Fällt Dir nichts mehr ein?

moralei-fehlende worteSprachlos?

Wenn man bestimmten Menschen die Meinung oder auch Wahrheit sagt, sind sie mindestens verstimmt, wahrscheinlich empört.

Vielleicht liegt’s daran … ;-)

 

 

 

Der Facebook-Rückzug

Der Desasterkreis bei FacebookSo gut wie weg

Wie erwähnt, verschwindet die Facebook-Seite zum Blog hier. Spätestens morgen oder übermorgen ist sie verschwunden.

Da einige Leser gefragt haben, möchte ich noch einmal erwähnen, dass es sich NUR und AUSSCHLIESSLICH um die Seite zum Blog bei Facebook dreht :!:

Der Blog hier, mein Twitter-Account und wo „desasterkreis.de“ noch so zu finden ist, bleibt davon absolut unberührt. Wer mit persönlich privat auf Facebook folgt, sollte aber auch überlegen, wie der Kontakt zu mir an anderer Stelle erfolgen kann, ich habe von dem Laden aktuell einfach die Schnauze voll. Wahrscheinlich werde ich meinen Account dort nicht direkt komplett löschen, mit zeitnaher Reaktion von mir dort, ist aber auch nicht mehr zu rechnen.

Kleiner Hinweis on Top, weil ich immer wieder Nachrichten via FB-Messenger bekomme: Den habe ich nicht installiert und werde ich nicht installieren! Es gibt genügend andere Nachrichtensystem, dass Ding ist so notwendig, wie Ohrensausen! Davon abgesehen, dass der Laden ja durchaus auch einen „anderen“ großen Dienst besitzt fällt mir außer Gier und Gängelei auch kein Grund ein, warum deren Nachrichtensystem nicht innerhalb der Social-Plattform stattfinden kann. Überfrachtet und über-benutzer-mehrwert-verkorkst, ist der Kram ohnehin.

Wie auch immer, betrachtet die Facebookseite als verschwunden!

 

 

 

 

Ein Facebook-Rückzug

Der Desasterkreis bei FacebookEr kam, versuchte und lässt es bleiben

Vor einigen Monaten hatte ich ja beschlossen, mit dem Desasterkreis auch hier verflochtene Facebook-Seite zu starten.

Nachdem ich mir die Geschichte nun mit immer größer werdender Skepsis angesehen habe, werde ich die Seite dort wieder löschen. Nicht, dass es für den oftmals großen Unsinn hier im Blog keine Leser geben würde, nein. Die Zugriffszahlen, die ich hier sehe, machen mich durchaus zufrieden. Nach gut 8 Monaten haben sich über 10.000 Menschen hier einiges angesehen, viele kommen mehrfach. Das funktioniert, obwohl der Desasterkreis ein Blog ohne finanzierte Werbung oder Unterstützung läuft, der sich größtenteils nur durch seine Inhalte präsentiert.

Anders aber bei Facebook. Ich könnte ja noch verstehen, dass man den Geldbeutel öffnen soll, wenn eine Seite dort speziell gepusht wird. Das aber im Prinzip schon dafür geblecht werden müsste, damit die allein entstehende Resonanz nicht künstlich gebremst wird, dass will ich nicht akzeptieren und schon gar nicht unterstützen.

Nebenbei halte ich mich dort ohnehin nur noch auf, um einige alte Kontakte zu pflegen oder einen gesammelten Blick in die alte Heimat zu werfen.

Ginge es alleine um den Mehrwert, den mir Facebook im Grunde seiner Existenz nach meint zu bieten, könnte der ganze Laden meinethalben sofort aus dem WWW verschwinden.

Vielleicht wäre es auch eine gute Idee, wenn alle Menschen, mit denen ich NUR dort in Kontakt stehe, sich die anderen Wege merken würden, über die ich zu erreichen bin. Natürlich nur dann, wenn da Wert drauf gelegt wird ;-)

Zusammengefasst: Die Facebook-Seite „Desasterkreis“, wird in den nächsten Tagen bei und auf der erwähnten Plattform verschwinden. Hier auf der eigenen Spielwiese bleibt natürlich alles, wie gewohnt :!:

 

 

 

Ein entspannter Filmabend – Extended Version

Disc - Dark - desasterkreis.deNix mit Nickerchen!

Jetzt denkt man ja, egal ob Film oder Schläfchen, der Abend kann und soll ruhig enden.

