Ich weiß nicht, ob Politik etwas leisten muss …

a-way-out-desasterkreis.de… und falls doch, für wen eigentlich?

Sorry, aber das ist nur noch Notausstiegspolitik.

Wenn ein Problem nicht aus dem Geldbeutel der Bürger gelöst werden kann oder unbequeme Meinungen aufkommen, dann wird es eben als unumgänglich deklariert. Punkt.

Entlastung, die den Namen auch verdient, für schon längst existenzgefährdete Bürger zu teuer, Schiene statt Straße wohl nicht wählerstimmenträchtig genug:

9-Euro-Ticket, rund 2,5 Milliarden aus dem Steuersäckel, zu teuer, so viel investiert man scheinbar nicht in sein Volk …

Die Welt retten geht immer, zumindest Europa geht immer voran, wer zahlt da noch mal am meisten ein?

Globales Klima geht auch auf jeden Fall, wer könnte da schon widersprechen?

Schizophren

Zumutbarer Arbeitsweg, sei flexibel

Durchschnittliche Pendlerzahl in Deutschland

Natürlich mit dem Lastenrad, auf jeden Fall aber ohne Auto mit Verbrennermotor. Oh, Sorry, Strom ist ja so grün und günstig …

Nehmt das Fahrrad!

E-Auto, nie war tanken billiger (Man lese den Artikel und schaue sich um, wie es sich gerade real entwickelt …)

Ach, man kann gar nicht mehr alles zusammentragen, will das vielleicht auch gar nicht …

Egal, wahrscheinlich liege ich eh falsch und andere wissen das besser ;-)

 

Strompreis – Man könnte im Strahl kotzen

53,98 Cent für den Strom pro kW/hDa hat man nicht viel Lust zum Schreiben

Geil, wenn das der ein Auszug aus der ersten E-Mail des Tages ist.

Ja ja, ich weiß, in dieser ach so woken neuen Weltordnung geht’s leider nicht anders …

Wer das meint, spreche mich besser nie wieder an!

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

53,98 Cent, also mehr als ein 50-Cent-Stück, für EINE Kilowattstunde Strom!

Um das mal bildlich zu machen:

Nicht wenige Menschen werden on top im Winter einen elektrischen Heizlüfter laufen lassen (müssen?).

Gesetzt den Fall, das Gerät besitzt eine Leistung von 2 kW und ist eine Stunde volle Pulle in Betrieb, dann sind das zwei 50-Cent-Stücke, die man dafür auf den Tisch legen muss und es fehlen immer noch knapp 8 Cent.

Übrigens

In meiner Gegenwart sollte niemand im Moment kluge Reden über Einsparmöglichkeiten schwingen, das könnte echt zum Problem werden …

Nebenbei, auch den „heißen“ Tipp mit dem Anbieterwechsel könnt ihr euch kneifen. Erstens bin ich noch so dämlich, dass ich das nicht selber weiß und zweitens, kann man sich bei den Preisen, bei denen man vielleicht noch 50 Euro im Jahr zwischendurch mal retten kann, den Arsch mit der „Ersparnis“ abwischen.

Entlastungen aus der Politik? Ja, ich bin immer ganz geil drauf, mir Versprechungen für die Zukunft anzuhören, die am Ende nur für eine Handvoll Leute bestenfalls im Ansatz zu spüren sind und ohnehin nur den Zweck haben, das Volk zur Eingewöhnung gefügig zu machen.

Ah, noch ein „Übrigens“!

Die Leute, die meinen „ach jo, die paar Cent …“, auch die halten sich besser von mir fern!

Macht, was Ihr wollt, ich bin raus für heute.

 

Entlastet das Volk, her mit den Steuern!

desasterkreis.de - Speak to me!So geht Logik!

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ha manchmal glatt darüber lachen.

Radio an:

„… wir müssen in Deutschland das Volk entlasten, Energiekosten … hoch … „

Radio immer noch an:

„Außergewöhnlich hohe Steuereinnahmen, vor allem durch Mehrwertsteuer bei den hohen Energiepreisen … „

“ … zusätzliche Steuereinnahmen durch die Versteuerung der Energiepauschale … „

Kurz mal im WWW gesucht, bei focus.de hereingeschaut:

Steuereinnahmen bis September zehn Prozent höher als im Vorjahr

Andere Webseite (Link zu tagesschau.de):

Steuereinnahmen sinken spürbar

Jo, mehr muss ich mal wieder nicht wissen :roll:

Kleine Ergänzung:

Ich werde immer wieder mal gefragt, warum ich bestimmte Nachrichten überhaupt noch höre oder lese.

Nun, dann ist der Schock nicht ganz so groß, wenn mir auf der Straße jemand erzählt, was jetzt wieder das aktuelle „Richtig“ in dieser neuen und modernen Weltordnung ist. Die übrigens gerne mal nur in Deutschland bekannt ist ;-)

 

 

Das Land sicher durch den Winter führen!

Moralei - Fragen oder nicht?Was für eine Aussage!

Da habe ich eher zufällig die Nachrichten im Radio laufen, schallt doch glatt der Satz: „Wir müssen das Land sicher durch den Winter führen!“ in meinen Ohren.

