Fred, Blog & Blödsinn

fred-1st-headerEine spontane Idee

Stellt Euch mal kurz vor, Ihr betreibt einen Blog mit allerlei Unsinn als Inhalt und schaut seitdem im Alltag immer wieder nach Situationen, die völlig normal sind und die deshalb niemand wirklich zur Kenntnis nimmt. Genau deshalb schreibt Ihr gelegentlich dazu ein paar Zeilen und es gibt anscheinend eine wachsende Schar von Interessierten.

Dann schaut man doch anders in die Realität, oder? ;-)

fred-1st-packJetzt stellt Euch weiter vor, Ihr geht mit der Ehefrau nach Rewe und von einem kleinen Ständer aus, lächelt Euch ein PLAYMOBIL®-Müllmann an und Euer erster Gedanke ist: „Der könnte auch den Blog sauberhalten!

Jetzt stellt Euch noch obendrein vor, die erwähnte Gattin findet an der Kasse eben den kleinen Müllmann im Einkaufswagen und wundert sich über nichts mehr. Dann ist schon viel erreicht :mrgreen:

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Wenn ich Produktrezensionen lese …

packkram… fliegt mir manchmal der Kopf weg!

Ich habe gerade nach etwas im Netz bei Amazon, eBay und den anderen üblichen Verdächtigen gesucht, was eigentlich nicht mehr hergestellt wird.

Ganz plötzlich ist mir aber die Lust vergangen anzuschauen, was andere Kunden so sagen, wenn sie vielleicht funktionierende (vermeintliche?) Alternativen gefunden haben :roll:

Viele werden es kennen:

Irgendetwas wird benötigt, man wirft die geeigneten Suchmechanismen im Internet an und gelangt an unzählige Informationen. Jedenfalls dann, wenn nichts allzu Spezielles gesucht wird.

Ist die Auswahl groß und es ergeben sich Fragen hinsichtlich Qualität oder Funktionsumfang, schaut man gelegentlich in die Bewertungen und Kommentare der anderen Leute, die diesen Artikel schon (oder nicht mehr …) besitzen.

Mal davon abgesehen, dass natürlich nicht wenige Bewertungen von diversen Händlern oder Herstellern künstlich erzeugt werden, kommt beim Lesen der echten Rezensionen gelegentlich das Bedürfnis auf, mit dem Kopf auf den Tisch zu schlagen.

Klar, es gibt auch Artikel, bei denen man den Kommentaren entnehmen kann, dass sie nichts taugen oder wenigstens für den eigenen Zweck nicht zu gebrauchen sind, aber um die geht es mir gerade gar nicht.

Ich denke da eher an Kleidung, die bewusst zu groß- oder klein gekauft wird und dann virtuell zerrissen wird, weil sie nicht passt.

Vielleicht auch Sachen, die definitiv nur einen Sinn ergeben, wenn sie zu etwas Anderem gehören und alleine nicht nutzbar sind. So in der Art. „Ich habe mir einen Sat-Receiver angeschafft, aber ohne Antenne bekomme ich keinen Empfang, das stand da nicht bei. Betrug!

Gerne kaufen sich manche Kunden auch technische Dinge, von denen sie schlicht keine Ahnung haben und dann völlig perplex sind, dass das, was sie vorhaben, nicht funktioniert.

Was man wohl gar nicht mehr erwarten darf, ist das Lesen von kompletten Beschreibungen, geht ja gar nicht, was soll das auch?

Tja, aber im lokalen Handel wollen sie auch nicht kaufen. Einerseits müsste man sich dann ja vielleicht belehren lassen, zusätzlich könnte es ein paar Euro teurer sein, sich ordentlich beraten zu lassen, anstatt Dutzende Artikel wieder zurückzuschicken. Bis man eben verbittert feststellt, dass einem niemand helfen will und alle Hersteller und Händler Verbrecher sind.

