Ich dachte, Turnhallen wären Geschichte

Leere Schulturnhalle mit Spielfeldlinien, Basketballkörben und blauen Matten.Damit war ich doch eigentlich durch, oder?

Ich dachte wirklich, Schulturnhallen wären für mich Geschichte.

Die Schulzeit liegt lange zurück, Sportnoten muss ich keine mehr fürchten und über Kästen, Barren oder andere Gerätschaften, deren Sinn sich mir bis heute nicht vollständig erschließt, soll sich inzwischen jemand anderes Gedanken machen :mrgreen:

Zumindest war das mein Stand des Denkens … :roll:

Dann bringt einen der Job mal wieder in eine Schule, irgendeine Tür geht auf und dahinter liegt genau so eine Halle. Leer, friedlich und eigentlich völlig harmlos. Trotzdem ist dieses leicht beklemmende Gefühl sofort wieder da.

Seltsamerweise gab es nach der Schulzeit durchaus Gelegenheiten, bei denen ich freiwillig in so eine Halle gegangen bin. Nicht nur hinein, sondern tatsächlich zur sportlichen Nutzung. Kein Zwang, kein „das bringt Dich im Leben weiter“, vielleicht reicht das dem Gehirn schon, um nahezu identische Räume in völlig verschiedenen Ecken abzulegen.

Beim Geräteraum hatte ich diesen Rückfall bereits. Diesmal gab’s gleich die komplette Halle ;-)

 

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Der Schilderwald existiert

Verkehrszeichen für Halteverbote, Tempolimits und Umleitungen stehen dicht gedrängtStraßenordnung auf Vorrat

Viele reden davon, manche fluchen darüber, ich habe ihn gefunden, den Schilderwald.

Die Mutter aller Verbote, Gebote, Anweisungen und Widersprüche, die Quelle all dessen, was per Gesetz für Knöllchen, blöde Briefe oder auch gelegentliche Schnappatmung sorgt.

Ich musste schwören, den Ort nicht zu nennen, niemand redet über den Schilder-Club, aber alle sind da:

Halteverbot, Tempo 30, Umleitung, Pfeile in sämtliche Richtungen. Alles dicht an dicht und bereit für den nächsten Einsatz (oder auch nicht …).

Damit wäre endlich geklärt, wo die Dinger herkommen, die gefühlt über Nacht an Baustellen, Festplätzen und Ortsdurchfahrten auftauchen. Wer entscheidet, welches Exemplar wohin gestellt wird, bleibt offen.

Wobei vermutlich gewürfelt wird, wenn ich mir manche Beschilderung ansehe. :mrgreen:

 

 

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Mal eben schnell? Eher nicht …

Was ist schon Zeit ...Was ist schon Zeit …

Die Situation:

Du stellst fest, das Smartphone ist recht voll.

Die Galerie braucht beim Einlesen nicht nur lange, sondern ewig und überhaupt sind da noch Bilder drauf, bei denen Schnee auf der Straße liegt. Welcher? Der aus Januar 2025 … :shock:

Also denkst Du dir: „Ich kopiere das Zeug mal eben schnell auf den PC, kann ja nicht sooo lange dauern…“

Nun ja, „lange“ ist eben relativ :mrgreen:

Dabei ist die Zeit, in der Du alle möglichen Bilder anschaust und irgendwie eine Zeitreise im Kopf machst, noch außen vor ;-)

 

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Stabilisiert wird nur die Rechnung

KI-generiertes Symbolbild einer bis zur Erschöpfung gemolkenen Kuh für Bürger, Beitragszahler und ein ausgepresstes Gesundheitssystem.Mehr muss ich nicht mehr wissen

Wer hier schon länger liest, kennt meine Meinung zum politischen Geschehen im Land. Das Muster, das schon lange erkennbar ist, für mich jedenfalls, und das reicht mir völlig.

Am schlimmsten empfinde ich diese „Friss das jetzt, Du hast eh keine Chance“-Mentalität dahinter, weil alles absolut unumgänglich und richtig ist, während man einfach nur in die Realität schauen muss, um zu sagen „Ähm … NEIN!“

Vorne wird geblendet und hinten getreten, anschließend gewöhnt man die Menschen langsam an höhere Lasten. Sollte trotzdem noch Geld fehlen, arbeitet Berlin eben auf fremde Kosten.

Dinge der Gegenwart

Am 10. Juli 2026 hat der Bundestag das sogenannte GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen.

Stabilisierung klingt gut. Fast nach Reparatur, Verantwortung und Leuten, die vorher wenigstens grob ausgerechnet haben, was sie da eigentlich tun.

Tatsächlich werden keine Probleme gelöst. Es werden Kosten gebremst, verschoben, Leistungen verändert und weitere Rechnungen ausgestellt, natürlich ans Volk.

Die gesetzliche Krankenversicherung soll durch das Paket von 2027 bis 2030 rechnerisch um insgesamt 114 Milliarden Euro entlastet werden.