Irgendwie kommt aber in Dir eine Unruhe auf, die Dich wieder aufwachen lässt. Es ist so dieses eigenartige Gefühl, etwas vergessen zu haben.

Der Minutenzeiger der Uhr vermeldet das deutliche Überschreiten der 22 Uhr Marke, der Film läuft noch. Ein Timing, welches kaum perfekter sein könnte. Tochter B. hat auch bald Feierabend, alle haben dann Ruhe.

Ich stutze! „Sag mal, bis wann muss Tochter B. heute?„, frage ich sicherheitshalber meine Holde. „Bis 0 Uhr, wie immer an den Tagen, mit der Schicht bis Mitternacht!„, verkündet das Eheweib. Ich frage kurz, ahnungsschwanger: „Wie kommt die nach Hause?“ „Du hast gesagt, Du holst sie ab.„, höre ich.

Ich ziehe mich dann gleich mal an…

 

Ein entspannter Filmabend

Disc - Dark - desasterkreis.deFilmabend?

So ein Samstag am Osterwochenende bietet ja, gerade in der aktuellen Situation, eine Menge Potenzial, einen wirklich gemütlichen Filmabend zu starten. Zwei Feiertage folgen, die Möglichkeiten an außerhäusiger Aktivität sind überschaubar, wir sind aber ohnehin eher häusliche Typen.

Ich frage also in der Familie im Kreis, wer denn mitmacht, immerhin sind wir zu fünft. Schnell kristallisiert sich heraus, dass meine Frau und ich da wohl im Duett bleiben, einer will nicht, eine andere muss Sonntag früh raus und Tochter B. ist eh aus dem Rennen, die hat Schicht bis Mitternacht. Also nur die Angetraute und ich.

Was sollen wir überhaupt gucken?

Das ist ja immer DIE Frage in solchen Fällen. Was von DVD oder Blu-Ray, Streaming oder aus den Tiefen der Festplatte? Film oder Serie, etwas neues oder doch lieber einen der Lieblingsstreifen? Wählst Du etwas Neues, besteht die Gefahr, dass mindestens drölfzig neue Versuche notwendig werden, um etwas Erträgliches zu finden. Nimmst Du was Bekanntes, könnte es sein, dass sich ein sehr früher Nachtschlaf einstellt. Nun, es muss eben sorgfältig abgewogen werden. Wir haben uns auf ‚nicht neu, aber auch noch nicht auswendig gelernt‚, geeinigt. Ein 3,5 Stunden Schinken wird es.

Der Abend kommt

Die Unruhen des Abendessens sind vorüber, so langsam kann man seine Festung auf der Couch einrichten. Ein Getränk hier, die Knabberkleinigkeit dort, so soll es gelingen. Der Fernseher ist bereits warmgelaufen, die Schublade am Player wartet darauf, eine Scheibe entgegenzunehmen.

Tüdel Tüdel Tüdel – Das Telefon schlägt an.

Wer ist das denn? Bert, Paul, Ulli, Sabine oder Gretchen? Völlig egal! Schön das wer anruft aber: MUSS DAS JETZT SEIN?

Ach, lass‘ bimmeln. Der Blick auf das Display sagt nichts aus, was aber nicht viel heißen muss. Seit das Festnetztelefon immer mehr zur Deko wird, habe ich längstens nicht mehr alle Nummern eingespeichert. Egal, wenn es wichtig ist, werden er oder sie, sich bestimmt noch mal melden. Allerdings… Ich mein, es KÖNNTE ja jetzt schon wichtig sein. OK, ich geh‘ ran.

Hi, Kurt hier, wir haben uns ja lange nicht mehr gesprochen!„, trällert es mir entgegen. Ich, für mich persönlich weiß auch, warum das so lange her ist. Wir haben uns nämlich eigentlich nichts zu sagen. Kann es sein, dass ich so dermaßen langweilig bin, dass selbst die größten Schnarchnasen sich nur bei mir melden, wenn sogar bei denen Stillstand herrscht? Egal, man will ja nun niemanden kränken, etwas Besseres als mit „Ja, ich weiß. Wie kommts, dass Du an meine Nummer gedacht hast?„, fällt mir aber nicht ein. Voller Stolz wird mir berichtet, wie meine Nummer im alten Handy gefunden wurde und man nun ja mal schauen könnte, was der alte ‚Penner‘ denn so treibt. :shock: Für mich ist das Gespräch gerade, quasi schlagartig, noch uninteressanter geworden. Ich nutze meine Fähigkeiten der Wortspielerei und überzeuge diesen Störenfried nach ein paar Minuten davon, dass ich gerade leider keine Zeit habe. Ich weiß nicht, ob er dahinterkommt, dass „Ich muss das Ostergras entwirren!„, eine eher plumpe Ausrede ist aber, hey, eigentlich ist mir das auch scheißegal. OK, das wäre geklärt!

