Jetzt ist wirklich alles weg

Das Feld Ende September, inzwischen fast vollständig abgeerntet und kahlJetzt ist wirklich alles weg

Eigentlich dachte ich ja, mit dem Beitrag „Das Feld war beim Frisör“ wäre ich mit dem Thema für 2026 durch.

Von Ende März bis zur Ernte hatte ich immer wieder dieselbe Stelle fotografiert, am Ende standen nur noch die Stoppeln da und damit war die kleine Reihe für mich eigentlich abgeschlossen.

Zumindest dachte ich das, denn bei meinen Runden in den letzten Tagen habe ich gesehen, dass inzwischen noch einmal gründlich aufgeräumt wurde. Von dem, was da über Monate gewachsen ist, ist praktisch nichts mehr übrig, stellenweise sieht die Landschaft aus, als hätte jemand einmal komplett auf Null gestellt.

Das Feld hat damit inzwischen ungefähr meine Frisur. Nur hoffe ich im Frühjahr nicht auf neues Wachstum :mrgreen:

Natürlich musste ich noch einmal die Kamera draufhalten. Diesmal nicht nur für ein Foto, sondern auch für ein kleines Reel mit einem Schwenk über die inzwischen ziemlich kahle Gegend.

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Zeit halt … ;-)

 

 

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Der wollte nie aufs Bild

Alter Bekannter an den Steinbachwiesen: Der große Fisch, der meiner Kamera jahrelang entkommen ist.Jahrelang gesehen, gestern endlich erwischt

An den Steinbachwiesen drehe ich öfter meine Runde und seit Jahren sehe ich dort immer wieder einen ziemlich großen Fisch. Vermutlich ein Karpfen, jedenfalls einer von der Sorte, die auffällt.

Das Spiel war eigentlich immer gleich: Fisch gesehen, Handy raus, Fisch weg.

Gestern hatte er offenbar einen schwachen Tag. Nicht nur, dass er lange genug zu sehen war, er hatte sogar noch Kollegen dabei. Also endlich Video statt der üblichen Geschichte von dem großen Fisch, der natürlich gerade eben noch da war. :mrgreen:

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Viel passiert darin nicht. Nach Jahren erfolgloser Versuche musste das aber einfach festgehalten werden.

Jetzt habe ich ihn endlich erwischt. Sogar mit Zeugen. ;-)

 

 

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Da war doch mal ein Feld

Feld, Straße und Bäume an der Strecke meiner Mittagsrunde im Mai oder Juni 2025.Der gleiche Ort, nur nicht mehr derselbe

Wenn ich in der Mittagspause meine Runde drehe, komme ich immer wieder an denselben Stellen vorbei. Meistens ändert sich dort nicht viel, zumindest nicht so, dass man es von einem Tag auf den anderen wirklich bemerkt, andernfalls landet es früher oder später eh hier im Blog.

Feld, Straße, Himmel, ein paar Bäume. Nichts, wofür irgendwo ein Reisebus hält, aber genau solche normalen Aussichten gehören irgendwann so fest zum Weg, dass man sie kaum noch bewusst wahrnimmt.

Das Foto oben ist irgendwann im Mai oder Juni 2025 entstanden, vermutlich habe ich an dem Tag Interesse an Bildern mit Feldern gehabt :mrgreen:

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Das Feld war beim Frisör

Abgeerntetes Feld Ende Juli, aufgenommen von derselben Stelle wie in den Monaten zuvor.Das Feld bleibt, der Alltag zieht weiter

Man muss die Reihe ja rund machen, gell? ;-)

Also stand ich gestern wieder an derselben Stelle, an der ich inzwischen seit Ende März immer mal das gleiche Feld fotografiere. Mehrfach in der Woche führt mich meine Mittagsrunde dort vorbei, sofern Zeit und Wetter mitspielen, der Standort ist also nicht gerade schwer wiederzufinden.

Diesmal war das Feld beim Frisör :mrgreen:

Wo im Juni noch alles stand und langsam reif wurde, bleiben jetzt nur noch Stoppeln. Kurz geschnitten, sauber abgeräumt und vermutlich schon bereit dafür, demnächst wieder neu aufgeladen zu werden.