Schau mal an!

Wo sind wir denn hier? Oder besser: Wann?

Im Jahre 1550, wo eine Missernte plus Winter die halbe Bevölkerung dezimierte? Als der Feind vor den Toren der Stadt stand und der König machtlos einer Invasion zusehen musste, weil seine Recken durch Hunger und Krankheit geschwächt waren?

Man, wenn ich so eine Scheiße höre!

Es ist eure verschissene Pflicht, werte Politiker, zu jeder Zeit das ganze Volk sicher zu führen!

Die Ressourcen sind da, die Leistung im Land ist da, nur sind es EURE jeden Tag bescheuerter werdenden Handlungen, die den Löwenanteil der Probleme verursachen!

Nebenbei, nette Idee, Hilfen immer an Bedingungen zu knüpfen. An Bedingungen, die eben nicht für alle zutreffen, bei denen die nackte Existenz gefährdet ist. So etwas zeugt in meine Augen für Unfähigkeit. Das Sahnehäubchen ist es übrigens, „Hilfen“ auch noch zu versteuern, aber lassen wir das.

Nebenbei, wenn Hilfen einmalig sind, die Kosten aber nachhaltig steigen (und dort bleiben werden, siehe Euroeinführung), dann ist die Hoffnung groß, dass das bei der nächsten Wahl als „Leistung“ Stimmen bringt, gell?

Die Frage ist doch nur: Könnt oder wollt Ihr nicht?

Nein, ich will die Antwort gar nicht wissen!

Vermutlich sind alle Fähigkeiten ausgeschöpft, sobald nach einer Dosis CO₂ genug gegendert wurde. Vegan versteht sich!

Immerhin ja passend, dass in einem Land, in dem Weihnachten und andere christliche Feste langsam aber sicher verschwinden sollen, wenigstens die festliche Beleuchtung nun mit und aus „Gründen“ abgeschafft werden kann.

Wie schön, dass nun alle E-Auto-Fahrer*Innen mit 3000 Euro im Monat zu korrekt mangelbeleuchteten Bio-nachhaltig-nicht-Discounter-fleischfrei-Märkten fahren können, um all die Waren zu sehen, die keiner mehr bezahlen kann.

Was aber eh nichts macht, das Meiste wird ohnehin nicht vorrätig sein, die E-LKW stehen leer auf der Autobahn. Das macht aber auch nichts, die kommen an den selbstklebenden woken Aktivist*Innen nicht vorbei …

Adieu Zukunft!

Ich denke, ich gönne mir nun ein Zigeunerschnitzel, anschließend ein paar Mohrenköpfe und lasse irgendeinen Film mit Indianern laufen. Allerdings einen aus vergangenen Jahren, in dem geraucht wird und offenes Holzfeuer zu sehen ist.

Alles Dinge aus einer Zeit, als im Zentrum das Wohlbefinden der Bürger stand und nicht die Rettung der Welt innerhalb von 10 Minuten. Die Rettung vor Gefahren, die oft nur in den Köpfen einiger … Ach, auch das spare ich mir.

Viele Grüße

Michael, seines Zeichens Krautfresser*In, ein bisschen Spätboomer*In oder auch Alman*In, Jede*r so, wie Er:*In möchte :mrgreen:

Ach ja, falls mich wieder jemand belehren möchte, sollte er/sie/es die Zeit besser in etwas Sinnvolles investieren ;-)

 

 

Eine kleine Wolke über Deutschland

wolke-desasterkreis.deWeil sie es nicht versteht

Eine kleine Wolke flog seit vielen Jahren immer wieder mal über Deutschland, je nachdem, wie der Wind wehte.

Sie machte dies sehr oft und sah in diesem Land schon viele schlimme, aber auch gute Dinge.

Es gab Jahre, in denen sie lieber auf Wind aus einer anderen Richtung wartete, damit sie nicht herunterschauen musste. Manchmal jedoch, da blieb ihr auch während dieser Zeiten keine wirkliche Alternative, sie musste diesen Weg wählen. Eine Zeit lang, sah sie nur überall Schutt, Asche, Feuer und Elend.

Kurz danach aber flog die Wolke wieder gerne über Deutschland. Alles wurde aufgebaut, die Farben in den Städten und Straßen kamen zurück und lächelnde, freie Menschen waren zu sehen.

Veränderung

Auf einer weiteren Reise vor einigen Tagen kam in Berlin unerwartet Windstille auf, die Wolke hing fest.

Nichts bewegte sich mehr und das ausgerechnet genau über dem Regierungssitz. Unglücklicherweise gehörte sie dieses Mal zu den sehr tief liegenden Vertretern ihrer Art, sodass sie Politiker reden hören konnte. Sie vernahm Worte, die doch so gar nicht zu dem passten, was sie selber gesehen hatte und was der Vernunft entsprechen würde.

Seit dieser Zeit verstand die Wolke sehr viele Dinge nicht mehr. Sie fasste sich also ein Herz und sprach bei der nächsten Gelegenheit einen der Politiker an, die sie in Berlin schon eine Weile beobachtete.