Es könnte losgehen…

Die Frau hat die kleine Verzögerung genutzt, um schon den Film vorzubereiten. Das Format stimmt, die Sprache stimmt, das Menü wartet nur noch, auf den finalen Knopfdruck. In 3 – 2 – 1 wird alles wie geplant beginnen. Der Finger nähert sich der Play-Taste und just in genau diesem Moment, meldet sich meine Blase. „Warte noch…„, sage ich, „Toilette, Du verstehst?„, was soll ich auch anderes behaupten und machen? Frau schaut verständnisvoll in meine Richtung, vielleicht war da auch eine kleine Spur Augenrollen zu erkennen.

Es geht los!

Das finale Ziel ist erreicht! Der Film flimmert, der Tee gluckert in mich hinein und vor Freude diebisch grinsend, genieße, nein feiere ich, diese extrem faule und dekadente Abendaktivität. Was soll auch jetzt noch stören?

Es kommt, wie es kommen muss

Das Sofa ist extrem bequem, es ist kuschelig warm und der Film wirklich gut. Allerdings brennen die Augen ein wenig. Es kann ja eigentlich nicht schaden, mal für ein paar Sekunden die Lider zu schließen. Nein, nein, nicht richtig fest! Nur eben, um die Augen etwas zu entspannen. So, sind schon wieder auf, kann jeder sehen! Allerdings, angenehmer war es schon, so mit Döppen zu. Vielleicht noch eine Minute? Ne, dann verpennste wieder den halben Abend! Andererseits, was soll’s? Ist doch eigentlich egal und der Film lässt sich doch immer wieder einlegen. Ich mein, so ein kleines Nickerchen wird ja wohl erlaubt sein? Wenn auch nur der Idee nach…

;-)

 

 

Eine Situation, eine Entscheidung

LeckerchenDie Situation

Mein Blutzucker ist gerade um rund 20mg/dl zu tief.

Mögliche Lösungen

Jeder der Kandidaten auf dem Foto, kann das Problem lösen. Dummerweise darf ich aber nur einen essen, sonst geht es in die falsche Richtung. Esse ich mehr, muss ich vielleicht wieder nachspritzen, sprenge aber damit auch mein Kalorienlimit.

Das Problem

Ich kann mich nicht entscheiden… ;-)

Update hier :mrgreen:

 

 

 

Was Du lernst, wenn Du zum Blog auch eine Facebookseite betreibst!

Der Desasterkreis bei Facebook Man kann sich wundern, muss aber nicht ;-)

 

  1. Ein Beitrag wurde angeklickt, man zeigt Dir sofort, wie Du ihn für nur X Euro mit mehr Reichweite an den Mann und die Frau bringen kannst vielleicht bringen könntest. Nein, keine Sorge, Du kannst das nicht übersehen, Dein privates Profil informiert Dich auch. Hier und da und dort erneut.
  2. Der Zusammenhang zwischen dem Inhalt und den gewünschten Möglichkeiten ist zweitrangig. Verkaufe Dein Produkt, auch wenn Du gar keines vertreibst!
  3. Schau wie andere Seiten mehr Reichweite erlangen, auch wenn es für Dich um etwas völlig anderes geht.
  4. Lade alle Leute ein, die Seite zu liken.
  5. Lade alle Leute schon wieder ein. Hast Du bereits? Ach? Die und den hier auch? Ja? Nein, kann nicht sein. Oh, doch – reload – nein – doch – nein.
  6. Lege hier eine Rubrik, einen Button oder Sonstiges an. Brauchst Du nicht? Wie, Du kannst kaum noch was sehen, wegen all der Hinweise? Leg doch einen Button an!
  7. Ordne Deine Seite einer Kategorie zu, die es nicht gibt. Die Vorgaben müssen stimmen, Facebook irrt nie! Ach ja: Plane jetzt sofort gefälligst ein Ereignis.
  8. Überlast – ALARM! Ab sofort alles nur noch in Englisch! Hihi, ne Scherz, gar nicht! Na ja, bis auf das, was Du gerade versendet hast. Aber nicht alles!
  9. Wir machen es jetzt besser. Leider ist die einzige Funktion, die in dem Bereich gut war, bald verschwunden. Lege doch einfach eine zusätzliche Rubrik fest! Das löst das Problem nicht? Das ist ja dumm, leider können wir auf Einzelschicksale keine Rücksicht nehmen.
  10. Nicht benötigte Hinweise einfach schließen. WIR wissen ja, dass sie morgen wieder da sind. Brauchst Du Hilfe das Klopapier zu verkaufen, was Du in Deinem nicht vorhanden Unternehmen gar nicht produzierst? Haben wir uns gedacht, das Angebote klingt aber so toll, oder?