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Gleiche Stelle, nächster Anblick

Dasselbe Feld am 16. Juni 2026, schon wieder mit einem völlig anderen Gesicht ;-)Die Natur macht einfach weiter

Wenn es irgendwie geht, drehe ich nach wie vor in der Mittagspause meine Spazierrunde, und so komme ich doch immer wieder an den gleichen Stellen vorbei.

Eine davon ist inzwischen fast schon eine kleine Reihe im Blog. Ende März noch eher nacktes Feld, im April knallgelber Raps und im Mai machte dann das Grün ernst.

Am 16. Juni stand ich wieder dort. Nicht mit dem festen Plan, unbedingt noch ein Foto zu machen, aber ich habe mir den Standort inzwischen nun einmal gemerkt. Entsprechend fiel mir sofort auf, dass der gleiche Blick schon wieder ganz anders aussieht.

Die nächste Stufe

Das satte Grün aus dem Mai wird heller, das Feld wirkt reifer, das Gras am Rand steht höher und die Bäume sind inzwischen deutlich voller.

Eigentlich passiert da nichts Überraschendes. Pflanzen wachsen, blühen, reifen und irgendwann wird geerntet.

Trotzdem ist es erstaunlich, wie wandlungsfähig die Natur ist, wenn man nicht einfach nur daran vorbeiläuft, sondern tatsächlich hinschaut.

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Jetzt macht das Grün ernst

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Eben noch gelb, jetzt grün mit Ansage ;-)Eben noch gelb, jetzt grün

Vor ein paar Wochen hatte ich hier schon fast denselben Blick im Blog.

Damals war es der Vergleich zwischen März und April. Erst Feld, dann plötzlich Raps. Zwei Fotos, fast derselbe Blick, und die Landschaft hatte einmal kräftig den Schalter umgelegt.

Jetzt ist wieder etwas Zeit vergangen, gleiche Ecke, nächster Auftritt ;-)

Der Raps ist weg, das Grün ist da

Das Gelb war schon deutlich genug. Dieses „Guck mal, ich bin Frühling!“ quer über das Feld, nicht gerade dezent, aber hübsch.

Inzwischen sieht die Sache schon wieder anders aus. Weniger Knalleffekt, mehr Wucht. Alles voller Grün, die Bäume dichter, das Gras höher, die ganze Ecke irgendwie breiter, voller, lebendiger.

Man geht da entlang, kennt den Blick, denkt im ersten Moment vielleicht gar nichts Besonderes, und dann fällt es eben doch auf.

Da hat schon wieder jemand umgebaut :mrgreen:

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Wenn die Raupe Vorfahrt bekommt

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Weidenbohrer-Raupe mit Begleitschutz bis ins Gras ;-)Raupe mit Begleitschutz

Mittagspause, Spaziergang, alles wie fast jeden Tag. Aber nicht ganz, weil da ein paar Meter vor mir auf der Nebenstraße, ich will jetzt nicht asphaltierter Feldweg sagen, deutliche Bewegung herrschte.

Zu groß für einen Wurm, zu klein für eine Schlange, aber zu schnell für eine Schnecke.

Okay, ja, Neugier geweckt ;-)

Also näher ran, natürlich mit der gebotenen Würde eines erwachsenen Mannes, der mitten am Tag auf eine Raupe starrt.

Da lag, beziehungsweise lief, raupte, was auch immer, dann dieses rote Langgerät über den Asphalt. Etwas größer als mein Mittelfinger, kräftig unterwegs und optisch irgendwo zwischen Naturwunder, Gummitier und sehr ambitionierter Sonderlackierung.

Nach allem, was ich so vergleichen konnte, dürfte das eine Weidenbohrer-Raupe gewesen sein. Klingt erst mal nach Akkuwerkzeug aus dem Baumarkt, ist aber die Raupe eines Nachtfalters. Wieder was gelernt. Man geht raus, will ein paar Schritte machen und kommt mit halber Insektenkunde zurück.

Auf der Straße war sie allerdings eher schlecht aufgehoben.

Für eine Raupe ist Asphalt ungefähr das, was für uns Menschen ein Spaziergang über die A5 wäre. Kann man machen, aber die Erfolgsaussichten hängen stark davon ab, wie der Rest der Verkehrsteilnehmer das sieht …

Also habe ich sie lieber bis ins Gras eskortiert.