Diese Zahl ist keine einmalige Geldsumme, die irgendwo eingezahlt wird. Sie entsteht, indem die für jedes einzelne Jahr geschätzten Mehreinnahmen und Minderausgaben addiert werden. Die Berechnung stammt aus dem abschließenden Bericht des Haushaltsausschusses und berücksichtigt bereits die Änderungen kurz vor der Verabschiedung.

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Zwischen Keks und Kopf-Tisch

Geöffneter Flachwitz-Keks mit grüner Verpackung und einem Witz über Elefanten, die sich in Bäumen verstecken.Zwischen Philosophie und Kopf Tisch

Ich habe es aus den unterschiedlichsten Gründen ja immer mal mit Glückskeksen zu tun.

Ne, besser gesagt, mit mehr oder weniger tiefsinnigem Gebäck :mrgreen:

Mal sagt der Keks „folge deinem Herzen“, mal erklärt er mir in einer Geschichte in vier Bildern das Leben, mal steht (krümelt) er einfach nur da und tut so, als wäre er kurz vor der Erleuchtung, ihr kennt das.

Wir bewegen uns da gerne irgendwo zwischen „geh in dich und denke“ und „hier ist deine Zukunft, wir wünschen dir dann mal das Beste, leider müssen wir weiter, wir haben noch einen Termin“.

Also ganz normale Gebäckphilosophie.

Jetzt aber hat Tochter S. offenbar die nächste Stufe dieser knusprigen Lebensberatung aufgetrieben.

Die Rubrik heißt: FLACHWITZ :shock:

Ich lasse das mal kurz stehen.

Angefressener Flachwitz-Keks mit grüner Verpackung und zwei Sprüchen über letzte Mahnungen und versteckte Elefanten.FLACHWITZ

Nicht Weisheit. Nicht Schicksal. Nicht „du wirst bewundert“, wie es ein anderer Keks schon mal völlig richtig erkannt hat (braver Keks, DER Keks war toll!).

Nein, diesmal geht es direkt dahin, wo der Humor schon eine Warnweste tragen müsste.

Alt und flach, aber lachen musste ich doch :mrgreen:

Auf dem ersten Zettel steht:

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Zu heiß gebadet oder: Aus 2 mach 0,5

Nicht in die Spülmaschine oder: Eine Art Magie 😁Zwei Liter rein, halber Liter raus

Da kauft man eine neue Trinkflasche mit zwei Litern Inhalt, freut sich über ausreichend Flüssigkeit für den Tag und stellt das gute Stück vor der ersten Benutzung natürlich in die Spülmaschine.

Man weiß schließlich nie, was die Flasche während Herstellung, Verpackung und Versand schon alles erlebt hat.

Danach war sie sauber

Vermutlich jedenfalls :roll:

Dafür allerdings auch deutlich kleiner, ziemlich verformt und ungefähr so brauchbar wie ein Regenschirm mit eingebautem Loch. Aus der Zwei-Liter-Flasche wurde innerhalb eines Spülgangs eine Art Trinkgefäß für sehr durstige Zwerge.

Schaut es euch an ;-)

 

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Nun, es stand nirgends, dass sie spülmaschinengeeignet sei, das stimmt schon. Es stand allerdings auch nirgends, dass sie es nicht ist. Man könnte so etwas natürlich auf die Verpackung schreiben, aber dann wäre die Überraschung dahin.

Immerhin hat sie ihren ersten und letzten Zaubertrick tadellos hingelegt, oder frei nach Queen: It’s a kind of magic. :mrgreen:

Der Nebeneffekt?

Zumindest haben wir jetzt einen Deckel als Ersatz, der hat das nämlich schadlos überstanden …

 

      

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Die gnädige Entlastung

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Erst auspressen, dann warten, bis sie es fressen, nett verbogen mit der KI ;-)Erst auspressen, dann fürs Nachlassen feiern lassen

An der Tankstelle steht der Spritpreis wieder so nah an zwei Euro, dass man die Zwei schon mit bloßem Auge schwitzen sieht. Offiziell ist natürlich alles noch im Rahmen, denn 1,99 Euro sind ja keine zwei Euro, da fehlt schließlich ein ganzer Cent, und dieser eine Cent scheint in diesem Land inzwischen als psychologische Brandschutzmauer zwischen „Was soll der Mist?“ und „Na ja, immerhin nicht drüber“ zu gelten, genau so funktioniert dieses Spiel.

Erst wird die neue Schmerzgrenze gesetzt, dann wartet man, bis genug Leute müde geworden sind, danach gibt es gnädig ein bisschen Entlastung, nicht zurück auf normal, nicht zurück auf erträglich, sondern nur so weit zurück, dass der neue Wahnsinn als kleinere Zumutung durchgeht. Das ist keine Hilfe, das ist Dressur (auch) an der Zapfsäule.

Der Bürger als Gewöhnungstier

Natürlich liegt der Spritpreis nicht nur am Staat. Rohöl, Raffinerien, Konflikte, Märkte, Transport, all das gibt es. Geschenkt. Nur steht der Staat bei diesem Spiel nicht als trauriger Zuschauer daneben und hält betroffen ein Taschentuch hoch, er kassiert mit, und zwar ziemlich zuverlässig.