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Der innere Tachometer

Der TachoDie Sicht auf die eigene Geschwindigkeit

Ist Euch schon aufgefallen, wie oft man im Alltag darauf bedacht ist, Geschwindigkeiten zu prüfen und vor allem, nicht zu überschreiten? Im Auto, bei der Waschmaschine und sogar beim Küchenmixer, ist jeder darauf bedacht, nur nicht zu weit aufzudrehen.

Gerade beim Autofahren ist die größte Umsicht angebracht. Unzählige Male geht es gut, kleinere Überschreitungen der maximal zulässigen Geschwindigkeit fallen selten auf oder werden gar nicht geahndet. Geht es irgendwann schief, sind vielleicht ein paar Euros fällig, ärgerlich aber zu verschmerzen.

Übertreibt es jemand mit dem Limit jedoch deutlicher, ändert sich die Gefahrenlage drastisch. Von wirklich bedeutenden Geldstrafen über Fahrverbot bis zur Lebensgefährdung, reicht da die Bandbreite. Nur wenige Menschen riskieren wissentlich solche Konsequenzen, was wäre auch zu erreichen? Auch von außen wird drauf geachtet. Die Polizei, Passanten und Nachbarn – jeder wird aufmerksam, wenn sich ein Fahrzeug in halsbrecherischer Weise durch die Straßen bewegt. Notfalls wird eingeschritten, vielleicht Schlimmeres verhindert.

Der menschliche, der eigene Tacho

Wie sieht es denn aber beim Eigenen, dem biologischen Tacho aus? Plötzlich schaut der Einzelne da gar nicht mehr so genau auf den Zeiger. Klar, man kann nicht bei jeder Handlung darauf bedacht sein, immer im sicheren Rahmen zu verbleiben. Geht doch gar nicht. Die anderen vorher genannten Beispiele, da geht es ja auch viel stärker darum, keinen Schaden zu verursachen. Vorne weg zählt allzu oft auch, was eben die anderen denken, sehen und erwarten. Sein Inneres kennt man doch gut genug, da braucht niemand reinreden. Alles im Griff!

Wirklich?

Der bedeutendste Unterschied liegt meiner Meinung nach eher bei dem Zeitraum, der vergehen kann, bis die Auswirkungen spürbar werden. Auch passt keine Polizei auf, wenn jemand mit seiner inneren Einstellung immer auf Vollgas fährt. Wenn es im Straßenverkehr blitzt oder gar knallt, ist fast jedem Schuldigen klar, dass man nicht umsichtig war. Schwächelt man aber körperlich oder seelisch, können Jahre vergehen, bis die Auswirkungen spürbar sind. Wer will denn dann noch die Ursachen genau benennen können? Noch schlimmer ist es, wenn nichts mehr gegen die Probleme unternommen werden kann.

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Der kleine Fimmel, eigentlich war das jetzt aber ein Test…

Kennt Ihr bestimmt auch, oder?

Die kleine Macke, die man mit etwas Bestimmten hat?

Einfach nur so, ohne tieferen Sinn. Was man mag, aber das „Warum“, nicht beschreiben kann?

Der VW T1 ist so ein Spleen von mir, neben allerlei anderem Retrokram, wollte ich nur mal erzählt haben… ;-)

Naja, eigentlich experimentiere ich eher gerade mit der Galerie hier in WordPress und hatte auf die Schnelle keine anderen Bilder. Ließ sich alles eben gerade gut kombinieren. Dann kommt ein versehentlicher Klick auf „Veröffentlichen“ und schon isses online. Klar, kann man löschen, mach ich aber ungerne. Wenn das jemand zufällig gesehen hat, kommt der- oder diejenige vielleicht noch auf die Idee, ich hätte was zu verheimlichen. Wie neulich, als bei Frau Meiermüller im Schlafzimmer… Ha, was kommt nun, gell? Ne, ist natürlich Blödsinn  :-D

Nebenbei, wer kennt denn auf Anhieb ein gutes Galerie-Plugin? Das mitgelieferte liegt mir irgendwie nicht und alle anderen, sind mit viel zu überladen. Jedenfalls die, die ich bisher getestet habe. Ich will kein Schickimicki-SEO-Optimum-Tool. Es soll einfach bei Klick auf ein Bild dieses vergrößern, im Fokus behalten und anschließend durch die restlichen scrollen können. Ohne große Einrichtung oder das halbe CMS zu zerlegen. Natürlich gratis :mrgreen:

Ein VW Bulli bei Edeka Bylitza in FürthKleiner Nachtrag: Das mir der hier fast zeitgleich begegnet, finde ich schon krass.

