Der wahre Grund der Lauchblüten

LauchblütenUrsachen und Wirkung

 

Na, ich habe ja gestern was zu den Lauchblüten geschrieben, die sich so unerwartet im Wasserglas entwickelt haben.

Wahrscheinlich habe ich doch Tomaten auf den Augen.

Der Lauch

 

Es war wohl abzusehen, dass der Herr Lauch, nachdem er durch sein Gejammer auf Frau Lauch getroffen ist, irgendwann wieder zum Thema wird.

 

Frau Lauch

 

Nun ja. SO gesehen, wundern mich die biologischen Folgen nicht mehr :mrgreen:

 

 

 

 

 

 

Wenn beim Mann nichts mehr steht

moralei-hoeren-verstehenWas man so sagt…

Folgende Situation:

Mann (mit 2 *n*!) stellt fest, das Duschgel ist alle. Dies teilt er der Frau mit, die daraufhin fragt, ob sich auch in diesem und jenem Regal, nichts mehr befindet, er soll halt genau nachsehen. Der Mann zieht von dannen, um diese Aufgabe zu erfüllen, das Männlein ist eben in diesem Moment sehr folgsam.

Zeitgleich, aber ohne das Wissen eben dieses unschuldigen Mannes, kommt in einem anderen Zimmer, mit anderen Teilnehmern des Familienlebens, ein Gespräch auf das Thema „scharfe Kleidung im Sommer, sexuelle Reize und ähnlich anstößige Dinge“. Es tendiert wohl alles zum antikeuschen Meinungsaustausch.

Wenn der Mann dann völlig unschuldig mit den Worten: „Ich habe gerade im Bad nachgeschaut, bei mir steht absolut nichts mehr!„, aus besagtem Raum kommt, startet nach einigen Sekunden das große Gelächter. Ne, nicht Gelächter, Gegröle! Infernalisches, schadenfrohes Verhalten an allen Fronten.

Sehr sehr demütigend :!: ;-)

Die Moral aus der Geschichte: Gib vorher den Anlass Deiner Aussage bekannt :mrgreen:

 

 

 

 

Von professionellen Lösungen und der Praxis. Oder: einfach nur Kaffee!

Einfach nur KaffeeDas richtige Vorgehen

Die Situation

In einer Firma streikt die Kaffeemaschine. Nach dem Druck auf den Schalter rührt sich rein gar nichts. Der Entdecker des Problems, ist verzweifelt.

Die akademische Lösung

Tag 1

Umdrehen, zum Telefon greifen und allen mitteilen, dass es aktuell keinen Kaffee gibt, die Maschine ist defekt. Die zuständigen Stellen werden ermittelt und benachrichtigt. Es wird eine Störungsmeldung abgegeben, die Haustechnik darf wegen des Servicevertrages an der Maschine keine Fehlersuche durchführen und verschließt, aus Sicherheitsgründen, den Raum. In der Verwaltung wird ein Meeting vereinbart, wie mit dem Problem umzugehen ist. Die Belegschaft ist entsetzt.

Tag 2

In besagtem Meeting wird beschlossen, den Service des Herstellers zu aktivieren. Lediglich die Kostenstelle muss noch zustimmen, es könnten schließlich Kosten anfallen. Alle Mitarbeiter sind besorgt.

Tag 3

Die Kostenstelle kann so nicht entscheiden, die Haustechnik soll vorab Informationen beim Hersteller einholen. Viele Angestellte wirken sehr träge.

Tag 4

Der Hersteller möchte einen Servicetechniker vorbeischicken, um Genaueres sagen zu können, vorab muss natürlich die Kostenübernahme sichergestellt sein. Die Haustechnik informiert die Kostenstelle. Die Umsätze eines Kaffeestandes in Firmennähe, steigen sprunghaft an.

Tag 5

Die Kostenstelle informiert die Firmenleitung, das Personal des Kaffeestandes in Firmennähe, gerät an ihr Leistungslimit.

Tag 6 – 10

Die Firmenleitung, die Kostenstelle und die Haustechnik beschließen, den Herstellerservice zur Diagnose vor Ort zu bestellen. Gegebenenfalls auch zur Erstellung eines Kostenvoranschlages. Ein Kaffeestandbetreiber bestellt vorsorglich die dreifache Menge Kaffeebohnen.