Energiesteuer, CO2-Abgabe, Mehrwertsteuer auf das ganze Paket, da wird nicht nur Kraftstoff verkauft, da wird jeder Liter zur kleinen mobilen Abgabestelle. Man fährt nicht einfach zur Arbeit, man finanziert unterwegs die nächste politische Selbstverwirklichung mit, und wenn es dann knallt, kommt die große Entlastung, natürlich befristet, natürlich mit ernster Stimme, natürlich so verkauft, als hätte gerade jemand persönlich den Tresor aufgebrochen, um dem einfachen Mann zu helfen.

In Wahrheit hat man ihm vorher nur genug aus der Tasche gezogen, um ihm danach ein paar Münzen wieder reinzuwerfen. Mit warmem  Hundeblick, schließlich ist man ja vertrauenswürdig und verständnisvoll.

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Was wirklich schwer zu schlucken ist

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Drei Tabletten, eine davon mit klarer Ambition zum dicken Hals.Da kriegste ’nen dicken Hals bei

Links Aspirin, also die kleine weiße Antwort auf Aua.

Rechts irgendwas gegen „Boah, mir ist übel“, ebenfalls nichts, was man aus Spaß nimmt, aber eben Zeug für den Moment, in dem man froh ist, wenn es da ist.

Beide sind klein, überschaubar und wirken so, als hätte beim Entwickeln kurz jemand daran gedacht, dass Menschen dieses Zeug auch irgendwie runterbekommen müssen.

In der Mitte dann Vitamin D und noch irgendwas dabei oder da drin, Magnesium vermutlich, eben genau der Kram, bei dem keiner panisch durch die Wohnung rennt und ruft: „Schnell, ich brauche sofort meine Knochenvorsorge!“ :mrgreen:

Das Fazit

Wenn du mich willst, hast du eben ordentlich was zu schlucken.

So eine Granate ist mir allerdings auch schon bei Schluckbeschwerden begegnet. Dann sitzt du da, schaust diese Pille an und denkst dir: Ja, klar, passt, auf Einzelschicksale kann leider keine Rücksicht genommen werden.

Rein und runter damit, irgendwie.

Vielleicht ist das am Ende gar keine Tablette, sondern ein Charaktertest. Ich weiß jedenfalls, warum man manchmal einen dicken Hals bekommt. ;-)

 

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Proviantdose der Gier

Proviantdose der GierDose offen, Essen weg

Das ist meine Proviantdose für die Arbeit.

Oder anders gesagt: ein durchsichtiges Mahnmal menschlicher Schwäche.

Man packt morgens etwas ein, fühlt sich kurz wie ein vernünftiger Erwachsener und denkt: So, damit komme ich sauber durch den Arbeitstag.

Theoretisch

Praktisch steht diese Dose dann irgendwo in Reichweite. Das ist der erste Fehler. Der zweite Fehler ist, sie während der Arbeit zu öffnen. Nicht, weil gerade Pause ist. Nicht, weil der Magen laut genug knurrt, um eine Betriebsversammlung zu stören. Sondern einfach so.

Aus Esslust.

Gedankenverloren.

Weil der Kopf gerade beim Job ist und die Hand offenbar ein eigenes kleines Parallelleben führt.

Dann langst du einmal rein, natürlich nur kurz. Dann noch einmal, weil es ja kaum auffällt und wieder, weil der erste Griff offiziell nur ein Test war. Irgendwann ist aus „für später“ ein „war wohl eben“ geworden.

Das Problem merkt man natürlich nicht sofort.

Man merkt es erst rund 1,5 Stunden bevor man den Inhalt eigentlich gebraucht hätte.

Dann guckt man in die Dose.

Die Dose guckt zurück.

Leer.

Gedankenlose Gier hat eben manchmal einen Deckel. :mrgreen:

 

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Wenn Facebook den Autoschlüssel startet

Facebook-KI bei der Arbeit, dann fahren wir mal den Schlüssel 🙈Den Schlüssel fahren?

Jemand findet einen Autoschlüssel und postet ihn in einer lokalen Facebook-Gruppe.

Sehr sinnvoll, vielleicht sucht ihn ja jemand und die Aktion erspart einem Menschen richtig Stress.

Soweit alles normal.

Dann meldet sich Facebooks KI unter dem Bild und schlägt als Frage vor:

„Wie kann ich den Schlüssel fahren?“

Tja … :roll:

Da liegt ein Autoschlüssel, mehr nicht.

Kein Auto, kein Motor, kein Sitz, kein Lenkrad. Nur ein Schlüssel, der seinen Job vermutlich schon damit erfüllt, irgendwo herumzuliegen und vermisst zu werden.

Die Facebook-KI macht daraus offenbar:

Ford + Schlüssel + Auto = Fahren.

Fertig ist die geistige Probefahrt am Schlüsselbund :mrgreen:

Vielleicht fragt sie demnächst bei einem Fahrradschloss, ob es Allrad hat.

Künstliche Intelligenz ist manchmal eben nicht der große Blick in die Zukunft, sondern Mustererkennung mit sehr dickem Ego ;-)

 

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