Übrigens, ich bin kein Verfechter des Mottos „Kauf ausschließlich beim lokalen Händler“, da haben einfach zu viele die Zeichen der Zeit verpasst. Es gibt aber Dinge, bei denen bedarf es der Beratung und diese muss und soll bezahlt werden. Vor allem dann, wenn der Kunde letztlich Zeit und Geld spart, weil er nicht doppelt und dreifach mit dem Erwerb vielleicht recht einfacher Dinge beschäftigt und belastet ist.

Wer weiß …

Da ja in der heutigen Zeit ohnehin niemand mehr für irgendetwas verantwortlich ist und nur noch die Regelungen über Verbote durch den Staat akzeptiert werden, ist betreutes Einkaufen im Internet vielleicht gar keine schlechte Idee …

Nachtrag 10/2022:

Ich sammele bei Gelegenheit immer mal Links zu „Stilblüten“ und packe sie hier unter den Text ;-)

Hier etwas bei „Buzzfeed“

 

Strategie zum Jammern

Sei mal still, hörst Du was?Teile Dich mit!

Mal eine kleine Übersicht mit Tipps, wie man mit seinen eigenen Angelegenheiten möglichst effizient anderen auf den Sack geht ;-)

  1. Jammere immer wieder über die Ungerechtigkeiten, die Dir widerfahren sind, bei jeder Gelegenheit! Auch, wenn jemand im Gespräch eigentlich etwas völlig anderes sagen will.
  2. Drehe jedes Argument so um, dass Du total machtlos und unschuldig an- und in der Situation bist. Im Zweifel schiebe so lange Argumente nach, bis die Zuhörer vergessen haben, um was es geht.
  3. Versuche auf keinen Fall, Deine Lage zu verbessern, indem Du das machst, was für jeden anderen selbstverständlich wäre.
  4. Fresse ordentlich Knoblauch oder Zwiebeln am Abend, wenn Du weißt, dass Du am kommenden Tag eng an andere Leute heranmusst.
  5. Vergiss Bücher oder Werkzeug für Deine Arbeit! Die anderen Kollegen, die alles dabei haben, sind halt nicht so benachteiligt wie Du. Im Zweifel rettet Dich Punkt 2!
  6. Gehe immer davon aus, dass alle anderen Menschen nicht mehr wissen, was sie (oder Du) gestern gesagt haben.
  7. Irgendein Schwager oder Onkel existiert bestimmt, der Deine Behauptung belegen kann. Leider ist er nur gerade nicht anwesend, so was Dummes …
  8. Wenn Dir jemand auf den Kopf zusagt, dass Du lügst oder Scheiße erzählst, beharre darauf, dass alles wahr ist! Niemand kann Dir was!
  9. Wenn Du ständig zu spät kommst, fahr nur nicht eher los! Schließlich musst Du dem Straßenverkehr zeigen, wer der Herr ist!
  10. Gebe jedem gute Ratschläge, an Deine Weisheit kommt doch sowieso niemand heran!

 

;-)

 

Dies und das noch:

Die Apfelspende

apfelbeuteMerkwürdige Zufälle

Ich hatte ja letztens erwähnt, dass ich so eine Art schlechte Erfahrung durch vergessene Äpfel gemacht habe.

Scheinbar ist es nun so, dass sich bestimmte Themen im Leben immer zu bestimmten Zeiten sozusagen ballen.

Wenn Kaffeekannen in tausend Teile zerscheppern, machen Schnapsgläschen und Brillen das auch innerhalb weniger Tage, irgendwie scheint da was abgesprochen zu sein.

Da kommt man doch durch Zufall an eine Spende weiterer Äpfel, also für lau, obwohl das Desaster mit den zu Hause vergessenen Exemplaren hier eigentlich niemand kennt … Merkwürdiger Zufall, oder?

Na egal, mir gefällt’s ;-)

 

 

Der kleine Admin oder auch: Das Moralei passt auf ;-)

der_eiernde_admin-1000Der neugierige Wächter

Eigentlich habe ich nur für die technische Ecke drüben einen kleinen Artikel tippen wollen, weil ich mir für den Unterricht mein älteres Netbook wiederbelebt habe.