Tag 11 – 14

Warten auf den Service. Die Belegschaft beginnt, den hausinternen Kaffee zu vergessen, neue Mitarbeiter kennen diese Möglichkeit gar nicht mehr.

Tag 15

Der Herstellerservice erscheint und nach 15 Sekunden Fehlersuche, ist der versehentlich gezogene Netzstecker des Gerätes wieder eingesteckt, die Maschine funktioniert. Die Rechnung wird geschrieben, als Fehlerursache wird „Stromzufuhr unterbrochen, Fehler behoben“ aufgeführt. Bis zur Freigabe der Kaffeemaschine durch die Haustechnik wird das Gerät wieder abgeschaltet. Sicherheit geht vor! Der Kaffeestandbetreiber kann nicht mehr aufhören zu grinsen.

Tag 16

Die Firmenleitung ist besorgt, dass die“ Unterbrechung der Stromversorgung“ nun öfter auftritt und somit zur Kostenfalle wird. Es wird beschlossen, in einem Meeting zu klären, ob eine neue Maschine mittelfristig nicht die bessere Lösung ist. Der Kaffeestandbetreiber denkt über die Einstellung neuer Mitarbeiter nach.

Tag 17 – 20

Die Neuanschaffung einer neuen Kaffeemaschine ist beschlossen. Das Altgerät wird nicht wieder in Betrieb genommen, man möchte keine Zusatzkosten in Kauf nehmen. Zur Gegenfinanzierung wird eine Vollzeitstelle auf Teilzeit reduziert, die Work-Life-Balance wird gefeiert. Ein Kaffeestandbetreiber blättert durch die Kataloge diverser Luxusautohändler.

Tag 21 – 40

Art, Anbieter und Rahmenbedingungen diverser Kaffeemaschinenlösungen werden geprüft und kalkuliert. Eine neue Maschine wird bestellt, Hände werden geschüttelt, Gratulationen ausgesprochen. Die Firmenleitung versendet Rundschreiben mit Informationen. Der Kaffeestandbetreiber prüft die Möglichkeiten zur Expansion.

Tag 41 – 80

Ein Kaffeestand in Firmennähe erhöht die Preise.

Tag 81

Eine neue Kaffeemaschine wird geliefert und in Betrieb genommen. Es findet eine kleine Einweihungsfeier statt, einige Tränen der Rührung fließen. Lob und Anerkennung für effizientes Handeln werden verteilt, Beförderungen erfolgen. Es wird festgestellt, dass jetzt alles viel besser ist. Bis auf den Kaffee. Irgendwie war der früher ja besser.

Ein Kaffeestandbesitzer in Firmennähe, hat eine Sorgenfalte auf der Stirn.

Der Alltagslösung

Die Kaffeemaschine streikt, offensichtlich steckt der Stecker nicht in der Steckdose. Er wird wieder eingesteckt, niemand erinnert sich daran, dass die Kaffeemaschine jemals ausgefallen wäre.

;-)

Solche Gedanken beschleichen mich nicht selten, wenn ich mitbekomme, wie gerade in der aktuellen Zeit Dinge des Alltags kaputt reglementiert werden, die ansonsten absolute Selbstläufer sind.

:mrgreen:

 

 

Eine mobile Universalfläche

flaeche-1kFlacher Gag

Als besonderen Service habe ich heute eine universell zu nutzende und freie Fläche mitgebracht. Man kann sie bequem im Handy speichern oder ausdrucken.

Sollte es also mal an Parkplätzen oder Stellfläche fehlen – mobiler geht es nicht.

 

Blödsinn?

Ja, natürlich. Es gibt aber mittlerweile so viele Dinge, die sich angeblich mit einer App (stellvertretend für anderen Schwachsinn) erledigen lassen, dass meine Lösung hier nur einfach eine weitere Idiotie ist. Wenn man es auf dem Smartphone installieren kann und es Sternchen bekommen hat, muss es ja gut sein, oder? ;-)

Immerhin biete ich das Bild kostenlos an. In diversen App-Stores kann man Produkte für echtes Geld finden, die auch nicht mehr Wirkung zeigen. :mrgreen:

 

 

 

Der olle Pinsel

Der olle Pinsel desasterkreis.deKampf dem Staub

Kenn Ihr auch diese blöden Krümel und den Staub auf der Tastatur? Dieses Zeugs, welches völlig unerklärlich immer wieder neu auftritt?