Live und exklusiv kann ich hier im „Desasterkreis“ den Inhalt des Gespräches wiedergeben, die Wolke musste einfach mit jemandem darüber sprechen, der gelegentlich die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und Richtung Himmel schaut, wie ich es auch in der Vergangenheit öfter tat.

Das Gespräch

Wolke:
„Du, Politiker, darf ich Dich mal etwas fragen?“

Politiker:
„Hm, ich weiß nicht. So ohne Pressestelle ist das immer etwas blöde für mich!“

Wolke:
„Ach komm, Du musst ja nicht antworten, wenn Du etwas nicht weiß!“

Die Wolke befürchtete nun, dass sie gar keine Antwort bekommen würde.

Politiker:
„Na gut, ich denke auch, niemand wird jemals eine Wolke nach ihrer Meinung fragen. Im Zweifel behaupte ich einfach, das habe ich SO nie gesagt oder gemeint.“

Wolke:
„Ja, anders kenne ich es auch nicht, mir genügt das. Immerhin, vielen Ihrer Wähler bleibt ja auch nichts anderes über. Den anderen übrigens auch nicht …“

Politiker (kichernd):
„Ja, weiß ich! Na los, frag schon!“

Wolke:
„Da war jetzt was mit dem 9-Euro-Ticket. So wie es aussieht, war das eine gute Idee. Vielleicht sollte etwas Vergleichbares Standard werden. Aber einer ihrer Politikerkollegen will da nichts von hören. Er redete irgendwie von ‚Gratismentalität‘. Das ist doch aber Unsinn, die Steuern kommen ja vom Volk.Also keine Spur von gratis“

Politiker:
„Die Steuergelder werden an anderer Stelle benötigt.“

Wolke:
„Wo zum Beispiel?“

Politiker:
„Förderung der E-Autos, damit die Umwelt geschont wird.“

Wolke:
„Wäre nicht gerade bei so einem Ziel ein Ticket, das für alle bezahlbar ist, nicht noch besser?“

Politiker (kichernd):
„Nein, das wären zu viele in der Wirtschaft außen vor. Die Bigplayer sollen ja mitverdienen, immerhin müssen auch wir Politiker nach der Amtszeit weiterkommen, nicht? Außerdem wäre das ja Gratismentalität.“

Wolke:
„Mir fehlen die Worte :shock: :roll:

Politiker:
„Mir nie. Im Notfall kann man ja immer noch Durchalteparolen und Phrasen dreschen. Wer daran zweifelt, ist halt undemokratisch.“

Wolke:
„Die Entwicklung der Lebenshaltungskosten, das ist doch jetzt langsam echt kritisch. Hilfen gibt es immer nur für ein paar Wochen, keinerlei wirkliche Sicherheit. Senkung der Mehrwertsteuer bei Corona, 9-Euro-Ticket, Energiepauschalen, die nicht bei jedem ankommen. Wie soll das denn helfen, wenn nach spätestens ein paar Monaten der Bürger wieder vor dem gleichen Problem steht?“

Politiker:
„Nun ja, dann haben die meisten den Schock überwunden, sich abgefunden und zahlen. Klappt schon seit Jahren, und Wolke, Du weißt ja: Im Notfall kann man ja immer noch Durchalteparolen und Phrasen dreschen. Wer daran zweifelt, ist halt undemokratisch.

Wolke:
„Was ist mit dem Bürgergeld? Das, was da jetzt an Zusagen existiert, hat doch mit der ursprüngleichen Idee nichts mehr zu tun!“

Politiker:
„Klingt aber besser als Hartz 4 und wird auf jeden Fall wieder ein prima Druckmittel für den Großteil der Arbeitnehmer. Die, die schon in den Leistungen drinhängen, die jucken uns doch eh nicht. So eine revolutionäre Umstellung des Sozialsystems ohne etwas wirklich zu ändern, das muss man uns erst mal nachmachen, gell?“

Der Wind hatte aber schließlich Mitleid mit der Wolke und wehte sie weiter. Sie hätte diesen Dialog noch endlos weiterführen können, aber die Antworten, die wären sicherlich immer die gleichen gewesen.

So beschloss die Wolke an jenem denkwürdigen Tag, fortan nur noch in einer geschlossenen Wolkendecke zu reisen, damit sie in Gesellschaft ist. Eine Wolke alleine, kann das alles nicht mehr verkraften.

Eines ist der Wolke aber klar: Bei dem ganzen Unfug, der da verzapft wird, ist die Realität längst vergessen …

Und immer daran denken: Humor ist, wenn man trotzdem lacht ;-)

 

 

 

Das warme und kuschelige Heim im Winter

schneeschippenSchutz im warmen Heim?

Gedanklich sehen sich die meisten Menschen im Winter wohl irgendwo in der warmen Wohnung.

Wahrscheinlich mit einer Decke auf dem Sofa liegend, ein Heißgetränk vor sich auf dem Tisch, alles eine Art von winterlicher Geborgenheit der eigenen vier Wände.