Wie ich da allerdings so neben das Gerät schaue, bemerke ich, dass sich das Moralei still und heimlich angeschlichen hat, es interessiert sich wohl für den Digitalkram, schau mal an ;-)

kleiner_adminWahrscheinlich stecken unter der Schale so viele EDV-Kenntnisse, dass es ohnehin weiß, was an den Computern zu erledigen ist, vielleicht mache ich auch alles falsch.

Letztendlich hat es sich der ganzen Sache angenommen und mich weggeschickt, ich soll mich um den Abwasch kümmern … :roll:

Ok, dann kann es mir die Fummelei ja demnächst komplett abnehmen und wird ab sofort zum Administrator erklärt. Ich bin nur mal neugierig, wie es mit dem Tippen auf der Tastatur aussieht :mrgreen:

 

 

“.“,“!“ und “?“ – Da besteht ein Unterschied!

Moralei - Fragen oder nicht?Lesen, nicht interpretieren

Punkt, Fragezeichen und Ausrufezeichen, diese Zeichen dürfte jeder Mensch kennen. Jedenfalls dann, wenn er in einer Sprache, die solche Zeichen im Vorrat hat, lesen und vielleicht sogar schreiben gelernt hat.

Total egal?

Anscheinend juckt es aber einen Großteil der Menschen gar nicht mehr, ob da jemand fragt und somit um eine Antwort bittet oder ob er einfach nur etwas aussagt. Witzigerweise gilt dies nicht nur für das (soziale) Onlineleben, auch in der Realität tritt das immer öfter auf. Ok, vielleicht empfinde ich das auch nur so …

Ein kleines Beispiel

Jemand betritt im Winter einen Raum und sagt einfach: „Ist das kalt!

Er oder sie hat dann einfach eine Bemerkung gemacht. Vielleicht hat jemand fragend geschaut, vielleicht sollte auch nur der Frust raus, eigentlich ist das aber auch egal. Wer aus dieser Info heraus mehr wissen möchte, wird fragen oder diesen Satz einfach hinnehmen, so ist das doch wohl gedacht.

Der gleiche Winter im selben Raum und nun fragt jemand: „Ist das kalt?

Nun, wahrscheinlich möchte dieser Mensch gleich hinausgehen und wüsste gerne, auf was er sich einstellen muss, es wird eine Antwort erwartet. Kurzum, DAS war eine Frage.

Was passiert aber andauernd in der realen Welt und dem Internet?

Auf die erste Aussage oben kommen 1001 unerwünschte Ratschläge und bei der wirklichen Frage, antwortet keine Sau oder es ertönen dumme Ratschläge wie „Es gibt keine Kälte, nur schlechte Kleidung!“

Ja, genau, Luise-Agnes oder Hermann-Theodor, genau das bringt den Fragesteller jetzt weiter! Deine überragenden geistigen Fähigkeiten sind nun bekannt, Du kannst die Klappe halten! :roll:

Anscheinend ist der Mitteilungsdrang oder das Geltungsbedürfnis einiger Leute so angewachsen, dass sie wirklich immer ihren Rat verbreiten müssen, egal, ob das nun jemand hören will oder nicht.

Ansonsten, so als Tipp oder Hinweis ;-)

 

Dies und das noch:

Der Ausweich-Lern-Ort oder auch: Flucht nach vorne!

lernen_in_der_abstellkammerDas braucht einen eigenen Platz

Wer oft hier liest, weiß ja, dass ich mich im Moment in einer beruflichen Reha, sprich Umschulung, befinde.

Der Coronaumständehalber findet vieles online und damit gelegentlich im heimischen Umfeld statt, was so seine Vor- und Nachteile mit sich bringt.

Wann immer es geht, nehme ich auch in der Onlinewoche vom Internatszimmer aus am Unterricht teil, man ist einfach näher dran und auch die Konzentration ist irgendwie leichter aufrechtzuerhalten.

Allerdings gibt es auch Momente, an denen man zu Hause besser aufgehoben ist, weil private Dinge zu erledigen sind oder weil durch Brückentage alles andere Quatsch wäre.