Nun, ich habe mir schon vor langer Zeit einen Pinsel organisiert, der den Kampf gegen diese Unsitte unterstützt. Dummerweise hat der kürzlich seinen Skalp verloren, was die Nutzbarkeit echt eingeschränkt hat.

Nun, eine beherzte Operation mit Klebstoff hat den Urzustand wieder hergestellt. Wie man sieht, findet das auch der Pinsel toll. Jetzt, wo man wieder zum Friseur kann, freut er sich wahrscheinlich doppelt, an dem Hype teilnehmen zu können.

Ich weiß, wieder ein Blogbeitrag, der die Menschheit einen Schritt nach vorne bringt :mrgreen:

 

 

 

 

Emojis, Smilies und Symbole

emotionDas Ding mit den Symbolen

Ihr kennt sie alle, die kleinen Gegenstände oder Gesichter, die in vielen Texten zu finden sind und die auch ich, gerne benutze ;-)

Natürlich gibt es Menschen, die solche Emojis ablehnen. Einige meinen darin besondere psychologische Störungen, andere mangelnde Ernsthaftigkeit bei den Nutzern erkennen zu müssen.

Warum ich sie mag?

Weil ich so mit einem einzigen Symbol, einen kompletten Sachverhalt oder eine Emotion rüberbringen kann! Gerade in dieser Zeit, in der Netzwerke mit immer mehr Nachrichten, längst einen großen Anteil des Lebens einnehmen, ist so etwas enorm wichtig. Zudem ist ein Posting in einem Social-Network oder auch eine Nachricht im Messenger, ja kein Brief. Es ist eine Unterhaltung schriftlicher Art unter Nutzung eines digitalen Mediums. Alles annähernd in Echtzeit. Damit hat man einfach Möglichkeiten, die bei einem, meist ernsthaft gehaltenen, Brief, eben früher unbekannt waren.

Es gibt obendrein auch genug Menschen, die nicht in der Lage sind, zu interpretieren oder zwischen den Zeilen zu lesen, da kann so ein kleiner Smilie schon das eine oder andere Missverständnis verhindern oder wenigstens zum Nachdenken anregen. Bei puren Texten ist es nämlich schlecht möglich, mit dem Tonfall den Grundtenor des Geschriebenen zu vermitteln. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich nicht um eine reine Information, sondern eher um eine Unterhaltung handelt.

Zusätzlich wird jeder immer seinen eigenen Gemütszustand und auch seinen Charakter beim Schreiben und Lesen einbringen. Um dem gerecht zu werden, muss ich dann also meinen Text mit dem nötigen Umfang verfassen, zusätzliche Erklärungen abgeben oder einfach hoffen, dass nichts falsch ausgelegt wird. Ich persönlich finde es da einfacher, mit einem einzelnen Symbol zu kennzeichnen, wie die Worte zu deuten sind. Als Bonus kann man bei schon bekannten Textschreibern auch durchaus an eben fehlenden Emojis erkennen, wenn das Geschriebene nun wirklich ernsthaft oder sogar zornig zu verstehen ist, was mehr Spielraum zulässt.

Es ist zusätzlich ein Unterschied, ob ich meinem Kumpel etwas mitteilen möchte oder ob ich bei einer Behörde, eine Beschwerde vorbringe. Wer da nicht weiß, welcher Stil zu wählen ist, bekommt aber, meiner Meinung nach, irgendwann sowieso Schwierigkeiten durch seine Texte.

Also muss man die Dinger toll finden?

Nein, durchaus nicht! Man sollte aber auch in die Menschen, welche gerne diese Emotionssymbole verwenden, nichts hineininterpretieren. Im Umkehrschluss kann nämlich auch behauptet werden, dass mangelnder Humor dafür verantworlich ist, dass eine Nachricht nur reiner Text sein darf oder zumindest sein sollte.