 

Die Außenaktivitäten nehmen ab und der das Gewicht der Menschlein vielleicht zu, Bewegungsmangel eben ;-)

Was mir da aber jedes Jahr mehr Sorgen macht als ein wahrscheinliches Fitnessdefizit und im kommenden Winter garantiert nicht mal eben vom Tisch kommt? Das Thema Heizkosten, parallel natürlich der Strom!

Ja, werte Volksvertreter, das Mantra „alle müssen sparen“ haben schon ihre Vorgänger ausgeschlachtet bis zum Gehtnichtmehr. Es ist verbraucht, kann man das verstehen? Ja?

Ich kann nur wiederholen: „Wenn der Gürtel nicht mehr enger geschnallt werden kann, dann hat er sein Ende erreicht!„, vielleicht auch der Träger das Seinige.

Drüben, bei meinem technischen Kram auf der michael-floessel.de, habe ich mich bereits im November 2012 mit den Stromkosten beschäftigt.

Die Sorge vieler Menschen, die Energiekosten nicht mehr stemmen zu können, hat seither blöderweise zugenommen und statt wirklich zu entlasten, wird unter der Flagge des „Nachhaltig“ weiter an der Geldbörse, an Existenzen, gesaugt.

Seinerzeit habe ich tatsächlich Zuschriften mit der Bitte erhalten, doch einige Zeilen zu den Stromkosten in den Blog zu packen. Die Tipps zum Umgang mit einem etwas optimierten Stromverbrauch sind natürlich weiter sinnvoll, nur nützt das alles nichts, wenn dermaßen irrsinnig an den Kosten gedreht wird. Jetzt komme mir bitte auch niemand mit Krieg & Co! Das Denken, welches hinter den Ursachen steht (eher der Zweck?) ist nicht in diesem Jahr entstanden.

Realitätsverlust

Ich weiß ja nicht, was in den Köpfen der Politik vorgeht, aber scheinbar meint man an den entsprechenden Stellen wirklich, dass das ganze Land mit 450 PS SUVs bei 260 km/h über die Autobahnen donnert, während daheim alle Lampen brennen und die Heizungen auf volle Pulle gedreht sind.

Wer das macht, kann es sich offensichtlich leisten. Aber es ist natürlich ungemein praktisch, wenn man das Verhalten von Wenigen auf die Masse verteilt, gell? Zwei Schlagzeilen weiter wird’s dann grad umgedreht. Dem Volke wird mit erhobenem Zeigefinger erklärt, dass man aus einzelnen Begebenheiten keine Rückschlüsse ziehen soll.

Aber, jaja, wir haben ja alle 3000 € netto im Monat, eine ehemalige Kanzlerin ließ doch mal so etwas verlauten. Oder war das einer ihrer Platzhalter? ich weiß es nicht mehr …

Hier der Rat, den Winter doch im Süden zu verbringen, dort der Tipp, einfach mal ein Jahr Auszeit zu nehmen – DAS sind doch die Ziele, die jeder jederzeit in Angriff nehmen kann, gell?

Selbst wenn man noch Potenzial zum Energie sparen im eigenen Heim entdeckt, dürfte das in harten Euros gerechnet einen zweistelligen Betrag im Jahr ausmachen, während real die Mehrkosten eher in den dreistelligen gehen, blöderweise aber im Monat.

Rund 17 Jahre, liebe Politiker, so lange habt ihr gebraucht, die Lage jedes Jahr (immer mehr) zu verschlimmern. Aber wenn man niemals vorhatte, an der Lage etwas zu ändern, dann wird die Zeit das schon richten, gell?

Ja, jetzt gab und gibt es wieder 2 oder 3 Monate lang Beruhigungshäppchen, bis das Volk es gefressen hat, dann ist ja alles getan, ich weiß.

So richtig auf die Fresse bekommen viele übrigens erst mit der Nebenkostenabrechnung für 2022 (und dann jedes Jahr wieder). Nur für den Fall, dass wieder jemand meint, mir mitteilen zu müssen, wie grandios gerade alle einige entlastet werden. Mit rund 300 Euro Rückzahlung der Steuern, die sie schon bezahlt haben. Ah ja, und die natürlich jetzt wieder versteuert werden.

Final: You get, what you voted for!

Eine Kleinigkeit noch:

Spart Euch bitte Mails in der Art: „Was soll der arme Politikmensch denn an der Inflation machen?“!

Ich werde das ggf. gar nicht zu Ende lesen, erst recht nicht reagieren!

Wer so denkt, ist Teil des Problems! Denn nur das Wissen in Führungspositionen, dass diese Art Generalentschuldigung gelegentlich akzeptiert wird, macht bestimmten Unsinn überhaupt möglich.

Ach, was reg ich mich auf … Wer macht sich denn schon Gedanken um sein Alltagsleben, wenn man sich doch mit den Medien an dem Leben auf der Insel teilhaben kann? :mrgreen:

 

 

 

Wie man Benzin spart und wie doof wir doch alle sind! (Noch 6 Tage bis zur Prüfung ;-) )

einfach_etwas_geld-desasterkreisDie Preise und die Ratschläge

Sorry, habe (hatte) gerade versehentlich den falschen Sender im Radio gewählt und auch mal bei einem bestimmten Nachrichtenportal auf die Startseite geschaut.