Na, wie auch immer, bisher habe ich das immer via Notebook am Wohnzimmertisch erledigt, was aber vor allem ab dem Mittag ein paar Beschwerlichkeiten mit sich bringt. Die Frau will mal saugen, in der Küche rauscht der Dunstabzug und plötzlich merkt man, wie laut so ein Küchenmixer sein kann. Von der Tatsache, dass die Frau eigentlich irgendwie oft zwangsweise am Lernstoff teilhaben darf, ganz zu schweigen. Sprich: Das ist scheiße :mrgreen:

Was bleibt, ist die Flucht! Wir haben hier so einen, na, sagen wir mal, Abstellraum. Zu klein zum drin leben, aber zu groß, um ihn als Nische vom Flur zu betrachten. Jedenfalls ist das die Art Wohnfläche, auf der gerne Eimer, Vorräte, Staubsauger und Getränkekisten ein Lager finden. Leider ist es auch mit einem gewissen Aufwand verbunden, da etwas Produktives zu realisieren, was ich aber nun tatsächlich hinbekommen habe. Oder sagen wir mal so, auf dem Foto sieht man den Teil, den man zeigen kann ;-)

Mein neues “Büro“ wirkt übrigens auf dem Foto wesentlich geräumiger, als es wirklich ist und von “FERTIG!“, kann auch noch keine Rede sein, aber ich kann immerhin arbeiten :-)

Was mich aber am meisten freut, ist die Tatsache, dass nun ganz viel meiner Reservehardware wieder im Einsatz ist!

 

 

 

Das Moralei und der Schritt in die Realität

Das reale MoraleiEine Geburt?

Nun, vielleicht kann man mir ja nachsagen, dass ich eine riesige Macke habe. Andere behaupten, man hat im Internat doch zu viel Zeit, während der Rest vielleicht rätselt, warum man solchen Kram überhaupt mit in das Zimmer auf dem Campus schleppt.

moralei-g-real-wandLetztendlich kann ich keine der Fragen beantworten, es ist mir auch ziemlich egal :mrgreen:

Dem Einen oder Anderen dürfte der Kollege “Moralei“ auf den Fotos bekannt vorkommen, immerhin ist es hier sozusagen die gute Seele vom Blog.

Tja, auch wenn man im Zuge der Umschulung im Internat wohnt, heißt dies ja nicht, dass man auch 24 Stunden am Tag büffeln muss. Ist dann zum Beispiel während einer Fußball-Europameisterschaft ein Spiel eher langweilig, dann kommt der Betreiber des Blogs unter Umständen auf dumme Ideen.

Wie auch immer, jetzt ist es real, das olle Ei.

Ich vermute ganz stark, dass von dieser Erscheinung noch hier und da etwas zu lesen sein wird.

Ganz ehrlich? Was ich jetzt genau damit veranstalte, weiß ich selber noch nicht ;-)

 

 

 

 

 

Ne, ich bin sicher!

sicher_londonEin häusliches Gespräch

Die Situation:

Ich komme freitags aus dem Internat nach Hause, verteile meine Gepäckmitbringsel (un) ordentlich im ganzen Haushalt und suche eine Mappe mit einem Dokument drin.

Der Dialog

Ich: „Frau, hast Du die Mappe mit London darauf schon weggelegt?

Frau: „Welche Mappe?

Ich: „Na, die aus Plastik, mit dem ollen Bus drauf!

Frau: „Die habe ich seit Wochen nicht gesehen…?!

Ich: „Doch, die habe ich mitgebracht!

Frau: „Sicher?

Ich: „Ja, klar!

Frau: „Ne!

Ich: :shock: :roll:

Frau: „Bist Du sicher, dass Du sie mitgebracht hast?

Ich: „Ja!

Frau: „Ganz sicher?

Ich: „Ja“ (… oder…?)

Frau: “

Die Peinlichkeit

Wie auch immer, die Szene auf dem Foto zeigt das Erste, was ich gesehen habe, als ich gestern ins Internatszimmer kam :mrgreen:

 

Dies und das noch: