehirnleistung ganz von alleine darauf, dass ein Facebook- oder Twitterkommentar in der Art: „Du machst das falsch, nur ich richtig! Du bist ein *hier beliebige Beleidigung einfügen*!„, noch nie auch nur eine Person vom Gegenteil überzeugt hat.

Meine Meinung, man muss ja nicht der Gleichen sein, wollte ich einfach mal gesagt haben ;-)

 

 

Dies und das noch:

Der Mensch und der Karpfenteich

moralei-aberJeder in seiner Blase, oder?

 

Hast Du ausschließlich Karpfen im Teich?

Ja, es gibt ja nur noch Karpfen!

Wie kommst Du denn da drauf?

Mein Teich beweist es, da sind nur noch Karpfen drin!

Damit ist meine Einschätzung zu einem Großteil der Menschheit kurz und knapp erklärt! ;-)