Ich kann den Rotz nicht mehr hören (und lesen)

Kaum ist das Benzin (Strom, Heizöl, Gas … Salatöl …) wieder teurer, bekommt man den Spiegel vor die Nase gehalten, weil man ja eigentlich selber an den mangelnden Finanzmitteln schuld ist, die einem letztlich im Monat bleiben.

In so mancher Zeitung wird stolz berichtet, wie man noch ein wenig mehr Benzin sparen kann oder warum frieren doch besser ist als heizen.

Auf jeden Fall aber kann man alles ausgleichen, wenn man den im Volk verbreiteten Verschwendungswahn eindämmt und die Dekadenz des Pöbels endlich beendet, gell?

Sorry, Freunde in der Politik, den Ball haben die anderen vor Euch schon ausgespielt, irgendwann ist das letzte Loch im Gürtel erreicht und die Kasse auch beim Volk leer.

Nur weil eine Politikerin von 3000 Euro bei jedem Bürger des Landes als Nettolohn gesprochen hat, sind diese noch lange nicht vorhanden und die Autos, die mit 15 Litern Verbrauch auf hundert Kilometern an allem schuld sind, die existieren auch eher nur im Film.

Es mag ja sein, dass die Stimmen der „Woke-People“ und „Gendergerechten“ auch Aussagen tätigen, aber als die nicht so laut zu hören waren, war ganz normales Leben total in Ordnung. Sogar mit Mohrenkopf und Spaß bei Schnitzelessen.

So, und jetzt können mich bestimmte Leute wieder hassen, am Arsch lecken und die Klappe halten, ich habe zu lernen, noch 6 Tage bis zur Prüfung ;-)

 

 

 

 

Drehzahl, Verbrauch, Logik

Der TachoDann rollt man eben langsamer

Ja, da ist mal wieder so ein schlauer Vorschlag in die Welt gesetzt worden.

„Einfach mal langsamer durch die Stadt fahren, das spart Benzin und schont die Umwelt!“

So, schau mal an. Es mag ja sein, dass dies bei manchen funktioniert, aber die Erfahrung zeigt, dass eher das Gegenteil passiert.

Was gemacht wird?

Fast alle Leute, die ich bei Tempo 50 -> 30 beobachtet habe, sind aus dem 3. in den 2. Gang gewechselt, weil sich das Auto dann einfach agiler anfühlt, gerade die kleinen (sparsamen) Verbrenner mit wenig Hubraum, die haben es eben nicht so mit dem Drehmoment von unten heraus. Die älteren Wagen dieser Art vielleicht auch nicht, aber soll auch schon Nachhaltigkeit bedeuten, weil ein Fahrzeug 15 Jahre oder länger läuft, kaufen wir halt ein neues, gell? Am besten mit 300 PS und 5 Liter Hubraum, is‘ ja auch gut für die Steuereinnahmen, oder? Etwas Diesel-Hype vielleicht? Gar noch etwas Elektrisches für den Mieter oder die Mieterin (Gender, Obacht!), die im 18-Parteien-Mietbunker froh sind, überhaupt einen Parkplatz zu finden? Oh klar, dann muss das Auto eben ganz weg, weil die Massen der Menschen mit kleinen Einkommen, ja mit dem Lastenrad zu ihren > 25 Kilometer Arbeitsplätzen fahren können.

Die Folge?

Der Motor dreht sich mit etwa derselben Geschwindigkeit wie bei 50 km/h, nur dass man eben länger braucht, bis man von A nach B gefahren ist. Was wieder bedeutet, dass die Maschine länger läuft, als es notwendig wäre.

Aber, hey, tolle Pauschalidee, weil man ja gegen zügiges Fahren gar nicht genug hetzen kann, es lebe die (grünen) Wählerstimme, gell? Auf Bashing der Autofahrer, selber sparen macht weniger arm und „Tempo X, Hauptsache wahlwirksam“, da kann man sich verlassen, gell?

Ich will Euch mal was sagen, Ihr Superentscheider!

Eure Schleichmentalität an den unsinnigsten Stellen führt sehr oft zu Autoschlangen und „stop & go“ (und somit unnötigen Betriebszeiten) an Stellen, an denen man die Karre ansonsten einfach entspannt rollen lassen könnte, vielleicht sogar im Leerlauf …

Dazu kommt jetzt noch die Idee, man könne sich das ja über die Steuer wiederholen, was unverschämterweise der Sprit kostet. Klar, die, denen es am meisten weh tut, zahlen da Millionen; darf’s ein Minijob mehr sein?

Hey, macht doch einfach die Auslandstelefonate billiger, das hatten wir auch lange nicht mehr :roll:

;-)

 

Warum nur ist der Strom so teuer?

Stay at Home - StromWundert das wirklich noch jemanden?

Neben dem üblichen rauf und runter in den Nachrichten, geht es auch immer wieder um die aktuellen Strompreise.

Wenn dann so eine Überschrift wie: „Steigende Energiepreise bescheren dem Bund Milliardenplus“ bei T-Online auftaucht, dann kann ich wieder jedem nur gratulieren, der noch der Meinung ist, alles zum Wohle des Volkes, echt :roll:

Na, im Zweifel begründet man das eben mit einem Button, auf dem irgendwas mit Umwelt steht, dann passt’s gell?

Ich könnte da jetzt noch eine Menge zu schreiben, aber dann wäre wahrscheinlich mein Space beim Webhoster voll …

 

 

 

Umweltpolitik in Deutschland

futterdenkerRettet die Natur auf Deutsch

Klimarettung in Deutschland ist, wenn Du Deinen PC einfach so mit einem Eimer Wasser überschüttest (überschütten sollst), weil in Indien ein Halbleiterwerk brennt; Prävention und so.

Anschließend führt der Weg zu Deinem linken Nachbarn, der soll nämlich dafür bezahlen, dass Du dem rechten Nachbarn die Welt gerettet hast.

Zeitgleich wird vor allem wirtschaftlich angeschlagenen Mitmenschen noch eine Abgabe auferlegt, denn die müssen lernen, dass sie mit ihren geringen Mitteln möglichst nur Nachhaltiges bei den Tafeln einfordern.

Dass die Halbleiterfabrik in Indien immer noch brennt, ist natürlich doof, aber Klimaschutz fängt ja im Kleinen an, nicht wahr?

Im Hintergrund fährt ein Öko-Politiker kichernd zu seinem Finanzberater und Millionen Lithium-Akkus warten auf einen technischen Defekt, um endlich ihren Heizwert unter Beweis stellen zu können. Parallel freuen sich Millionen Menschen auf das neue Smartphone, welches endlich die neue Kamera besitzt, mit der man zum Glück noch mehr Fotos in WhatsApp herunterkomprimieren kann, weg mit dem alten, aber ASAP!

Ich gehe nun erst mal eine Runde frische, gute und deutsche Luft schnappen, beim Tanken habe ich ja immerhin ein paar qm³ mit meiner CO₂-Abgabe gereinigt!

Irgendwo am Horizont weint einsam eine Wählerstimme …

Übrigens: Humor ist, wenn man trotzdem lacht ;-)

 

Ein kleiner Link zum Thema Dampfen und dem, was zu erwarten ist.

the_modMan möchte brechen!

Wer sich die aktuelle Lage zum Thema E-Zigarette, Steuern, Halbwissen, bewusster Ignoranz und auch geduldetem Lobbyismus ansieht und da noch an das Umsetzen gesundheitsbedingter Vorgaben glaubt, der muss mit einer anderen Gehirnform als ich ausgestattet sein.

Natürlich ist das jetzt vornehmlich meine persönliche Meinung, aber zu welchem anderen Ergebnis kann man auch kommen, wenn sich wirklich niemand an den Schaltern der Macht für die Realität interessiert?

Nein, ich sehe auch eigentlich kein Desinteresse, es ist eher das bewusste Ignorieren der Realität, weil das, was kommen soll, schon von Anfang an in Stein gemeißelt scheint. An jeder Ecke stinkt es nach Aussaugen der Kunden (Bürger) und Machtsicherung für die, in diesem Fall, großen Tabakkonzerne. Jedes Gespräch, jede Petition und alle Diskussionen haben den faden Geschmack der Ruhigstellung.

Wie auch immer, es ist nicht neu, dass der Freund der elektrisch erzeugten Dampfwolken den Gedanken an das Bunkern von Liquid und Co inhaltlich ausarbeitet, deshalb möchte ich diesen Artikel von, mit und bei “Vapoon“ gerne hier verlinken. Ich denke, er fasst die Dinge, die auf uns zukommen und bisher bekannt scheinen, recht gut zusammen.

Fazit:

Am Besten kommt man wohl immer noch klar, wenn man sich planlos billigen Alkohol und normalen Tabak in die Birne hämmert, da traut man sich anscheinend noch am Wenigsten ran. Klar, man muss sich gar nichts von dem Zeugs gönnen, aber es gibt ja durchaus auch andere Dinge, für die wir mittlerweile bedenkliche Summen auf den Tisch blättern und auf welche wir nicht mal eben verzichten können.

Aber welche Sorgen sollten sich die Gesetzgeber auch machen müssen? Nach dem ersten Stöhnen wirft sich ein großer Teil des Volkes unterwürfig auf den Boden, löhnt ganz brav und klatscht Beifall, wenn die Eliten der Volksvertreter wieder ihre Gier unverblümt in die Masse brüllen, solange es eben nur nicht einen selber betrifft. Dieses Mal vielleicht noch nicht, nein …

Wie oft zu diesem Thema ein kleines Zusatzwort:

Ich weiß nicht, inwieweit Wahlen überhaupt etwas bringen, aber seid sicher, dass ich keine Zweifel habe, wer meine Stimme NICHT erhält, was soll man auch sonst machen?

Kommt mir jetzt bitte nicht mit “auf die Straße gehen“, was hat das denn jemals gebracht? Es muss damit anfangen, dass sich nicht die Leute, die es etwas NICHT betrifft, an denen aufgeilen, die eben betroffen sind! Na, lassen wir das, es ist und bleibt ein Desasterkreis ;-)

Wer sich nun wieder berufen fühlt, mir erklären zu müssen, wie fürsorglich Politiker und gefährlich E-Zigaretten sind, spare sich die Mühe! Er oder sie lese ruhig weiter Zeitungen mit Bildern, glaube Politikern mit schönen Reden oder lasse sich sonst wie vorgeformt informieren, aber verschont mich …

Ach ja …

Alleine schon die Tatsache, dass Fläschchen mit max. 10 ml Inhalt, statt einer einzigen großen Flasche, uns alle nun so richtig nach vorne gebracht haben, unterstreicht doch die weisen Entscheidungen, oder etwa nicht?

 

 

Bei ‚Stay at Home‘: Der Blick auf den Strom!

Zaehler im KastenDer Stromzähler

Gerade eben, ist hier ein neuer Stromzähler ins Haus gekommen. Muss ja auch mal sein, so ein neues Gerät. Vermutlich jedenfalls, die Idee ist ja nicht von mir. Natürlich muss man sich in solchen Momenten auch mit den Zahlen auf dem Gerät beschäftigen, der bisherige Verbrauch sollte schon notiert sein.

Jetzt bin ich jemand, der ohnehin alle paar Wochen den Zählerstand prüft und kurz gegenrechnet, wie denn wohl die Endabrechnung ausfallen wird, gelegentlich muss auch die Abschlagszahlung angepasst werden. Wir sind ein Haushalt mit fünf Personen, da kommt was zusammen. Immerhin haben wir es in den letzten Jahren geschafft, nicht mehr zu verbrauchen, eher weniger. Durch eine ziemlich fragwürdige Strompreisentwicklung zahlt man zwar trotzdem drauf, aber das liegt ja nun nicht wirklich in der Hand des einzelnen Kunden.

Jedenfalls bin ich gerade beim Zahlenvergleich ein klein wenig in Schnappatmung geraten, was den Vergleichszeitraum März/April 2020, 2019,2018 angeht. Da ist doch eine deutliche Steigerung zu erkennen! Eigentlich ja auch nicht verwunderlich, immerhin spielt sich durch Corona doch deutlich mehr Zuhause ab. Auch wenn bisher hier niemand in Kurzarbeit gelandet ist oder Homeoffice betreibt, sind doch (Rest) Urlaube und Überstunden abgefeiert worden. Zusätzlich haben wir, vorübergehend, eine alte Kühltruhe reaktiviert, der Tribut für die etwas ausgedehntere Vorratshaltung, die aber schon seit einigen Tagen beendet ist. Da wir hier auch eigentlich eher häusliche Menschen sind, hat sich also gar nicht so viel geändert, auffällig ist es aber schon.

Ich kann mir gut vorstellen, dass bei Menschen, die nun plötzlich durch Homeoffice, vermehrten Aufenthalt in den eigenen vier Wänden und die damit verbundenen Tätigkeiten, höhere Zahlen auf dem Zähler stehen. Eventuell zusätzliche Computer, öfter kochen, ausgedehntere TV-Abende, irgendwo muss der Saft ja herkommen.

Wer jetzt fünf Tage mehr in der Woche im eigenen Heim verbringt, dort zusätzlich kocht und das Notebook und der Fernseher jeden Tag jeweils 10 zusätzliche Stunden am Netz nuckeln, können das schon einige kW/h mehr werden. Sagen wir mal 100 Watt der TV, 80 das Notebook und pro Tag nur 2 kW/h fürs Essen, sind das zusätzliche 3,8 Kilowattstunden täglich. Multipliziert mit den neu und zusätzlich befreizeiteten fünf Tagen pro Woche, kommen da, grob überschlagen, 100 k/Wh im Monat zusammen. Bei 29 Cent pro kW/h, sind das also 29 Euro. Da ja noch lange nicht jeder sein Homeoffice oder die Zwangspause schon beenden kann, macht das in zwei Monaten irgendwo um 60 Euro. Bei angespannter wirtschaftlicher Lage, finde ich so etwas schon erwähnenswert. Weitere Geräte wie vielleicht ein Firmencomputer, eine Spielekonsole oder zusätzliche Beleuchtung, noch völlig außen vor. Wenn ich so in den diversen Socialmedia-Kanälen schaue, kann man alleine bei der Nahrungszubereitung mancherorts wesentlich noch mehr Verbrauch vermuten, von den Wein und Bierkühlungskosten, gar nicht erst zu reden :mrgreen:

Klar, dies ist eine recht zusammengeschusterte Rechnung, ganz genaue Zahlen habe ich noch nicht. Wenn ich das aber mit den sich abzeichnenden >250 kW/h Mehrverbrauch in einigen Wochen hier bei mir vergleiche, kommt’s vielleicht gut hin. Aber wie gesagt, fünf Personen und kein Homeoffice. Lediglich mehr Urlaub, kochen und kühlen seit irgendwann Mitte März. Allerdings ist das Ende ja auch noch nicht erreicht und andere, neue oder gestiegene, Kosten, sind noch gar nicht erfasst und erwähnt.

Man darf gespannt sein. Ich habe jedenfalls gerade meine Abschlagszahlungen für den Strom, um 10% nach oben korrigiert.