Einfach als spontaner Mittagspausen-Sicherheitsdienst, weil ich nun mal nicht zusehen wollte, wie dieses hübsche rote Ding als Muster im nächsten Reifenprofil endet.

Manchmal reicht ein Spaziergang eben nicht nur für frische Luft.

Manchmal bekommt man unterwegs auch noch kurz die Verantwortung für ein sechs Zentimeter langes Lebewesen mit Sonderlackierung. :mrgreen:


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Mittagspause mit Fußbad

Betrachtet  aus  dem  Desasterkreis:  Frühlingsspaziergang  mit  Gratis-Fußbad.Wenn der Frühling unten nass ist

Im Frühling scheint immer die Sonne, da muss man in der Mittagspause einfach spazieren gehen. Irgendwas in der Richtung sagt man ja so, richtig?

Also raus, frische Luft, ein bisschen Bewegung, Kopf lüften, vielleicht ein paar Meter Frühling einsammeln und dann wieder halbwegs menschlich zurück an den Rechner.

Die Theorie ist wirklich hübsch

Die Praxis sieht dann ungefähr so aus wie auf dem Bild. Nasser Weg, grauer Himmel, Randstreifen mit Schlammdeko und Option auf einen natürlichen Kneippkurs.

Und wer braucht schon Sonne, wenn er in der Mittagspause auch kostenlos testen kann, ob die Schuhe noch dicht sind? :mrgreen:

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Eben noch Feld, jetzt Frühling

Im März wirkt die Landschaft noch eher wie Wartemodus.März guckt, April liefert

Zwei Fotos, fast derselbe Blick.

Eines im März, eines im April. Dazwischen nur ein paar Wochen, ein paar Mittagspausenspaziergänge und offenbar genug Zeit, damit die Landschaft einmal den Schalter umlegt.

Im März sieht das noch nach normaler Runde aus. Feld, Weg, Bäume, blauer Himmel. Nett, ruhig, alles okay. Nichts, worüber man groß stolpert, wenn der Kopf gerade mit Arbeit, Hunger, Wetter oder sonstigem Alltagsgedöns beschäftigt ist.

Ein paar Wochen später steht der Frühling plötzlich ziemlich deutlich da.Dann April

Gleiche Ecke, anderer Auftritt. Plötzlich steht da dieses gelbe Feld, als hätte jemand über Nacht beschlossen, dass „ein bisschen Frühling“ wohl zu langweilig wäre.

Ich mag solche Vergleiche. Nicht, weil da jetzt die große Lebensweisheit aus dem Acker wächst. Man muss nicht aus jedem Rapsfeld direkt ein Seminar machen.

Es fiel mir einfach auf

Gleiche Stelle, kurzer Abstand, komplett anderer Eindruck und als bloggenswert befunden.

Also Foto gemacht, fertig, manchmal reicht das völlig :mrgreen:

 

 

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Da liegt doch (k)ein Tor

Straße am Hang, in der Ferne wirkt ein Schatten wie ein umgestürzter Zaun oder ein TorViel Sonne, wenig Scharfblick

Ich gehe spazieren, Sonne von vorn, der Weg schön steil, also alles dabei, was man unterwegs nicht zwingend braucht.

Ein Stück weiter vorne denke ich plötzlich, da liegt doch irgendwas auf der Straße.

So sah es jedenfalls aus.

Ein Stück Zaun vielleicht.
Oder gleich das Tor dazu.
Also genau die Sorte Fundstück, auf die man beim Laufen eher nicht hofft.

Ich kenne die Strecke, deshalb war kurz eher die Frage, seit wann da plötzlich halber Gartenbau herumliegt.

Ein paar Schritte näher dran kam dann die eher unspektakuläre Wahrheit.

Nur ein Zaun .... Setz' die Brille auf Da lag gar nichts

Nur Schatten.

Mehr nicht.

Die Straße frei, der Zaun da, wo er hingehört, und ich hatte mal wieder die eine geniale Maßnahme vergessen, die solche Erkenntnisse deutlich früher möglich macht.

Brille mitnehmen! :mrgreen:

    

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