 

 

 

 

 

Smalltalk, nein Danke!

SchweigIch hasse Smalltalk!

Floskeln auch, vielleicht sogar gerade die. Ach ja, Phrasen! Ne, muss auch nicht sein.

Wenn, dann nur in ganz speziellen Situationen und bei Menschen, mit denen man in Kontakt treten muss, die man aber wirklich nicht kennt, um eben die Situation zu entspannen. Selbst dann aber, ist mein Mittel der Wahl eher ein Scherz, eine kleine Geste. So kann man auch sein Gegenüber besser einschätzen. Oft sind Leute, die auf eine Floskel sofort mit Smalltak anspringen, eher oberflächlich und erscheinen simpel. Trifft man sich nie wieder, geht das ja gerade noch. Sieht man sich aber öfter und kommt über den Smalltalk nie hinaus, kann das echt anstrengend werden, wirklich dazu führen, dass der Kontakt vermieden wird. Von mir jedenfalls ;-)

Warum? Weil ich so etwas für eine einfache Lebenszeitverschwendung halte. Was könnte man in der Zeit nicht alles sagen, was wirklich Inhalt hat, womit man weiterkommt.

Kleines Beispiel:

Herr A. trifft Herrn B.

A.: „Hallo B. Lange nicht gesehen! Wie geht es? Was machen die Kinder?“

B.: „Ja grüß‘ Dich A! Alles wie immer, außer (Geld, Aua, Leid, Glück, Wetter)…“

A.: „Sach bloß. Das ist aber (toll, blöd, teuer, warm, rosa). Na, ich habe gleich einen Termin, lass uns beim nächsten mal genauer drüber sprechen. Tschühüüs und viele Grüße!“

B.: „Ja, müssen wir machen. Danke und auch viele Grüße an X,Y und Z!“

Was da aber gerade wirklich abgelaufen ist:

A. ist mit wichtigen Gedanken befasst, geht an die Straße entlang, sieht B. entgegen kommen, an ein Ausweichen ist nicht mehr zu denken. In der ersten Panik wird sortiert: Wer ist das? Könnte er was wollen? Ist er wichtig? Das Gehirn hat aber schon lange entschieden, sicherheitshalber den weichgespülten Weg zu gehen, den des geringesten Widerstandes. Kleines, absolut unbedeutendes Gespräch, zu nichts verpflichten und möglichst schnell wieder weg. Flucht!

B. hingegen geht es gerade nicht gut. Er würde sich gerne etwas von der Seele reden. Bei fast jedem, nur nicht bei A., der aber ausgerechnet jetzt den Weg kreuzt. Er wird gleich die Sprechdistanz erreichen, soll er grüßen? Da nimmt A. ihm aber schon die Mühe ab und beginnt das Gespräch. Noch ehe sich B. dessen bewusst wird, hat er zum Gruß auch schon begonnen, sein Befinden zu erklären, schließlich hat A. ja gefragt. Ganz schnell merkt B. aber, dass die Mühe vergeudet ist, es waren einfach nur Floskeln, ein Stück Smalltalk, kein wirkliches Interessa am Gegenüber.

A. ist froh, nun wieder seinen Aufgaben nachkommen zu können, B. ist noch frustrierter, weil er sich ärgert. Er ärgert sich über seine eigene Naivität, auf ein ernsthaftes Gespräch gehofft zu haben.

Hätten beide sich nur einfach einen guten Tag gewünscht, wäre das völlig ausreichend gewesen. Wann ist überhaupt bei so etwas mal mehr herausgekommen, als die Gerüchteküche anzuheizen? Soll das Höflichkeit sein? Ich weiß nicht, man kann so etwas vielleicht auch zwischen Heuchelei und Geringschätzung einsortieren, empfinde ich jedenfalls.

Wollte ich auch nur mal erwähnt haben :-D