Nachtrag Juli/August 2020:

Natürlich kommt die aktuelle Erhöhung noch ‚on Top‘, wir haben’s ja, gell?

Damit liegt mein Abschlag nun vorsichtshalber gleich mal 15% höher, die kommende Endabrechnung wird zeigen, ob ich gut geschätzt habe … :-(

 

 

 

Kaum machst Du das Radio an oder schaust auf eine Schlagzeile…

Kein Foto Logo… tönt oder leuchtet es Dir schon entgegen:

Die Bürger müssen: mehr, stärker, leider, belastet, eingeschränkt, bescheidener, natürlich, sicherlich, genügsamer … werden.

Das ist das politische Mantra der Gegenwart, wenn man sich total verzettelt hat, oder? Bisschen wenig…

Nicht vergessen: Wer kassiert, muss auch liefern!

Wer zu wenig, falsch oder eher gar nicht liefert, bekommt die Quittung.

Es gibt übrigens Firmen, bei denen von Vorkasse dringend abzuraten ist.

 

 

 

 

Gedanken zum Mehrwert – just my 5 cent

Mehrwertsteuer, einen Mehrwert bieten, Mehrwert schaffen.

Es gibt kaum ein Thema, bei dem diese Begriffe nicht irgendeine Rolle spielen, wenn man sich eingehender mit etwas befasst. Meist interpretiert wohl am ehesten als Gewinn oder Erfolg, als Schlagwort für einen Vorteil oder eine Leistung. Klar, wer würde mit einer Wertvermehrung schon etwas negatives verbinden?

Schaut man sich den Umgang mit dem Wort „Mehrwert“ aber etwas ganauer an, wird es oft genutzt um ein Opfer von jemandem zu fordern, für das der Gebende keinerlei Gegenleistung erhält. Jedenfalls keine, die er oder sie sich nicht ohnehin erarbeitet hätte.

Ich nehme als Besispiel mal die allseits beliebte Merwertsteuer. Auf so ziemlich jeden Produktpreis wird sie aufgeschlagen, im Alltag nimmt man sie kaum mehr bewusst wahr. Aber wo liegt eigentlich dieser Mehrwert?

Geht jemand seinem Job nach, erhält diese Person Lohn oder Gehalt, natürlich versteuert.  Unternehmen, die Produkte herstellen, zahlen Steuern. Weitere Unternehmen, die eben diese Produkte vertreiben, zahlen Steuern. Kauft man nun von seinem versteuerten Geld etwas von diesen Waren, kommt oben drauf die Mehrwertsteuer. Wo aber liegt denn das Mehr an Wert, für welches ein Ausgleich zu leisten ist, wer kann es nutzen? Eigentlich ist es doch nur eine Abgabe an den Staat, eine Pflicht.

Erfunden hat ein Produkt jemand, der seinerseits Steuern bezahlt, ebenso zahlt der Hersteller, der Großhändler, der Transportunternehmer, der Endverkäufer und der Kunde. Selbst danach werden vielleicht sogar noch Kosten für Pflege, Weiterverarbeitung oder Betriebsmittel versteuert, ganz am Ende obendrein auch die Entsorgung. Wo aber ist der Mehrwert?  Wo ist denn meine Wertsteigerung bei einer Bratwurst, wenn ich dafür einfach mehr zu zahlen habe, als sie eigentlich kosten würde? Eigentlich sollte das Ganze doch eher Staatserhaltungsabgabe heißen. Nicht vergessen, es geht mit nur um den Begriff, nicht um Sinn oder Unsinn von Einnahmen.

Es gibt auch noch anderen Mehrwert. Den einer Webseite zum Beispiel, die Besuchern etwas bieten muss soll, um ihren Erfolg zu ermöglichen. Klar, das ist grundsätzlich eine gute Sache, so dem ersten Verständnis nach. Sieht es aber nicht einfach so aus, dass eine Seite einfach nur ihren eigenen Wert haben kann? Informationen, Produkte, Unterhaltung oder Videos, der Inhalt zieht die Besucher an, denen das Angebotene zusagt. Welcher Mehrwehrt soll denn da etwas ausmachen? Passen die Inhalte nicht, wandern die Betrachter ab, die Seite verliert ihren Wert. Aber Mehrwert? Manchmal  kann sogar der Eindruck entstehen, dass irgendeine Form von Mehrwert angeboten werden muss, um den eigentlichen Kern der Sache überhaupt anbieten zu können. Heißt dies dann aber nicht eher, dass die eigentliche Sache minderwertig ist?

Kaufe ich ein hochpreisiges Gerät, kann ich auch eine hohe Qualität oder Leistung erwarten. Das beeinhaltet aber doch keinen Mehrwert. Es ist das, was ich erwarte, weil ich mehr Gegenleistung erbracht habe. Keine Mehrwert, eher ein Gegenwert.

Mehrwert klingt für mich immer eher nach einem verharmlosenden Begriff für alles, was jemand erbringen muss, es aber besser nie hinterfragt. Echter Mehrwert ist schwer zu finden.

Nur so ein Gedankengang, just my 5 cent…