Ländlicher Raum – Job & Mütter mit Kind – Schaut es Euch an!

laendlicher_raum_artikel„Ich habe hier eine Message im Dirndl und ich werde sie benutzen!“

(O-Ton von Corinna, der Dame oben im Foto und im Video ;-) )

Ich will gar nicht viele Worte verlieren, wer im ländlichen Raum wohnt, einen anderen Job sucht und/oder dabei sogar auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen ist, weiß, um was es in dem kleinen Musikvideo geht.

Schaut es Euch an, alleine der Stil ist großartig!

Da ich die ziemlich geniale Corinna persönlich kenne, kriegen wir in den nächsten Tagen vielleicht auch noch die Chance, ein paar Zeilen Text von ihr persönlich hier im Blog zu lesen, wer weiß 8-)

Sie hat das absolut klasse gemacht! Jetzt, hier und direkt aber endlich der Clip! ⬇

Super, oder? :-)

twitter@zuselisutwitter@zuselisuWer dichter an ihr und ihrer Musik „dran“ bleiben möchte: Ihr Twitter-Account „@zuselisu“ macht’s möglich.

In dem Clip hat sie wirklich alles gegeben und es steckt eine Menge Wahrheit in dem, was sie in ihrem kleinen Musikwerk leicht ironisch verpackt hat.

 

Klar, die Problematik betrifft nicht jeden. Vielleicht ist bei einigen auch der Musikgeschmack etwas anders gelagert, aber das, was Corinna da rüberbringen möchte, das trifft’s doch voll in der Mitte.

Nebenbei, als ich vor 9 Jahren von Duisburg in den Odenwald zog, hätte ich auch nicht gedacht, dass spärliche ÖPNV-Verbindungen (oder deren Taktung) mich oder meine Familie mal betreffen würden, also: Sag niemals nie!

Wer obendrein denkt, dass es doch für ihn (oder sie) nie ein Problem darstellen wird, auf eine Teilzeitstelle angewiesen zu sein oder eine solche zu finden: Sag niemals nie!

Sollte zusätzlich jemand der Meinung sein, dass man aus der aktuellen Lebenssituation heraus mit all diesen Problemen auf keinen Fall in Kontakt kommen wird: Sag niemals nie!

Fahrtzeit, passende Arbeitszeit, Kinderbetreuung bei der Arbeit, Teilzeitjob, Mobilität & Co, alles kein Problem? Sag niemals nie!

Apropos, wegen dem oben erwähnten Musikgeschmack … Die gute Corinna hat es geschafft, dass ich seit knapp 24 Stunden mit einem Ohrwurm leben muss, der durch das Verfassen dieses Blogartikels garantiert nicht wirklich schnell abklingen wird :mrgreen:

Schaut es Euch an, packt ein „Daumen hoch 👍“ darunter und zeigt es jedem, dem man es zeigen kann!

 

 

 

Der Ausweich-Lern-Ort oder auch: Flucht nach vorne!

lernen_in_der_abstellkammerDas braucht einen eigenen Platz

Wer oft hier liest, weiß ja, dass ich mich im Moment in einer beruflichen Reha, sprich Umschulung, befinde.

Der Coronaumständehalber findet vieles online und damit gelegentlich im heimischen Umfeld statt, was so seine Vor- und Nachteile mit sich bringt.

Wann immer es geht, nehme ich auch in der Onlinewoche vom Internatszimmer aus am Unterricht teil, man ist einfach näher dran und auch die Konzentration ist irgendwie leichter aufrechtzuerhalten.

Allerdings gibt es auch Momente, an denen man zu Hause besser aufgehoben ist, weil private Dinge zu erledigen sind oder weil durch Brückentage alles andere Quatsch wäre.

Na, wie auch immer, bisher habe ich das immer via Notebook am Wohnzimmertisch erledigt, was aber vor allem ab dem Mittag ein paar Beschwerlichkeiten mit sich bringt. Die Frau will mal saugen, in der Küche rauscht der Dunstabzug und plötzlich merkt man, wie laut so ein Küchenmixer sein kann. Von der Tatsache, dass die Frau eigentlich irgendwie oft zwangsweise am Lernstoff teilhaben darf, ganz zu schweigen. Sprich: Das ist scheiße :mrgreen:

Was bleibt, ist die Flucht! Wir haben hier so einen, na, sagen wir mal, Abstellraum. Zu klein zum drin leben, aber zu groß, um ihn als Nische vom Flur zu betrachten. Jedenfalls ist das die Art Wohnfläche, auf der gerne Eimer, Vorräte, Staubsauger und Getränkekisten ein Lager finden. Leider ist es auch mit einem gewissen Aufwand verbunden, da etwas Produktives zu realisieren, was ich aber nun tatsächlich hinbekommen habe. Oder sagen wir mal so, auf dem Foto sieht man den Teil, den man zeigen kann ;-)

Mein neues “Büro“ wirkt übrigens auf dem Foto wesentlich geräumiger, als es wirklich ist und von “FERTIG!“, kann auch noch keine Rede sein, aber ich kann immerhin arbeiten :-)

Was mich aber am meisten freut, ist die Tatsache, dass nun ganz viel meiner Reservehardware wieder im Einsatz ist!