Motiviert zu diesem Beitrag hier, hat mich übrigens eine Mail, in der ich gefragt wurde, warum ich mit so vielen Symbolen arbeite. Meine Texte wäre doch recht amüsant, warum diese mit Eiern, Emojis oder Lauch verunstaltet werden. Nun, ich sehe das nicht als Verunstaltung und viele andere auch nicht, was ich wiederum an weiteren Besuchermitteilungen erkennen kann und diese, bilden durchaus die Mehrheit.

Also mal wieder: Leben und Leben lassen.

Keep smiling ;-)

 

 

Warum ich den Begriff „Schlacke“ nicht mehr hören kann! – Onkel Michaels kleine Welt

Kein Foto LogoIch selber habe aktuell (und auch in den vergangenen Monaten), ja viel mit gesundheitlichen Angelegenheiten und Behandlungen zu schaffen. Also als Empfänger, nicht als Sender.

Sind es nun der Diabetes, das eigene Gewicht oder die Augen und was sonst noch – manchmal geht es nicht ohne professionelle Behandlung. Ist es was ernsteres, nehmen all diese Termine einen relevanten Teil des Alltags ein. Irgendwann trifft man in diesem Kosmos allerdings auf Artgenossen, welche immer ganz besonderes Wissen mit einzigartigen Ratschlägen liefern. Meist unbestellt, selten von echten Medizinern, eher so im Wartezimmer oder im Internet*. Ach ja, in bunten Zeitschriften auch, aber Hallo!

Gerade wenn der eigene Vorrat an Erkenntnissen und Erfahrungen wächst, fällt immer öfter auf, wie viel Unfug im Namen der Gesundheit gerne verbreitet wird. Ein Beitrag auf „Onkel Michaels kleine Welt“ spricht mir dabei sehr aus der Seele, ich kann gar nicht genug zustimmen. Was ist also sinnvoller, als die Zeilen meines Namensvetters hier zu verlinken? :-)


Ich kann es nicht mehr hören! Ich kann es wirklich nicht mehr hören! Es geht mir so auf den Zeiger! Worüber ich mich aufrege? Über dieses unsägliche Gelaber von den „Schlacken“ im Körper. Gerade sc…

Quelle: Warum ich den Begriff „Schlacke“ nicht mehr hören kann! – Onkel Michaels kleine Welt


*Am sinnvollsten ist es im Internet nach Beschwerden erst dann zu suchen, wenn die Genesung bereits abgeschlossen ist! Es macht viel mehr Spaß zu erkennen, welcher Krankheit man gerade nicht erlegen ist, anstatt zu lesen, was einen eigentlich vor Wochen schon hätte dahinraffen müssen ;-)

 

 

Knoten im Kopf

Coffe 2 GoKennt Ihr auch so Situationen, in denen das eigene Gehirn, na sagen wir mal, verknotet ist? Dann der Knoten aber auf einmal regelrecht platzt, plötzlich die Sonne scheint, obwohl es verstandesmäßig an dem Punkt eher immer Nacht war?

Nein, ich rede kein wirres Zeug, jetzt gerade jedenfalls nicht.

Also gut, ein Beispiel…:

Mann oder Frau hat irgendwann im Leben irgendeinen Film gesehen, möglichst mehrfach. In dem Streifen gibt es eine Szene oder einen Dialog, wo man einfach den Sinn nicht versteht. Nichts, was den Inhalt des Ganzen komplett unverständlich machen würde, lediglich nur diese eine Stelle. Das ist dann eben so, war schon immer, vielleicht ist es ja ein Übersetzungsfehler. Man ägert sich an diesem Punkt, ist vielleicht auch verwundert, lebt damit, es gibt ja wirklich schlimmeres. Irgendwann aber, wird man schlagartig erleuchtet! Ein Grinsen erscheint am eigenen Firmament und man hat es kapiert. Es leuchtet ein! Ja, so ist das! Natürlich, war es schon immer! Hurra, juhu. Völlig klar.

Kennt Ihr das?

Bedenklich wird es aber dann, wenn man beim nächsten mal wieder nur Bahnhof versteht… :mrgreen: